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Freitag 27.03.20, 19:47 Uhr

„Housing Action Day“ wandert ins Web 1

Das Netzwerk »Stadt für Alle« und Fridays for Future Bochum rufen zum „Housing Action Day“ in Bochum auf: „Am 28.03.2020 findet bundes- und europaweit der „Housing Action Day“ unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite“ statt. Auch in Bochum wollten wir eine laute, bunte Parade dazu machen, um unsere Forderungen nach dem Umbau der VBW zu einem demokratischen, gemeinwohlorientierten Unternehmen auf die Straße zu bringen.

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Donnerstag 26.03.20, 12:09 Uhr

Krachmachen statt Beifall-Klatschen

Am kommenden Samstag wird sich zeigen, wie politische Proteste in Zeichen des Notstands funktionieren. Für Samstag, den 28. März, um 18 Uhr ruft ein europaweites Bündnis von Mieter- und Recht-auf-Stadtaktivisten zu Fenster- und Balkondemonstrationen auf, nachdem die für diesen Tag geplanten Demonstrationen abgesagt werden mussten. Eine Stunde später um 19 Uhr soll ebenfalls am 28.3. an Fenstern und Balkonen Krach gemacht werden für ein besser ausgestattetes und bezahltes Gesundheitssystem. Im Aufruf wird mit Recht darauf verwiesen, dass sich die Beschäftigten für kräftiges Beifall-Klatschen nichts kaufen können. Sie brauchen bessere Bezahlungen.


Donnerstag 12.03.20, 10:25 Uhr

Das ‚schwedische Modell‘ ist kein Erfolgsmodell

Madonna e.V. lädt am Freitag, den 13. 3. um 19 Uhr im Atelier Automatique, Rottstraße 14 ein zu einer Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Bochumer Frauenwochen. Das Thema: „Das ‚schwedische Modell‘ ist kein Erfolgsmodell“. Die Ankündigung: »Die aktuelle Debatte um ein Sexkaufverbot und die Einführung des sogenannten „schwedischen Modells“, bei dem Sexarbeit illegalisiert wird und Freier durch den Kauf sexueller Dienstleistungen mit Strafen zu rechnen haben, zeigt einmal mehr die Bedrohung selbstbestimmten Lebens und Arbeitens von Frauen.Über die Folgen eines solchen Konzeptes für Sexarbeitende, Kund*innen und Beratungsstellen sowie über die in Deutschland aktuelle rechtliche und politische Lage rund um Prostitution informiert Madonna e.V. am Freitag, den 13. März 2020 im Atelier Automatique bei kleinen Leckereien und Getränken. mehr…


Donnerstag 12.03.20, 07:08 Uhr
Fällt aus!

Eine Schule für alle Geschlechter

Während es früher klar zu sein schien, dass es nur Männer und Frauen bzw. Jungen und Mädchen gibt, ändern sich die Vorstellungen von Geschlecht momentan gravierend. So ist im Geburtenregister seit 2018 neben „männlich“ oder „weiblich“ der Eintrag einer dritten Geschlechtsoption „divers“ möglich. Das stellt auch Lehrkräfte vor neue Fragen, weshalb die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zusammen mit der Rosa Strippe zu einem Info- und Diskussionsabend mit Dr. Birgit Palzkill am Montag, den 16.3. um 18 Uhr in die Räume der Rosa-Strippe, Kortumstr. 143 einlädt. Rebecca Sirsch von der GEW, die die Veranstaltung moderieren wird, erklärt: „In jeder Klasse gibt es Schüler*innen, die lesbisch/schwul/bi/transsexuell/intergeschlechtlich (lsbti*) sind, und auch für alle anderen ist die Auseinandersetzung darüber, inwiefern sie „richtige“ Mädchen/Jungen sind, ein bedeutendes Thema. mehr…


Mittwoch 11.03.20, 14:15 Uhr
Fällt aus!

Ingrid Strobl „Der Wecker, der Knast und ich“

Am Dienstag, den 17. 3., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer in Kooperation mit dem „Politischen Archiv Bochum“ zu einer Lesung mit der Journalistin und Autorin Ing­rid Strobl ein. Sie wird ihr gerade erschienenes Buch „Der Wecker, der Knast und ich“ vorstellen. In der Ankündigung heißt es über das Buch: »Im Dezember 1987 wurde Ingrid Strobl in ihrer Kölner Wohnung festgenommen, nach §129a – Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Sie hatte einen Wecker der Marke Emes Sonochron gekauft, für einen Bekannten, wie sie sagte, der sie darum gebeten hatte. Dieser Wecker wurde als Zeitzünder bei einem Sprengstoffanschlag der »Revolutionären Zellen« auf ein Lufthansagebäude verwendet, bei dem ein Sachschaden entstand. Mit dem Anschlag wurde gegen die Abschiebepraxis von Asylsuchenden protestiert, was Ingrid Strobl befürwortete. mehr…


