Die aktuelle Pressemitteilung der Sozialberatung Ruhr befasst sich mit den gestern veröffentlichten Plänen zum Gaspreisdeckel: »Wie verschiedenen Pressepublikationen zu entnehmen ist, empfiehlt die Kommission zum Gaspreisdeckel der Politik eine Einmalzahlung zur Abdeckung erhöhter Gaskosten sowie einen Gaspreisdeckel ab März 2023. Nach diesem Vorschlag soll die Bundesrepublik die Kosten der Kleingewerbetreibenden und Privatverbraucher für den Monat Dezember 2022 zur Gänze übernehmen und an die entsprechenden Gasversorger überweisen. Das Ganze soll dann wohl eine Art von rot-grüner Sozialpolitik darstellen und sozusagen ein Weihnachtsgeschenk an die Bürgerinnen und Bürger sein.
Während das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung von den Verantwortlichen in unserer Stadt eher als Ärgernis betrachtet wird, wird die Expertise dieser Inititative andererorts gewertschätzt. In der aktuellen Pressemitteilung des Netzwerks wird berichtet: »Nadja Zein-Draeger war am 07.10.2022 erneut für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung als Expertin für Bürgerbeteiligung im Studio der Lokalzeit Ruhr in Essen zu Gast.
Am Donnerstag, den 13. Oktober ab 18.30 Uhr, lädt der Bahnhof Langendreer zur Eröffnung der neuen Ausstellung „Solidarität mit allen Geflüchteten! Eine Ausstellung von Judith Büthe“ auf die Empore des Kino-Cafés ein. Die Eröffnung wird durch einen Vortrag der Seebrücke Bochum, die über Menschenrechtsverletzungen an den EU Außengrenzen berichtet, unterstützt. Zudem wird Judith Büthe in einem Gespräch über ihre Arbeit und Fotografien berichten.
Ab morgen beginnt eine Veranstaltungsreihe der RUB »mit einer historischen Einordnung dieser multiplen Zangenkrise durch Stefan Berger vom Institut für soziale Bewegungen und einem Kommentar von Kristin Platt vom Institut für Diasporaforschung der RUB. Die aktuelle Zangenkrise historisch einzuordnen heißt jedoch nicht, herauszufinden wie es z. B. 1914 gewesen ist, Vielmehr soll es in der Diskussion darum , sich gemeinsam einer Erinnerung zu bemächtigen, wie diese im Augenblick einer aktuellen, sehr großen Gefahr aufblitzt. «
Aus der Pressemitteilung: »Die Küchenbrigade, ab Do., 13.10. im endstation.kino zu sehen, ist nach Der Glanz der Unsichtbaren der neue Film von Louis-Julien Petit, mit den großartigen Audrey Lamy, François Cluzet, Chantal Neuwirth und Fatou Kaba in den Hauptrollen: Ein Film voller Menschlichkeit und Zärtlichkeit, komisch, unterhaltsam und bewegend, mit unendlicher Liebe für seine Protagonisten und die gute Küche:
Die Küchenbrigade - offizieller Kinotrailer - Kinostart am 15.09.2022
Die ebenso begnadete wie streitbare Köchin Cathy Marie ist Sous-Chefin in einem Sternelokal und steht kurz davor, ihren Traum eines eigenen Restaurants zu verwirklichen. Doch dann legt sie sich einmal zuviel mit ihrer Chefin an und findet sich plötzlich ohne Job und in ernsten finanziellen Schwierigkeiten wieder.
Der Flüchtlingsrat fordert in einer aktuelle Pressemitteilung gemeinsam mit PRO ASYL den sofortigen Abschiebestopp in den Iran: »Seit dem Tod der 22-jährigen Jîna (Mahsa) Amînî, die am 13. September verhaftet wurde, weil sie ihr Kopftuch nicht ordentlich getragen haben soll, breiten sich ausgehend von ihrer Heimatstadt Saqqez in vielen Teilen des Irans und Ostkurdistans Proteste gegen das unterdrückerische Ajatollah-Regime aus. Diese werden vorrangig von Frauen, LGBTIQ-Aktivistinnen, Schülerinnen und Studentinnen, Arbeiterinnen und vielen weiteren marginalisierten Gruppen angestoßen, organisiert und durchge-führt. Das iranische Regime reagiert mit brutaler Gewalt. Seit Beginn der Aufstände wurden bereits Hunderte Menschen ermordet sowie Tausende Protestierende verschleppt und inhaftiert.
