Zum achten Mal laden das antifaschistische Kollektiv non a parole, das Bochumer Bündnis gegen Rechts, der VVN-BdA und die Omas gegen Rechts zur Gedenkaktion am Internationalen Holocaust-Gedenktag ein und teilen dazu mit: »Am Freitag, den 27. Januar 2023, erinnern die Gruppen ab 14:30 Uhr am Husemann-Platz an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Wie in den vergangenen Jahren werden die Namen und letzten Wohnorte der Bochumer und Wattenscheider Opfer der Shoah verlesen. Außerdem werden Passant*innen und Teilnehmer*innen der Gedenkaktion die Möglichkeit haben, meterlange Transparente mit den zusammengetragenen Namen der ermordeten Bochumer*innen und Wattenscheider*innen auf sich wirken zu lassen.
Die Akademie der Ruhr-Uni und die Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM laden am Donnerstag, den 26. Januar, 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe „Krieg, Klima und Krisen: Herausforderungen in der sozial-ökologischen Transformation“ einem Online-Vortrag ein: »Prof. Dr. Manfred Wannöffel, Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM, betrachtet in seinem Vortrag das Konzept der „Zeitenwende“ und fragt nach spezifischen gesellschaftlichen Herausforderungen im Kontext von steigenden Belastungen durch die Klimakrise einerseits und dem rasanten Anstieg der Lebenserhaltungskosten andererseits. Kommentatorin Greta Ontrup, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie der Ruhr–Universität Bochum, rundet den Veranstaltungsabend ab.
Auch wenn Lützerath erst einmal geräumt und zerstört ist, gibt es morgen wieder eine Demo in Bochum. Demonstriert wird, weil ein Moratorium für die Kohle unter Lützerath gebraucht wird.
Los geht es um 16:30 Uhr am Rathausplatz. Die Zwischenkundgebung ist vor dem Hauptbahnhof, dann geht es für die Abschlusskundgebung zurück zum Rathausplatz.
Die Rache der Juden, das Versagen der deutschen Justiz nach 1945 und das Märchen deutsch-jüdischer Versöhnung
Buchvorstellung und Gespräch mit Dr. Achim Doerfer und Dr. Irmtrud Wojak
Nicht ohne Grund war der Jubel bei der Tel-Aviv-Premiere von Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds“ groß: endlich eine künstlerische Fantasie, die Jüdinnen und Juden als machtvoll darstellte. Aber es gab Widerstand und Racheakte auch in der Realität: in den Gettos Osteuropas, bei den jüdischen Partisanengruppen, bei der jüdischen Brigade der britischen Armee.
Zusammen mit Kolleg*innen des CORRECTIV-Teams wird Bastian Schlange im Bahnhof Langendreer Tipps und Theorien geben, wie man den Querdenker*innen auf die Spur kommt. Mit Teilnehmer*innen werden sie die abstrusesten Falschnachrichten des vergangenen Jahres anschauen, analysieren und über Ansätze sprechen, wie man die Querdenker*innen wieder auf Spur bekommt. Wer Glück hat, kann bei einer ganz besonderen Version von Bullshit-Bingo auch noch was gewinnen!
Die Stadt Bochum schreibt uns: »Die Stadtverwaltung und acht städtische Unternehmen haben am Freitag, 13. Januar, ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt. Als Mitwirkende der Initiative „Besser miteinander! – Bochumer Arbeitgebende gegen Diskriminierung“ unterzeichneten sie dazu eine Charta im Historischen Rathaus.« Es ist ja immer schön, wenn sich Menschen für etwas Richtiges aussprechen. Noch schöner wäre es natürlich, wenn es nicht beim Aussprechen bliebe, sondern das Richtige auch durchgesetzt würde.
