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Donnerstag 16.07.26, 15:34 Uhr
Kundgebung der IG Metall zur Ruhrpott-Rebellion am 10. Juli 2026 in Bochum

Eric Osladil, Betriebsratsvorsitzender der Opel Warehousing GmbH

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Bochumerinnen und Bochumer,
wir stehen heute hier auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum — mitten im Ruhrgebiet. Und wenn es eine Region gibt, die weiß, was Arbeit bedeutet, dann ist es diese Region.
Hier wurde geschuftet. Hier wurde aufgebaut. Hier wurden Familien ernährt. Hier wurden Betriebe stark gemacht. Und hier wissen die Menschen ganz genau: Gute Arbeit fällt nicht vom Himmel. Gute Arbeit wurde immer erkämpft.
Ich spreche heute als Betriebsrat. Als jemand, der Verantwortung trägt für Kolleginnen und Kollegen. Für Menschen, die jeden Morgen aufstehen, zur Arbeit fahren, ihre Leistung bringen, Schicht für Schicht, Tag für Tag. Menschen, die nicht nach Luxus fragen, sondern nach etwas ganz Einfachem: Respekt, Sicherheit und eine Perspektive.
Und genau darum geht es heute.
Die Bundesregierung spricht vom Arbeitskräftemangel. Überall hören wir: Es fehlen Fachkräfte. Es fehlen Menschen in der Produktion, in der Logistik, in der Pflege, in der Industrie, im Handwerk. Und ja — das stimmt. Aber dann frage ich mich:
Wenn Arbeitskräfte angeblich so dringend gebraucht werden — warum will man sie dann vier Jahre lang auf Bewährung halten?
Denn genau das ist der Punkt: Die sachgrundlose Befristung soll auf bis zu 48 Monate ausgeweitet werden. Vier Jahre! Bis zu sechs Verlängerungen! Ohne Sachgrund!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, das ist kein Fortschritt.
Das ist kein Aufbruch.
Das ist kein modernes Arbeitsrecht.
Das ist organisierte Unsicherheit.
Wer vier Jahre lang befristet ist, der plant nicht frei. Der überlegt sich dreimal, ob er eine Wohnung nimmt. Ob er eine Familie gründet. Ob er ein Auto finanziert. Ob er sich überhaupt traut, im Betrieb den Mund aufzumachen.
Und genau das ist aus Betriebsratssicht der gefährliche Punkt: Befristung ist nicht nur ein Datum im Arbeitsvertrag. Befristung verändert Machtverhältnisse im Betrieb.
Ein befristeter Kollege fragt sich:
Sage ich etwas, wenn die Arbeitsbelastung zu hoch ist?
Gehe ich zum Betriebsrat, wenn etwas nicht stimmt?
Mache ich mein Recht geltend — oder riskiere ich, dass mein Vertrag nicht verlängert wird?
Das ist die Realität. Nicht auf dem Papier in Berlin, sondern bei uns in den Betrieben.
Und deshalb sage ich ganz klar:
Arbeitskräftemangel bekämpft man nicht mit Befristungen. Arbeitskräftemangel bekämpft man mit guter Arbeit.
Mit festen Verträgen.
Mit fairer Bezahlung.
Mit Ausbildung.
Mit Qualifizierung.
Mit Respekt.
Mit planbaren Arbeitszeiten.
Mit Mitbestimmung.
Mit einer Perspektive, die länger hält als der nächste Verlängerungsvertrag.
Wir erleben doch seit Jahren, was passiert, wenn Unternehmen Personalpolitik nur noch nach Flexibilität ausrichten. Erst wird nicht eingestellt. Dann wird ausgelagert. Dann kommen Befristungen. Dann Leiharbeit. Dann Werkverträge. Und am Ende wundern sich alle, dass junge Menschen sagen: Unter diesen Bedingungen mache ich das nicht mehr mit.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Menschen sind nicht das Problem.
Die Bedingungen sind das Problem.
Wenn jemand gebraucht wird, dann soll man ihn einstellen.
Wenn jemand gute Arbeit leistet, dann soll man ihn übernehmen.
Wenn ein Betrieb dauerhaft Arbeit hat, dann braucht er dauerhaft Beschäftigte.
Alles andere ist doch unehrlich.
Wir Betriebsräte wissen: Flexibilität gibt es im Betrieb jeden Tag. Kolleginnen und Kollegen springen ein. Sie machen Sonderschichten. Sie wechseln Bereiche. Sie halten den Laden am Laufen, wenn es eng wird. Aber Flexibilität darf keine Einbahnstraße sein. Sie darf nicht immer nur von den Beschäftigten verlangt werden.
Wer Loyalität von Beschäftigten erwartet, muss Sicherheit zurückgeben.
Und deshalb ist diese geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung für uns ein klares No-Go.
Vier Jahre Befristung heißt vier Jahre Unsicherheit.
Sechs Verlängerungen heißt sechs Mal Zittern.
Sechs Mal hoffen.
Sechs Mal die Frage: Darf ich bleiben — oder werde ich ausgetauscht?
Das ist nicht die Arbeitswelt, für die wir stehen.
Wir stehen für Industriearbeitsplätze mit Zukunft.
Wir stehen für Tarifbindung.
Wir stehen für Mitbestimmung.
Wir stehen für Respekt vor denen, die den Wohlstand jeden Tag erarbeiten.
Und ich sage auch ganz bewusst: Gerade hier in Bochum, gerade bei Opel, gerade in einer Region, die Strukturwandel nicht aus Büchern kennt, sondern aus eigener Erfahrung — wir wissen, was Unsicherheit mit Menschen macht.
Wir haben erlebt, was es heißt, wenn Standorte wackeln.
Wenn Familien nicht wissen, wie es weitergeht.
Wenn Kolleginnen und Kollegen Angst um ihre Zukunft haben.
Deshalb akzeptieren wir nicht, dass Unsicherheit jetzt politisch zum Normalmodell gemacht werden soll.
Arbeitskräftemangel ist kein Freibrief für schlechtere Rechte.
Arbeitskräftemangel ist ein Auftrag, Arbeit besser zu machen.
Und darum lautet unsere Botschaft heute aus Bochum:
Wer Fachkräfte will, muss Fachkräfte halten.
Wer junge Menschen gewinnen will, muss ihnen Sicherheit geben.
Wer Respekt predigt, darf Befristung nicht ausweiten.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir lassen nicht zu, dass gute Arbeit Stück für Stück ausgehöhlt wird. Nicht mit schönen Überschriften. Nicht mit angeblichem Bürokratieabbau. Und nicht mit dem Märchen, dass Unsicherheit Arbeitsplätze schafft.
Sichere Arbeit schafft Zukunft.
Befristung schafft Angst.
Und Angst war noch nie ein gutes Fundament für ein starkes Land.
Deshalb sagen wir hier und heute, laut und deutlich:
Nein zur Ausweitung der sachgrundlosen Befristung!
Ja zu unbefristeter, tariflich bezahlter, mitbestimmter Arbeit!
Ja zu Respekt für die Menschen, die dieses Land am Laufen halten!
Vielen Dank. Glück auf!