Wieder einmal veranstaltet bodo eine Stadttour aus Sicht von Wohnungslosen: »Wie verbringen Wohnungslose ihren Tag? Wie sieht die Stadt aus der Sicht der „Menschen am Rand“ aus? Wie wird man überhaupt obdachlos ‑ und wie gelingt der Weg wieder runter von der Straße? Bei der sozialen Stadttour zeigt der bodo e.V. Bochum aus der Perspektive von Menschen ohne Wohnung – zum nächsten Mal am 15. Oktober um 11 Uhr.
Am morgigen Montag, den 10.10. läuft um 23.20 Uhr in der ARD eine Dokumentation über den dem Kanzleramt von Konrad Adenauer unterstelltem Bundesnachrichtendienst. „Der Film zeigt schonungslos neue, erschreckende Erkenntnisse aus der Forschung in den Archiven des Bundesnachrichtendienstes. In keiner anderen bundesdeutschen Organisation oder Behörde wurde in dieser Konsequenz an nationalsozialistischen Vorstellungswelten festgehalten und somit auch der Boden für rechtsextremistisches Gedankengut kontinuierlich genährt“, kündigt die ARD an. Der BND hatte außerdem nachweislich und verbotener Weise für Konrad Adenauer u. a. die SPD und FDP ausspioniert. Dr. Ralf Feldmann hatte in einer Bürgeranregung gefordert, dass der Konrad-Adenauer-Platz in Bochum nicht länger nach dem ehemaligen Kanzler benannt sein soll.
Der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften der Ruhr-Uni lädt am Donnerstag, den 13. 10 um 18.15 Uhr im Rahmen der diesjährigen Aktionswochen gegen Antisemitismus zu einer Veranstaltung ein: »In dem Vortrag wird es um eine der wirkmächtigsten (antisemitischen) Verschwörungsideologien überhaupt gehen: den sogenannten jüdischen Bolschewismus. Von den ‚Protokollen der Weisen von Zion’ über den deutschen Faschismus, dessen Hauptfeind der ‚jüdische Bolschewismus‘ war, bis zum Historikerstreit mit der unsäglichen „Tätervolk“-Debatte, immer wieder taucht die „jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung“ in dieser oder jener Form wieder auf. Doch was ist diese Ideologie? Wieso wurden ‚der Jude’ und der Sozialismus/Kommunismus zusammen gedacht? Welche grausame Praxis folgte daraus? Wie hat sich die Ideologie in den Widersprüchen des Westen verändert, abgeschwächt und weiterentwickelt?« Die Veranstaltung findet in der Ruhr-Uni im Gebäude GD, Raum 04/520 statt.
Vom 11. bis 21. Mai 2023 geht die bobiennale mit dem Motto „um die ecke” in die nächste Runde und kündigt an: »Damit knüpft das alle zwei Jahre stattfindende Festival der Freien Kultur Bochum an drei erfolgreichen Ausgaben an, bei denen Bochumer*innen die kulturelle Vielfalt der Freien Szene im gesamten Stadtgebiet hautnah erleben konnten — so auch der Plan für die bobiennale 2023. Aktuell läuft die Bewerbungsphase: Kurator*innen, Künstler*innen und Kollektive sind eingeladen, sich bis zum 31. Oktober 2022 über ein Online-Formular unter www.bobiennale.de für die Teilnahme an der bobiennale 2023 zu bewerben oder sich per Mail an kontakt@bobiennale.de direkt an die Organisator*innen zu wenden.
