Archiv für den Monat: Juni 2021


Dienstag 22.06.21, 21:20 Uhr
Abstimmung über die Beendigung der Blockade gegen Kuba in der UNO

Ende der Blockade!

In einer Pressemitteilung informiert die Humanitäre Cuba Hilfe e.V. über die morgige Abstimmung in der UNO zur Beendigung der Blockade gegen Kuba: »Die Europäische Union hat in einem Schreiben an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, vor negativen Folgen der US-Blockade gegen Kuba für ihre Interessen gewarnt und die Ablehnung der Extraterritorialität dieser Politik bekräftigt. Dies berichtet die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina unter Verweis auf ein entsprechendes Dokument, das am Montag bekannt wurde.

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Dienstag 22.06.21, 18:23 Uhr

Redebeitrag der Jungsozialist:innen Bochum zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Die Mitte-Rechts Landesregierung ist gerade dabei, uns das grundlegende demokratische Recht der Versammlungsfreiheit zu nehmen. Der Polizei sollen mehr Kompetenzen gegeben werden. Einer Institution in der so viele rechte, rassistische und menschenfeindliche „Einzelfälle“ gefunden werden, dass mittlerweile jedem*r auffallen müsste: die Polizei hat ein strukturell rechtes Problem. Also eine echt dumme Idee da mehr
Kompetenzen zu verteilen…
Die Landesregierung greift alle Bereiche der Zivilgesellschaft an. Auch unsere Arbeit als Jusos. Gegendemos zu organisieren und für diese zu
mobilisieren steht im Zentrum unserer antifaschistischen Arbeit. Unser Ziel ist es, Nazis und anderes rechtes Pack bei ihren Aufmärschen und
Kundgebungen zu stören! Die Landesregierung möchte DAS kriminalisieren. So könnte laut Gesetzentwurf ein Aufruf zur Gegendemonstration oder gewaltfreie Sitzblockaden als Störung der Polizeiarbeit behandelt werden und eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen.

Das Gesetz sieht vor, dass die Namen der Demonstrationsveranstaltenden beim Aufruf zur Demo mit angegeben werden müssen. Außerdem soll die Identität der Ordner*innen den Behörden gemeldet werden. So können sich engagierte Neonazis ihre Todeslisten direkt aus der öffentlichen Hand holen. Unter diesen Bedingungen wird es schwer, Mutige zu finden, die sich dann noch der gewaltbereiten Rechten entgegenstellen. Die Landesregierung sorgt mit diesem Gesetz nicht für Sicherheit, stattdessen versucht sie, engagierte Aktivist*innen einzuschüchtern.

Dieser Gesetzesentwurf von CDU und FDP ist Dreck und darf niemals umgesetzt werden.
Wer diesen unterstützt ist ein Feind der Demokratie!


Dienstag 22.06.21, 17:34 Uhr

Redebeitrag vom Arbeitskreis kritische Jurist*innen zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Demonstrationen müssen ohne die Gefahr von Gegenprotest stattfinden können. Versammlungen können nur dann friedlich sein, wenn sie fernab der Orte stattfinden, wogegen sie sich richten. Nur dann kann eine politische Versammlung gewaltfrei bleiben, wenn jede Person sich der permanenten Überwachung und Aufzeichnung durch die Polizei sicher sein kann. DAS ist das Demokratieverständnis unsere Landesregierung; Das Demokratieverständnis von CDU und FDP. Vielleicht ist es ein bisschen zu hoch gegriffen davon zu sprechen, dass grundlegenden Gefahr für die Versammlungsfreiheit zu sprechen.

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Dienstag 22.06.21, 14:02 Uhr
Programm zur Auftaktveranstaltung des Radentscheids am Samstag, 26.06. steht

Zeit, dass sich was dreht

Gestern hat die Stadt Bochum dem Radentscheid das Ergebnis der Kosten­schätzung übermittelt und nun kann die Unterschriftensammlung tatsächlich losgehen und auch die Auftaktkundgebung ein wirklicher Startpunkt werden. Dazu teilt der RadEntscheid mit: »Am Samstag, den 26.6., um 11.00 startet die Initiative für einen RadEntscheid mit einer Auftaktveranstaltung vor dem Rathaus (Willy-Brandt-Platz) of­fiziell die Unterschriftenkampagne für mehr Radverkehr in Bochum. Sie steht unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“.

