Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring laden zur Demokratiekonferenz in die Geschäftsstelle des Jugendrings ein, um einen Austausch über die Erfahrungen mit den Projekten zu ermöglichen, die 2025 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert worden sind und um Ideen für neue Projekte zu entwickeln.
Die neue Musik-Revue des Chores Chorrosion trägt den Titel „Kreuzfahrt – (noch) kein Land in Sicht“. Das Publikum erlebt bei einer Kreuzfahrt um die Welt die Absurditäten des Lebens an Bord eines Schiffes mit 6000 Passagieren, die rund um die Uhr touristisch betreut werden. Unübersehbar sind die zerstörerischen Folgen der Klimakrise und der menschenrechtswidrigen Abschottungspolitik der “Festung Europa“, aber man stößt auch in verschiedenen Ländern auf ermutigenden Widerstand gegen ein „Weiter so!“ bei der fossilen Ausbeutung. Und zum Schluss landet das Schiff 2060 doch noch in einer gerechteren Welt.
»Die Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) NRW unterstützt die am heutigen Freitag stattfindenden Schulstreiks und Protestaktionen verschiedener Jugendorganisationen an vielen Orten in NRW. Die Friedensorganisation stellt sich damit an die Seite zahlreicher junger Menschen, die sich Sorgen um einen möglichen Krieg mit deutscher Beteiligung machen.
Die queeRUHRlanten kündigen an, dass sie am Samstag, den 6. 12. in Bochum „in die zweite Runde mit (queer)politischer Poesie aus dem Ruhrgebiet and beyond“ gehen: ≫Diesmal sind wir im großartigen atelier automatique zu Gast. Kommt vorbei und seid mit uns gemeinsam solidarisch, wütend, hoffnungsvoll und alles dazwischen und verbringt einen kuschlig-kämpferischen Community-Abend. Wir können’s kaum erwarten. Einlass wie immer um 17:00 Uhr und um 18:00 Uhr beginnt der Lyrikabend.≪
Die Ratsfraktion Die Linke stellt für die nächste Ratssitzung im Dezember eine Anfrage zum Verkauf der denkmalgeschützten Siedlung Am Röderschacht an die neue Gesellschaft „Am Röderschacht Immobilien GmbH“. Hintergrund sind die Pläne des neuen Investors, die von Vonovia veräußerten Wohnungen in Eigentum umzuwandeln. Die Linke befürchtet eine Verdrängung der bisherigen Mieter*innen durch Gentrifizierung.
»Amnesty International Bochum, das Fritz Bauer Forum, der Kinder- und Jugendring Bochum, die Stadtbücherei Bochum, UniverCity Bochum e.V. und die Volkshochschule Bochum laden am Mittwoch, 10. Dezember, zum mittlerweile 4. Bochumer Forum am „Tag der Menschenrechte”. Bei diesem internationalen Gedenktag wird an die Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember 1948 in Paris erinnert.
Am morgigen Freitag findet, wie bereits berichtet, eine Demonstration gegen die erneute Räumungsdrohung an die Bewohner:innen der Villa Kunterbunt statt. Sie startet um 15 Uhr gegenüber vom Eingang des Hauptbahnhofs und führt u. a. zum Schauspielhaus und endet neben dem Rathaus. Hier wird es Redebeiträge zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung geben. Anschließend wird auf dem Platz des europäischen Versprechens bis abends eine Mahnwache geben, wo es u.a. Flyer gibt, die in der Stadt verteilt werden können.
Auf der Demonstration gegen Gewalt an FLINTA* in der letzten Woche thematisierte das Netzwerk „Stadt für alle“ den herrschenden Sicherheitsdiskurs in unserer Gesellschaft. Wir dokumentieren den Redebeitrag: ≫Vor kurzem wollte Friedrich Merz uns glauben machen, dass es ein Problem in unserem Stadtbild gebe. Die vermeintliche Gefahr gehe vor allem von Personen aus, die nicht arbeiten würden und keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus hätten. Es gälte, Frauen bzw. „die Töchter dieses Landes“, zu schützen. Dieses rassistische Narrativ schadet nicht nur migrantisch gelesene Menschen, sondern instrumentalisiert gleichzeitig die sogenannten „Töchter dieses Landes“. Doch wir von Stadt für Alle wollen den Begriff „Stadtbild“ nicht für eine rassistische und sexistische Debatte hergeben. Stattdessen fragen wir uns: Wem gehört eigentlich die Stadt?
