Archiv für den Monat: Dezember 2022


Samstag 31.12.22, 17:35 Uhr

Eine Bürgerbewegung mit weit über 8000 Unterstützer:innen

Die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück: »Aus unserem Verein mit 100 Mitgliedern wurde in diesem sehr aktiven Jahr eine Bürgerbewegung mit weit über 8000 Unterstützer:innen. Die Aktiven des Vereins sowie weitere befreundete Bürger:innen, Einzelhändler, Praxen und Vereine stemmten im ablaufenden Jahr einen ganzen Haufen Arbeit:

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Freitag 30.12.22, 08:28 Uhr

Wie die Speckschweiz zu ihrem Namen kam 3

Die Speckschweiz – jenes Viertel zwischen Feldsieper Straße im Norden und Bahnlinie an der Technischen Hochschule Georg Agricola im Süden, Dorstener Straße im Westen und Herner Straße im Osten – gehört heute zu den beliebtesten Wohnvierteln in Bochum, nicht nur, aber auch wegen der Nähe zur Innenstadt. Was Viele, die heute gerne dort wohnen, nicht ahnen: Jeder Meter atmet Geschichte. Diese wurde jetzt näher untersucht von der „Geschichtsgruppe Speckschweiz“, einer 5-köpfigen Gruppe von langjährigen bis neu zugezogenen Speckschweizer:innen mit ausgeprägtem historischen Interesse. Herausgekommen ist dabei ein 90-seitiges Bändchen, das sich erstaunlich vergnüglich liest.

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Donnerstag 29.12.22, 14:13 Uhr

Protest gegen die untragbaren Zustände im „Ausländerbüro“ der Stadt 6

Gegen die unhaltbaren Zustände im Ausländeramt der Stadt Bochum entwickelt sich Widerstand. Aus einer großen Gruppe syrischer Geflüchteter haben sich Betroffene zusammengetan und eine Protestkundgebung für den 9. Januar 2023 um 12:00 vor dem Rathaus organisiert. Ihr Protest richtet sich gegen die Vernachlässigung der Anliegen und den respektlosen Umgang der Stadt Bochum gegenüber den Antragsteller*innen im Ausländerbüro.

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Mittwoch 28.12.22, 18:28 Uhr

bodo – Vorschau

Die Redaktion des Straßenmagazins bodo zählt die Themen ihrer Januarausgabe auf: »Bochums Flohmarkthalle, Luisa Neubauers Großmutter, ein Rettungsboot für Obdachlose, der Weg zur autogerechten Stadt, Bienen im Museum, Ottos letzter Weg. Am 29. Dezember erscheint die Januarausgabe des Straßenmagazins. Die Flohmarkthalle ist in Bochum eine Institution. Vor mehr als 30 Jahren hat Jochen Benneker sie gegründet, um günstig Zugang zu Wohnungseinrichtung oder Dingen des täglichen Bedarfs zu ermöglichen. Längst kommt ein Querschnitt der Bevölkerung. Nun soll die Halle weichen.

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Mittwoch 28.12.22, 14:16 Uhr

Keine Bundesförderung für Hallenfreibad Linden

Die Linksfraktion teilt in Sachen Schwimmbäder mit :
>> Zeitverzug bei Fertigstellung und negative Folgen für andere Schwimmbadstandorte verhindern.
Der Rat der Stadt Bochum hat am 29. September 2022 die Teilnahme an dem Bundesförderaufruf „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für die Generalmodernisierung des Hallenfreibades Bochum-Linden beschlossen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich gegen die Förderung entschieden. Die Linksfraktion fordert die Wasserwelten auf, alles dafür zu tun, dass es zu keinem Zeitverzug bei der Fertigstellung des Hallenfreibades in Bochum-Linden kommt und die fehlenden Fördergelder nicht durch Kürzungen an anderen Schwimmbadstandorten ausgeglichen werden.

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Sonntag 25.12.22, 16:31 Uhr

Die Friedenslösung von unten 3

Ralf Feldmann, seit Jahrzehnten in der Friedensbewegung engagiert, schreibt: »Kriege wie in der Ukraine, auch im Jemen, in Syrien und anderswo werden von oben gemacht, aber es gäbe sie nicht, wenn unten nicht viel zu viele mitmachten. Wer Waffen liefert und den Krieg befeuert, statt auf Verhandlungen und Kompromisse zu drängen, wer Kriegsmüdigkeit beklagt im Anblick von zigtausend Opfern und Millionen auf der Flucht, wer dennoch jetzt neue Kampfflieger für Atombomben will, der oder die steht in unserer politischen Beliebtheitsskala ganz oben. Es ist unser Krieg, wenn wir das zulassen.