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Dienstag 22.06.21, 12:14 Uhr
blicke-filmfestival des ruhrgebiets

Gesucht: Film- Beiträge

Das blicke – filmfestival des ruhrgebiets lädt zur Einreichung von Beiträgen ein. „Weitere Informationen, das Reglement und das Anmeldeformular stehen auf www.blicke.org . Einsendeschluss ist der 1. September 2021.

Das blicke-Team ist neugierig und freut sich auf eure Einreichungen! Das 29. blicke filmfestival findet vom 17. bis zum 21. November 2021 im endstation.kino in Bochum Langendreer statt.“


Dienstag 22.06.21, 12:10 Uhr

Erich-Gottschalk-Platz wird benannt

In einer Pressemitteilung der Stadt Bochum wird die Benennung des Erich-Gottschalk-Platzes (neben der Castroper Str. 2) für den kommenden Donnerstag angekündigt: »Erich Gottschalk war ein jüdischer Fußballspieler, der in der Jugend beim TuS Bochum spielte, einem Vorgängerverein des heutigen VfL Bochum 1848. 1925 wurde er beim TuS Hakoah Bochum aktiv. Hakoah wurde 1933 in Schild Bochum umbenannt. Erich Gottschalk führte den Verein am 26.06.1938 als Kapitän zur letzten Deutschen Meisterschaft im Sportbund Schild.

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Dienstag 22.06.21, 08:49 Uhr
Kommunalfinanzierung am Beispiel Kosten der Unterkunft und Heizung KdU

Kommunen werden ausgeblutet

Norbert Hermann nimmt die Regelungen zur Finanzierung der Kosten von Unterkunft und Heizung (KdU) zum Anlass für eine grundlegende Kritik der Kommunalfinanzierung: »Die Finanzierung der Kommunen ist das reinste Chaos. Wenn es sich um Musik handeln würde, wären vielleicht die Begriffe (Con-) Fusion, Crossover oder gleich Trash passend. Kommunalfinanzierung klingt aber nicht so gut. Im Gegenteil, coronabedingt herrscht hier Geheule und Zähneknirschen (1).

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Montag 21.06.21, 16:00 Uhr

Ruth Weiss liest aus ihrer Familiensaga über jüdisches Leben in Deutschland

Wir freuen uns auf die Lesung und das Gespräch mit Ruth Weiss.

Am 1.Juli 2021, 19 h ist sie unser Gast im Kunstmuseum Bochum (Kortumstraße 147). Es ist wunderbar, dass wir Ruth Weiss real treffen und erleben können. Die Jahrhundertzeitzeugin stellt ihren aktuellen 7-bändigen Roman „Die Löws“ vor. Die Lesung ist eine Kooperation von VVN-BdA Bochum und dem Bochumer Bündnis gegen Rechts, gefördert vom Kulturbüro Bochum. (siehe unten die Infos zu den aktuellen Corona-Vorschriften)

Ruth Weiss, geb. 1924 in Fürth, ist eine Kämpferin gegen das Unrecht und eine Schriftstellerin gegen das Vergessen. Sie blickt fast auf ein ganzes, sehr wechselhaftes Jahrhundert. Ausführungen zu ihrem Leben und Werk können daher nicht kurz ausfallen, selbst wenn man sich einschränkt:

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Montag 21.06.21, 14:45 Uhr
Videos, Fotos, Reden

Feuertanz: Miet-Preis-Treiber stoppen

Wer Mieten treibt, spielt mit dem Feuer2/2

Wie schon berichtet, hatten der Mieterverein, DGB und Stadt für Alle zu einer bunten Aktion unter dem Motto „Wer Mieten treibt, spielt mit dem Feuer!“ vor der Vonovia-Zentrale am letzten Samstag aufgerufen.
Die Künstlerin Karina Lange von „Feuerfest“ unterstützte eindrucksvoll mit ihren Feuertänzen den Protest „Miet-Preis-Treiber stoppen“.

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Montag 21.06.21, 14:41 Uhr
Bochumer Baubranche erwirtschaftete 580 Millionen Euro

Bauarbeiter für höhere Löhne

Die IG BAU organisiert heute anläßlich der aktuellen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Baugewerbe Protestaktionen und teilt dazu mit: »Kurzarbeit und Homeoffice für die einen – volle Auftragsbücher und Überstunden für die anderen: Das Bochumer Baugewerbe hat im vergangenen Jahr rund 580 Millionen Euro erwirtschaftet – und damit maßgeblich zur Stabilisierung der heimischen Wirtschaft in Zeiten der Corona-Krise beigetragen.

