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Sonntag 05.07.20, 10:53 Uhr

Kurzfilmprogramm aus Oberhausen

Am Donnerstag, den 9. Juli sind ab 20 Uhr sind im endstation.kino einige Filme aus dem Programm der – in diesem Jahr virtuellen – Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zu sehen. Das Programm lädt an Orte ein, an denen es eine Realität gibt, die fantastisch erscheint und es gibt einfache Geschichten voller Magie zu entdecken. Es werden die Filme (((((/*\))))) von Kak und Fairbanks, Shepherds von Teboho Edkins, Christy von Brendan Canty und Dungarees von Abel Rubinstein gezeigt. Einige der Filmemacher werden als virtuelle Gäste für ein Gespräch da sein. Der Filmabend läuft im Rahmen des endstation.clubs und kostet keinen Eintritt. Filmlänge: ca. 120 Minuten.


Freitag 26.06.20, 06:03 Uhr

Kreisparteitag der AfD

Die  Antifaschistische Linke Bochum schreibt in einer Pressemitteilung: »Am heutigen Freitag, dem 26.06.2020, möchte der Kreisverband der Alternative für Deutschland (kurz: AfD) seinen Kreisparteitag in Bochum durchführen. Dafür wollen sich 40 Mitglieder des Bochumer Kreisverbandes ab 17:30 Uhr in der Gaststätte Henrichsbauer an der Kassenberger Straße in Bochum Dahlhausen einfinden. Der Kreisparteitag ist ausschließlich für Parteimitglieder gedacht, sodass davon ausgegangen werden kann, dass wichtige Absprachen vor der kommenden Kommunalwahl getätigt werden. Auch im Bochumer Südwesten darf es keinen Platz für diese rassistische, chauvinistische und faschistoide Partei geben. Wir rufen den Wirt dazu auf, den Kreisparteitag nicht in seinen Räumlichkeiten stattfinden zu lassen. „Die AfD beherbergt in ihren Reihen Parteimitglieder, die selbst laut Gericht als Faschist*innen gelten. Einer solchen Partei Räume zu bieten, ist zweifellos geschäftsschädigend und intolerabel!“, so die Antifaschistischen Linke Bochum. „Wir denken, dass die coronabedingten harten Zeiten für Gastromiebetriebe keine Rechtfertigung für derartige Vorstöße bieten können. Weiterhin rufen wir alle Bochumer*innen dazu auf, spontanen Protest in Dahlhausen zu organisieren, um den Ablauf des Kreisparteitags so gut es geht zu beeinträchtigen.“«


Dienstag 23.06.20, 18:20 Uhr

Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt 1

Der „Revolutionäre Jugendbund‎“ ruft am Samstag, den 27.6. um 14 Uhr zu einer „Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt“ auf. Start ist um 14 Uhr vor dem Bergbaumuseum. Im Aufruf heißt es: »George Floyd war kein Einzelfall! Rassistische Polizeimorde und Gewalt gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund gehören zum Alltag in den USA. Die Worte „I can’t breathe“ haben den Gefühlszustand und vor allem die Wut der Menschen genau auf den Punkt gebracht. Wir wollen uns mit den Protesten in den USA solidarisieren und auch auf den herrschenden Rassismus und die Polizeigewalt in Deutschland aufmerksam machen. Auch hier herrschen ähnliche Probleme und müssen mit unserem Widerstand beantwortet werden. Wir, als migrantische Jugendliche, laden alle fortschrittlichen Menschen aller Hautfarben, Religionen, Kulturen und Nationalitäten dazu ein, gemeinsam auf die Straßen zu gehen. Stehen wir auf gegen Rassismus und Polizeigewalt!« mehr…


