Archiv


Donnerstag 11.11.21, 10:13 Uhr
Stabile Mahnwache

Solidarität mit Umweltaktivisten

Wie bereits berichtet wurden 2 Klimaktivist:innen in der GESA (Gefangenensammelstelle) im Polizeipräsidium festgehalten. Eine UP (Unbekannte Person) weibl. wurde inzwischen freigelassen, aber eine UP männl. sitzt weiterhin in der Zelle, evtl. bis Freitag spät nachts.

Wurde anfangs die Weiterleitung von Briefen, Lebensmitteln und warmer Kleidung an die Gefangenen durch die wachhabenden Beamt:innen verhindert (es soll Äußerungen gegeben haben wie: „die sind hier, um darüber nachzudenken, was sie falsch gemacht haben“ oder „sind wir hier die Postzustellung?“) ist dies zum Teil inzwischen möglich. Es gab wohl auch schon eine Rückmeldung des Gefangenen.

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Mittwoch 10.11.21, 10:35 Uhr
Redebeitrag der Antifa Witten auf der Demonstration am 6. November 2021 anlässlich des 10. Jahrestags der Selbstentarnung des NSU

Mit dem Label NSU 2.0 wird heute Angst erzeugt

Guten Tag alle zusammen, es freut mich sehr, dass so viele Menschen erschienen sind!

In der Nacht vom 12. auf den 13. Oktober wurde in Witten Annen ein 9 Meter langer und 2 Meter hoher Schriftzug “Türken raus“ ein Hakenkreuz, SS- Runen und ein NSU 2.0 geschrieben. Zwar wurde dies direkt am Folgetag von der Hausverwaltung überstrichen, jedoch wurde darauf in der Nacht wieder ein Hakenkreuz an eben diese Wand gemalt, was wiederum erneut überstrichen wurde. In diesem Häuserkomplex wohnen viele Menschen mit Migrationshintergrund, aus Polen, Kasachstan, Russland, Syrien und der Türkei. Das Graffiti wurde direkt unter das Fenster einer Familie gemalt, die aus der Türkei kommt. Andere türkische Nachbarn, die untereinander gut miteinander vernetzt sind, sagen, dass die Familie große Angst hat.

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Dienstag 09.11.21, 20:37 Uhr

GEW-Motto: Das gewinnen wir

Die GEW ruft ihre Mitglieder, im Kampf um einen neuen Tarifvertrag der Länder, Donnerstag zum Warnstreik auf. In ihrer heutigen Pressemitteilung heißt es dazu: »Beim Warnstreik am kommenden Donnerstag, 11. November in Dortmund beteiligen sich auch Gewerkschafter*innen aus Bochum. Die Bildungsgewerkschaft GEW NRW hat ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Regierungsbezirk Arnsberg zum Warnstreik aufgerufen. Unter dem Motto „#DASGEWINNENWIR“ beteiligen sie sich an einem Demonstrationszug und der Kundgebung.

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Montag 08.11.21, 20:57 Uhr
9. November 12.00 Uhr

Gedenken an Tod und Vernichtung in Wattenscheid

»In Wattenscheid wird am Dienstag der Pogrome vom 9. November gedacht. Bereits um 12 Uhr ist der Auftakt vor dem Rathaus auf dem Betti Hartmann Platz. Dieser ist nach einer 15jährigen benannt, die 1942 in Auschwitz ermordet wurde. Die Teilnehmer:innen der Gedenkveranstaltung gehen von dort Richtung Saarlandbrunnen und weiter über die Hochstraße zum Nívellesplatz. Hier steht das Denkmal für 87 im Faschismus ermordete jüdische Menschen aus Wattenscheid. Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wird es an den Stelen Redebeiträge geben von Bezirksbürgermeister Hans-Peter Herzog und von Felix Lipski, der das Ghetto von Minsk überlebt hat. Ebenfalls hervorzuheben ist ein Beitrag der Schüler:innen der Märkischen Schule, der im Rahmen der diesjährigen Gedenkfeier stattfinden wird. Mit dem Kaddysch, dem jüdischen Totengebet, wird die Veranstaltung enden.«


