Archiv für den Monat: Januar 2023


Dienstag 31.01.23, 15:02 Uhr
update

Geht doch! 8 zusätzliche Kräfte in der Einbürgerungsstelle 2

Die Stadt Bochum reagiert zumindest teilweise auf die große Empörung, die die unhaltbaren Zustände in der Einbürgerungsstelle und im Ausländerbüro hervorgerufen haben. Hier liegen mehrere Tausend Vorgänge auf Halde. (siehe: Bochumer Willkommenskultur?). In einer Mitteilung der Verwaltung an den morgen tagenden Haupt- und Finanzausschuss des Rates heißt es: „Mit Wirkung zum 01.02.2023 wird der aktuelle Personalbestand der Einbürgerungsstelle im Wege der Abordnung um sechs Kräfte aus dem Bürgerbüro verstärkt. Im Laufe des Februars soll eine weitere Aufstockung des Teams um zwei Kräfte erfolgen.“

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Dienstag 31.01.23, 11:01 Uhr
Kopfweidenschnitt im Februar

AkU sucht Helfer*innen

In einer aktuellen Pressemitteilung bittet der AkU um Mithilfe: »An einem Samstag im Februar schneidet der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) wieder Kopfweiden im Lottental. Der genaue Termin wird witterungsabhängig kurzfristig abgestimmt. Es werden noch Personen mit Motorsägenschein sowie HelferInnen, welche das Schnittgut zu Totholzhaufen zusammentragen, gesucht.

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Dienstag 31.01.23, 10:56 Uhr
Flüchtlingsrat NRW fordert Paradigmenwechsel

NRW Abschiebungsspitzenreiter

Laut einer am Freitag veröffentlichten Meldung des WDR ist die Zahl der Abschiebungen aus Nordrhein-Westfalen im Vorjahr im Vergleich zu 2021 um ca. 200 auf 3.118 gestiegen. Angesichts dieser Tatsache fordert der Flüchtlingsrat NRW in seiner aktuellen Pressemitteilung einen Paradigmenwechsel: »Dabei gab es im zweiten Halbjahr 2022 unter der grünen Flüchtlingsministerin Josefine Paul etwa genauso viele Abschiebungen wie im ersten Halbjahr mit 1564 Fällen, welche größtenteils in die Amtszeit von Pauls Vorgänger Joachim Stamp (FDP) fielen.

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Montag 30.01.23, 12:30 Uhr
Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Linksfraktion

Mehr Straftaten durch Reichsbürger in Bochum

In einer Pressemitteilung der Linksfraktion wird über eine Anfrage der Fraktion zu Reichsbürgern in Bochum berichtet: »Aus der nun vorliegenden Antwort der Verwaltung geht hervor, dass es im Jahr 2022 einen deutlichen Anstieg der registrierten Straftaten durch Reichsbürger in Bochum gab. Die Zahl der polizeibekannten Reichsbürger sei nach Auskunft der Verwaltung gegenüber dem Vorjahr von 52 auf 38 Personen zurückgegangen, ein Angehöriger der „Reichsbürger- und Selbstverwalterszene“ in Bochum sei im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis. Laut Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Linksfraktion seien momentan keine bei der Stadt angestellten Reichsbürger bekannt.

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Montag 30.01.23, 10:22 Uhr

„Volksvertreter” im endstation.kino

Der Kreisverband Bochum der PARTEI lädt ein, das »10jährige Bestehen der verf***ten AfD am 06.02.2023…. im endstation.kino Langendreer (Wallbaumweg 108, 44894 Bochum) entsprechend zu würdigen. Wir wollen dieses Gruseläum zum Anlass nehmen, mit der Dokumentation „Volksvertreter” von Andreas Wilcke, die FCK AFD etwas genauer in Augenschein zu nehmen.

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Montag 30.01.23, 09:34 Uhr
Am kommenden Freitag im Bahnhof Langendreer

KATAPULT – 100 Karten über die Ukraine

Der Beginn des Krieges in der Ukraine hat einen nur sekundenkurzen Atemstillstand bei KATAPULT ausgelöst, bevor es alle Kraft voraus ging: Die KATAPULT-Onlineredaktion hat eine 24h-Berichterstattung auf die Beine gestellt, eine eigene KATAPULT Ukraine-Redaktion wurde gegründet und das Buch „100 Karten über die Ukraine“ in Rekordzeit auf den Markt gebracht. Und das alles gemeinsam mit Journalist’innen aus der Ukraine.

