Ob Textsicher oder Duschsänger – jeder ist willkommen, wenn die lustigste Karaoke-Party des Jahres steigt. NightWash steht seit 25 Jahren für beste Stand-Up-Comedy und hat unzählige Comedy-Stars auf die Bühne gebracht. Jetzt kommt ein brandneues Show-Format aus der deutschlandweit bekanntesten Comedyschmiede, dass das Publikum nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Mitsingen bringt: „NightWash – Das Sing Ding“!
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat voriges Jahr das Hissen der Regenbogenflagge auf dem Reichstag „aus Neutralitätsgründen“ untersagt und damit kontroverse Diskussionen ausgelöst. In Bochum ist die Haltung stabil: Bürgermeisterin Barbara Jeßel hat heute mit dem Team der „Rosa Strippe“, Schülerinnen und Schülern des Graf-Engelbert-Gymnasiums sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der queeren Community die Regenbogenflagge auf dem Historischen Rathaus gehisst – aus Anlass des IDAHOBIT – dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit.
Das Grundgesetz wurde am 8. Mai 1949 gegen die Stimmen aus Bayern beschlossen und am 23. Mai 1949 verkündet
Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik verkündet. Anlässlich des 77. Geburtstages unserer Verfassung lädt die Bochumer Attac Gruppe am Mittwoch, den 20. Mai um 18:30 Uhr, in der KoFabrik zu einer Veranstaltung ein unter dem Titel: „Schützt das Grundgesetz vor autoritärer Herrschaft?“: »Die 61 „Väter“ und 4 „Mütter“ des Grundgesetzes haben zweifellos Lehren aus der Nazi-Diktatur gezogen, aber das Grundgesetz ist auch ein Produkt des kalten Krieges und ein politischer Kompromiss. Man kann also durchaus in Frage stellen, ob wir mit dem Grundgesetz ausreichend gegen ein autoritäres Roll-Back gesichert sind.
Zum morgigen Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung erinnert die Bochumer Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) daran, dass das Recht auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz verankert ist: »Dieses Recht gilt auch für die 328.000 ukrainischen Männer (laut Ausländerzentralregister), die sich der Einberufung zum Militär entzogen haben und in Deutschland leben. Die DFG -VK verurteilt die Forderungen von Friedrich Merz und Markus Söder, die ukrainischen Männer zur Rückkehr in die Ukraine und damit zum Militärdienst zu zwingen.
Das Presseamt der Stadt Bochum informiert über einen Vortrag:
»In der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, am Mittwoch, 20. Mai, um 19 Uhr den Vortrag „Endlich so wie überall? Frauenarbeit im Ruhrgebiet“. Er beschäftigt sich mit den Arbeits- und Handlungsfeldern von Frauen im Ruhrgebiet, wie der Politikerin Ottilie Schoenewald, der Professorin für Elektrotechnik, Ingeborg Hübner, oder der Arbeiterinnen der Firma Graetz, und stellt am Ende die Frage: Wurde die Benachteiligung von Frauen im Ruhrgebiet mit dem Strukturwandel überwunden? Referentin ist Susanne Abeck, M.A. Der Eintritt ist frei.
Zum 21.05.2026 laden die Naturfreunde um 19:30 in das NaturFreundeZentrum, Hohe Eiche 20, 44892 Bochum ein.
»Bochum soll für alle Menschen nachhaltiger und lebenswerter gestaltet sein. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es einen Plan. Dieser Plan ist die Nachhaltigkeitsstrategie Bochum. In Ergänzung zur Bochum Strategie dient sie als Wegweiser für die ganze Stadt und bietet einen umfassenden Handlungsrahmen, um das Leben in Bochum noch klimafreundlicher zu gestalten.
Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad im Alltag, diskutieren über sichere Radwege und setzen sich für eine lebenswertere Stadt ein. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bochum mit seinen 1150 Mitgliedern begleitet diese Entwicklung seit vielen Jahren aktiv und engagiert sich ehrenamtlich für bessere Bedingungen im Radverkehr.
Seit Dezember 2025 unterstützen das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste und die Stadt Bochum die Provenienz- (Herkunfts-)forschung am Kunstmuseum Bochum. Mittwoch, 20. Mai, um 19 Uhr informiert das Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, über das Forschungsprojekt. Nach Angaben aus dem Haus ermöglicht es eine grundlegende Erforschung der Provenienz der Werke in der Sammlung des Kunstmuseums. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Der „NRW-Appell für ein AfD -Verbot“ hat das Ziel erreicht: »In nur 3 Monaten hat ein Netzwerk von 120 Organisationen und Bündnissen gegen Rechts in NRW 100 000 Unterschriften gesammelt, zwei Monate vor der geplanten Übergabe der Petition. Ziel des NRW Appells: Die NRW-Landesregierung soll sich im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AFD einsetzen.
