Willkommen auf unserer Webseite!

Es­ther Be­ja­ra­noEsther Bejarano, Überlebende der Shoa und Musikerin des sogenannten Mädchen-Orchesters in Auschwitz-Birkenau, war zeitlebens Kämpferin, Aufklärerin  und Mahnerin gegen Faschismus, Antisemitismus und Rassismus. Ihre Vorträge bei Veranstaltungen sowie Konzerte mit Sohn und  Tochter und der Microphone-Mafia bleiben uns immer in würdiger Erinnerung!

Rojbas, Merhaba, Bonjour, Guten Tag –

nach erfolgreichen Auftritten in 2022 nehmen wir uns nun einige Monate Zeit zur Reflexion und  Kreativität: neue Songs sollen im nächsten Jahr zu Gehör gebracht werden. Wir hoffen uns im Frühjahr 2023 wieder zu sehen. Bis dahin euch eine angenehme Zeit. Anfragen nehmen wir übrigens schon jetzt gerne entgegen. Einige neue Termine für das kommende Jahr sind mittlerweile auf unserer Homepage / Termine veröffentlicht.

Unsere politische Kolumne wird am Puls der Zeit fortgeführt.

Zunächst gilt Solidarität mit der kämpferischen Bevölkerung einerseits, und insbesondere mit den Frauen im Iran und Rojhilat /Ost-Kurdistan, die endlich ein freies und eigenständiges Leben, jenseits von Patriarchat und Mullah-Terror, führen wollen.

Jin-Jiyan-Azadi! ( kurdisch: Frau.Leben.Freiheit)

Im Kontext einer Welt im Wandel, steht das nächste zweifelhafte Großereignis bevor: die Männer-Fußball-WM in Katar.

Mittels eines Schulterschlußes aus Korruption und Alleinherrschaft, kickenden Millionarios und dubiosen Führungspersonen des Exekutiv-Kommitees, die sich ihre PRO Katar-Stimme hoch haben dotieren lassen, will sich die FIFA nach der unrühmlichen Ära Blatters trotz Kritik in ein besseres Licht stellen.  Der neue  “ Pate “ Infantino, der mit abstrusen Ideen Vorgänger Blatter schon lange überholt hat, treibt Umstrukturierung des Fußballgeschehens in Windeseile voran. Seine Vorstellung und Vehemenz die rollenden Bälle immer mehr zu vermarkten und weitere sinnlose Fußball-Events zu erfinden und diese zu etablieren, wird auf Dauer in einer Sackgasse enden. Sein bevorstehender “ Coup “ Katar: ein Land, wo Falknerei  und Kamelrennen als Sportart Nummer Eins gelten und einen viel höheren Stellenwert als die Anerkennung und Wahrung von Menschenrechten einnimmt. Unter dem Diktat rechtloser Arbeitsverhältnisse, mit Hungerlöhnen und schlechter Zahlungsmoral seitens der Kataris, oftmals einhergehend mit monatelangen Wartezeiten bis zum Erhalt des Lohnes, verdingen sich Arbeitsmigrant*innen beim Bau von Stadien, Hotels, Infrastruktur und häuslichen Bereichen. Ihre Pässe wurden eingezogen und somit das Verlassen des Landes unmöglich gemacht. Seinen Teil der  Überwachung trägt das Kafala-System bei, welches mittlerweile zwar abgeschafft sei, jedoch noch immer in Kraft ist. Eine strikte Trennung zwischen der katarischen Bevölkerung und modernen Arbeitssklav*innen ist Ausdruck einer rassistischen Apartheids-Politik, so wie wir es aus Süd-Afrika kannten. Über die Jahre sind ungezählte ausgebeutete und verstorbene Arbeiter, bedingt durch fehlende Sicherheitsstandards und Arbeitsschutz durch Unfälle auf Baustellen,  zu beklagen. Infantino räumt drei gestorbene Arbeiter durch Unglücke ein, während kritische Journalist*innen jedoch von bis zu 6.000 Toten sprechen. In schöngefärbten Statistiken wurden Verstorbene unter Herzinfarkten oder natürlicher Todesursache geführt, Obduktionen gab es keine. Als Unterkünfte fungieren Massen-Elendsquartiere mit kaum zu ertragenenden Temperaturen, während die Fußballstadien durch Herunterkühlen “ bespielbar “ gemacht werden, was wiederum einen Energieaufwand sondergleichen und somit sehr hohem CO2-Austoß, die Rede ist von 10 t, nach sich zieht. Repression gegen Oppositionelle, ideologische und finanzielle Unterstützung radikal-islamischer Gruppierungen wie Al Nusra, IS oder das Haqqani-Netzwerk/Afghanistan, Zwangsheiraten, Kinderehen sowie ein patriarchales / frauenfeindliches Gesellschaftsmodel ansich sind Bestandteile der Realität. Vormundschaften katarischer Männer über Frauen und deren individuelle Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben, runden das Bild ab. Aber nur fast: oftmals vergewaltigte und schwangere Arbeitsmigrantinnen werden unter dem Vorwand gegen islamisches Recht, Sitte und Moral verstoßen zu haben, bedroht und festgenommen, Abschiebungen sind die Folge. Katar ist ferner das einzige Land, welches die Taliban anerkannt und ihnen eine Niederlassung in Doha zur Verfügung gestellt hat. Schwulen- Transgender und LGBTQ-Hassgebärden sind ebenso kein Märchen aus 1001 Nacht. Das angekündigte Spektakel von einer WM, wie es sie nie zuvor stattgefunden haben soll und die die teuerste aller Zeiten sein wird, ist aufgrund menschenverachtender politischer Verhältnisse nicht zu ertragen und hinzunehmen. Wenn es weltweit organisierte Spieler*innenräte mit dem Konsens “ Nicht mit uns “ gäbe, würde kein einziger Anpfiff erfolgen. Es bliebe höchstens ein Kick mit Infantino selbst, Blatter im Tor und korrupten Fifa-Funktionären wie Adamu  als Torjäger übrig. Wer also will diese WM der Schändlichkeiten sehen? Hier gilt eher Schimpf und Schande für die Fussball-Millionarios und DFB, die diese Verhältnisse viele Jahre mitgetragen und durch ihre Teilnahme erst möglich gemacht haben. Unvergessen bleibt dagegen ein gewisser Socrates/Brazil: Arzt, Intellektueller und großartiger Fussballer, der immer an der Seite der Menschen stand, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens gelandet sind. Was er wohl zu dieser Farce gesagt hätte? Leider ist er viel zu früh verstorben. Als eine weitere Persönlichkeit sollte auch Fussball-Philosph El Flaco (Der Dürre) Erwähnung finden. Cesar Luis Menotti, Trainer des argentinischen WM-Teams von 1978, hat versucht den Fussball zu revolutionieren. Weshalb er allerdings Trainer während der argentinischen Militärdiktatur, siehe unten, war und geblieben ist, müsste gesondert hinterfragt werden.

