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Montag 20.01.20, 10:41 Uhr

Gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung

Das Netzwerk „Stadt für alle Bochum“ lädt am Mittwoch, den 22. Januar, um 18 Uhr beim Mieterverein Bochum, Brückstraße 58 zu einem Vorbereitungstreffen eines internationalen Aktionstags am 28.März ein: »Die wohnungspolitische Frage ist auf der politischen Agenda zuletzt immer wichtiger geworden. Das liegt an den weiter steigenden Mieten, vielen neuen Initiativen, Mietendeckel- und Eineignungsdebatte in Berlin sowie größeren lokalen Demonstrationen. Auf der Bundesebene ist leider trotz der intensiven Diskussionen fast nichts passiert. Die Große Koalition hat bisher keine wirksame Antwort auf den sprichwörtlichen Mietenwahnsinn gefunden. Im vergangenen Jahr haben sich schließlich zwei bundesweite Bündnisse gegründet; „Wohnen ist Menschenrecht“ ist ein Zusammenschluss, in dem vor allem die großen Verbände wie Mieterbund und DGB aktiv sind. Mieterinitiativen und Recht auf Stadt Netzwerke haben sich im das Aktionsbündnis „Gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung“ zusammengeschlossen. Diese Doppelung liest sich zwar etwas unglücklich, ist aber den unterschiedlichen Arbeitsweisen geschuldet. Die Forderungen hingegen gleichen sich an vielen Punkten. mehr…


Sonntag 19.01.20, 20:19 Uhr

Hintergründe der Ruhrparkblockade

Das AntifaCafé im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 22. Januar um 19 Uhr zu einer Veranstaltung über die Hintergründe der Ruhrparkblockade ein: »Was ist eigentlich passiert? Warum wurde das Einkaufszentrum blockiert, und warum ausgerechnet am 23.12.? Und was hat das überhaupt mit der Fantifa Castrop-Rauxel zu tun? Im Rahmen der Aktionstage #KeinMachten wurde in den frühen Morgenstunden des 23.12.2019 die Zufahrt zum Einkaufszentrum Ruhrpark blockiert. Die Aktivisti, die teilweise technische Hilfsmittel nutzten, wurden von solidarischen Passant*innen unterstützt, die spontan eine Versammlung in Form einer Mahnwache anmeldeten. Der Vortrag bietet einen Einblick in die Aktion aus Sicht der Mahnwache und stellt die Hintergründe und Motivation der Aktivisti vor.«


Sonntag 19.01.20, 18:00 Uhr

Treffen des Klimaschutzbündnisses

Am Mittwoch, den 22. 1., findet um 18:00 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstr. 19a das 3. Treffen des Klimaschutzbündnisses   statt. In der Einladung heißt es: »In Bochum hat sich im September 2019 auf Initiative des Arbeitskreises Umweltschutz Bochum (AkU) das Bochumer Klimaschutzbündnis gegründet. In ihm sind alle wichtigen Umweltschutzgruppen der Stadt zusammengeschlossen. Ziel ist es, Politik und Verwaltung endlich zu effektivem Handeln bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen und bei Anpassungsmaßnahmen an die verheerenden Folgen des Klimawandels zu bewegen.  Es werden erste Ergebnisse der 7 AG’s (Überprüfung Ratsbeschlüsse (Klimanotstand), Innenstadt, ÖPNV, Ökostrom, Lenkungswirkung Gebühren, Bildungsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit) vorgestellt und diskutiert. Weitere AG’s können gebildet werden. Die Teilnahme weiterer Bochumer Bürgerinnen und Bürger ist erwünscht.«


Donnerstag 16.01.20, 20:26 Uhr

Krieg gegen Rojava – Aktuelle Lage und Widerstand

Das „Ruhrgebietsbündnis – Solidarität mit Rojava“ lädt am Mittwoch, den 22. Januar um 19 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 zu einem Vortrag von Ali Cicek, Mitarbeiter bei Civaka Azadon  ein zum Thema „Krieg gegen Rojava – Aktuelle Lage und Widerstand“:  »Am 9. Oktober begann die Türkei unter dem Schirm der NATO und Russlands ihren Angriffskrieg auf die verbliebenen Kantone Rojavas. Im Januar 2018 war sie bereits in Afrin eingefallen und hält dieses seitdem mithilfe dschihadistischer Milizen besetzt. mehr…