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Sonntag 29.01.23, 17:38 Uhr

Jahresrückblick

Am Sonntag, den 5. Februar 2023 um 11.00 Uhr im Bahnhof Langendreer findet bereits zum 18. Mal auf Initiative des Bochumer Friedensplenums zusammen mit verschiedenen Gruppen aus der sozialen Bewegung ein Neujahrsempfang statt. Die Redaktion von bo-alternativ wird mit Bildern, Filmen und Geschichten eine Rückblick auf das vergangene Jahr präsentieren.

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Sonntag 29.01.23, 14:52 Uhr
Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung lobt Bezirksregierung und Stadtverwaltung

2023 – hat doch gut angefangen!

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zum Start in das neue Jahr: »Erst hat die Bezirksregierung Arnsberg der Bochumer Firma Ecosoil die Betriebserlaubnis für eine Bodenaufbereitungsanlage verweigert und damit 300 bis 400 LKW-Fahrten täglich aus Gerthe herausgehalten. Nun soll der Planungsausschuss am 31.01.2023 auf Vorlage der Verwaltung beschließen, dass das Bebauungsplanverfahren „ Glockengarten“ nicht weitergeführt wird. Das Netzwerk hatte dieses Vorhaben in seine Plakataktion „Versiegelung stoppen, Bochum nachhaltig planen!“ aufgenommen. Damit wurde gefordert, Vorhaben aus Naturschutz – und Klimarelevanz-Sicht erneut auf den Prüfstand zu stellen.

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Sonntag 29.01.23, 08:13 Uhr
Filmgespräch mit Amnesty Bochum und Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV)

„Lost Souls of Syria“ im Endstation Kino 1

Regie: Stéphane Malterre, Garance Le Caisne

Am Freitag, den 3. Februar um 18 Uhr lädt das Endstation Kino in Bochum-Langendreer gemeinsam mit Amnesty International Bochum und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) zur Vorführung des Dokumentarfilms „The Lost Souls of Syria“ mit anschließendem Filmgespräch ein. In der Ankündigung heißt es: »Wie kann die Suche nach Wahrheit und der Einsatz für Gerechtigkeit im Kampf gegen das kriminelle syrische Regime gelingen, das für unzählige Folterungen und Morde verantwortlich ist?

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Samstag 28.01.23, 18:00 Uhr
78. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee

Holocaust-Gedenken in Bochum

Das antifaschistische Kollektiv non a parole, das Bochumer Bündnis gegen Rechts, die VVN-BdA und die Omas gegen Rechts hatten gestern das traditionelle Holocaust-Gedenken mit dem Nennen der Namen der Opfer der Shoah organisiert. 561 Namen von Bochumer Opfern der faschistischen Gewaltherrschaft waren auch auf langen Leinenbahnen zu lesen. Viele Passant:innen blieben stehen und nahmen das Flugblatt, das über den Hintergrund der Aktion informierte. Die Organisator:innen waren angenhm überrascht, dass eine Schulklasse ihren Nachmittagsunterricht auf die Kortumstraße verlegt hatte.

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Samstag 28.01.23, 14:09 Uhr
Rede von Dr. Irmtrud Wojak am 27. 1. 2023 bei der Präsentation der Gedenk-Skulptur von Dorothee Schäfer an den antifaschistischen Widerstand

Was macht Menschen stark und befähigt sie, gegen Unrecht und die Verletzung von Menschenrechten ihre Stimme zu erheben?

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Dorothee Schäfer,

herzlich willkommen und vor allem vielen Dank, dass das Fritz Bauer Forum, für das ich hier heute spreche, bei der erstmaligen Präsentation des Bochumer Denkmals zum Widerstand dabei sein darf.
Grund zur Freude ist für mich zunächst das Denkmal selbst. Denn lassen Sie mich dies vorwegsagen: Es gibt – abgesehen vom Museum über den deutschen Widerstand im Berliner Bendlerblock, wo die Widerstandskämpfer des Attentats vom 20. Juli 1944 hingerichtet wurden und vielleicht noch das Museum „Stille Helden“, ebenfalls in Berlin –, bei uns nur wenige und noch weniger bekannte Denkmale für den vielfältigen antifaschistischen Widerstand. Noch weniger Erinnerungszeichen wurden für den zivilen Ungehorsam gesetzt. Dieser wurde aber, und zwar von sehr unterschiedlichen Gruppen und vor allem von Einzelpersonen, in nicht zu geringschätzendem Maße geleistet.

