Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimen – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) feierte unter dem Motto „80 Jahre konsequent für Frieden und Antifaschismus“ den 80. Jahrestag der Gründung ihrer Kreisvereinigung Bochum sowie der Landesvereinigung NRW mit einer großen Veranstaltung in der KoFabrik. In der Quartiershalle erinnerten Redner und Kulturschaffende an die Bedeutung der VVN-BdA in einer Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Zuspitzungen.
Die Stadt Bochum bietet in den Herbstferien zwei Herbstprogramme für Kinder und Jugendliche an:
In dem kostenlosen Workshop „Urbanes Tagebuch“ können sich Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren mit dem eigenen Stadtviertel kreativ auseinandersetzen. Der Workshop findet vom 5. bis 18. Oktober im Jugend- und Stadtteilzentrum Hamme (JuSH), Amtsstraße 10, statt und wird von den freischaffenden Künstlerinnen Sylvia Straub und Farina Fasse geleitet. Mehr Informationen gibt es hier; Anmeldungen sind per Mail an sylvia_straub@posteo.com möglich.
In den Herbstferien bieten die Falken Bochum Kindern und Jugendlichen vom 19. bis 23. Oktober ein abwechslungsreiches Programm: «Vom gemeinsamen Spieletag über einen Videoworkshop bis hin zu einem mehrtägigen Musikworkshop ist für unterschiedliche Interessen und Altersgruppen etwas dabei. Um jedem Kind die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten, sind alle Angebote kostenlos.»
Eine Anmeldung bis zum 12. Oktober 2026 ist jedoch erforderlich; möglich ist diese bei: Beatrice Röglin, Tel.: 0152 56170829, E-Mail: roeglin@falken-bochum.de
Laut den Stadtgestaltern gleicht die Stadt Bochum für 2,6 Millionen Euro Wald aus, fällt Bäume und stellt dann fest, dass sie das Geld gar nicht hat, den Sportpark ohne Fördermittel selbst zu bauen. Die Geschichte einer Fehlplanung.
Der Kommunale Wärmeplan, der am kommenden Donnerstag soll im Bochumer Stadtrat verabschiedet werden soll, soll eine klimaneutrale und bezahlbare Wärmeversorgung garantieren. Aus Sicht der Fraktion der Linken ist jedoch gerade die Bezahlbarkeit eine große soziale Herausforderung: «Sie beantragt deshalb, den Wärmeplan um soziale Kriterien zu erweitern und zu prüfen, welche Auswirkungen die Wärmewende auf Mieter*innen und Haushalte mit niedrigen Einkommen hat. Wärmekosten, soziale Belastungen und Unterschiede sollen zwischen den Quartieren regelmäßig ausgewertet werden.»
Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Lange Nacht der Demokratie“ lädt die Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, am Freitag, dem 2. Oktober, von 18 bis 21 Uhr zu zwei Veranstaltungen ein:
«Von 18 bis 19 Uhr stellt Ulrich Sollmann, international tätiger Sozial- und Rechtswissenschaftler, Hochschuldozent, Publizist sowie Kommunikations- und Politikberater, sein neues Buch „Genau geschaut – Psychologie des Autoritarismus“ vor. Darin betrachtet er unter anderem aktuelle Programme und Parolen, die dem Autoritarismus in der Gegenwartspolitik Vorschub leisten.
Das Forum Gemeinsam für Integration – GEMI lädt am Dienstag, den 29. 9. um 18 Uhr im WATraum in Wattenscheid zu einer Veranstaltung ein zum Thema Kirchliches Sonderarbeitsrecht: »Im Mittelpunkt steht die Frage, welche besonderen arbeitsrechtlichen Regelungen für Kirchen und kirchliche Arbeitgebende gelten und welche Auswirkungen diese auf Beschäftigte haben können. Dabei werden unter anderem Themen wie Loyalitätspflichten, religiöse Zugehörigkeit, Diskriminierungsschutz und die Rechte von Arbeitnehmenden behandelt. Ziel ist es, über rechtliche Besonderheiten aufzuklären, Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen und einen Raum für Fragen und Austausch zu schaffen.«
Am Sonntag, den 04. Oktober, wird wieder gestöbert, gefeilscht, getrödelt und geschnackt! Von 15 bis 18 Uhr findet der nächste Quartiershallenflohmarkt statt. Alle sind eingeladen, vorbeizukommen, kleine Schätze zu entdecken, Nachbar*innen zu treffen und einen gemütlichen Sonntagnachmittag in der KoFabrik zu verbringen.
Am vergangenen Freitagvormittag gingen 250 Schüler:innen erneut auf die Straße, um gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht zu demonstrieren. Der Schulstreik richtete sich dabei nicht nur gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht, sondern auch gegen die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung und das politische Ziel einer „Kriegstüchtigkeit“ bis 2030.
