Der Flüchtlingsrat NRW fordert einen Abschiebungsstopp sowie Unterstützung der protestierenden Zivilgesellschaft im Iran. Die Pressemitteilung erinnert daran, dass die aktuellen Proteste im Iran Ausdruck eines jahrzehntelangen Kampfes um Freiheit sind, und dass die deutsche Regierung endlich klare Unterstützung zeigen und Konsequenzen ziehen muss.
Das Bündnis Bochum gemeinsam will in diesem Jahr das Konzept des „Guten Gesprächs“ starten und dabei auf Erfahrungen aus Köln bauen, wo mit dem Format erreicht werden konnte, dass die Blockade gegen mehr Bürgerbeteiligung aufgelöst werden konnte. Warum es dabei genau geht und welche Themen dabei behandelt werden sollen – siehe.
Das Bochumer Friedensplenum erinnert daran, dass vor fünf Jahren am 22. Januar 2021 der UN-Vertrag zum Verbot aller Atomwaffen völkerrechtlich verbindlich in Kraft getreten ist: »Mittlerweile haben ihn 73 Staaten ratifiziert, mehr als 600 Organisationen unterstützen ihn. Deutschland und alle anderen NATO-Ländern und die Atomwaffen besitzenden Länder weigern sich, den Vertrag mitzutragen. Der Rat der Stadt Bochum hat immerhin am 11. 7. 2019 in einer Resolution die Bundesregierung aufgerufen, dem UN-Verbotsantrag zuzustimmen.
Die Musikschule lädt ein: »Unter dem Titel „Herzensstücke“ präsentieren die Akkordeonensembles „Cisis“ und „D’accord“ der Musikschule Bochum am 18. Januar um 11 Uhr ein besonderes, kostenfreies Konzert im Anneliese Brost Forum Ruhr, Marienplatz 1.
Die Linke im Rat unterstützt Bürgeranregungen für ein Böllerverbot und schreibt dazu in ihrer aktuellen Pressemitteilung: »In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit am Donnerstag werden Bürgeranregungen beraten, die ein Verbot von Pyrotechnik für den Privatgebrauch fordern. Während die Verwaltung empfiehlt, dieses Anliegen abzulehnen, wird die Fraktion Die Linke im Rat die Bürgeranregung unterstützen und eine Anfrage dazu stellen. Dazu Ratsmitglied Dr. Sonja Knobbe: „Die Anregungen spiegeln deutlich die Stimmung in Bochum wider und machen auf Missstände aufmerksam, die politisch ernst genommen werden müssen.
Im Kino Endstation gibt es wieder ein vielfältiges Wochenende, unter anderem mit einer Reihe von Kurzfilmen zum Thema Identität. Dazu schreibt das Kino: »„Wer bin ich?!“ „Wohin gehen wir?!“ Studierende des RUB-&-AMIR-Projekts haben eine Reihe von Kurzfilmen zum Thema IDENTITÄT realisiert, die im endstation.kino gezeigt werden. Im Anschluss an das Filmprogramm findet eine Frage-und-Antwort-Runde (Q&A) statt. Der Abend klingt bei leckeren Getränken und Gesprächen im neuen syrischen Same Same Café in der Bochumer Innenstadt aus.
Der Bahnhof Langendreer schreibt: »Wir organisieren eine Jam-Session für FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen).Gemeinsam Musik zu machen bringt uns zusammen, löst Glück in uns aus und ist eine der ältesten Methoden, sich miteinander verbunden zu fühlen.«
Im Naturfreundezentrum in Langendreer findet am kommenden Freitag, 16.1., ein Hutkonzert statt: »Ihr Bandname lässt es schon erahnen: auf dem Programm von „The Ballytobin Gathering“ steht keltische Musik. Lieder aus Irland und Schottland erklingen neben bretonischen Tänzen. Darüber hinaus spielt die Gruppe, die seit 1994 zusammenspielt, auch immer häufiger eigene Kompositionen. Spaß an der Musik und der kreative, mitunter ironische Umgang mit Melodie und Text stehen bei „The Ballytobin Gathering“ im Vordergrund.
