In Gedenken an Josef Anton Gera veranstaltet das Antifaschistische Kollektiv Bochum – non a parole – einen Filmabend am Samstag, 6.8.2022, ab 19:30 im Bochumer Westpark. Dazu schreiben sie: »Noch immer sind wohnungslose Menschen besonderen Gefahren ausgesetzt – darüber möchten wir ins Gespräch kommen. Umsonst und draußen. Vor Ort wird auch der Bodo e.V. sprechen. Für Essen und Getränke ist gesorgt, mit freundlicher Unterstützung vom FSR Sozialwissenschaft ;). Seid gespannt auf den Film und bringt eure Freund*innen mit!«
(*MIV :: Motorisierter Individual- Verkehr) Im Juli’22 stieg die Anzahl zugelassener Fahrzeuge sowohl im Vergleich zum Juni wie auch im Vergleich zum Vorjahr .
Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: >>In Bochum waren im Juli insgesamt 262.486 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 445 mehr als im Juni ’22 und 1.570 mehr als im Juni 2021. Der PKW-Bestand stieg um 299 auf insgesamt 210.365. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Jahr 2021 um 1.023 . Außerdem sind 11.430 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 157 mehr als im Vormonat. Die Zahl der echten Elektrofahrzeuge erhöhte sich im Juli um 93 und liegt bei 3.928 . Im Juli 2021 waren es 2.684.<< Und hier die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
( PV : Photovoltaik) >>Die Volkshochschule (VHS) Bochum bietet im August zwei kostenfreie Online-Vorträge zum Thema „Sonnenklar – Solarstrom nutzen“ an. Interessierte können sich unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de anmelden. Energie-Beraterinnen und -Berater der Verbraucherzentrale NRW erklären am Dienstag, 9. August, und Montag, 22. August, jeweils von 17 bis 18.30 Uhr, was nötig ist, um die selbst erzeugte Sonnenenergie in das Hausnetz einzuspeisen und wie sich damit Batteriespeicher, Wärmepumpe und Elektroheizstäbe für Heizung und Warmwasseraufbereitung betreiben lassen.
Das Bochumer Friedensplenum wird am Samstag, den 6. August von 12 – 14 Uhr im Bereich des Bongard-Boulevards vor der Drehscheibe – wie in den vergangenen Jahren – an den ersten Atombombenabwurf auf mehr als hunderttausend Menschen erinnern. Das Friedensplenum schreibt: »Am 6. August 1945 wurde die japanische Stadt Hiroshima durch eine Atombombe der USA dem Erdboden gleichgemacht: 78 000 Menschen verbrannten sofort, weitere 122 000 starben an den Folgen der Explosion. Die zweite Atombombe auf Nagasaki drei Tage später tötete mehr als 60 000 Menschen.
Kinotrailer "Wie im echten Leben" - DF - Kinostart 30. Juni 2022
Im Kino Endstation herrscht alles andere als Sommerpause. Die Ankündigung des Kinos in dieser Woche: »Schauspiellegende Juliette Binoche erfindet sich auf geniale Weise neu. In Wie im echten Leben, ab Do., 04.08. im endstation.kino, spielt sie die renommierte Schriftstellerin Marianne und beginnt ein Doppelleben auf Zeit. Sie gibt allen Komfort der Pariser Kulturelite auf und reist in die nordfranzösische Hafenstadt Caen, wo das Wetter launisch ist und das Leben rau. Im Jobcenter gibt sie vor, nach einer Scheidung jede Stelle anzunehmen – egal wie schmutzig sie sich die Hände macht.
Die Regionalgruppe Bochum von attac ruft auf zur Europäischen Sommeruniversität in Mönchengladbach: »Die Bochumer Gruppe von attac hält diese Sommeruni angesichts des aktuellen Geflechts von Krisen für ein wichtiges Ereignis, das vielleicht ein wenig dazu beitragen kann, dass linke Kritik und Alternativen wieder stärker sichtbar werden: bei einer Energiekrise, die untere und mittlere Einkommen dramatisch belasten, einer Inflation die neue Armut im Lande prodizieren wird. In Zeiten, wo Laufzeitverlängerungen von AKW’s und Fortdauer von Kohleverstromung vorangetrieben werden anstatt endlich der Klimakrise wirklich den Kampf anzusagen. Die sozialen und linken Bewegungen müssen sichtbarer und hörbarer werden.
Das Nachhaltigkeitsforum an der RUB beendet seine Veranstaltungsreihe im Sommersemester mit einem Workshop am 9.8., 17.00 -19.00 Uhr. Es geht in dem Workshop um den ethischen Konsum. Das Nachhaltigkeitsforum schreibt: »Dabei soll in dem Workshop der Frage nachgegangen werden, wie viel Einfluss wir als einzelne Konsument*innen im Kampf gegen die Klimakrise haben. Dazu untersuchen wir, woher dieser Fokus auf individuelle Verantwortung kommt und wozu dieser verengte Fokus nützt. Und wo er schaden (kann).
Die bundesweite Initiative #IchBinArmutsbetroffen ruft in vielen Städten zu neuen Protesten auf. Die Bochumer Aktion soll am Samstag, 6. August 2022, 14 Uhr, am Hauptbahnhof stattfinden.
Die Initiative erklärt: »Angesichts der explodierenden Energie- und Lebensmittelpreise wächst die Not von 13,8 Millionen Armutsbetroffenen weiter an. Doch auch in Kreisen, die sich bisher sicher wähnten, werden erste Existenzängste wach. Wir nehmen die zunehmende Kluft zwischen arm und reich nicht länger hin. Deshalb rufen wir für Samstag, den 6. August, erneut zu Protesten auf.«
In der August-Ausgabe des Straßenmagazins geht der Blick über die Grenzen in andere Länder: »Warum Prinz William Straßenzeitungen verkauft, wie Finnland Obdachlosigkeit beendet hat, wie eine wohnungslose Liebe in Göteborg funktioniert, warum eine ganze brasilianische Stadt ukrainisch spricht, wie man in Salzburg über schönes Scheitern spricht, wie Vertreibung in San Francisco aussieht, was man in Osaka bei einer Bühnenshow in Gebärdensprache erlebt ‑ die bodo-Augustausgabe erzählt Geschichten aus dem internationalen Netzwerk der sozialen Straßenzeitungen.