Montag 08.11.21, 09:53 Uhr

SINGVÖGEL UND RABEN WAREN AUCH NICHT MEHR DA

Am kommenden Freitag wird das artENSEMBLE THEATER eine eigene Bearbeitung des Buches „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da – Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion“ erstmals live auf die Bühne bringen. Aus der Ankündigung der Evangelischen Stadtakademie: »2020 jährte sich zum 75. Mal der erste Abwurf einer Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima. Es war ein Point Zero der Menschheitsgeschichte, ein Ereignis der absoluten Negation der Menschlichkeit, nach dem nichts mehr war wie zuvor. Shigemi Ideguchi hat diesen Atombombenabwurf aus nur 500 Metern Entfernung erlebt und überlebt.

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Sonntag 07.11.21, 19:56 Uhr

Fragen an die Justiz

Nach jahrelanger fehlgeleiteter polizeilicher Ermittlung, bei der rassistische Motive der Anschläge und Morde konsequent ausgeblendet wurden, ruhte die Hoffnung auf dem Gerichtsprozess in München. Diese Erwartungen wurden enttäuscht. Die Vertreter:innen der Nebenkläger:innen warfen der Bundesanwaltschaft Be- und Verhinderung der Aufklärung vor. Sehr früh legte sich die Bundesanwaltschaft auf die Trio-Theorie fest, Beweissicherungsanträge der Nebenklage wurden oft nicht zugelassen und letztlich trug der Prozess nur wenig zur Aufklärung des NSU Komplexes bei. Hinzu kam der unsensible Umgang des vorsitzenden Richters mit den Opferfamilien. Wir haben Fragen – auch an die Justiz:

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Sonntag 07.11.21, 19:03 Uhr
Redebeitrag auf der Demonstration am 6. November 2021 anlässlich des 10. Jahrestags der Selbstentarnung des NSU

Opferbiografien

ENVER ŞIMŞEK ist das erste Opfer des NSU. Der 38-Jährige wurde am 9. September 2000 vor seinem Blumenstand in Nürnberg mit acht Schüssen aus zwei verschiedenen Waffen niedergeschossen. Zwei Tage kämpfte er in einem Krankenhaus um sein Leben und erlag schließlich am 11. September seinen schweren Verletzungen. Enver ŞIMŞEK immigrierte 1985 aus der Türkei und baute zusammen mit seiner Frau einen Blumengroßhandel auf. Er war Vater von zwei Kindern, Semiya und Abdulkerim. Seine Tochter Semiya sagte später bei einer Gedenkveranstaltung, sie habe elf Jahre lang „nicht einmal reinen Gewissens Opfer sein“ dürfe. Hiermit bezog sie sich auf die Ermittlungen, die bis zur Selbstenttarnung des NSU die Täter*innen in der Familie ŞIMŞEK vermutete und Rassismus als Tatmotiv konsequent ausblendete.

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Sonntag 07.11.21, 16:35 Uhr

Zur Verschränkung von Antisemitismus und Antifeminismus 1

Am Mittwoch, den 10.11. lädt das Offene Antifa Café im Sozialen Zentrum im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus um 19 Uhr zu einem Vortrag zu den Verbindungen von Antisemitismus und Antifeminismus ein:
»Insbesondere in modernen Verschwörungsmythen, die in sich bereits als strukturell antisemitisch zu bewerten sind, finden wir immer wieder auch Verknüpfungen mit sexistischen, misogynen und antifeministischen Vorstellungen. Das ist insofern wenig verwunderlich, als dass Antifeminismus und der moderne Antisemitismus gemeinsame Wurzeln haben, die bis ins 19. Jahrhundert zurück reichen.