Am Mittwoch, dem 12. 10. um 18.30 Uhr starten im AntifaCafe im Sozialen Zentrum die diesjährigen Aktionswochen gegen Antisemitismus. Anna Spener spricht über das Thema „Antisemitismus – Israel – Shoah: Jüdische Gegenwartsliteraturen und/wider die deutsche Trias“: Die Ankündigung: »Ausgehend von Y. Michal Bodemanns Konzept des „Gedächtnistheaters“ ist es vor allem der Essayist, Lyriker und promovierte Antisemitismusforscher Max Czollek, der in den letzten Jahren die „Desintegration“ als ästhetisch-politisches Programm in die öffentliche Wahrnehmung trägt. Das „Gedächtnistheater“ hat nämlich zur Folge, dass der deutsche Blick die real existierenden Jüdinnen*Juden notwendig verfehlt – und das meint nicht nur rechts-, sondern auch linksdeutsche Blicke. Denn die Pluralität und Heterogenität jüdischer Gegenwart(sliteratur) ernst zu nehmen bedeutet eben auch die Auseinandersetzung mit z.B. als politisch unangenehm empfundenen jüdischen Positionen.
Am Mittwoch, den 12. Oktober ab 18 Uhr lädt der ver.di-Bezirk „Mittleres Ruhrgebiet“, Universitätsstraße 76 zu einem Dialogabend ein über die „Tarifkonflikte im Öffentlichen Dienst Mitte der Siebzigerjahre – Was können wir 2022 daraus lernen?“: »In der aktuellen Medienberichterstattung taucht immer wieder der Vergleich mit dem ersten bundesweiten Streik im öffentlichen Dienst im Februar 1974 auf. Zum einen geht es um das Kräftemessen zwischen dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) und dem Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Heinz Kluncker, zum anderen um die wirtschaftliche Situation damals und heute. Auch Anfang der Siebzigerjahre führte eine hohe Inflation zu rasant steigenden Preisen.
Die IG Metall trauert um ihren Zweiten Bevollmächtigten der Geschäftsstelle Ruhrgebiet Mitte, Kollegen und Freund Volker Strehl
* 02.05.1960 + 30.09.2022
Im Rahmen der diesjährigen Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung bringt der jüdische Studierendenverband Bochum (GESH) zusammen mit der Linken Liste der Ruhr-Universität Bochum vom 12. Oktober bis 4. November ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Workshops und Führungen nach Bochum: »Der Umfang unserer Veranstaltungen fällt dieses Jahr größer und vielfältiger aus denn je: Das Programm umfasst dabei unter anderem die Themen historischer und postkolonialer Antisemitismus, Verschwörungstheorien sowie jüdisches Leben im Ruhrgebiet.
Die Bochumer Gruppe von Fridays For Future (FFF) ruft dazu auf, am Freitag den 7. Oktober in Dortmund für den Erhalt Lützeraths zu streiken: »Es kann nicht sein, dass die Regierung sich trotz aller Vernunft für den Abriss des Dorfes und damit die Überschreitung unserer CO2-Budgets entscheidet!«
Am 5. Oktober 2022 entstand im Bochumer Westpark ein Reverse Graffito des weltweit renommierten Künstlers Klaus Dauven. Schräg gegenüber der Jahrhunderthalle brachte der Künstler das Konterfei des 59jährigen Josef Anton Gera an, der im Oktober 1997 auf dem damals brachliegenden Krupp-Gelände so schwer zusammengeschlagen wurde, dass er Tage später im Elisabeth Hospital verstarb. Der Frührentner Josef Gera aus Bochum-Riemke wurde dabei zum Opfer rechtsradikaler Schläger, die ihn auf Grund seiner Homosexualität attackierten.
Mein Name ist Heiko Koch. Ich bin der Initiator dieser Gedenk- und Kunstaktion mit Klaus Dauven. Der Mord an Josef Anton Gera, der hier auf diesem Gelände im Oktober 1997 verübt wurde, beschäftigt mich seit 25 Jahren. Damals war dieses Gelände eine große Brachfläche leerstehender Hallen, dunkler Tunnelröhren, Gleisanlagen und Betonflächen – unterbrochen von Grünstreifen mit wilder Natur. Am 14. Oktober 1997 wurde hier der 59 jährige Frührentner Josef Gera so stark zusammengeschlagen, dass er Tage darauf an seinen inneren Verletzungen im Elisabeth-Hospital verstarb. Diese Tatsache und dass die Polizei vier Nazi-Skins suchen würde erfuhr man eine Woche nach der Tat aus der Lokalpresse. Für mich und einen Freund war dies Anlass uns auf die Suche nach dem Tatort auf dem ehemaligen Kruppgelände zu machen. Wir waren entsetzt von der Tat und wollten die rechtsradikalen Strukturen hinter dem Geschehen ausfindig machen. mehr…
Donnerstag 06.10.22, 14:14 Uhr
Rede von Barabara Jessel am 05.10.2022 anlässlich der Erstellung des Gedenkgraffitos für Josef Gera:
Die Geschichte eines schwulen Mannes mit Namen Josef-Anton Gera, der ahnungslos in die Hände zweier Rechtsradikaler fiel, die ihm auf brutalste Weise sein Leben nahmen. Am 14. Oktober 1997 wurde er so schwer zusammengeschlagen, dass er zwei Tage später an seinen Verletzungen starb. Die Tat wurde durch die Bochumer Justiz und Polizei damals entpolitisiert und würde heute als normaler Kriminalfall gewertet werden, hätten nicht Privatpersonen wie Heiko Koch die Hintergründe dokumentiert.
