Ich bin eine von vielen Beschäftigten im Gesundheitswesen Von der die Politik viel geredet hat und die Tagesschau berichtet. Ich arbeite als Pflegekraft in einer Notaufnahme. Im Sommer 2020 habe ich dort angefangen, als ein großes Aufatmen stattfand, weil die erste Welle vorbei war und wir Besserung erhofften. Ich kann euch eins sagen: Besser ist es nie geworden und besser war es auch vorher nie. Schon als ich meine Ausbildung 2017 anfing, durfte ich ein kaputt gespartes Gesundheitssystem kennen lernen. Schon damals gingen viele Kolleg:innen am Krückstock: kaputt nach all den Jahren ohne Verbesserung im Gesundheitswesen. Schon damals gab es zu viele Patient:innen für zu wenig gut ausgebildete Kräfte. Zu viel Versorgung für zu wenig Zeit.
mein Name ist Regine Hammerschmidt und ich bin pädagogische Mitarbeiterin beim Kinder- und Jugendring. Die gesellschaftliche Wahrnehmung der Jugend war besonders zu Beginn der Pandemie sehr negativ. Sie wurde als „Gefährder_innen, Regelbrecher_innen, Feierwütige“ dargestellt, die keine Rücksicht nehmen und kein Verständnis zeigen. Dabei haben die meisten Kinder und Jugendliche von Beginn an die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie solidarisch während der letzten zwei Jahre mitgetragen, sie haben auf vulnerable Gruppen Rücksicht genommen, ihre Kontakte reduziert, auf vieles verzichtet, was zu einer „normalen“ Entwicklung dazugehört. Sie konnten keine Schulabschlüsse feiern, keine Auslandserfahrungen machen, haben ihre Uni nie betreten, keine neuen Freund_innen kennengelernt – kurz gesagt – kein jugendgemäßes Leben führen können.
Liebe Bochumerinnen und Bochumer, ich begrüße Euch im Namen des Bochumer Bündnisses für Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu unserer Kundgebung mit der wir deutlich machen wollen, dass diese Pandemie nur mit Solidarität zu bekämpfen ist und dass wir bereit sind, unsere Demokratie zu verteidigen. Ich heiße Bettina Gantenberg und bin die Vorsitzende des DGB Stadtverbands Bochum. Bevor wir zu den Menschen kommen, die Ihnen gleich sagen werden, warum für sie in ihrer persönlichen Situation Solidarität einen so hohen Wert hat, möchte ich Ihnen sagen, warum wir uns zu dieser Kundgebung heute entschlossen haben.
Wir leben in einem Land, in dem sowohl Meinungs- als auch Versammlungsfreiheit grundgesetzlich geschützt sind. Beides sind wesentliche Pfeiler unserer Demokratie. Natürlich empfinde ich so manche öffentlich geäußerte Meinung hanebüchen, manchmal sogar gefährlich. Aber das kann und muss eine Demokratie aushalten und wir müssen uns im Diskurs damit auseinandersetzen.
Aufruf zu einer Kundgebung am 4.2. um 16 Uhr auf dem Rathausvorplatz: »Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit (DGB und Mitgliedsgewerkschaften, Kinder- und Jugendring, IFAK, Mieterverein, AWO, Bahnhof Langendreer) organisiert gemeinsam mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts eine Kundgebung für eine solidarische Gesellschaft. Insbesondere bedrohlich für unsere Demokratie finden wir, dass Corona-Leugner*innen und die sogenannten Querdenker*innen oftmals gemeinsam mit Rechtextremen auf die Straße gehen. Es ist an der Zeit, ein Zeichen zu setzen gegen die immer aggressiver auftretenden Demokratiegegner*innen.