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Montag 21.06.21, 14:36 Uhr

Der neue AMOS ist da

Eine aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Amos ist soeben erschienen und schreibt zu dem Inhalt: »Wolfgang Dominik vom Friedensplenum Bochum berichtet über die Aktion im Januar anlässlich des Atomwaffenverbotsvertrags, dem Deutschland nicht nur nicht beigetreten ist, sondern erst gar nicht zur Abstimmung erschienen ist.

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Montag 21.06.21, 12:45 Uhr

Rede gegen das geplante Versammlungsgesetz von Iris Bernert-Leushacke


Im Sommer 2016 kam es in Dortmund zu Nazi Angriffen, Menschen trugen
Verletzungen davon. Als Reaktion auf die Angriffe gründete sich die
Kampagne „Es reicht!“ In einem zielgerichteten Zusammenwirken wurden
Materialien erstellt und eine größere Demonstration geplant. Mit über 40
beteiligten Organisationen, Gewerkschaften, Gruppierungen etc. fand diese
Demonstration im September 2016 auch statt. Ziel war es, auf die rechten
Übergriffe hinzuwirken, an die NSU Morde zu erinnern, denn auch in
Dortmund gibt es mit Mehmet Kubasik ein NSU Opfer.
Die Demonstration erfreute sich riesiger Beteiligung, legte eine unglaublich
bewegende Schweigeminute vor dem Tatort des NSU Mordes ein, vielfältige
Reden wurden an verschiedenen Stationen gehalten. Die Demonstration war groß und komplett friedlich, dem Anlass angemessen. Dennoch filmte die Polizei die Demo Teilnehmenden, mit den bekannten auffahrbaren Kameras am Stiel, sowohl während der Sammelphase als auch während der Demonstration. Als Anmelderin der Demonstration habe ich das
Filmen dokumentiert und nach juristischer Beratung Klage gegen die Polizei erhoben.
Wie häufig in solchen Fällen wird etwas Ausdauer benötigt, denn erst im Februar 2019 (!) verhandelte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen meine Klage und gab mir Recht! Das konnte und wollte die Polizei nicht auf sich sitzen lassen und ging in Revision vor das Oberverwaltungsgericht. Mit weiterer Ausdauer wurde auch dort Recht gesprochen die Polizei hat ein 2. Mal verloren!
Warum ich euch das erzähle?
Ganz einfach: mit dem Entwurf zu dem LAW AND ORDER HAMMER NRW
Versammlungsgesetz Entwurf dürfte die Polizei nämlich jederzeit filmen, auch innerhalb der eigentlichen Demo, und zwar ohne jeden Anlass! Mit diesem Entwurf des Versammlungsgesetzes betreibt die schwarz–gelbe Landesregierung –– nach dem Durchwinken des Polizeiaufgabengesetzes –– nun eine weitere autoritäre Formierung der Gesellschaft. Das Grundrecht auf Versammlung wird als lästiges Übel definiert, unter dem Deckmäntelchen „etwas gegen Rechts“ machen zu wollen, wird hier klammheimlich die Ausübung eines Grundrechtes ausgehöhlt wie ein Kürbis!

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Montag 21.06.21, 12:42 Uhr
Miet-Preis-Treiber stoppen! Protest vor Vonovia

Stoppt die Mietpreistreiber – Bundesweiter Mietenstopp

Redebeitrag – Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend
Stichwort-Manuskript von Michael Wenzel 
Protestaktion vor Vonovia am 19. Juni 2021

Wir beteiligen uns gemeinsam mit dem DGB und weiteren Partner:innen

  • weil in Bochum jeder zweite Haushalt Anspruch auf eine Sozialwohnung hat, es aber nur noch knapp 13 Tausend davon gibt,
  • weil in Bochum jeder zweite Haushalt mehr als 30 Prozent des verfügbaren Einkommens für das Wohnen aufwenden muss,
  • weil in Bochum Normalverdienerhaushalte kaum noch Wohnungen mit angemessenen Mieten finden
  • weil in Bochum geringverdienende Menschen häufig völlig chancenlos sind
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Montag 21.06.21, 09:00 Uhr
Miet-Preis-Treiber stoppen! Protest vor Vonovia

Mieten senken – Gewinne umverteilen!