Dienstag 14.07.26, 15:09 Uhr
Kundgebung der IG Metall zur Ruhrpott-Rebellion am 10. Juli 2026 in Bochum

Dirk Stahlschmidt, Vorsitzender des Betriebsrates und Schwerbehindertenvertretung bei thyssenkrupp, Werk Bochum NO

Mein Name ist Dirk Stahlschmidt und ich bin seit 39 Jahren in der Stahlindustrie beschäftigt. Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung beschäftige ich mich seit über 20 Jahren intensiv mit allen Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und ich glaube hier ein sehr deutliches Bild über die Auswirkungen unterschiedlichster Arbeit auf den Menschen zu haben.
Das bewegt mich dazu, euch heute mal einen Blick durch die Brille eines Stahlarbeiters auf die Reformvorschläge zur Rentenpolitik zu geben.
Wenn ihr diese Brille jetzt aufsetzt, dann seht ihr Kolleginnen und Kollegen, sieben Tage in der Woche, 24 Stunden, also rund um die Uhr,
Bleche produzieren,
• die als Coil aufgewickelt so schwer wie 15 PKWs sind,
• auf Anlagen, die über 200 Meter lang sind,
• Glühöfen weit über 1000 Grad heiß,
• mit schweren Werkzeugen,
• Öle, Gase, Stäube, Dreck
• und Lärm
Das sind die normalen alltäglichen Arbeitsbedingungen, unter denen heute schon die wenigsten Kolleginnen und Kollegen die Regelaltersgrenze gesund erreichen.
Die Anhebung des ungekürzten Rentenzugangs auf, zum Beispiel 70 Jahre …
bedeutet, dass der Walzer, der Glüher oder der Schlosser, der mit 55 Jahren jeden Knochen spürt,
noch 15 Jahre durchhalten soll …
der nach der Nachtschicht nur noch 2 Stunden schlafen kann, weil Jahrzehnte der Wechselschicht den Biorhythmus zerstören,
noch 15 Jahre durchhalten soll …
Ganz nebenbei bedeutet es auch, dass Politiker in Berlin Entscheidungen treffen, die sie selbst nie mit ihrem Körper bezahlen müssten.
Diese Kolleginnen und Kollegen retten sich nach dann nach mindestens 45 Jahren in die vorzeitige Rente …
und auch diese soll ja zukünftig in dieser Form nicht mehr möglich sein …
oder gehen vorzeitig in Rente und nehmen Abschläge in Kauf …
nicht weil sie mit ihrer Arbeit reich geworden sind,
sondern weil ihr Körper sie dazu zwingt.
Auch das Blockmodell der Altersteilzeit,
also die Möglichkeit, die erste Hälfte einer Teilzeitbeschäftigung voll zu arbeiten, um die zweite Hälfte Richtung Rente schon frei zu haben,
soll es nicht mehr geben.

So kann das nicht funktionieren.
Wer behauptet, wir könnten einfach länger arbeiten, ignoriert die Natur dieser Arbeit.
Denn auch die vielleicht etwas leichteren Arbeitsplätze, auf die ältere oder angeschlagene Mitarbeitende früher versetzt wurden, fallen immer mehr der Leistungsverdichtung und den wirtschaftlichen Zwängen zum Opfer.
Beziehe ich das Ganze jetzt mal auf unsere Situation bei thyssenkrupp,
würde das mit dem massiven anstehenden Personalabbau bedeuten, dass durch die Auswirkungen vielmehr jüngere Kolleginnen und Kollegen betroffen wären und in die Arbeitslosigkeit geschickt würden.

Natürlich ist mir …
und den meisten von uns klar …,
dass wir bei der Rente ein Finanzierungsproblem haben.
Wenn die Lebenserwartung steigt, steigen zwangsläufig auch die Kosten für die Rente.

Auch zusätzlich abfließende Mittel aus der Rentenkasse, wie z.B. die Anpassung der Mütterrente belasten zusätzlich.

Daher ist eine Reform dringend notwendig.

Aber das, was gerade auf dem Tisch liegt, ist keine Reform, das ist ein Kürzungsprogramm durch die Hintertür – präzise zielend auf die, die ohnehin schon die größere Belastung und die kürzere Lebenserwartung haben.

Auch manch tolle Idee zur Flexibilisierung, wie die geplante "Aktivrente" – 2.000 Euro steuerfrei für Weiterarbeitende.
Das ist kein Angebot, das ist Zynismus.
Wer 45 Jahre im Schichtbetrieb hinter sich hat, soll mit dreißig Prozent mehr Brutto motiviert werden weiterzuarbeiten?
Die Rechnung geht nur auf für Bürojobs.
Für uns nicht.
Und für viele andere Bereiche auch nicht, beim vielzitierten Dachdecker oder beispielsweise in der Pflege und im Gesundheitswesen.

Doch es gäbe andere Optionen und die Alternative ist kein Mysterium:
Erwerbstätigenversicherung für alle, Selbstständige und vielleicht Beamte einbeziehen, Erwerbspotenziale ausschöpfen.
Die Last auf mehr Schultern verteilen …
das nenne ich Solidargemeinschaft.
Das fordert auch die IG Metall seit vielen Jahren und die Wissenschaft bestätigt es.
Was fehlt, ist der politische Wille.

Abschließend möchte ich sagen …
Eine Wirtschaft, die auf menschlichen Verschleiß setzt, hat keine Zukunft.
Ein Rentensystem, das körperliche Arbeit bestraft, ist kein soziales System.
Ja zu einer Reform mit echter Flexibilität – die ermöglicht, nicht die verlängert.
Ja zu Reformen, die das System breiter aufstellen, statt Einzelne tiefer zu belasten.
Länger arbeiten ist keine Lösung, wenn die Arbeit den Körper zerstört.
Danke.

Montag 13.07.26, 20:46 Uhr
Kundgebung der IG Metall zur Ruhrpott-Rebellion am 10. Juli 2026 in Bochum

Jens Schröter, Attac Bochum

Liebe Mitstreiter*innen,

Wir von Attac schließen uns der Ruhrpott-Rebellion an, weil wir davon überzeugt sind, dass der Sozialstaat das Fundament unserer Solidargemeinschaft ist. Dennoch erleben wir Politiker*innen, die uns erzählen, wir könnten uns den Sozialstaat nicht mehr leisten.

Hier wollen wir erwidern: Können wir uns in einer Demokratie, die auf Vielfallt und Solidarität basiert, den unanständigen Reichtum einzelner noch leisten? Können wir es uns leisten, dass die Übereichen weiterhin nicht angemessen zur Solidargemeinschaft beitragen?