50 Jahre sandinistische Revolution und internationale Solidarität
Im Bahnhof Langendreer findet eine Veranstaltung zu Nicaragua statt, die sich nicht nur mit der Entwicklung in Nicaragua beschäftigt, sondern auch mit der Geschichte der Solidaritätsbewegung hier. »Bei dieser multimedialen Lesung wird das Buch „Sandinistische Revolution und internationale Solidarität – Kontinuitäten und Brüche einer fünfzigjährigen Beziehung“ vorgestellt. Es befragt Akteur*innen der 80er Jahre, junge Aktivist*innen von heute, ex-Sandinist*innen, Feminist*innen, Bäuer*innen, Menschenrechts- und Umweltakteure aus Nicaragua und Deutschland:
Nächsten Mittwoch, den 20. Mai, findet im Bahnhof Langendreer das siebte „Tatort Jazz“-Konzert statt. Es widmet sich dem US-amerikanischer Musiker und Songwriter Paul Simon, der 1957 mit Art Garfunkel das Duo Simon & Garfunkel bildete, für das er Songs wie „The Sound of Silence“ und „Mrs. Robinson“. schrieb. In seiner späteren Solokarriere landete er Hits wie „Graceland“, „50 Ways To Leave Your Lover“ oder „You Can Call Me Al“.
Die Antifaschistische Linke Bochum berichtet unter der Überschrift „David Böhle – vom Provokateur zum AfD-Mitarbeiter“ über Profilierungsstreitereien in der Bochumer AFD. Einige Jugendfunktionäre aus dem Umfeld des Dortmunder AfD Bundestagsabgeordneten Helfrich (das „freundliche Gesicht des NS“) versuchen, den örtlichen Kreisverband auf Höcke Kurs zu bringen. Am 1. Mai marschierten sie mit einigen auswärtigen Nazis im linken Szenetreff „Neuland“ auf. Sie wurden rausgeschmissen und liefen dann zum nächsten linken Treffpunkt, zur Zanke. Die war geschlossen. Der ultrarechte Haufen produzierte ein Gruppen-Foto vor dem Gebäude und verschwand. Zum ausführlichen Bericht im Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert über das Lange Wochenende im LWL-Museum Zeche Hannover: »Führungen und freies Spielen auf der Zeche Knirps erwartet die Besucherinnen und Besucher am „langen Wochenende“ im LWL-Museum Zeche Hannover.
Die Ratsfraktion Die Linke hält die Zweifel des Sprechers der Ratsgruppe FDP-UWG:WAT, Felix Haltt (FDP) an der Rechtmäßigkeit der Wahl der Ausschüsse für unbegründet. Diese waren in dem heute erschienenen Bericht im Lokalteil der WAZ veröffentlich worden. Die Ratsfraktion Die Linke schreibt dazu: »Keinesfalls habe es zu „Verwerfungen“ geführt, weil die Ratsfraktion Die Linke wieder jeweils zwei Sitze in den Ausschüssen bekommt. Dazu der Fraktionssprecher Horst Hohmeier:
Im Kino Endstation stehen am kommenden Wochenende und auch zu Beginn der kommenden Woche eine Reihe sehenswerter Filme auf dem Programm. Am Samstag „Bergfahrt-Reise zu den Riesen“ und „Das Drama“ (auch an weiteren Tagen), am Sonntag 17. Mai und am Donnerstag, 21. Mai „Celluloid Golem Kurzfilme“ und dann am Montag 18. Mai „Brazil“ und am Dienstag „Mein Onkel“. Hier die Informationen zu den Filmen:
Die „Klare Linie gegen Rechts.“ lädt am Freitag, 15.5.2026 um 19:30 ins Alsenwohnzimmer zu einem Vortrag ein: »Was hat es mit einem zu tun, wenn in neurechten Kreisen über Carl Schmitt und Außenpolitik diskutiert wird? Was, wenn die AfD in der Bildungspolitik eine „patriotische Erziehung“ fordert oder die Kulturpolitik wieder „deutscher“ werden soll?
Unter dem Motto „Wenn Gleichstellung gewinnt, gewinnen wir alle“ findet am Dienstag, 19. Mai, von 9.30 bis 15 Uhr in der Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, eine Veranstaltung des Netzwerks „Besser miteinander – Bochumer Arbeitgebende gegen Diskriminierung“ statt und zum Inhalt heißt es: »In diesem Jahr liegt der Fokus auf den Themen Antifeminismus und Online-Radikalisierung. Anmeldungen sind unter www.bochum.de/Referat-fuer-Gleichstellung-Familie-und-Inklusion/Besser-miteinander erforderlich.
Auf Einladung des Straßenmagazins „bodo“ trafen sich am Freitag und Samstag 70 Delegierte von 20 Straßenzeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Bochumer KoFabrik. Die Redaktion von bodo berichtet: [Die Delegierten] »diskutierten die Rolle des Straßenzeitungsnetzwerks INSP bei der Bekämpfung der Wohnungslosigkeitskrise und die Herausforderungen für freien Journalismus und soziale Arbeit in Zeiten von Rechtsverschiebung und Sozialabbau.