Am Sonntag, den 18. Januar findet um 16 Uhr in der KoFabrik der 29. politische Kaffeeklatsch von Attac statt: »Seit 5 Jahren ist der Atomwaffenverbotsvertrag völkerrechtlich verbindlich in Kraft – 73 Staaten haben ihn unterzeichnet und ratifiziert, über 600 NGOs unterstützen ihn. Deutschland ist nicht dabei, vertraut auf die nukleare Teilhabe in der NATO. Und doch ist gerade in den letzten Jahren die Atomkriegsgefahr enorm gestiegen, die „doomsday clock“ steht erstmals seit 1947 auf 89 Sekunden vor 12.
Am 3. Freitag im Monat um 18.30 Uhr, also dieses Mal am 16.01. findet das Anti-ableistisches Cafe um 18:30 statt: »Wie immer im schnuckligen Cafe Fluid in der Große Beckstraße 12. Diesmal haben wir kein übergeordnetes Thema, sondern treffen uns einfach nur zum entspannten quatschen, tee-trinken und anti-ablesieren. Alle behinderten, chronisch-kranken, psychisch-kranken und anderswie durch Ableismus betroffene Menschen sind willkommen! Egal ob mit oder ohne offizieller Diagnose, keine Sorge, ihr seid behindert genug.«
Die AbolishBar ist ein „regelmäßig in der Zanke stattfindender Tresen zu den Themen der Antirepression und Überwindung gewaltvollvoller Verhältnisse.“ Am 18.01.2026 um 16 Uhr lädt die AbolishBar zum Lesekreis in die ZANKE ein: »Bei köstlichem veganen Essen möchten wir über den Text „Was ist Polizeikritik?“ von Daniel Loick diskutieren. Mit diesem einleitenden Text zum Sammelband „Kritik der Polizei“ vermittelt Loick einen grundlegenden Überblick zur Geschichte und Entwicklung der Polizei sowie den verschiedenen Kritikansätzen an dieser Institution. Darauf aufbauend fragt er nach Alternativen zur Polizei und stellt dabei sowohl reformistische als auch abolitionistische Perspektiven dar.
An Donnerstag, 15.01. um 18 Uhr laden das Fritz-Bauer-Forum Bochum und das Bündnis „Solidarität für Rojava“ zu einem Vortrag von Rengin Ergül: ein »Das Isolationshaftsystem von Imrali, dessen bekanntester Gefangener Abdullah Öcalan ist, verletzt grundlegende Menschenrechte der Gefangenen, nach mehr als 25 Jahren Haft u.a. das Recht auf Hoffnung aus Art. 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Die Referentin wird über die aktuelle Situation der politischen Gefangenen in der Türkei und die juristischen sowie politischen Kämpfe berichten, die sich aus dieser schweren Menschenrechtslage ergeben. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Herausforderungen, mit denen sich die Gefangenen und ihre Familien konfrontiert sehen, sowie den internationalen Reaktionen auf diese Zustände.
Die Budapest-Solidarität Ruhr ruft am Sonntag, den 11.01. um 14:00 Uhr zu einer Solidaritäts-Kundgebung an der JVA Gelsenkirchen auf: »Kurz vor dem Prozessbeginn am 13.01.2025 in Düsseldorf, wurde die Antifaschistin Luca jetzt aus Bielefeld in die JVA Gelsenkirchen verlegt. Luca wird vorgeworfen, sich am sogenannten „Tag der Ehre“ in Budapest Anfang 2023 Faschist:innen in den Weg gestellt zu haben. Luca konnte sich den Repressionsbehörden zwei Jahre entziehen, stellte sich dann am 20. Januar 2025 gemeinsam mit anderen, aufgrund dieses Vorwurfs untergetauchten, Antifaschist:innen.
Die Antifaschistische Linke Bochum zeigt am Freitag, den 16.1. um 18 Uhr im Metropolis-Kino den Film „Polizeigewalt: Kein Freund, kein Helfer – Lorenz & die Einzelfälle“. Der Film von Hubertus Koch schaut auf mehrere Fälle tödlicher Polizeigewalt und fragt nach strukturellen Mustern. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Film und zum aktuellen Fall in Bochum statt. Eintritt: Spende.