Redebeitrag – Stadt für Alle
Protestaktion vor Vonovia am 19. Juni 2021

»Wir von Stadt für Alle setzen uns für eine solidarische, soziale und ökologische Stadt ein. Das Thema Wohnraum beschäftigt uns, seit dem wir uns zusammengefunden haben.
Jetzt mag zu argumentieren sein, dass das Thema Mieten gar nicht für Bochum gilt, denn der Mietmarkt hier ist doch gar nicht so überhitzt, wie in anderen Städten und die Wohnungslosigkeit ist auch nicht so ein großes Problem.
Doch das Wort Markt sagt es schon, auch hier in Bochum ist die Frage nach Wohnraum nicht eine Frage des Bedarfs, sondern eine Frage der finanziellen Mittel.
Auch in Bochum steigen die Mieten. In unserer Stadt fehlen 25.000 Wohnungen, die sich Menschen mit geringem Einkommen leisten könnten. Der Bestand an Sozialwohnungen ist massiv gesunken. 

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Montag 21.06.21, 08:44 Uhr

Redebeitrag der GEW Bochum zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Auch wir von der GEW Ortsgruppe in Bochum schließen uns den Forderungen des Bündnisses an. Und dabei geht es uns nicht nur darum, dass einheitliche Kleidung bei Versammlungen unterbunden werden soll. Natürlich geht auch bei uns kein Streik und öffentlicher Auftritt ohne die gute alte Streikweste. Da lassen wir uns auch nicht mit einer schnöden Streikwurst befrieden.

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Sonntag 20.06.21, 23:01 Uhr
Update: Statement von "non a parole"

Das Versammlungsrecht wird ausgehöhlt wie ein Kürbis 2

Veranstalter:innen und Polizei waren sich am Samstag einig: Etwa 400 Teilnehmende waren dem Aufruf zur Demonstration gegen das geplante neue Versammlungsgesetzgesetz gefolgt. Mehr als 20 Organisationen und Initiativen machten in kurzen Statements deutlich, warum sie das geplante Gesetz für einen gravierenden Angriff auf die Versammlungsfreiheit halten. Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler zeigte an vielen Beispielen auf, was es konkret für unterschiedliche Protestformen bedeuten würden, wenn dieses Gesetz in Kraft treten sollte. Es sei ein Angriff der Landesregierung auf das Bundesverfassungsgericht. Viele geplante Maßnahmen hat das höchste Gericht ausdrücklich bisher als verfassungswidrig bezeichnet.

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Sonntag 20.06.21, 20:44 Uhr

Redebeitrag der VVN-BdA zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Die VVN-BdA Bochum lehnt das geplante Ver­sammlungsgesetz der von CDU und FDP geführten Landesregierung in der vorliegenden Form ab. Als Teil der größten antifaschistischen Organi­sation der Bundesrepublik Deutschland, 1946 von überlebenden Widerstandskämpfern und Opfern des Naziregimes gegründet, sehen wir in diesem Gesetzesentwurf die Gefahr, in Zukunft nicht mehr gegen die immer stärker werdende Rechts­entwicklung und den Neonazismus demonstrieren zu können. Sollte dieser Entwurf verabschiedet werden, würde bereits ein Aufruf zur gewaltfreien Blockade von Aufmärschen neofaschistischer und rechtspopulistischer Parteien und Gruppierungen unter Strafandrohung von bis zu zwei Jahren gestellt werden. Auch angemeldete Gegen­demonstrationen wären davon betroffen. Gewinner wären nur rechte Parteien und Gruppierungen.

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Sonntag 20.06.21, 20:40 Uhr

Redebeitrag des Revolutionären Jugendbundes zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Ich spreche heute stellvertretend für den Revolutionären Jugendbund an euch alle, an jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin, an alle Passanten und Außenstehenden, an alle Bürger dieses Landes. Wir sind allesamt empört und beunruhigt um die drohende Entwicklung unserer persönlichen Meinungsbildung und Freiheitsrechte wenn wir sehen, was auf das Land Nordrhein- Westfalen zuzukommen droht.

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Sonntag 20.06.21, 20:36 Uhr

Redebeitrag der DKP zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Das geplante Versammlungsgesetz fügt sich nahtlos in eine Reihe antidemokratischer Veränderungen ein: Der Ausbau der Geheimdienstbefugnisse, die Polizeiaufgabengesetze von 2018, oder die neuen Staatstrojaner schlagen alle in die gleiche Kerbe: Mehr Befugnisse für die Staatsorgane, weniger Rechte für die Bürgerinnen und Bürger.