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Montag 13.07.26, 20:30 Uhr
Kundgebung der IG Metall zur Ruhrpott-Rebellion am 10. Juli 2026 in Bochum

Patrick Steinbach, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender der BOGESTRA

Liebe Kolleg:innen, ihr habt heute schon einiges gehört. Ich stehe heute hier nicht, weil mir Haushaltszahlen Spaß machen. Ich stehe hier nicht, weil ich gerne über Defizite, Zuschüsse und Einsparszenarien rede. Ganz ehrlich: Wenn ich abends entspannen will, lese ich keinen kommunalen Haushaltsentwurf. Ich stehe hier, weil ich mir Sorgen mache. Sorgen um unsere Arbeitsplätze. Sorgen um unsere Kolleg:innen.
Sorgen um den öffentlichen Dienst.
Sorgen um die BOGESTRA.
Und Sorgen darum, was aus unserer Stadt wird, wenn immer weiter gekürzt wird.
Und ja: Ich stehe hier auch mit Wut.

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Montag 13.07.26, 20:30 Uhr
Kundgebung der IG Metall zur Ruhrpott-Rebellion am 10. Juli 2026 in Bochum

Elias Schmidt und Rebecca Sirsch GEW Bochum

Elias (Wissenschatlicher Mitarbeiter an der RUB):

Ich möchte in paar Sätze zur abgeräumten BaföG-Novelle sagen.

Ich möchte das einmal am Alltag eines Studenten festmachen. Nicht an einem Klischee vom entspannten Studierendenleben mit Party und Faulenzen, sondern an einem ziemlich normalen Alltag: Vollzeitstudium, WG-Zimmer, Nebenjob, BAföG-Antrag, Monatsende.

Denn die Kürzungen beim Sozialstaat entscheiden ganz konkret, wer sich Bildung leisten kann und wer in die Röhre schaut.

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Montag 13.07.26, 20:23 Uhr
Kundgebung der IG Metall zur Ruhrpott-Rebellion am 10. Juli 2026 in Bochum

Marlen Reuter-May, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der AWO Westliches Westfalen

Rede: Hände weg von unseren Rechten!
Liebe Kolleginnen, liebe Mitstreiterinnen und Genosinnen,
es tut unglaublich gut zu sehen, wie viele wir heute hier sind! Wir stehen hier nicht alleine. Wir stehen hier Schulter an Schulter mit unseren Schwestergewerkschaften, weil Wir alle eines ganz genau Wissen: Es reicht! Wir blicken auf die Pläne der Politik und der Arbeitgeber und müssen feststellen: Es wird an den völlig falschen Stellen gekürzt. Anstatt in die Zukunft zu investieren, anstatt die zu unterstüzen, die den Laden am Laufen halten, Bei den Menschen, die tagtäglich die harte Arbeit leisten. Und dazu sagen Wir heute laut und deutlich: Nicht mit uns!
Wir rufen den Verantwortlichen zu:
• Finger weg von der Rente! Wer ein Leben lang gearbeitet hat, verdient einen Lebensabend in Würde und keine Rentenkürzungen oder ein immer höheres Rentenalter!
• Finger weg von der Krankenversicherung, der Pflege und der Gesundheitsversorgung! Gesundheit ist keine Ware! Es reicht uns! Wir erleben seit Monaten unter dem Deckmantel von Krise und Sparzwang, wie an den völlig falschen Stellen gekürzt wird. Sie reden von Haushaltslöchern, aber sie sparen bei denen, die den Laden überhaupt am Laufen halten! Sie sparen bei uns! Bei den Beschäftigten, bei den Familien, bei den Renterinnen. Und dazu sagen wir heute laut und deutlich: nicht mit uns!
• Finger weg von den Eigenanteilen in Seniorenheimen! Es darf nicht sein, dass Pflege im Alter arm macht oder Familien in den Ruin treibt!
Unsere Arbeit, unsere Rechte!
Und es geht noch weiter. Sie wollen an unsere Arbeitszeit, sie wollen an unsere hart erkämpften Rechte. Doch: Wir lassen uns nicht zurück ins letzte Jahrhundert versetzen!
• Finger weg vom Achtstundentag! Der Achtstundentag ist eine historische Errungenschaft zum Schutz unserer Gesundheit. Wer ihn aufweichen will, legt sich mit uns allen an!
• Wir fordern eine Stärkung der Tarifbindung und gute Arbeitsbedingungen in allen Branchen! Nur starke Tarifverträge sichern faire Löhne und ein gutes Leben.
Liebe Kolleginnen, wir gehen heute gemeinsam auf die Straße, weil wir solidarisch sind. Wenn sie versuchen, einen Bereich zu schwächen, treffen sie uns alle. Die da in den Regierungsgebäuden müssen endlich begreifen: Die Krise wird nicht auf den Rücken der Beschäftigten gelöst. Das Geld ist da – es wird nur falsch verteilt. Wir werden nicht leise sein. Wir werden nicht weichen. Wir stehen Schulter an Schulter heute auf der Straße und morgen in den Betrieben.
Ein Hoch auf die internationale Solidarität!

Vielen Dank


Sonntag 12.07.26, 17:40 Uhr
Aktion von IPPNW und Friedensplenum zum "Mayors for Peace" Tag 2026 in Bochum

Begrüßungsrede von Arno Lohmann

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Sie herzlich zum heutigen „Mayors for Peace“-Tag und freue mich, dass wir uns anlässlich dieses besonderen Gedenkens hier versammelt haben.

Wir kommen heute zusammen, um ein sichtbares Zeichen zu setzen. Wenn wir gleich die Flagge der „Mayors for Peace“ vor unserem Rathaus hissen, tun wir dies nicht nur als symbolischen Akt. Wir tun es aus tiefer Überzeugung und in Verantwortung für die Gegenwart und die Zukunft unserer Stadt.

Für Bochum hat der heutige Tag eine außerordentliche Bedeutung: Unsere Stadt ist seit nunmehr 20 Jahren stolzes Mitglied dieses internationalen Netzwerks. Was 1982 auf Initiative von Takeshi Araki, dem damaligen Bürgermeister von Hiroshima, als Appell zur Abschaffung von Atomwaffen ins Leben gerufen wurde, ist heute eine weltweite Bewegung. Mehr als 8.500 Städte und Gemeinden werben gemeinsam für Frieden, nukleare Abrüstung und internationale Verständigung.

Ein Blick auf die weltpolitische Lage zeigt uns schmerzhaft, wie zerbrechlich die globale Sicherheitsordnung ist. Konflikte, Kriege und nukleare Aufrüstung bestimmen viel zu oft die Schlagzeilen. Mit Blick auf diese unzähligen internationalen Krisen scheint dieses Gedenken notwendiger denn jeher. Angesichts dessen mag man sich als einzelne Kommune manchmal ohnmächtig fühlen. Doch genau hier setzt unsere Idee an:

„Der Wunsch nach Frieden verbindet die Menschen über alle Grenzen hinweg. Und es sind die Städte und Gemeinden, in denen die Menschen leben, in denen Frieden gestaltet und bewahrt werden muss.“
Mit dem Hissen dieser Flagge senden wir heute aus Bochum eine klare Botschaft:
 * Wir sagen Nein zu atomarer Aufrüstung und Krieg.
 * Wir sagen Ja zu Diplomatie, Dialog und internationaler Verständigung.
 * Wir stehen solidarisch an der Seite aller Menschen, die weltweit unter den Folgen von Krieg und Gewalt leiden.