Die Antifaschistische Linke Bochum schreibt: »Ein breites Bündnis aus über 20 zivilgesellschaftlichen Organisationen ruft für kommenden Samstag um 14.30 Uhr unter dem Motto „Bochum solidarisch gegen Corona-Krise und Querdenken“ zu einer Kundgebung auf dem Tana-Schanzara-Platz auf. Antifaschist*innen begleiten die Corona-Demos in Bochum seit gut einem Jahr kritisch und sind auch diesmal die Initiator*innen der Kundgebung. Um 15 Uhr wollen am Samstag wieder hunderte Coronaleugner*innen, Impfskeptiker*innen, Anhänger*innen antisemitischer Verschwörungstheorien und Neonazis durch Bochum ziehen. „Natürlich gehen wir auch gegen die unerträglichen, unsolidarischen und manipulativen Plattitüden von Querdenken und die dort mitlaufenden Neonazis auf die Straße aber diesmal geht es stärker noch um die eigenen Positionen.“, betont Clara Fischer von der Antifaschistischen Linken Bochum. mehr…
Das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ schreibt zum Gedenktag der Befreiung von Auschwitz: »Vor 80 Jahren wurde auf der Wannsee-Konferenz die effektive Vernichtung der jüdischen Menschen beratschlagt und organisiert. 11 Millionen Menschen sollten mit deutscher Gründlichkeit industriell ermordet werden. Mehr als die Hälfte dieser 11 Millionen Menschen sind tatsächlich dieser unvorstellbar grausamen Planung zum Opfer gefallen. Durch Arbeit zu Tode geschunden, erschossen, durch unmenschliche Experimente zu Tode gequält, erschlagen, in Konzentrationslagern durch Gas getötet. Männer, Frauen und Kinder. Am 27. Januar 1945, drei Jahre später, wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Der Jahrestag ist ein Gedenktag gegen das Vergessen. mehr…
Zum siebten Mal laden das antifaschistische Kollektiv non a parole und das Bochumer Bündnis gegen Rechts zur Gedenkaktion am Internationalen Holocaust-Gedenktag ein.
Am Donnerstag, den 27. Januar 2022 erinnern die Gruppen an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtsungslagers Auschwitz durch die Rote Armee.
Erst im Oktober wurde ein „Ghostbike“ in Langendreer aufgestellt
Die Initiative urbanRadeling ruft auf ihrer Webseite zu einer Gedenkaktion am morgigen Samstag für einen tödlichen Fahrradunfall auf: »Zum vierten Mal wird in Bochum ein „Ghostbike“ für einen verstorbenen Fahrradfahrer aufgestellt. Ein trauriger Anlass, zumal erst im Oktober 2021 eines verunglückten Fahrradfahrers gedacht wurde. Weiß lackierte Fahrräder erinnern an Fahrradfahrende, die durch einen Verkehrsunfall ums Leben kamen. Diese stehen nicht nur in Bochum, sondern weisen bundesweit darauf hin, dass das Fahrradfahren im Straßenverkehr besser geschützt werden muss. Nicht ohne Grund fahren unsichere Menschen lieber auf Fußwegen und Bürgersteigen als auf der Straße Fahrrad.
Liebe Friedensfreunde und Freundinnen, liebe PassantInnen, die Auswirkungen der weltweiten Kriege, an denen auch Deutschland unverkennbar beteiligt ist, werden auch für uns als Jugendliche immer spürbarer. Unter dem Deckmantel sogenannter Hilfe und Stabilisierung versucht auch Deutschland, seinen Machtinteressen international nachzugehen.
Letzten Herbst hat die Stadt Bochum sich als Standort für einen NATO-Stützpunkt beworben. Auf dem ehemaligen Opelgelände in Laer soll das neue Hauptquartier der „NATO Communications and Information Agency“ (NCIA) entstehen. Was heißt das?
Liebe Bochumer:innen, in den anderen Reden konnten wir einen guten Eindruck bekommen, was die NATO bedeutet und was ihre Aufgaben und Ziele sind. Aber was kommt auf unsere Stadt zu, wenn sich die NCIA hier ansiedelt? Wenn sich die NCIA hier in Bochum, im Stadtteil Laer ansiedelt, dann würde das für die Anwohner:innen ein stärkeren Verkehr als jetzt schon bedeuten. Gute 2.000 Leute müssten täglich zur Arbeit kommen.
Auch außerhalb vom Krieg muss die NCIA -so wie alle Militärischen Einrichtungen- gut geschützt werden. Die Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen würden dementsprechend stark zu nehmen und eine zusätzliche Belastung für alle bedeuten.