In diesem Jahr gibt es in Bochum ein Jubiläum: vor 25 Jahren entstand das stadtbekannte Mural (Wandbild) an der Alleestraße nahe der Jahrhunderthalle. Anlass für einen kleinen Beitrag von Eric Jobs und eine Ausstellung in seinen Räumen: »Damals, im Jahr 2000, wurde es von 5 Künstlern (3 Bochumern und 2 Kubanern) entworfen und an die Ostseite des Torhaus 5 gemalt. Es war Teil des weltweiten Wandmalprojekts MURAL GLOBAL, welches einen Dialog und künstlerischen Austausch verschiedenster Kulturen zum Ziel hatte.
Die Unterstützer*innen der Villa Kunterbunt rufen auf zu einer Demo am Freitag, 5. Dezember, denn die Villa ist ab dem 11.12. konkret von Räumung bedroht: »Lasst uns gemeinsam gegen die Räumung protestieren! Für einen sicheren Ort für alle Bewohner*innen, Besucher*innen und alle Menschen in Not!
Die Villa ist ein lebendiges Stück Geschichte und Kultur. Sie gehört nicht dem Verfall, sondern der Gemeinschaft.
Für den Erhalt der Villa! Für bezahlbaren und selbstverwalteten Wohnraum.«
Der VCD Bochum lädt für Mittwoch, den 10.12.2025 um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung „Tempo 30 in Bochum“ ein und schreibt dazu: »Veranstaltungsort ist die Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33. Die Informationsveranstaltung wird vom ADFC Bochum, Bochum gemeinsam, Fuss e.V. Bochum, Nachbarschaftskreis Hamme und Radwende unterstützt.
Am Tag der Menschenrechte veranstalten die Omas gegen Rechts auch in diesem Jahr wieder eine „stille Mahnwache“ und laden herzlich ein zur Teilnahme: »Der Tag der Menschenrechte wird jedes Jahr am 10. Dezember gefeiert. Dieser Tag erinnert an die Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahre 1948.
Im Prinz-Regent-Theater prt findet an diesem Wochenende, am Freitag, Samstag jeweils um 19:30 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr eine ganz besonderen Premiere statt: »Wie ist es, eine schwarze Schauspielerin zu sein? Welche Rolle gibt es im deutschen Theater dafür? Was passiert mit der Aneignung von Kulturerbe, wie die Statue der Königin Ngonnso?
Am kommenden Dienstag, 9. Dezember, 20 Uhr, zeigt das Kino Endstation in Kooperation mit Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. und Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e. V. den türkischen Film Dargeçit. An der anschließenden Diskussion werden die Regisseurin Berke Bas, Hazni Dogan (Angehöriger) sowie Olcay Özer (Hafiza Merkezi – TRUTH JUSTICE MEMORY CENTER) teilnehmen.
In einer aktuellen Pressemitteilung informiert die Linke darüber, dass Ihre Fraktion in der Bezirksvertretung Ost in der morgigen Sitzung eine Resolution bringt, „mit der sich die Bezirksvertretung gegen die von der Verwaltung angestrebte Zwangsräumung der Villa Kunterbunt bis zum 11. Dezember aussprechen soll“. Und weiter heißt es in der Mitteilung: »Dazu äußert sich Ratsmitglied Ralf-D. Lange, für Die Linke in der BV Ost:
Mit der Dezemberausgabe des Straßenmagazins bodo erscheint die Postkartenbox „Meine Stadt“ mit Motiven aus „Lieblingsorten der bodo-VerkäuferInnen“ – so die Macher*innen von bodo und sie schreiben dazu weiter: »Auch sie ist ausschließlich auf der Straße erhältlich und kostet 5 Euro. Die Hälfte des Verkaufspreises jedes Sets bleibt bei der Verkäuferin oder dem Verkäufer. Wasserschloss, Industriekulisse, Planetarium, Fußballstadion: Die 12 Postkarten zeigen Motive, die viele in Dortmund und Bochum mit ihren Städten verbinden.
In einer aktuellen Pressemitteilung berichtet der Kreisverband der Linken über schwere Vorwürfe, die Bochumer Unterstützer:innen der parlamentarischen Beobachtung der Linken aufgrund ihrer Erfahrung in Gießen gegen die Polizei erheben: »Zwei Mitarbeitende aus dem Bochumer Wahlkreisbüro von Cansın Köktürk haben am Samstag die parlamentarische Beobachtung bei den Protesten gegen die Neugründung der AfD Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Gießen unterstützt. Sie schildern ein Bild eskalierender Gewalt durch verschiedene Polizeieinheiten. Die parlamentarische Beobachtung ist damit betraut, das Verhalten der Polizei zu überwachen und mögliche Rechtsverletzungen zu dokumentieren.