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Sonntag 25.12.22, 14:12 Uhr

Über die Theaterschlacht bei Leipzig

Schauspielerin Sandra Hüller und Schauspielhaus-Intendant Johan Simons haben am vergangenen Donnerstag eine ungewöhnliche Erklärung zu „aktuellen Vorfällen am Leipziger Theater“ veröffentlicht: „Wir sind froh, in Zeiten zu leben, in denen solche Vorgänge nicht mehr hinter verschlossenen Türen bleiben. Dementsprechend haben wir die jüngsten Entwicklungen am Schauspiel Leipzig aufmerksam verfolgt, und auch ohne jedes Detail zu kennen, finden wir das Aussprechen der Hausverbote gegen die beiden Schauspielerinnen unverhältnismäßig. Daher begrüßen wir es auch, dass diese Hausverbote nun zurückgenommen werden.“ Über den Konflikt verlieren beide keine Silbe. Die Pressemitteilung soll offensichtlich klarstellen, dass eine Koproduktion des Schauspielhaus mit dem Leipziger Theater des Stücks „Der Würgeengel“ nicht gefährdet ist.

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Samstag 24.12.22, 14:46 Uhr

Film über die Enthüllungen der #MeToo-Bewegung

SHE SAID Trailer German Deutsch (2022)

She Said, der neue Film von Emmy-Gewinnerin Maria Schrader, erzählt vom riskanten Weg zweier Journalistinnen, die 2017 den weitreichenden Machtmissbrauch gegenüber Frauen im US-amerikanischen Filmgeschäft aufdeckten. Er ist ab dem 29.12. im endstation.kino zu sehen. Megan Twohey und Jodi Kantor brechen das große Schweigen in Hollywood: Sie entlarven Business-Meetings in Hotelzimmern als sexuelle Übergriffe und stoßen auf ein Netz aus Repression, Erpressung und Angst. Mit ihrer mutigen Recherche geben sie nicht nur den betroffenen Frauen ihre Stimme zurück, sondern stoßen eine weltweite Welle der Solidarität an.

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Samstag 24.12.22, 11:57 Uhr

Ausstellung „Wut. Macht. Mut.“ wird verlängert

Die Ausstellung Wut. Macht. Mut. wird verlängert und ist noch bis Ende März 2023 im Bochumer Stadtarchiv anzusehen. Die Ausstellung des Frauenarchivs ausZeiten zeigt, wie die Frauen- und Lesbenbewegung gegen Männergewalt kämpfte und was sie erreicht hat. In den 1970er Jahren entstand im Zuge der Zweiten Frauenbewegung eine breite Bewegung gegen Gewalt gegen Frauen. Ihr Ziel war eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft – nur so könne Männergewalt Einhalt geboten werden. Näheres.


Freitag 23.12.22, 17:19 Uhr
Leitung der Ruhr-Uni macht Bibliothek dicht

Besetzung geduldet, Schließung bleibt

Die Ruhr-Uni bemüht sich seit vielen Jahren vergeblich, als Exzellenzuniversität ausgewählt zu werden und damit erhebliche Fördermittel zu kassieren. Um die aktuelle Steigerung der Energiekosten zu kompensieren, kam die Uni-Leitung nun u. a. auf die exzellente Idee, die Öffnungszeiten der zentralen Uni-Bibliothek zu kürzen und die Bibliothek in den nächsten 14 Tagen komplett zu schließen. Am Donnerstagabend verhinderten 50 Studierende die geplante frühzeitige Schließung der Uni-Bibliothek und blieben bis Mitternacht in dem Gebäude.

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Freitag 23.12.22, 13:51 Uhr

Critical Mass endet heute besonders gut

Heute startet wie an jedem 4. Freitag im Monat um 19.00 Uhr an der Glocke vor dem Rathaus eine Critical Mass (CM) als „Flashmob“. Das ist eine Aktion, mit der in fast 400 Städten weltweit die Freude am Radfahren gefeiert wird. Näheres. Heute endet die Radtour im Umweltzentrum in der Alsenstraße 27 und es gibt – dem Wetter angemessen – selbst gemachten Glühwein, heiße Waffeln und Grillwürste. Außerdem werden Fahrrad-Videos.gezeigt.


