In einem Vortrag mit anschließender Diskussion geht es am 3. November in der Evangelischen Stadtakadamie um das Thema „Tiere im Nationalsozialismus“. Anhand ausgewählter Tierarten zeigt Jan Mohnhaupt, wie eng die NS-Ideologie auch mit vermeintlich unpolitischen Aspekten des Alltags verwoben war.
Am Sonntag den 1. November um 14 Uhr laden die VHS Bochum und das Kuratorium Stelen der Erinnerung zu einem gut zweistündigen Stadtrundgang unter dem Titel „Wattenscheid im Nationalsozialismus“ ein.
Am Freitag erscheint die Novemberausgabe von bodo unter anderem mit einem Porträt des Küchen-Revolutionärs Yotam Ottolenghi. Gleichzeitig auf der Straße: Ein Jahreskalender mit Lieblingsrezepten und Geschichten der bodo-Verkäuferinnen und Verkäufer.
Unter dem Titel „Obhut – ein Ruf in die Zukunft“ lädt der Bochumer Kulturrat am Freitag nächster Woche zu einem besonderen Konzertabend ein. Im Zentrum stehen jüdische Wiegenlieder und Gebete.
Im Fritz Bauer Forum wird am kommenden Dienstag eine Lesung und ein Gespräch über die Geschichte von Verlust, Mut und der ungebrochenen Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten stattfinden. Zu Gast ist der palästinensische Autor Hamza Abu Howidy, der sagt: „Manchmal fühle ich mich wie der einsamste Palästinenser auf der Welt.“:
Im Prinz Regent Theater (prt) wird am kommenden Freitag das Stück „Bad Blacks“ aufgeführt, in dem es um Rassismus gegen Schwarze geht und warum dennoch einige schwarze Menschen eine Partei unterstützen, die den Rassismus zu ihrem Programm gemacht hat:
Im Kino Endstation ist am kommenden Dienstag wieder Queerfilmnacht: »Die besten Freundinnen Argyro und Anneta sind unterschiedlich, aber unzertrennlich. Während Argyro als Bäuerin arbeitet, ist Anneta das It-Girl ihres kleinen griechischen Bergdorfs.
Am 30. Oktober feiert die KULTURLINIE.RUHR 2026 ihre Abschlussveranstaltung in der ROTUNDE (Am Kulturgleis 3-5, 44787 Bochum). Denn: «Bevor die dritte Auflage der KULTURLINIE.RUHR 2026 im November zu Ende geht, gibt es schon jetzt genügend Gründe, die diesjährige Ausgabe zu feiern: Unzählige Veranstaltungen mit über 80 Künstler*innen in über 20 Kulturorten entlang der Linie und in den Straßenbahnen der 308/318 – der KULTURLINIE in Bochum!
Am Sonntag, dem1. November, wird um 15 Uhr im Haus Wiesmann/ Raum 2 (Westenfelder Str. 1, 44866 Bochum) eine Ausstellung des Malers Rafael Campana Ochoa eröffnet.
Am Samstag, dem 31.10., wird in der ehemaligen Kommandantur des Zwangsarbeiterlagers in der Bergener Straße ein Museum eröffnet, um 10 Uhr für geladene Gäste, ab 12.00 dann mit Zutritt für alle Interessierten. Zur Eröffnung des Museums in der Bergener Straße schreibt das Bündnis gegen Rechts:
Am 31. Oktober gehen junge Leute in ganz Deutschland auf die Straße, weil sie nicht länger zusehen wollen, wie über ihre Köpfe hinweg über ihre Zukunft entschieden wird. Wie die Jugendlichen in Frankreich, Italien und anderen europäischen Ländern demonstrieren sie für Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und ein bezahlbares Leben sowie gegen die Wehrpflicht und einen Sparkurs auf ihrem Rücken. Die Demonstrationen finden in 23 Städten zeitgleich um 14 Uhr statt, u.a. in Essen und Dortmund. Weitere Informationen sowie das Positionspapier finden sich hier.