Donnerstag 18.06.20, 17:57 Uhr

Pop-up-Radweg-Demo am Samstag

Zum Tag der Verkehrssicherheit demonstriert am Samstag, den 20.06. Greenpeace zwischen 12.00 und 15.00 Uhr für mehr Platz für sicherere Fuß- und Radwege. Dafür richten Greenpeace in der Viktoriastr. zwischen Südring und Humboldtstr. auf rund 250 Metern einen so genannten Pop-up Radweg ein: Dabei wird die rechte Spur der Straße vom Autoverkehr mit Absperrmitteln abgetrennt und Schutz bietend für Radfahrende geöffnet. Eine Mitte Mai veröffentlichte Greenpeace-Studie warnt vor einem Verkehrskollaps in Städten als Folge der Corona-Krise. Denn aus Sorge vor Ansteckung wollen viele Menschen auch mittelfristig öffentliche Verkehrsmittel meiden – dies könnte zu mehr Autoverkehr führen (online unter https://act.gp/3cJVXlB). „Um Menschen in der Corona-Krise zu schützen, müssen Städte mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger freigeben“, sagt Patrick Reinke, Mobilitätsexperte von Greenpeace. „Die rechtlichen Möglichkeiten für sichere Radwege sind da, die Errichtung ist kostengünstig. Was fehlt ist der politische Wille.“ mehr…


Mittwoch 17.06.20, 21:38 Uhr
Das Schauspielhaus lädt zur Diskussion über das Thema Mobilität

Wie wollen wir hier leben?

Das Schauspielhaus lädt am Sonntag, dem 21. Juni von 14 Uhr bis 15.30 Uhr zu einer Online-Diskussion zum Thema „Mobilität“ ein: »Bei der Planung dieser 2. Folge des Klimaforums waren das Coronavirus und seine Folgen noch ganz weit weg, und doch ist das Thema Mobilität in dieser immobilen Zeit so aktuell wie nie. Homeoffice, Reisebeschränkungen und das Herunterfahren industrieller Produktion führten zu einer spür- und messbaren Entlastung der Umwelt. Eine echte Chance, Mobilität neu zu denken. Doch Automobilkonzerne und Fluggesellschaften, verhaftet in konventionellen Denkstrukturen, machen Druck: Schnell soll die Wirtschaft mit alten Rezepten wie z. B. der Abwrackprämie wieder angekurbelt werden. Verpassen wir also gerade eine historische Chance, oder schaffen wir die zukunftsfähige Verkehrswende? Wie kann das in der ehemaligen Opel-Stadt Bochum gelingen? Darüber wollen wir mit Ihnen und unseren Expert*innen diskutieren – diesmal online. mehr…


Mittwoch 17.06.20, 12:04 Uhr

Solch einen Bürgerdialog hatten WIR schon – eine Bürger-Jury aber noch nicht!

Klick zur Einladung als PDF

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu dem von der Stadt Bochum für den 18.06.2020 angekündigten Bürgerdialog zur Vorstellung der im freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb für die „Neugestaltung des Husemannplatzes“ erstellten Entwürfe: »Im Januar 2020 hat der Rat die Eckpunkte der Auslobung Realisierungswettbewerbs zur „Neugestaltung des Husemannplatzes“ festgelegt und die Verwaltung mit der Ausarbeitung der Auslobung beauftragt. Die für die Freiraumgestaltung des Platzes eingeholten 14 Entwürfe kann die Bochumer Bürgerschaft am Donnerstag den 18. Juni von 11 bis 20 Uhr in der Jahrhunderthalle noch vor der Fachjury, die am 19. Juni tagen wird, kennenlernen. mehr…


Dienstag 16.06.20, 19:45 Uhr
Am 20. Juni 2020 ist „Housing Action Day“ - Sicheres Zuhause für alle!

Eine Parade zum Thema Wohnen und solidarische Stadt

Am Samstag, den 20. Juni um 14.00 Uhr startet das Netzwerk „Stadt für alle“ am Rathaus  eine Parade zum Thema Wohnen und solidarische Stadt und schreibt: »Am 20. Juni 2020 ist „Housing Action Day“. Bundesweit finden hierzu Aktionen statt, um eine solidarische Stadtentwicklung und menschenwürdige Wohnverhältnisse einzufordern, auch hier in Bochum. Auch in Bochum steigen die Mieten. In unserer Stadt fehlen 25.000 Wohnungen, die sich Menschen mit geringem Einkommen leisten könnten. Der Bestand an Sozialwohnungen ist massiv gesunken, während durch aktuelle Neubau-Projekte im höheren Preissegment das Mietpreisniveau insgesamt weiter steigt. Durch den Coronavirus hat sich die Situation für viele Menschen, die vorher schon ein geringes Einkommen haben, noch weiter verschlechtert und wirkt sich auch auf die Sicherheit des Wohnraums aus. mehr…


