Das Bochumer Klimaschutzbündnis beteiligt sich an der Klimastreik-Aktion von Fridays for Future am kommenden Freitag (24.9.) und schreibt:
»Da wichtige Fakten zum Klimaschutz in der Bevölkerung kaum bekannt sind, beteiligt sich das Bochumer Klimaschutzbündnis mit einem Infostand an der Klimademo. Die Demo wird von Fridays for Future organisiert.
Auch wird ein Balkon PV-Modul (Stecker-Solar-Modul) für die eigene Stromerzeugung präsentiert.
Fridays for Future hat ein weiteres Video zum Klimastreik veröffentlicht. Außerdem: Rechtsanwalt Jasper Prigge berichtet gestern über einen Erfolg für den Klimastreik am kommenden Freitag (4.9.): „Im Eilverfahren gegen die Polizei haben wir für Fridays for Future Bochum zwei (absurde) Auflagen angegriffen. Das Ergebnis: Die Behörde nimmt sie zurück und trägt die Kosten. Es lohnt sich also, nicht alles hinzunehmen.“ Die absurden Auflagen:
In Bochum findet am 2. Oktober ab 16 Uhr eine Demonstration durch die Bochumer Innenstadt statt. Anlass ist der 2. Oktober als Gedenktag, an dem durch psychatrische Behandlungen verstorbener Menschen gedacht wird. Der Aufruf zu diesem Gedenktag: »Der 2. Oktober wurde vom Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten benannt. Seit dem Jahr 2000 wird vor allem in Bochum, in den letzten Jahren aber auch z.B. in Wiesbaden, Braunschweig, Frankfurt, Freiburg und Bremen, den durch oder infolge psychiatrische(r) Behandlungen verstorbenen Menschen gedacht und gemahnt.
In einer Ankündigung der Stadt wird auf auf das Programm von Thealozzi im Rahmen des Bochumer Kultursommers verwiesen: »Das Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistraße 21, präsentiert beim Bochumer Kultursommer am Samstag, 25. September, ab 16 Uhr „Music & Beyond“ – fünf Auftritte von Kindern und Jugendlichen:
Die Radwende Bochum erinnert daran, dass sie mit einer Lastenrad- und Fahrradanhänger-Parade an dem Tag dabei sein wird. Der Beginn ist mit einer Kundgebung am Freitag um 15.30 Uhr am Schauspielhaus. Von da aus führt die angemeldete Raddemonstration um 16 Uhr mit ein paar kleinen Schleifen zur Kundgebung von Fridays for Future am Bergbaumuseum. Details dazu in einem vorangegangenen Beitrag auf dieser Seite.
Fridays for future Bochum informiert heute: »Christian Felber, Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie und mehrfacher Buchautor, lädt euch ebenso wie schon Luisa Neubauer & weitere bekannte Persönlichkeiten nach Bochum zum globalen Klimastreik am 24.09 (12-21 Uhr) ein!
Die IG BAU teilt mit, dass am Mittwoch [22. September] um 10.00 Uhr eine Protestaktion bei Baustelle der Firma Gehrken und Höhler in der Hattinger Straße (Höhe Bergmannsheil) beginnt. Die Beschäftigten aus Bochum und der Region demonstrieren für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in ihrer Branche. »Mit einem Baustellen-Protest an der Hattinger Straße soll der Druck auf die Unternehmen im festgefahrenen Tarifkonflikt für das Bauhauptgewerbe erhöht werden … Die Gewerkschaft fordert in der seit Mai laufenden Tarifrunde für bundesweit 890.000 Beschäftigte ein Einkommensplus von 5,3 Prozent, eine Entschädigung der langen Wegezeiten zu den Baustellen und eine Angleichung der Ost- an die Westlöhne
In einer Ankündigung der NaturFreunde Bochum für morgen (Dienstag) heißt es: »Der Umwelt-Aktionskünstler Arndt Drossel will in ca. 60 Tagesetappen in einer 150 kg schweren, 2,10 Meter großen begehbaren Drahtkugel durch halb Europa laufen – von Paderborn durch die Niederlande, Belgien, Frankreich, England, Irland bis nach Schottland. Das Ziel seines sog. Promise Walk: die UN Klimakonferenz COP26 am 1. November in Glasgow.
