Im Kino Endstation läuft am nächsten Wochenende, 14.&15. November, der Film „Alte Liebe“: »Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore. Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten.
Die Vorlesungsreihe umfasst 45-minütige Online-Vorträge (30 Minuten Vortrag + 15 Minuten Diskussion) und findet jeweils freitags von 14:00–14:45 Uhr statt.
Ziel der Reihe ist es, den Einfluss individueller Merkmale auf Gesundheit und medizinische Versorgung sowie bestehende Ungleichheiten sichtbar zu machen, zu reflektieren und gemeinsam mit Studierenden, wissenschaftlich Mitarbeitenden sowie Interessierten aus der Zivilgesellschaft zu diskutieren.
In der kommenden Woche präsentiert das Prinz Regent Theater sehr unterschiedliche Aufführung, beginnend am Donnerstag, 12. November, mit einem Film „Madame Kika“, der von Madonna e.V. präsentiert wird, einer Performance „Sonic Highway revisited“ am Freitag, einem „Circus Special“ am Samstag und am Sonntag mit einer Performance „Kunst & Klatsch #5: Knastbriefe“, die sich auf die Spuren von Rosa Luemburg begibt. Näheres zu Terminen und Programm:
Die Nachbarschaftsinitiative „Klare Linie gegen Rechts“ lädt ein zu Vortrag und Diskussion über die rechte Vorstellung vom „Großen Austausch“: »Wenige Schlagworte aus dem neurechten Ideenkosmos haben derart nachhaltig ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden,
Das Jugendamt, die AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) und der Kinder- und Jugendring laden am Sonntag, 15. November 2026 um 15.00 Uhr zu einem Jugendforum für den Stadtbezirk Bochum-Süd in das Jugendfreizeithaus „HuTown“ (Hustadtring 7, 44801 Bochum) ein.
Der Countdown läuft: Auszubildende und junge Beschäftigte in Bochum können noch bis Ende November ihre „U25-Sprecher“ wählen. Es geht dabei um die Jugend- und Auszubildenden-Vertretungen – kurz: JAV.
Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November 1938 zeigt die Bücherei Langendreer, Unterstraße 71, die Wanderausstellung „Jüdische Nachbarn“. Interessierte können die Ausstellung ab sofort bis Ende November montags, dienstags, donnerstags und freitags zwischen 11 und 18 Uhr besuchen. Der Eintritt ist frei.
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt am Donnerstag, den 12. November zum zweiten Mal zu einem Stammtisch in der Kneipe Zitronenhai, Oskar-Hoffmannstr. 97, ein.
Die 6. Bochumer Klimakonferenz (13.-15.11) hat den Schwerpunkt Ernährung und ein umfangreiches Programm. Aus diesem Anlass finden im Schauspielhaus dazu zwei – kostenfreie – Veranstaltungen statt – am Samstag (14.11.) „eine geschmackvolle Gala“ mit dem Titel „Mensch, was isst du?“ (Eintrittskarten) und am Sonntag (15.11.) „gemeinsam kochen und essen“ im Tanas unter dem Titel „Die gute Suppe“ (Eintritt frei – Anmeldungen per EMail erforderlich). Details zu den Veranstaltungen:
Unter dem Titel „Fritz Husemann (1873–1935) – Vorwärts für Freiheit und Recht, für den Sozialismus!“ lädt das Stadtarchiv zu einem Vortrag über die Biographie des von den Nationalsozialisten ermordeten Gewerkschafters ein. Referieren wird der Historiker und Archivar Dr. Klaus Wisotzky.
In Kooperation mit dem Institut für Diaspora- und Genozidforschung der Ruhr-Universität Bochum macht die Initiative Nordbahnhof in einer fünfteiligen Vortragsreihe auf die Verfolgung der Sintizze und Romnja in der NS-Zeit aufmerksam und thematisiert ihre bis heute andauernde Ausgrenzung und Diskriminierung. Kommenden Dienstag zeigen Nina Fischer und Lennart Kaiser den Tatbeitrag der Polizei Bochum während des Nationalsozialismus auf.
Letzten Samstag trafen sich knapp 100 Menschen aus 30 Städten und 50 antifaschistischen Organisationen in NRW, um darüber zu beraten, wie der NRW Appell für ein AfD Verbot seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann. Die Versammelten beschlossen, als NRW Appell NoAfD in die Aktivitäten bis zu den Landtagswahlen in NRW Ende April zu starten.
Die Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit zeigt nächsten Freitag im FreiRaum Dahlhausen den Film Cycling Cities. Er dokumentiert: »Wer Radwege sät, wird Radverkehr ernten: Warum das Fahrrad unsere Städte retten kann.«
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts berichtet: »Am 31.10. wurde in der sogenannten Kommandantur ein kleines Museum im ehemaligen Zwangsarbeiterlager Bergener Straße eröffnet. Nach einem Empfang für geladene Gäste konnten alle Interessierten einen Rundgang durch die Ausstellung unternehmen. Zu sehen sind Photos, Dokumente, Zitate und Zeichnungen, die das System Zwangsarbeit deutlich machen.
Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring Bochum laden zum Besuch der Ausstellung „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ ein und schreibt dazu: »Anne Franks Tagebuch gehört zu den bekanntesten Zeugnissen der nationalsozialistischen Verfolgung.
Im Kino Casablanca läuft am kommenden Sonntag, 8.11. um 11:15 Uhr eine Dokumentarfoim über die Architektin Barbara Buser: »Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen.
Das Initiativenbündnis Bochum gemeinsam lädt in Kooperation mit dem LutherLAB BürgerInnen und PolitikerInnen zum 3. Wandersalon in das LutherLAB ein. Die vorangegangenen fanden in Wattenscheid und Dahlhausen statt. Worum geht es?
