Das Schauspielhaus Bochum veranstaltet vom 27. – 29. Juni unter dem Titel „Wald und Widerstand“ ein Special zur Inszenierung Exit Hambi. Ein Escape Room zur Rettung der Welt. Unter dem Titel Wald und Widerstand geht es um den Wald als Partner im Klimawandel, um Aktivismus und wie weit er gehen kann, um die Funktion von zivilem Ungehorsam in einer Demokratie und um Protestarchitektur. Alle Veranstaltungen finden im Oval Office statt, dabei gilt: Pay what you want!
Die Omas gegen Rechts laden zu einer Kundgebung am 28. Juni 2025 um 12.00Uhr auf dem Dr. Ruer-Platz ein: »Unter dem Motto „Demokratie braucht uns alle“ setzen wir ein gemeinsames Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Solidarität. Mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen am 14. September 2025 möchten wir den Wert unserer Demokratie betonen und dazu aufrufen uns gemeinsam für Gerechtigkeit, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander einsetzen. Unser Grundgesetz bildet dafür das Fundament – mit der unantastbaren Würde des Menschen, dem Recht auf freie Entfaltung und dem Verbot jeglicher Diskriminierung.
Am Donnerstag, den 26.06. um 18 Uhr findet im Rahmen der Kritischen Wochen der Fachschaft Sozialwissenschaften an der Ruhr Uni in Raum GD 03/141 ein Vortrag von Anastasia Tikhomirova über Antisemitismus in emanzipatorischen Bewegungen statt: »Seit dem 7. Oktober 2023 zeigt sich in vielen progressiven Bewegungen Antisemitismus immer unverhohlener. Viele Akteure nutzen dafür Israels Krieg in Gaza als Gelegenheitsstruktur, teilweise im Schulterschluss mit Islamisten oder (migrantischen) Rechten. Der Vortrag versucht die Fragen danach zu beantworten, was Antisemitismus ist und wie er funktioniert, warum auch progressive Kreise für diesen anfällig sind und wie die Debatte um den Nahostkonflikt auch ohne antisemitische Projektionen geführt werden kann.«
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zu der im Mobilitätsausschuss am 24.06 2025 auf der Tagesordnung stehenden Eingabe zur Umleitung der Opeltrasse: «Nachdem der Umweltausschuss sich am 12.06.2025 mit der von der Verwaltung in eine Nord- und eine Südumgehung aufgeteilte Umleitung für die Opeltrasse befasst hat (Vorgang 20251508), muss sich der Mobilitätsausschuss nun am 24.6.2025 auf Eingabe eines Mitgliedes von VOLT (Vorgang 20251369) damit befassen, ob mit einer in beide Richtungen gesicherten Nordumgehung die gleichzeitige Südumgehung entfallen könnte.
Am Mittwoch, dem 18.06.2025 haben Beschäftigte von thyssenkrupp Steel Europe (tkSE) vor der Konzernzentrale in Essen gegen die vorzeitige Verlängerung des Vertrages von thyssenkrupp Vorstandschef Miguel Lopez demonstriert. Thomas Rösler, Betriebsrat bei tkSE Bochum: „Lopez hat bisher nicht geliefert. Es gibt keinen Plan für die Stahlsparte und mit Blick auf den gesamten Konzern gibt es auch nur vage Ankündigungen über die Presse. Das führt zu einer hohen Verunsicherung und Wut in der Belegschaft.“
Bei der Vollversammlung des Kinder- und Jugendrings in dieser Woche wurde das Interkulturelle Bildungszentrum Universum e.V. einstimmig als neuer Mitgliedsverband aufgenommen. Das Interkulturelle Bildungszentrum Universum ist von Ehrenamtlichen gegründet worden, die aus Aserbaidschan stammen. Ziel des Vereins ist es, Kinder und Jugendliche zu fördern und gemeinsame Freizeitaktivitäten durchzuführen. Dazu werden verschiedene Schach- und Kunstkurse und ein Leseclub angeboten. Der Verein organisiert zusätzlich Sprachkurse für junge Geflüchtete aus der Ukraine und arbeitet inklusiv, so dass die Angebote auch von behinderten jungen Menschen wahrgenommen werden können.
