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Samstag 21.12.19, 11:43 Uhr

Foodsharing: Lebensmittel fair teilen

Die Bochumer foodsharing Initiative kann z. Z. ein leerstehendes Ladenlokal in der Kortumstraße 124 nutzen. Sie wollte vor allem auf dem Weihnachtsmarkt Bochum präsent sein, um auch dort etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun; nämlich übrig gebliebenes Essen bei Schließung retten und im Anschluss im „Weihnachtslokal“ fair teilen. Am morgigen Sonntag und dann am Montag ist das Lokal von 16 – 20 Uhr geöffnet. Am 24. Dezember wird dann von 12 – 14 Uhr zum „Weihnachten Teilen“ eingeladen.


Donnerstag 19.12.19, 08:15 Uhr

Alternative Geschenkverpackstation am globalen Regenwaldtag

Students for Future und Fridays for Future laden am Freitag, den 20. Dezember von 14 – 20 Uhr zu einer Aktion am Hauptbahnhof, Anfang der Huestraße ein: »Aufgrund der weltweit anhaltenden Waldbrände, die vor allem Regenwälder betreffen, findet am 20. Dezember in vielen Ortsgruppen Deutschlands und weiterer EU- Länder ein Aktionstag und Streik zum Regenwald statt. Wie auch hier in Bochum. Mit der alternativen Geschenkverpackstation soll die Bevölkerung auf die Wichtigkeit und aktuelle Zerstörung der Regenwälder aufmerksam machen, die auch dem Konsum der Industrieländer geschuldet ist. mehr…


Mittwoch 18.12.19, 21:52 Uhr

„Vonovia macht sich lächerlich“

Das Bochumer Wohnungsunternehmen Vonovia hat einem Vertreter des MieterInnenvereins Witten Hausverbot für seine Geschäftsräume erteilt und verweigert die weitere Korrespondenz mit ihm. Bis zur Benennung eines anderen Vertreters wolle es nur noch mit den Mietern direkt korrespondieren, teilte das Unternehmen in einem Schreiben vom 6. Dezember mit. „Wir erleben hier gerade, wie sich auch eine riesige, börsennotierte Firma komplett lächerlich machen kann“, kommentiert Aichard Hoffmann vom Mieterforum Ruhr, dem der MieterInnenverein Witten angehört. „Die größte europäische Wohnungsgesellschaft mit über 350.000 Wohnungen zittert so sehr vor einem Mitarbeiter eines Mietervereins aus einer westdeutschen Kleinstadt, dass es den Umgang mit ihm verweigert!“ mehr…


Dienstag 17.12.19, 15:43 Uhr

Kurzfilmtag in der Kulturfabrik / Provisorium

Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres – ein idealer Anlass, um die wunderbare Welt des Kurzfilms zu entdecken. Das Bochumer blicke-Filmfestival beteiligt sich am bundesweiten Kurzfilmtag mit einem Programm aus den vergangenen drei Festivaljahrgängen. Zum Thema „Was wäre, wenn…“ erwartet das Publikum ein bunter Mix aus Dokumentar- und Spielfilmen, Animation und Experimentalfilm. Los geht‘s um 20 Uhr in der Kulturfabrik (Dorstener Str. 17). Das Filmprogramm dauert etwa 80 Minuten (zzgl. Pause), der Eintritt ist frei.


Montag 16.12.19, 17:15 Uhr

Ardennenoffensive und Kriegsverbrechen

Am Donnerstag, den 19.12. findet um 19 Uhr im Sozialen Zentrum ein Vortrag von Volker Gerwers statt mit dem Titel: „Vor 70 Jahren: Der Beginn der deutschen Ardennenoffensive“. In der Ankündigung heißt es: »Am 16. Dezember 1944 begann an der damaligen Westfront eine Offensive der deutschen Truppen, die sogenannte Ardennenoffensive, oder auch Rundstedt-Offensive genannt. Die deutschen Truppen drangen bis zum belgischen Ort Bastogne vor. Während dieser Offensive kam es im ostbelgischen Ort Stavelot zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung. Etwa 150 Zivilisten wurden dort durch Angehörige der SS-Kampfgruppe Peiper erschossen. Die Kampfgruppe Peiper war auch für die Ermordung von 73 amerikanische Soldaten nach ihrer Gefangennahme in der Nähe von Malmedy verantwortlich. Es sind noch weitere Kriegsverbrechen nachgewiesen, die während der Ardennenoffensive stattfanden.« Veranstalterin ist die Bochumer Geschichtswerkstatt