Im Herbst letzten Jahres wurde bekannt, dass die Stadt Bochum sich als neuen Standort für einen NATO-Stützpunkt beworben hat. Gegen dieses Vorhaben gründete sich daraufhin ein Bündnis aus mehreren Jugendorganisationen in Bochum „Jugend gegen Nato“, das am kommenden Samstag, den 15.01.22 um 14 Uhr auf dem Husemannplatz eine Kundgebung gegen die geplante NATO-Agentur abhalten wird. Das Bündnis will „trotz der Beschwichtigungen des Bundesministeriums für Verteidigung, dass Bochum aktuell nicht bevorzugter Standort für die NCIA sei, auf die Cybekriegsführung der NATO aufmerksam machen und sich gegen Krieg aus Bochum positionieren, bis das Thema endgültig vom Tisch ist.“ Der Einladungsflyer für die Kundgebung.
Am Freitag, den 10.12. ist Tag der Menschenrechte. Das atelier automatique, Rottstraße 14 zeigt um 19 Uhr den Film „Sopiro heißt Sehnsucht“ und schreibt: »In über 70 Staaten weltweit werden Menschen aufgrund ihrer marginalisierten Sexualität und/oder geschlechtlichen Identität strafrechtlich verfolgt. Ihnen drohen Geldbußen, körperliche Züchtigung, „Konversionsbehandlungen“, mehrjährige oder sogar lebenslange Haftstrafen, Folter und in 11 Staaten sogar die Todesstrafe. Im Jahr 2019 kamen 85% der Personen, die in Deutschland Asyl suchten, aus Ländern mit solchen Strafgesetzen. Nach ihrer Ankunft in Europa sind queere und trans Flüchtende mit queerfeindlichen und rassistischen Ausschlüssen, einem heteronormativen Asylsystem und monatelangen Aufenthalten in Sammelunterkünften konfrontiert.
Aus Anlass der aktuellen Corona-Krise führt die Schwarze Ruhr-Uni am kommenden Samstag eine Veranstaltung mit folgender Ankündigung durch: »Bei der Pandemie, Klimawandel oder auch der Pflegekrise zeigt sich, dass staatslinke Ansätze gescheitert sind. Anarchist*innen haben die Unmöglichkeit, grundsätzliche Probleme über den Staat zu lösen, schon lange vorhergesagt. Für alle, die Jetzt und für die Zukunft nach Alternativen suchen, möchten wir mit unserem Vortrag einen Ausgangspunkt bieten:
Liebe Alle*, ich stehe hier stellvertretend für den Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen Bochum. Ich bin so froh, dass in Bochum ein weiteres mal ein so wichtiger Protest gegen das Versammlungsgesetz stattfindet. Wir kämpfen alle seit Monaten gegen das Gesetz und jedes Mal stelle ich mir die Frage: Wovor hat die Landesregierung eigentlich Angst? Und ich glaube, wir alle kennen die Antwort!
Das baldige Gesetz stellt eine massive Gefahr für die linke Zivilgesellschaft und linke Strukturen dar, die keine Lust auf Faschist*innen und Rassist*innen haben, die gegen die Klimakrise und die soziale Ungleichheit in diesem Land kämpfen. Und diese Gefahr und Kriminalisierung seitens der FDP und CDU setzt an unterschiedlichen Stellen statt und ich möchte auf drei Bereiche eingehen:
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der gemeinsamen Sitzung der BV Bochum Nord, des Ausschusses für Planung und Grundstücke sowie des Ausschusses für Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa am 02.12.2021: »Die Bürgerinitiativen „Gerthe West – So nicht!“ und das „Kohlengräberland e.V.“ wollen vor der gemeinsamen Sitzung der BV Bochum Nord, des Planungsausschusses sowie des Strukturentwicklungsausschusses am 02.12.2021 ab 13 Uhr am Eingang der Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle nochmals darauf hinweisen, dass die mit der Entwicklung des Baugebietes „Gerthe-West“ entstehende Verkehrssituation nicht ohne die durch die weiteren Ansiedlungen von Ecosoil, der Klinikküche und der Pflegeschule entstehenden Verkehre beurteilt werden darf. mehr…
Das Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum ruft am Samstag, den 4.12. um 12 Uhr vor dem Hauptbahnhof zu einer Demonstration gegen das geplante Versammlungsgesetz in NRW auf: »Das geplante Versammlungsgesetz der Landesregierung NRW geht in die nächste Runde. So wird der Innenausschuss aller Voraussicht nach am 08.12. über das Gesetz beraten, um es am 15.12. im Landtag zu beschließen. Die kurzfristige Ansetzung soll öffentlichen Diskurs unterbinden und ermöglichen, dass dieses autoritäre Gesetzesvorhaben ohne viel Aufsehen verabschiedet wird.
