Am Samstag, den 9.5. um 19 Uhr findet in der Zanke eine öffentliche Auftaktveranstaltung für eine Städtepartnerschaft zwischen Bochum und Heseke (Rojava) statt. Die Einladung: »Während der Angriffe auf Rojava Anfang des Jahres sendete ein zivilgesellschaftliches Bündnis in Bochum den Bochumer Appell „Menschlichkeit ist nicht verhandelbar: Solidarität für Rojava!“ an die Politik und die Öffentlichkeit aus. Jetzt wollen wir daran anknüpfen und die Solidarität über eine Städtepartnerschaft stärken.
Rund 2.500 Menschen demonstrierten auf der traditionellen Maikundgebung des DGB in Bochum für Arbeitnehmerrechte statt Ungleichheit und Sozialabbau. Wir haben Bilder und (zunehmend mehr) Redetexte.
Am Freitag, dem 8. Mai wird bundesweit wieder in vielen Städten zum Schulstreik gegen die geplante Wehrpflicht aufgerufen. In Bochum startet die Kundgebung mit anschließender Demonstration um 9 Uhr vor dem Rathaus. Der bundesweite Aufruf: »Am 8. Mai 1945 wurde der zweite Weltkrieg beendet. Der Krieg hatte 2000 Tage lang täglich Zerstörung, Leid und Tod mit sich gebracht. Er kostete über 60 Millionen Menschen weltweit das Leben. Etwas, das niemand von uns erneut erleben möchte.
Nach zehn Jahren ist die inzwischen traditionelle Vorabenddemo vor dem 1. Mai von Bochum nach Witten gewechselt.Die Züge und Straßenbahnen von Bochum nach Witten waren rappelvoll und 1400 Demonstrant:innen zogen lautstark durch die Innenstadt. Mehrere bemerkenswerte Reden sorgten für eine kämpferisch solidarische Stimmung.
Das Fritz Bauer Forum lädt am Donnerstag, den 7. Mai um 18 Uhr zu einer Lesung von Sarah Levy ein: »Ist das noch mein Land? Diese Frage stellt sich Sarah Levy, seit sie erlebt, wie Israels rechtsnationale Regierung die israelische Gesellschaft spaltet. Dann attackiert die Hamas das Land am 7. Oktober 2023. Auf brutale Weise ändert der Krieg das Leben, das die junge Mutter in Tel Aviv führt. Sie flieht mit Partner und Kind in ihre Heimat Frankfurt und muss dort erkennen, dass Deutschland nicht mehr ihr Land ist.
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Kinder- und Jugendring erinnern mit einem Gedenk-Rundgang am Freitag, 08. Mai um 15.00 Uhr auf dem Friedhof am Freigrafendamm an den 81. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg: »Am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa beendet.
Die Redaktion des Straßenmagazins bodo berichtet, welche Beiträge in der Maiausgabe ihrer Zeitschrift zu finden sind: »Helene Ewert und Christofer Schmidt leiten ihre erste „Fidena“, Aurel Dawidiuk ist mit 25 Generalmusikdirektor, Özlem Agildere pflanzt einen Wald, Hape Kerkeling gibt Tipps zum Glücklichsein, Raafat Daboul floh übers Mittelmeer auf deutsche Theaterbühnen.
Die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ freuen sich, dass die Klage gegen das neue Schwimmbad im Höntroper Südpark endlich vom Tisch ist und schreiben: »Elfeinhalb Jahre kümmern wir uns nun als Verein um den Schwimmbadstandort im Höntroper Südpark. Es war ein langer Weg, bis die Politik, nach dem Brand von vor genau zehn Jahren (26.4.2016), immerhin den Neubau eines Hallenbades für Höntrop beschloss. Doch mit der Genehmigung der Bauvoranfrage für den Schwimmbadneubau kam die erste Anwohnerklage, das war 2021.