Die Radwende lädt am 25.1. um 18 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in die KoFabrik. Worum es geht – dazu die Pressemitteilung der Radwende: »Radfahren in Bochum ist bisher eine Herausforderung. Es fehlen durchgehende breite Radwege. Diese sind häufig zugeparkt. Zudem warten zahllose Gefahrenstellen der Reparatur. So ist die geringe Zahl Radfahrer:innen wenig überraschend. Dies soll sich angesichts der Klimakrise und der Modernisierung hin zu einer lebenswerteren Stadt ändern. Der Rat strebt an, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 25% zu steigern. Wie kann dies gelingen?
WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN | Trailer Deutsch | Ab 29. Dezember im Kino!
Ab Donnerstag, den 19.01. läuft im endstation.kino Aron Lehmanns Literaturverfilmung Was man von hier aus sehen kann. »Hierzu und zu dem weiteren Programm schreibt endstation.kino: Luise ist bei ihrer Großmutter Selma in einem abgelegenen Dorf im Westerwald aufgewachsen. Selma hat eine besondere Gabe, denn sie kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Ort.
Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte lädt zur „Eröffnung eines neuen Gedenk- und Lernortes in Bochum ein, der in unserer Stadt ein sichtbares Zeichen für Demokratie und Zivilcourage setzt“: »Am 27. Januar 2023, um 14 Uhr, präsentiert die Bochumer Künstlerin Dorothee Schäfer an der Ecke Bleichstraße und Untere Marktstraße ihre raumgreifende Skulptur zum Thema Widerstand. Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern wir an den Widerstand der Opfer und Überlebenden, die für die Menschenrechte gekämpft haben.Initiiert und finanziert von der Bezirksvertretung Bochum-Mitte ist das Kunstwerk allen Menschen gewidmet, die in Bochum in Wort, Schrift oder Tat Widerstand gegen den Faschismus leisten oder geleistet haben, ähnlich der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ .Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in der angrenzenden Propsteikirche St. Peter und Paul stattfinden.«
Die Oval Office Bar im Schauspielhaus und der Fachschaftsrat Gender Studies der Ruhr Uni präsentieren am Donnerstag, den 19.1.: 7 Sachen All Gender Kleidertausch. Am Samstag, den 21.1 gibt es in der Bar einen Technik Workshop mit Pink Noise Pollution. Dabei geht es um Aufbau einer Anlage über sichere(re) digitale Kommunikation und weitere Technik-Themen.
ein und führt eine Soziale Stadttour durch. Er schreibt: >> Wie verbringen eigentlich Menschen auf der Straße ihren Tag? Welche Wege führen in die Obdachlosigkeit ‑ und welche wieder hinaus? Wie sieht Bochum aus der Sicht von Menschen „am Rand“ aus? Bei der sozialen Stadttour durch Bochum zeigen die bodo-Tourguides am kommenden Samstag, 21. Januar, Orte und Einrichtungen, berichten von eigenen Erfahrungen auf der Straße und liefern Informationen zu den Hilfe- und Selbsthilfenetzwerken der Stadt.
Bochumer Antifaschist:innen der Gruppe non a parole zeigen vom 19. bis zum 29. Januar in enger Zusammenarbeit mit der Kampagne Tode bei Polizeieinsätzen aufklären (topa) im Atelier Automatique, Rottstraße 14) eine Schaufensterausstellung unter dem Motto “Polizei tötet.“ und schreiben dazu: »Durch verschiedene Plakate werden die Besucher*innen über 30 Todesfälle informiert, die deutschlandweit im Jahr 2022 im Zusammenhang mit Polizeieinsätzen passierten. Die Initiative topa und non a parole veröffentlichten diese Zahl in einem Beitrag, der alle Todesfälle und die bisher bekannte Informationslage auflistet.
Die Antifa Witten und die Antifaschistische Linke Bochum berichten: »Am gestrigen Sonntag fanden sich gegen 11 Uhr am Wittener Bahnhof gut 50 Leute zur ersten antifaschistischen Neujahrswanderung ein, um bei Sonne, Sturm und Ruhrhochwasser auf den Spuren der Roten Ruhrarmee zu wandern.
