Der Rosa–Luxemburg-Club Bochum führt gemeinsam mit RosaLux NRW am kommenden Samstag in der KoFabrik einen workshop durch, der sich mit der Frage befasst, wie Mieter*innen sich gemeinsam für ihre Interessen einsetzen und organisieren können. In der Beschreibung des workshop heißt es dazu:
Am kommenden Freitag ist wieder Hutkonzert bei den Naturfreunden Langendreer in deren Naturfreundzentrum in der Hohen Eiche 20. Zu Gast dieses Mal ist der Sänger Thomas Hagenhoff.
Unter dem Motto „Alle Räder rollen für den Sieg“ veranstaltet die VHS Bochum wieder gemeinsam mit der VVN-BdA am kommenden Sonntag ab 14 Uhr einen Stadtrundgang zu Zwangsarbeit in Bochum zur Sicherstellung der Kriegswirtschaft im Hitler-Faschismus: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen.
Am Sonntag, den 12. Juli findet im Oval Office im Schauspielhaus Bochum die Uraufführung des Theaterstücks „Blutiger Januar“ statt. Es erzählt eindringlich von Erinnerung, Schmerz, Exil und dem Kampf um Gerechtigkeit im Iran. Zu den Mitwirkenden zählen Shole Pakravan, die Mutter von Reyhaneh Jabbari, deren Schicksal durch den Film „Sieben Winter in Teheran“ und das Buch „Wie man zum Schmetterling wird“ bekannt wurde, und die Bochumer Medienwissenschaftlerin und Filmemacherin Solmaz Gholami.
Am 14.07.26 um 18.00 Uhr lädt das Fritz Bauer Forum in Kooperation mit der Amnesty International Hochschulgruppe Bochum zu einer performativen Lesung des Künstlers, Multimedia-Designers und Doktoranden Takudzwa Mukesi ein. In der Inszenierung werden künstlerisches Schaffen mit privater wie postkolonialer Vergangenheitsbewältigung verflochten. Die Veranstaltungssprache ist Englisch; im anschließenden Publikumsgespräch besteht die Möglichkeit, Fragen auf deutsch zu stellen und die Antworten ebenfalls ins Deutsche übersetzt zu bekommen. Der Eintritt ist kostenlos, Spenden sind willkommen (Empfehlung: 5€), der Veranstaltungsort (Feldmark 107, 44803 Bochum) ist barrierefrei. Es folgt der Veranstaltungstext in deutscher Übersetzung, gefolgt von der englischsprachigen Version:
Das Hattinger Forum für Demokratie lädt am 12. Juni um 15 Uhr im Bürgerzentrum Holschentor Lesung mit dem Graphic Novel – Künstler Tobias Dahmen ein: »Er war in den letzten Jahren schon zwei Mal zu Gast in Hattingen. Mit seiner biographischen Familienchronik „Columbus–straße“ über die Zeit der NS-Diktatur und dem Sammelband „Stell Dir vor“ setzte er graphische Landmarken in der Gedenk-und Erinnerungskultur.
Bis zum Beginn der Sommerferien organisiert die IG Metall in insgesamt 14 Städten in Nordrhein-Westfalen Protestaktionen gegen geplante Kürzungen im Bereich des Sozialstaates statt. In Bochum wird es am Freitag, den10. Juli um 17:00 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz eine öffentliche Kundgebung geben. Die Aktionen richten sich gegen aktuell diskutierte Einsparungen bei Renten, Pflege, Gesundheitsversorgung und sozialen Leistungen.
»Salat, Tomaten, Chilis, frische Kräuter und vieles mehr wachsen seit Kurzem auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft „Auf der Heide 32” in Bochum. Studierende des Studiengangs „Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik” der Evangelischen Hochschule Bochum (EvH Bochum) haben gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern acht Hochbeete aufgebaut – und damit einen lebendigen Begegnungsraum geschaffen, der die Lebensqualität der Menschen vor Ort spürbar verbessert.
Die Zentralbücherei lädt am kommenden Mittwoch zum nächsten KI-Dialog, diesmal unter dem Titel „Wasser, Strom und Menschen – Der Hunger der KI“ ein. Welche Ressourcen, neben Strom, benötigt man, um Künstliche Intelligenz zu trainieren und anzuwenden? Nach einem Input zum Einstieg ins Thema wollen Kassandra Philip Kienitz und Mustafa Eser mit den Teilnehmenden in den Dialog treten. Anmeldungen sind nicht nötig. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Im Machtkampf in der nordrhein-westfälischen AfD gibt es kurz vor dem Bundesparteitag in Erfurt eine wichtige Entscheidung: Der rechtsextreme Dortmunder Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich darf in der Partei bleiben. Das hat das AfD-Bundesschiedsgericht am 26. Juni entschieden. Helfrich versucht insbesondere in Zusammenarbeit mit der AfD-Jugend den Bochumer AFD Ortsverband noch weiter auf Höcke-Kurs zu bringen. Die zuständigen Richter haben entschieden, dass Helferich lediglich sechs Monate lang für Parteiämter gesperrt wird, aber ab sofort seine Mitgliedsrechte zurückbekommt.