Amnesty International Bochum schreibt: »Letztes Jahr haben wir mit vielen Veranstaltungen auf die Situation der Menschenrechte im #Iran aufmerksam gemacht. In den drei Jahren seit den „FrauLebenFreiheit“-Protesten wurde die Hoffnung auf Besserung brutal niedergeschlagen, und doch sind die Menschen im Iran zur Zeit wieder auf der Straße und protestieren gegen das Regime. Dass der neue Film EinEinfacherUnfall von JafarPanahi gerade zu diesem Zeitpunkt in die Kinos kommt ist Zufall, aber nichtdestotrotz ein guter Anlass, sich erneut mit dem Land zu beschäftigen.
»Angesichts des angekündigten Sturms „Elli“ mit Schnee, Eis und extremer Kälte stellt Die Linke Bochum kurzfristig ihr Parteibüro zum Schutz vor der eisigen Kälte zur Verfügung. In den Räumen können sich die Menschen mit warmen Mahlzeiten und Getränken aufwärmen sowie an bestehende Hilfs- und Unterbringungsangebote vermittelt werden. Das Kältenotfallzentrum befindet sich im Parteibüro der Bochumer Linken: Universitätsstraße 39, 44789 Bochum
Die Bochumer GLS Bank und Sparkassen kündigten in den letzten Wochen und Monaten mehreren zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bankkonten – darunter der Roten Hilfe e.V., der Deutschen Kommunistischen Partei und Anarchist Black Cross Dresden. Dieser „Debanking“ genannten Praxis stellen sich nun 4708 Erstunterzeichnende in einem offenen Brief an den Vorstand der GLS Bank entgegen. Damit hat die Initiative offensichtlich Eindruck gemacht: Die GLS reagierte in einer ebenfalls öffentlichen Stellungnahme.
Die Ratsfraktion Die Linke will sich nicht mit den rasant steigenden Mieten in Bochum abfinden, die seit 2015 um mehr als 50 Prozent gestiegen sind. Damit gehört Bochum mittlerweile zu den Spitzenreitern der Mietpreisentwicklung in Deutschland. Das liegt auch daran, dass das Bochumer Wohnungsunternehmen Vonovia in Städten ohne Mietpreisbremse laut Angaben des Mieterbundes NRW deutlich höhere Mieten verlangt.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bochum lädt zu einer Veranstaltung zu Einsamkeit unter jungen Menschen am 15.01.2026 um 18:30 in der KO-Fabrik (Stühmeyerstraße33, 44787 Bochum, Eintritt frei) ein.
»Auch immer mehr jüngere Menschen klagen über Einsamkeit. Zugleich liegen die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen immer noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Ein Viertel der Jugendlichen schätzt die eigene Lebensqualität als gering ein (Deutsches Schulbarometer 2024).
Mehr als 200 wetterfeste Menschen demonstrierten am gestrigen Mittwoch Abend in der Bochumer Innenstadt im „Zorn über den Angriffskrieg der US-Armee gegen Venezuela“, wie es Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe formulierte. Er kritisierte die auch die Bundesregierung: „Nun sei endlich die Tür zur Demokratisierung des Landes geöffnet, stammeln einige hochrangige Schönfärber aus den Reihen der Bundesregierung in Funk und Fernsehen. Ich aber frage Euch: Was bitteschön soll ausgerechnet die trumpistische USA zur Demokratisierung eines anderen Landes beitragen können? Ein Verbrecherstaat, dessen Regierung im eigenen Land mit aller Gewalt die Demokratie bekämpft, der durch behördlich organisierte Pogrome den rassistischen Staatsterror tagtäglich auf die Straße trägt, und der massenhaft Menschen in Haftlager deportiert, ist wohl kaum der demokratische Heilsbringer für Venezuela oder irgendeinen anderen Ort auf der Welt. Im Gegenteil, die rechtsradikale Regierung der USA führt ganz offensiv einen weltweiten Feldzug gegen die Demokratie.“ (zum Video und Redeskript)
Stadtbücherei Querenburg zeigt Filmklassiker „Drei Männer im Schnee“ : >>Am Mittwoch, 14. Januar, zeigt die Bücherei Querenburg im UniCenter, Querenburger Höhe 270, ab 15.30 Uhr den Film „Drei Männer im Schnee“. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem „Freundeskreis der Bücherei Querenburg e.V.“ statt.