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Samstag 28.01.23, 13:55 Uhr

Einer der wenigen Gedenkorte an den antifaschistischen Widerstand

Die Bochumer Künstlerin Dorothee Schäfer hat am gestrigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ihre von der Bezirksvertretung Bochum-Mitte beauftragte Skulptur zum Thema Widerstand vorgestellt. Standort ist eine Fläche vor der Kirche an der Bleichstraße. Die Künstlerin lud dazu ein, das Kunstwerk mit eigenen Beiträge weiter zu gestalten. Irmtrud Wojak, die Gründerin und die Leiterin des Fritz Bauer Forums stellte in ihrer Würdigung des neuen Gedenkortes fest, dass es „bei uns nur wenige und noch weniger bekannte Denkmale für den vielfältigen antifaschistischen Widerstand“ gibt. Die Rede im Wortlaut.

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Samstag 28.01.23, 08:08 Uhr

Kinderarmut in Bochum auf Rekordniveau

von Norbert Hermann, Bochum Prekär
Am Donnerstag, 26.02., hat die Bertelsmann-Stiftung Zahlen veröffentlicht über den immensen Anstieg der Kinderarmut (1). Unter der Regentschaft Eiskirch I. ist die Anzahl der armen Kinder in Bochum um fast 2000 Jungen und Mädchen gestiegen, auf jetzt wohl weitaus mehr als 16.000 Kinder (unter 18 Jahren), trotz aller vollmundigen Bekundungen, etwas dagegen unternehmen zu wollen (2). Eiskirch kontert in einem WAZ-Interview (3): “ Wir haben die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse um 20.000 vergrößert.“ Da kann sich mensch nur fragen: „Was sind das wohl für Jobs, wenn zugleich die Kinderarmut so immens steigt“.

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Freitag 27.01.23, 12:39 Uhr
Bürgeranregung von Klaus Kuliga zur Dorstener Straße

Verkehrsraum vorschriftsmäßig gestalten

Dorstener Straße Kreuzung Hordeler Straße, ein Symbol der Bochumer Verkehrspolitik: zehn Meter für den Autoverkehr, ein Meter für Fußgänger:innen und null Meter für Radfahrende. Die Stadt plant nun, den Gehweg evtl. um bis zu 0,85 m zu verbreitern .

„Radfahren auf der Dorstener Straße ist nicht sicher. Die Dorstener Straße hat keine durchgehenden Radwege und die vorhandenen Radwege entsprechen nicht den Grundanforderungen“, stellt Klaus Kuliga in einer Bürgeranregung an den Bochumer Rat fest. Er erinnert daran, was seit November 2021 durch die Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwVStVO) verbindlich vorgeschrieben ist:

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Freitag 27.01.23, 10:07 Uhr
OMAS GEGEN RECHTS

Die Einladung der Madame S.

Fr 03.02.2023, 19.00 Uhr, in der Quartiershalle der KoFabrik Bochum.

Wegen großer Nachfrage bringt die Theatergruppe der OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West ihr Theaterstück „Die Einladung der Madame S.“ erneut auf die Bühne. Zehn starke Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Künstlerinnen, Freiheitskämpferinnen, eine Wissenschaftlerin, eine Abenteurerin, eine Apostelin und eine Königin – machen sich auf den Weg, weil, weil Madame Solidarität sich von ihnen Hilfe erhofft. Ein Theaterstück mit aktuellem Bezug: Mehr denn je benötigen wir in diesen Krisenzeiten gesellschaftliche Solidarität.

Reservierung von Restplätzen unter Tel. 0173 7579431


Donnerstag 26.01.23, 14:56 Uhr
Gedenken an vom Nazi-Regime verfolgte queere Menschen

Kein Vergeben, kein Vergessen!