Donnerstag 22.12.22, 12:10 Uhr

Besetzung der Universitätsbibliothek

Die Hochschulgruppe des DGB’s der Ruhr Universität Bochum unterstützt die Forderungen der Studierendenschaft, „die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek auf das Niveau vor der Pandemie anzuheben, die Schließung der UB über die Jahre zu unterbinden und selbstverständlich auch den Stellenabbau zu stoppen.“ Das Statement der Studierendenschaft: »Die Schließung der Bibliothek und die noch weiter verkürzten Öffnungszeiten sind, wie wir Studierenden immer drängender merken, eine unerträgliche Verschlechterung unserer Studienbedingungen. Die Gründe hierfür mögen dem Rektorat zwar gerechtfertigt scheinen, gegen ihre eigene finanzielle Misere wollen sie aber nichts unternehmen. Daher müssen wir selbst aktiv werden.

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Mittwoch 21.12.22, 14:46 Uhr

Radwende Bochum fordert pragmatische Lösungen für die Dorstener Straße 1

Viel Platz für Autos – kein Platz für Fahrräder

In einer Pressemitteilung zur aktuellen Lage in Bochum schreibt die „Radwende“: >>Derzeit wird an verschiedenen Stellen über die Radverkehrssituation auf der Dorstener Straße diskutiert, sei es im Mobilitätsausschuss oder in der Presse. Unter Radfahrer*innen gilt die Straße schon lange als sehr gefährlich, mehrfach kam es zu Unfällen. Die Radwende hat dies zum Anlass genommen, am 17.12. in einem Selbstversuch nochmal das Radfahren auf der wichtigen Radialstraße zu testen, die immerhin offiziell als Radroute ausgeschildert ist. Damit die Dorstener Straße dieser Bezeichnung wirklich gerecht wird, sollten zeitnah pragmatische Lösungen gefunden werden.

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Mittwoch 21.12.22, 13:32 Uhr

Kino Start: „Call Jane“

Ab Donnerstag 22.12 läuft im Endstation-Kino: „Call Jane“:

»Joy, Hausfrau und Mutter, wird ungeplant erneut schwanger. Der Arzt warnt sie, dass die späte Schwangerschaft eine ernsthafte Gefahr für ihr Leben darstellt. Doch Abbrüche sind gesetzlich verboten, und der durchweg männliche Klinikvorstand will bei Joy keine Ausnahme zulassen. Niemand kann ihr helfen – bis sie auf die „Janes“ trifft, eine illegale Gruppe, die dafür kämpft, Frauen wie Joy eine Wahl zu ermöglichen.

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Dienstag 20.12.22, 10:23 Uhr
Inflation trifft Beschäftigte in Gaststätten und Bäckereien „mit voller Wucht“

NGG fordert „10 Prozent plus x“

Die NGG stellt in ihrer heutigen Pressemitteilung fest, dass 15.800 Menschen in Bochum zum Niedriglohn arbeiten müssen und will deshalb in das nächste Jahr mit einer Forderung von „10 plus x Prozent“ starten: »Sie müssen sowieso schon jeden Cent zweimal umdrehen, aber explodierende Lebenshaltungskosten bringen sie jetzt endgültig ans Limit: In Bochum arbeiten rund 15.800 Menschen zum Niedriglohn. Und das, obwohl sie einen Vollzeitjob haben. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin. Die NGG Ruhrgebiet beruft sich hierbei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach liegen 18 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten in Bochum beim Einkommen unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von derzeit 2.344 Euro brutto im Monat.

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Montag 19.12.22, 21:00 Uhr
Dyke* March Ruhr lädt ein zur

FLINTA+ Weihnachtsfeier 1

Am 25.12.22 lädt der Dyke* March Ruhr alle FLINTA+ Personen zu einer queeren Weihnachtsfeier in die Rosa Strippe ein. Beginn ist 13.00 Uhr, für kostenlose Verpflegung ist gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten.