Mittwoch 15.01.20, 18:17 Uhr

Was tun in Zeiten von AfD und Djihadismus

Die Linke Liste lädt am Donnerstag. den 23. 1. um 18. 30 Uhr im Blue Square zu einem Vortrag  von Lothar Galow-Bergemann ein zum Thema „Was tun in Zeiten von AfD und Djihadismus“: »Seit fünf Jahren explodieren Dumpfbackentum und Gewalt. 2014 skandierten erstmals seit 1945 wieder Massenaufmärsche in Deutschland „Tod den Juden!“ Organisiert wurden sie von Islamisten, Nazis und Linksreaktionären, deren antisemitischer Hass gegen Israel sie zusehends zusammenführt. Weltweit häufen sich djihadistische Terroranschläge auf jüdische Einrichtungen, auf Symbole von Religionskritik, Meinungs- und Redefreiheit und auf Menschen, die einfach nur ihr Leben genießen oder feiern wollen. Doch damit nicht genug. Schon bald nach dem kurzlebigen „Sommermärchen“ von 2015 offenbarte sich im kollektiven Herbeiphantasieren einer angeblichen „Flüchtlingskrise“ eine tief sitzende Menschenfeindlichkeit großer Teile der deutschen Mehrheitsbevölkerung. Kaschiert wird sie mit der Floskel, „wir“ könnten ja schließlich „nicht alle aufnehmen“. Ein rassistischer und gewalttätiger Mob agiert gegen Geflüchtete und wirkliche oder eingebildete MuslimInnen. Die AfD rückt immer weiter nach rechts und nimmt protofaschistische Züge an. mehr…


Mittwoch 15.01.20, 18:06 Uhr

Cuba Feliz

Der Filmclub der Humanitäten Cubahilfe zeigt am Donnerstag, den 19. Januar um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer den Film Cuba Feliz und schreibt über den Film: »Cuba Feliz ist die Geschichte des Straßensängers Miguel Del Morales – El Gallo, der seinen großenTraum lebt. Er reist auf den Spuren kubanischer Musiklegenden durchs ganze Land und trifft sie alle: Salsa Stars, Rapper aus den Slums, alte ungestüme Musiker, Bolero Sänger, Jazzer… Die magischen Momente dieser Zusammentreffen lässt er in seine Lieder einfließen. Während seiner Reisen findet der Sänger eine Gruppe von Musikern, die ihn als Bruder willkommen heißen und mit ihm weiterziehen. El Gallo, der nur mit einer Gitarre unterwegs ist und keine sozialen Banden kennt, verändert sich und öffnet sich seinen neuen Freunden. Er entdeckt das Lachen in der Musik, im Tanz, in der Improvisation, er entdeckt die Emotionen, die man einer Trompete entlocken kann und die in simplen Songs stecken, wenn sie unter Freunden angestimmt werden. Aber die Realität holt den Sänger wieder ein. Das Leben ist nicht so witzig wie in den Trinkliedern, nicht so süß wie in den mystischen Gesängen. El Gallo hat Kuba von Norden nach Süden, von Westen nach Osten durchreist, aber am Ende seines Traums ist er wieder dort angelangt wo er begonnen hat… Auch diesen Film zeigen wir in der Originalversion mit deutschen Untertiteln.«


Freitag 10.01.20, 21:13 Uhr

Gender-Geisterbahn am Schwanenmarkt 4

Matthias Schamp, Inhaber einer kleinen gutgehenden Sinnsucherei teilt mit: »Die Arbeit am Schwanenmarkt 1 schreitet voran. Nach der fulminanten Eröffnung unter dem Motto „Die Mauer muss weg!“ Ende letzten Jahres gibt es jetzt am Samstag, 11. Januar 2020, 19 Uhr eine: Gender-Geisterbahn. Der Schwanenmarkt 1 ist ein Labor für Kunst & soziale Recherche. Das Projekt wurde von mir gemeinsam mit Helene Skladny und Stephan Strsembski ins Leben gerufen. Sechs Seminare der Evangelischen Hochschule RWL sind involviert. Über 100 Studierende. An der Gender-Geisterbahn zudem Gilbert Geister. mehr…


