Willkommen auf unserer Webseite!

Werte Freund*innen / Besucher*innen,

von uns zunächst die allerbesten Wünsche für 2021. Möge der Spuk der Pandemie bald vorüber sein.

Seit einem Jahr haben wir nicht mehr auftreten können. Eine zunehmend nervige Angelegenheit. Auch wenn auf hohem Niveau geklagt wird, bleibt zu konstatieren, dass es bis heute zu keinem wirklichen Lock-Down kam, wie es ihn in anderen Ländern gab und gibt. Von der Realität bestimmt  bleibt demnach die Frage, wie sich beschäftigt und das Leben unter aktuellen Kriterien organisiert und gestaltet werden kann. Möglichkeiten gibt es immer, obschon Vereinzelung / Einsamkeit den Alltag bestimmen, da nur wenige persönliche Kontakte erlaubt sein sollen.  Zugegeben: eine brisante und schwer auszuhaltende Stimmungslage, von der Menschen aus vielen gesellschaftlichen Bereichen erfasst worden sind.

Es überrascht nicht wirklich, dass die Bundesregierung mit ihren Krisenkonzepten auf ganzer Linie gescheitert ist. Statt gezielt und stringent, jedoch dosiert Informationen zum lebensbedrohlichen Thema an die Menschen heran zu tragen, kam es zu einer medialen Inszenierung, die in Reizüberflutung an Informationen mündete und die Bevölkerung verunsicherte. Dass es sich dabei um keine schöne Nachrichten handelt, ist hinreichend bekannt. So wurden Politiker*innen und Wissenschaftler*innen, und andere, die sich für“ Expert*innen “ halten und sich selber gerne reden hören von einer Talkshow zur nächsten weiter geleitet. Mit dem Resultat, dass große Teile der Bevölkerung in Abschaltmodi übergingen, immer mehr Wut sich mangels Ergebnislosig – und Handlungsunfähigkeit Bahn brach und Rücksichtsnahme sowie Vorsichtigkeit im allgemeinen Umgang mit der Pandemie zwangsläufig in Vergessenheit geriet. Was heute parlamentarisch und wissenschaftlich unterfüttert noch als beschlossen galt, wurde tags darauf schon wieder ausgehebelt und verworfen. Eine opportunistische Groteske mit chaotischen Zuständen, den die sog. Volksvertreter*innen und Wissenschaftler*innen zu verantworten haben. Konrad Adenauer / CDU, erster Bundeskanzler (1949-63) sagte einst: “ Was schert mich mein Geschwätz von gestern „.  Aussagen wie diese haben heute in vielen Fragen noch immer Bestand und Aktualität. Erschwerend zu all dem gesellt sich der ewig gestrige, viel zu langsam arbeitende und auf Genauigkeit basierende deutsche Bürokratismus, der schon im Kaiserreich entwickelt wurde und somit lange Tradition hat. Beispiele der Kritik gäbe es insgesamt en masse, was jedoch in der derzeitigen Situation nicht wirklich weiter hilft. Es bleibt aber schon jetzt der bittere Beigeschmack des Süppchens aus dem Kabinett der Eitelkeiten und Machtkämpfe, die tee-löffelweise zu Munde gereicht werden soll. Transparenz, Handlungsfähigkeit, Informationen mit Aussagekraft und solidarisches Handeln sind Inhalte der anderen Seite jener Medaille und folglich dringend von Nöten.

Künstler*innen, Konzerte und LIVE-Kultur, als ein anti-rassistisches Instrument, verschwindet mitsamt Rucksack zwischen Meshed im Iran und Islam Quala in Afghanistan. Ein riesiges, menschenleeres NomadLand, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.Weit weg von uns, hat aber Gründe: seit Beginn der Pandemie und der Suche nach Lösungsansätzen wurde seitens der Politiker*innen der Eindruck vermittelt, Kultur sei nicht so wichtig, darauf könne verzichtet werden. Neben geringer Wertschätzung und einem indirekten kulturellen Berufsverbot ist es dem Vernehmen nach ein Affront der Arroganz, einhergehend  mit Einschränkungen und Angriffen auf ein weiteres Grundrecht. Seit über einem Jahr an der Tagesordnung im Land gern zitierter Dichter und Denker. In Folge dessen und mit Handlungsauftrag ausgestattet, muß kulturelle Vielfältigkeit verteidigt werden. Kenntnisnahme darüber findet im kultur-politischen Raum und Diskurs, endlich mehr und mehr Einlaß. In Frankreich kam es erst kürzlich zu Theaterbesetzungen durch Schauspieler*innen und ihren Teams. Bei ihnen handelt es sich weder um Corona-Leugner*innen noch Verschwörungsliebhabende oder sonstigem Klientel.

Um es deutlich zu machen: Schutz vor der Pandemie steht an erster Stelle! Bleibt achtsam!

Unsere abgesagten Konzerte, siehe Termine, mussten in die 2. Jahreshälfte verschoben werden. Ein neuerlicher Versuch, der vierte. Auch der 1.Mai an der Zeche Carl in Essen und das UZ-Pressefest in Dortmund fallen erneut aus.

Chapeau und Dank an alle Veranstalter*innen, für die das gleichwohl nervig ist und  Mehrarbeit bedeutet. In Anbetracht dessen tragen wir mittels regelmäßiger Updates dafür Sorge, sich unter „Termine“ zu informieren.

Ansonsten gilt: achtet weiterhin gut auf euch und andere Menschen und bleibt gesund! Rücksichtslosigkeit und Ignoranz sind das Sprungbrett für die Pandemie.