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Montag 19.12.22, 15:34 Uhr
Die Stadtgestalter kritisieren

Teure Konzepte für die Tonne

Die Stadtgestalter kritisieren in ihrer Pressemitteilung , dass Konzepte in Bochum häufig nur ansatzweise bis gar nicht umgesetzt  werden: »Es werden Konzepte erstellt, die eine Vielzahl von Maßnahmen vorsehen …. Danach werden dann aber nur wenige der Maßnahmen tatsächlich angegangen. Nach einer gewissen Zeit verschwinden die Konzepte sang und klanglos in der Schublade. … Typische Konzepte die dieses Schicksal ereilt haben, ist das Klimaschutzteilkonzept Verkehr oder das Radverkehrskonzept 1999 (Trauriges Jubiläum – 20 Jahre Radkonzept, kaum Zählbares passiert).

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Montag 19.12.22, 11:29 Uhr
Auch weiter in 2023 und 2024

Farbe bekennen – Demokratie leben

In seiner aktuellen Pressemitteilung teilt der Kinder- und Jugendring mit, dass das Projekt „Farbe bekennen – Demokratie leben“ auch in den nächsten Jahren 2023 und 2024 fortgeführt wird und erklärt: »mithilfe des Projektes „Farbe bekennen – Demokratie leben“ werden in Bochum seit 2015 demokratische Ansätze gestärkt und Toleranz und Vielfalt gefördert. Das Projekt wird gemeinsam vom Kommunalen Integrationszentrum und vom Kinder- und Jugendring umgesetzt. Kurz vor Weihnachten ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Zuwendungsbescheid für 2023 und 2024 eingetroffen. Das Projekt kann damit in Bochum fortgesetzt werden.

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Sonntag 18.12.22, 18:48 Uhr

Jahresrückblick am 5. Februar

Am 5. Februar wird das Bochumer Friedensplenum mit etlichen anderen Initiativen zum 18. Neujahrsempfang der sozialen Bewegungen in Bochum in den Bahnhof Langendreer einladen. Die Redaktion von bo-alternativ.de wird wieder einen Jahresrückblick über „Bewegung in Bochum“ präsentieren und bittet um Fotos, Filme und Berichte über das, was sich 2022 in Bochum abgespielt hat. Kontakt: Redaktion@bo-alternativ.de. Als Anregung die Einladungen zu den vergangenen 17 Jahresrückblicken:

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Sonntag 18.12.22, 08:51 Uhr
Podiumsdiskussion zur Situation im Iran

Jin, Jiyan, Azadi – Woman, life, freedom

Am Montag, den 19. Dezember findet um 19 Uhr im Kulturcafé an der Ruhr-Uni eine Podiumsdiskussion mit Dastan Jasim, Shoan Vaisi und Mina Khani zur Situation im Iran statt. In der Einladung heißt es: »Seit dem Tod der 22-jährigen Jina Mahsa Amini geht eine Welle von Protesten durch den Iran. Wenige Tage nachdem die junge Kurdin von der Sittenpolizei festgenommen wurde, starb sie am 16. September 2022 in einem Krankenhaus. Der Vorwurf: Sie war nicht korrekt gekleidet. Binnen einer Woche weiteten sich die Proteste auf viele Städte im ganzen Land aus. Der zentrale Slogan der Proteste sind die kurdischen Worte „Jin, Jiyan, Azadi“ („Frau, Freiheit, Leben“).

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Samstag 17.12.22, 19:04 Uhr

Hatespeech, Antisemitismus und Geschichte in den Sozialen Netzwerken

Das Projekt „SocialMediaHistory – Geschichte auf Instagram & TikTok“ der Uni Hamburg und der RUB bietet eine digitale Veranstaltungsreihe an, die am 12. Januar mit einem Vortrag zum Thema „Antisemitismus auf TikTok“ startet. Die Ankündigung der Pressestelle der Ruhr-Uni schreibt: »In der Reihe geht es um die Frage, wie Geschichtsdarstellungen in den Sozialen Medien das Weltbild vieler Menschen prägen. Mit dabei ist unter anderem Youtuber und Terra-X-Moderator Mirko Drotschmann. Geschichtsformate in Sozialen Medien können zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen, indem sie zum Beispiel die Bedeutung von Minderheiten für die Geschichte beleuchten oder die gemeinsame Vergangenheit zerstrittener Gruppen betonen. Sie können den gesellschaftlichen Zusammenhalt aber auch bröckeln lassen, indem sie falsche Geschichtsbilder vermitteln, Völkermord leugnen oder Feindbilder schaffen.