Freitag 10.01.20, 18:21 Uhr

Workshop Feminismus und Marxismus

Die Linke Liste an der Ruhr-Uni lädt am Montag, dem 13. Januar um 16 – 21 Uhr zu einem Workshop zum Thema Feminismus und Marxismus in der Frauenbibliothek Lieselle, Ruhr-Uni, GA 02/60 ein: »Selbstbestimmung, Sexualität, Geschlecht, Identität, Liebe – diese Themen und Begriffe treten in feministischen Debatten auf. Ganz andere Begriffe und Themen prägen dagegen die marxistischen Debatten: Arbeit, Geld, Ware, Wert, Kapital. So verwundert es nicht, dass die Analyse der Geschlechterverhältnisse nicht fester Bestandteil marxistischer Theorie ist – und die Reflexion der Produktionsverhältnisse nicht fester Bestandteil feministischer Theorien. mehr…


Donnerstag 09.01.20, 20:08 Uhr

Fridays in der Kulturfabrik

Die Bochumer Fridays for Future Initiative schreibt. »Im Januar werden wir uns jeden Freitag ab 11 Uhr in der Kulturfabrik an der Dorstener Straße 17 treffen. Die Zeit dort möchten wir nutzen, um Ideen zu teilen, Menschen kennenzulernen und Kraft zu tanken. Außerdem können von da aus kleinere Aktionen wie z.B. Kreidemalereien starten. Bringt gerne Instrumente, Freund*innen oder Spiele mit! Wir freuen uns auf eine entspannte Zeit mit euch.«


Sonntag 05.01.20, 21:05 Uhr

US-Militärbasen in Deutschland schließen

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken Sevim Dagdelen erklärt zu den Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump, bei einem Krieg gegen den Iran auch Ziele, die wichtig sind für die iranische Kultur, angreifen zu wollen: „Die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit Kriegsverbrechen gegen den Iran vorzugehen, verstößt gegen das absolute Gewaltverbot in der UN-Charta. Diese verantwortungslose Eskalation der US-Administration kann nicht folgenlos bleiben. Die US-Militärbasen in Deutschland sind zu schließen, will man nicht als Plattform für ungeheuerliche US-Verbrechen bei einem Krieg gegen den Iran dienen.  Während Donald Trump öffentlich ankündigt, sich nicht mehr an das humanitäre Kriegsvölkerrecht und die Genfer Konvention halten zu wollen, darf es kein ‘Weiter So’ der deutschen Außenpolitik geben. Die ungeheuerlichen Drohungen müssen klar verurteilt werden. Wer sich per Twitter brüstet, Kriegsverbrechen begehen zu wollen, kann keine Militärbasen im Geltungsbereich des Grundgesetzes unterhalten. Die Bundesregierung muss sich dem US-Krieg gegen den Iran verweigern und öffentlich erklären, dass Deutschland sich weder direkt noch indirekt an dieser Gewalttat beteiligen wird. Die Linke fordert den Abzug der US-Soldaten aus Deutschland und die Schließung der US-Militärbasen wie der Air Base Ramstein, die auch als Relaisstation für die US-Drohnenmorde dient.“


Sonntag 05.01.20, 09:58 Uhr
Film-Dokumantation:

Hausbesetzung der Herner 131 im Jahr 2017 1

Am Freitag, den 10. Januar zeigt die Antifaschistische Linke Bochum in ihrer Veranstaltungsreihe zur autonomen Bewegung in Bochum um 19 Uhr
im Provisorium, Dorstener Straße 17 einen Film über die Hausbesetzung der Herner 131 im Jahr 2017 und schreibt dazu: »Im Jahr 2017 wurde in Bochum-Hamme ein Haus besetzt. Die Herner Straße 131 wurde für mehrere Wochen zum zentralen Anlaufpunkt für die alternative und linke Bewegung in Bochum. Der Film gibt Einblicke in die Motivation der Hausbesetzer*innen und zeigt eine Momentaufnahme des Häuserkampfes in unserer Stadt. Im Anschluss an den Film könnt ihr im Rahmen des Soli- Tresens Rambazambar das ein oder andere Bierchen trinken.«

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Samstag 04.01.20, 14:21 Uhr

Dokumentarfilm „The Antifascists“

Das Antifa-Café zeigt am Mittwoch, den 8. 1. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum – schwedisch mit englischen Untertiteln – den Dokumentarfilm „The Antifascists“ und schreibt: » 2013 griffen 40 Neonazis eine friedliche Demonstration in einem Vorort von Stockholm an. Hier hatten sich mehrere hundert Menschen versammelt, um gegen Nazi-Schmierereien zu demonstrieren. Die Neo-Nazi-Gruppe „Schwedische Widerstandsbewegung“ bekannte sich zu diesem Anschlag.