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Sonntag 07.11.21, 16:25 Uhr
Redebeitrag der Antifaschistischen Linke Bochum auf der Demonstration am 6. November 2021 anlässlich des 10. Jahrestags der Selbstentarnung des NSU

Rechtsterrorismus: Wie aus Worten Taten werden

10 Jahre ist es her, dass der NSU sich selbst enttarnt hat. Nur durch Zufall wurde bekannt, dass im Namen der nationalsozialistischen Ideologie Menschen mit einem vermeintlichen oder tatsächlichen Migrationshintergrund unerkannt ermordet worden sind. Der Rechtsterrorismus in Deutschland aber hat eine Tradition, die viel länger zurück liegt. Nach dem organisierten Terror und der Vernichtung von Leben im Faschismus, griffen Neonazis auch im Nachkriegsdeutschland zu Waffen und ermordeten Menschen. Beim Oktoberfestattentat 1980 nahmen Neonazis 13 Menschen das Leben und verletzten 221 weitere.

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Sonntag 07.11.21, 16:17 Uhr
Redebeitrag auf der Demonstration am 6. November 2021 anlässlich des 10. Jahrestags der Selbstentarnung des NSU

Auch wir haben versagt! Auch wir haben weggeschaut

Zwischen 2000 und 2007 wurden in Deutschland mindestens 10 Menschen ermordet, der NSU verübte zudem mind. 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle. Es gab zunächst keine Bekennerschreiben, scheinbar wahllos wurden Menschen immer wieder mit derselben Tatwaffe quer durch Deutschland ermordet. Die Botschaft war die Tat selbst. In der migrantischen Comunity kam die Botschaft an! Liebe Menschen, die ihr täglich von Rassismus betroffen seid, schon früh hattet ihr rassistische Motive vermutet – doch niemand hörte Euch zu!

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Sonntag 07.11.21, 09:57 Uhr
Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung:

Planungsausschuss muss „Hiltroper Feld“ schützen!

Hiltroper Feld im Oktober 2019

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu dem im Planungsausschuss am 09.11.2021 erneut auf der Tagesordnung stehenden   Bauvorhaben „Dietrich-Benking-Straße Ost“: »Bereits im Oktober 2021 sollte der Planungsausschuss das städtebauliche Konzept eines Investors als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren „Dietrich-Benking-Straße Ost“ beschließen.

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Samstag 06.11.21, 15:38 Uhr
Wolfgang Domminik, Friedensplenum und VVN-BdA auf der Kundgebung am 5. 11. 2021 gegen die geplante Ansiedlung einer NATO-Agentur in Bochum

Im Kriegsfall wird Bochum eines der ersten Ziele sein

Ich bin im Jahr 1944 geboren worden. Da lag halb Bochum schon in Schutt und Asche. Am 4. November 1944 flogen alliierte Bomber den größten Angriff auf Bochum. Was nicht in Trümmern lag, wurde jetzt zerbombt. 140.000 Bomben fielen auf Bochum. 1300 Menschen wurden in dieser Nacht zerfetzt, verbrannt, erschlagen. 70.000 ausgebombte Bochumer:innen irrten am 5. November, also heute vor 77 Jahren, durch die Trümmerlandschaft und suchten nach ihren Verwandten und einem Ort, an dem sie nun im Winter unterkommen konnten und nach Ärzt:innen, die ihre sichtbaren Verletzungen behandeln konnten..

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Samstag 06.11.21, 15:32 Uhr

Was ist die NATO?

Ein Verteidigungsbündnis gegen die Autokraten dieser Welt, dass sich Demokratie und Rechtstaatlichkeit verpflichtet sieht, möchte in Bochum zweitausend neue Jobs schaffen. Was könnte man denn da schon dagegen haben? Das Problem ist ja, dass wir in der Öffentlichkeit nur allzu oft eine bloße Reproduktion das Selbstbildnis der NATO antreffen, wo dann gepaart mit schierer Unkenntnis über den Charakter des Militärpakts die Presseerklärung des Brüsseler Hauptquartiers wiedergegeben werden.

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Samstag 06.11.21, 15:27 Uhr
Bernhard Trautvetter, Friedensforum Essen, auf der Kundgebung am 5. 11. 2021 gegen die geplante Ansiedlung einer NATO-Agentur in Bochum

give peace a chance!

