Montag 20.01.20, 16:32 Uhr
Linksfraktion kritisiert Entscheidung:

Kein Sozialkonto bei der Sparkasse 1

Die LInksfraktion im Rat kritisiert, dass die SPD und die Grünen gemeinsam mit der CDU die Einführung eines gebührenfreien Sozialkontos bei der Bochumer Sparkasse verhindern und erklären: »Über den Vorstoß der Linken wurde seit September beraten. Jetzt haben die Mehrheits-Parteien das Vorhaben im Ausschuss für Beteiligung und Controlling abgelehnt. „Die Entscheidung macht deutlich, wo die Prioritäten der Ratsmehrheit liegen“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken Ralf-D. Lange. „Bochum könnte sich eine sozialere Gebührenpolitik leisten. Aber SPD, Grüne und CDU wollen lieber das Geld von den Hartz-IV-Bezieherinnen und -Beziehern einsammeln, um damit die städtischen Kassen zu füllen. Das ist unsozial, und muss sich ändern.“ mehr…


Montag 20.01.20, 16:12 Uhr

Benefizkonzert für das Inklusionsprojekt „Istanbul Bochum“

Die Musikschule Bochum lädt am Donnerstag, 23. Januar, um 20 Uhr zu einem Benefizkonzert für das Inklusionsprojekt „Istanbul Bochum“ in das Konzerthaus ein: »Die Gastband „Ezgi Dostlari“ aus Istanbul trifft dabei auf ausgewählte Schülerinnen und Schüler des „Bochumer Modells – Musik und Inklusion“. Sie präsentieren gemeinsam einige Stücke, die sie am Nachmittag davor unter der Leitung von Claudia Schmidt einstudiert haben. Die Gast-Band engagiert sich in der Türkei für Inklusion und möchte nun zu diesem Thema in Bochum weitere Erfahrungen sammeln und diese dann in der Türkei weiter verbreiten. Hymmet Albayrak, ehrenamtlichen Musikpädagoge aus Hamm, hat die Veranstaltung organisiert.« Der Eintritt ist frei.


Montag 20.01.20, 10:41 Uhr

Gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung

Das Netzwerk „Stadt für alle Bochum“ lädt am Mittwoch, den 22. Januar, um 18 Uhr beim Mieterverein Bochum, Brückstraße 58 zu einem Vorbereitungstreffen eines internationalen Aktionstags am 28.März ein: »Die wohnungspolitische Frage ist auf der politischen Agenda zuletzt immer wichtiger geworden. Das liegt an den weiter steigenden Mieten, vielen neuen Initiativen, Mietendeckel- und Eineignungsdebatte in Berlin sowie größeren lokalen Demonstrationen. Auf der Bundesebene ist leider trotz der intensiven Diskussionen fast nichts passiert. Die Große Koalition hat bisher keine wirksame Antwort auf den sprichwörtlichen Mietenwahnsinn gefunden. Im vergangenen Jahr haben sich schließlich zwei bundesweite Bündnisse gegründet; „Wohnen ist Menschenrecht“ ist ein Zusammenschluss, in dem vor allem die großen Verbände wie Mieterbund und DGB aktiv sind. Mieterinitiativen und Recht auf Stadt Netzwerke haben sich im das Aktionsbündnis „Gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung“ zusammengeschlossen. Diese Doppelung liest sich zwar etwas unglücklich, ist aber den unterschiedlichen Arbeitsweisen geschuldet. Die Forderungen hingegen gleichen sich an vielen Punkten. mehr…


Montag 20.01.20, 09:47 Uhr

Mangelnde Bürgerbeteiligung im Rahmenplanverfahren „Gerthe-West“

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Nadja Zein-Draeger anlässlich der Beschlussvorlage der Verwaltung Nr.: 20193889, mit der ein Beschluss über die Kenntnisnahme des Fahrplans zum Verfahrensablauf der Rahmenplanung „Gerthe-West“ und die Zustimmung nach der Hauptsatzung zu der vorgeschlagenen Zusammensetzung und Besetzung des Begleit- und Empfehlungsgremiums erbeten wird: »Nachdem die Bezirksvertretung Nord zu der Beschlussvorlage bereits am 14.01.2020 angehört worden ist, soll die Verwaltungsvorlage am 21.01.2020 im Ausschuss für Strukturentwicklung und am 22.01.2020 im Haupt- und Finanzausschuss vorberaten werden, bevor sie dann am 30.01.2020 im Rat zur Entscheidung steht. mehr…


