Mit einem Änderungsantrag will die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt die Planungen der Verwaltung zur Sanierung des August-Bebel-Platz verbessern. »Das Minimalziel, sich mit der Autofreiheit überhaupt in eine hoffnungsfrohe Situation zu bringen, ist zwar erreicht«, so ihr verkehrspolitischer Sprecher Nikolas Lange. „Aber der große Wurf bleibt aus.«
Die kulturelle und politische Bedeutung von Frisuren beleuchtet ein Vortrag von Prof. Dr. Pradeep Chakkarath am 2. Juni in der Zanke. Mit besonderem Schwerpunkt auf afro-texturiertem Haar widmet sich der Kultur- und Sozialpsychologe unter anderem Fragen nach Geschichte, Wahrnehmung und gesellschaftlicher Bewertung von Haarpraktiken sowie ihrer Rolle in Zusammenhang mit Erfahrungen von Rassismus und Selbstermächtigung.
Die Radwende Bochum lädt zum Sommerfest: »am Mittwoch, 03.06.2026, ist Weltfahrradtag. Das soll gemeinsam gefeiert werden: Statt der regulären Vollversammlung findet an diesem Tag ein kleines Sommerfest vor der KoFabrik statt. Los gehts um 19:00 Uhr.
In einer aktuellen Presemitteilung des Kinder- und Jugendrings wird über eine jugendpolitische Veranstaltung am kommenden Dienstag informiert: »Die AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) und der Kinder- und Jugendring Bochum laden Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene am Dienstag, 02. Juni 2026 um 18.00 Uhr zur jugendpolitischen Veranstaltung „Jugend trifft Politik – Politik trifft Jugend“ in das O-Werk (Suttner-Nobel-Allee 4, 44803 Bochum) ein.
In einer Veranstaltung im Fritz Bauer Forum am kommenden Dienstag, 2. Juni um 18 Uhr, gibt Alexander Fichtner im Gespräch mit Hella Sinnhuber Einblick in seine fotografische Praxis zwischen Journalismus und Kunst: »Ausgehend von Überleben im Zelt spricht er über seine Arbeit im Flüchtlingscamp Sheikhan und seine reduzierte Bildsprache, die Orte und Spuren für sich sprechen lässt.
Am Mittwoch, dem 3. Juni um 19 Uhr wird das Theaterstück „Blutiger Januar“ online als Live-Aufführung auf Deutsch und Persisch gezeigt. Im Kontext der Niederschlagung der Proteste im Iran im Januar 2026 erzählt es von Erinnerung, Schmerz, Exil und dem Kampf um Gerechtigkeit. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die Opfer von Gewalt und Hinrichtungen wurden, sowie deren Angehörige. Der Eintritt ist frei, aber es müssen vorab Karten reserviert werden, um den Zugangslink zu erhalten.
In ihrem aktuellen Beitrag gehen die Stadtgestalter auf das zehnjährige Jubiläum des Musikforums ein und erinnern an die Erwartungen und Versprechungen, die mit der Eröffnung einhergingen: »Um an Geld und Fördermittel zum Bau des Musikforums, damals noch “Musikzentrum” genannt, zu kommen und dessen Bau zu rechtfertigen, hat man den Menschen in Bochum viel versprochen, wie vielfältig das Forum in Zukunft genutzt werden könne. Zentrales Versprechen war, das Musikforum werde kein Konzerthaus für die Bochumer Symphoniker (BoSy), sondern es werde sehr viel mehr.
Am Samstag, den 30. Mai 2026 um 19 Uhr zeigt der Leihladen im Botopia den Film “Six Inches of Soil“ von Colin Ramsay: »Dieser erzählt die inspirierende Geschichte junger britischer Landwirt:innen, die sich gegen das industrielle Ernährungssystem stellen und mit regenerativer Landwirtschaft Böden, Gesundheit und lokale Gemeinschaften stärken. An dem Wochenende wird der Film an fast 100 Orten in Deutschland und der Schweiz gezeigt.
