Am vergangenen Samstag (09.12.23) fand der dritte December Dykes* March in Bochum statt. Die winterliche Pride Parade trägt dazu bei, dass queere Sichtbarkeit sich über den sommerlichen Pride Month hinaus über das ganze Jahr erstreckt. Wie auch in den vergangenen Jahren gab es starke queerfeministische Slogans und Redebeiträge, die sich gegen die zunehmende Queerfeindlichkeit in unserer Gesellschaft positionierten. Einen dieser Beiträge gibt es hier zum nachlesen:
»Guten Abend, liebe queer-feministischen und aktivistischen Menschen hier bei unserer December Dykes* Demonstration und Hallo an alle Besucher*innen des Weihnachtsmarkts!
Wir sind heute hier um auf die Repräsentation von FLINTA* innerhalb und außerhalb der queeren Community aufmerksam zu machen und gegen Queerfeindlichkeit zu demonstrieren.
Ich möchte mit einer Geschichte beginnen, die mir erst diese Woche passiert ist:
Bericht über die Aktion für Frieden und Menschenrecht am vergangenen Sonntag: »Zahlreiche OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West beteiligten sich am Sonntagabend bei stürmischem Regenwetter an der Mahnwache zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember gegenüber dem Hauptbahnhof in Bochum, entzündeten Kerzen, verlasen ausgewählte Artikel der Menschenrechte und sangen gemeinsam das Antikriegslied von Reinhard Mey „Nein, meine Kinder geb ich nicht“, um ein Zeichen „für Frieden und Menschenrechte“ in dieser von Kriegen und Flucht geprägten Zeit zu setzen.«
Das endstation.kino ist 2023 35 Jahre alt geworden. Diesen Geburtstag feiert das Kinoteam im Rahmen des endstation.familienkinofestes am Sonntag, den 17.12. ab 11.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. »Zu Beginn des Festes findet ein Hörfilmkonzert statt. Von 11.00 Uhr – ca. 13.00 Uhr zwei ganz besondere Filme im endstation.familienkino ihre Premiere: Der Oink Oink Vogel und Der Elefant, zwei bunte und handgemachte Stop-Motion-Filme der Kita-Kinder aus der AWO-Kita Kreyenfeldstraße. Außerdem ist der Kölner Klangkünstler Peter Wolf bei uns zu Gast. Ausgehend von den Stop-Motion-Filmen der Kinder und getreu seinem Motto „Alles was man hören kann, kann Musik sein“, ist er im Rahmen einer Projektwoche mit den Kindern auf Klangsuche gegangen und hat gemeinsam mit ihnen zwei Hörfilme erarbeitet. Diese präsentiert er nun gemeinsam mit den Kindern als Live Konzert auf der Kinobühne. Im Anschluss öffnet Peter Wolf seinen Klangkoffer für alle kleinen und großen Familiensonntags-Gäste.
Die Naturfreunde Bochum informieren über ihre traditionelle Sammelaktion für Bedürftige: »Bereits in den letzten Jahren hatten die NaturFreunde Bochum-Langendreer mit ihren Sammelaktionen z.B. für die Bochumer Tafel und die Flüchtlinge im Wiebuschweg großen Erfolg.
Am Dienstag, den 19.12.2023, zeigt de Fachschaftsrat Gender Studies im Kulturzentrum Fluid sechs Kurzfilme, die queere Lebenswelten auf unterschiedliche Art behandeln und schreibt dazu: »Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Kurzfilmtage statt. Die Türen öffnen sich um 19:30, Beginn der Filme ist 20:00.
In einer Pressemitteilung der Stadt wird auf eine Lesung hingewiesen: »In der Reihe „#autorXinnen“ liest die deutsch-iranische Autorin Mitra Gaast am Freitag, 15. Dezember, ab 19 Uhr im Lore-Agnes-Raum des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, aus ihrem Roman „Denn du wirst dich erinnern. Rückkehr nach Teheran“ (2017). Das Duo Sanaz Zaresani / Benjamin Stein schafft mit vertonten Gedichten einen stimmungsvollen Rahmen für die Lesung. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das „NRW KULTURsekretariat“ im Zuge des Programms „Werkproben“. Partner der Reihe ist die Stabsstelle Integration Bochum. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Die Bezirksregierung Arnsberg plant, im April 2024 eine Zentrale Unterbringungseinrichtung für 300 Menschen im ehemaligen Seniorenheim an der Grabelohstraße in Langendreer zu eröffnen. Um das zu verhindern, verbreiten radikalisierte Anwohner*innen und die AfD, in der Bezirksvertretung Bochum Ost auch die CDU, falsche Informationen und hetzen gegen Geflüchtete. Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer hat an den Ständen auf dem Weihnachtsmarkt und im Geschäften in Langendreer ein Flugblatt ausgelegt, um dieser Hetze entgegenzutreten und die in Langendreer seit 2015 bestehende Willkommenskultur wieder aufleben zu lassen. Hier der Inhalt des Flugblatts:» Menschen, die aus anderen Ländern Zuflucht bei uns suchen, sind keine Belastung, sondern Chance und Verpflichtung. Sie sollten behandelt werden, wie wir alle als Menschen behandelt werden wollen: Mit Respekt und Aufmerksamkeit.
