Während Die Linke und die CDU dafür eintreten, dass – wie auch vom örtlichen Taxigewerbe gefordert – in Bochum Mindestbeförderungsentgelte für Mietwagenanbieter eingeführt werden, spricht sich die Ratsfraktion STADTGESTALTER/Volt gegen eine solche Regelung aus. »Es ist keine gute Idee und nicht bürger*innenfreundlich, ein gutes und günstiges Angebot künstlich zu verteuern, um ein veraltetes und teures Angebot künstlich am Leben zu halten«, so Stefanie Beckmann, Sprecherin der Ratsgruppe und Mathias Grunwald, stellvertretendes Mitglied im Mobilitätsausschuss und Volt-Direktkandidat zur Landtagswahl.
Für die sichere Nutzung eines Lastenrades bietet Radwende auf dem Klimacamp von Fridays für Future ein Lastenradtraining an. Menschen, die noch nie mit einem solchen Rad gefahren sind, können hier dessen Vorteile kennenlernen und sich im Umgang mit dem umweltfreundlichen Transportmittel üben.
Das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur (kubia) lädt zu einem Netzwerktreffen »Performativ-künstlerisches Arbeiten für und mit ältere(n) Menschen« in die KoFabrik ein. Es richtet sich an Künstler*innen, Kulturschaffende, Vermittler*innen und weitere Interessierte aus den Freien Darstellenden Künsten in NRW, die bereits mit älteren Menschen arbeiten oder sich dem Themenfeld neu annähern möchten. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Erfahrungen, die Vernetzung untereinander sowie die gemeinsame Reflexion aktueller Fragestellungen und Praxisansätze.
Das Kuratorium Stelen der Erinnerung erinnert am 31. August um 14:00 Uhr vor dem Wattenscheider Rathaus an den Todestag von Betti Hartmann und schreibt dazu: »Geboren am 19. Februar 1927 wurde sie nur 15 Jahre alt. Als jüdisches Mädchen wurde sie von Nazi-Deutschland ins KZ nach Auschwitz deportiert und dort am 31. August 1942 ermordet. 81 Jahre nach dem Ende der Herrschaft der Nazis sitzen wieder Faschisten in deutschen Parlamenten und Stadträten.
Der ADFC Bochum fordert aus Anlass der in einer Woche beginnenden neuen Schulzeit in seiner aktuellen Pressemitteilung, neue rechtliche Möglichkeiten zur Überwachung von Falschparkenden stärker zu nutzen und so die Schulwege der Kinder und Jugendlichen zu sichern: »In einer Woche starten rund 40.000 Schülerinnen und Schüler an etwa 100 Schulstandorten in Bochum ins neue Schuljahr. Ihre Schulwege legen sie zu Fuß, mit Bus und Bahn, mit dem Fahrrad – und noch immer viel zu häufig im Elterntaxi zurück.
Vom 25.8. (also morgen) bis Sonntag (30. August) findet das diesjährige Klimacamp von Friday for Future statt – nicht wie sonst in der Innenstadt, sondern auf den Wiesen vor dem Bergbaumuseum.
Das Figurentheater-Kolleg lädt am Samstag auch zu einem Sommerfest und hat ein vollgepacktes Programm für jedes Alter: Aufführungen von unterschiedlichen Figurenspieler:innen, Walk Acts und kreative Workshops werden angeboten. In der Pressemitteilung heißt es:
Zum Antikriegstag 2026 lädt das Friedensplenum zusammen mit dem DGB Bochum und dem Fritz Bauer Forum am 1. September um 18. 00 Uhr ins Fritz Bauer Forum ein: »Rolf Gössner wird in seinem Vortrag die sehr aktuelle Frage in den Mittelpunkt stellen: „Gleichheit vor dem Völkerrecht oder Recht des Stärkeren? Er wird u. a. zur Entstehung, Entwicklung, Arbeit und Bedeutung des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) erläutern, sowie das komplexe Völkerrechtssystem skizzieren. Dabei werden insbesondere auch die Doppelstandards und Defizite in der völkerrechtlichen Praxis der vergangenen Jahrzehnte aufgezeigt.