Der DGB-Ruhrmark schreibt: »Kurz vor der Bundestagswahl findet unter dem Motto „ECHT GERECHT: Die gesetzliche Rente stärken!“ am Dienstag, 21. September, ein bundesweiter Aktionstag des DGB statt. Auch in der DGB Region Ruhr-Mark werden Gewerkschafter*innen in Bochum, Hagen, Herne, Lüdenscheid und Witten an Bahnhöfen und zentralen Plätzen präsent sein, um Informationsmaterial und Give-aways zu verteilen. „Die Rentenpolitik der vergangenen Jahre hat vor allem dazu geführt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger arbeiten müssen und weniger Rente erhalten. Auch der Zugang zur Erwerbsminderungsrente wurde stark eingeschränkt“, erklärt Stefan Marx, Geschäftsführer DGB Ruhr-Mark, den Hintergrund der Aktion.
Das LutherLAB in Langendreer versteht sich als Experimentierraum für Begegnung, Bildung und Nachhaltigkeit und bietet in diesem Rahmen Ende der Woche einen Siebdruckworkshop an: »Siebdruck ist leicht zu erlernen. Wir bieten eine Einführung in die grundlegende Technik des Siebdrucks auf Papier oder Textil an und stehen für die Realisierung eigener kleiner Projekte unter Anleitung zur Verfügung.
Das Programm im Kino Endstation startet diese Woche mit einer Dokumentation zur Arbeit von Investigativ-Journalist:innen. Kino Endstation schreibt dazu: »Für den Dokumentarfilm Hinter den Schlagzeilen, der ab Do. 23.9. im endstation.kino zu sehen sein wird, öffnet Deutschlands größte Tageszeitung – die Süddeutsche Zeitung – erstmals die Tür zu ihrem weltweit renommierten Investigativ-Ressort und erlaubt einen intimen Einblick in Arbeitsprozesse, die sonst nur unter strikter Geheimhaltung stattfinden.
Am Donnerstag, den 30. September lädt der Bahnhof Langendreer von 18 – 21 Uhr zu einem Workshop ein zum Workshop zum Thema „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“: Diskriminierung trifft nicht jede*n gleich. Ganz im Gegenteil sogar: Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und die Abwertung verschiedener Gruppen (wie Obdachlose, Menschen mit Behinderung oder Asylbewerber*innen …) trifft nur bestimmte Gruppen unserer Gesellschaft. Diese jedoch immer wieder und systematisch. Wie kommt es eigentlich, dass bestimmte Gruppen immer wieder Ziel von Diskriminierung, Ausgrenzung und Ressentiments werden? Welche Mechanismen sind hier wirkmächtig? Wie können wir dieser gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit begegnen? Wie ist eigentlich die eigene Haltung zu diesem Thema und gibt es einen Zusammenhang zwischen wachsenden Tendenzen zum Rechtspopulismus?
Das Scholars at Risk Advocacy Seminar an der Ruhr-Uni Bochum (Bochum4SAR) beschäftigt sich damit, wie Hochschuleinrichtungen, Forschende und Studierende die akademische Freiheit schützen und verfolgte Wissenschaftler:innen unterstützen können. In Kooperation mit Scholars at Risk setzt sich Bochum4SAR dieses Jahr insbesondere für die iranische Wissenschaftlerin und Umweltschützerin Niloufar Bayani ein, die nach einem unfairen Gerichtsverfahren zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Am 24. September widmet Bochum4SAR ihr einen Abend mit Vorträgen, Musik und Gedichten. Die Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt. Sie wird in der Goldkante stattfinden (Anmeldung erforderlich) und live bei Facebook übertragen.