Heute in drei Wochen – also am 21. Juni – wird der deutsche Veteranentag vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gefeiert. Eigentlich ist der 15. Juni den Veteran:innen gewidmet, gefeiert wird aber immer erst am Wochenende danach. Bochum tanzte dabei völlig aus der Reihe. Die Würdigung der ehemaligen Krieger:innen wurde bereits am Mittwoch dieser Woche unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters mit einem „Benefizkonzert“ einer Bundeswehrkapelle zelebriert. Ort war das Musikforum. Ein Zyniker meinte:
Die Poetin Orli Yomi liest am Sonntag, den 31. Mai um 12 Uhr im Bahnhof Langendreer aus ihrem ersten im Dezember 2025 veröffentlichten Lyrikband „Sonnenwenden – Alles kommt, alles geht“. Die Einladung: »Die Gedichte folgen den Jahreszeiten als Rhythmus des Wandels. Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden zu Momenten des Loslassens, Lernens und Heimkehrens. Eine Hommage an jene, die sich selbst verorten. Mit ruhiger, bedachter Stimme schafft sie eine besondere Atmosphäre als Grundlage für eine warme, einladende Lesung, die lange nachklingt.
Die feministische Allianz lädt zu ihrem nächsten Treffen am Samstag, den 30. Mai ab 17 Uhr im atelier automatique, Rottstr. 14 ein: »Wir bringen die feministischen Kräfte der Stadt zusammen – zum Vernetzen, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Gleichzeitig wollen wir eine Anlaufstelle sein für alle Menschen in der Stadt, die noch nach Anschluss, Austausch und solidarischer Community suchen. Du bist willkommen – egal, ob du schon lange aktiv bist oder einfach neugierig vorbeischauen möchtest. Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit und lasst uns gemeinsam feministische Räume gestalten.
Das Fritz Bauer Forum lädt am Donnerstag, den 28. Mai um 19 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Fatih Kaya über „Aktuelle Herausforderungen durch Antisemitismus und Rassismus im Bildungskontext“ ein: »Er lehrt im Fachgebiet Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund. Seine Promotion verfasste er im Graduiertenkolleg „Jüdisch-muslimische Lebenswelten aus sozialwissenschaftlicher Perspektive“ der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. In seiner letzten Publikation beschäftigt er sich mit Identitätsbildung im Kontext jüdischer und muslimischer Diskriminierungserfahrungen.
Im Rahmen des Seminars „Film und Frauenrechte in Indien und Pakistan“ ist am Mittwoch, den 27. Mai um 18 Uhr im Endstation Kino das preisgekrönte Malayalam-Drama „Feminichi Fathima“ zu sehen: »ein feinfühliger und zugleich kraftvoller Film über Geschlechtergerechtigkeit, Alltagswiderstand und Selbstbestimmung. Im Zentrum steht Fathima, eine junge Frau aus einer konservativen Gemeinschaft in Kerala, deren Leben von traditionellen Rollenbildern geprägt ist.
Die Quartiershallen-Aktiven laden am 26. Mai um 18.30 Uhr Interessierte ein, die eine Lesung zum Erinnerungsabend an die Bücherverbrennung im Faschismus mitgestalten möchten: »Am 9. Juni 1933 brannten nach Einbruch der Dunkelheit auf dem damaligen Kaiser-Friedrich-Platz – dem heutigen Imbuschplatz – Bücher von Erich Kästner, Nelly Sachs, Joachim Ringelnatz, Irmgard Keun, Jack London, Ernst Toller, Erich Maria Remarque und vielen anderen. Wir möchten erinnernd lesen, gemeinsam gedenken und laut sagen: NIE WIEDER! NIEMALS VERGESSEN!
Der in Bochum beheimatete Flüchtlingsrat NRW ruft Organisationen auf Bundesebene und Landesebene sowie lokale Initiativen (ergo keine Privatpersonen, politische Parteien, Unternehmen) zur Unterzeichnungt eine Memorandums auf. Anlass ist der 75. Jahrestag der Unterzeichnung der Genfer Flüchtlingskonvention.