Das Museum unter Tage lädt am Donnerstag, den 9. Juli ab 18 Uhr zu einem Gespräch zwischen dem Künstler Eric Meier und Dr. Janosch Steuwer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität zu Köln ein. Der Dialog findet im Rahmen der Ausstellung „Die Kids sind nicht alright!“ statt. Beide Gäste arbeiten jeweils zu den Themen Rechtsextremismus und Ideologie und werden sich im Gespräch darüber austauschen.
Das Solibündnis Rojava und RiseUp4Rojava Ruhr laden Freitag, den 10.07. um 19 Uhr in der Zanke zu einem Vortrag von Tim Krüger ein: »Der jüngste „Friedensprozess“ zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen Freiheitsbewegung läuft seit dem Jahr 2025 und ist höchst prekär. Zwar existiert ein Dialog, konkrete Ergebnisse gibt es bisher jedoch nicht. Lediglich die Partiya Karkerên Kurdistanê (PKK) hat in diesem Zuge 2025 ihre Selbstauflösung verkündet und die Bereitschaft vermittelt, den bewaffneten Kampf einzustellen, was sie mit einer symbolhaften Verbrennung von Waffen untermalte.
Von 28. September bis zum 3. Dezember veranstaltet das Theater Traumbaum im KulturMagazin, Lothringer Straße 36 c, die „Anne Frank Kultur Wochen“. Die Kulturreihe widmet sich in der aktuellen Spielzeit gesellschaftlichen Themen wie Zivilcourage, Extremismus, rassistische Gewalt, Chancenungleichheit sowie der aktuellen Situation von geflüchteten Menschen. Das Programm bietet sowohl Stücke für Grundschulen als auch für alle weiterführenden Schulformen an.
Am Sonntag, 05. Juli 2026 um 12 Uhr startet der Rundgang am Bochumer HBF.
Krawallschachteln – Ein Stadtrundgang zu feministischer Bewegungsgeschichte in Bochum
Der Stadtrundgang zu feministischen Protestorten behandelt die Anlässe und Protestformen der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung seit den 1970er Jahren in Bochum.
… das können Interessierte bei zwei Nachbarschaftstreffen, zu denen der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Sommer und Herbst in den Arbeitergarten seines Museums Zeche Hannover in Bochum einlädt. Beim ersten Treffen am Sonntag (12.7.) von 14 bis 20 Uhr erwartet die Gäste ein Nachmittag mit Gesprächen, Musik und einem Quiz mit Fragen von früher und heute.
Am 08. Juli findet jährlich der Flaggentag der Mayors for Peace statt. An diesem Tag setzen weltweit Bürgermeister:innen an ihren Rathäusern ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und lassen die grün-weiße Flagge der „Mayors for Peace“ hissen. In Bochum begleitet die Friedensbewegung am kommenden Mittwoch das Ereignis mit einer Kundgebung.
Das aktuelle Schnellinfo 06/2026 mit vielen Themen, wie zum Beispiel:
online-Veranstaltungen des Flüchtlingsrates, Informationen zur GEAS-Reform, Global Trends Report 2025, Warnung vor Kürzungen in EU-Sozialförderung, Einschränkung des Flüchtlingsschutzes für ukrainische Männer im wehrfähigen Alter, Bochum bleibt „Sicherer Hafen“, Links zu Rechtsprechung und Materialien
Mit der Aufforderung »Lasst uns über Geld reden!“ lädt das Netzwerk bo-initiativ Gruppen, Initiativen und selbstverwaltete Räume zum vierten Strategiedinner ein. Im offenen Austausch geht es um die Frage, welche Möglichkeiten zur finanziellen Förderung von politischer Arbeit, Projekten und Zusammenschlüssen bestehen und wie sie genutzt werden können.
Chiara Monteton deckt Dächer und spricht darüber, Familie Steincamp stellt um auf Selbstversorgung, Nassrin Sadeghi führt durch die Geschichte des Konsums zwischen Luxus und Alltag, „Ende Gelände“ will die Energiewende mit zivilem Ungehorsam verteidigen, die „Lebenslaute“ protestiert mit Klassik gegen die Wohnungsmarktkrise, Michel Höffken wirbt für’s Radfahren. Die Juli-Ausgabe von bodo bietet wieder Interessantes.