In einem Artikel in der WAZ wird heute unter dem Titel „Mieter führt einsamen Kampf gegen die Stadt“ auf die dohende Zwangsräumung von Klaus Schmitt in der Kohlenstraße berichtet. Außerdem sprach er auf der Veranstaltung am 05. Dezember zum „Handlungskonzept Wohnen“ und im Anschluss an diese Veranstaltung wurde sich zu einem solidarischen Zusammenkommen in der Kohlenstraße verabredet. Hier der Aufruf zu dieser Demontration: »Am Samstag, den 16. Dezember findet um 13 Uhr eine Demonstration vom Musikforum zur Kohlenstraße statt.
Der Ruhrech-Verlag berichtet über die Einstellung seiner Verlagstätigkeit: »Spätfolgen der Corona-Krise mit Umsatzeinbrüchen und vielen Absagen von Leseveranstaltungen, der zunehmende Kostendruck, die wachsenden Schwierigkeiten besonders für kleine Verlage sowie die veränderten Kauf- und Lesegewohnheiten haben den RuhrEcho Verlag veranlasst seine Tätigkeit zum 31. Dezember 2023 einzustellen. Die den Verlag tragende GbR wird aufgelöst. Der Verlag bedauert diese Entwicklung und den Verlust verlaglicher Vielfalt, blickt aber auf eine sinnvolle und erfolgreiche Tätigkeit in dem über einem Vierteljahrhundert seines Bestehens zurück.
Das Bochumer Bündnis für ein gemeinwohlorientiertes Gesundheitswesen hatte am vergangenen Mittwoch eingeladen, um über die Krise der ambulanten medizinischen Versorgung zu diskutieren. Hier der Bericht von der Veranstaltung: »„Der Krankenhausplan NRW wird auf mittlere Sicht den Abbau eines Fünftels der Bettenkapazität in der stationären Versorgung bedeuten. Von den 18.500 Betten sollen dabei fast 5,000 Betten durch ‚Ambulantisierung‘ abgebaut werden, das entspricht jährlich knapp 600.000 neuen Fällen im ambulanten Sektor“. Diese Tatsache war für die Referentin Nadja Rakowitz vom Verein demokratischer Ärzt*innen einer der wesentlichen Ausgangspunkte für die Frage, warum die ambulante Versorgung sich in den nächsten Jahren grundlegend ändern müsse.
Im Rahmen einer neuen Reihe des Forums für entwicklungspolitische Information und Bildungsarbeit im DARF e.V geht es am Samstag, den 16. Dezember ab 17 Uhr im Bahnhof Langendreer um „Die Sahelregion – Perspektiven der Bemühungen um Sicherheit, Stabilität und nachhaltige Entwicklung.“ In der Einladung heißt es: »In der Sahel-Region verschärfen und überlagern sich zunehmend verschiedene Konfliktursachen. Doch militärische Lösungsansätze reichen nicht aus, um die Region von Krisen zu befreien. Es müssen auch Zukunftsperspektiven geschaffen werden.“Inhaltlich wird bei der Veranstaltung über folgendes informiert:
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu Gewalt gegen Frauen und FLINTA* findet am Donnerstag, dem 14. 12. von 17 – 19:30 Uhrin der Oval Office Bar ein Workshop statt zum Thema „Kollektiv gegen Femizide“: »Dies möchten wir zum Anlass nehmen, einen Abend zu organisieren, in dem es die Möglichkeit gibt, gemeinsam und solidarisch Perspektiven auf patriarchale Gewalt zu entwickeln. Dazu möchten wir das Thema Femizide fokussieren, die eine der schwersten Formen patriarchaler Gewalt darstellen. Wir freuen uns sehr, dass Julia Habermann einen Kurz-Input zum Thema Femizide geben wird. Dabei wird vor allem thematisiert, welche Warnzeichen einen Femizid ankündigen (können) und wie ein ‚typischer‘ Femizid aussieht, die Konzepte Macht, Kontrolle und Besitzanspruch werden dabei kontextualisiert. Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben, sich in Kleingruppen zu Inputs bzw. selbst formulierten Fragen auszutauschen oder sich Raum für Selbstermächtigung zu nehmen. Bitte meldet euch über bar@schauspielhausbochum.de an.«
Der Bahnhof Langendreer lädt am Samstag, den 16 Dezember um 13 Uhr zu einer Linux-Installationsparty ein: »Hey, liegt bei dir noch ein alter Laptop rum, der zwar läuft, aber schlapp macht? Oder hast du ein neueres Modell, das du voll ausreizen willst? Wegwerfen ist keine Option! Schnapp dir dein Gerät und komm zu unserer Linux-Installationsparty! Wir bringen dir bei, wie du alte wie neue Laptops mit Linux flott kriegst. Außerdem zeigen wir dir, wie du mit freier Software immer auf dem Laufenden bleibst und was die besten Open-Source-Alternativen sind. Egal ob für dich oder als wertvolle Spende für Geflüchtete – wir helfen dir, deinem Laptop neues Leben einzuhauchen.