Ja zum Leben in dieser Welt
Du Militär in der Strategieschmiede
Wenn sie Dir den Auftrag erteilen,
Du sollst einen Plan verfassen,
welche Städte zuerst dran sind
und wie wir den Gegenschlag abwehren,
wie die Bevölkerung ruhig zu halten ist
und die Politik willig,
das alles schweigend hinzunehmen
mit einem klammheimlichen Ja
bei der Bewilligung der Mittel, für technisch perfektes Töten
die Mittel fehlen am Ende bei der Daseinsvorsorge –
dann gibt es für uns alle nur eins
give peace a chance!

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Samstag 06.11.21, 15:19 Uhr
Felix Oekentorp, Landessprecher der DFG-VK auf der Kundgebung am 5. 11. 2021 gegen die geplante Ansiedlung einer NATO-Agentur in Bochum

Zivile Software-Expert:innen können uns mindestens so gut schützen.

Danke dass Sie & Ihr heute zur Protestkundgebung gegen die drohende Ansiedlung einer NATO-Cyberkrieg-Agentur hier erschienen seid!Es ist keine Selbstverständlichkeit, denen zu misstrauen, die mit einer Agentur für Kommunikation und Information vorgeben, für Internetsicherheit zu arbeiten, die den falschen Eindruck erwecken, vielleicht die Attacke auf das Wittener Rathaus hätte verhindern können.

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Samstag 06.11.21, 15:10 Uhr
Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen

Was die NCIA so macht?

Als erstes mal will Euch, der Friedensbewegung in Bochum und NRW, gratulieren, und mich bei Euch bedanken, dass Ihr gegen die geplante Ansiedelung dieser NATO-Organisation auf die Barrikaden geht. Vielen Dank dafür. Ihr seid damit auch ein Vorbild für die anderen Standorte, die im Gespräch sind.

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Donnerstag 04.11.21, 21:41 Uhr
Die Linke Bochum fordert:

Keine NATO-Kriegsinfrastruktur in Bochum! 1

Die Linke Bochum lehnt die Ansiedlung von NATO-Kriegsinfrastruktur in der Stadt ab und ruft auf zur Teilnahme an der Friedenskundgebung mit der Bundestagsabgeordneten und Linke-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen am Freitag, den 5. November, 17:00 Uhr, auf dem Dr.-Ruer-Platz. Dazu erklärt Sevim Dagdelen: „Die Linke sagt Nein zur NATO-Konfrontationsstrategie gegen Russland. Wir sagen Nein zu den Plänen, die NATO-Kriegszentrale NCIA nach Bochum zu holen und damit auch noch die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gefährden. Die Kommunikations- und Informationsagentur ist zuständig für vernetzte Kriegsführung, Killerdrohneneinsätze und Cyberangriffe.

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Mittwoch 03.11.21, 12:54 Uhr

Radentscheid: 2.“Super-Sammel-Samstag“

Der Radentscheid ist weiterhin aktiv und teilt mit: »Am Samstag, den 06.11, mobilisiert die Initiative für einen RadEntscheid zum zweiten Mal zum „Super-Sammel-Samstag“. An verschiedenen Orten in Bochum werden Infostände aufgebaut, an denen Bochumer*innen ihre Unterschrift für den RadEntscheid abgeben können. Gesammelt wird zum Beispiel an der Springorum-Trasse, der Lothringen-Trasse, an der Erzbahnschwinge, auf dem Wochenmarkt am Hauptbahnhof und an weiteren Orten im gesamten Bochumer Stadtgebiet. Von 9-13 Uhr können sich Sammelwillige im „botopia“ (Griesenbruchstraße 9) Material, wie Unterschriftenlisten, Klemmbretter oder Flyer, abholen.

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Dienstag 02.11.21, 14:45 Uhr
Friedensplenum und DFG-VK rufen auf zur Kundgebung am Freitag, um 17 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz

Keine Cyberkriegszentrale in Bochum oder anderswo 1

Gegen die Pläne von Verantwortlichen der Stadt und der Rot-Grünen Koalition, eine Einrichtung der NATO in Bochum ansiedeln zu lassen, rufen Friedensplenum und DFG-VK zu einer Kundgebung am Freitag um 17 Uhr auf: »Am Freitag, dem 5. November, findet um 17 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung statt, die an die Bombardierung der Bochumer Innenstadt im November 1944  erinnert und sich gegen die Planungen der Stadt richtet, auf dem ehemaligen Opel Gelände in Laer die Nato-Agentur für Kommunikation und Information (NCIA) anzusiedeln.