Ralf Feldmann – Richter am Amtsgericht Bochum i. R. – hat mit einer Petition an den Landtag NRW sehr maßgeblich dazu beigetragen, dass Andreas Heusch nicht, wie von der Landesregierung geplant, Präsident des Landesverfassungsgerichtshofes wurde. Ralf Feldmann machte öffentlich, wie Heusch sein religiöses Bekenntnis über die Verfassung stellt. Seit mehr als 10 Jahren ist er für einen gezielten, in der Justiz beispiellosen Affront gegen fundamentale Prinzipien des Grundgesetzes und gegen das Bundesverfassungsgericht verantwortlich. Am Tag der Deutschen Einheit 2010 ließ er im Haupttreppenhaus des Düsseldorfer Gerichts ein Kreuz anbringen. Das war die persönliche Antwort des bekennenden Katholiken gegen den Kruzifixbeschluss des Bundesverfassungsgerichts von 1995, das es als verfassungswidrig ansieht. Die Karriere von Heusch ist beendet, aber das Kreuz hängt immer noch im Gericht. Das veranlasste Ralf Feldmann am letzten Mittwoch ein Flugblatt mit dem Titel „Kreuze in Gerichten – Justizminister Limbach setzt Verfassungsbruch fort“ vor dem Bochumer Justiz-Zentrums zu verteilen.
Am Freitag den 20. Januar um 19 Uhr wird die Italienerin Lorena Canottiere ihren Comic „Verdad“ in der Stadtbücherei Bochum vorstellen: »Verdad ist die Geschichte einer gleichnamigen jungen, wie rebellischen Frau. Sie kämpft im spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republik gegen die putschenden Faschisten. Sie stammt aus einem kleinen Pyrenäendorf, aus dem schon ihre Mutter vor der reaktionären Familie floh. Diese suchte in der libertären KünstlerInnen-Enklave „Monte Verita“ am Lago Maggiore ihre Perspektive. Schwanger kommt die Mutter zurück in das Bergdorf, nennt ihr Tochter Verdad und überlässt sie der Obhut der Großmutter. Jahre später flieht auch Verdad aus dieser klerikal-faschistischen Enge, um für ihre und die gesellschaftliche Befreiung zu kämpfen.
Schwarz gekleidete gewaltbereite Personen bei der gestrigen Demonstration in Lützerath
Zur Pressearbeit bei der gestrigen Demonstration in Lützerath schreibt ver.di NRW: »Während der Räumung von Lützerath hatte die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union(dju) in ver.di NRW einen Beobachter und Unterstützer vor Ort, um die Pressefreiheit zu gewährleisten. Hierdurch konnte zahlreichen Journalistinnen und Journalisten bei Konflikten mit der Polizei und RWE geholfen und Probleme gelöst werden. Zudem hat dju in ver.di NRW Übergriffe auf Medienvertreter durch RWE beauftragte Security-Firmen, die Polizei und Demonstrierende dokumentiert. Trotz der zahlreichen Konflikte ist es gelungen, immer im Dialog mit den Verantwortlichen von RWE und der Polizei zu bleiben. Wir ziehen am Ende der Räumung und Protestaktion eine negative Bilanz für die Pressefreiheit.
Der Bahnhof Langendreer lädt am Sonntag, den 22. Januar um 19 Uhr zu einem Gastspiel des Theater Gegendruck mit seiner Inszenierung der Perser von Aischylos ein: »Die Tragödie Die Perser des griechischen Autors Aischylos ist eines der ältesten überlieferten Theaterstücke. Im Mittelpunkt steht die vernichtende Niederlage, die dem zahlenmäßig überlegenen Invasions-Heer der Perser durch die griechischen Verteidiger bei Salamis zugefügt wurde. Das packende Drama schildert das Geschehen aus der Sicht der Besiegten. Der Dichter Durs Grünbein, der das Stück virtuos ins Deutsche übertragen hat, nennt es „ein Stück gegen den Übermut der Hochrüstung und die Blindheit der Kriegstreiberei.“
Am Mittwoch dieser Woche stellte das Fritz Bauer Forum seine interaktive Ausstellung „Wenn ich mein Büro verlasse, betrete ich feindliches Ausland“ vor. Das Landgericht hatte zur Präsentation der Ausstellung über das Wirken von Fritz Bauer eingeladen und beachtliche Resonanz gefunden. Die Sitzplätze im großen Schwurgerichtssaal reichten nicht für alle Besucher:innen aus. NRW-Justizminister Limbach war zu einem Grußwort erschienen.
