Der Bochumer VCD thematisiert auf seiner Webseite, dass „die Rekordhitze des Sommers 2026 auch mit dem Verkehr zu tun hat. Nicht nur, dass Straßenbeläge aufplatzen und Wasserstraßen austrocknen, sondern auch an der Verursachung der Klimakatastrophe sind Benzin, Diesel und Kerosin wesentlich beteiligt. Viel zu wenig bekannt scheint aber der Zusammenhang zwischen Straßenbau und Hitze in unseren Städten zu sein.“
Bei der Mahnwache des Bochumer Friedensplenums am 81. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima machten die Aktiven des Bochuner Friedensplenums in vielen Gesprächen klar: „Ein Atomkrieg zwischen USA, Nato und Russland wäre das Weltende. Trotzdem gehört der atomare Erstschlag zur NATO-Strategie. Die Atomwaffenabkommen sind gekündigt, es gibt keine Abrüstungsverhandlungen mehr und jetzt soll es auch noch eine eigene europäische Atommacht geben“.
Die Manifesta bezeichnet sich als „Europäische Nomadische Biennale, die alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Europa stattfindet“. Näheres. Die Organisator:innen der manifesta16 Ruhr laden ein: »Am 14.08.2026, 19.00-21.00 Uhr organisieren wir im Garten der Gethsemane-Kirche in Bochum eine Lesung mit Judith Baumgärtner und moderiert von Sandra Karangwa. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe “Off Script”, in der es darum geht, postmigrantische Perspektiven in den Mittelpunkt zu stellen und einen Raum von Gemeinschaft, Austausch und Empowerment zu schaffen.
Am Donnerstag, den 13. August lädt das Fritz Bauer Forum um 19 Uhr zur Präsentation einer Keramikinstallation von Simone Neumann-Salva ein: »In einer Installation, Bildern und Texten machen wir weiblichen Widerstand sichtbar, Erinnerung wird in einem Trickfilm lebendig und lokale Widerstandsgeschichten werden aus einer aktuellen Perspektive erzählt. „Daten werden Farben, werden Perlen, werden sichtbar. Ich will, dass eure Hoffnung, euer Schmerz erinnert wird. Ich will, dass alle mutig werden.“ – Simone Neumann-Salva.«
Die Absage der Stadt Bochum des im Kunstmuseum geplanten Konzerts von „Lebenslaute“ hat dem Happening heute Abend einen regelrechten Popularitätsschub verliehen. Gut 200 Zuschauer:innen lauschten den Klängen des Orchesters, das nicht im, sondern neben dem Kunstmuseum Werke von Joseph Haydn über Clara Schumann und Bertolt Brecht bis zum „Baggerführer Willibald“ von Dieter Süverkrüp intonierte.
Die Absage des heute Abend im Kunstmuseum geplanten Konzerts „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ des Orchesters „Lebenslaute“ durch die Stadt Bochum schlägt weiter Wellen. Die Ratsfraktion Die Linke hat dazu eine Anfrage im Ausschuss Kultur & Tourismus gestellt. Das Konzert findet wie geplant um 19 Uhr statt – allerdings nicht im, sondern vor dem Kunstmuseum auf dem Goetheplatz.
Vom 22. Juni bis 24. Juli 2026 hat die Verwaltung der Öffentlichkeit ihre Ideen für die Umgestaltung der Rottstraße vorgestellt. Mobile „Stadt-Terrassen“ boten einen Treffpunkt, um vor Ort die vorgeschlagenen Veränderungen kennenzulernen.
In den nächsten Wochen Startphase ins Berufsleben nutzen:
Bochum bietet 847 freie Ausbildungsplätze – auch Bäckereien suchen noch 10 Auszubildende
Gestern Schule, heute Ausbildung: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 847 offene Ausbildungsplätze in Bochum. Die Lebensmittelindustrie in Bochum sucht 7 Auszubildende. Und auch Bäckereien bieten noch 10 Jugendlichen eine Ausbildung – am Backofen genauso wie am Verkaufstresen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.
Die Musik- und Aktionsgruppe „Lebenslaute“ empfing seit 6 Uhr heute früh Beschäftigte und Besucher:innen der Vonovia-Zentrale an der Universitätsstraße mit Konzerten. Die Haupteingänge des Vonovia-Gebäudes waren besetzt.
»Wir wollen alle gut und sicher wohnen: Mietennotstand stoppen!« Unter diesem Titel hat die Linke in Bochum eine Petition an den Rat der Stadt verfasst, mit der die Anerkennung der bestehenden Wohnungsnot und als konkrete Gegenmaßnahmen eine kostenlose Mietberatung, Stärkung der Wohnaufsicht und ein städtisches Wohnungsunternehmen eingefordert werden, das dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schafft.