Mittwoch 11.03.20, 08:43 Uhr

Feministische Empfängnis

Im Rahmen der feministischen Aktionswochen 2020 findet am Freitag, den 13. März im Provisorium, Dorstener Str. 17 ein Vortrag von Madita Pims zum Thema „feministische Empfängnis“ statt. Die Ankündigung: »Es scheint, als würde die Biologie der Gleichberechtigung im Wege stehen: Schwangerschaft, Geburt, Stillen. Kaum geht es um Reproduktion, werden Frauen mit Argumenten der Biologie in eine konservative Mutterrolle gedrängt, die gesamtgesellschaftlich gehegt und gepflegt wird. Werdenden Vätern hingegen wird mittels selber Argumentation ihre Relevanz in Sachen Säuglingspflege abgesprochen. Wir Menschen haben uns längst von biologischen Zwängen emanzipiert – ob mit Brille oder künstlichem Hüftgelenk – doch beim Thema Kinderkriegen stehen die Uhren still. Von Orgasmus & Empfängnis bis zur Elternzeit – Madita Pims wirft in ihrem Vortrag einen feministischen Blick auf Reproduktion und wirft dabei nicht nur traditionelle Vorstellungen von Familie, sondern auch romantisierte Fußfesseln wie „Mutterliebe“ über Bord. Nicht nur für Menschen mit Gebärmutter spannend.«


Mittwoch 11.03.20, 07:57 Uhr
Fällt aus!

Der Alsengarten sucht Mitgärtner*innen!

Am Sonntag, den 15. März um 17 Uhr lädt der Alsengarten im Alsenwohnzimmer, Alsenstr.27 alle Interessierte zu einer Infoveranstaltung zum Mitmachen ein: »Kurz vor Beginn der Gartensaison möchte sich der Gemeinschaftsgarten Bochum, dessen Standort in der Alsenstraße liegt, der Bochumer Öffentlichkeit und gärtnerisch Interessierten vorstellen. Am 15.März laden wir daher zu einer Informationsveranstaltung. Nach einem Garten-Rundgang berichten die Alsengärtnerinnen von ihren Erfahrungen und Gartenprojekten und beantworten Fragen zum Alsengarten. Bereits seit sechs Jahren wird neben und hinter dem Haus der Begegnung, in Weinkisten und Hochbeeten gegärtnert. Alle Mitmacherinnen sind willkommen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. «


Dienstag 10.03.20, 16:00 Uhr

Kunstausstellung von Lucas Boelter

Am Mittwoch, den 11. März findet die Vernissage mit Lucas Boelter im Haus der Begegnung in Bochum ab 18:30 Uhr statt. In der Einladung heißt es: „Der in Dortmund lebende Maler und Illustrator Lucas Boelter (geb. 1993 in Mülheim a. d. Ruhr) hat an der Fachhochschule Dortmund Grafikdesign studiert und studiert Szenografie im Master. Seine Arbeiten zeichnen sich besonders durch einen kraftvollen und expressiven Malstil aus. Humorvoll und farbenfroh werden Welten geschaffen, in die sich der Betrachter hineinfallen lassen kann. Wichtig ist dabei jedoch stets, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.“ Die Ausstellung ist bis zum 31.04.2020 im Saal des Haus der Begegnung von jeweils 10.00 – 21.00 Uhr (ausgenommen bei geschlossenen Veranstaltungen) zu sehen.


Dienstag 10.03.20, 15:55 Uhr

Glitzer als politische Strategie – Feminizide in Mexiko

Zu Lecture Performances von Julia Nitschke & Omar Guadarrama lädt das atelier automatique, Rottstr. 14, am Donnerstag, den 12. März um 19.30 Uhr im Rahmen der feministischen Aktionswochen 2020 ein: »53 Dichter, die in Ciudad Juárez, Chihuahua über Gewalt und Feminizide, eine Erkundung und Schaffung der Grenze sprechen. Kunst als Waffe und als Schrei, um darüber zu sprechen, was nicht nur Frauen an der nördlichen Grenze Mexikos leben oder einst gefühlt haben, sondern die Zeilen jedem weiblichen Auge unseres Landes sichtbar zu machen. Eine Lesung und Lecture Performance von Omar Guadarrama. Er ist Schauspieler und studiert zurzeit den Master InterAmerican Studies in der Universität Bielefeld. Julia Nitschke hat sich im Zuge eines New York Times Artikel über Fashion und Zeitgenössische Protestformen Gedanken über Glitzer gemacht, und wie die Maskierung von Glitzer Polizeigewalt markiert. Aber auch Gedanken über Manifeste und das Politische Potential von Memes spielen hier rein.«


Dienstag 10.03.20, 07:47 Uhr

Film: The Railroad All-Stars (Estrellas de la Línea)

Im Rahmen der feministischen Aktionswochen 2020 wird am heutigen 10. März um 19 Uhr im Provisorium, Dorstener Str. 17 der Film The Railroad All-Stars gezeigt. Es ist ein Dokumentarfilm über guatemaltekische Sexarbeiterinnen, die 2004 eine Fußballmannschaft gründeten und der lokalen Liga beitraten, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Als ihr Beruf bekannt wurde, verwies der Organisator die Mannschaft aus der Liga, was zu einem deutlichen Medienrummel führte.