Den Aufkleber in Postkartengröße mit diesem Motiv gibt es z. B. am morgigen Samstag (21.6.) von 13. – 15 Uhr am Infostand der Seebrücke an der Kreuzung Bongardstr. / Kortumstr.
Der Flüchtlingsrat NRW fordert anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstags einen grundlegenden flüchtlingspolitischen Kurswechsel: »Über 122 Millionen Menschen befanden sich laut dem diesjährigen „Global Trends“-Report des UNHCR Ende April 2025 weltweit auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Verfolgung. Der kleine Teil der Schutzsuchenden, der es – trotz der immer drastischeren Abschottung der „Festung Europa“ – nach Deutschland und NRW schafft, trifft hier vielfach auf eine solidarische und hilfsbereite Zivilgesellschaft.
Im Rahmen der Kritischen Wochen der Fachschaft Sozialwissenschaft an der RUB findet am Dienstag, den 24.06. um 18 Uhr im Raum GD 04/520 der Ruhr Uni ein Vortrag von Fridays For Future Bochum zur „dunklen Seite der aktuellen Erdgaspolitik“ statt: »Während die Klimakrise eskaliert, setzen Politiker wie Friedrich Merz oder Donald Trump weiter auf fossile Zerstörung – „Drill Baby Drill“ lautet die Devise. Doch warum ist Erdgas oft sogar schlimmer als Kohle? Und was hat der deutsche Gas-Wahn mit Geopolitik, Fracking, Menschenrechtsverletzungen und Umweltrassismus zu tun?
Matthias Schamp, Helene Skladny und Stephan Strsembski laden am Samstag, den 21. Juni ab 19 Uhr ein, sich »am großen FENSTERZUTRINKEN zu beteiligen! Die Idee: Wir haben am Schwanenmarkt 1 eine große Fensteröffnung ohne Scheiben und ohne Fensterrahmen. Bislang ist diese Öffnung mit einer Holzplatte verrammelt. Vor allem den Fensterrahmen zu ersetzen, wäre extrem teuer. So entstand die Idee, das Fenster zu zu trinken. Wir verwenden dazu ausschließlich grüne Bierflaschen, weil das ein schöneres Licht ergibt.
Am Donnerstag, den 26.06. um 16:00 Uhr im Raum 112 der Ev. Hochschule hält Prof. Fabian Virchow einen Vortrag mit dem Titel „Deutschland – Quo vadis?“: »Vielfach wird die extreme Rechte als zentrale Gefahr für Demokratie und Menschenrechte bezeichnet; die AfD wird dabei als zentrale ressourcen- und reichweitenstarke Akteurin wahrgenommen. Aktuell werden Stimmen lauter, die zum Schutz von Demokratie und Minderheiten ein Verbot der Partei fordern; andere warnen aus unterschiedlichen Gründen davor. Vortrag und Diskussion befassen sich mit der Frage, wie es zu einer Situation gekommen ist, in der eine erkennbar extrem rechte Partei über ein Fünftel der Stimmen der Wähler:innen bekommt – und was dagegen kurz- und mittelfristig getan werden kann.«
In dieser Woche wurde im Fritz Bauer Forum die Ausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ eröffnet. Im Rahmenprogramm der Ausstellung findet am Dienstag, den 24. 6. um 18 Uhr ein Vortrag von Prof. Ingo Müller statt. Der Titel des Referates: „Die Nachsicht westdeutscher Gerichte mit den Nazis“. Der Jurist Fritz Bauer hat mit seiner Feststellung, das „Dritte Reich“ sei gar nicht „hochverratsfähig“, dem NS-Staat jede Legitimität abgesprochen. Wie allein er damit stand und in schroffem Gegensatz zur damaligen Rechtsprechung, speziell des Bundesgerichtshofs und seines Präsidenten Hermann Weinkauff, soll anhand einiger Beispiele dargestellt werden.