Mein besonderer Dank gilt der IPPNW-Gruppe Bochum – den Internationalen Ärztinnen und Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges –, die auch in diesem Jahr diese Veranstaltung organisieren. Mit zahlreichen Aktionen, Vorträgen und Ausstellungen haben Sie bereits im Vorfeld des Flaggentags erneut auf dieses überlebenswichtige Thema aufmerksam gemacht.

Seit der Gründung Ihrer Initiative im Jahr 1980 engagieren sich Gesundheitsfachkräfte aus aller Welt unermüdlich für Frieden, Abrüstung und Menschenrechte.

Gemeinsam mit der von Ihnen mitinitiierten Internationalen Kampagne ICAN haben Sie entscheidend dazu beigetragen, dass das Thema der atomaren Abrüstung wieder auf die internationale Agenda gerückt ist. Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde ICAN im Jahr 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Dafür gebührt allen Beteiligten unser großer Respekt und herzlicher Dank!
Auch die Stadt Bochum hat sich klar positioniert.

Bereits am 3. Juli 2019 hat sich der Rat der Stadt mehrheitlich dem ICAN-Städteappell angeschlossen. Damit fordert unsere Stadt die Bundesregierung auf, dem Vertrag der Vereinten Nationen über das Verbot von Atomwaffen beizutreten. Dieses Bekenntnis gilt unverändert. Gerade angesichts neuer geopolitischer Spannungen und einer zunehmend unsicheren Weltlage dürfen wir das Ziel einer atomwaffenfreien Welt niemals aus den Augen verlieren.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises einen Gedanken formuliert, der bis heute nachwirkt: Er erinnerte daran, dass es das Böse in der Welt gibt und dass Gewalt in bestimmten Situationen notwendig sein kann, um Menschen zu schützen oder Aggressionen zu stoppen. Diese Einsicht bedeutet jedoch keineswegs, den Glauben an den Frieden aufzugeben. Im Gegenteil: Gerade weil die Welt unvollkommen ist, brauchen wir starke internationale Institutionen, verlässliche Bündnisse und gemeinsame Regeln.
Frieden entsteht nicht von selbst. Er wächst durch Vertrauen, durch Diplomatie, durch Zusammenarbeit und durch den stetigen Ausbau jener Institutionen, die Konflikte einhegen und Verständigung ermöglichen. Diese Haltung passt perfekt zum Selbstverständnis der „Mayors for Peace“.
Städte können Kriege vielleicht nicht verhindern. Aber sie können Verantwortung übernehmen. Sie können Räume des Dialogs schaffen, Partnerschaften pflegen, die Erinnerung lebendig halten und deutlich machen, dass Sicherheit niemals auf der Drohung gegenseitiger Vernichtung beruhen darf.

Friedensarbeit beginnt aber nicht erst auf der großen Weltbühne, sondern vor unserer eigenen Haustür. Sie beginnt dort, wo wir Vielfalt respektieren, Schwächere schützen und Vorurteile abbauen. Ein friedliches Miteinander in unserer Stadt ist das Fundament, auf dem wir aufbauen. Wir wissen, dass Unterdrückung, Gewalt und Kriege auch künftig nicht einfach verschwinden werden. Gerade deshalb dürfen wir den Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde niemals einstellen. Fortschritt entsteht nicht dadurch, dass wir die Schwierigkeiten leugnen, sondern dadurch, dass wir ihnen entschlossen begegnen.

Der „Mayors for Peace“-Tag erinnert uns daran, dass Frieden immer auch vor Ort beginnt – in unseren Städten, in unseren Schulen, an unseren Arbeitsplätzen und in unserem täglichen Miteinander. Als Stadt Bochum werden wir uns weiterhin gemeinsam mit tausenden Kommunen weltweit für Dialog, Verständigung und eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen.

Lassen Sie uns dieses Banner als tägliche Mahnung und gleichzeitig als Versprechen verstehen. Ich danke Ihnen allen für Ihr Kommen und Ihr unermüdliches Engagement und wünsche der heutigen Veranstaltung einen erfolgreichen und inspirierenden Verlauf.





Dienstag 30.06.26, 11:12 Uhr
Es Reicht Demonstration am 29.6.2026

Auftaktrede Es Reicht

Wir nehmen die Krisen dieser Zeit nicht einfach hin. Wir organisieren uns gemeinsam dagegen!

Gesundheit, Bildung, Renten, Bürgergeld – überall streicht die Bundesregierung gerade Gelder.

Und es werden sogar immer weitere Pläne geschmiedet, um den Sozialstaat Stück für Stück abzubauen. Wir spüren diese Kürzungen, wir haben immer weniger im Geldbeutel, wir müssen sehen wo wir bleiben. 

Wir sind es, die jeden Tag arbeiten gehen und trotzdem immer weniger haben. Wir sind es, die steigende Preise schultern, während gleichzeitig gefordert wird, länger zu arbeiten und mit weniger sozialer Sicherheit auszukommen. Wir sind es, die von Schließungen betroffen sind, wie die Glashütte Verallia in Essen-Karnap, die Großbäckerei Lieken in Essen-Borbeck oder jetzt ganz prominent bei VW.

Und selbst wenn wir uns wehren, wenn wir in Tarifrunden gehen oder streiken, wie beim Öffentlichen Dienst, beim ÖPNV oder der Telekom, stoßen wir auf Grenzen: lange Laufzeiten, minimale Lohnerhöhungen, Drohungen mit Entlassungen. Der Druck wird immer weitergegeben – nach unten, zu uns. Und warum? Weil die deutsche Wirtschaft seit Jahren im kapitalistischen Wettrennen gegen die internationale Konkurrenz nicht hinterherkommt. 

Und weil Deutschland Hunderte Milliarden für zukünftige Kriege ausgibt, anstatt das Geld für uns alle, für unsere Gesundheit und für unsere Bildung bereitzustellen. Sie streichen ja sogar genau dort wo es am dringlichsten gebraucht wird! Bei Kitas, bei der Psychotherapie, bei Suchtkliniken.

Wir sagen dazu: Ihre Krisen, nicht auf unserem Rücken!

Wir sind der Politik der Merz-Regierung und des deutschen Staates nicht machtlos ausgeliefert.