Das Bochumer Stadtarchiv bietet eine weitere Veranstaltung in der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte an : am Mittwoch, 14. Januar, um 19 Uhr referiert Hajo Salmen über „Theater in Bochum von Arnold Kortum bis Claus Peymann“.
Donald Trump, Präsident der Vormacht USA in der Noch-Nato, ist nicht nur ein Völkerrechtsverbrecher. Er ist Mörder aus niedrigen Beweggründen und Habgier. Für unsere Regierung ist das zu komplex. Sie schweigt. Das ist Beihilfe.
Am kommenden Dienstag veranstaltet das Fritz Bauer Forum um 17 Uhr eine Ausstellungseröffnung für den Bilderzyklus „Rosen für Ilse. Ein gezeichnetes Leben“ von Christine Rieck-Sonntag mit einem Gespräch mit der Malerin: »Christine Rieck-Sonntag begegnete der Musikerin Ilse Wunsch-Mainzer spät. Da war diese schon 89 Jahre alt. Es wurde eine kurze, aber intensive Freundschaft in New York City.1933 floh Ilse aus dem nationalsozialistischen Deutschland – eine junge jüdische Pianistin, die in letzter Minute entkommen konnte.
Ein breites Bündnis ruft anlässlich des US-Militäreinsatzes in Venezuela zu einer Kundgebung und Demonstration auf, um das Völkerrecht zu verteidigen. Die Kundgebung soll morgen, Mittwoch, um 17 Uhr am Hauptbahnhof beginnen: „Wir verurteilen den US-Militäreinsatz gegen Venezuela und die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores am vergangenen Samstag. Unabhängig davon, wie man zur Regierung Venezuelas steht, ist ein solcher Bruch des Völkerrechts und der UN-Charta aufs Schärfste zu kritisieren. Wir fordern von der Bundesregierung, den Völkerrechtsbruch klar zu benennen.
Die Bochumer Gruppe der „Initiative demokratischer Konförderalismus“ arbeitet nach eigenen Angaben „schon länger mit dem Wimmelbild“, zu dem nun auch ein Buch erschienen ist. Dazu schreiben sie: »Alles Lebendige ist Werden und Vergehen. Nach dem Tag kommt die Nacht, nach dem Winter der Frühling. Auch die Geschichte kann sich diesem ewigen Muster nicht entziehen und so verwebt sich das Vergangene mit dem Jetzt und bildet das Gewebe für das, was kommen wird.
Die Redaktion von bo-alternativ hat der GLS Bank im Zusammenhang mit der Kündigung der Konten der Roten Hilfe einige Fragen gestellt und heute darauf eine Antwort bekommen. Die Fragen der Redaktion beziehen sich darauf, dass die Bank in ihrer Stellungnahme vom 30.12. auf die BAFIN verlinkt: „Wieso erklären Sie nicht, welche konkrete Maßnahme bzw. Verlautbarung der BAFIN die GLS veranlasst hat, ihre bisherigen Kriterien in Ihrer Geschäftspolitik zu verändern?
Am 09.01. bietet sich zum letzten Mal die Möglichkeit, die Greenpeace-Fotoausstellung „Stimmen des Amazonas – Ein Paradies in Gefahr“ in der Zentralbücherei in Bochum zu sehen Die Ausstellung dokumentiert in eindrucksvollen Bildern die Abholzung des Amazonas für Rinderweiden, den zerstörerischen Goldabbau und den Widerstand indigener Völker wie der Kayapó. Von 17 – 18:00 Uhr schließt die Ausstellung mit einer Lesung aus Isabel Allendes Roman „Die Stadt der wilden Götter“, begleitet durch Geigenmusik: Geige: Eva Weber, Lesung: Alexandra Bock.
Der Kostnix-Laden hat seinen Standort in der Dorstener Straße verlassen müssen, weil das Gebäude eine:n neuen Eigentümer:in hat. Die Kostnixe haben eine neue Bleibe in der Karl-Friedrich-Straße in Weitmar gefunden. Dieses großartige Projekt, das Überflüssiges annimmt und kostenlos weitergibt, hat Unterstützung verdient. Ein solcher Umzug geht aber nicht kostnix. Das Spendenkonto: kostnixladen e.V. IBAN DE34430609671044622500