Am Mittwoch, den 25.06. um 16 Uhr referiert Andreas Stahl im Rahmen der Kritischen Wochen an der Ruhr Uni, GD 02/236 über das Thema: „Probleme des Antirassismus – Postkoloniale Studien, Critical Whiteness und Intersektionalitätsforschung in der Kritik“: »Nicht erst seit den Protesten der Black-Lives-Matter-Bewegung im Jahr 2020 hat die Debatte über Rassismus in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung eine zentrale Rolle eingenommen. Einzug in den gesellschaftlichen Mainstream erhalten dabei besonders Positionen, die von akademischen Strömungen wie »Critical Whiteness«, dem Postkolonialismus oder Poststrukturalismus beeinflusst sind.
Am Mittwoch, den 25.6. um 19.00 im Sozialen Zentrum und am Donnerstag, den 26. 6. um 20 Uhr in der Oval Office-Bar stellt Ismail Küpeli sein Buch „Graue Wölfe – Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland“ vor. Die Einladungen zu beiden Veranstaltungen zitieren die Verlagsankündigung: »Der türkische Rechtsextremismus, hierzulande unter dem Namen ›Graue Wölfe‹ oder als Ülkücü-Bewegung bekannt, ist mit etwa 12.000 Anhänger*innen die zweitgrößte extrem rechte Bewegung in Deutschland. Die Ideologie des türkischen Rechtsextremismus ist zutiefst geprägt von autoritären, nationalistischen, rassistischen, antisemitischen und queerfeindlichen Elementen.
Der ADFC Bochum bewertet in seiner aktuellen Pressemitteilung die Ergebnisse des aktuellen Fahrradklimatests: »Am Dienstag, dem 17.06.2025 werden die Ergebnisse des aktuellen ADFC-Fahrradklimatests veröffentlicht, für den Radfahrende im Herbst 2024 deutschlandweit per Fragebogen die Fahrradfreundlichkeit in ihren Städten und Gemeinden bewerten konnten. In Bochum haben sich 1.366 Bürger:innen beteiligt.
HaRiRo – Die Stadtteilpartner ist ein Projekt der Falken Bochum und es gehört zur guten Tradition des Projektes, in den Sommerferien ein Programm für Kinder und Jugendliche anzubieten und in den kommenden Ferien „erwartet Kinder und Jugendliche in Bochum ein abwechslungsreiches und kreatives Programm“ ab der dritten Ferienwoche: »Alle Angebote sind kostenlos und richten sich an Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren.
Eine Pressemitteilung der „PARTEI“ berichtet über eine (ernst gemeinte) Anfrage zur Sitzung des Rates am 10.7. zum Thema Olympiabewerbung: »Der Rat der Stadt Bochum hat sich zuletzt – bei viel zu wenig Gegenstimmen – dafür ausgesprochen, eine Olympiabewerbung der Region Rhein-Ruhr zu unterstützen. So weit so schlimm!
In der Filmreihe „Andreas Dresen Retrospektive“ zeigt das Kino Endstation am kommenden Samstag den Film „Sommer vorm Balkon“: »Ein Sommer in Berlin. In einem alten Mietshaus wohnen die Freundinnen Katrin und Nike. Nike hat einen Balkon, Katrin hat einen Sohn, Ronald fährt einen Truck, Tina ist Kellnerin, Oskar und Helene sind alt und allein. Ob mitten im Leben oder fast am Ende, sie alle fragen sich das Gleiche: Dauert die Liebe über die Jahreszeiten? Oder ist sie nur ein Botenstoff im Hirn, der kommt und geht? Es wird gelebt und geliebt, und es ist immer noch Sommer in Berlin.
Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung wirbt eindringlich für den Polit-Talk „Demokratie braucht Partizipation“ im Rahmen der bobienale am Freitag, den 20.06. auf dem Gelände rund um Gleis 9 (hinter der Rotunde), hinter dem Banner mit der Aufschrift Bopolis: »Es geht nur gemeinsam mit der Zivilgesellschaft, das versucht das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung nun schon seit Ende 2018 im Bochumer Rathaus mehrheitsfähig zu machen – bisher nur mit bescheidenem Erfolg. Vereinzelte aufwendig mit Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft betriebene Beteiligungsverfahren haben zwar konsensuale Ergebnisse gebracht, die Verwaltung hat diese am Ende dann aber nicht umgesetzt. Und vom Rat verabschiedete „Eckpunkte für Bürgerbeteiligung“ sind ausschließlich intern im Rathaus ausgehandelt worden.
Auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung hat die Bochumer Linke ihr Kommunalwahlprogramm verabschiedet. „Die Realität in unserer Stadt ist für viele Menschen hart: Die Mieten steigen, der Strom wird teurer, das Geld reicht oft nicht bis zum Monatsende. Gleichzeitig nimmt die soziale Spaltung zu. Während immer mehr in Armut leben, wächst auch die Zahl der Einkommensmillionäre“, erklärt Wiebke Köllner, Spitzenkandidatin der Bochumer Linken und ergänzt: „Dieser Entwicklung setzen wir ein klares Programm der Solidarität entgegen und stellen uns damit konsequent an die Seite der Menschen, die unsere Stadt am Laufen halten.“
„Wir zieh’n in den Frieden!“ Unter dieses programmatische Motto stellt der Popchor der Ruhr-Universität sein Semesterkonzert am Mittwoch, den 18. Juni um 19.30 Uhr im Audimax der RUB: »80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, des größten Weltenbrandes in der Geschichte, wird Kriegstüchtigkeit wieder als realpolitische Notwendigkeit angesehen, scheint die freiheitlich-demokratische Grundordnung von außen und innen gefährdet. Die Frage ist erlaubt: Lernen die Menschen überhaupt etwas aus der Geschichte? Und: Endet unsere Phantasie immer nur dort, wo wir in der Konsequenz unsere Lebensgrundlagen weiter zerstören und uns gegenseitig vernichten?
Die GEW Bochum lädt mit der Bezirksschüler*innenvertretung am Dienstag, den 17.06. um 18 Uhr im Q1, Halbachstr. 1 zu ein Speeddating mit Kandidat*innen zur Kommunalwahl 2025 ein: m September stehen Kommunalwahlen in Bochum an. Bildung muss dabei aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein Schlüsselthema sein, denn schließlich hat das Bildungswesen für die Zukunftschancen der jungen Generation eine zentrale Bedeutung. „Wir wollen deshalb, dass alle Kinder und Jugendlichen in Bochum gute Lernbedingungen vorfinden. Dies setzt zugleich voraus, dass die Beschäftigten in Schulen, Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen gute Arbeitsbedingungen haben“, so Dominik Bald, Mitglied im Leitungsteam der GEW Bochum.
Azzoncao, ein Polit-Café erinnert: »Heute, vor 25 Jahren, wurden drei PolizistInnen in Dortmund-Brackel und Waltrop von einem Rechtsextremisten erschossen. Dieser war in Dortmund einer Polizeistreife im Straßenverkehr aufgefallen, da er nicht angeschnallt Auto fuhr. Als die BeamtInnen eine Routinekontrolle des Fahrers durchführen wollten, floh dieser. In einer Sackgasse kam der Flüchtende zu stehen, stieg aus und eröffnete das Feuer auf die Ahnungslosen. Er erschoss den 35-jähriger Polizeikommissar Thomas Goretzky und verletzte die Polizeimeisterin Nicole Hartmann schwer. Die schwer verletzte 25-jährigen Nicole Hartmann schaffte es noch an die Leitstelle den Mord an ihrem Kollegen durchzugeben. Eine Großfahndung wurde ausgelöst.
Wer das Kampagnenbündnis „Bochum gemeinsam“ noch nicht kennt, hat auf der bobiennale die beste Gelegenheit, das zu ändern: beim Polittalk über Bürgerbeteiligung am Freitag, den 20. Juni von 18:30 bis 20:00 Uhr auf der kleinen Bühne/Arena, in der temporären Stadt der Kunst „BoPolis“ auf der Freifläche hinter Rotunde und Gleis 9.
Am 17. Juni 2025 besucht die sardische Sängerin und Avant-Pop-Musikerin Dalila Kayros gemeinsam mit ihrem langjährigen musikalischen Partner Danilo Casti die BASTION. Sie stellt unter anderem ihr aktuelles Album Khthonie vor. Einlass ist ab 19h. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich.