Sonntag 19.01.20, 20:19 Uhr

Hintergründe der Ruhrparkblockade

Das AntifaCafé im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 22. Januar um 19 Uhr zu einer Veranstaltung über die Hintergründe der Ruhrparkblockade ein: »Was ist eigentlich passiert? Warum wurde das Einkaufszentrum blockiert, und warum ausgerechnet am 23.12.? Und was hat das überhaupt mit der Fantifa Castrop-Rauxel zu tun? Im Rahmen der Aktionstage #KeinMachten wurde in den frühen Morgenstunden des 23.12.2019 die Zufahrt zum Einkaufszentrum Ruhrpark blockiert. Die Aktivisti, die teilweise technische Hilfsmittel nutzten, wurden von solidarischen Passant*innen unterstützt, die spontan eine Versammlung in Form einer Mahnwache anmeldeten. Der Vortrag bietet einen Einblick in die Aktion aus Sicht der Mahnwache und stellt die Hintergründe und Motivation der Aktivisti vor.«


Sonntag 19.01.20, 18:00 Uhr

Treffen des Klimaschutzbündnisses

Am Mittwoch, den 22. 1., findet um 18:00 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstr. 19a das 3. Treffen des Klimaschutzbündnisses   statt. In der Einladung heißt es: »In Bochum hat sich im September 2019 auf Initiative des Arbeitskreises Umweltschutz Bochum (AkU) das Bochumer Klimaschutzbündnis gegründet. In ihm sind alle wichtigen Umweltschutzgruppen der Stadt zusammengeschlossen. Ziel ist es, Politik und Verwaltung endlich zu effektivem Handeln bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen und bei Anpassungsmaßnahmen an die verheerenden Folgen des Klimawandels zu bewegen.  Es werden erste Ergebnisse der 7 AG’s (Überprüfung Ratsbeschlüsse (Klimanotstand), Innenstadt, ÖPNV, Ökostrom, Lenkungswirkung Gebühren, Bildungsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit) vorgestellt und diskutiert. Weitere AG’s können gebildet werden. Die Teilnahme weiterer Bochumer Bürgerinnen und Bürger ist erwünscht.«


Samstag 18.01.20, 19:17 Uhr

Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz

Am Samstag, den 25. 1. findet um 15 Uhr auf der Kortumstraße Höhe Husemannplatz eine Gedenkaktion zum 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz statt. Die Namen der Opfer werden verlesen und auf einer langen Reihe von Transparenten dargestellt. Im Aufruf zur Teilnahme an die Aktion heißt es: »„Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen“. In Zeiten nach Christchurch und Halle, in denen rechtsextreme und antisemitische Denkweisen immer mehr Opfer fordern, gilt dieser Satz Primo Levis mehr als Mahnung denn je. Die Präsenz rechter Gewalt in Deutschland und auch weltweit ist kein Phänomen der Neuzeit. Viel mehr zeigt sie das Fortleben derErben des Nationalsozialismus und seine gewalttätigen Folgen in unserer Gesellschaft. Daher gedenken wir 75 Jahre nach der Befreiung der letzten Überlebenden aus dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau an dieser Stelle den Opfern des Faschismus: mehr…


Donnerstag 16.01.20, 20:26 Uhr

Krieg gegen Rojava – Aktuelle Lage und Widerstand

Das „Ruhrgebietsbündnis – Solidarität mit Rojava“ lädt am Mittwoch, den 22. Januar um 19 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 zu einem Vortrag von Ali Cicek, Mitarbeiter bei Civaka Azadon  ein zum Thema „Krieg gegen Rojava – Aktuelle Lage und Widerstand“:  »Am 9. Oktober begann die Türkei unter dem Schirm der NATO und Russlands ihren Angriffskrieg auf die verbliebenen Kantone Rojavas. Im Januar 2018 war sie bereits in Afrin eingefallen und hält dieses seitdem mithilfe dschihadistischer Milizen besetzt. mehr…