Die ev. Stadtakademie, die GLS-Treuhand und Extinction Rebellion laden am Samstag, den 21. Januar ab 11 Uhr in der KoFabrik, Quartiershalle, Stühmeyerstraße 33 zu Workshops und Vorträgen ein zum Thema: „Handeln im Klima der Katastrophe – wie ist das möglich?“ Nach der Begrüßung und einem Austausch unter den Anwesenden geht es um die Leitfrage: „Handeln im Klima der Katastrophe – wie ist das möglich?“ Anschließend steht „Wissen und Instrumente zum Handeln“ auf de Tagesordnung. Hier wird u.a der Frage nachgegangen, was bringen Gerichtsklagen von NGOs und Bürger*innen gegen Behörden, Unternehmen etc.. Am Nachmittag wird an konkreten Beispielen über „Community Organizing und Bürgerplattformen“ informiert. Zur Einladung.
„Wir können uns nicht auf den jetzigen Staat verlassen, wenn wir unseren Planeten retten wollen“. Mit diesen Worten begann heute die Fridays for Future Demonstration in der Bochumer Innenstadt. Der Beitrag im Wortlaut. „Kämpfen wir gemeinsam für Lützerath und organisieren uns gegen Staat und Kapital. Unsere Zukunft braucht uns gerade mehr denn je“, endete ein Beitrag eines Aktiven von Fridays for Future, der „ein bisschen von meinen Erfahrungen in dieser und letzter Woche im ‚Unser aller Camp'“ direkt neben Lützerath erzählte. Der Beitrag im Wortlaut.
Ich wollte hier ein bisschen von meinen Erfahrungen in dieser und letzter Woche im „Unser aller Camp“ erzählen. Das „UAC“ ist ein angemeldetes Protest Camp in fußläufiger Nähe zu Lützi und von dort aus versuchen wir, so gut es geht die Menschen in Lützi zu unterstützen. Viele Menschen, die aus den Baumhäusern, Blockaden oder Kessel geräumt wurden, finden hier ihre erste Anlaufstelle, wo sie erst einmal mit einem Schlafplatz, Essen und Aufmerksamkeit begrüßt werden. Auch werden von dort die Shuttle-Fahrten hin und zurück organisiert und versucht, gekochtes Essen zu den Aktivisti nach Lützi rein zubringen. Von dort aus starten Aktionen und es wird Pressearbeit und Rechtshilfe geleistet. Ich heiße dort Harry und bin für die Gemeinschafts-Zelte und die Matschbekämpfung zuständig.
Wir können uns nicht auf den jetzigen Staat verlassen, wenn wir unseren Planeten retten wollen. Viele Klimaaktivist*innen haben bisher immer versucht, den Staat davon zu überzeugen etwas zu ändern. Mit, wenn wir ehrlich sind, wenig reellem Erfolg. Proteste werden stärker, die Repressionen größer und die Zeit läuft davon. Wir können nicht die Politik in diesem System ändern, da sie stets der Logik des Kapitalismus, mehr Wirtschaftswachstum zu haben, folgt. Dabei steht Profitmaximierung und Privateigentum im Vordergrund und Ausbeutung von Mensch und Natur wird billigend in Kauf genommen. Wir müssen das System ändern, was die Politik hervorbringt.