Am Mittwochabend blieb die U-Bahn zwischen Tunnelausgang und Haltestelle Wasserstraße stehen. Ursache war – durch Blitz und Lärm deutlich vernehmbar – ein Kurzschluss in der Oberleitung, der, wie später bekannt wurde, Folge eines Brandes im Kabelschacht war. Nach einigen Minuten meldete sich der U-Bahnfahrer und erklärte: „Jetzt haben wir keinen Strom mehr. Die Haltestelle werden wir wohl nicht mehr erreichen. Das wird jetzt dauern.“ Nach einer halben Stunde meldete er, dass die beiden Wagen jetzt nacheinander evakuiert würden. Die Fahrgäste waren gespannt, was die BOGESTRA in der halben Stunde vorbereitet hatte. Gar nichts war organisiert.
Wer das Unicenter Richtung Studierenden-Wohnheim, Hallenbad verlässt oder umgekehrt betritt und dabei etwas etwas hochschaut, erfährt seit Freitag, dass sich hier der Platz des Friedens und der Völkerverständigung befindet.
Die Initiative „Solidarisch in Stahlhausen“ bietet am zwei Terminen einen Workshop und Austausch zur Kriegsdienstverweigerung an: am 26.08. um 18 Uhr im sozialen Zentrum, Josephstr. 2 und am 10.09. um 18 Uhr in der Zanke, Westring 41: »Du bist dir unsicher, ob und warum du den Kriegsdienst verweigern möchtest? Du willst den Kriegsdienst verweigern und weißt noch nicht, wie das funktioniert? Du weißt, wie du den Kriegsdienst verweigern kannst und hättest dabei gern Unterstützung? Dann ist unser Workshop eine geeignete Anlaufstelle für dich!
Am kommenden Wochenende lädt das atelier automatique zum Murx-Festival ein: »Das MURX ist ein Reparaturfestival – aber eigentlich ist es viel mehr. Ein künstlerisch‑politisches Experimentierfeld, das zeigt, wie Reparatur uns verbindet, stärkt und verändert. Seit 2021 öffnen sich hier Werkstätten, Materialien bekommen ein zweites Leben, und Menschen teilen Wissen statt Dinge wegzuwerfen.
Zum Antikriegstag rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bochum, das Fritz-Bauer-Forum und das Bochumer Friedensplenum zu einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung unter dem Titel „Gleichheit vor dem Völkerrecht oder Recht des Stärkeren?“ mit Dr. Rolf Gössner auf. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 1. September 2026, um 18:00 Uhr im Fritz Bauer Forum, Bochum, statt.
Nach Ansicht der Linken Ratsfraktion spitzt sich die Situation des Bochumer Taxigewerbes weiter zu. »Trotzdem hat die Stadt bislang keine Entscheidung über die Einführung von Mindestbeförderungsentgelten für Mietwagen getroffen. Während andere Städte längst handeln, verweist Bochum weiterhin auf eine laufende fachliche Prüfung.
In Kooperation mit der GLS Bank lädt das Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima) zu einer Folge von Vorträgen ein, in denen es aus unterschiedlichen Perspektiven um die kritische Auseinandersetzung mit ökonomischen Wachstum und dessen Bedeutung für den sozial-ökologischen Wandel geht.
Am 9. September läuft im Kino Endstation der Dokumentarfilm „Jeder Acker, jede Fabrik – Ideen für eine notwendige Revolution“ (D, 2026, 67m). Die gemeinsame Produktion von Angry Workers und Labournet TV gibt Stimmen von Arbeiter*innen, Theoretiker*innen und Revolutionär*innen wieder, die darüber sprechen, wie eine bessere Gesellschaft und der Weg dahin aussehen könnte.
»Wir sitzen im Vorzimmer der Barbarei und sollten uns nichts vormachen: eine umfassende Umwälzung der Verhältnisse ist notwendig Wir müssen uns gemeinsam Gedanken darüber machen, wie das gehen könnte.« Mit dieser Überzeugung sind die Filmmacher*innen angetreten und wollen mit ihrer Arbeit zu der Debatte beitragen.