Schauspielhaus Bochum, Bergbaumuseum, Symphoniker, Kunstmuseum, und und … rufen zum 2. Speeddating am 19.11.22 für Klima und Nachhaltigkeitsthemen auf:
»Liebe Bochumer Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen,
Wir laden euch auch dieses Jahr sehr herzlich ein, eure Initiative im Rahmen unseres Festivals Jetzt! Ein Wochenende fürs Klima / 2. Bochumer Klimakonferenz am 19.11. vorzustellen. Wir sind (mittlerweile) neun Bochumer Kultur- und Bildungseinrichtungen, die sich zu Klima und Nachhaltigkeitsthemen in unserer Stadt vernetzt haben. Mit dabei sind die Bochumer Symphoniker, das Deutsche Bergbaumuseum, das Kunstmuseum Bochum, das Planetarium Bochum, das PRINZ-REGENT-THEATER, das ROTTSTR 5 THEATER, die Ruhrtriennale, das Schauspielhaus Bochum und die Volkshochschule Bochum.
Unser Klimafestival findet auch dieses Jahr parallel zur UN-Klimakonferenz statt (diesmal in Sharm-El-Sheik) vom 18.-20. November 2022. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
»Madonna, eine der jüngeren Initiativen der Deutschen Hurenbewegung, feiert das 30 jährige Jubiläum ihrer Beratungsstelle an der Alleestraße in der Nähe des Bochumer Bordells. Gegründet wurde das Projekt in harten Zeiten: Sexarbeit war zwar nicht verboten, aber alle, die Sexarbeitende unterstützten, komfortable Arbeitsplätze anboten oder Schutz organisierten, konnten wegen Förderung der Prostitution oder gar Zuhälterei strafrechtlich verfolgt werden. Selbst Partner*innen und Verwandte waren dieser Gefahr ausgesetzt. Sexarbeit fand somit im Dunkelfeld unter quasi verbotenen Umständen oder auf der Straße statt. Umso wichtiger war die Initiative der Hurenbewegung, ihre Kolleg*innen in allen Arbeits- und Lebensfragen zu unterstützen, zu informieren und mit ihnen gemeinsam für ihre Rechte zu kämpfen.
(*MIV: Motorisierter Individual- Verkehr) Im September ’22 stieg die Anzahl zugelassener Fahrzeuge sowohl im Vergleich zum August wie auch im Vergleich zum Vorjahr – allerdings ein klein wenig langsamer; könnte dies ein erster kleiner Lichtblick durch den MIV sein?
Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: »In Bochum waren im September insgesamt 263.251 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 28 mehr als im August ’22 und 2.358 mehr als im September 2021. Der PKW-Bestand stieg um 33 auf insgesamt 211.114. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Jahr 2021 um 1.876 . Außerdem sind 12.466 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 495 mehr als im Vormonat. Die Zahl der echten Elektrofahrzeuge erhöhte sich im September um 148 und liegt bei 4.143. Im September 2021 waren es 2.869.«
Schlimm ist, dass die Hybriden immer noch ein E-Kennzeichen bekommen.