Montag 16.12.19, 16:43 Uhr

Tatort Jazz Special: NACKT II

Am Mittwoch, den 18. Dezember um 20 Uhr gibt es im Thealozzi eine ungewöhnliche Musikperformance, Installation & Illustration. Milli Häuser beschreibt es: »Dieses besondere Event, ist ein singuläres Erlebnis und immer anders. Im letzten Jahr, war das Themenevent bereits ausverkauft. Nun folgt die zweite Auflage von „NACKT“. Wir freuen uns, Euch zum Jahresende musikalische Reisen in die Fantasie, gesponnene Geschichten und Märchenbilder, Anregungen für Herz und Hirn zu präsentieren. Der Titel „NACKT“ steht für Freiheit! Ungeschminkt, unmaskiert, überraschend. Zu erleben ist ein inszeniertes, multimediales- und musikalisch einmaliges Musik-Live-Ereignis. Das offene Zusammenspiel aus Licht, bewegten Bildern und unbeweglichen Elementen sowie Tanzperformances gestalten den Raum. Die Bühne. Dazwischen Menschen. Umhüllt von Musik, Illustrationen und Licht. In freier- und themenorientierter Musik. Es gibt interaktive Klangerzeugung, offene Tonwellen, groovige Ausflüge und „Moment Kompositionen“. Alles bringt den Raum und das Publikum in Schwingung und Stimmung. Siehe Biographien zu den Musiker*innen unter: www.milli-haeuser.de | www.tatort-jazz.de unter Tatort Jazz / U.K. Quartett. mehr…


Samstag 14.12.19, 21:59 Uhr
Bochum zwischen Häuserkampf und Fabrikbesetzungen:

Bewegte Zeiten in Bochum 1

Die Antifaschistische Linke Bochum startet am Donnerstag, den 19. Dezember um 19 Uhr im Provisorium, Dorstener Straße 17 eine Veranstaltungsreihe zur „Geschichte der autonomen Bewegung in Bochum“. Bei der Auftaktveranstaltung geht es um das Thema „Bochum zwischen Häuserkampf und Fabrikbesetzungen“. In der Ankündigung heißt es: »Autonome Geschichten aus einem urbanen Raum der frühen 80-ziger Jahre. Die Schlagworte Bo-Fabrik, Hermannshöhe, Diekampstraße oder Sommerfabrik sind heute nicht mehr vielen bekannt, stehen jedoch für die Aufbruchstimmung dieser Zeit in Bochum. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe berichten und diskutieren Zeitzeug*innen mit euch über Gestern und Heute, über Träume und Perspektiven.« Näheres zur Veranstaltungsreihe.


Donnerstag 12.12.19, 14:44 Uhr
Solidarität mit dem Widerstand in Chile

Chile Solidaritäts-Demonstration

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum schreibt: »Seit zwei Monaten erlebt Chile eine historisch einmalige Protestwelle gegen die Regierung des Landes. Diese wiederum reagiert auf die berechtigten Forderungen der Bevölkerung – neben kosmetischen Zugeständnissen – v. a. mit systematischer Gewalt und Repression. Während es zu Beginn der Proteste hauptsächlich um sozio-ökonomische Forderungen und um die Erneuerung der Verfassung aus Diktaturzeiten ging, ist heute für weite Teile der Bevölkerung, nach den zahllosen schweren Menschenrechtsverletzungen durch die Antiaufstandspolizei und das Militär nur noch ein Rücktritt der Regierung denkbar. mehr…


Freitag 06.12.19, 11:08 Uhr
Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Frauen bildet Banden

Das endstation.kino zeigt am Montag, den 9. Dezember um 19 Uhr den Film „Frauen bildet Banden“. Die „Rote Zora“ war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD, die sich klandestin organisierte. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen. Erzählungen von Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der Frauenbewegung wieder lebendig werden. Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit einer der Filmemacherinnen: Maria Baumeister. Moderation: Julia Nitschke (atelier automatique). Eintritt: AK: 9 € | Erm: 7,5 €


Mittwoch 04.12.19, 13:57 Uhr

Grand Salon: Orte der Solidarität

Am Sonntag, den 08.12., um 13.30-19.00 laden der Bahnhof Langendreer und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW zum Thementag „Grand Salon: Orte der Solidarität“ ins Studio 108 ein: »Die Veranstaltung ist eine interaktive Mischung aus Filmclips, Informationen, Gesprächskreisen und Lesung. Im ersten Teil (14.00-17.00) werden Engagierte verschiedener Bündnisse über ihre Arbeit berichten und danach für thematische Gesprächskreise bereit stehen. Eingeladen hierfür sind Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Berliner Volksbegehrens „Deutsche Wohnen & Co. Enteignen, des bundesweiten antirassistischen Bündnisses „We‘ll come united“ und des NRW-Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus. Im zweiten Teil (17.30) wird die Journalistin Julia Fritzsche aus ihrem Buch „Tiefrot und radikal bunt – Für eine neue linke Erzählung“ lesen. Zum Auftakt um 13.30 werden Interview-Clips aus dem Ruhrtriennale-Projekt „Words in motion/Solidarität“ von Barbara Ehnes gezeigt. mehr…


Mittwoch 04.12.19, 12:54 Uhr

Stadt für alle

Am Dienstag, den 10.12. findet das letztes „Stadt für alle“- Treffen in diesem Jahr um 19 Uhr im Provisorium, Dorstener Str.17 statt. In der Einladung heißt es: »Wir wollen diesmal aber kein klassisches Treffen machen, sondern ein kleines Jahresabschluss-ComeTogether mit Glühwein und Gebäck machen und dabei das letzte Jahr Revue passieren lassen. Zu Beginn zeigen wir einen Dokumentarfilm, der sich mit alternativer Stadtentwicklung beschäftigt.«