SORDA - DER KLANG DER WELT -- offizieller Kinotrailer -- Kinostart 30. Oktober 2025
Im Kino Endstation gibt es am kommenden Wochenende einiges zu sehen: am Samstag, 6.12. der spanische Film „Sorda – der Klang der Welt“, am Sonntag 7.12. der Dokumentarfilm „Die Kinder der Utopie“ und am 8.12. in der LUX-Filmreihe der französische Film „Love me tender“. Die Filmbeschreibung zu „Sorda“ und den anderen Filmen: »Ángela ist gehörlos, Héctor hörend, ein junges Paar, fröhlich und verliebt, um so mehr, als sie ihr erstes Kind erwarten.
Im Bahnhof Langendreer findet am kommenden Montag und Dienstag eine Performance, die die Schattenseiten des technologischen Fortschritts thematisiert: »THE NEW SILICON VALLEY stellt eine Zukunft dar, in der der menschliche Körper selbst zur Mine wird: Knochen verwandeln sich in Gold, Daten werden extrahiert wie Rohstoffe. Von den Versprechen des CEOs und den Stimmen des Kundenservices von C.MIB eingeführt, begegnet das Publikum den Angehörigen dieser Zukunftsgesellschaft. In ihren persönlichen Berichten erfährt es die neue Technologie hautnah.
In der extra-umfangreichen Dezemberausgabe des Straßenmagazins erzählt das Team einer Krankenhausküche, wie es ist, an den Feiertagen für Menschen zu kochen, die gern woanders wären: »„bodo“ besucht die von Räumung bedrohten BewohnerInnen der Bochumer „Villa Kunterbunt“ sowie drei Nonnen, die ihr altes Kloster besetzt haben. Die Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas berichtet vom obersten Prozent und der Investigativjournalist Güter Wallraff von „Ganz unten“.
Am Freitag, den 5. Dezember findet ein bundesweiter Schulstreik gegen die geplanten Wiedereinführung der Wehrpflicht statt. In Bochum wird für 9 Uhr vor dem Schauspielhaus zur Demonstration aufgerufen: »Die Wehrpflicht soll wieder eingeführt werden. Zunächst als „freiwilliger Wehrdienst“, doch schon jetzt steht fest: Wenn sich nicht genug von uns melden, soll erst das Los entscheiden und dann kommt die Pflicht für alle. Es heißt, wir sollen für Deutschland Krieg führen können.
Das Forum „Tag der Menschenrechte“ widmet den 10. Dezember 2025 in diesem Jahr dem Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit schützt. Ihre Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte beschäfigt sich in Gesprächen, Vorträgen und Musikbeiträgen mit der Frage: wofür protestieren Menschen und was gibt ihnen in schwierigen Zeiten Hoffnung?
Wie an dieser Stelle berichtet, hat die Stadt Bochum die Bewohner:innen der Villa Kunterbunt aufgefordert, das Gebäude zu räumen; siehe: Die versuchte Räumung der Villa Kunterbunt Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen stoppte die Räumung. Nach Ansicht der Stadt lagen so schwere Schäden im Haus vor, dass es nicht länger bewohnbar war. Die Stadt ist Eigentümerin des Denkmal geschützten Hauses und ist für die Instandhaltung des Gebäudes verantwortlich. Das hat die Stadt Jahrzehnte lang nicht gekümmert. Die Bewohner:innen haben nun Geld gesammelt und begonnen, die Schäden zu beseitigen. Das sollen sie unterlassen, schreibt nun die Stadt. Die Sanierungsmaßnahmen seien Sache der Stadt als Eigentümerin.
