
»Wie können wir demokratische Räume schützen und stärken, wenn rechte Parteien und Strukturen Druck ausüben, Menschen angreifen oder einschüchtern? Und wie können wir uns gegenseitig unterstützen, vernetzen und handlungsfähig bleiben?« Zur Beschäftigung mit diesen Fragen sind Aktive aus der freien Kulturszene und der Zivilgesellschaft zu einem gemeinsamen Barcamp am 12. Oktober im Bahnhof Langendreer eingeladen.
»Das Programm entsteht gemeinsam mit den Teilnehmenden. In interaktiven Sessions bringen wir Erfahrungen, Fragen und Perspektiven zusammen und entwickeln gemeinsam Ideen und Handlungsmöglichkeiten. Themen sind unter anderem sichere Räume und Veranstaltungen, psychosoziale Unterstützung nach Angriffen, juristische Einschüchterungen, der Schutz von Kultureinrichtungen, kulturelle Bildungsangebote, Bündnisse und der Umgang mit digitalen Bedrohungen.
Zum Einstieg gibt die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus einen Impuls zu rechten Angriffen auf die Kulturszene in Deutschland. Anschließend gibt es zwei Sessionsrunden und viel Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Arbeiten. Zum Abschluss laden wir zu einer offenen Diskussion und einem Akustikkonzert ein.«
Die Ergebnisse der Sessions werden dokumentiert und anschließend als Handout an die Teilnehmenden verschickt. Ein Awareness-Team begleitet die Veranstaltung vor Ort. Sie findet in Kooperation mit der VHS Bochum statt und wird unterstützt durch den Bochum-Fonds. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.
Weitere Infos, Programm und Anmeldung hier.
Datum: 12.10.2026
Zeit: 11.00 – 17.00 Uhr
Ort: Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum.
Der Raum wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.