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Samstag 08.05.21, 21:13 Uhr
Dr. Irmtrud Wojak, Geschäftsführerin der Buxus Stiftung, Initiatorin des Fritz Bauer Forum, Rede beim Gedenkrundgang zum Tag der Befreiung 2021

Deutschland 2021:
Vom Nationalsozialismus, Antisemitismus und Rassismus befreit oder noch infiziert?

Herzlichen Dank, heute hier aus Anlass des Jahrestages 8. Mai 1945 / 2021 über den Juristen und Sozialdemokraten Dr. Fritz Bauer zu sprechen. Fritz Bauer (geboren 1903 in Stuttgart, verstorben 1968 in Frankfurt am Main) war ein politischer Jurist, er scheute sich nicht, Stellung zu beziehen, wenn es um staatliche Willkür und Menschenrechtsverletzungen ging. Es war die eigene Geschichte, die ihn dazu ermutigte. Bauer leistete von Anfang an Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Er war in Stuttgart Vorsitzender der Republikschutzorganisation „Reichsbanner Schwarz Rot Gold“ und kämpfte an der Seite des Stuttgarter SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher für den Erhalt der Weimarer Republik.

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Samstag 08.05.21, 19:18 Uhr
Bettina Gantenberg, DGB-Vorsitzennde Bochum, Rede beim Gedenkrundgang zum Tag der Befreiung 2021

Kampagne startet: Bundestag nazifrei – keine Stimme für AfD und andere Rassisten 1

Der 8. Mai – Tag der Befreiung vom Faschismus. Doch wie wir bitter lernen mussten, ist die Befreiung vom Faschismus etwas, was nicht an einem Tag passiert, sondern an dem wir dauerhaft arbeiten müssen. Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Hünxe, Solingen – Synonyme für rassistische Gewalt zu Beginn der 90er. Es folgten die Bluttaten des NSU, dann Halle, Hanau, der Mord an Walter Lübke, die Stürmung des Reichstags – all dies zeigt, dass rechte Gewalt keineswegs der Vergangenheit angehört.

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Samstag 08.05.21, 18:58 Uhr
Angelina Lachenicht und Julia-Maria Kirstein von der „Kohlengräber-Geschichtswerkstatt“, Rede beim Gedenkrundgang zum Tag der Befreiung 2021

Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen und Schweigen

Aus den Bestattungsbüchern der Stadt Bochum:
Grabstätte: Feld 38, D7, Bochumer Hauptfriedhof
Sonja Oliver, 17 Jahre alt, polnische Arbeiterin, Konfession: katholisch,
Geburtsort unbekannt, letzter Wohnort: Lager Heinrichstraße in Bochum-Gerthe, Sterbedatum 3. Juni 1945

Rudolf Pierog, 10 Wochen alt, Sohn der polnischen Arbeiterin Helene Pierog,
Konfession: katholisch, letzter Wohnort: Lager Heinrichstraße in Bochum-Gerthe,
Geburtsdatum: 1. April 1945 um 6°° Uhr im Katholischen Krankenhaus Castrop-Rauxel, Sterbedatum: 17. Juni 1945, bestattet am 19. Juni 1945 auf dem Friedhof in Bochum-Hiltrop.

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Samstag 08.05.21, 18:30 Uhr
Felix Lipski, Holocaustüberlebender, Sprecher des Klub STERN der Jüdischen Gemeinde Bochum, Rede beim Gedenkrundgang zum Tag der Befreiung 2021

Während der Kriegszeit arbeiteten in Nazideutschland mehr als 11 Millionen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene

Magarita Gosmann liest die Rede ihres Großvaters Felix Lipski

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa durch die vollständige bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Wir feiern heute 76 Jahre der Befreiung Deutschlands vom Nazismus,  das Ende des größten Blutvergießens der Weltgeschichte, die Rettung der europäischen Juden vor der vollständigen Vernichtung. Im Zweiten Weltkrieg haben 60 Millionen Menschen ihr Leben verloren, fast die Hälfte davon  waren Zivilisten. Jeder Zehnte war Jude. Am meisten betroffen waren die Sowjetunion und die Rote Armee. 

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Samstag 08.05.21, 17:51 Uhr
Reinhard Junge, VVN-BdA Bochum, Rede beim Gedenkrundgang zum Tag der Befreiung 2021 auf dem Friedhof am Freigrafendamm

„Die Russen und der Krieg“

Liebe Freundinnen und Freunde! Oder, wie die Nazigegner im KZ sich angeredet haben: Liebe Kameradinnen und Kameraden!

