Am 10. Oktober feiert die Leo Kofler-Gesellschaft (LKG) ihr 30-jähriges Bestehen und lädt dazu von 14 bis 18 Uhr in die KoFabrik ein. Die Gesellschaft gründete sich ein Jahr nach dem Tod des marxistischen Soziologen und Philosophen Leo Kofler (1907-1995) in Bochum und hat sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Pflege von Leben und Werk des »wichtigen Vermittlers von alter Arbeiterbewegung und Neuer Linken“ verschrieben.
Bei der Gründung »hatten wir hochfliegende Pläne, die wir in den folgenden Jahrzehnten nur teilweise erfüllen konnten«, sagt die LKG im Rückblick auf ihre Arbeit. »Und doch haben wir viel Grund zu feiern, denn wir blicken auf mittlerweile dreißig Jahre der kollektiven Aktivität zurück: Wir haben Tagungen und Konferenzen organisiert und Schriften von und zu Leo Kofler veröffentlicht; wir betreiben eine Homepage (www.leo-kofler.de) und einen Social Media-Auftritt (https://www.facebook.com/Kofleriana/); und wir haben zahlreiche Vorträge, Seminare und Gruppenreisen organisiert. All dies hat einen vielleicht kleinen, aber nichts desto trotz wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass Leo Kofler auch weiterhin in der Diskussion ist.«
Wer mitfeiern möchte, darf sich freuen auf einen Festvortrag von Ulrich Brieler (Leipzig) über „Leo Kofler, den Unzeitgemäßen“ und ein Impulsreferat von Christoph Jünke (Vorsitzender der LKG) über „Leo Koflers Aktualität und die Aufgaben der Leo Kofler-Gesellschaft“. Es wird Kurzbeiträge zur Geschichte der Leo Kofler-Gesellschaft geben und der Dokumentarfilm „Leo Kofler: Aus dem Leben eines Taugenichts“ uraufgeführt werden.
Getränke und Snacks, ein Bücher- und Informationstisch und die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion rahmen die Veranstaltung zu Ehren Leo Koflers ein, der von 1972 bis 1991 an der RUB lehrte und vielen der älteren Semester unter uns aus dieser Zeit noch lebhaft in Erinnerung ist.
Datum: 10. Oktober 2026
Zeit: 14.00-18.00 Uhr
Ort: Kofabrik Bochum, Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum