Am Mittwoch, dem 12. 10. um 18.30 Uhr starten im AntifaCafe im Sozialen Zentrum die diesjährigen Aktionswochen gegen Antisemitismus. Anna Spener spricht über das Thema „Antisemitismus – Israel – Shoah: Jüdische Gegenwartsliteraturen und/wider die deutsche Trias“: Die Ankündigung: »Ausgehend von Y. Michal Bodemanns Konzept des „Gedächtnistheaters“ ist es vor allem der Essayist, Lyriker und promovierte Antisemitismusforscher Max Czollek, der in den letzten Jahren die „Desintegration“ als ästhetisch-politisches Programm in die öffentliche Wahrnehmung trägt. Das „Gedächtnistheater“ hat nämlich zur Folge, dass der deutsche Blick die real existierenden Jüdinnen*Juden notwendig verfehlt – und das meint nicht nur rechts-, sondern auch linksdeutsche Blicke. Denn die Pluralität und Heterogenität jüdischer Gegenwart(sliteratur) ernst zu nehmen bedeutet eben auch die Auseinandersetzung mit z.B. als politisch unangenehm empfundenen jüdischen Positionen.
Am Mittwoch, den 12. Oktober ab 18 Uhr lädt der ver.di-Bezirk „Mittleres Ruhrgebiet“, Universitätsstraße 76 zu einem Dialogabend ein über die „Tarifkonflikte im Öffentlichen Dienst Mitte der Siebzigerjahre – Was können wir 2022 daraus lernen?“: »In der aktuellen Medienberichterstattung taucht immer wieder der Vergleich mit dem ersten bundesweiten Streik im öffentlichen Dienst im Februar 1974 auf. Zum einen geht es um das Kräftemessen zwischen dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) und dem Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Heinz Kluncker, zum anderen um die wirtschaftliche Situation damals und heute. Auch Anfang der Siebzigerjahre führte eine hohe Inflation zu rasant steigenden Preisen.
Die Bochumer Gruppe von Fridays For Future (FFF) ruft dazu auf, am Freitag den 7. Oktober in Dortmund für den Erhalt Lützeraths zu streiken: »Es kann nicht sein, dass die Regierung sich trotz aller Vernunft für den Abriss des Dorfes und damit die Überschreitung unserer CO2-Budgets entscheidet!«
Mein Name ist Heiko Koch. Ich bin der Initiator dieser Gedenk- und Kunstaktion mit Klaus Dauven. Der Mord an Josef Anton Gera, der hier auf diesem Gelände im Oktober 1997 verübt wurde, beschäftigt mich seit 25 Jahren. Damals war dieses Gelände eine große Brachfläche leerstehender Hallen, dunkler Tunnelröhren, Gleisanlagen und Betonflächen – unterbrochen von Grünstreifen mit wilder Natur. Am 14. Oktober 1997 wurde hier der 59 jährige Frührentner Josef Gera so stark zusammengeschlagen, dass er Tage darauf an seinen inneren Verletzungen im Elisabeth-Hospital verstarb. Diese Tatsache und dass die Polizei vier Nazi-Skins suchen würde erfuhr man eine Woche nach der Tat aus der Lokalpresse. Für mich und einen Freund war dies Anlass uns auf die Suche nach dem Tatort auf dem ehemaligen Kruppgelände zu machen. Wir waren entsetzt von der Tat und wollten die rechtsradikalen Strukturen hinter dem Geschehen ausfindig machen. mehr…
Donnerstag 06.10.22, 14:14 Uhr
Rede von Barabara Jessel am 05.10.2022 anlässlich der Erstellung des Gedenkgraffitos für Josef Gera:
Die Geschichte eines schwulen Mannes mit Namen Josef-Anton Gera, der ahnungslos in die Hände zweier Rechtsradikaler fiel, die ihm auf brutalste Weise sein Leben nahmen. Am 14. Oktober 1997 wurde er so schwer zusammengeschlagen, dass er zwei Tage später an seinen Verletzungen starb. Die Tat wurde durch die Bochumer Justiz und Polizei damals entpolitisiert und würde heute als normaler Kriminalfall gewertet werden, hätten nicht Privatpersonen wie Heiko Koch die Hintergründe dokumentiert.
Greenpeace Bochum lädt morgen (Dienstag, 4.10. um 18:15 Uhr im Umweltzentrum) zu einem Einführungstreffen für neue Mitglieder und Interessierte ein: »Weltretter:innen gesucht! Du möchtest dich aktiver für die Umwelt und gegen die Klimaerhitzung einsetzten? Dann werde Teil unserer Greenpeacegruppe!
Seit Jahren spitzen sich die globalen Krisen weiter zu. Seit Jahren findet die deutsche Politik keine Antworten mehr. Seit Jahren werden wir Menschen in Armut mit den Krisen allein gelassen.
Heute stehen wir hier um gemeinsam mit Solidarität durch die Energiekrise zu kommen. Die Preissteigerungen auf der Nebenkostenabrechnung aber auch im Supermarkt kann kaum noch jemand ignorieren. Besonders hart trifft das alles – wieder mal – uns Armutsbetroffene. Früher haben wir bei ALDI noch jeden Cent dreimal umgedreht. Heute haben wir diesen Cent nicht mehr. Wir können uns das einfach nicht mehr leisten.
Aus den bisherigen Beiträgen auf dieser Kundgebung ist klar geworden: die Regierung in Berlin braucht einen heißen Herbst. Attac ist mit der Losung: „Warme Hütten – kalte Paläste“ dabei. Täuschen wir uns nicht: Auch wenn sie plötzlich aus einer Gasumlage einen Energiepreisdeckel machen – die Frage steht klar im Raum, wer dafür zahlen soll. Wir brauchen einen heißen Herbst, wenn wir eine Klimawende haben wollen – sonst werden sie fossil und atomar weitermachen. Sie brauchen aber auch einen heißen Herbst, weil sonst der soziale Kahlschlag droht. Inflation und Energiepreise führen zu einer dramatischen Verschlechterung der Lebenslage – und deshalb müssen wir darüber reden, wer dafür zahlen soll.
Antonio Guterres spricht von einem Sturm der Krisen: Klimakrise, globale Ernährungskrise, Pandemie und ihre wirtschaftliche Folgen, Energiekrise, soziale Krise und Krise durch Krieg, Vertreibung und Flucht. In einem Interview sagt er „Unser Planet brennt! Die Menschen leiden – und die Verletzlichsten leiden am meisten!“ Wir wollen hier noch die Krise der Menschenrechte anfügen. Diese Krise fordert täglich Todesopfer, von denen wir hier nicht viel mitbekommen.
Ich stehe hier als Beschäftigte im Gesundheitswesen. Nach dem Streik der Unikliniken in den letzten Wochen und dem Erstreiten des Tarifvertrags Entlastung sind viele der Meinung, es wäre jetzt alles gut in deutschen Krankenhäusern, außerdem wurde ja geklatscht und in so ziemlich jeder Talkshow des Landes über Überlastungen der Kliniken gestritten… jetzt müsse es mal gut sein.
Liebe Menschen, in unserem Text thematisieren wir u.a. Gewalt gegen FLINTA, daher wollen wir an dieser Stelle eine Triggerwarnung aussprechen. „Jin, jiyan, azadî“ = Frau, Leben, Freiheit , dieser Dreisatz ist weltweit keine Selbstverständlichkeit. Ein Leben in Freiheit ist für viele FLINTA auf der Welt eine Utopie. Feministische Utopien müssen erkämpft werden. Das ist uns in den letzten Tagen nochmal sehr schmerzlich bewusst gemacht worden.
Heiko Koch, Barbara Jessel (Die Grünen, Bochum) und die unterstützende Galerie Januar e.V. laden am 5. Oktober um 12.30 Uhr vor der Jahrhunderthalle zu einer Kunstaktion ein. Der Künstler Klaus Dauven wird eines seiner bekannten Reverse-Graffito* im Bochumer Westpark anfertigen. Dies macht er, um an Josef Anton Gera zu erinnern, der vor 25 Jahren auf dem damals brachliegenden Industriegelände aus homophoben Motiven von zwei Rechtsradikalen erschlagen wurde. In der Einladung heißt es: »Klaus Dauven ist weltweit bekannt für seine Reverse-Graffiti auf Staumauern, die er in Zusammenarbeit mit der Firma Kärcher in Japan, Süd-Korea, Frankreich und Deutschland angefertigt hat. Nicht weniger interessant sind seine Arbeiten auf Brücken, Kaimauern, Unterführungen, Fabrik- und Häuserwänden. Bei der Kunstform des Reverse Graffito entsteht eine Zeichnung aus dem Kontrast von gereinigter und ungereinigter Fläche, also durch das gezielte Abtragen von Verschmutzungen mit dem Hochdruckreiniger.
Shut shit down! Dass ist vermutlich der Demospruch, der am meisten mit Ende-Gelände assoziiert wird. Und wir müssen wirklich dringend alle fossilen Energien abschalten. Doch das ist nicht alles, was passieren muss.
In bürgerlichen Kreisen hält die Forderung nach bewusstem, nachhaltigem Konsum an Beliebtheit. Jede*r sei selbst verantwortlich. Das neoliberale Credo der Eigenverantwortung. Doch mit Konsumkritik lassen sich die ökologische Krise und der Klimakollaps nicht abschwächen. Von Verhindern können wir uns verabschieden.
Dass die Klimakatrastohpe die Ärmsten der Welt zuerst trifft, brauche ich euch allen sicherlich nicht mehr sagen. Seit langem lassen wir den globalen Süden damit alleine, und inzwischen haben wir die Änderung so lange vor uns hergeschliffen und verschlafen, dass selbst wir Armutsbetroffenen in Deutschland vor dem Aus stehen. Früher hieß es, in Deutschland würde es nicht so schlimm werden, und jetzt gerade sind wir in der schlimsmten Dürre seit 500 Jahren. Die Gaspreise und die Strompreise explodieren, durch die Dürre wird zunehmend das Wasser knapp (wir sehen es jedes Jahr wieder in den Nachrichten) in verschiedenen Bundesländern.
ich stehe hier für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung.
Es geht uns heute um „Klimagerechtigkeit“ , also darum, dass Menschen endlich mehr zählen als kurzfristige Profite einzelner. Die Frage nach Klimagerechtigkeit stellt sich immer, wenn Investoren auf der grünen Wiese bauen wollen. Welcher Stellenwert wird dem Klima bei Bauvorhaben auf Grün- und Freiflächen in Bochum eingeräumt? Seit 2013 gibt es im Bochumer Rathaus eine Stabsstelle für Klimaschutz. Und 2019 hat der Rat den Klimanotstand für Bochum ausgerufen. Da sollten wir doch annehmen dürfen, dass Klimaschutz und Klimaanpassung bei kommunalen Maßnahmen ganz oben stehen.
Ist es nicht das, was wir uns alle wünschen? Einfach mal wieder einen guten Tag zu haben. Einen Tag ohne Sorgen, Katastrophen, Weltuntergang. Ich weiß nicht, wann Ihr den letzten guten Tag hattet, aber ich hatte seit dem 24.02. keinen mehr. Mein Fachgebiet ist die Heizungstechnik, also Wärmeversorgung und das macht gerade so gar keinen Spaß. Kurz nach Kriegsausbruch sagte der russische Ex-Präsident und einer der engsten Putin-Vertrauten Medwedev: „Willkommen in einer schönen neuen Welt, wo die Europäer 2.000 € pro Kubikmeter Erdgas bezahlen dürfen.“ „Willkommen in einer schönen neuen Welt, wo Du Dir Dein … Erdgas sonst wo hinstecken kannst.“ Ist mir spontan als Antwort durch den Kopf gegangen, nur beim Wort Erdgas ist mir schon eingefallen, wie viel wir davon in Deutschland verbrauchen, und wie abhängig wir von den russischen Erdgaslieferungen sind. Mein nächste Gedanke war: “Oh Kacke, das wird heftig.“
Wir vom Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW haben heute hier zur Kundgebung aufgerufen, um gegen den Einsatz von Distanz-Elektro-Impuls-Geräten (kurz: Taser) bei der Bochumer Polizei und anderswo zu demonstrieren. Lange wurden sie nur von Spezialeinheiten der Polizei genutzt. Mehr und mehr werden sie jedoch im normalen Polizeidienst eingesetzt. In Dortmund, Essen, Düsseldorf, Duisburg und Köln wurde seit 2021 die Taser Nutzung für NRW„getestet“. Zwölf weitere NRW-Städte darunter Aachen, Bochum, Gütersloh, Münster und Wuppertal sowie Teilen des Sauerlands sollen nun folgen. Auch in anderen Bundesländern wie Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern finden Taser im Streifendienst bereits Einsatz.
Kritik am zunehmender Einführung des Tasers bei Polizei, möglicher Missbrauch, Eskalationen, andere negative Folgen Taser können tödlich wirken, sie sind nicht harmlos. Auch wegen ihrer Funktionsweise sind sie als Schusswaffen zu kategorisieren. Alleine in den USA werden mittlerweile bis zu 1000 Tote im Zusammenhang mit Taser Einsätzen vermutet. Es liegt in der Natur der Technik, dass direkte medizinische Zusammenhänge im Einzelfall nicht leicht zu beweisen sind. Das kann insgesamt und systematisch neue Probleme verursachen.
Die KoFabrik lädt ein: »Statt Gebrauchtes wegzuwerfen, wollen wir es auf unserem Quartiershallen-Flohmarkt präsentieren, damit Altes ein neues Zuhause findet. Denn weitergeben ist auf jeden Fall besser als wegwerfen! Mindestens 20 Stände werden am Sonntag, den 25.09.2022, in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr die Quartiershalle in der KoFabrik bevölkern und mit ihren Angeboten die Herzen der Flohmarktliebhaber:innen höher schlagen lassen. Spielzeuge, Klamotten, Bücher, Krimskrams, Selbstgemachtes vieles mehr werden an diesem Nachmittag den/ die Besitzer:in wechseln. Auch für das leibliche Wohl ist an unserer Kaffee-Tee-Waffel-Bar gesorgt!
Am kommenden Samstag lädt attac NRW zu einem landesweiten Treffen in die KoFabrik in Bochum ein und die Regionalgruppe Bochum teilt dazu mit: »Das Treffen ist offen auch für alle Interessierten, die (noch) nicht zu attac gehören.
Es ist das erste Präsenztreffen seit der Corona-Krise und findet statt in einer Zeit, in der die soziale Spaltung und ungerechte Verteilung der Güter im Lande dramatisch zunimmt. Zeitgleich haben wir es mit einer massiven Klima- und Energiekrise zu tun und erleben tagtäglich, wie Konzerne (z.B. Uniper) mit Milliarden subventioniert und am Leben gehalten werden, ohne dass diese soziale oder Klimaauflagen erfüllen müssen.
Prinzessin Kröte ist ein Figurentheaterstück des Figurentheaters Daisy Blau für Kinder ab 4 Jahren und erzählt davon, wie so manche, die man anfangs nicht leiden kann, einem ans Herz wachsen und wird am kommenden Samstag und Sonntag, jeweils um 15 Uhr, im Theater der Gezeiten gezeigt. Weitere Information hier. Und im Rahmen der Reihe lauschBar wird es dort am kommenden Donnerstag das Hörspiel „Uruk-Heide liebt Pferde“ geben. Das Figurentheater zu der Reihe lauschBar :
Im Rahmen des bundesweiten Aktionswochenendes „Kinder aufs Rad“ lädt die Radwende auch in Bochum zu einer Kidical Mass ein: »Am 24.09.2022 ab 14:30 findet die Kidical Mass in Bochum statt. An diesem Wochenende demonstrieren Radfahrende jeden Alters unter dem Motto „Uns gehört die Straße“ für sicheres Radfahren für Kinder und Jugendliche. Startpunkt ist dieses Jahr der Spielplatz an den Schmechtingwiesen (Nähe Freiligrathstraße). Nach einer kurzen Ansprache fahren wir gemeinsam eine kinderfreundliche, circa einstündige Runde durch die Innenstadt, begleitet durch die Polizei. Wir kehren gemeinsam zum Bergbaumuseum zurück und im Anschluss gibt es ein Rahmenprogramm mit Zirkus- und Theateracts.
Im April dieses Jahres interviewte Heiko Koch Thomas Budelmann im Dortmunder Kick. Ein Bekannter hatte dort seinen Comic „Druckluft“ auf einen Tisch liegengelassen. Als er wieder zurück an den Tisch kam, saß da ein Typ, der total versunken war in den Comic. Wie sich herausstellte war dies ein Freund und der Trauzeuge von Thomas Schulz: Thomas Budelmann. Heiko Koch kontaktierte Tom und fragte ihn nach einem Interview, dass dieser bereitwillig gab.
Dies ist das erste Mal, dass jemand aus dem direkten Umfeld von Thomas Schulz etwas aus dessen Leben erzählt und auch zu dem Umstand, dass sich weder der Bekannten- und Freundeskreis noch viele Punks an dem Gedenken Dortmunder Antifagruppen zu Thomas Schulz beteiligen.
Der Filmclub der Humanitären Cuba Hilfe zeigt am Donnerstag, den 15. 9.. um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer den Film NO von Pablo Larraín. Der Film beschreibt mit fiktiven Personen und unter Zuhilfenahme von Originalmaterial die Arbeit an der Werbekampagne der Gegner:innen Augusto Pinochets im Vorfeld des nationalen Referendums im Jahr 1988.
Tag des Denkmals am ehemaligen Zwangsarbeiterlager Bergener Strasse
Die Initiative Bergener Straße im Bündnis gegen Rechts schreibt: »Wir begrüßen es sehr, dass an diesem besonderen Tag das ehemalige Zwangsarbeitslager für osteuropäische Zivilarbeiter der Zeche Constantin in der Bergener Straße die ihm gebührende öffentliche Aufmerksamkeit erhält.
Ankündigung der Westend-Initiative zum „Westendfest 2022“: »Am Samstag (10.09.) ab 16h wird es bunt auf dem Springerplatz. Verschiedene Einrichtungen und Initiativen aus dem Westend haben sich zusammengetan und zum 13. Mal ein Fest für Groß und Klein organisiert. „Endlich können wir es wieder wagen zu feiern“, freut sich Stadtteil-koordinatorin Dorte Huneke-Nollmann. „Die Pandemie hat die sehr guten Netzwerke im Westend erfreulicherweise nicht kaputt gekriegt, das Fest ist das Ergebnis einer tollen Zusammenarbeit von Schulen, Kitas, Kirchen, Vereinen und Nachbarn, und natürlich allen, die das Fest mit Musik, Spielen, Infos, Essen, Getränken & Logistik aktiv mitgestalten.“
Der Bahnhof Langendreer lädt am Sonntag, den 11. 9. um 18 Uhr zu einer Veranstaltung ein, in der an den 49. Jahrestag des Militätputsches in Chile erinnert wird und über die aktuellen Entwicklungen in Chile diskutiert wird: »Chile, das kleine Land im Süden, ist ein Protagonist der sozio-politischen Geschichte unserer Zeit. Am 11.09. jährt sich zum 49. Mal der Putsch, der in Chile und weltweit Spuren hinterlassen hat. Fast fünf Jahrzehnte erlebte man Diktatur, Neoliberalismus und soziale Proteste gegen das System. Heute befindet sich Chile auf einem neuen Weg mit einer fortschrittlichen Regierung von Parteien der Mitte und der Linken, deren Ziel der Aufbau eines Sozialstaats und das Ende der Erben der Diktatur ist. Am 04. September scheiterte beim Referendum der Entwurf einer neuen Verfassung, obwohl sich nach den Protesten gegen soziale Ungerechtigkeit in den letzten Jahren fast 80 Prozent der Chileninnen Chilenen für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung ausgesprochen hatten.