Wenn wir zusammenkommen, wenn wir uns austauschen, wenn wir gemeinsam handeln, können wir Druck aufbauen. Dann können wir nicht nur bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen erkämpfen, sondern auch dieser Politik etwas entgegensetzen. Denn ohne uns läuft nichts. Keine Produktion, kein Transport, kein Krankenhaus, kein Betrieb, keine Kita. Unsere Stärke ist unsere Zahl – und unsere Fähigkeit, uns zu organisieren.

Jeder Schritt, um wieder ins Gespräch zu kommen, um Strukturen aufzubauen, um gemeinsam aktiv zu werden, ist wichtig – im Betrieb, auf der Straße, überall. Setzen wir den Kürzungen und dem Sozialabbau etwas entgegen!

Kommt dafür auch auf die kommenden Aktionen der Ruhrpott Rebellion an diesen Wochenende in Gelsenkirchen und Duisburg und am 11.07. zur Kundgebung nach Essen. Und kommt zu unserem bundesweiten Aktionstag gegen die Krankheitsreform der Merz-Regierung am 09.07.

Lasst uns das nicht alleine durchstehen. 

Lasst uns gemeinsam handeln.


Dienstag 23.06.26, 17:47 Uhr
Ruhr International 2026 in Bochum

Redebeitrag der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum

Hallo, ich bin Eike und spreche hier für die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum.
Oder kurz, die MFH Bochum. Ich soll eigentlich unsere Arbeit vorstellen. Ich werde stattdessen über Verzweiflung und Abschiebung sprechen. – Wer sich das an einem so schönen Abend nicht geben will, kann ich gut verstehen, dann hol dir vielleicht noch kurz was zu trinken. –

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Sonntag 21.06.26, 15:55 Uhr
Ruhr International 2026 in Bochum

Redebeitrag von Widersetzen Bochum

„Ja bis die Startbahn glüht, so werden wir abschieben“ AfD
„Frauen brauchen einen Vormund“ AfD
„Das Pack erschießen oder zurück nach Afrika prügeln“ AfD
„Homosexuelle ins Gefängnis, das sollten wir in Deutschland auch machen“ AfD
„Ich würde niemanden verurteilen der ein bewohntes Asylheim anzündet“ AfD
„Wir müssen die Printmedien und den öffentlich-rechtlichen Propagandaapparat angreifen und abschaffen“ AfD


„Das Wort Brandmauer hat nie zu unserem Sprachgebrauch gehört“ CDU‘
„Dass sie Ihre Söhne, die kleinen Paschas da mal etwas zurechtweisen“ CDU
„Diejenigen die mit irgendwelchen komischen Autos da lang fahren, mit irgendwelchen komischen Figuren da drin, die werden eben auf die Seitenspur geholt“ CDU
„Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt“ CDU


mehr…

Sonntag 21.06.26, 15:19 Uhr
Ruhr International 2026 in Bochum

Redebeitrag von Bonem und dem Landesverband der Netzwerke von Migrantenorganisationen

Liebe Gäste, liebe Freund:innen und Mitstreiter:innen,
wie schön ist es, heute mit Ihnen und Euch hier zusammenzukommen.
Das Festival Ruhr International macht Bochum an diesem Wochenende zu einem Ort der Begegnung, der Musik, der Farben und der Geschichten. Es zeigt, was unsere Stadt ausmacht: Vielfalt, Offenheit und Zusammenhalt.
Wir, die migrantischen Organisationen aus Bochum und der Region, stehen heute mit Freude hier. Denn das, was wir hier feiern, ist keine Inszenierung und keine Folklore. Es ist die Realität unserer Stadt und unseres Ruhrgebiets.

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Sonntag 21.06.26, 15:09 Uhr
Ruhr International 2026 in Bochum

Redebeitrag von Amnesty International

Guten Tag,
ich bin Mitglied von Amnesty International und eine Künstlerin, die aufgrund der Situation in ihrem Heimatland zur Menschenrechtsaktivistin geworden ist.
Heute stehe ich hier, um über Menschen zu sprechen, deren Stimmen jeden Tag leiser werden, während ihr Leid jeden Tag größer wird. Menschen, die in einem sehr reichen Land leben; einem Land voller Öl, Gas und anderer wertvoller natürlicher Ressourcen. Trotz all dieses Reichtums sind viele Menschen im Iran ihrer grundlegendsten Rechte beraubt: Arbeit, Einkommen, soziale Absicherung, Meinungsfreiheit und das Recht auf ein würdevolles Leben.

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Samstag 06.06.26, 16:19 Uhr
Bochum, 5.6.2026: ver.di NRW Wahnstreik-Demonstration im Bereich Handel

Rede von Claudia Bonan, st. Bezirksgeschäftsführerin ver.di Mittleres Ruhrgebiet

Ich darf euch solidarische Grüße aus unserem Bezirk übermitteln- tolles Bild hier! Wir stehen solidarisch an eurer Seite, im Kampf für eure berechtigten Forderungen! Ohne euch, Kolleginnen und Kollegen bewegt sich im Handel nichts und deshalb ist es so wichtig, dass ihr heute hier in Bochum und bundesweit an vielen Orten auf der Straße seid und lautstark auf eure berechtigten Forderungen aufmerksam macht.

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Samstag 06.06.26, 12:12 Uhr
Amnestykino: Frauenrechte in Pakistan

Film über Geschlechterrollen, Identität und Mut

JOYLAND - Kinotrailer deutsch (OmU)

Im Rahmen des Seminars „Film und Frauenrechte in Indien, Pakistan und Bangladesh“ zeigt Amnesty International am Mittwoch, den 10. Juni um 18 Uhr im Kino Endstation am Mittwoch, das preisgekrönte Drama Joyland (Pakistan, 2022), ein eindringlicher Film über Geschlechterrollen, Identität und den Mut, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen.

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Montag 01.06.26, 12:49 Uhr
Veranstaltungen an der Ruhr Uni

Wissenschaft gegen Faschismus

Dienstag, 02 Juni 2026, 10:00 – 12:00, Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude

Kritische Forschung & Lehre angesichts von Kürzung und Rechtsruck

Podiumsdiskussion mit Julia Bee, Stephanie Heimgartner, Morten Paul und Jan Schedler, moderiert von Dilan Çelik.
Bei schlechtem Wetter: Foyer GB bzw. GB 4/33


Mittwoch, 3. Juni 2026, 10 Uhr (c.t.), HGA 30

Kunstbildung für das Volk, völkische Kunstbildung – populäre Kunstgeschichte zwischen NS, DDR und BRD [geöffnete Lehrveranstaltung]

Prof. Dr. Sebastian Fitzner, kgi, RUB
Bildung für das Volk war eine zentrale Errungenschaft der Weimarer Republik, die die NS-Diktatur – mit oder ohne Zustimmung der Autor*innen – für sich vereinnahmte. Doch wie kommt es, dass solche Ideologien noch lange in die Nachkriegszeit hinein überlebten? Und wie ging man in DDR und BRD mit solchen Büchern um? Wir nehmen in der Vorlesung ausgewählte Klassiker der populären Kunstgeschichte, vermeintlich unpolitische Publikationen, in den Blick und befragen Sie nach deren Inhalten und Standpunkten.