Montag 15.06.20, 16:59 Uhr

Schutzfunktion der Grummer Teiche erhalten

Die Soziale Liste unterstützt die Forderung der Interessengemeinschaft Grummer Teiche zum Erhalt des Schutzgebietes entlang des Grummer Baches: »Das Gebiet steht seit 1974 unter Landschaftsschutz und hat eine wichtige Funktion für Mensch und Natur, insbesondere auch durch die Ausrufung des Klimanotstandes durch die Stadt Bochum 2019. „Die Schaffung eines Radweges durch den RVR muss diesen Hintergrund berücksichtigen“, fordert Carola Horn von der Sozialen Liste. Die Soziale Liste begrüßt den Vorschlag der Interessengemeinschaft, den Wald nördlich der Ederstraße nicht zu tangieren und stattdessen die alte Trasse Böckenberg- und Ederstraße (30km/h) zu verwenden. Die Soziale Liste fordert zudem vom der Planungsbehörde des RVR eine öffentliche Anhörung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Grumme.«


Dienstag 09.06.20, 15:20 Uhr
Die Soziale Liste zum Wahlkampf von OB Eiskirch:

Ein Start mit städtischen Geldern!

Die Soziale Liste kritisiert die „massive Persönlichkeitswerbung von Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskich“: »Derzeit prangt an zahlreichen großflächigen Plakatwänden das Konterfei von Eiskirch, der auch gleichzeitig OB-Kandidat von SPD und Grünen zur Kommunalwahl am 13. September ist. Diese Plakataktion wird aus Mitteln der millionenschweren Werbekampagne „Hier, wo das WIR noch zählt“ bezahlt. Mit der Kampagne verschafft sich Eiskirch einen deutlichen Vorteil vor den anderen Kandidaten, denen derartige Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen. „Ein Fair Play sieht anders aus“, stellt Günter Gleising, der OB-Kandidat der Sozialen Liste fest. Die aktuelle WIR-Werbekampagne haben die Oberbürgermeisterkandidaten von SPD/Grünen und CDU, Eiskirch und Haardt, in einer Dringlichkeitsentscheidung unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Beteiligung der Gremien des Rates durchgesetzt. Das Volumen der Kampagne soll nach Zeitungsberichten 1,5 Mio. € betragen. mehr…


Freitag 05.06.20, 17:46 Uhr

Gute Ansätze aber kein entschlossenes Bekenntnis zur Radwende

Das Bündnis Radwende erklärt: »Passenderweise tagte er am Weltfahrradtag, der Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität des Bochumer Stadtrates – zum vorletzten Mal in dieser Legislaturperiode. Auf der Tagesordnung standen einige Anträge zum Thema Fußgänger- und Fahrradverkehr, davon waren drei von der Radwende. Der Blick der Radwende auf das Ergebnis: Wir begrüßen den Beschluss zur Ausschreibung des Radverkehrskonzepts. Nach über sechs Jahren Stillstand hatten die Stadtgestalter sogar zuletzt Klage einreichen müssen, um Auskunft über den Bearbeitungsstand zu erhalten. Laut Stadtbaurat Dr. Bradtke sei die Bearbeitung bislang u. a. durch „vakante Stellen“ nicht möglich gewesen. mehr…


Freitag 05.06.20, 17:05 Uhr

Lippenbekenntnisse?

In der letzten Woche hat eine Vielzahl von Organisationen eine sehr eindringliche Aufforderung an den Oberbürgermeister (SPD) und die Sozialdezernentin (Grüne) gesandt, die Menschen in den Not- und Sammelunterkünften für Wohnungslose und Geflüchtete besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Hierauf gibt es bis jetzt keine öffentliche Reaktion. Enttäuschend ist, dass die Mehrheit der Unterzeichner*innen der Aufforderung auf ihren Webseiten nicht auf die Aktion aufmerksam macht. Das Netzwerk „Stadt für alle“ und die Linksfraktion haben dagegen nicht nur den Brief an die Stadtoberen veröffentlicht, sondern mit Grafiken die Eindringlichkeit des Anliegens unterstrichen.


Freitag 05.06.20, 11:49 Uhr

Radwende-Demo: Mit Pop-up-Radwegen für eine klimafreundliche Stadt

Am Samstag, dem 6. Juni 2020, um 14 Uhr lädt das Radwende-Bündnis von 15 verkehrs- und umweltpolitischen Organisationen zur ersten Rad-Demo des Jahres ein: »Auf dem Südring soll wieder ein so genannter Pop-up-Radweg entstehen, mit dem eine sichere Fahrspur für Radfahrende gewonnen wird. Die Initiative will damit auf ein Jahr Klimanotstand und die ungenutzten Chancen zur notwendigen Verkehrswende hinweisen.