Der Ernährungsrat Bochum lädt am morgigen Montag, den 29 November um 19 Uhr in seiner Reihe KlimaTisch zu einem unterhaltsamen Online-Abend zur Kartoffel ein. Expert:innen der tollen Knolle erzählen am Bildschirm neue Geschichten über eine alte Kulturpflanze: »Den Anfang machen Anka Dawid-Töns und Stephan Hahn vom LVR-Freilichtmuseum Lindlar. Sie haben sich tief in die Kulturgeschichte und Botanik des Nachtschattengewächses eingegraben.
Am ersten Dezemberwochenende lädt die Kulturfabrik Bochum zur Kleinen Kunstschau in die Quartiershalle in der KoFabrik ein: »Von Freitagabend, 03.12.2021, bis Sonntagabend, 05.12.2021, zeigen hier zehn Kunstschaffende aus Bochum eine Auswahl ihrer Arbeiten. Neben Popcorn, Kuchen und Limonade gibt es daher Illustrationen, Zeichnungen, Drucke, Gemälde, Installationen und Objektkunst zu genießen, die die Halle gestalten.
Mörderisch und märchenhaft zugleich geht es in der Wattenscheider Bücherei im Gertrudis-Center, am Donnerstag, 25. November, zu. Um 19 Uhr laden LiesWAT! e.V. und die Bücherei zur Kurzkrimi-Lesung mit dem Wattenscheider Krimiduett Christiane Bogenstahl und Reinhard Junge. Wer Grimms Märchen für harmlosen Kinderkram hält, der hat ihr mörderisches Potenzial noch nicht erkannt. Die beiden kündigen u. a. zwei alte Geschichten neu an: Mit den Bochumer Stadtmusikanten und König vs. Drosselbart lassen die beiden in Abgründe von Bosheit und Mordlust blicken. Bei einem anschließenden kriminellen Märchenquiz gibt es kleine Gewinne zu erbeuten, die straffrei mit nach Hause genommen werden dürfen.
»Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Aber was ist, wenn man gar keinen Adventskranz aufstellen kann, weil man gar keine Wohnung hat? Am Sonntag, dem 28.11. um 15.oo Uhr gibt es dazu ein Theaterstück für die ganze Familie im Theater Traumbaum im KulturMagazin, Lothringer Str. 36 c 44805 Bochum«
Es werden gezeigt: „Stolperstein“ , ein Film von Dörte Franke über die Verlegung der über 15.000 „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig und „Ein Stolperstein für Hugo Steinwasser 1869 – 1943“, ein kurzer Film der Maria-Sybilla-Merian Gesamtschule in Bochum über die Recherchen der Schüler:innen zur Stolpersteinverlegung. Zur Pressemitteilug
Die Musikschule Bochum präsentiert am Donnerstag ein Konzert im Musikforum und schreibt dazu: »Unter dem Motto „Essence of Duality“ veranstaltet die Musikschule Bochum am Donnerstag, 25. November, um 20 Uhr ein Konzert im Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Marienplatz 1.
Das Offenes Antifa-Café lädt am Mittwoch, 24.11. um 19:00 Uhr zu einer online-Veranstaltung ein unter dem Titel „Oury Jalloh – Das war Mord!“: »Am 7. Januar 2005 wurde der aus Sierra-Leone stammende und in Deutschland im Duldungsstatus lebende Oury Jalloh, in einer Gefängniszelle in Dessau verbrannt. Ein am 03.11.21 veröffentlichtes neues Gutachten widerlegt die vorsätzlich falsch konstruierten Behauptungen der Generalstaatsanwaltschaft von Sachsen-Anhalt, Oury Jalloh habe das Feuer selbst gelegt.