1. Wie ihr wisst, hat die VVN-BdA im letzten Jahr um ihre Existenz kämpfen müssen. Der Verfassungsschutz Bayern hat uns als „linksextremistisch“ deklariert und die Finanzbehörden in Berlin haben uns deshalb die „Gemeinnützigkeit“ entzogen und zu Steuernachzahlungen von vielen Tausend EURO verdonnert. Viele Menschen haben sich mit uns solidarisch erklärt, Geld gespendet oder sind demonstrativ Mitglied geworden. Jetzt ist dieser Bescheid vom Tisch. Unser Dank gilt allen, die uns in diesem Kampf unterstützt haben.

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Sonntag 02.05.21, 20:44 Uhr
1.-Mai-Demonstration 2021 in Bochum

Rede der Sozialistischen Organisation Solidarität – Sol Bochum

Ich freue mich, euch im Namen der Sol zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse zu begrüßen. Ich freue mich, euch heute auf der Straße zu sehen. Leider hat der DGB wie letztes Jahr jegliche öffentliche Kundgebung zum ersten Mai abgesagt. Dabei ist jetzt sehr wichtig, mit den Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in die Offensive zu gehen. Wir haben Gründe genug!

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Sonntag 02.05.21, 20:29 Uhr
1.-Mai-Demonstration 2021 in Bochum

Rede der Linksjugend Bochum

Seit über einem Jahr plagt uns die Corona-Pandemie. Doch schon vor Corona war das Bildungssystem massiv unterfinanziert. Die Klassen sind zu voll und die Schulgebäude sind in vielen Städten heruntergekommen. Die völlige Untätigkeit der Regierenden, die Schulen sicher zu machen und ins Bildungssystem zu investieren, geben Anlass für Widerstand. Dabei spielen die Herrschenden mit unserer Gesundheit. Unsere Zukunftschancen und die psychosozialen Folgen ihrer Politik sind ihnen egal. Seit Monaten hätte die Bundesregierung Schulen mit Luftfiltern, FFP2-Masken und Desinfektionsmittelspendern versorgen können.

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Sonntag 02.05.21, 20:19 Uhr
1.-Mai-Demonstration 2021 in Bochum

Rede der DKP Bochum

Wir wünschen euch allen einen wunderschönen ersten Mai. Wir freuen uns, dass wir es auch unter den Umständen in diesem Jahr hinbekommen haben, eine gemeinsame Aktion zu organisieren. Wir finden, es gibt Kraft zu sehen, dass wir heute hier gemeinsam demonstrieren und auch dass sich in Essen unsere Freundinnen und Freunde den Nazis in den Weg stellen.

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Sonntag 02.05.21, 20:09 Uhr
1.-Mai-Demonstration 2021 in Bochum

Rede des SDS Bochum

Wir sind dieses Jahr zum zweiten Mal gezwungen, den ersten Mai unter Coronabedingungen zu begehen. Schon vor einem Jahr sprachen wir über den desaströsen Umgang mit der Pandemie. Damals zeichnete sich ab, auf wessen Rücken die Pandemie in Augen der Politik ausgetragen werden sollte, nämlich nicht auf Kosten derer, die eh schon in Geld schwimmen, sondern auf Kosten der Kinder, die keine Ressourcen für den Distanzunterricht haben, auf Kosten derer, die ihr Erspartes, aufgebraucht haben und Angst um ihre Existenz haben, auf Kosten all derer, die an der Kasse, in den Fabriken stehen, auf Kosten der Armen, die es sich nicht leisten können, zu Hause zu bleiben.

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Montag 26.04.21, 20:45 Uhr
update: Die DGB-Veranstaltung ist abgesagt

Raus zum 1. Mai

Am 1. Mai verzichtet der DGB Corona bedingt auf seine traditionelle Demonstration und die anschließende Kundgebung mit Familienfest. Stattdessen lädt der DGB ein zum „Küchentalk: Rezepte zur Mitbestimmung“ um 11.00 Uhr auf dem Rathaus-Vorplatz. An der Gesprächsrunde nehmen acht lokale Gewerkschafter:innen teil. Die Zahl der übrigen Teilnehmenden ist begrenzt. Die Einzelgewerkschaften haben insgesamt 300 Eintrittskarten verteilt. Die Organisationen, die bisher mit Ständen auf den 1. Mai-Feiern vertreten waren, konnten sich als Gäste anmelden, um am Rand der Veranstaltung mit Transparenten oder Plakaten auf sich aufmerksam machen. Im Anschluss an den „Küchentalk“ ruft ein Bündnis linker Parteien und Organisationen zu einer Demonstration vom Rathaus zum Hauptbahnhof auf. Die Aktion wird nicht sehr lange dauern, weil viele Teilnehmende dann zu einer Demonstration nach Essen weiterreisen, wo „Essen stellt sich quer“ gegen einen Aufmarsch von NPD und Die Rechten mobilisiert. Die Antifa Gruppen wollen frühzeitig in Essen sein und werden erst am 2. Mai in Bochum demonstrieren. Wahrscheinlich wird es eine Fahrraddemo geben.