Im Rahmen Reihe „50 Jahre Chile“ des Bochumer Bündnis Solidarität und Erinnerung wird am Mittwoch, den 13. Dezember um 18 Uhr im EndstationKino ein Dokumentationsfilm gezeigt mit dem Titel La Ternura – El Llamado de la Ñuke Mapu. Im Anschluss an den Dokumentarfilm (Original mit deutschen Untertiteln) findet ein Filmgespräch mit Regisseur Rodrigo Pinto Suarez und Alex Mora von Gesellschaft für bedrohte Völker statt. Der Film beschreibt die Unterdrückung der Mapuche in Chile, den Raub ihres Landes und ihre aktuelle Ausbeutung. Er schilderte ihren Kampf, um ihr Land zurück zu bekommen, um eine Chance zu erhalten, sich zu entwickeln und gegen Ausbeutung und Rassismus erfolgreich zu sein.
Der Filmclub automatique lädt am Montag, den 11. Dezember um 19 Uhr. zu einem „speziellen“ Abend ein: »Wir vernetzen uns mit dem Myzel des Fungi Film Fest in Portland. Wir schauen uns – exklusiv in Bochum, möglicherweise sogar in Europa….!- das Kurzfilmprogramm im atelier automatique an. Eintritt: 5 Euro.
Veranstaltung vom Musikbüro am 16.12.23, 19:30h in der Trompete (10Eu): »Seit 8 Jahren arbeiten wir nun vom Musikbüro Bochum unter dem Projekt „LALLA:LABOR “ an der Vernetzung und Förderung für Künstler:innen und populäre Musik im Ruhrgebiet. Zahlreiche Konzerte, Workshops und Netzwerktreffen haben wir initiiert, Musikprojekte gefördert und Künstler:innen in ihren individuellen Prozess begleitet. Zum Jahresende möchten wir Sie herzlich zu einem ganz besonderen Event „LALLA:LABOR in CONCERT“ am 16.12. in die @TrompeteBochum einladen. Drei ganz unterschiedliche Bands aus dem Ruhrgebiet werden Ihre Ohren verwöhnen: Kira Hummen, Najazz Projekt und Dr.Gong und die Oktopoden.
Die Initiative Nordbahnhof lädt am Mittwoch, 13. Dezember, um 18 Uhr zu einem Vortrag von Jessica May zu einer „Reflexion aus heutiger Perspektive“ über die Bedeutung der Ausstrahlung der Serie „Holocaust“ im deutschen Fernsehen: »Die vierteilige Fernsehserie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ (1978 USA) ist eine NBC-Produktion unter der Regie von Marvin Chomsky, nach einem Drehbuch von Gerald Green. Entstanden ist die Serie als Antwort auf die ABC-Produktion „Roots“.
Das Bündnis „Solidarität für Rojava“ und der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften der RUB laden zum Austausch in die Zanke ein.
Dienstag, 12. 12. 2023, 18:30 Uhr, Westring 41, Bochum
Am 26. 4. 2021 feuerte ein Mann eine Stahlkugel auf die Bochumer Synagoge ab. Am 6. 12. 2023 wurde er wegen dieser und weiterer rechtsextrem motivierter Taten zu 3 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt. Das Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum veröffentlicht dazu einen ausführlichen Bericht. Zu lesen hier.
Zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember erinnern das Bochumer Friedensplenum und die DFG-VK mit einer Flugblatt-Aktion an das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung: »Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 haben mehr als 250.000 Militärdienstpflichtige Russland verlassen – sie wollen nicht im Krieg gegen die Ukraine kämpfen. Rund 3.500 haben in Deutschland Asyl beantragt. Über mehr als die Hälfte der Anträge wurde entschieden, nur 92 Männern wurde bisher Asyl gewährt. Einberufenen drohen in Russland hohe Strafen, wenn sie nicht kämpfen wollen: bis zu 15 Jahren Haft, je näher man an der Frontlinie ist. Wer einen Einberufungsbefehl nicht befolgt, muss mit bis zu zwei Jahren Haft rechnen.
Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember gibt es eine Plakataktion vom Kommunalen Integrationszentrum und vom Kinder- und Jugendring. Folgende Plakatwände sind zu sehen an der Universitätsstraße: Artikel 15: Jeder Mensch hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit; an der Castroper Straße: Artikel 16: Recht zu heiraten und eine Familie zu gründen; an der Alleestraße: Artikel 12: Eingriff in das Privatleben.
Die Sozialberatung Ruhr hat einen ausführlichen Kommentar zur „vollkommen unsinnigen“ Argumentation gegen die Bürgergelderhöhung zum 01.01.2024 veröffentlicht: »Wenn man in diesen Tagen die Nachrichten verfolgt, so beherrscht innenpolitisch ein Thema die Gazetten: Die Bürgergelderhöhung zum 01.01.2024 muss gestoppt werden. Zur Begründung wird dann vorgetragen, dass der Anreiz, nicht zu arbeiten, durch die Erhöhung des Bürgergeldes zu hoch sei, darüber hinaus die Bürgergeldzahlungen einen hohen Anziehungswert für Flüchtlinge haben und das Geld dringend benötigt wird um Haushaltslöcher zu stopfen.
Am Sonntag, den 28. Januar 2024 lädt das Bochumer Friedensplenum mit etlichen anderen Initiativen zum 19. Neujahrsempfang der sozialen Bewegungen in Bochum in den Bahnhof Langendreer ein. Die Redaktion von bo-alternativ.de wird wieder einen Jahresrückblick über „Bewegung in Bochum“ präsentieren und bittet um Fotos, Filme und Berichte über das, was sich 2023 in Bochum abgespielt hat. Kontakt: Redaktion@bo-alternativ.de. Als Anregung die Einladungen zu den vergangenen 18 Jahresrückblicken:
Der Mieterverein Bochum für das Bündnis „Gutes Wohnen für Bochum“ teilt mit : >>Auf Einladung des Bündnisses „Gutes Wohnen in Bochum“ kamen am gestrigen 5.Dezember rund 40 Menschen in der Quartiershalle der KoFabrik zusammen, um über die Wohnungskrise zu diskutieren. Betroffene berichteten über die realen Probleme bei Wohnungssuche, marode und zweckentfremdete Wohnungen sowie Versiegelung durch fragwürdigen Neubau. Diese Berichte machten die Anwesenden betroffen. Das Bündnis zeigte im Laufe des Abends aber zahlreiche Möglichkeiten auf, welche hilfreichen Maßnahmen der Rat im Handlungskonzept beschließen könnte.
Auf der Seite der Radwende ist unter dem Titel „Eine kleine Geschichte über einen großen Beteiligungsprozess in Bochum“ ein Beitrag veröffentlicht, der eine – erst einmal kompliziert sich anhörende Geschichte – auch für nicht Eingeweihte anschaulich aufarbeitet. Es geht um den sogenannten GNK-Prozess, mit dem sich die Stadt Bochum zu einer Global nachhaltigen Kommune entwickeln wollte.
Die Omas gegen Rechts veranstalten eine Mahnwache: »Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte laden die OMAS GEGEN RECHTS Bochum&West am Sonntag, 10.12.23, 17 bis 18 Uhr, zur Teilnahme an einer Mahnwache für Frieden und Menschenrechte auf dem Kurt-Schumacher-Platz vor dem Bochumer Hauptbahnhof ein.
Vortrag und Diskussion von Dr. Sabine Hossenfelder und Prof. Dr. Christina Hoon, am Do 07.12., 18:30h, Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Straße 48, 58448 Witten >> Wie kommt Wissenschaft in die Gesellschaft — Impulsvorträge, Diskussion, offener Austausch bei Getränken im Foyer. Sabine Hossenfelder und Christina Hoon suchen neue Wege der Wissenschaftskommunikation. Wie kann die Wissenschaft ihre Forschungsergebnisse leicht verständlich an die Gesellschaft vermitteln? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Veranstaltung des Reinhard-Mohn-Instituts für Unternehmensführung.