Der Dyke* March Ruhr lädt am morgigen Freitag, den 27. Januar ab 10:00 Uhr ins FLUID Bochum, Große Beckstraße 12 ein: »Der 27. Januar ist Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag gedenken Wir weltweit den Opfern des grausamen NS-Terrors. Dieses Jahr wird erstmals auch offiziell an queere Menschen erinnert, die aufgrund ihrer queeren Identitäten und Orientierungen vom Nazi-Regime verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden.

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Donnerstag 26.01.23, 14:43 Uhr
Linksfraktion zum Thema Jugendwohnen:

Angebot stadtweit ausweiten

Die Bochumer Linksfraktion fordert die Verwaltung auf, „das Angebot im Bereich des Jugendwohnens in ganz Bochum schnellstmöglich bedarfsgerecht auszuweiten“. Sie begrüßt, dass die Verwaltung den erhöhten Bedarf anerkennt und eine Ausweitung des Angebots prüft. Das gehe aus der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor.

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Mittwoch 25.01.23, 17:53 Uhr
Kohlengräberland-Geschichtswerkstatt und Zeitgeist-Ensemble Ruhr:

„Wir leben ewig“ – Familie Müntz … und die anderen

Foto: Kohlengräberland-Geschichtswerkstatt

Die „Kohlengräberland-Geschichtswerkstatt“ und das „Zeitgeist-Ensemble Ruhr“ erinnern am Samstag. den 28. Januar um 20 Uhr im Kulturrat mit Texten und Liedern an das Schicksal jüdischer Kaufleute aus Bochum-Gerthe: »Auch vor unserer Haustür wurden jüdische Nachbarn entrechtet, verfolgt, misshandelt und ermordet. Nach der Verlegung von „Stolpersteinen“ zum Gedenken an die Opfer der Shoah aus Bochum-Gerthe wurden am 14. Juni 2020 die Lebens- und Leidenswege jüdischer Mitbürger*innen im Rahmen einer Gedenkveranstaltung in der Gerther Christuskirche nachgezeichnet. Musikalisch wurde das Programm mit bewegenden Liedern aus jener dunklen Zeit begleitet.

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Dienstag 24.01.23, 22:00 Uhr
Fridays for Future

Demo: Fossile Vorhaben stoppen! 2

Fridays for Future ruft am Freitag, den 27.1. um 16.30 Uhr vor dem Rathaus zur nächsten Demonstration auf: »Die vierte Woche in Folge in diesem Jahr protestiert Fridays for Future Bochum nun für eine klimagerechte Politik, die beinhaltet, dass keine weiteren fossilen Vorhaben wie der Tagebau Garzweiler II oder der massive Ausbau von LNG-Terminals politisch verantwortet werden. Insbesondere die Räumung des Dorfes Lützerath stand in den letzten Wochen im Fokus.

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Dienstag 24.01.23, 21:22 Uhr

„Ihr sollt die Wahrheit erben!“

Am Freitag, den 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag. um 19 Uhr präsentiert Christiane Conradt in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, eine „Performance für eine sprechende Cellistin“ von Anita Lasker-Wallfisch „Ihr sollt die Wahrheit erben!“: »Anita Lasker-Wallfisch lebt in London. Sie überlebte mit ihrer Schwester Renate das KZ Auschwitz-Birkenau, weil sie beide im Mädchenorchester spielten. Nach der Befreiung konnte sie im März 1946 endlich nach England einreisen. Sie heiratete dort den aus Breslau stammenden Pianisten Peter Wallfisch, bekam Kinder und Enkelkinder. Ihre Leidensgeschichte hielt sie lange verborgen.

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Dienstag 24.01.23, 15:54 Uhr
VVN-BdA Bochum

Millionen wollten einen Führer

– Wie Faschismus in Deutschland entstand und wieder entstehen kann

31.01.2023, 19.00 Uhr, Ko-labor, Stühmeyerstr. 33,

Der deutsche Faschismus begann nicht mit der Machtübergabe an die Regierung Hitler am 30.1.1933. Das Bündnis der Eliten begann früher und hält bis heute. Es soll den Fragen nachgegangen werden, welche ökonomischen, politischen, ideologischen, militärischen Rahmenbedingungen zum Faschismus geführt haben und wie aktuell sie gegenwärtig sind.