Bald ist es wieder so weit, auf der Haldenstraße in Hamme findet am 09. Mai das Spielstraßenfest statt. Neben Spiel und Spaß dreht sich hier viel um nachhaltige Mobilität für alle.
Passend dazu laden Radwende und VCD Bochum in unmittelbarer Nähe auf dem Bolzplatz an der Hedwigstrasse am 9. Mai von 14 bis 17 Uhr zu einem Fahrradflohmarkt ein.
»Wir finden, dass Mobilität auf zwei Rädern nicht an dem Nicht-Besitz eines Fahrrades scheitern und dass jede(r) mit einem passenden Fahrrad in die Fahrradsaison starten sollte« so Birgit Agne von der Radwende.
Am kommenden Sonntag wird wieder geschlemmt. Alle bringen zum Brunch was (Veganes) zu essen mit und so entsteht ein tolles Buffett. Kommt vorbei am Sonntag 03.05.26 ab 13 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum, Josephstraße 2.
Bei schönem Wetter werden Tische und Bänke in den Hof gestellt, so dass alle ein bisschen Vitamin D tanken können.
Mittwoch 29.04.26, 16:42 Uhr
Einblick in die Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeiter*innen
Vergangenen Samstag organisierten die Initiative Gedenkort Bochum- Bergen und die vhs Bochum eine Fahrradtour auf den Spuren von Nikolaj Storoschenko, der als 13-jähriger zur Zwangsarbeit von Donezk nach Bochum verschleppt wurde. Wie sich die Tour durch den Bochumer Norden gestaltete, und welche Einblicke die Teilnehmenden dabei in die harten Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeiter:innen gewannen, schildert ein bebilderter Bericht der Initiative, der auch einige der Bochumer Täter beim Namen nennt. In den Entnazifierungsverfahren wurden sie meist frei gesprochen.
Das Netzwerk Bochum Initiativ lädt zu einem Workshop „Medien von unten – Netzwerk für progressive Medien im Aufbau“ und einem anschließenden gemeinsamen Abendessen ein, bei dem sich informell ausgetauscht werden kann. Unter dem Stichwort „Strategie – Dinner“ startet das Treffen am Mittwoch, den 6. Mai, 18.30 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Linke Bochum ruft zur Teilnahme an den Demonstrationen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. Mai, dem Internationalen Tag der Arbeiter:innenbewegung, auf. Diese finden dieses Jahr unter dem Motto: „Erst unsere Jobs, dann Eure Profite“ statt.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur erforderlichen Änderung der bereits geänderten Hauptsatzung: »So kann es gehen, wenn die Verwaltung Anregungen aus der Zivilgesellschaft unabhängig von ihrer Berechtigung stereotyp als nicht annehmbar einordnet und eine überwiegende Mehrheit in den Gremien den ablehnenden Vorlagen nahezu blind folgt.
Die „Ärzte gegen Tierversuche“ hatten zu einer Online-Abstimmung über besonders absurde Tierversuche aufgerufen und fünf Beispiele nominiert. Darunter war eine Tierquälerei aus dem Bochumer Universitätsklinikum Bergmannsheil. Bo-alternativ berichtete darüber. Einige Leser:innen waren empört und leiteten den Beitrag in ihrem Umfeld weiter. Das Ergebnis: Von den 4.090 abgegebenen Stimmen entfielen 54% auf den Versuch aus Bochum.
Theater der Gezeiten in Hamme wurde von SchülerInnen* der Heinrich-Böll-Gesamtschule verschönert
Vom 1. bis 20. Mai finden in Hamme 2026 die Nachhaltigkeitswochen statt und in einer Pressemitteilung der Stadt heißt es dazu: »Rund 15 lokale Initiativen, Vereine und andere Organisationen sind bei der vierten Auflage der Nachhaltigkeitswochen der Einladung der Stadt gefolgt und beteiligen sich mit einem abwechslungsreichen kostenlosen Angebot rund um die Themen Wiederverwenden, Recyceln, Überdenken, Reparieren, Biodiversität fördern und Dinge wie Kräuterbutter und Seife selbst herstellen.