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Sonntag 20.06.21, 20:32 Uhr

Redebeitrag der Initiative Langendreer und Werne gegen Nazis zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Wir von der Initiative Langendreer und Werne gegen Nazis unterstützen entschieden alle Bemühungen gegen das Versammlungsverhinderunggesetz. Gerade der Kampf gegen faschistische und rechtsextreme Entwicklungen in unserer Gesellschaft braucht die freie Ausübung sich zu versammeln, denn nur mit Öffentlichkeit und Sichtbarkeit kann den rechten Kräften Einhalt geboten werden. Die neuesten Enthüllungen von faschistischen Chats innerhalb der Frankfurter Polizei zeigen, dass wir den staatlichen Institutionen dabei nicht trauen können.

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Sonntag 20.06.21, 20:29 Uhr

Redebeitrag der Bochumer Initiative Polizeibeobachtung zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Nach mehreren besonders üblen Polizeiübergriffen im Jahr 2016 schrieben wir: „Bitter ist es, miterleben zu müssen, dass sich Neonazis und Polizei als Opfer von nicht stattgefundenen Angriffen generieren, während junge Menschen, die zum ersten Mal ihre Rolle als Souverän dieses Staates wahrnehmen und öffentlich ihre Meinung kundtun, von denen, deren Aufgabe es sein soll, die freie Meinungsäußerung zu gewährleisten, angegriffen, geschlagen, stundenlang in einem Kessel festgesetzt und zu Straftäter*innen gemacht werden.“

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Sonntag 20.06.21, 20:25 Uhr

Redebeitrag des Antifa-Cafés und der F-Antifa zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Polizeiliche Repression gegen antifaschistischen Protest hat eine lange Tradition. Der Entwurf eines Versammlungsgesetzes der schwarz-gelben Landesregierung erschwert antifaschistischen Protest nicht nur, dieser Entwurf gefährdet aktive Antifaschist*innen konkret. So sollen die Namen der Versammlungsleiter*innen bei einem Aufruf bekannt gemacht werden – Angriffe von Nazis sind vorprogrammiert. Polizei und Verfassungsschutz waren in der Vergangenheit nicht willens, Menschen, die konkret von Nazis bedroht wurden, auf Todeslisten standen und sogar Opfer rechter Gewalt wurden, zu schützen. Wir können nicht erkennen, dass sich hieran in näherer Zukunft etwas ändern wird.

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Sonntag 20.06.21, 20:15 Uhr

Redebeitrag der GEW zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Auch wir von der GEW Ortsgruppe in Bochum schließen uns den Forderungen des Bündnisses an. Und dabei geht es uns nicht nur darum, dass einheitliche Kleidung bei Versammlungen unterbunden werden soll. Natürlich geht auch bei uns kein Streik und öffentlicher Auftritt ohne die gute alte Streikweste. Da lassen wir uns auch nicht mit einer schnöden Streikwurst befrieden.

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Sonntag 20.06.21, 20:11 Uhr

Redebeitrag des Friedensplenums zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Als Bochumer Friedensplenum freuen wir uns, dass es in Bochum ein erfolgreiches Bündnis gegen den Angriff von CDU und FDP auf die Versammlungsfreiheit gibt. In Meinungsumfragen haben wir immer eine große Mehrheit der Bevölkerung hinter uns, wenn Forderungen nach weniger Rüstungsausgaben, keine Militäreinsätze im Ausland, oder aktuell nach einem Verbot von Drohnen erfragt wird. Im Bundestag haben wir jedoch die große Mehrheit von CDU, CSU, AfD, SPD, FDP und Grünen gegen uns. Sie sind für Auslandseinsätze und für Hochrüstung. Uns bleibt nur die Straße, um politisch Druck zu erzeugen.

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Sonntag 20.06.21, 20:04 Uhr

Redebeitrag der DFG – VK zum geplanten Versammlungsgesetz in NRW

Liebe Freund:innen,
mein Name ist Felix Oekentorp, ich bin als Landessprecher der DFG-VK von dem drohenden Gesetz betroffen.
Das Bild zeigt uns am 7. Mai in Dülmen. Mit Schutzanzügen maskiert blockierten wir die Zufahrt zur US-Kaserne von der aus der Nachschub für das Manöver defender und für kommende Kriege geliefert wird.

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