Das Frauenarchiv ausZeiten lädt in Kooperation mit der VHS ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Er gibt Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jh. und früher kennenzulernen. So ist zu erfahren, welche Spuren Frauen wie die Anwältin Nora Platiel und die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung. Den 2017 entstandenen Frauenstadtplan gibt es beim Rundgang kostenlos. Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang
Fahrradfahren lernen oder nach langer Pause wieder sicher in den Sattel steigen: Ab Juni startet der ADFC Bochum mit einem neuen Angebot für Erwachsene. Die neue Radfahrschule richtet sich insbesondere an Anfänger:innen und Wiedereinsteiger:innen und beginnt zunächst mit einem speziellen Kurs für Frauen*.
Die Linke kritisiert die Entscheidung zum August-Bebel-Platz in der Bezirksvertretung Wattenscheid: »Seit rund zehn Jahren wird über den Umbau des August-Bebel-Platzes diskutiert. Ziel ist es, den Platz familienfreundlicher und generationengerechter zu gestalten. Unter anderem durch mehr Grünflächen sowie überdachte Sitzmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen sollen. Allein in die Planung des Projekts flossen rund eine Million Euro. Nun wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 19. Mai gegen das Vorhaben gestimmt. Kai Menningmann, Bezirksvertreter der Linken in Wattenscheid, kritisiert die Entscheidung:
Die VVN-BdA Bochum organisiert am 18. Juni 2026 von 15:00 bis 17:00 wieder einen Besuch der Ausstellung „Schlaglichter – von Verblendung zu Veränderung“.
»Das Polizeipräsidium Bochum hat mit der Ausstellung – unter Mitwirkung u.a. der Bochumer VVN – eine Dauerausstellung geschaffen.
Sie erlaubt einen Blick auf das Handeln der Bochumer Polizei während der NS-Zeit. Sie war für das Schüren von Ängsten, die Anwendung von Gewalt und die generelle Einschüchterung der Bevölkerung verantwortlich. Dies betraf auch die Verfolgung politisch Andersdenkender sowie von Personengruppen, die in der NS-Ideologie als minderwertig angesehen wurden.
Nicht nur innerhalb der Polizei ist es wichtig, den Blick zurück zu wagen und dabei lernend nach vorne zu schauen.
Unser Grundgesetz wird siebenundsiebzig! Grund genug zu feiern und mit einer Vielfalt von Aktionen zu betonen, wie wichtig unser Grundgesetz für uns alle ist.
Die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West beteiligen sich am Programm von Univercity in der Bochumer Innenstadt. Ihr findet uns beim Markt der Möglichkeiten im Bluesquare, Kortumstr. 90, von 11:00 bis 15:00 Uhr.
»Kommt vorbei, das Programm ist bunt und informativ – und wir haben auch ein paar Überraschungen für euch.«
Das Bochumer KlimaschutzBündnis (BoKlima), die Verbraucherzentrale NRW und die Stadt Bochum suchen Mitstreiter:innen zum Aufbau einer ehrenamtliche Gruppe zur BürgerSolarBeratung. Um sich für die Beratung fit zu machen, wird Interessierten die kostenlose Teilnahme an einem vierteiligen Online-Workshop mit Start im Juni angeboten. Zum Inhalt und Ablauf der Schulung findet ebenfalls online eine Informationsveranstaltung am Dienstag, den 26. Mai 2026, von 18.30 bis 21 Uhr statt.
»Können Problemimmobilien sozialverträglich wiedervermietet werden?« Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Veranstaltung, zu der der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e.V. am Mittwoch, den 27. Mai, 19 Uhr in die KoFabrik einlädt. Vorgestellt wird ein Beispiel aus Dortmund, das zur Diskussion anregen soll, ob vergleichbare Ansätze auch in Bochum helfen können.