Vom 5. Mai bis zum 23. Juni zeigt das Fritz Bauer Forum die Ausstellung „Überleben im Zelt“ des Dorstener Fotografen, Journalisten und Künstlers Alexander Fichtner. „Überleben im Zelt“ zeigt dabei „auf nüchterne und zugleich intime Weise das Leben der Menschen im Flüchtlingscamp Sheikhan“: »Eröffnet wird die Ausstellung am 05. Mai, ab 18.00 Uhr, mit einer Abendveranstaltung bei der es ebenfalls möglich sein wird die Ausstellung zu besichtigen. Neben der Leiterin des Fritz Bauer Forums Dr. habil. Irmtrud Wojak wird Alexander Fichtner die Entstehungsgeschichte der Bilder umreißen. Live zugeschaltet wird Emanuel Youkhana von der Situation vor Ort berichten.
An vergangenen Wochenende hat die Kampagne NRW-Appell AfD-Verbot bereits die 90.000er Marke geknackt. Sie will bis Ende Juni 100.000 Unterschriften sammeln und dafür sind fast 120 Gruppen in vielen Städten in NRW unterwegs, auch und besonders in Bochum! Am vergangenen Wochenende wurden bei nur zwei Aktionen – am Samstag in der Innenstadt und am Sonntag vor dem Stadion an der Castroper Straße – wieder knapp 700 Unterschriften gesammelt. Die vielen Aktiven fühlen sich stark ermutigt durch die positiven Reaktionen aus der Bevölkerung. Seit Beginn der Kampagne haben allein in Bochum über 5000 Menschen bei den Straßenaktionen den Appell unterschrieben. (noch nicht unterschrieben? Dann geht’s jetzt hier)
Der ADFC fordert, dass nach dem erfolgreichen Abschluss in Langendreer, Schulstraßen in Bochum konsequent ausgeweitet werden.
»Im März 2025 hat die Stadt Bochum im Rahmen eines einjährigen Verkehrsversuchs ihre erste Schulstraße eingerichtet. Während festgelegter Zeiten ist die Zufahrt für den motorisierten Verkehr in diesen Bereichen untersagt.
Im Kino Endstation läuft am kommenden Montag, 4. Mai um 18 Uhr der Film „1984“ und das Kino schreibt dazu: »Im Jahr 1984 ist die Welt von totalitärer Kontrolle geprägt: Das Reich Ozeanien wird vom allgegenwärtigen Großen Bruder beherrscht, der jede Bewegung, jedes Wort und selbst Gedanken überwacht. Winston Smith, Mitglied der äußeren Partei und Angestellter im Ministerium für Wahrheit, bearbeitet die Geschichte nach den Vorgaben der Partei.
Am Montag, den 04.05. um 19.30 Uhr lädt das Bezirksjugendwerk der AWO zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Katrin Henkelmann in der Zanke ein. Der Titel: „Konformistische Rebellen – Zur Aktualität des autoritären Charakters“. Die Einladung: »Weltweit feiern Populisten Erfolge. Viele Menschen rebellieren und unterwerfen sich zugleich irrationalen Autoritäten. Woher aber stammt dieses Bedürfnis? Die Suche nach Antworten führt zur Theorie des autoritären Charakters.