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Montag 09.03.20, 20:48 Uhr

Naturfreunde Bildungsabend zum Thema Biogas

Am Donnerstag, den 12. März laden die Naturfreunde Langendreer um 19:30 Uhr in ihr Zentrum, Alte Bahnhofstr. 175 zu einem Bildungsabend zum Thema Biogas ein: »Böden als CO2 Speicher, Biotonne und Biogasnutzung, diese drei Themen wollen wir an diesem Abend näher beleuchten. Unsere Referenten Helge und Stefan haben interessante Informationen zu den Themen zusammengestellt!«


Montag 09.03.20, 14:20 Uhr

Waterproof

Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 12.03. den Dokumentarfilm Waterproof. Regisseurin Daniela König ist am 18. März um 20.15 Uhr für ein Filmgespräch zu Gast. Aysha, Khawla und Rehab sind Klempnerinnen in einem der trockensten Länder der Welt: Jordanien. Das verleiht ihrer Mission etwas Heldisches – sie reparieren Rohrbrüche, reinigen Wassertanks und zeigen Hausfrauen den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Nach dem Tod ihres Mannes begann Aysha eine Ausbildung bei Khawla Al-Sheikh, der selbsternannten ersten Klempnerin Jordaniens, um ihre drei Kinder alleine versorgen zu können.

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Montag 09.03.20, 10:19 Uhr

Sexismus in der Linken 2

Das offene AntifaCafé im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 11. März um 19 Uhr zu einem Vortrag von Charlotte Böke über „Sexismus in der Linken“ ein: Sexismus ist ein gesellschaftlich relevantes Thema. Doch wie sieht es in der linken Szene aus? Eine kurze Analyse mit Forschungsarbeiten aus einer Bachelorarbeit werden wir Euch beim nächsten Antifa Café präsentieren. Wir freuen uns auch darauf, uns anschließend mit Euch auszutauschen und diskutieren.« Anschließend gibt es veganes Essen gegen Spende.


Samstag 07.03.20, 19:58 Uhr

Keine Zukunft ohne Vergangenheit – Frauen-Bewegung im Rückblick

Am Sonntag, den 8. März findet im Rahmen der Feministischen Aktionswochen von 16 Uhr bis 19.30 Uhr Im Provisorium, Dorstener Str. 17 ein Vortrag und anschließend ein Workshop statt zum Thema „Keine Zukunft ohne Vergangenheit – Frauen-Bewegung im Rückblick“: Wir schreiben den Weltfrauentag 2020. In den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten hat sich bereits viel getan, viele Kämpfe wurden ausgetragen und in den Bereichen Bildung, politische Teilhabe, Selbstbestimmung über den eigenen Körper, Erwerbs- und Care-Arbeit hat es Bewegungen gegeben. Doch es ist immer noch viel zu tun. mehr…


Freitag 06.03.20, 21:05 Uhr

Demonstration zum Frauen*kampftag

Die Initiative Frauen*kampftag Bochum erinnert an die Demonstration zum Frauen*kampftag: »Nachdem unsere Initiative im letzten Jahr zum ersten mal die feministischen Aktionswochen in Bochum organisierte und am 8.3.19 eine bunte und laute Demonstration mit etwa 1000 Menschen durch Bochum zog, wird es auch in diesem Jahr eine große Demonstration geben, die von knapp 40 Veranstaltungen in rund 5 Wochen umrahmt wird. Der Zuspruch und die Beteiligung im letzten Jahr haben uns gezeigt, dass die Thematisierung feministischer Inhalte gewünscht und die vorhandenen gesellschaftlichen Umstände für Frauen* und LGBTIQs absolut unbefriedigend sind. mehr…


Freitag 06.03.20, 13:23 Uhr

Aktion der Linken „Pflegenotstand stoppen“

Die Bochumer Linke unterstützt am Samstag, den 7. März ab 11 Uhr die Aktion der Gleichstellungsstelle „jetzt FAIR teilen“ auf dem Bongard Boulevard und schreibt: »Unter dem Motto „Pflegenotstand stoppen“ macht die Linke dieses Jahr vor allem auf ihre Alternativen zur gescheiterten Pflegepolitik der Bundesregierung aufmerksam. Wiebke Köllner, Sprecherin der Bochumer Linken, erklärt dazu: „Als Linke finden wir uns nicht damit ab, dass gleiche Chancen für Frauen noch immer nicht erreicht sind. Der unbereinigte Gender-Pay-Gap liegt in Deutschland immer noch bei knapp 21%. Gleichzeitig wird auch die unbezahlte Arbeit, wie Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen, in erster Linie von Frauen erbracht. Nach Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung macht dieser Teil der Arbeit bei Frauen 45% und bei Männern nur 28% der Arbeitszeit aus. Wir kämpfen deshalb weiter für gleiche Bezahlung bei gleichwertiger Arbeit, identische Chancen auf einen Job und dafür, dass Frauen im Alter nicht mehr häufiger in Armut leben müssen. mehr…