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Donnerstag 22.04.21, 19:15 Uhr

take back the night verschoben!

Stattdessen: Samstag um 19.00 Uhr Kundgebung auf dem Hans-Schalla-Platz vor dem Schauspielhaus

Das Netzwerk Stadt für alle schreibt: »Wir wollten uns am 24.04. die Nacht zurückerobern. Denn wir haben die Schnauze voll davon, uns immer wieder erzählen zu lassen, für uns sei es draußen nicht sicher und wir sollten lieber zu Hause bleiben. Wir wollten als FLINTA* gemeinsam eine empowernde, entschlossene und fröhliche Nacht verbringen. Dieses Mal grätscht nicht das Patriachart, sondern eine  globale Pandemie dazwischen.

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Mittwoch 21.04.21, 11:56 Uhr
Ausstellung im Glascafé informiert über nachhaltige Mode

„Fashion Revolution“

Die Pressestelle der Stadt schreibt: »Um auf die mitunter gesundheitsgefährdenden und ausbeuterischen Arbeitsumstände in der internationalen Textilindustrie aufmerksam zu machen, hat die Organisation „TransFair“ eine „Fashion Revolution Week“ ins Leben gerufen, an der sich auch Bochum als Fairtrade-Town beteiligt. Noch bis Samstag, 24. April, findet eine kleine, von außen durch die Fensterfront zu besichtigende Ausstellung im Glascafé am Husemannplatz statt.

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Samstag 17.04.21, 16:18 Uhr
Veranstaltungsreihe „Gesundheit und Geschlechtervielfalt“

Trans*Gesundheit

„Medizinstudierenden in sozialer Verantwortung“ laden am Mittwoch, den 21. 4. um 18 Uhr im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Gesundheit und Geschlechtervielfalt“ zu einem Online-Vortrag zum Thema „Trans*Gesundheit“ ein: »Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Bereich der Gesundheitsversorgung von trans*Menschen. Zudem werden grundlegende Begrifflichkeiten zu trans* erläutert, wodurch sich diese Veranstaltung auch für Einsteiger*innen eignet. Neben einer Erläuterung sozialer, psychologischer und medizinischer Aspekte des Gesundheitssystems hinsichtlich trans* wird auch über kritische Aspekte diskutiert. Zudem werden praktische Hinweise für Menschen in Gesundheitsberufen gegeben. Referentin ist Nova Gockeln von sunrise Dortmund.« Anmeldung bei: sozmed-ruhr@posteo.de


Freitag 16.04.21, 18:21 Uhr
Kampf gegen die Macht des Staats und der Kirche

Abtreibungsverbot in Polen

Am Mittwoch, den 21. 4. lädt der Bahnhof Langendreer um 19 Uhr zu einem Online-Vortrag und -Diskussion zum Thema „Abtreibungsverbot in Polen“ ein: »Die Abtreibungsdebatte hat in Polen eine lange Tradition. Im Jahr 2016 wurde eine Verschärfung des Abtreibungsgesetzes durch den „Schwarzen Protest“ (Czarny Protest) und Online-Aktivitäten verhindert. 2020 entfachte die Einmischung der Kirche zusammen mit der rechtskonservativen Regierungspartei PiS die Debatte erneut und löste eine neue Protestwelle der Frauen gegen die Justiz, den Staat und die Kirche aus. In der Online-Veranstaltung gibt Monika Barwinska-Moll einen kurzen historischen Einblick in die Geschichte der polnischen Frauenbewegung und erläutert kulturelle, soziale und politische Faktoren, die in der Abtreibungsdebatte eine bedeutsame Rolle spielen. Anschließend veranschaulicht sie die letzten fünf Jahre und ihre Resonanz in der Frauenbewegung in Polen.

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Mittwoch 14.04.21, 10:26 Uhr
Unterschriftensammlung

Volksinitiative gesunde Krankenhäuser

Am Donnerstag 15. April. – 12 -14 Uhr vor dem Knappschaftskrankenhaus, Bochum-Langendreer, In der Schornau 23-25 sammelt die „Volksinitative gesunde Krankenhäuser in NRW – für ALLE !“ Unterschriften, um im Landtag eine öffentliche Diskussion ihrer Ziele und Forderungen zu erreichen.
Die Pressemitteilung hier im Wortlaut :

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Samstag 03.04.21, 15:23 Uhr

Ostermarsch online 2

Die Veranstaltungen des Ostermarsches in Duisburg, Bochum und Dortmund werden auf facebook live übertragen. Der Zugang ist möglich, ohne bei facebook registriert zu sein. Das Bochumer Friedensplenum überträgt die sonntägliche Schlussetappe zusätzlich ab 16 Uhr auf youtube: Der youtube-Kanal. (Funktioniert leider nicht, aber über facebook)