Die Omas gegen Rechts haben gestern den bereits fertiggestellten Teil des Husemannplatzes erfolgreich als Tanzfläche getestet .Unter dem Motto „Demokratie tanzen – Public Move“ setzten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein fröhliches und sichtbares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bochum ist „zutiefst erschüttert über die in der WAZ geschilderten Vorwürfe möglicher sexueller Belästigung, des Machtmissbrauchs sowie rassistischer Chats im Ordnungsamt.“ Die Linksfraktion erklärt: »Die beschriebenen Vorfälle – von obszönen Kommentaren und unnötig hartem Vorgehen gegenüber Migrant*innen über körperliche Übergriffe bis hin zu massiven Grenzüberschreitungen – deuten auf strukturelle Probleme innerhalb des Ordnungsamtes hin. Dazu Ratsmitglied Sonja Knobbe:
Am 10. Mai wird mit einer (Zubringer-)Demo und einer Kundgebung mit Straßenfest die Befreiung vom Naziregime vor 81 Jahren gefeiert. Unter dem Motto „Auf Antifaschismus & Solidarität!“ soll der Verfolgten des Naziregimes gedacht und auf antifaschistische Kämpfe heute hingewiesen werden. Start ist um 12 Uhr mit einer Zubringerdemo vom Bochumer Hbf zur Kundgebung vor der KoFabrik (Stühmeyer Str. 33). Die Kundgebung und das Straßenfest gehen von 13 bis 18 Uhr. Es gibt Stände von Organisationen, die Verpflegung, Bücher, Merch usw. gegen Spende anbieten, eine Ausstellung und Performance, live Musik von Bochumer Künstler*innen und Reden von antifaschistischen Aktivist*innen.
Unter den 300 Teilnehmenden der gestrigen Klimademonstration von Fridays for Future waren Schüler:innen in der Minderheit. Es war eine Generationen übergreifende Protestveranstaltung, die sich insbesondere über den dreisten Lobbyismus der Bundeswirtschaftsministerin empörte. Der Name „Reiche“ inspirierte zu zahlreichen Wortspielen, Plakaten und Transparenten. Die am Bahnhof gestartete Demonstration stoppte vor der BP/Aral Zentrale an der Wittener Straße und ein Mitglieder von Ende Gelände erinnerte an die Verantwortung des Konzerns für die Klimakatastrophe und berichtete:
Am Samstag, dem 2. Mai findet von 17 – 20 Uhr in der KoFabrik eine Veranstaltung mit Peter Emoriken-Donatus statt. Sein Thema: „Wie retten wir die Erde vor dem Umwelt- bzw. Klimakollaps?“ Die Einladung: »Mittels holistischer Ansätze – auch mit Geschichtsbezug – beleuchtet er die Definition, Formen und Folgen von Ökoziden, analysiert die systemischen Zusammenhänge von Ökoziden, Kolonialität der Macht bzw. imperialen Lebensweisen, Kapitalismus und globale Ungerechtigkeiten.
Die landesweite Kampagne NRW-Appell: AfD-Verbot jetzt! rückt am diesjährigen 1. Mai die Verteidigung der Demokratie in das Zentrum der Bochumer Maikundgebung vor dem Rathaus. Gemeinsam mit lokalen Partnern wie dem Bochumer „Bündnis gegen Rechts“, den Gewerkschaften, der VVN-BdA Bochum und vielen anderen sollen insbesondere die Menschen mit einem politischen Mandat durch die Vielzahl der Unterschriften der Kampagne dazu aufgefordert werden, endlich die Beantragung eines Verbotsverfahren gegen die AfD voranzubringen.
Seit 2019 setzen sich die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West als basisdemokratisches Bündnis für eine offene, solidarische Gesellschaft ein – gegen Extremismus, Gewalt und demokratiefeindliche Tendenzen. Mit Mut, Humor und Entschlossenheit engagieren sie sich für die Werte unseres Grundgesetzes.
Die Fotografin Ute Jäger, selbst seit 2024 aktiv bei den OMAS, hat in den letzten zwei Jahren die vielfältigen Aktivitäten des Bündnisses begleitet: von Info-Ständen, Kundgebungen und Demonstrationen bis hin zu aufwändig organisierten Aktionen wie der Menschenkette um das Bochumer Rathaus vor den Kommunalwahlen 2025. Ihre Bilder zeigen nicht nur das politische Engagement, sondern auch die Freude und Energie, mit der die OMAS wirken.