Am Mittwoch, den 24.11., von 18 – 20 Uhr laden Students for Future im UFO 0/10 der Ruhr-Uni zu einer Veranstaltung ein zur Frage, wie könnte eine klimaneutrale Energieversorgung der RUB aussehen: »Der sommerliche Starkregen in der Eifel macht anschaulich, was in Klimaberichten wie dem IPCC meist abstrakt bleibt: Der Klimawandel betrifft uns alle. Und nur gemeinsam können wir seine Auswirkungen noch abmildern. Weltweit sollten wir als Maßnahme Nummer eins den Ausstoß von CO2 senken und den Konsum von Energie nachhaltig gestalten. Aber was heißt das lokal vor Ort? In meiner WG, in meiner Stadt, in meiner Uni?
Die Seebrücke Bochum ruft gemeinsam mit Seebrücke-Lokalgruppen aus ganz NRW zur Teilnahme an einer Demonstration am Sonntag in Köln auf, die auf die Situation von Flüchtenden im belarussisch-polnischen Grenzgebiet aufmerksam machen soll: „Seit Wochen ist die Situation im belarussisch-polnischen Grenzgebiet katastrophal. Menschen, die über Belarus versuchen in die EU zu fliehen, werden systematisch aus Polen zurück in eine militärisch abgeriegelte Pufferzone gedrängt und dort festgehalten. Sie sind schutzlos Kälte, Nässe und Hunger ausgeliefert. Laut Hilfsorganisationen sind bereits bis zu 200 Menschen gestorben, teils nach gewaltsamen Pushbacks von polnischen Grenzsoldat*innen. Für schutzsuchende Menschen gibt es weder ein Vor noch ein Zurück, Hilfsorganisationen und Presse wird der Weg zum Grenzgebiet versperrt.“
An den nächsten drei Donnerstagen lädt die Initiative Nordbahnhof um 18 Uhr in ihrem Versammlungsraum, Ostring 15 zu einer Vortragsreihe zum Thema „400 Jahre jüdisches Leben in Bochum“ ein. Am 18. 11. referiert Ingrid Wölk über „Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Bochum von den Anfängen bis zur Weimarer Republik“. Es folgt am 25. 11. Hubert Schneider zum Thema „Die Jüdische Gemeinde Bochum in de NS- und Nachkriegszeit“. Zum Abschluss am 2. Dezember berichtet Michael Rosenkranz über „Jüdisches Leben in Bochum heute“. In der Erläuterung der Vortragsreihe heißt es:
Die 29. Ausgabe von blicke – filmfestival des ruhrgebiets startet am Mittwoch, den 17.11.21 und widmet sich fünf Tage lang dem filmischen Schaffen im Ruhrgebiet und über die Region hinaus – in diesem Jahr wieder mit Publikum und Gästen im endstation.kino in Bochum-Langendreer. Das Festival ist eine 3G-Veranstaltung. Alle Programminfos auf: www.blicke.org. Neben dem Wettbewerb mit den Sektionen ein-blicke und aus-blicke findet ein umfangsreiches Rahmenprogramm statt, darunter die folgenden Veranstaltungen:
Am kommenden Sonntag,14. November, lädt der ADFC Bochum zu einer „sportlichen“ Fahrrad-Tagestour ein, die überwiegend über Bahntrassen- und Flussradwege führt: »Von Bochum geht es über Hattingen, Wuppertal, Kettwig und Essen zurück nach Bochum. Die Länge der Tour beträgt etwa 120 Kilometer; ca. 1.100 Höhenmeter werden überwunden. Der Treffpunkt ist um 9 Uhr am Umweltzentrum Bochum, Alsenstraße 27; die Rückkehr wird gegen 18 Uhr erwartet. Die Teilnehmer*innen werden gebeten, ausreichend Getränke für sich selbst und Beiträge für ein gemeinsames Picknick mitzubringen („alles für alle“).
Seit Sonntag sitzen KlimaaktivistInnen, darunter auch von Fridays for Future, Ende Gelände und Extinction Rebellion in einer Mahnwache vor dem Bochumer Polizeipräsidium. Der Anlass ist die Festnahme einiger KlimaaktivistInnen, die vermutlich am vergangenen Freitag die Kohlezufuhr zum Kraftwerk Neurath blockiert haben.