Anlässlich des Weltflüchtlingstags (20.06.2025 läuft am Dienstag, den 17. Juni um 19.30 Uhr im Kino Endstation der Film „Save our Souls“(OmU). Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit den Initiativen Seebrücke Bochum und Flüchtlingsrat NRW statt. Die Filmbeschreibung: »Im Mittelmeer kreuzen sich die Wege von Menschen, die auf eine neue Zukunft hoffen, und den Seenotretter:innen der „Ocean Viking“. Sechs Wochen lang begleitet Regisseur und Fotograf Jean-Baptiste Bonnet ihre bewegende Reise.
Am Montag, den 16. Juni starten die „Kritischen Wochen“ der Fachschaft Sozialwissenschaften an der Ruhr Uni. Um 16 Uhr referiert Luca Hermsen im Gebäude GD Raum 520: »Die Bedingungen der modernen Universität gehen nicht spurlos an den Menschen vorbei, welche in diesen lehren und lernen müssen. Dadurch wird Bildung unter den gegenwärtigen Verhältnissen zu einem Instrument der Reproduktion kapitalistischer Ideologie. Studium und Lehre werden auf Credit Points, Prüfungen und Evaluationen reduziert.
Am Mittwoch, den 18. Juni findet um 18.30 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung statt zum Thema „Frieden, Angriffe, Verhandlungen – Wohin steuern Türkei und Kurdistan: »Die Auflösungserklärung der PKK am 12. Mai war ein Paukenschlag. Seit Monaten ist inmitten regionaler politischer Umwälzungen ein Prozess zwischen der türkischen Regierung und der kurdischen Freiheitsbewegung in Gang gekommen, der viele Fragen aufwirft. Kommt es zum Frieden oder kapituliert die PKK? Warum reichen faschistische Politiker plötzlich Kurden die Hand? Was genau passiert gerade in der Türkei und Kurdistan? Was hat das ganze mit der Situation in Syrien zu tun? Ist das revolutionäre Projekt gescheitert?
Das Kommunale Integrationszentrum, das Bochumer Bündnis gegen Rechts, das Fanprojekt Bochum und der Kinder- und Jugendring Bochum rufen zusammen mit den weiterführenden Schulen am Dienstag, 01. Juli 2025 zum antirassistischen Aktionstag „Bochum bleibt bunt“ auf, um vor den Kommunalwahlen in NRW ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Toleranz und gegen Hass und Hetze in Bochum zu setzen. Der Aktionstag beginnt mit vier Auftaktkundgebungen um 10.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz, auf dem Konrad-Adenauer-Platz, im Vonovia Ruhrstadion (Castroper Straße) und auf dem Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule (Agnesstraße).
Die Gewerkschaft NGG ruft in Bochum auf zur Gründung von Betriebsräten und der Beteiligung an den Betriebsratswahlen 2026:
»Einer sollte dem Chef immer sagen, was Sache ist: In Bochum arbeiten rund 171.700 Beschäftigte in rund 7.870 Betrieben. „Aber längst nicht alle haben in ihren Jobs eine starke Stimme gegenüber dem Chef: Viele der Beschäftigten in Bochum haben keine Arbeitnehmervertretung. Dabei ist jedes ‚Betriebsrats-Vakuum‘ eine vertane Chance“, sagt Martin Mura von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Am Freitag, den 13.06.2025, ist es (leider) wieder so weit: Die Partei „Die Heimat“ lädt zu einem offenen Abend in ihre Landesgeschäftsstelle nach Essen Kray ein, um weiter lokale Nazistrukturen aufzubauen. Es ist eine Gegenkundgebung angemeldet.
Wann? 13.06.2025, 18:30 Uhr Wo? Marienstraße, Zugang über die Straße Am Zehnthof Anreise: Mit dem RE40 oder dem Bus 146 von Essen HBF mit Bahnhof Kray Süd. Achtung – Wahrscheinlich ist das auch der Anfahrtsweg der Faschos! Passt aufeinander auf!