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Freitag 03.01.20, 21:05 Uhr

Aktuelle Fake-News von der Arbeitsagentur

„Die Agentur für Arbeit zählt im Dezember insgesamt 15.873 arbeitslose Personen“, heißt es heute in der Pressemitteilung der Bochumer Arbeitsagentur. Das ist ein Anstieg im Vergleich zur Zahl vom Vormonat. Da die Agentur nur Positives vermelden darf, lautet die Überschrift „gut 2.500 weniger seit 2016“. In der selben Pressemitteilung räumt die Agentur ein, dass bei ihr in Wirklichkeit 22.291 Arbeitslose gemeldet sind. Die Quote liegt also nicht bei 8.2 Prozent sondern bei 11,5 Prozent. Die 6.418 in der Statistik unterschlagenen „Unterbeschäftigten“, werden nicht als arbeitslos mitgezählt, „weil sie“, so die Begründung der Agentur, „Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.“ Das sind also arbeitslose Menschen, die aus der Statistik rausgetrickst werden. Das Ganze steht am Ende der Pressemitteilung. Die meisten Jounalist*innen lesen das nicht mehr und verbreiten die Fake-News von Anfang der Pressemitteilung. Übernommen wird dann auch die Formulierung, dass dies die Zahl der Arbeitslosen in Bochum sei. Das ist ist dann zweifach falsch. Das ist lediglich die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen. Viele Menschen wollen sich den Schikanen der Arbeitslosen Verwaltung und dem Hartz IV-Regime nicht aussetzen und melden sich nicht arbeitslos. Die Pressemitteilung der Arbeitsagentur.


Freitag 03.01.20, 19:44 Uhr

„Deutsche Post AG als Erpresser“ 1

Wolfgang Jöst vom Ubu schreibt: »An Silvester hatte ich nur 1 Brief im Postfach. Einen auf den 02.01.2020 vordatierten der Deutschen Post AG. Ich sage sofort, was ich letztlich will: dass die Privatisierung der Post wieder zurückgenommen wird. In ihrem Brief teilt mir die Post mit, dass die Jahresmiete für das Postfach um 3 Euro angehoben wird. Die Post verspricht gleichzeitig einen höheren Mehrwert, dass ich nämlich zukünftig per E-Mail über eingehende Sendungen benachrichtigt werde. Dann kommt sogar das Wörtchen nachhaltig: „Leider unterliegen auch wir allgemeinen Rahmenbedingungen, die unsere Kostensituation nachhaltig belasten. Dies sind insbesondere steigende Kosten beim Betrieb unserer Postfachanlagen, aber auch die stetig steigenden Anforderungen an die Qualität unserer Produkte und Services.“ Unverschämtheit! Wer die Post lange kennt, weiß, dass seit vielen Jahren genau das Gegenteil wahr ist, und der Postservice immer schlechter wird. Ich z.B. kenne noch Nachtschalter, Sonn- und Feiertagsservice, Briefmarkenautomaten, mehr Briefkästen und häufigere Leerungen. mehr…


Mittwoch 25.12.19, 09:23 Uhr

27.12. 19 Uhr: Critical Mass

Am vierten Freitag im Monat um 19 Uhr startet am Rathaus immer eine gemeinschaftliche Radtour durch Bochum: Critical Mass. Ein Teilnehmer dokumentiert die Aktion im November in einem Video. Urban radeling beschreibt, was Critical Mass ist: »Grundlage ist § 27 der Straßenverkehrsordnung. Danach darf eine Gruppe von mehr als 15 Radfahrenden im geschlossenen Verband fahren und wird wie ein großes Fahrzeug behandelt, d.h.:

  • Man fährt zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn
  • Fährt der erste Radler bei Grün über eine Kreuzung, dürfen die anderen bei Rot folgen.