Das Anfang diesen Jahres in Kraft getretene neue Wehrdienstgesetz schafft die Grundlagen zur Wiedereinführung der Wehrpflicht. Mit ihr soll nach Plänen der Bundesregierung auch der verpflichtende Zivildienst für Kriegsdienstverweigerer zurückkommen. Zu den vorbereitenden Maßnahmen zählt die kürzlich bekannt gewordene Anfrage an die großen Sozialverbände, welche Kapazitäten sie für Wehrdienstverweigerer zur Verfügung stellen können. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner NRW sieht in der Anfrage »eine Fortsetzung der Salamitaktik hin zur Wehrpflicht« und sagt »Nein zu zivilem Zwangsdienst«.
Das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« kritisiert die Absage des Konzerts „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ durch das Kunstmuseum Bochum und ruft dazu auf, sich an der musikalischen Ersatzkundgebung zu beteiligen. Die Kundgebung für die Kunstfreiheit findet am Freitag, 7. August um 19 Uhr vor dem Kunstmuseum auf dem Goetheplatz statt. Zur Stellungnahme des Netzwerks:
Am Samstag, den 15. August laden das Bezirksjugendwerk der AWO, der Rat von Unten und die Jusos um 18:30 Uhr in die KoFabrik zu einer Lesung mit Christopher Wimmer zu dessen im April erschienenem Buch „Alles muss man selber machen – Zur Geschichte der Rätebewegungen, von der Pariser Kommune bis Rojava“ ein:
Die Internationale Konferenz ‚Feminist Futures II: Feministisch vergesellschaften – Her mit dem ganzen Leben!‘, vom 25. bis 27.09. an der RUB, möchte die Themen von Feminismus und Vergesellschaftung miteinander in Verbindung bringen.
In Absprache mit Melanie Stitz – sie ist als Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW an der Organisation beteiligt -bringen wir heute dazu eine gekürzte Fassung ihres Interviews mit dem Netzwerk Care Revolution.
Der ADFC Bochum ruft dazu auf, die Radfahrbedingungen in Bochum zu bewerten und sich an einer neuen Umfrage des ADFC zu beteiligen, die erstmals die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf das Radfahren in den Vordergrund rückt. Die Befragung startet am 1. September, um zu Beispiel ermitteln, wo Radwege zu schmal oder Kreuzungen zu unübersichtlich sind. Oder läuft vielleicht schon alles rund? Zur Pressemitteilung des ADFC Bochum:
Vor 81 Jahren starben in Hiroshima und Nagasaki durch den Massenmord der ersten beiden Atombomben 250 000 Menschen. Daran erinnert das Bochumer Friedensplenum und ruft am kommenden Donnerstag, den 6. August um 16 Uhr zu einer gemeinsamen Mahnwache am Hiroshimatag am Husemannplatz auf.
Die Linke Bochum beschäftigt sich im Rahmen ihrer 14-tägigen Aktiventreffen in einer vierteiligen Vortragsreihe mit dem Thema „Know Your History – 5 vor 33?“. Die Reihe beginnt am 4. August um 18.30 Uhr in den Räumen der Linken, Universitätsstr. 75. Veranstaltungen der Linken sind öffentlich. Die ausführliche Beschreibung der vier Veranstaltungen:
Anlässlich des islamistischen Anschlags auf den Berliner CSD meldet sich das NetzwerkStadt für Alle erneut zum Thema Sicherheit zu Wort: »In der zweiten Hälfe des Jahres 2025 beschäftigten wir uns intensiv mit der Frage, was Sicherheit in der Stadt aus der Perspektive von Menschen bedeutet, die im allgemeinen Sicherheitsdiskurs – in dem es zumeist um sogenannte Angsträume oder die Bedrohung durch „fremde Männer“ geht – keine Rolle spielen. Darum ist auch die Forderungen der meist rechten Stimmen nach mehr Strafen, mehr Abschiebungen und mehr Überwachung keine Lösung, sondern eine Ablenkung von den Forderungen der Betroffenen.
Am Freitag, dem 7. August lädt die Initiative Lebenslaute um 19 Uhr zu einem Kundgebung unter dem Motto „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ ein. Ort ist der Goetheplatz neben dem Kunstmuseum. Die Musikstücke werden mit Texten umrahmt, die das Motto näher erläutern. Die Stadt Bochum hatte verboten, dass die Vorstellung – wie ursprünglich vereinbart – im Museum stattfinden darf. Näheres zum Verbot.