Die Omas gegen Rechts haben heute eine „Rettungskette für Menschenrechte“ organisiert. Von der Innenstadt ging sie Richtung Essen über die Alleestraße und Richtung Norden über die Castroper Straße. Zur Begrüßung der Teilnehmer:innen erklärten die Omas gegen Rechts: »Wir stehen heute hier, zeitgleich mit über 300 Organisationen aus Deutschland, Österreich und Italien, von der Nordsee bis zum Mittelmeer, um mit der „Rettungskette für Menschenrechte“ das Sterben auf den Fluchtrouten wieder in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
„Urban Radeling“ hat gestern mit dem jährlich stattfindendem ParkingDay daran erinnert wie menschfreundlich die Stadt ohne parkende Blechkisten aussähe: »Das Ziel jeden „ParkingDays“ ist die Förderung einer lebenswerten Stadt – für alle Bürger:innen jeder Generation, für Anwohnende sowie Fußgänger:innen und Geschäftsleute. Dieses Jahr findet der „ParkingDay“ im Kortländer Kiez auf der Herner Straße statt. Obwohl dort viele Menschen wohnen, ist das Wohnumfeld grau und öde. Es fehlt an Bäumen, Sitzbänken, Spielflächen. Die geteerte insel in der Straßenmitte könnte durch Bäume und Blumenbeete in eine klimafreundliche und entsiegelte Zone umgewandelt werden.
Die Initiative Nordbahnhof lädt am Mittwoch, den 22.9. um 18 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit Alfons Kenkmann (Münster/Leipzig), Oliver von Wrochem (Hamburg), Bernd Faulenbach (Bochum) und Moderatorin Ingrid Wölk ein zum Thema „Der Nordbahnhof als authentischer Ort der NS-Zeit“: »„Erinnerungsorte“ oder „Gedenkorte“ sind in aller Munde. Was ist es, was einen „Erinnerungsort“ oder „Gedenkort“ ausmacht? Bei einem Gelände eines früheren KZs scheint dies klar zu sein. Doch was macht einen Bahnhof zu einem Erinnerungsort oder gar Gedenkort? Und inwieweit handelt es sich dabei um einen „authentischen Ort“? Welche Funktion haben Orte für unsere Erinnerung?
In der Kohlenstraße hängt ein Plakat des Bochumer Jugendringes an besonders passender Stelle
Der Bochumer Kinder- und Jugendring hat eine „U-18“ Bundestagswahl organisiert und gestern das Ergebnis präsentiert: 4.191 Jugendliche haben sich beteiligt. Bei den Zweitstimmen erhielten: SPD 28,4 %. CDU 16,3 %, Grüne 13,2%, FDP 10,3 %, Die Linke 9,9 %, AfD 4,6 %, Tierschutzpartei 4,1 %, Die Partei 2,2 %. Die sonstigen Parteien erhielten 6,8 Prozent. Der Jugendring kommentiert die Wahl: »Die Jugendlichen haben sich mit den Programmen der Parteien auseinandergesetzt und sehr genau überlegt, wem sie ihre Stimme geben. Der Stimmenanteil von rechtsextremen Parteien ist im Vergleich mit früheren U-18 Wahlen deutlich gesunken.
Lange Zeit stand es nicht im Fokus der Öffentlichkeit, aber bezahlbarer Wohnraum für Haushalte mit kleinem Einkommen ist in Bochum sehr knapp geworden. 19 Bochumer Organisationen haben jetzt gemeinsame Forderungen und Vorschläge vorgelegt, wie die Krise auf dem Wohnungsmarkt sozial und ökologisch nachhaltig bekämpft werden kann.
Die im Bündns Ostermarsch RheinRuhr zusammengeschlossenen Friedensgruppen protestieren gegen den Plan der weiteren Militarisierung von Nordrhein-Westfalen. Laut Presseberichten bestehen Überlegungen, die NATO Kommunikation und Informations-Agentur NCIA aus Belgien nach Bochum zu verlegen, ersatzweise nach Bonn.