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Samstag 17.12.22, 17:14 Uhr

Bericht aus dem Rathaus

Die Linksfraktion schreibt in ihrem aktuellen Newsletter: »Die letzte Ratssitzung in diesem Jahr verlief wie erwartet. Der Doppelhaushalt wurde mit den Stimmen der Rathauskoalition so beschlossen, wie er zu Beginn der Haushaltsberatungen von der Verwaltung eingebracht wurde. SPD und Grüne haben beim für die kommenden beiden Jahre wichtigsten Beschluss jeden Gestaltungsspielraum aufgegeben. Man verlässt sich lieber auf die Glaskugel der Verwaltung. Eigentlich wäre es da konsequent gewesen, wenn die Vorsitzenden der beiden Fraktionen auf ihre Haushaltsreden verzichtet hätten. Mehr als heiße Luft und Schönrednerei kam dabei ohnehin nicht zustande.

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Samstag 17.12.22, 12:10 Uhr

Der 8. Mai als antifaschistischer Kampftag?!

Im Bündnis gegen Rechts haben Antifaschistinnen vorgeschlagen, zum Tag der Befreiung von Nazismus und Krieg am 8. Mai 2023 in Bochum eine größere Veranstaltung bzw. Aktion zu organisieren. »Inspiration ist für uns Esther Bejaranos „Appell an die Jugend“. Darin heißt es: „Sorgt dafür, dass aus der Bundesrepublik ein dauerhaftes, antifaschistisches, humanes, freiheitliches Gemeinwesen wird, in dem einem Wiederaufflammen des Nazismus, nationalem Größenwahn und rassistischen Vorurteilen keinen Raum mehr gegeben wird. Wir vertrauen auf die Jugend, wir bauen auf Euch!“« Sie laden für den 18. Januar um 19 Uhr in die KoFabrik, Stühmeyerstraße 33 ein, um über den Vorschlag zu beraten. Einladung und Vorschläge für ein Programm:

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Freitag 16.12.22, 18:42 Uhr
Stadt für Alle zum aktuellen Kältekonzept der Stadt

Wer draußen schläft, ist in Gefahr!

Das Netzwerk „Stadt für Alle erklärt »Es ist kalt in Deutschland, und zwar sehr kalt! Seit einigen Tagen wird daher in verschiedenen sozialen Netzwerken darauf hingewiesen, bei Menschen, die draußen schlafen, nicht wegzuschauen und im Notfall die 112 wählen, um einen Kältetod zu vermeiden. Pünktlich zur Winterzeit erschien dann auch das Kältekonzept der Stadt Bochum. 284 Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, zählt die Stadt Bochum. Dabei kann jedoch von einer ganz anderen Dunkelziffer ausgegangen werden. Insbesondere die versteckte Wohnungslosigkeit (also Menschen, die nicht in städtischen Angeboten unterkommen und daher aus der Statistik verschwinden) wird hierbei erneut nicht mitbedacht.

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Freitag 16.12.22, 18:25 Uhr
Neuerarbeitung des Vorbehaltsstraßennetz

Radwende erwartet Orientierung an Vision Zero

Zur Zeit arbeitet die Stadt Bochum an einer Aktualisierung des Vorbehaltsstraßen-Netz und des „Tempozonennetzes“ (u.a. Tempo 30). Dazu können sich bis zum 23.Dezember Bürgerinnen und Bürger online einbringen. Nach dem Ende der Online-Beteiligung sammelt, prüft und ergänzt das Amt für Stadtplanung und Wohnen alle eingegangenen Beiträge, die schließlich in die politische Beratung und Beschlussfassung im Rat fließen. Die Radwende erklärt dazu:

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Freitag 16.12.22, 17:06 Uhr
Vortrag der Schwarzen Ruhr Uni

Für ein Ende der Polizei 8

Am Mittwoch, den 21.12.2022 lädt die Schwarze Ruhr Uni in der Haldi47 (Haldenstr. 47) um 19.00 Uhr zu einer Veranstaltung ein mit dem Thema „Für ein Ende der Polizei“: »Warum wir die Polizei nicht reformieren können und wie gemeinschaftliche Verantwortungsübernahme aussehen kann.

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