Mittwoch, 3. Juni 2026, 12:00 -14.00 Uhr Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude

Wir besprechen das Buch von Dagmar Herzog, um uns über das Begehren nach Faschismus auszutauschen. Ein pdf kann zur Verfügung gestellt werden.


Mittwoch, 3. Juni 2026, 14.00 – 16.00 Uhr Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude

How to Resist an der Uni (mit Sowi)

Im World-Café Format werden wir ein Diskussionsforum bilden, bei dem wir der Frage nachgehen: „How to resist an der Uni“. Wir werden an unterschiedlichen Tischen spezifische Topics & Inhalte besprechen.


Mittwoch, 3. Juni 2026,14 Uhr (s.t.), Kunstsammlungen, Forumsplatz

Wie sieht Faschismus aus? Versuch einer Ikonographie [Sonderveranstaltung]

Prof. Dr. Karen van den Berg, kgi, RUB
Faschisten treten in sehr unterschiedlichem Gewand auf, nutzen ganz unterschiedliche Bildsprachen, Ikonographien und Codes, die teilweise nur für Eingeweihte als faschistisch gelesen werden. Der Kurzvortrag stellt einige dieser Codes und Ikonographien vor.


Mittwoch, 3. Juni 2026,15 Uhr (s.t.), Kunstsammlungen, Forumsplatz

Das Erbe der Täter. Baudenkmäler der NS-Zeit [Sonderveranstaltung]

Hans H. Hanke, Architekturhistoriker, Denkmalpfleger und Lehrbeauftragter am Kunstgeschichtliches Institut, RUB
Die NS-Zeit hat zahlreiche politisch kontaminierte Bauwerke in Westfalen hinterlassen – die Wewelsburg als Mittelpunkt des SS-Imperiums, Propagandabauten in den ehemaligen Gauhauptstädten Münster und Bochum, Schulungsstätten, Bunker und Zwangsarbeiterlager. Viele dieser Orte stehen heute unter Denkmalschutz, um das Wirken der Täter anhand der Wirkung der Gebäude nachvollziehbar zu machen.


Mittwoch, 3. Juni 2026, 16 Uhr (s.t.). Kunstsammlungen, Forumsplatz

Kunsthistorisches Schreiben gegen Rechts

Dr. Fiona McGovern (Ulmer Verein AG Kunstgeschichte mit links) im Gespräch mit Clara Heggemann, Jelka Schäfer und Wim Zimmermann (leftarthistories.org) über den Themenkomplex Kunst und (Neue) Rechte und Fragen der Verantwortung und Handlungsspielräume der Kunstgeschichte.


Freitag 22.05.26, 21:15 Uhr
Unterzeichnungsaufruf an lokale Initiativen:

Neues Memorandum zu 75 Jahre GFK – Es geht auch anders!

Der in Bochum beheimatete Flüchtlingsrat NRW ruft Organisationen auf Bundesebene und Landesebene sowie lokale Initiativen (ergo keine Privatpersonen, politische Parteien, Unternehmen) zur Unterzeichnungt eine Memorandums auf. Anlass ist der 75. Jahrestag der Unterzeichnung der Genfer Flüchtlingskonvention.

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Sonntag 10.05.26, 16:32 Uhr
Gedenkrundgang am Tag der Befreiung am 8. 5. 2026 in Bochum

Redebeitrag von Dennis Huy und Sebastian Cramer, DGB Jugend Bochum

Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg

Sebastian:
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,
wir stehen heute hier am 8. Mai – dem Tag der Befreiung.
Vor 81 Jahren endete die nationalsozialistische Terrorherrschaft. Für Millionen Menschen bedeutete dieser Tag das Ende von Krieg, Verfolgung, Konzentrationslagern und Zwangsarbeit.
Der 8. Mai erinnert uns aber nicht nur an das Ende des Nationalsozialismus. Er erinnert uns auch daran, wie schnell Demokratie verloren gehen kann.
Und genau deshalb stehen wir heute als Gewerkschaftsjugend hier.
Denn Gewerkschaften waren für die Nazis von Anfang an Feinde.
Warum? Weil freie Gewerkschaften für Solidarität stehen. Für Mitbestimmung. Für gleiche Rechte. Für die Idee, dass Menschen gemeinsam stärker sind als Angst und Spaltung.

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Sonntag 10.05.26, 16:19 Uhr
Gedenkrundgang am Tag der Befreiung am 8. 5. 2026 in Bochum

Redebeitrag von Michael Niggemann, VVN – BdA

8. Mai 2026 – 81. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg

Liebe Anwesende!

Vor den Gräbern für die in Bochum umgekommenen Zwangsarbeiter sind wir hier an der Gedenkstätte für die von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfern angekommen. Vielfach hatten Widerstandskämpfer Kontakte zu Zwangsarbeitern, vor allem in den Betrieben, gesucht. Sie waren sich einig in ihrer Gegnerschaft zu Hitler und dem Naziregime. Sie wollten ein Ende des Krieges.

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Sonntag 10.05.26, 16:18 Uhr

Redebeitrag von Felix Lipski, Holocaustüberlebender, Klub STERN der Jüdischen Gemeinde Bochum

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa durch die vollständige bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Wir feiern heute 81 Jahre Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus, das Ende des größten Blutvergießens der Weltgeschichte und die Rettung der europäischen Juden vor der vollständigen Vernichtung. Im Zweitem Weltkrieg haben 60 Millionen Menschen ihr Leben verloren, fast die Hälfte davon waren Zivilisten. Jeder Zehnte war Jude. Am stärksten betroffen waren die Sowjetunion und die Rote Armee.

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Sonntag 10.05.26, 16:03 Uhr
Gedenkrundgang am Tag der Befreiung am 8. 5. 2026 in Bochum

Redebeitrag von Uli Borchers Bündnis gegen Rechts

8. Mai 2026: AN WEN ERINNERN WIR? WEM GILT UNSER GEDENKEN?

Wir erinnern an die Menschen, die in Bochum zur Zwangsarbeit gezwungen wurden, Zivilisten, Kriegsgefangene, politische Häftlinge, jüdische Häftlinge.
Wir gedenken der Menschen, die im politischen Widerstand waren und hingerichtet wurden.
Nach einem Bericht der Gestapo vom 10.April 1939 waren ca.112.000 politisch Verurteilte und ca. 300.000 Widerstandskämpfer in Haft (Quelle:Schriftenreihe der Demokratischen Aktion anlässlich der „Ausstellung antifaschistischer Widerstand 1933-1945“ 1971 München).