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Dienstag 24.01.23, 12:20 Uhr
Dienstag, 31.1. im Sozialen Zentrum

Strategietreffen von Genug ist Genug 3

Die Initiative Genug ist Genug lädt zum kommenden Dienstag zu einem Strategietreffen: »Hallo zusammen, hiermit möchten wir alle Interessierten am nächsten Dienstag den 31.01 von 19 bis 21 Uhr ins SZ (Josephstr. 2 in Bochum) einladen. Dort soll ein Kennenlern- und Strategietreffen stattfinden.

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Montag 23.01.23, 15:49 Uhr
Langendreer/Werne gegen Nazis

Nationalsozialismus in der BRD

Von „entnazifizierten“ Nazis bis zu Reichsbürgern

Montag, den 30.01., 19:00 Uhr im Studio, Bahnhof Langendreer

Mit der Machtübergabe an Adolf Hitler am 30. Januar 1933 begann eines der dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte. Der Zweite Weltkrieg mit seinen Millionen Toten, der Holocaust und die Verfolgung von Menschen, die nicht in das System Nationalsozialismus passten, wirkte auch nach 1945 nach. Und die Debatten um das „Erbe“ sind noch heute präsent.

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Montag 23.01.23, 14:11 Uhr
Fritz Bauers Erbe – Gerechtigkeit verjährt nicht und andere Filme

Dokumentarfilmfest im Kino Endstation 1

FRITZ BAUERS ERBE - Offizieller Trailer

In dieser Woche dreht sich im Kino Endstation alles um den Dokumentarfilm. Das Kino schreibt dazu: »ab Freitag, den 27.01. ist der internationale Dokumentarfilm im endstation.kino zu Gast. Im Rahmen des NRW-weiten Stranger Than Fiction Dokumentarfilmfestes werden sechs Dokumentarfilme gezeigt, die alle bis auf einen mit Gesprächen begleitet werden. Den Anfang macht  am Freitag, den 27.01. Sönje Storms Film Die toten Vögel sind oben, mit dem sie das Dokumentarfilmfestival Leipzig 2022 gewonnen hat. 350 ausgestopfte Vögel. 3000 Schmetterlinge, Pilze, Käfer. Die Sammlung ist dokumentarisch, obsessiv und poetisch. Ein gewisser Wahnsinn. Die Vielzahl an Objekten, Schmetterlingkästen, Fotografien, über Stunden, wahrscheinlich sogar Monate, mit der Hand koloriert. Wer nimmt sich so viel Zeit, was war in diesem Kopf los? Regisseurin Sönje Storm öffnet in ihrem Film den Nachlass des Bauern Jürgen Friedrich Mahrt (1882-1940), der ihr Urgroßvater war. Im Ersten Weltkrieg wurde er in der Luftaufklärung zum Fotografen ausgebildet.

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Montag 23.01.23, 09:17 Uhr
Zwei Themen im nächsten AntifaCafé

Tode bei Polizeieinsätzen aufklären & 8. Mai soll antifaschistischer Kampftag werden

Das Antifa-Café Bochum und Non a Parole laden am 25.01. 23 um 19 Uhr zu einer Veranstaltung im Sozialen Zentrum ein: »Im August letzten Jahres erschossen Polizeibeamt*innen den 16-jährigen Mouhamed Lamine Dramé. Sein Tod mobilisierte viele tausende Menschen gegen rassistische Polizeigewalt in Dortmund auf die Straße zu gehen. Die Gruppe Non a Parole- Bochum nahm dies zum Anlass, Tode durch Polizeigewalt weiter zu untersuchen. In Ihrer Recherche stießen sie auf viele Berichte von ähnlichen Situationen mit tödlichem Ausgang, aber eine vollständige Liste suchten sie vergeblich. Das Ziel der Recherche war eine Auflistung aller Personen, die im Jahr 2022 während oder in Folge einer polizeilichen Maßnahme gestorben sind. Auch wenn nicht alle Todesfälle so eindeutig auf die Täter*innenschaft der Polizei verweisen, wie der von Mouhamed Lamine Dramé, so stellt sich dennoch oft die Frage nach deren (Mit-)Verantwortung: „Wäre die Person noch am Leben, wenn die Polizei nicht gekommen wäre?“

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Sonntag 22.01.23, 21:45 Uhr
Comicpräsentation

Druckluft – eine Geschichte vom Erinnern und Kämpfen

Am Montag, den 30. Januar um 19 Uhr stellt Heiko Koch in der Stadtbücherei seinen Comic „Druckluft“ vor: »Dortmund-Dorstfeld, eine Frühlingsnacht: Beim Sprayen wird die junge Punkerin Paula von rechten Schlägern überrascht – kein Wunder, immerhin hat sie sich für ihre Aktion den stadtbekannten Nazikiez ausgesucht. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd entkommt sie nur knapp mit der Hilfe eines unbekannten Mopedfahrers. Der stellt sich später als Francesco vor und scheint beeindruckt von Paulas Wagemut, allein in der rechten Hochburg zu sprayen.