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Dienstag 24.12.19, 17:48 Uhr

Congress Everywhere in Bochum

Während in Leipzig der 36. ChaosCommunicationCongress (36C3) statt findet, lädt space-left ein, von Freitag, den 27. 12 bis Montag, den 30. 12. die Vorträge aus Leipzig jeweils ab 13.37 Uhr „im beschaulichen Sozialen Zentrum in Bochum“ anzuschauen: »Neben den Vorträgen werden wir auch ein kleines Hack-Center haben und Platz zum hacken bieten. Wir haben für euch mehrspurige Datenautobahnen ins Neuland, Getränke im Bereich von 0mg – 30mg Koffein / 100ml und Diskussionen von Ada Lovelace bis Zero-Days zu bieten. Der aktuelle „Fahrplan“ zum 36C3


Sonntag 22.12.19, 10:56 Uhr

Holy Shit

Das Soziale Zentrum öffnet am 24.12. und 19 Uhr seine Pforten. Alle Outcasts, Irrlichter, Individualist*innen und Nachzügler*innen vom Familientisch sind eingeladen, den Abend in gewohnter SZ- Atmosphäre zu verbringen. „Es gibt auch was zum Mampfen (gegen Spende)“. Ab Mitternacht ist Party im Bahnhof Langendreer: „Holy Beatz | Weihnachten wird laut und heftig“. Die Party darf nicht eher beginnen, weil das Feiertagsgesetz NRW an diesem Tag von 16 – 24 Uhr alle „der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen“ verbietet. Erlaubt ist, auf größeren Versammlungen „Oh Du Fröhliche“ zu singen und Kinder zu betrügen, indem ihnen erzählt wird, der Religionsstifter des Christentums würde als Kleinkind reinkarniert Geschenke vorbeibringen.


Samstag 21.12.19, 11:43 Uhr

Foodsharing: Lebensmittel fair teilen

Die Bochumer foodsharing Initiative kann z. Z. ein leerstehendes Ladenlokal in der Kortumstraße 124 nutzen. Sie wollte vor allem auf dem Weihnachtsmarkt Bochum präsent sein, um auch dort etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun; nämlich übrig gebliebenes Essen bei Schließung retten und im Anschluss im „Weihnachtslokal“ fair teilen. Am morgigen Sonntag und dann am Montag ist das Lokal von 16 – 20 Uhr geöffnet. Am 24. Dezember wird dann von 12 – 14 Uhr zum „Weihnachten Teilen“ eingeladen.


Donnerstag 19.12.19, 08:15 Uhr

Alternative Geschenkverpackstation am globalen Regenwaldtag

Students for Future und Fridays for Future laden am Freitag, den 20. Dezember von 14 – 20 Uhr zu einer Aktion am Hauptbahnhof, Anfang der Huestraße ein: »Aufgrund der weltweit anhaltenden Waldbrände, die vor allem Regenwälder betreffen, findet am 20. Dezember in vielen Ortsgruppen Deutschlands und weiterer EU- Länder ein Aktionstag und Streik zum Regenwald statt. Wie auch hier in Bochum. Mit der alternativen Geschenkverpackstation soll die Bevölkerung auf die Wichtigkeit und aktuelle Zerstörung der Regenwälder aufmerksam machen, die auch dem Konsum der Industrieländer geschuldet ist. mehr…


Mittwoch 18.12.19, 21:52 Uhr

„Vonovia macht sich lächerlich“

Das Bochumer Wohnungsunternehmen Vonovia hat einem Vertreter des MieterInnenvereins Witten Hausverbot für seine Geschäftsräume erteilt und verweigert die weitere Korrespondenz mit ihm. Bis zur Benennung eines anderen Vertreters wolle es nur noch mit den Mietern direkt korrespondieren, teilte das Unternehmen in einem Schreiben vom 6. Dezember mit. „Wir erleben hier gerade, wie sich auch eine riesige, börsennotierte Firma komplett lächerlich machen kann“, kommentiert Aichard Hoffmann vom Mieterforum Ruhr, dem der MieterInnenverein Witten angehört. „Die größte europäische Wohnungsgesellschaft mit über 350.000 Wohnungen zittert so sehr vor einem Mitarbeiter eines Mietervereins aus einer westdeutschen Kleinstadt, dass es den Umgang mit ihm verweigert!“ mehr…