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Dienstag 02.11.21, 12:07 Uhr
Abschlusskonzert im Rahmen der Ausstellung "Todesopfer rechter Gewalt"

Rock-out Konzert

Freitag endet die Ausstellung „Todesopfer rechter Gewalt“ in der Lessing-Schule in Langendreer. In dieser Woche besteht noch die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen (Öffnungszeiten siehe Terminleiste). Zum Abschluss gibt es dann in der Halle im Bahnhof Langendreer ein Konzert mit den zwei Jugendbands Madlays und Chaos-Band.

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Dienstag 02.11.21, 11:48 Uhr
Die AkU-Kindergruppe nimmt wieder Kinder auf

Fledermäuse kennenlernen

Der AKU will bei Grundschulkindern Begeisterung für Natur wecken und lädt für den kommenden Samstag ein: »Strom aus einer Zitrone gewinnen, einen Teich erforschen, eine Mini-Kläranlage bauen, draußen im Wald spielen, den Treibhauseffekt kennen lernen und vieles mehr, das können Kinder im Grundschulalter in der Kindergruppe des Arbeitskreises Umweltschutz Bochum e.V. (AkU).

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Dienstag 02.11.21, 10:37 Uhr
Kino Endstation zeigt

Aufschrei der Jugend

am Sa., 6.11. um 14:30 Uhr. Der Dokumentarfilm wird im Kino Endstation in einer Sondervorstellung in Kooperation mit der GLS Bank Bochum gezeigt – in Anwesenheit der Regisseurin Kathrin Pitterling mit anschließendem Regiegespräch. In der Ankündigung des Kinos heißt es: »Der Filmemacherin gelingt mit ihrem Film ein spektakulärer Blick inside Fridays for Future. Sie gewinnt das Vertrauen ihrer wunderbaren jungen Protagonist*innen und fängt sie in ihren wagemutigsten und verletzlichsten Momenten ein.«

Aufschrei der Jugend [Offizieller FKM-Trailer Original Deutsch HD German]

Weitere Filme


Dienstag 02.11.21, 09:21 Uhr

Schwimmen in Höntrop?

Die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ e.V. laden am 4.11. ein zu einer Veranstaltung unter dem Thema: Das Bäderkonzept ist da: was will die Politik?


Montag 01.11.21, 12:14 Uhr
Theater Traumbaum am kommenden Sonntag um 15 Uhr zum Wandel in der Kommunikation in Zeiten des Internet

Cybermobb, in’s Netz gegangen 1

Cyber Mobb, in´s Netz gegangen. Eine Theater Traumbaum Produktion.

Das Theater Traumbaum bietet auch am kommenden Sonntag um 15 Uhr wieder eine Jugendvorstellung an (für Menschen ab 12 Jahren). Aus der Ankündigung des Theaters: »Eigentlich könnte das Internet die Vorstufe zum Paradies sein. Alle haben Zugriff auf das gesamte Wissen der Welt, jede/r kann mit jedem kommunizieren!

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Montag 01.11.21, 08:11 Uhr
Autorinnenlesung:

Andrea Behnke: „Die Verknöpften“

Der Arbeitskreis Integrationsagenturen Bochum lädt am Donnerstag den 4. 11 um 18 Uhr im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus an der RUB zur Autorinnenlesung mit Andrea Behnke ein: »Bochum 1938: Liselotte, Leon, Minna und Hildegard sind eng befreundet. Nichts kann die Verknöpften, die mit Freundschafts-Armbändern verbunden sind, trennen. Doch in der Zeit vor dem Krieg ist nichts, wie es war. Von Woche zu Woche verändert sich das Leben von Liselotte und den anderen immer mehr.