Die Pressestelle der Stadt Bochum hat heute in einer Veröffentlichung mitgeteilt, dass Bochum von olympischen Spielen verschont bleibt. Bemerkenswert in dem Text ist, dass München als Siegerin im olympischen Schaulaufen ihren femininen Charakter behält: „München als nationale Kandidatin“. Bochum als Verliererin wird dagegen grammatikalisch entstellt und maskulin abgewertet: „unsere Stadt als Gastgeber“. Das hat die Stadt nicht verdient.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW lädt am Mittwoch, den 30. September um 18 Uhr in der Lutherkirche am Stadtpark zu einer Informationsveranstaltung ein mit dem Titel „Von Fußballgöttern und anderen Sündenböcken“: »Welche Rolle spielen evangelikale Netzwerke im Fußball? Wo verlaufen die Grenzen zwischen persönlichem Glauben, organisierter Einflussnahme und gesellschaftspolitischen Positionierungen? Und warum lohnt es sich, genauer hinzuschauen, wenn Religion, Fußball und politische Botschaften aufeinandertreffen?
Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer hat am gestrigen Freitag zu einem Friedensfest eingeladen. Es ist gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die daran erinnerte, dass es vor gut zehn Jahren eine Willkommenskultur in Deutschland gab. Die Organisator:innen hatten dies in ihrer Begrüßung und Einladung beschrieben:
Unter dem Motto „Weil Radfahren glücklich macht“ rufen der ADFC Bochum und Radwende am 3. Oktober zu einer großen Fahrraddemonstration auf. Mit ihr soll ein starkes Zeichen für eine moderne und nachhaltige Mobilität und eine sichere, lebenswerte Stadt gesetzt werden.
Heute findet in Essen die zentrale NRW-Demonstration und Kundgebung gegen den Sozialabbau statt und neben den DGB-Gewerkschaften mobilisieren auch die Linke und Attac Bochum für eine aktive Teilnahme. Dafür bietet der DGB Bochum einen kostenfreien Bustransfer vom Bochumer Hauptbahnhof an. Der Bus fährt am 26. September um 9:35 Uhr vom Kurt-Schumacher-Platz (Bochumer HBF). Siehe unten Informationen zu dem Ablauf der Aktion in Essen. Aus der Pressemitteilung des DGB: »„Das Motto ‚Hart verdient‘ macht deutlich, worum es uns geht“, erklären Marc Schneider und Claudia Bonan vom DGB Bochum. „Der Sozialstaat ist keine freiwillige Leistung des Staates.
In einer aktuellen Pressemitteilung der Ratsfraktion des Linken wird auf die EMail von Vonovia an den Oberbürgermeister in Bezug auf das Lebenlaute-Konzert Anfang August eingegangen und Aufklärung gefordert: »Der veröffentlichte Mailverkehr zum abgesagten Konzert des Orchesters Lebenslaute im Kunstmuseum Bochum wirft Fragen zum Entscheidungsprozess auf. Dazu Batıkağan Pulat, Vorsitzender des Kulturausschusses und stellvertretender Vorsitzender der Ratsfraktion Die Linke: „Vonovia hat sich am 17. Juli direkt beim Oberbürgermeister Jörg Lukat über die geplante Veranstaltung beschwert. dass sich ein großer Wohnungskonzern unmittelbar beim Oberbürgermeister gegen eine kritische Veranstaltung in einem städtischen Museum wendet, ist aus unserer Sicht problematisch und nicht akzeptabel.
Hier sind die kommenden Veranstaltungen im Rahmen der Kulturlinie 2026:
Samstag, 26. September 2026, 20:00 Uhr: YENGA – Avant-Pop-Indie aus Bochum und Amsterdam mit anschließender Open Session, Bakery, Hattinger Str. 218 (Hinterhof)
GEW und DGB rufen gemeinsam mit den Schwester-Gewerkschaften und Sozialverbänden für Samstag, 29. September zur NRW-weiten Demonstration „Für eine solidarische Gesellschaft und gegen sozialen Kahlschlag“ nach Essen ein.
… ein Wort-/Musikprogramm zum „WoWo“ Künstler Friedhelm Kändler.
Markus Kiefer, Rezitation, und Werner Volkner, Mundharmonika, präsentieren am 2. Oktober im Wiesmann’s in Wattenscheid Texte von Friedhelm Kändler und RöSCHEN.
Der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgebung lädt am 30.September zum Thema „Gemeinschaftliches Wohnen – Modelle, Bezahlbarkeit, Beispiele“ in die Quartiershalle der KoFabrik (Stühmeyerstr.33) ein. Vortragen und Fragen beantworten wird Manuel Färber, Berater bei der Wohnbundberatung Bochum.
In einer Pressemitteilung von heute stellt sich die Linke in Bochum nochmal ausdrücklich hinter ihre Bundestagsabgeordnete Cansın Köktürk, deren entschiedener Protest gegen rassistische Tiraden im deutschen Parlament am 11. September mit einer Ordnungsstrafe belohnt wurde. Bereits kurz danach hatte der Kreisverband erklärt, »politisch und menschlich“ an ihrer Seite zu stehen. (Genaueres hier) Nun folgte die ausdrücklliche Anerkennung ihrer Haltung durch die Ratsfraktion.