Die iranische Filmemacherin, Forscherin und Doktorandin Solmaz Gholami lädt gemeinsam mit Amnesty International am Tag der Menschenrechte (10.12.2025) ins Kunstmuseum Bochum ein. »Gezeigt wird eine multimediale Ausstellung mit Filmen, Fotografien und Kunstwerken, die sich mit den „Frau Leben Freiheit“ Protesten im Iran beschäftigen. Angehörige von Hingerichteten sowie Menschen, die durch die Proteste ihr Augenlicht verloren haben, teilen ihre Geschichten von Schmerz und Verlust, aber auch von Widerstand und Hoffnung. Künstlerische Beiträge schaffen einen zusätzlichen Raum für Ausdruck und Reflexion.«
Die Initiative Nordbahnhof Bochum bietet eine Veranstaltungsreihe als „Nachlese zum Kriegsende vor 80 Jahren“ an: »Das Kriegsende 1945 ließ die überlebenden Opfer des NS vorerst nicht zur Ruhe kommen. Physisch und psychisch am Ende ihrer Kräfte, mussten die aus den Konzentrationslagern Befreiten schwerwiegende Entscheidungen treffen: Rückkehr in ein so sicher nicht mehr existentes Zuhause oder Auswanderung? Der Beginn der Reihe ist drei damals jungen jüdischen Männern aus Bochum und Marl gewidmet, die nach der Befreiung zu der beschwerlichen „Heimreise“ vorerst keine Alternative sahen. Zwei der drei entschieden sich fürs Bleiben. Erst viel später teilten sie ihre Erinnerungen an ihre Leidenszeit in NS-Konzentrationslagern, überwiegend mit Kindern und Jugendlichen. Ihre autobiografischen Zeugnisse bieten den Stoff für eine szenische Lesung mit Ensemblemitgliedern des Schauspielhauses Bochum.
Am Mittwoch, dem 3. 12. lädt das atelier automatique ab 18 Uhr zu einer Feier ein: »Nach Monaten des gemeinsamen Schreibens, Sammelns, Zuhörens und Erzählens mit Methoden communitybasierter Geschichtsarbeit ist es soweit: Wir feiern den Abschluss des Projekts Geschichtenwerkstatt Ruhr und laden euch herzlich ein, mit uns zusammenzukommen, zu reflektieren und zu feiern, was entstanden ist. Freut euch auf Einblicke in die Publikation zum Projekt, mit der Möglichkeit, Exemplare direkt vorzubestellen. Außerdem erwartet euch eine interaktive Installation der Künstlerin Maria Renee Morales Garcia, die zum Mitmachen und Weiterdenken einlädt.
Am Freitag, den 05. Dezember von 16 Uhr bis 20 Uhr ist es wieder so weit: Wenn die verrücktesten Weihnachtsgestalten rund um den Imbuschplatz unterwegs sind, wenn Musik durch den Quartiersgarten klingt, die Stühmeyerstraße und die Quartiershalle zum Schlender-Basar werden, es nach Waffeln, Suppe und Kinderpunsch duftet und sich rund um die KoFabrik bastelnde, staunende, lachende Besucher*innen tummeln, dann, ja dann heißt es: Straße, Bühne und Halle frei für die Adventssause im Quartier!
Der Vorstand der „Humanitären Cuba Hilfe Bochum“ schreibt: Dr. Klaus Piel, unser Vorsitzender und Gründungsinitiator der „Humanitären Cuba Hilfe Bochum“, ist am 22.11.2025 gestorben. Wir alle sind sehr, sehr traurig. Klaus hat jahrzehntelang mit großer Kraft und Liebe praktische Hilfe für Kuba organisiert und begleitet, nicht nur im medizinischen Bereich wie jüngst in der Aktion Herzschrittmacher für Kuba. Heute fördern wir medizinische, soziale und künstlerische Projekte in Pinar del Río, Havanna und Santiago.
»Fast jedes vierte Kind in Bochum lebt in einem einkommensarmen Haushalt und ist von zahlreichen Freizeitaktivitäten ausgeschlossen. Die Familien können den Teilnahmebeitrag für eine Ferienfreizeit nicht mehr aufbringen. Dabei sind Jugendreisen wichtige Lernorte mit einer pädagogischen Begleitung und tragen zur Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen der Teilnehmenden bei.
»Im Zuge der Sportausstellung „Bochum bewegt“ veranstaltet Bochum Marketing am Donnerstag, 4. Dezember, um 17.30 Uhr im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, die Podiumsdiskussion „Olympia in Bochum?“. Als Expertinnen und Experten sind Lily Anggreny (ehemalige Paralympics-Siegerin), Michael Huke (Geschäftsführer TV Wattenscheid 01 und Olympia-Teilnehmer), Jörg Lukat (Oberbürgermeister der Stadt Bochum) und Michael Scharf (Leistungssportdirektor Landessportbund Nordrhein-Westfalen) eingeladen.