Die Bochumer IG-Metall schreibt: »Mit der Ankündigung, dass auch in Nordrhein-Westfalen zukünftig ungeimpfte Beschäftigte keine Entschädigungsleistung mehr erhalten sollen, wenn sie in Quarantäne müssen, verärgert Armin Laschet die Gewerkschafter:innen. Immer mehr Corona-Themen werden in die Betriebe verlagert. Dabei sollte die Politik konstruktive Lösungsvorschläge machen. „Es hilft überhaupt nicht weiter, den Menschen, die sich bisher nicht haben impfen lassen, nun die finanzielle Grundlage entziehen zu wollen.
Das Stadtarchiv lädt am Dienstag, den 21. September, um 19 Uhr zum Vortrag „Ende der Maloche im Kohlebergbau. Auch jüdische Arbeiter waren unter Tage“ mit Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. L. Joseph Heid ein: »Ende Dezember 2018 war „Schicht im Schacht“: Mit einem zentralen Festakt wurde der deutsche Steinkohlebergbau in Bottrop verabschiedet. Von den ausländischen Bergmännern, die man im vorletzten Jahrhundert mit allerlei Versprechungen ins Ruhrgebiet geholt hatte, war wenig die Rede.
Fridays for future Bochum verspricht für den Klimastreik am Freitag nächster Woche: »Wir haben oft vom tollen Programm geredet und hier ist es endlich! Ihr wollt großartige LiveMusik bis in den Abend? Haben wir! Ihr wollt Reden zu diversen Aspekten der Klimagerechtigkeit? Haben wir! Ihr wollt Infostände? Haben wir über 20, von verschiedensten Organisationen! Ihr wollt ne lebenswerte Zukunft für alle? Haben wir bald, wenn du mit uns auf die Straße gehst! Den ganzen Tag am Bergbaumuseum von 12 bis 21 Uhr. Darin eine Laufdemo ab 14 Uhr!«
Zu den Berichten über Versuche, eine hochrangige Einrichtung des Militärbündnisses NATO in Bochum anzusiedeln, erklärt Gültaze Aksevi, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bochumer Rat:
„Wenn die Berichte stimmen, dass das Referat des Oberbürgermeisters seit Monaten im Geheimen mit der Wirtschaftsentwicklung und dem NRW-Wirtschaftsministerium über eine große Militäransiedlung auf dem ehemaligen Opel-Gelände spricht, dann ist das verstörend. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch ist Mitglied des Städtebündnisses „Mayors for Peace“. Die Mitglieder haben sich verpflichtet, sich für Abrüstung einzusetzen – und nicht, einen neuen bis zu 2.000 Personen starken Militärstandort in ihrer Stadt schaffen zu wollen.“
Der Radentscheid startet in die 2. Halbzeit und gibt bekannt :
„In dieser Woche startet der RadEntscheid in die “zweite Halbzeit“ der Unterschriftenkampagne. Mindestens 6500 Unterschriften (Zählstand 14.9.) wurden seit Ende Juli bereits gesammelt.
In den kommenden 10 Tagen wird die Initiative zusätzlich bei Aktionstagen und Veranstaltungen für Unterstützung werben. Ausgewählte Termine im Einzelnen:
Am morgigen Donnerstag, den 16.09., um 19.30 wird ein Mitstreiter den RadEntscheid beim “NaturFreunde Bildungsabend“ im Naturfreundezentrum in Langendreer (Alte Bahnhofstraße 175) vorstellen. Interessierte können sich bei der Veranstaltung über die Ziele und über Mitmach-Möglichkeiten informieren.
„Los geht es um 15:30 am Schauspielhaus. Von da aus werden wir mit ein paar kleinen Schleifen zur Kundgebung von Fridays for Future am Bergbaumuseum fahren.
Am 24.September rufen Fridays for Future und andere Gruppen wieder zum globalen Klimastreik Aktionstags auf. Zwei Tage vor der Bundestagswahl soll noch einmal deutlich gemacht werden, dass die Pläne der Bundesregierung bei weitem nicht ausreichen, um das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen. Die Radwende beteiligt sich erneut an dem Klimastreik, diesmal mit einer Lastenrad- und Radanhänger-Parade.