Im April diesen Jahres entstand im Rahmen der Feministischen Allianz des Rats von Unten die Gruppe Abortion Buddies Bochum. Mit ihren gleichnamigen Initiativen in anderen Städten hat sie sich zum Ziel gesetzt, Frauen und Menschen mit Gebärmutter zu begleiten, die solidarische Unterstützung bei einem Schwangerschaftsabbruch benötigen, sei es emotional oder ganz praktisch bei Formalitäten oder dem Weg zum Eingriff. »Von Anbeginn sind wir auf viel Zuspruch gestoßen«, sagt eine der Mitgründer*innen. »Was uns noch fehlt sind Unterstützer*innen, die zeitlich flexibel sind und etwa bei behördlichen oder ärztlichen Terminen zur Seite stehen können.«
Das Hattinger Forum für Demokratie hat am Sonntag, den 30. August die deutsch-iranische Zeichnerin Roya Soraya zu Gast. Sie wird aus ihrer autobiographischen Graphic Novel „Wind in meinem Kopftuch“ lesen, die von einem Leben zwischen zwei Kulturen erzählt, von Identitätssuche und ihren Erlebnissen als queere Frau während einer Reise durch den Iran.
Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE) spricht sich in einem Offenen Brief an die Gesundheits- und Innenminister*innen der Länder entschieden gegen Gesetzesverschärfungen aus, die derzeit im Bereich der Unterbringung und der Behandlung von Menschen mit psychiatrischen Diagnosen vorbereitet werden. »Diese Entwicklungen stehen im Kontext eines politischen Klimas, in dem sicherheitspolitische Argumente zunehmend in den Vordergrund rücken.« Mit Verweis insbesondere auf die Ausweitung polizeilicher Befugnisse fordert der mit seiner Geschäftsstelle in Bochum ansässige Verband, »Reformen an der UN-BRK statt an populistischen Stimmungen auszurichten.«
Wie in den letzten fünf Jahren wird Fridays for Future Bochum auch in diesem Jahr ein Klimacamp veranstalten: vom 25. bis zum 30. August auf der Wiese am Bergbaumuseum
»Dieses Jahr wurde der neue Ort aus symbolischen Gründen gewählt. „Die Hitzewellen diesen Sommers gefährden nicht nur die Wirtschaft, indem Verkehrswege wie der Rhein nur eingeschränkt nutzbar oder Ernten weniger ergiebig sind.
Das soziokulturelle Zentrum lädt zur großen Jubiläumsfeier:
40 Jahre Soziokultur! Im Juli 1986 ging die Kneipe im Bahnhof, im Dezember 1986 der Bahnhof Langendreer an den Start, zwei Jahre darauf folgte das endstation.kino – doch die Anfänge des soziokulturellen Zentrums reichen schon bis ins Jahr 1981 zurück. Damals kämpfte eine breite soziale Bewegung für ein autonomes Kulturzentrum in Bochum – auch mit Fabrikbesetzungen.
Die DFG-VK in Bochum bekommt eine deutlich wachsende Zahl von Beratungsanfragen zur Kriegsdienstverweigerung und bietet neben der schriftlichen Beratung ab September auch zwei Mal im Monat eine Präsenz-Beratung an. Am Mittwoch, den 19. 8. findet um 18.30 Uhr im alten Büro Der Linken, Universitätsstraße 39 ein Vorbereitungstreffen statt, bei dem die zukünftige Beratung und die Werbung dafür geplant wird.