>>Im folgenden Text teilt die Bezirksschüler*innenvertretung Bochum (BSV Bochum) ihre Meinung und Schlussfolgerungen zur aktuellen PISA-Studie mit. In der Schule brennt es überall. Ob es die Toiletten sind, die Digitalisierung oder schlicht und einfach die Leistungen der Schüler*innen. Die aktuelle PISA-Studie zeigt einmal mehr, dass das deutsche Bildungssystem versagt. „Die Ergebnisse der PISA-Studie, sind ein unmissverständliches Warnsignal, dass wir jetzt und wirklich jetzt handeln müssen, sonst laufen wir in eine Bildungskatastrophe“, fasst Eray Savas (Landesdelegierter) das Ergebnis der Studie zusammen.
Die letzte Veranstaltung des offenen Antifa Café in diesem Jahr findet passenderweise am 13.12.23 ab 18:30h im Sozialen Zentrum statt, Thema: >>POLIZEIKRITIK UND ABOLITIONISMUS – Begriff, historischer Kontext, Konsequenzen für die Gegenwart und Perspektiven zu aktuellen Debatten. Neben den historischen Ursprüngen des Abolitionismus und der deutschen Bewegung im Vergleich zur us-amerikanischen, stehen im Vortrag die Perspektiven der radikalen Linken zur Defund & Abolish the Police sowie emanzipatorische Formen ziviler Sicherheit im Zentrum.
Die Bochumer Gruppe von Ende Gelände organisiert am 9.12. um 18 Uhr einen Vortrag im Botopia zur Situation in Rojava und schreibt dazu: »Seit 2012 beziehen sich linke Bewegungen aus der ganzen Welt auf die selbstverwalteten Regionen in Nord- & Ostsyrien, die Revolution in Rojava.
Radwendeaktivist*innen starten vor dem Schauspielhaus eine Aktion, um zu zeigen, dass die neu gebaute Kreuzung vor dem Schauspielhaus für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen eine Zumutung ist
Am Samstag, den 2. Dezember hat die Radwende sehr anschaulich auf die gefährliche Verkehrsführung für den Rad- und Fußverkehr auf der neu gebauten Kreuzung vor dem Schauspielhaus aufmerksam gemacht und schreibt: »In einer Gruppe von 10 Radwendeaktivist*innen wurde demonstriert, dass das Linksabbiegen auf der Schauspielhauskreuzung nur unter Gefahren oder mit erheblichen Zeitverlust möglich ist. Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger und moderiert von zwei weiteren Radwendeaktivisten, wurde gezeigt, wie kompliziert die Verkehrsführung hier für den nichtmotorisierten Verkehr ist.
DIE CHANCEN FÜR EINE ZWEI-STAATEN-REGELUNG IN ISRAEL, 12. Dezember 2023, 18.30-20.30 UHR, Fritz Bauer Bibliothek, Feldmark 107, 44803 Bochum
Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Hajo Funke, Politikwissenschaftler (Otto-Suhr-Institut, FU Berlin, em.)
Das Fritz Bauer Forum schreibt: »Israel ist nach dem Pogrom der Hamas an über 1.200 unschuldigen Menschen aller Altersgruppen vom 7. Oktober 2023 und der tödlichen Gefährdung der verschleppten über 240 Geiseln zutiefst erschüttert.
Das Theater Traumbaum spielt für Kinder ab 4 Jahren an den nächsten Sonntagen ein modernes Weihnachtsmärchen und schreibt zum Inhalt: »Für Eberhard & Mops bedeutet Weihnachten eigentlich nur die Erwartung der neuen X-Box und des neuen Smartphones. Dummerweise haben die beiden darüber das Weihnachtsgeschenk für die Eltern vergessen und Weihnachten ohne Geschenk ist für die beiden, wie für so viele Menschen, schlicht unvorstellbar.
Die Regionalgruppe Bochum von Attac veranstaltet am kommenden Sonntag ihren nächsten politischen Kaffeeklatsch, um 16 Uhr in der KoFabrik. Zum Inhalt schreibt die Gruppe: »Ein weiteres Mal geht es um China, und zwar darum, wie Chinas Regierung und Unternehmen weltweit aufgestellt sind und agieren.
Das Flüchtlingsnetzwerk NRW teilt mit: »im Rahmen des Asylpolitischen Forums 2023 haben die Teilnehmenden eine Resolution unter dem Motto „Flüchtlingsschutz statt Abschottung – Integriertes Bleibemanagement statt Abschiebung“ verabschiedet. Dazu heißt es in der Präambel: „Das Grundrecht auf Asyl und der Flüchtlingsschutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention sind als Menschenrechte Wertegrundlagen unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaften in Deutschland und der Europäischen Union (EU) und damit nicht verhandelbar.