In Kooperation mit der Polizei Bochum bietet die Volkshochschule am Montag, den 28. September, von 16 bis 18 Uhr im Polizeipräsidium, Uhlandstraße 35, eine Führung durch die Ausstellung „Schlaglichter – von Verblendung zu Veränderung“ an, mit der die Bochumer Polizei die Rolle ihrer Institution in der NS-Zeit aufarbeitet.
Am Mittwoch, den 30. 09., zeigt das Capitol-Kino, Kortumstraße 51, um 17 Uhr in Kooperation mit dem Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochum den Film „Das Ereignis“. Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografisch geprägten Roman von Annie Ernaux. Er handelt von einer ungewollten Schwangerschaft und der darauffolgenden Abtreibung einer jungen Literaturstudentin in Frankreich der 1960er Jahre.
Die Vorführung erfolgt anlässlich des Safe Abortion Day, der international am 28. September begangen wird. Der Eintritt ist frei.
Die Ratsfraktion Die Linke hat heute beantragt, den Punkt „Neuwahl der Ausschüsse“ von der Tagesordnung der Ratssitzung am kommenden Donnerstag zu nehmen. Aus ihrer Sicht besteht kein Anlass, die am 5. Mai 2026 beschlossene Ausschussbesetzung neu zu wählen, »nur weil die sich kurz davor gegründete Ratsgruppe FDP/UWG wegen der Abwesenheit eines Ratsmitgliedes nicht in jedem Ausschuss vertreten ist.«
In seiner Interview-Reihe veröffentlich bochum-gemeinsam.de heute ein Gespräch der Radwende Bochum mit David Kohlrautz, Professor für Verkehrswesen, insbesondere Radverkehr, an der Hochschule Bochum.
Das Prinz-Regent-Theater (prt) startet in die nächste Spielzeit am kommenden Freitag, dem 25. September um 19:30 Uhr wieder mit der Bochumer Bürger*innenBühne und der Bürger:innen-Beirat des prt organisiert am 3. Oktober ein besonderes Programm. Zum Spielzeitstart schreibt das Theater: »Wir sind zurück aus der Theaterpause und freuen uns nach einem langen, heißen Sommer auf neue Premieren und Projekte. Theater für und von Bochumer:innen – das ist die Eröffnung der zweiten Spielzeit am prt, denn der Start der zweiten Spielzeit liegt ganz in den Händen der Bochumer:innen!
Mit einer großen Kulturveranstaltung wird an die Gründung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) 1946 in Bochum und in Nordrhein-Westfalen erinnert: »1972 wurde die Organisation für alle Antifaschistinnen und Antifaschisten geöffnet und um den Zusatz Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten ergänzt.
Die Stadt Bochum hat im August diesen Jahres der Musik- und Aktionsgruppe „Lebenslaute“ verboten, im Kunstmuseum aufzutreten. Sie durfte den bereits gemieteten Saal des Museum nicht nutzen, weil sie nicht bereit war, von ihrer Aktion „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ Abstriche zu machen. Bisher gingen die meisten Menschen davon aus, dass dies eine verunglückte Gefälligkeit der Stadtspitze gegenüber Vonovia war. Ein Milliarden schwerer DAX-Konzern sollte an seiner Spitze Leute haben, die wissen, dass Verbote – wie auch in diesem Fall – sehr oft genau zu der großen Öffentlichkeit führen, die verhindert werden soll. Weit gefehlt. Vonovia beschwerte sich beim „lieben Herrn Lukat“ über den auf der Webseite des Museum angekündigten Lebenslaute-Auftritt.
Am 29. und 30. September 2026 feiert die Bochumer Künstlerin Juno die Veröffentlichung ihres Debütalbums „mit einer intimen Listening-Session-Premiere über Tonbandgerät“ in der BASTION, dem Kleinsten Kino Bochums“. Dazu schreibt das Kino: »Juno and their Future Sounds of Nowhere nimmt uns mit auf eine Reise an die Peripherien der Poplandschaft, irgendwo zwischen Post Rock, Minimal Music und Elektronica.
Am Freitag findet die nächste Veranstaltung der Reihe „HAMME IM GESPRÄCH – Die offene Dialogreihe im Stadtteil“ statt. Der Anspruch ist, dass es sich um einen „offenen Raum für Austausch, Fragen und unterschiedliche Perspektiven“ handelt. Zum Inhalt des nächsten Treffens: »Was bewegt uns politisch – hier im Stadtteil, in der Gesellschaft, in der Welt?
Am vergangenen Samstag hatte die Bezirksschüler:innenvertretung (BSV) zu einer Demonstration und einer Kundgebung in der Bochumer Innenstadt aufgerufen. Eylül Tuana Öztürk von der BSV erklärte, wie sie das Versagen des Bildungssytems wahrnimmt: „Das System, das uns nur als Zahlen und nicht als Individuen sieht. Das System, das vor der Pubertät von uns verlangt, unseren Lebensweg zu entscheiden. Das System, das unsere Interessen nicht ernst nimmt und auch deswegen keine Flexibilitäten im Lehrplan erlaubt. Wir müssen zeigen, dass wir nicht dumm sind und uns wehren.“ Das vollständige Redeskript.