Gestern fand bei schönstem Wetter und mit vielen Besuchern das antifaschistische Straßenfest vor der KoFabrik statt. Den Auftakt dazu bildete eine lebendige und lautstarke Demonstration vom Hauptbahnhof zur Stühmeyerstr. .
Der Bochumer Kinder-und Jugendring und das Bündnis gegen Rechts haben am 8. Mai bei dem traditionelle Rundgang auf dem Hauptfriedhof am Freigrafendamm an den 81. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus erinnert. Uli Borchers vom Bündnis gegen Rechts führte in seiner Begrüßungsrede noch einmal vor Augen, dass allein auf diesem Friedhof 1800 Zwangsarbeiter:innen beerdigt sind. (Das Redeskript)
Was die Bochumer Lokalredaktion der WAZ seit zweieinhalb Wochen über die Zustände im Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt publik macht und hoffentlich weiter tut, ist skandalös. Obszöne Sprüche über ihre Körper und das regelmäßige Begrabschen weiblicher Mitarbeiter, Praktikantin mit Handschellen an die Heizung gefesselt, rassistische Chats unterlegt mit Hitler-Bildern, bewusst provokantes und erniedrigendes Verhalten vorzugsweise gegenüber muslimischen Männern, begleitet von homophoben Beleidigungen die Messerattacke auf einen Kollegen unter der Dusche.
Das Bezirksjugendwerk der AWO lädt am Montag, den 18. Mai um 19.30 Uhr in der Zanke zu einem Vortrag ein: »Im ehemaligen Jugoslawien, das nach dem Bruch mit Stalin eine bis heute einzigartige Richtung der staatlich forcierten Arbeiterselbstverwaltung einschlug, entwickelte sich auch eine neue Art, Marx zu interpretieren.
Es ist Mai und natürlich gibt es wieder ein anti-ableistisches Cafe: »Dieses findet wie immer am 3. Freitag, also dieses Mal am 15.05 um 18:30 Uhr statt. Wie immer im schnuckligen Cafe Fluid in der Große Beckstraße 12, in Bochum. Dieses Mal haben wir kein übergeordnetes Thema, sondern treffen uns einfach nur zum entspannten Quatschen, Tee-trinken und Anti-ablesieren.
Der Rat von Unten lädt zu einem weiteren Bildungstag ein zu feministische-antimilitaristische Organisierung in der Geschichte und ihre aktuellen Bezüge: »In der europäischen Friedensbewegung zur Zeit des Kalten Kriegs, besonders in ihrer Hochphase der 80er/90er Jahre, war die feministische Organisierung nicht wegzudenken. Frauen vereinten sich unter der sogenannten Frauenfriedensbewegung, organisierten sich und entwickelten eigene feministische Perspektiven auf Krieg und Frieden.
Im Rahmen des Internationalen Figurentheater Festivals gibt es am 16. und 17.Mai einen Themenschwerpunkt zu „Vergemeinschaften/ Commoning“: »Das Fidena Festivals ist ein internationales Festival für Figurentheater, das seit 1958 in Bochum und der Region stattfindet und künstlerische, gesellschaftliche und politische Diskurse miteinander verbindet. Link zum Programm
Am Mittwoch (13.5. 18 Uhr) ist im endstation Kino der zweite Film der Reihe „Film und Frauenrechte“ zu sehen, die dieses Jahr erneut in Kooperation zwischen der Ruhr-Uni, Amnesty International und dem endstation Kino stattfindet. „The Great India Kitchen“ erzählt die Geschichte einer frisch verheirateten Frau, die nach einer arrangierten Ehe im südindischen Kerala im patriarchalen Haushalt der Schwiegereltern lebt. Bald besteht ihr Alltag nur noch aus Kochen, Putzen und Demütigungen, bis sie es nicht mehr aushält und daraus ausbricht. Der Eintritt ist frei, im Anschluss an den Film findet ein Filmgespräch statt.
Der Ernährungsrat Bochum (EssBo) organisiert für den kommenden Samstag eine Tour durch den Stadtpark: »Führung durch den Stadtpark mit Christoph Wieschus Samstag, 16.05.2026, 15.00 – 17.00 Uhr im Stadtpark Bochum
Die Fraktion Die Linke hat einen Antrag für einen jährlichen Konnexitätsbericht in den Bochumer Stadtrat eingebracht. Ziel ist mehr Transparenz darüber, welche Kosten durch gesetzliche Pflichtaufgaben entstehen und in welchem Umfang diese tatsächlich durch Bund und Land finanziert werden. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage der Bochum, die sich weiter verschärft.
Lorenz A. war 21 Jahre alt, Schwarz und wurde in der Nacht zum Ostersonntag 2025 in der Oldenburger Innenstadt von einem Polizisten mit mehreren Schüssen von hinten getötet. Während die Ermittlungen andauern, wächst der Protest in der Bevölkerung. Der Vorwurf: rassistische Polizeigewalt. Doch Lorenz war kein Einzelfall.