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Samstag 02.05.26, 12:00 Uhr
Vorabenddemo "Den Zuständen keine Ruhr" am 30. 4. 26 in Witten

Aufruf zur nächsten Demo in Witten

Von Trauer zu Wut zu Widerstand 

Vor etwa einem Monat griff ein Mann in Witten seine Ehefrau und die beiden gemeinsamen Kinder an. Der dreizehnjährige Sohn überlebte den Angriff nicht, Frau und Tochter wurden lebensgefährlich verletzt. Bereits im Mai letzten Jahres versuchte ein Mann in Witten seine Ex-Frau vor den Augen der gemeinsamen Tochter zu ermorden. Als Femizid bezeichnet man die Tötung von Mädchen oder Frauen im Kontext geschlechtsspezifischer Gewalt. 

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Samstag 02.05.26, 11:58 Uhr
Vorabenddemo "Den Zuständen keine Ruhr" am 30. 4. 26 in Witten

Redebeitrag eines „Arbeiterkindes“*

Ich stehe heute hier als Arbeiterkind. Und ich sage das nicht, weil es auf einem Plakat gut aussieht, sondern weil es meine Realität ist. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man am Küchentisch sitzt und vom verschimmelten Brot die Ränder abschneiden muss, damit man überhaupt etwas im Magen hat. Ich weiß, wie es ist, wenn man die Wohnung, in der man aufgewachsen ist, verlassen muss, weil sie dem Amt plötzlich ein paar Quadratmeter zu ‚groß‘ ist.

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Samstag 02.05.26, 11:20 Uhr
Vorabenddemo "Den Zuständen keine Ruhr" am 30. 4. 26 in Witten

Redebeitrag von Riseup4rojava Ruhr

Kurdistan ist kein Ort.
Kurdistan ist ein Zustand.

Ein Zustand von Angriff.
Ein Zustand von Widerstand.
Ein Zustand von Leben, das sich nicht brechen lässt.

Und dieser Zustand wird angegriffen.
Jetzt. Gleichzeitig. Überall.

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Samstag 02.05.26, 11:20 Uhr
Vorabenddemo "Den Zuständen keine Ruhr" am 30. 4. 26 in Witten

Redebeitrag aus dem soziokulturellen Zentrum Trotz Allem

Liebe Genossinnen,
liebe Freundinnen,
ich freue mich, dass heute so viele Menschen in unsere freundliche Kleinstadt an der Ruhr gekommen sind, die in den vergangenen Jahren an diesem denkwürdigen Tag, dem Vorabend des internationalen Kampftags der Arbeiterklasse, in Bochum demonstriert haben. Damit haben wir gewissermaßen schon einen zentralen Antagonismus überwunden, nämlich den von Zentrum und Peripherie.

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Samstag 02.05.26, 10:19 Uhr

Redebeitrag von der Seebrücke Bochum und vom Offenen Antifaschistischen Café Bochum

Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen,

wir von der Seebrücke Bochum und vom Offenen Antifaschistischen Café Bochum, setzen uns immer wieder für internationale Menschenrechte ein, weshalb der folgende Redebeitrag ein gemeinsames Herzensprojekt ist –
Uns allen hier ist klar:
Menschenrechte sind unverhandelbar. Sie gelten immer und überall – für alle Menschen.
Und genau daran entscheidet sich, ob wir als Linke glaubwürdig sind – oder nicht.
Denn es reicht nicht, sich abstrakt zu Menschenrechten zu bekennen.
Die Frage ist: Tun wir das auch dann, wenn es unbequem wird?
Oder wenn es nicht ins eigene Weltbild passt?
Gerade bei internationalen Konflikten – besonders im sogenannten Nahen Osten – sehen wir, wie schwer sich viele damit tun.
Ja, der Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser*innen ist komplex, historisch gewachsen und voller Leid.
Aber eines ist nicht komplex:
Menschenrechte gelten für alle. Immer. Ohne Ausnahme.
Das heißt:

  • Wenn Zivilist*innen bombardiert werden – ist das zu verurteilen.
  • Wenn Menschen vertrieben werden – ist das zu verurteilen.
  • Wenn Pressefreiheit eingeschränkt wird – ist das zu verurteilen.
  • Wenn Zivilbevölkerung ausgehungert wird – ist das zu verurteilen.
  • Wenn Geiseln genommen werden – ist das zu verurteilen.
  • Wenn Terror gegen Zivilist*innen verübt wird – ist das zu verurteilen.
  • Wenn Krankenhäuser und zivile Infrastruktur angegriffen oder als Schutzschilde für Terror missbraucht werden – ist das zu verurteilen.

Egal von wem. Egal auf welcher Seite.
Und ja – das bedeutet auch:
Wir müssen den Mut haben, jede politische Fraktion zu kritisieren, die internationales Recht bricht.
Denn Menschenrechte sind kein politisches Instrument.
Sie sind eine rote Linie.
Israel ist ein Schutzraum und Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden weltweit – entstanden aus der Erfahrung von Verfolgung, Pogromen und dem Menschheitsverbrechen der Shoah.
Das anzuerkennen ist lebensnotwendig.
Aber das darf uns nicht blind machen für das Handeln der religiös-nationalistischen Regierung in Israel.
Wir sehen eine Politik, die von massiver Gewalt geprägt ist.Wir sehen rassistische, entmenschlichende und genozidale Rhetorik aus Teilen der Regierung.
Wir sehen viel zu viele zivile Todesopfer, die als Kollateralschaden weggewischt werden.
Wir sehen fortgesetzte Siedlungspolitik, Vertreibung und Entrechtung in der Westbank. Die aktuell verschärfte Gesetzeslage mit der geplanten Einführung der Todesstrafe für Palästinenser*innen in den besetzten Gebieten macht uns fassungslos.
Und das benennen wir.
Denn:
Wir sind verdammt nochmal Linke!
Wir kämpfen gegen Rassismus.
Wir kämpfen gegen Unterdrückung.
Wir kämpfen gegen Entrechtung.
Aber genau das bedeutet auch:
Wir solidarisieren uns nicht mit Islamisten wie beispielsweise der Hamas.
Nicht mit Kräften, die Frauenrechte unterdrücken, queere Menschen verfolgen, politische Gegner*innen ermorden, ihre eigenen Leute als Schutzschild benutzen, diese bewusst opfern und die Vernichtung Israels propagieren.
Wir sagen klar:
Wir kämpfen gegen Islamismus.
Wir kämpfen gegen Antisemitismus.
Jüdinnen und Juden zu töten ist kein Widerstand.
Sie hier in Deutschland anzugreifen oder für die Politik Israels verantwortlich zu machen, ist keine
Solidarität – es ist Antisemitismus.
Und noch etwas, das viel zu oft verdrängt wird:
Sexualisierte Gewalt im Krieg.
Vergewaltigung, sexuelle Folter, Erniedrigung – sind kein „Nebenprodukt“ von Krieg.
Es ist in vielen Konflikten eine bewusst eingesetzte Waffe.
Die Vereinten Nationen benennen das klar:
Ein Kriegsverbrechen. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Und trotzdem erleben wir, dass diese Gewalt selektiv wahrgenommen wird.
Dass sie relativiert wird.
Dass sie ignoriert wird.
Und wir sagen das deutlich:
Es ist unerträglich, wenn Teile der Linken sexualisierte Gewalt ernst nehmen – außer wenn sie sich gegen Jüdinnen richtet.
Ebenso unerträglich ist es, wenn wiederum andere Teile der Linken die Augen vor

sexualisierter Gewalt israelischer Soldaten und radikaler israelischer Siedler verschliessen.