Und hier die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 25. Todestag von Josef-Anton Gera lädt die Antifaschistische Linke Bochum in Kooperation mit der Kulturfabrik Bochum am Dienstag, den 11.10. um 19:00 Uhr im Botopia zu einer Veranstaltung zu Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland nach 1945 ein:
Das Kino Endstation kümmert sich in dieser Woche in seinem Programm um Sehnsuchtsversprechen der Schlagermusik und um verschlungene Pfade des Lebens. Aus der Ankündigung des Kinos: »Ab Do., 06.10. zeigen wir den neuen Film Rimini von Meisterregisseur Ulrich Seidl (Im Keller, Paradies-Trilogie):Rimini im Winter. Während Schneestürme die Palmenblätter zum Tanzen bringen, spült das Leben verlorene Seelen an die leeren Hotelbars des sonst so paradiesischen Adria-Klassikers. Hier stapft Richie Bravo unbeirrbar durch den Regen. Ob als Sänger oder Gigolo — mit reichlich „Amore Mio“ wärmt der einst gefeierte Schlagerstar in den Wintermonaten die Herzen und Betten schmachtender Bustouristinnen und entzückten Damen reiferen Alters. Die fetten Jahre liegen hinter ihm. Die eingeübt tragische Idylle bekommt Risse als plötzlich seine erwachsene Tochter vor ihm steht. Für den rücksichtslosen Überlebenskünstler tut sich ein Abgrund auf— aber auch die leise Hoffnung, vielleicht doch noch auf seine alten Tage so etwas wie Versöhnung und menschliche Anerkennung zu finden.
Greenpeace Bochum lädt morgen (Dienstag, 4.10. um 18:15 Uhr im Umweltzentrum) zu einem Einführungstreffen für neue Mitglieder und Interessierte ein: »Weltretter:innen gesucht! Du möchtest dich aktiver für die Umwelt und gegen die Klimaerhitzung einsetzten? Dann werde Teil unserer Greenpeacegruppe!
Regelmäßigen Leserinnen und Lesern werden die Änderungen vor und hinter den Kulissen von Bo-Alternativ.de nicht entgangen sein: seit 2021 gibt es eine deutlich erweiterte Redaktion, mehr und vielfältigere Beiträge und ein neues Erscheinungsbild. Getragen wird die Plattform nicht mehr von einem einzelnen Verantwortlichen, sondern von dem eigens gegründeten Bo-Alternativ e.V.
Nicht wesentlich geändert hat sich seitdem hingegen der Kontostand unseres Spendenkontos. Bo-Alternativ wird immer frei von Werbung, Tracking und kommerziellen Interessen bleiben. Um das zu gewährleisten, müssen jedoch mindestens die laufenden Kosten für den Server gedeckt sein. Daher bitte wir heute um deine Unterstützung. Die freundlichste Form ist ein Dauerauftrag.
Auf der Kundgebung „Gemeinsam bleibt’s warm“ am vergangenen Samstag auf dem Dr-Ruer-Platz gab es eine Reihe von bemerkenswerten Redebeiträgen, die an dieser Stelle dokumentiert werden. Ein Vertreter der Initiative „Armut im Pott“ machte deutlich, worum es aktuell geht: „Seit Jahren spitzen sich die globalen Krisen weiter zu. Seit Jahren findet die deutsche Politik keine Antworten mehr. Seit Jahren werden wir Menschen in Armut mit den Krisen allein gelassen. Heute stehen wir hier, um gemeinsam mit Solidarität durch die Energiekrise zu kommen. Die Preissteigerungen auf der Nebenkostenabrechnung aber auch im Supermarkt kann kaum noch jemand ignorieren. Besonders hart trifft das alles – wieder mal – uns Armutsbetroffene. Früher haben wir bei ALDI noch jeden Cent dreimal umgedreht. Heute haben wir diesen Cent nicht mehr. Wir können uns das einfach nicht mehr leisten.“ Die Rede im Wortlaut.
Seit Jahren spitzen sich die globalen Krisen weiter zu. Seit Jahren findet die deutsche Politik keine Antworten mehr. Seit Jahren werden wir Menschen in Armut mit den Krisen allein gelassen.
Heute stehen wir hier um gemeinsam mit Solidarität durch die Energiekrise zu kommen. Die Preissteigerungen auf der Nebenkostenabrechnung aber auch im Supermarkt kann kaum noch jemand ignorieren. Besonders hart trifft das alles – wieder mal – uns Armutsbetroffene. Früher haben wir bei ALDI noch jeden Cent dreimal umgedreht. Heute haben wir diesen Cent nicht mehr. Wir können uns das einfach nicht mehr leisten.