Behinderung wird in der Öffentlichkeit selten besprochen im Kontext der Klimakrise. Dies ist ein großes Problem. Behinderte Menschen stellen ungefähr 10 % der Weltbevölkerung dar. Da aber viele behinderte Menschen nicht die physischen, oder mentalen Ressourcen haben, um in den Aktivismus zu gehen, sind wir eine der größten, aber auch eine der unsichtbarsten Minderheiten. Bestes Beispiel – die Medien: Im öffentlichen Diskurs wird im Falle eines Mordes unsere Behinderung gar nicht angesprochen, oder nur erwähnt, um mit dem Mörder zu sympathisieren. Im Kontext der Klimakrise ist es ähnlich: Fast nie werden Tote durch Folgen der Klimakatastrophen in den Medien erwähnt. Und wenn doch, wird fast nie auf die eigentlichen Gründe dafür eingegangen.
Der Mieterverein Bochum (Brückstraße) macht am Thema Wohnen Interessierte darauf aufmerksam, dass die Stadt einen neuen Wohnungsmarktbericht vorgelegt hat. Auf 144 Seiten enthält der Bericht eine Fülle von Daten, Zahlen und Fakten über Baulandpreise, Neubautätigkeit, Mietentwicklung und Wohnungsnachfrage. Wer auch immer in Bochum vernünftige Wohnungspolitische Forderungen aufstellen will, findet hier die nötigen Fakten, um sie zu untermauern. mehr…
Entgegen dem Trend in der Wissenschaft und in Nachbarorten zieht sich das Jobcenter Bochum zunehmend aus der Fläche, aus den „Sozialräumen“, zurück: Nach Schließung der Standorte in Gerthe und Querenburg soll zum Jahresende auch der Standort Südwest in Linden geschlossen werden. Die reine Abgabe von Unterlagen wie der Heizkostenabrechnung, Gehaltsabrechnung … usw. (natürlich immer mit Anschreiben und gegen Empfangsbestätigung) kostet dann sechs Euro mit Bus und Bahn. Mit dem eh zu knappen Regelsatz nicht finanzierbar. Die in Corona-Zeiten eingeführte (und erfolgreiche) direkte telefonische Erreichbarkeit der Standorte fällt auch weg, wo es keine Standorte mehr gibt.
AKTUALISIERT: Für den 14.1. wurde ein 2. Bus geordert; ab sofort sind wieder Anmeldungen zur gemeinsamen Anfahrt nach Lützerath möglich: Anreise Lützi Bochum (fridaysforfuture.de)
Die Polizei hat am 11.1.23 mit der Räumung von Lützerath begonnen. Fridays for future Bochum ruft daher für Freitag, 13.1.23 zu einer Solidaritätskundgebung auf: »Wir sind solidarisch mit den mutigen Aktivist*innen, die sich der Räumung in den Weg stellen. Es ist nicht hinnehmbar, dass für die Profitinteressen von RWE das Paris-Abkommen ignoriert wird. Deshalb demonstrieren wir am Freitag wieder in Bochum. Bringt gerne eure Demo-Schilder mit! 13.01., 15:30, Platz am Kuhhirten
Die Antifaschistische Linke Bochum führt in diesem Jahr eine Neujahrswanderung am 15. Januar durch. »Am 15. Januar 2023 wollen wir gemeinsam wandern gehen. Wir wollen uns auf das neue Jahr einstimmen und laden alle Antifaschist*innen im Ruhrgebiet dazu ein, mit uns an der Ruhr entlang, die Natur zu genießen und neue Pläne zu schmieden. Wir starten um 11 Uhr am Wittener HBF.
Zum Thema „Energiekrise“ erreichte uns folgende Pressemitteilung von „Die Linke Bochum“: »Zur Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 18. Januar beantragt die CDU die Einrichtung einer kostenfreien Energieberatung für private Haushalte und soziale Institutionen der Stadt Bochum. Die Linksfraktion hatte eine Aufstockung der Energieberatung in Bochum bereits zu den Haushaltsberatungen Ende 2022 beantragt, lehnt aber eine Abwälzung der Energiekrise auf die Bürger ab.