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Samstag 30.10.21, 14:49 Uhr

Zum ambivalenten Verhältnis der Linken zum Antisemitismus

Die Linke Liste an der Ruhr-Uni lädt am Mittwoch, den 3. November von 16 – 20 Uhr im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus zu einem Workshop ein mit dem Titel „Zum ambivalenten Verhältnis der Linken zum Antisemitismus“: »In dem Workshop wird nicht nur der Frage nachgegangen, ob bestimmte antisemitische Diskurse auch in Teilen der politischen Linken reproduziert worden sind, sondern vielmehr, ob sich dieser Antisemitismus nicht als Ergebnis des Widerspruchs von Universalismus und Partikularismus in das Wissen um die Befreiung der Menschheit als Ganzes einschreiben konnte.

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Freitag 29.10.21, 19:37 Uhr
Unterwegs auf den Straßen des Grauens

Rocky Horror Bike Tour

Unter dem Motto „Unterwegs auf den Straßen des Grauens“ lädt die Radentscheid-Initiative am Sonntag zu einer Rad-Demo auf den schlimmsten Radwegen in Bochums City: »Am Sonntag den 31. Oktober werden wir ab 18.30 Uhr vom Schauspielhaus aus gemeinsam radeln und uns in der Dunkelheit dort sichtbar machen, wo wir sonst oft übersehen werden. Auf unserer etwa 10 Kilometer langen Tour durch die Stadt erkunden wir die schaurigen Highlights der Radinfrastruktur in Bochum.

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Freitag 29.10.21, 15:12 Uhr

#meinNazihintergrund – Täter:innen(forschung) und Gesellschaft

Am Dienstag, den 2. November findet von 18 – 20 Uhr im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus eine Veranstaltung statt unter dem Titel „#meinNazihintergrund – Täter:innen(forschung) und Gesellschaft“. Die Ankündigung: »Im Februar/März 2021 trendete der Hashtag #meinNazihintergrund -geprägt von den Künstler:innen Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah- in den sozialen Medien. Er stieß eine Diskussion an, das Video der Künstler:innen wurde als „Enthüllung“ gefeiert, sie sprächen als Erste ein Thema an, das lange beschwiegen wurde.

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Freitag 29.10.21, 11:45 Uhr
Anmeldung zur Begehung und Versammlung nur erwünscht aber nicht notwendig

Hinter der Kiste

Die Bürgerinitiative „Hinter der Kiste“ hat in einer Mitteilung, die an dieser Stelle veröffentlicht wurde, geschrieben, dass für die Teilnahme an der Bürgerversammlung am 3. 11. eine Anmeldung „nötig“ sei. Das Amt für Stadtplanung und Wohnen Städtebau und Mobilität schreibt, dass das nicht richtig ist: »Für die Teilnahme an der Bürgerversammlung sowie an der Ortsbegehung sind Anmeldungen der interessierten Öffentlichkeit erwünscht. Eine Anmeldung ist nicht notwendig und keine Voraussetzung für die Teilnahme. Die Anmeldung dient zum einen der besseren Vorbereitung der Ortsbegehung und zum anderen der Beschleunigung des Zugangs zur Versammlung, der durch die notwendige 3-G-Kontrolle mehr Zeit als üblich erfordern wird.« In der Terminübersicht wurde außerdem fälschlicher Weise die BI und nicht die Stadt als Veranstalterin genannt.


Donnerstag 28.10.21, 13:09 Uhr
"Eins, zwei, drei - wir sind wieder dabei!!!

Anreise zur Demo in Köln

got.active.bochum (offene Antifa-Gruppe in Bochum) ruft bei twitter und instagram zur gemeinsamen Anreise auf.

Nach den ersten beiden Großdemonstrationen in Düsseldorf gegen den Entwurf des neuen NRW-Versammlungsgesetzes geht’s am 30.10 diesmal in Köln auf die Straße. Wir wollen erneut unseren Unmut über die geplanten Beschneidungen unsere Grundrechte durch das Gesetz von CDU und FDP äußern und den öffentlichen Druck aufrecht halten, sodass die Umsetzung des Gesetzes verhindert wird!

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