Im Oktober 2026 haben die Leiterin des Fritz Bauer Forums, Dr. Irmtrud Wojak, und der Fotograf Richard Bartkiewicz Freund*innen und Gesprächspartner*innen in Israel besucht. Sie beschreiben ihre Reise als «Reise in ein aufgewühltes Land mit einer tief gespaltenen Gesellschaft, die vor einer Schicksalswahl steht.
2026 ist das slowenische Trio Moving as a Giant erstmals auf Tournee in Deutschland und spielt am 2. November in der BASTION Bochum.
Moving as a Giant haben sich 2023 gegründet und stammen aus Murska Sobota. In ihrem Sound verschmelzen sie kraftvoll Noise, Fuzz, Psychedelic und Emotion: «Mit schweren Rhythmen, massiven Gitarren und unheilvollen Synthesizer-Sounds erzeugt die Band eine dichte, durchdringende Atmosphäre, über der die beeindruckende dunkle und tiefe Stimme der Sängerin und Gitarristin Bojana Pejanović schwebt.
»Wer kennt ihn nicht? Den Illustrator Walter Trier. Wenn nicht namentlich, dann seine Zeichnungen.« Nächsten Sonntag stellt das Hattinger Forum für Demokratie das Leben und Werk des jüdischen Künstlers und erklärten Gegner des Nazi-Regimes vor.
Eröffnung des Erich-Gottschalk-Platzes in Bochum am 26.06.2025. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum
Im Rahmen des Programms „Gedenkveranstaltung zum 88. Jahrestag der Reichspogromnacht“ laden das Fanprojekt Bochum in Trägerschaft der AWO Ruhr-Mitte in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Bochum und der Freundeskreis Synagoge Bochum-Herne-Hattingen zu einer besonderen Veranstaltung ein: »Mit einem Spaziergang zu den wichtigen Bochumer Lebensstationen von Erich Gottschalk erinnern wir an diesen außergewöhnlichen Bochumer Fußballspieler und Kapitän der bislang einzigen Deutschen Fußballmeister-Mannschaft aus Bochum.
Die FAU (Freie Arbeiter:innen Union) Ruhr konnte im Ruhrgebiet und teilweise darüber hinaus viele Menschen zum Beispiel über den Aktionsmonat im April dieses Jahres („Chaos+ trifft die FAU“) erreichen und nach Aufnahme als FAU Mitglied auch schon mit Organizing-Workshops versorgen, um sofort einsatzbereit für den Aufbau von Betriebsgruppen, als auch das Bestreiten von Arbeitskämpfen zu sein.
Am Sonntag, den 01. November, wird um 15:00 Uhr die Ausstellung des kubanischen Künstlers Rafael Campana Ochoa im Raum2 im hinteren Tel der Passage Westenfelder Straße 1 eröffnet. Der Eintritt ist frei!
An der Bergener Straße in Bochum befindet sich eines der wenigen in Deutschland nahezu vollständig erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeiterlager aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die Stadt hat es jahrzehntelang versäumt, sich um dieses historische Mahnmal zu kümmern. Die Initiative „Gedenkort Bergener Straße“ hat es geschafft, dass jetzt zumindest in kleinem Umfang daran erinnert wird. Die Ausstellung wird am kommenden Samstag vom Oberbürgermeister im Kreis von geladenen Gästen eröffnet und kann ab 12 Uhr vom Publikum besichtigt werden.
Am 22. November findet im Prinz Regent Theater die 52. Kunstauktion von Amnesty International Bochum statt. Dabei werden Kunstwerke von Künstler*innen aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus zugunsten der Menschenrechtsarbeit von Amnesty International versteigert. Die Exponate sind vorab in einer Online-Galerie zu sehen.
Das Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, wird am Freitag, 30. Oktober, um 19.30 Uhr, zur Bühne für ein Konzert des Duos „Les Marquises“: »Seit 2019 bilden Emilie Škrijelj und Tom Malmendier das Duo Les Marquises, das mit einem Akkordeon, Schlagzeug und Schallplatten auftritt.