Zum Start des diesjährigen ADFC-Fahrradklima-Test (FKT) berichteten wir (siehe). Der Test läuft noch bis zum 30. November und der ADFC Bochum ruft zum Endspurt auf: »In Bochum haben bereits viele Menschen bewertet, wie fahrradfreundlich es bei ihnen wirklich ist. Je mehr Menschen jetzt noch teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Deshalb ruft der ADFC Bochum auf: Mitmachen unter fkt.adfc.de, die Bedingungen fürs Radfahren vor Ort bewerten und weitersagen.
Neben der zentralen Veranstaltung zum 9. November (dem Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht) auf dem Dr. Ruer Platz in Bochum findet an dem Tag auch in Wattenscheid die traditionelle Gedenkveranstaltung statt und beginnt um 12 Uhr. Zum Ablauf in diesem Jahr: »Wieder wird das Kuratorium Stelen der Erinnerung zusammen mit der Bezirksvertretung Wattenscheid ein gemeinsames Erinnern an die unsäglichen Verbrechen des Naziregimes durchführen.
Die Rojava-Solidarität bearbeitet in einer Veranstaltung am Dienstag, den 10. November die aktuellen Lage der Freiheitsbewegung in der Türkei: »Im Mai 2025 gab die PKK ihre Entscheidung bekannt, sich aufzulösen und ihre Waffen niederzulegen. Sie folgte damit einem Aufruf ihres inhaftierten Vorsitzenden Abdullah Öcalan, dem Verhandlungen mit der türkischen Regierung vorausgegangen waren.
Am Freitag, dem 6. November 2026 eröffnet mit Çok Kitoko ein Pop-up-Shop im Zeichen von Diversity und Diaspora in der Kortumstraße 93. Bis zum 23. Dezember präsentieren Burcu Tuna und Luvualu «Chris» Ndofusu dort ausgewählte Produkte unabhängiger Labels, kreative Geschenkideen und die Geschichten hinter den Marken. Der Pop-up-Shop ist dienstags bis samstags von 12 bis 19 Uhr geöffnet.
Das Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation lädt am morgigen Dienstag, dem 3. November, um 16 Uhr zur Enthüllung des biografischen Straßenschildes «Gisela-Piedboeuf-Weg» an der Einmündung der Langenberger Straße ein.
Die pbb lädt zum Abschluss des Kunstprojekts G.A.R.T.E.N. am Samstag, 7. November 2026, in die Oval Office Bar in Bochum ein: mit einem Vortrag von Dr. Donja Hodaie und einem Gespräch mit drei Künstlerinnen ihrer September-Ausstellung «Leerstelle Migrantische Gärten».
Şeyda Kurt ist dem Bochumer Publikum durch ihre Talk-Formate What a Feeling und What a Crime bereits gut bekannt. Seit knapp zwei Jahren lädt sie Gäste aus Pop-Kultur, Philosophie und Journalismus zu ebenso persönlichen wie politischen Gesprächen ins Schauspielhaus. Jetzt kehrt die Sachbuch-Bestsellerautorin zurück, um ihren ersten Roman vorzustellen: Zeit der Monster erzählt aufwühlend und klug von unserer Gegenwart und fragt, welche Chancen im Zerfall aller Ordnungen liegen. Am Montag, 9. November, liest sie um 19.30 Uhr aus ihrem Romandebüt in den Kammerspielen. Mehr Informationen hier.
Die zentrale Bochumer Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht beginnt am Montag, 09. November 2026 um 17.00 Uhr an den Stelen an der Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer Platz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Beitrag von Schüler:innen des Klaus Steilmann Berufskollegs. Sie erinnern an das Schicksal des jüdischen Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Hünnebeck.
Am Sonntag, den 08.11. findet ab 14 Uhr der nächste Weiberrat im Bahnhof Langendreer statt. Die Einladung: »Der Weiberrat ist eine feministische, queere, internationale und kinderfreundliche FLINTA-only Vollversammlung. Im Weiberrat kommen wir zusammen, um uns zu begegnen, auszutauschen und gemeinsam nach vorne zu schauen.
Die VVN-BdA Bochum lädt zu einem Stadtrundgang unter der Fragestellung ein: „Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum?“: »Es wird an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Stelen, Plätzen folgenden Leitfragen nachgegangen: Wie viele jüdische Mitbürger*innen lebten 1933 und schließlich 1945 in Bochum?
Das „blicke. filmfestival des ruhrgebiets“ wird in diesem Jahr von einer besonderen Kunstaktion eingeläutet: Am 7. November veranstaltet das Festival zusammen mit dem Kollektiv „A Wall is a Screen“ um 18 Uhr einen Kurzfilmspaziergang durch Stahlhausen und das Westend. Dabei werden Hausfassaden und Wandstrukturen zu Leinwänden – direkt in der Stadt und unter freiem Himmel. Gefördert wird der Spaziergang vom Bochum-Fonds.
Diesmal dreht sich alles ums Essen: als Teil unserer Kultur, als Form der Kommunikation und als wichtiger Bestandteil unserer Erfahrungen. Wie immer werden acht Kurzfilme und Videoarbeiten aus aller Welt gezeigt.
Ein Soldat kehrt aus dem Krieg zurück – doch niemand wartet auf ihn. In einer Welt nach dem Krieg findet er sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Der Staat und die Gesellschaft, die ihn einst an die Front geschickt haben, brauchen ihn nicht mehr. Nun kämpft er darum, sein Leben zurück zu erlangen.