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Freitag 05.06.20, 11:09 Uhr
Das Bochumer Klimaschutzbündnis zum 1. Jahrestag des Klimanotstandsbeschlusses in Bochum

Bisherige Strategie: „aberwitzig, einfallslos und kontraproduktiv“ 1

Das Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima) hat einen Offenen Brief zum 1. Jahrestag des Klimanotstandsbeschlusses in Bochum an den Oberbürgermeister und die im Rat vertretenen Parteien verfasst. Darin heißt es:  Aus Anlass des morgigen 1. Jahrestages des Bochumer Klimanotstandsbeschlusses, wie auch des heutigen Tages der Umwelt, müssen wir uns erneut an Sie wenden! Die globalen wie die lokalen Probleme menschlichen Wirtschaftens, zu deren schlimmsten Folgen Umweltzerstörung, Klimaveränderung und soziale Verwerfungen bis hin zu Krieg, Flucht und Vertreibung gehören, sind innerhalb der letzten 12 Monate nicht weniger geworden, das Gegenteil scheint leider der Fall zu sein: mehr…


Donnerstag 04.06.20, 19:30 Uhr
bobiennale 2021:

Auf die Plätze, fertig, los!

Hoffnungsvoller Ausblick auf eine Zeit nach Corona: In genau einem Jahr wird sich bei der bobiennale 2021 alles um den „Platz“ drehen. Während feststeht, dass die diesjährige Festivalsaison größtenteils ausfällt, schauen die Organisator*innen der bobiennale hoffnungsvoll auf das nächste Jahr: »Vom 27. Mai bis zum 6. Juni 2021 soll die dritte Auflage des Festivals der Freien Kulturszene Bochums stattfinden, die sich derzeit trotz (bzw. gerade wegen) der coronabedingt erschwerten Ausgangslage in Planung befindet und zudem mit einem neuen Konzept aufwartet. Das bobiennale-Team möchte mit dem Festhalten an der Planung des Festivals ein Zeichen setzen: Gerade jetzt sei es umso wichtiger, das Hauptanliegen der bobiennale, das Sichtbarmachen der Vielfalt und Kraft der freien Kulturszene, in die Öffentlichkeit zu tragen, so die Organisator*innen. Die Notwendigkeit der Wertschätzung von freier Kultur sei durch die Krisensituation weiter verstärkt worden, was sich unter anderem an der sich zuspitzenden prekären finanziellen Situation einiger Kulturschaffender zeige. mehr…


Mittwoch 03.06.20, 16:39 Uhr
Podiumsdiskussion im Livestream

Kommunale Wohnungspolitik

Der Bochumer Mieterverein lädt am Donnerstag, den 4. 6., um 18.00 Uhr zu einer Onlinediskussion ein mit Karsten Rudolph (SPD), Roland Mitschke (CDU), Martina Foltys-Banning (B90/Die Grünen), Amid Rabieh (Die Linke), Hans-Josef Winkler (UWG – Freie Bürger), Christoph Deike (FDP / Die Stadtgestalter) und Moderator Michael Wenzel, dem Geschäftsführer des Mietervereins: »Im September finden in Bochum Kommunalwahlen statt. Dazu hat der Mieterverein jüngst ein Thesenpapier und Wahlprüfsteine erstellt. Darin fordert der Verein eine gemeinwohlorientierte Ausrichtung der kommunalen VBW, die Bevorzugung gemeinwohlorientierter Wohnungsunternehmen bei der Vergabe von Grundstücken, die Vergabe von Grundstücken per Erbpacht, eine proaktive Bodenvorratspolitik, mehr Engagement bei Bestandsmaßnahmen, etwa Sanierungshilfen und Zweckentfremdungssatzungen, eine verstärkte Bürgerbeteiligung sowie die Einbeziehung von Sozialverbänden und Mieter*innen in die Allianz für Wohnen. Natürlich wird auch die Coronakrise ein Thema sein, hat sie doch manche Herausforderungen wie die Bezahlbarkeit der Miete noch verschärft.
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