In der Pressemitteilung der Stadt heißt es : „Zweiter Planungsspaziergang zur Mobilität in Hamme – Erfahrungen und Ideen gefragt
Am Samstag, 18. September 11h, lädt die Stadt Bochum alle Bürgerinnen und Bürger zum zweiten Planungsspaziergang und zum Besuch eines Infostands zum Thema Mobilität in Bochum-Hamme ein.
Bundestag nazifrei: »Unsere Botschaft: „Wir stehen zueinander – egal, wo Du herkommst.! Deshalb geht mir die AfD gehörig gegen den Strich. Wählt demokratisch! Keine Stimme für AfD und andere Rassist:innen!“«
Die Initiative Nordbahnhof wird am 16.9. die Räumlichkeiten des Nordbahnhofs zugänglich machen und teilt mit: »Nachdem der Gedenkort Nordbahnhof am 5.9.2021 eröffnet wurde, werden die Räumlichkeiten der Initiative Nordbahnhof im Rahmen des Werk.Stadt.Tages von 14 bis 19 Uhr zugänglich sein.
Theater Traumbaum zeigt im Rahmen der Anne Frank Kultur Wochen 2021 am Sonntag, 19.09.2021 , 15.oo Uhr das Stück „Schlamasel-Masel“. Zielgruppe: ab 6 Jahre, Dauer: 55 Minuten + Nachbereitung Eintritt: 5.- €, im Kultur Magazin, Lothringer Str. 36 c, 44805 Bochum
Das Theater schreibt: »Im „großen“ Theater kommen jüdische Menschen fast nur als Opfer, meisten als Opfer der Shoah vor. Nicht in diesem Stück, und das aus gutem Grund. Als „Schlamasel-Masel“ produziert wurde, 2007, erlebte ein Schimpfwort eine traurige Renaissance. Plötzlich war „Du Jude“ wieder auf Schulhöfen als gängige Beleidigung zu hören, und das nicht nur vom Muslimen. Und jetzt, im Zuge von Corona, wird sogar das längst verstaubte Märchen von der jüdischen Weltverschwörung reanimiert.
Die WAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom Montag von Bemühungen der Stadt Bochum, ein Standort der NATO Agentur NCIA zu werden. Laut WAZ ist die städtische Wirtschaftsentwicklung und das Referat des Oberbürgermeisters beteiligt. Eine Provokation der Friedensbewegung in Bochum? Wolfgang Dominik, Mitglied des Friedensplenums, antwortete direkt mit einem Leserbrief:
Gemeinsam kündigen RadWende, RadEntscheid, ADFC und urbanradeling Aktionen an: »Am kommenden Wochenende geht es in Bochum rund ums Radfahren. Gleich drei Veranstaltungen laden zum Mitmachen ein. Es geht um mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und Aufenthaltsqualität in unseren Städten, um sichere Bedingungen zum Radfahren für Kinder und Jugendliche und schließlich auch um die Freude am Radfahren bei der großen Sternfahrt Ruhr-Lippe zum Horstmarer See nach Lünen.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum hatte gestern – wie an jedem zweiten Sonntag im September – dazu aufgerufen, der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Bei der Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm, referierte Nobert Kozicki (Foto) über die Wurzeln des deutschen Faschismus.
Die Gewerkschaft NGG weist auf das hohe Risiko für Beschäftigte in Bäckereien, Fleischereinen und Restaurants hin, trotz Vollzeitjob in die Altersarmut zu geraten: »Ein Leben lang arbeiten – und trotzdem reicht die Rente nicht: In Bochum sind rund 11.000 Vollzeitbeschäftigte selbst nach 45 Arbeitsjahren im Rentenalter von Armut bedroht. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung. Demnach verdienen 12,8 Prozent aller Beschäftigten, die in Bochum in Vollzeit arbeiten, weniger als 2.050 Euro brutto im Monat.