Es ist unerträglich, wenn sexualisierte Gewalt nur dann thematisiert wird, wenn es die Argumente des eigenen Lagers untermauert und die Betroffenen nur als Instrument gesehen werden. Wie kann es sein, dass Menschen, die sich zu Recht mit den mutigen Menschen der „Jin, Jiyan, Azadî“-Proteste solidarisiert haben, bei den Verbrechen der Hamas wegschauen und sich in Teilen sogar mit ihr solidarisieren?
Das alles ist kein Versehen.
Das ist politisches Versagen und gezielte instrumentalisierende Agitation
Menschenrechte sind kein Buffet.
Was wir stattdessen brauchen, ist etwas Radikales:
Radikale Empathie.
Eine Empathie, die nicht fragt:
„Zu wem gehöre ich?“
Sondern:
Wer leidet?“
Initiativen wie Palestinians and Jews for Peace zeigen, dass das möglich ist:
Dass man das Leid beider Seiten sehen kann, ohne es gegeneinander auszuspielen.
Dass man sagen kann:
Ja, Palästinenser*innen leiden unter Besatzung, Gewalt und Entrechtung.
Und ja, Jüdinnen und Juden erleben Terror, Angst und antisemitische Gewalt.
Und dass beides gleichzeitig wahr ist.
Diese Haltung ist unbequem.
Aber sie ist die einzige, die politisch und moralisch trägt.
Wenn wir als Linke ernst genommen werden wollen, dann müssen wir aufhören, die Welt in einfache Lager zu pressen.
Wir müssen aufhören, Gewalt zu relativieren, nur weil sie von der vermeintlich „richtigen Seite“ kommt.
Und wir müssen anfangen, konsequent zu sein:
Für Menschenrechte – immer.
Für alle Menschen – ohne Ausnahme.
Gegen jede Form von Gewalt – egal von wem.
Denn am Ende geht es nicht darum, wer recht hat.
Sondern darum, dass Menschen leben können.
Überall.
In Würde.
In Sicherheit.
In Freiheit.
Das ist unser Maßstab.
Und daran müssen wir uns messen lassen.
Und noch ein Satz zur unsäglichen Spaltung der Linken Szene:
Versuchen wir, trotz aller Differenzen nicht zuzulassen, dass wir  uns weiter in Lager aufspalten, lasst uns wieder miteinander reden, Gemeinsamkeiten finden und verbünden, denn von weiterer Spaltung profitieren nur die Rechten.

Danke 

Der Redebeitrag als PDF-Druckvorlage.


Samstag 25.04.26, 13:57 Uhr
Klima-Demonstration von Fridays for Future am 24.4.2026

Redebeitrag von Fridays for Future

Wenn wir an die aktuelle Gaspolitik denken, dann ist da sofort ein Bild im Kopf, das mit Schrecken verbunden ist. Ich spreche nicht von Scholz und seiner Augenklappe. Nein Ich spreche von jemand nooooch schlimmeren. Katharina Reiche! die wohl meist gefürchtetste Frau der Energiewende! Katherina Reiche und die Bundesregierung überfluten uns gerade mit vergangenheitsorientierten Gesetzesentwürfen. Die Energiewende wird komplett ausgebremst, wodurch unsere Klimaziele immens torpediert werden. Wir haben jetzt in den vorherigen Reden schon gehört, warum das so katastrophal ist und zu neokolonialer Ausbeutung führen kann. Aber was ist eigentlich mit den Menschen in Bochum?

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Samstag 25.04.26, 13:36 Uhr
Klima-Demonstration von Fridays for Future am 24.4.2026

Redebeitrag von Ende Gelände

Wir stehen hier vor der BP-Europazentrale. Einem der größten fossilen Konzerne der Welt. Wir haben schon öfter hier demonstriert, aber warum?

BP hat eine imperailisistische Vergangenheit, sie waren früher auch schon am Regimewechsel im Iran beteiligt, damit sie weiter Profite mit iranischem Öl machen können, sie haben den CO2-Fußabdruck erfunden, um ihre Schuld an der Klimakrise auf die Konsument*innen zu schieben und sie waren für die Deep-Water-Horizon Öl-Katastrophe im Golf von Mexico verantwortlich.

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Samstag 25.04.26, 13:06 Uhr
Klima-Demonstration von Fridays for Future am 24.4.2026

Redebeitrag von Karin Salewski BUND Bochum

Auch der BUND Bochum unterstützt den heutigen Klimastreik und die Forderungen von Fridays for Future. Als Umwelt- und Naturschutzverband sind wir natürlich schon aus Gründen des Klimaschutzes für eine Energiewende. Extremwetterlagen haben weltweit zugenommen, was auch große Kosten verursacht und übermäßig die Ärmeren trifft. Das Leben von Mensch und Natur wird durch die Klimakrise beeinträchtigt, unsere Lebensgrundlagen sind gefährdet. Da sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass auch unsere Regierung alles dafür tut, den CO2-Ausstoß in allen Bereichen zu verringern.

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Freitag 24.04.26, 13:54 Uhr

„Autoritäre im Angriffsmodus“ 7

Unabhängige Antifas Bochum (UAB) nehmen zur Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Vorabenddemonstration am 30. 4. Stellung: »Mit der Anmeldung einer Demonstration durch die SDAJ-Bochum als Konkurrenzveranstaltung zu der jährlichen, überregionalen „Revolutionären Vorabenddemo“ in Witten ist offenkundig geworden, was sich bereits zuvor im Kleinen vollzog. Es ist der offensichtliche Spaltungsversuch der großen Vorabenddemo und damit die Fortsetzung der destruktiven Tendenzen mit anderen Mitteln.

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Freitag 10.04.26, 11:59 Uhr

Treffen der Feministischen Allianz

Die Feministische Allianz lädt am Samstag, den 25.04 um 17 Uhr in der Oval Office Bar zum nächsten öffentlichen Vernetzungstreffen ein: »Wir bringen die feministischen Kräfte der Stadt zusammen – zum Vernetzen, Austauschen und gegenseitigen Stärken. Gleichzeitig wollen wir eine Anlaufstelle sein für alle Menschen in der Stadt, die noch nach Anschluss, Austausch und solidarischer Community suchen. Du bist willkommen – egal, ob du schon lange aktiv bist oder einfach neugierig vorbeischauen möchtest. Anstehende Themen:

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