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Sonntag 22.01.23, 17:39 Uhr

9.000 Unterschriften für das Schwimmbad in Höntrop

Esther Münch unterstützt die Schwimmbad-Initiative und erklärt als Putzfrau Walli, wo’s langgeht

Die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ schreiben: »Eine der vier Hauptforderungen unserer Petition, die mit dem heutigen Tage schon 9.000 Unterzeichner:innen besitzt, lautet: „Proaktive Lösung des Konflikts mit einem Anwohnerpaar“. Was bedeutet das? Am 19. Juli 2021 formulierten zwei Bürger:innen aus der Straße „Op de Veih“ ihre persönlichen Bedenken gegen die Vorplanungen der Wasserwelten Bochum zur Erneuerung des Höntroper Schwimmbades und reichten sie als Beschwerde beim zuständigen Gelsenkirchener Verwaltungsgericht ein. Sie waren durch großspurige Gedankenspiele für ein Spaßbad im Südpark mit 360.000 Besucher:innen pro Jahr aufgeschreckt worden.

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Sonntag 22.01.23, 11:30 Uhr

Ton, Steine, Verben

Die Goldkante lädt am Donnerstag, den 26.01. um 19:30 Uhr unter dem Motto „Ton, Steine, Verben“ zu Live-Literatur mit Tobi Katze, Murat Kayi und als Gast Pauline Teichmann ein: »Murat Kayı und Tobi Katze sind alte Weggefährten der NRW-Lesebühnenszene. Über die Jahre haben die beiden sich in der Spielzeugabteilung des Lebens ein wenig aus den Augen verloren. Der eine war in ein trostloses, preisüberhäuftes (u.a. Literaturpreis Ruhr 2022) Dasein als Musiker und Comedy-Darsteller abgerutscht, und bei dem anderen gab es irgendwas mit Spiegel-Bestseller, oder so. Düstere Zeiten, indeed. Aber zum Glück haben Kayı & Katze inzwischen ihre Liebe zum vorgelesenen Unsinn wiederentdeckt und tun das, was sie am besten können. Live-Literatur. Auf der Bühne. Schön im Halbdunklen. Das ist ein bisschen wie gute Kneipenmusik – nur eben vorgelesen.«


Samstag 21.01.23, 16:02 Uhr

Die Kohle soll bleiben, wo sie ist

Auch nach der Zerstörung und Räumung von Lützerath kämpft Fridays for Future weiter gegen den Abbau der dort liegenden Braunkohle. Das wurde gestern auf einer erneuten Demonstration in der Bochumer Innenstadt deutlich gemacht. Dabei wurde vor allem dem Argument entgegen getreten, dass der Abbau rechtlich geregelt sei und sich alle dem zu beugen haben.

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Freitag 20.01.23, 15:27 Uhr

Drei willensstarke Stimmen aus dem iranischen Revolutionsaufstand

Auf Wunsch einer iranischen Initiative veröffentlichen wir hier im Anhang einen englisch-sprachigen Beitrag, in dem die mutige Arbeit von drei iranischen Journalistinnen beschrieben wird. Zu Beginn heißt es: »Alle unabhängigen Journalisten, vor allem aber die Journalistinnen im Iran, stellen eine potenzielle Bedrohung für den für den Staat dar, wenn sie nur aus ihrer Perspektive über die gesellschaftliche Realität berichten. Sie sind das Kind in dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, das darauf hinweist, dass der Kaiser nur leere Phrasen drischt.« Am Beispiel der Journalistinnen Elahe Mohammadi, Niloufar Hamedi und Nazila Maroufian wird die mutige Arbeit der Journalistinnen im Iran beschrieben.

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