Mittwoch 15.01.20, 18:17 Uhr

Was tun in Zeiten von AfD und Djihadismus

Die Linke Liste lädt am Donnerstag. den 23. 1. um 18. 30 Uhr im Blue Square zu einem Vortrag  von Lothar Galow-Bergemann ein zum Thema „Was tun in Zeiten von AfD und Djihadismus“: »Seit fünf Jahren explodieren Dumpfbackentum und Gewalt. 2014 skandierten erstmals seit 1945 wieder Massenaufmärsche in Deutschland „Tod den Juden!“ Organisiert wurden sie von Islamisten, Nazis und Linksreaktionären, deren antisemitischer Hass gegen Israel sie zusehends zusammenführt. Weltweit häufen sich djihadistische Terroranschläge auf jüdische Einrichtungen, auf Symbole von Religionskritik, Meinungs- und Redefreiheit und auf Menschen, die einfach nur ihr Leben genießen oder feiern wollen. Doch damit nicht genug. Schon bald nach dem kurzlebigen „Sommermärchen“ von 2015 offenbarte sich im kollektiven Herbeiphantasieren einer angeblichen „Flüchtlingskrise“ eine tief sitzende Menschenfeindlichkeit großer Teile der deutschen Mehrheitsbevölkerung. Kaschiert wird sie mit der Floskel, „wir“ könnten ja schließlich „nicht alle aufnehmen“. Ein rassistischer und gewalttätiger Mob agiert gegen Geflüchtete und wirkliche oder eingebildete MuslimInnen. Die AfD rückt immer weiter nach rechts und nimmt protofaschistische Züge an. mehr…


Dienstag 14.01.20, 11:19 Uhr

Jugendleiter*innen-Ausbildung

Der Kinder- und Jugendring lädt ehrenamtlich Tätige aus Jugendverbänden, Jugendinitiativen und Jugendfreizeithäusern zu einer „Juleica“-Schulung ein. „Juleica“ ist die Abkürzung für die Jugendleiter-Card. Dies ist ein bundesweit gültiger Ausweis für Ehrenamtliche ab 16 Jahren, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren und die an einer Jugendleiter-Ausbildung teilgenommen haben.Die Themen Motivation, Leitung von Gruppen, Leitungsstile, Zusammenarbeit im Team, Methoden zur Konfliktlösung, pädagogische und rechtliche Verantwortung, Kinder- und Jugendschutz, Prinzipien der Jugendverbandsarbeit und interkultureller Kompetenz sind wichtige Bestandteile der „Juleica“-Schulung des Jugendrings. mehr…


Montag 13.01.20, 19:28 Uhr

Friederikastraße – Tempo 30 oder Radwege

Die Radwende schreibt: »Die Friederikastraße zwischen Königsallee und Universitätsstraße ist Schulweg für viele Kinder, die die beiden anliegenden Grundschulen besuchen. Einen Radweg oder Radspuren für sie gibt es auf der zweispurigen Straße nicht. Die Forderung nach solchen oder andernfalls eine Verkehrsberuhigung auf Tempo 30 statt wie bisher 50 lehnt die Stadtverwaltung bisher ab. Für das Bündnis Radwende sind Radstreifen dagegen kein Problem. Tempo 30 oder Radwege, das war die Forderung einer Bürgerin für die Friederikastraße zwischen Unistraße und Königsallee, die sie bei der Stadtverwaltung mit einem Bürgerantrag angeregt hatte. Die WAZ am 10. Januar 2020 darüber berichtet. mehr…


Montag 13.01.20, 14:58 Uhr

Linksfraktion lädt ins Kunstmuseum

Für Dienstag, den 4. Februar lädt die Linksfraktion die Aktiven der Bochumer Bewegungen, Verbände, Vereine und Initiativen zu einem „Empfang für eine soziale, demokratische und vielfältige Stadt“ ein. Los geht es um 18 Uhr im Kunstmuseum Bochum. Als Auftakt gibt es davor um 17 Uhr eine Führung durch die Ausstellung des Kunstmuseums. In der Einladung schreibt die Fraktion: „In Bochum muss sich viel bewegen! Deshalb finden wir gut, dass sich so viele für eine solidarische Stadt engagieren. Mit diesem Empfang möchten wir uns bei euch für eure wichtige Arbeit bedanken. Es gibt Livemusik, Getränke und eine kleine Stärkung. Außerdem freuen wir uns auf gute Gespräche darüber, was ihr von unserer weiteren Arbeit erwartet, und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. mehr…