In der VHS Herne wird am kommenden Dienstag, 7. Juli, in der Zeit von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr ein Fachtag mit dem Titel Islamismusprävention im Spannungsfeld von Problemanalyse, Rassismuskritik und pädagogischer Praxis stattfinden. Zum Inhalt schreibt der neben weiteren Organisationen veranstaltende Caritasverband Herne: »Der Fachtag widmet sich der Frage, wie Islamismus als gesellschaftliches Phänomen differenziert analysiert und thematisiert werden kann, ohne dabei zur Stigmatisierung beizutragen oder problematische Entwicklungen zu verharmlosen.
Gestern startete die Es reicht – Demonstration, die von der Linken Bochum als Protest gegen die Angriffe auf den Sozialstaat durch die Bundesregierung organisiert wurde, hinter dem Hauptbahnhof am Buddenbergplatz. Etwa 300 Menschen hatten sich versammelt und demonstrierten später durch die Innenstadt zum Schauspielhaus. Beim Auftakt wurde in Reden entschieden Widerstand gegen die geplanten Sozialabbau-Maßnahmen (Rente, Pflege, Krankenversicherung und Arbeitszeit) angekündigt. Besondere Empörung erfuhr die herablassende Haltung und Äußerungen – insbesondere des Bundeskanzlers – gegenüber den Menschen, die auf ihrer Hände Arbeit angewiesen sind. Reden und Eindrücke:
Am kommenden Dienstag, 7. Juli in der KoFabrik berichtet der Städtepartnerschaftsverein aus Köln von seiner Reise in die Partnerstadt Qamishlo in Nordostsyrien: »Die Delegationsreise fand im März diesen Jahres statt, kurze Zeit nach den kriegerischen Angriffen, Vertreibungen und Massakern durch die selbsternannte neue islamistische Regierung Syriens und islamistischer Milizen auf die demokratische Selbstverwaltung und die Menschen in Nordostsyrien.
Nach fünf Jahren intensiver Planung, vielen Gesprächen, Herausforderungen und Entscheidungen ist es so weit: Die Wohnprojektgruppe hejmo im Quartier Feldmark im OSTPARK hat mit der Grundsteinlegung den offiziellen Baustart ihres Mehrgenerationen-Hauses gefeiert.
Morgen, Dienstag 30. Juni, läuft im Kino Endstation ein chinesischer Film, der den Bau des größten Wasserkraftwerkes der Welt und dessen Folgen für die Anwohner*innen zum Thema hat. Dieser Film ist Teil einer Reihe Hinterlands of Modernity. Infrastrukturszenen. Lisa Gotto von der Universität Wien wird dazu zu Beginn eine Einführung geben. Das Kino schreibt dazu:
Die am morgigen Montag um 18 Uhr hinter dem Hauptbahnhof startende Demo unter dem Motto „Es reicht!“ wird mit einer Rede der Bochumer Bundestagsabgeordneten der Linken Cansin Köktürk eröffnet. Weitere Redner:innen sind Claudia Bonan, ver.di und Batikagan Pulat. Linke im Rat. Dazwischen kommen Initiativen ans Mikrofon: „Nicht auf unserem Rücken“, Schulstreik und Dyke March.. Die Demo soll um 20.15 Uhr mit gemeinsamen Singen vor dem Schauspielhaus enden.
Sonntag 28.06.26, 15:52 Uhr
Namibische Aktivistin beim 34. Kaffeeklatsch von Attac
Am kommenden Sonntag ist Nafimane Hamukoshi zu Gast beim politischen Kaffeeklatsch von Attac in der KoFabrik. Sie ist Referentin auf der diesjährigen Sommerakademie von Attac und die Bochumer Gruppe hat die Gelegenheit genutzt, sie als Referentin einzuladen. Nafimane Hamukoshi ist namibische Aktivistin und stellvertretende Vorsitzende des Economic Social Justice Trust in Windhoek. Sie wird über die Situation und Erwartungen der namibischen Jugend referieren.
Das feministische Archiv ausZeiten bietet am Sonntag, den 5. Juli einen Stadtrundgang für Frauen zu feministischen Protestorten an. Er behandelt die Anlässe und Protestformen der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung seit den 1970er Jahren in Bochum: »Die Krawallschachtel ist per Definition eine laute und fordernde Frau. Krawallschachteln sind nervig und renitent. Klingt eigentlich ganz gut, wie wir finden. Deshalb wollen wir uns diese abwertende Bezeichnung zurücknehmen und sie mit Protest, Widerstand und feministischer Politik füllen!
Am Freitag, den 3.7. ist Susan Cane in der Bochumer Stadtbücherei zu Gast der Bochum IPPNW Gruppe. Die US-amerikanische Friedensaktivistin ist aktiv im Widerstand gegen Atomwaffen und hat insgesamt mehr als sechs Jahre Gefängnisstrafen auf sich genommen. Sie ist die erste Frau aus den USA, die in Deutschland aus Protest gegen Atomwaffen ins Gefängnis ging, weil sie an gewaltfreien Aktionen gegen den Atombomben Stützpunkt Büchel teilnahm.