Es geht wieder rund im SCHWANENMARKT 1, dem Labor für Kunst & soziale Recherche. Mit Geruchsgraffitis und einem Fliesen-Abklopf-Konzert »wird nicht nur was fürs Auge geboten, sondern vor allem für Nase und Ohr«. Angekündigt ist »eine olfaktorische Aktion, die den Kreuzungsbereich in Schwingung versetzt.“ Alle, die dabei sein oder mitmachen möchten, sind herzlich eingeladen. Wann: Freitag, 22 Mai 2026, 18 Uhr Wo: Schwanenmarkt 1, 44787 Bochum
„Kein Verkauf von Früchten aus den von Israel besetzten Gebieten“, fordern einige Dahlhausener Aktivist*innen und fragten bei Lidl an, ob es sicher gestellt sei, dass die Avocados nicht aus der Westbank kämen.
Die WAZ berichtete am 7.5. dieses Jahres, darüber, dass der Bochumer Johannes Happel auf einem Schiff der Global Sumud Flotilla unterwegs ist, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Schon damals, Ende April, waren die Schiffe von der israelischen Marine angegriffen worden. Offenbar gab es einen neuen Angriff, bei dem Hannes verschleppt wurde.
Die Stadt Bochumteilt mit: »Am 23. Mai feiert das Grundgesetz seinen 77. Geburtstag. Ein Grund, Demokratie sichtbar zu machen und Geschichte lebendig werden zu lassen. Die Stadt hat daher die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ ein zweites Mal nach Bochum geholt, um insbesondere die Frauen, die maßgeblich an der Entstehung unserer Verfassung beteiligt waren, zu würdigen. Die Ausstellung kann von Donnerstag, 21. Mai, bis Freitag, 12. Juni, im Foyer des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2 – 6, besucht werden.
Am Freitag, 22.05.2026, um 19:30 Uhr zeigt das Prinz-Regent-Theater 2 Arbeiten der Gruppe „We are here“: „Almost Here… Rehearsal Nr.03 (2025)“ und No Place Here (2026)“, »die sich zwischen Humor, Chaos und persönlichen Momenten bewegen.
Das Bildungswerk der IFAK bietet aktuell eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Gemeinschaft“ an: »An fünf Terminen von Mai bis Juli eröffnen wir einen Übungs- und Begegnungsraum zu Thema „Gemeinschaft“. In der Veranstaltungsreihe wird es keine langen Vorträge geben, sondern Übungen, in denen mit Bewegung, offenem Austausch und ehrlichem Nachspüren „Gemeinschaft“ ausprobiert und erlebt wird. Offen ist der Raum für alle Interessierten, eine Anmeldung (schwer.pbmg@posteo.de) ist für Planung hilfreich, aber nicht notwendig.
Die Bochumer Linke ruft für Donnerstag, den 21.05.2026, ab 9 Uhr zu einer Mahnwache vor der Aktionärshauptversammlung der Vonovia SE auf: »„Mit der Aktion protestieren wir dagegen, dass sich Aktionäre großer Wohnungskonzerne wie Vonovia mit dem Zuhause von Millionen Menschen die Taschen vollmachen. Während viele Menschen nicht wissen, wie sie ihre nächste Nebenkostenabrechnung bezahlen sollen, schüttet Vonovia weiter horrende Summen an Aktionär:innen aus. Für viele bedeutet jede Mieterhöhung weniger Geld für Essen, Freizeit oder einfach ein sicheres Leben. Das ist nicht hinnehmbar“, erklärt Lara Lösch, Kreissprecherin der Bochumer Linken.
DIE STIMME VON HIND RAJAB | Trailer | Ab 22. Januar im Kino
Im Kino Endstation läuft am kommenden Freitag „eines der erschütterndsten Zeugnisse des Krieges in Gaza: »“Die Stimme von Hind Rajab“ ist ein außergewöhnliches Werk der Regisseurin Kaouther Ben Hania. Der preisgekrönte Docudrama erzählt die wahre Geschichte der sechsjährigen Hind Rajab, die im Januar 2024 während des Konflikts in Gaza in einem zerschossenen Auto gefangen war.