Und: eine Zeile tiefer gibt es erfreuliche und bessere Nachrichten!

MA VALISE – NO BORDER STYLE– Abschiedstour, März 2022

Afro-Dub-Reggae-Cumbia-Rock-Musette / Clisson – France

* 4.3.: Marburg / Kulturzentrum Waggonhalle

* 5.3.: Augsburg / Ballonfabrik

* 6.3.:

* 7.3.: Reutlingen / Kulturzentrum Franz K.

* 8.3.: Oberhausen / Druckluft

* 9.3.: Bremerhaven / Pferdestall

* 10.3.: Bochum /Kulturzentrum Bhf.-Langendreer

* 11.3.: Leverkusen / KAW

* 12.3.: Stuttgart / Kulturzentrum Laboratorium

bANDISTA- Lovely tunes against global racism-Tour, Mai 2022

Reggae – Ska – Mestizo – Anatolian Grooves / Istanbul – Türkei

* 12.5.: Stuttgart / Kulturzentrum Laboratorium

* 13.5.: Bochum / Kulturzentrum Bhf.-Langendreer + Compania Bataclan

* 14.5.: Göttingen / Theaterkeller

*

* 16.5.: Reutlingen / Kulturzentrum Franz K.

* 17.5.: Oberhausen / Druckluft

* 21.5.: Augsburg / Ballonfabrik

* 22.5.: Leipzig / Markthalle

* 27.5.: Bremerhaven / Pferdestall

more to come!

I = Infos zur politischen Situation in der Türkei! (siehe ‚Politische Stellungnahmen‘)

Das Programm der COMPANIA, deren Musiker*innen auch die Instrumente untereinander tauschen, präsentiert einen Stil- Mix mit eigenen Texten und begeistert unter anderem mit anatolischen Grooves. An den europäischen Osten erinnert der Klezmer-Freilachs, eine bekannte jiddische Weise. Neben der musikalischen Vielfalt tritt COMPANIA auf der Bühne gleichwohl mit politischer Aussage, aber auch Liebesliedern, an das Publikum heran. Immer tanzbar und mit viel Groove.

COMPANIA BATACLAN ist eine 6-köpfige Band aus NRW.
Musikalischer Abwechslungsreichtum verbindet sich mit politischem Anspruch. Texte aus eigener Feder werden mit verschiedenen Stilen unterlegt. Heraus kommt ein spannender Soundclash; ob Balkan, Klezmer, Rock, Swing, ReggaeSka sowie orientalische Nuancen – COMPANIA BATACLAN tanzt auf vielen musikalischen „Hochzeiten“ – frei nach dem Motto der amerikanischen Anarchistin Emma Goldman „Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution.“

Der Name COMPANIA BATACLAN hat nichts mit dem schrecklichen Attentat des IS in Paris zu tun, erinnert jedoch an eine Gruppe libertärer Menschen im Umfeld einer Bar (Bataclan) in Madrid, die den Plan fassten, ein Attentat auf den spanischen Diktator und Vorgänger Francos, Primo de Rivera, zu verüben. Durch Denunziantentum wurde der Plan jedoch vereitelt, die Beteiligten festgenommen und hingerichtet. Mit diesem historischen Rückgriff und Namen will die Band an jene mutigen Menschen erinnern, die in der aktuellen Geschichtsschreibung (fast) keinen Platz gefunden haben.

COMPANIA BATACLAN trat neben eigenen Konzerten unter anderem auch als musikalische Begleiterin von Markscheider Kunst, Irie Revoltés, Kocani Orkestar, Antwerp Gypsy Ska Orkestra, Red Ska, Özgür Cebe (Kabarettist), Sookee, Esther & Joram Bejarano / Microphone Mafia, Dottore Ring Ding, Sara Hebe und Band, den türkischen- und kurdischen Kapellen Bandista, Hakan Vreskala, Grup Yorum, Mikail Aslan & Ensemble, Mavis Güneser, Miraz sowie Ma Valise oder 44 Leningrad auf.

Gerade die Konzerte mit unseren Sistabands Ma Valise und Bandista haben großes Vergnügen bereitet.

Update: Ma Valise / Fr. dagegen teilen mit, dass sie sich aufgelöst haben! Aber es wird eine kurze Abschiedstour im März 2022 geben.

Die bANDISTA-Tour wird im Mai 2022 nachgeholt.

Gerne treten wir bei Solidaritätsveranstaltungen auf, deren Inhalte wir teilen.

COMPANIA BATACLAN begreift sich als Kollektiv und organisiert sich „with a little help from our comrades!“ selbst.

Line-up:

Zebralina – Stimme, Kazoo, Tinwhistle, Percussion, Texte, Akkordeon

Sabin Bassasin – Gitarre, Bass

Nico – Cajon / Schlagwerk

Heval Botan – Percussion, Texte

Sax-Machine San Holo – Saxophon, Klarinette, Violine & Satire

El Luce – Elektro Saz-Bass, Kontrabass

Che-Thin, Istanbul (zeitweilig) – Percussion

Nutty Dread – Webmaster / Design

Thx und viele Grüße an die Redaktion von bo-alternativ.de, alle Konzertbesucher*nnen, Freund*innen und Veranstalter*innen.
Besonderer Dank: U. Uno, Wgang und Mari-Anne. Selbiges an unseren Webmaster/Designer sowie Gevatter F.

 Booking und Kontakt: bataclan@bo-alternativ.de