Das 14. Dokumentarfilmfestival für junges Publikum DOXS RUHR ist zu Ende und zieht Bilanz: »Unter dem Titel REWORKING REALITY brachte das Festival vom 7. bis 18. Oktober dokumentarische Perspektiven in sieben Städte des Ruhrgebiets. Rund 2.500 Schüler*innen besuchten die Vorführungen, weitere 650 Besucher*innen die Veranstaltungen des jungen Kurator*innen-Netzwerks kino.for you.
Die Dortmunder Formation Overmoon mit ihren sechs erfahrenen Musikerinnen und Musikern spielen am 23.10.2026 bekannte Swing-, Jazz- und Popstücke im Wiesmann’s.
Freitag, 30. Oktober 2026 – 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Der Feierabend geht in die nächste Runde. Jeden letzten Freitag öffnet das Wiesmann’s in Wattenscheid, Hochstr. 65, die Türen für Begegnung, Plausch und ein gepflegtes Bier in gemütlicher Atmosphäre. Es gibt kleine Snacks und Musik zum Ausspannen. Und jetzt auch das neue Parklett direkt vor der Kneipe!
Ein Abend zu Hannah Arendt – Lesung & Gespräch mit Grit Straßenberger
Hannah Arendt ist die Denkerin des 20. Jahrhunderts. In ihren Schriften wie in ihrem Leben spiegeln sich die tiefgreifenden Erschütterungen dieser Zeit: Aufstieg und Fall totalitärer Regimes, Flucht- und Fremdheitserfahrungen, aber auch hoffnungsvolle Neuanfänge prägten ihr gesamtes Denken.
Ngũgĩ wa Thiong’o hat uns gezeigt, dass Sprache weit mehr ist als ein Mittel, um miteinander zu sprechen. In ihr leben Erinnerungen, Identität, Würde und Freiheit.
Weltweit waren – und sind noch- viele Webseiten nicht erreichbar. Bo-alternativ konnte in einen „Notbetriebsmodus“ geschaltet werden, in dem die Seiten noch lesbar, aber nicht mehr aktualisierbar waren. Die Tagesschau hat einen recht verständlichen Text über die IT-Lücke geschrieben: „Sicherheitslücke bedroht weltweit Webseiten.“
»Gedichte sind langweilig und Schulbank-Folter? Weit gefehlt!Gedichte sind Emotionen und Unterhaltung, Rhythmus und Gefühl, Weltsicht und purer Rock’n Roll, Zärtlichkeit, Humor und Waffe.« Im Theater der Gezeiten treten die Sängerin und Songwriterin U.T.A. und Schauspieler Axel Holst den Beweis an.
Das diesjährige Erinnern an die Reichspogromnacht 1938 findet wieder seinen Höhepunkt am 9. November – in Bochum mit der Veranstaltung vor der Steele, in Wattenscheid zusätzlich mit einer Menschenkette. In diesem Jahr gibt es darüber hinaus ein umfangreiches Rahmenprogramm, an dem neben dem Kinder- und Jugendring eine Reihe weiterer Organisationen und Institutionen beteiligt sind, unter anderm vhs Bochum, der Evangelischen Stadtakademie und dem VVN-BdA. Überblick über die Veranstaltungen:
Neun Friseurinnen und Friseure der „Barber Angels Brotherhood e.V.“ haben am Sonntag, 18. Oktober, die Quartiershalle der Bochumer KoFabrik in Bochums größten Friseursalon verwandelt und bodo berichtet darüber: »53 wohnungslose und bedürftige Menschen erhielten einen kostenlosen Haarschnitt – und damit auch die Möglichkeit zu einer Begegnung auf Augenhöhe.
Am kommenden Dienstag liest die Kölner Autorin Marie Menke in der BASTION aus ihrem Debütroman Spielverderberin, der im Frühjahr bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist: »Marie Menke, 1997 im Sauerland geboren, hat Politik, Medien und Soziologie in Bonn, Taipeh, Köln und Paris studiert. Ihre Prosa wurde in Literaturzeitschriften veröffentlicht und unter anderem mit dem OffSpring Award der lit.Cologne ausgezeichnet.