Das neue Ausbildungsjahr hat Anfang August begonnen und das ist für die IG BAU Bochum-Dortmund Anlass darauf hinzuweisen, dass es in Bochum noch freie Ausbildungsplätze gibt: „Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe in Bochum noch 847 Ausbildungsplätze. Darunter allein 28 im Baugewerbe.“ Weiter heißt es in der Pressemitteilung der Gewerkschaft:
Am Samstag, den 22. 8. findet das nächste Widersetzen-Plenum um 18 Uhr im Botopia statt, Die Einladung: »In Sachsen-Anhalt droht die AfD die absolute Mehrheit zu erlangen! Die Regierung rückt tagtäglich mehr nach Rechts! Die Landtagswahlen in NRW rücken auch immer näher…
Am Freitag, den 21. August um 16-18 Uhr lädt die Friedensinitiative Bochum-Süd auf dem : „Platz des Friedens und der Völkerverständigung“ zu einem kleinen Fest ein. Die Einladung. Wahrscheinlich werden viele Leser:innen gar nicht wissen, dass es einen Platz mit diesem Namen in Bochum gibt. Das ist nicht verwunderlich, weil kein Schild auf oder am Platz auf den Namen hinweist. Das Fest soll dazu beitragen, dass der Platz im Uni-Center zwischen den Studentenwohnheimen und dem Hallenbad wieder angemessen „ausgeschildert“ wird.
Die Anti-ableistische Aktion lädt am Freitag, den 21.08 um 18.30 Uhr im Fluid zu einem Vortrag mit Peter Emorinken-Donatus zu den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels ein: »In einer Resolution mit überwältigender Mehrheit (nur 7 Enthaltungen) stufte die UN-Vollversammlung am 28. Juli 2022 das Recht auf eine saubere Umwelt als eigenständiges Menschenrecht ein. Das ist in der Tat ein Meilenstein. aber auch historisch-revolutionär.
Lebensgefährlicher Radstreifen auf der Dorstener Straße Foto: Klaus Kuliga
Am 12. August kam es erneut zu einem Fahrradunfall auf der Dorstener Straße. Nach Informationen der Polizei hat ein überholendes Müllfahrzeug den Fahrradfahrer mit dem Außenspiegel getroffen. Der Radfahrer stürzte und kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
Der September wird ein Montag des Protestes und der Gegenbewegung gegen die marktradikale Politik der Bundesregierung: Am letzten Wochenende im September – 26.9. – sind bundesweite Proteste gegen den Sozialabbau geplant. In NRW wird die zentrale Aktion in Essen stattfinden. Angesichts der massiven Angriffe der Bundesregierung auf soziale Sicherungen hat nun auch der DGB sich für den Protest entschieden und ruft nun gemeinsam mit den Einzelgewerkschaften und der Sozialen Bewegung zum Widerstand auf. Und am Wochenende vorher – am 19.9. ruft die „Bildungswende jetzt“ zu einem bundesweiten Protesttag. In Bochum mobilisiert die Bezirksschülerinnenvertretung: »Am 19. September 2026 gehen wir gemeinsam auf die Straße – auch in Bochum!
heute ist kein neuer Beitrag auf bo-alternativ erschienen. (Wann gab es das schon einmal?) Und die eine oder der andere mag sich fragen, was passiert ist: Befindet sich die Redaktion geschlossen in Urlaub? Haben ihre Mitglieder den Hitzetod erlitten? (Bei unserem Durschschnittsalter keine abwegige Spekulation.) Gab es technische Probleme, vielleicht gar einen hybriden Angriff auf die vielseits genutzte, aber nicht allseits geschätzte Web-Site? Ist es denkbar, dass ihre Macher*innen keinen Bock auf die Arbeit oder Besseres zu tun hatten? Spielte vielleicht die Sonnenfinsternis gestern eine Rolle?
Die tatsächliche Erkärung ist unspannend. Aus unserer Sicht und nach unseren Kriterien gab es heute schlicht und einfach nichts zu vermelden.
Als zentraler Träger staatlicher Gewalt trägt die Polizei besondere Verantwortung für das gesellschaftliches Vertrauen in den Rechtsstaat. Wie sich diese Verantwortung historisch begründet, wie sich Rechtsextremismus innerhalb der Institution Polizei zeigt und welche strategischen Ansätze zur Verfügung stehen, um ihm entgegenzuwirken, ist Gegenstand einer Veranstaltung des Fritz Bauer Forums (FBF) mit Dr. Haydée Mareike Haass.