 

Wie verhält sich der DFB zu diesen und anderen problematischen Fakten?

1978 wurde während der Militärdiktatur Jorge Videlas die WM in Argentinien ausgespielt, was im Vorfeld zwar kritisch in den weltweiten Verbänden diskutiert wurde, aber in keinen Boykott mündete. Deutschland hielt sich raus. Schon damals war der Ball rund und Tore lauerten überall ( Eduardo Galeano). Die einen traten gegen den Ball, andere gegen Köpfe politischer Gefangener, die sie folterten und aus Hubschraubern ins Meer warfen. 30.000 Menschen überlebten die Zeit der Militärjunta nicht. Noch heute, und das seit mehr als 40 Jahren, stehen Mütter und Angehörige von Verschwundenen jeden Samstag auf der Plaza de Mayo (zentraler Platz) in Buenos Aires und fordern Aufklärung  über die Schicksale ihrer Männer, Väter, Schwestern, Brüder und Freund*innen. Helmut Schön (Trainer) und Bertie Vogts  (Spieler) des damaligen deutschen Teams, wollten allerdings “ keine Gefolterten in den Straßen der Stadt “ gesehen haben. Fußball habe nichts mit Politik zu tun, das “ müsse strikt getrennt werden „. In wieweit Fußball jedoch mit Politik verknüpft und damit nicht zu trennen ist, zeigt u.a. das Beispiel des damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger, der auf Einladung des Diktators Videla an einem Bankett der faschistischen Militärjunta teilnahm, welches mutmaßlich von H.U. Rudel, einem Vorzeige-Nazi und Kriegsverbrecher, der über die sogenannte Rattenlinie ( ein Netzwerk  bestehend aus Vatikan, dem kroatischen Ustascha- Pater Draganovic und Internationalem Roten Kreuz) nach Argentinien, wie 1000de anderer Nazi-Kader auch, fliehen konnte, eingefädelt wurde.

1954. Deutschland wird Weltmeister: Bern, Rahn und ein rasender Reporter, der Tor, Tor,Tor brüllte. Nach Spielende wurde zur Feier des Tages im Wankdorf-Stadion die verbotene 1. Strophe des Deutschland-Liedes von 10.000den mitgesungen. In diesem Klima aus “ Wir sind wieder wer  “ und Massentaumel, blieb der rechte Arm zumeist unten,  Nährboden für eine zukunftsweisende Brot und Spiele-Politik aber wurde geschaffen. Der Grad aus “ Vaterlandstümelei “ und Nationalismus ist aber bekanntlich ein schmaler.

Abschließend ein Exkurs in die Gegenwart:

Während weltweite Medien viele relevante Themen, wie die im April begonnene und bis heute (Anfang Oktober)) fortgeführten Invasionsversuche der türkischen Armee im irakischen,  südlichen Teil Kurdistans mit Flächenbombardements und täglichen Einsätzen von chemischen Kampfstoffen, thermobarischen- und strategischen Nuklearwaffen aus NATO-Beständen sowie Phosphorbomben ausblenden, eine ökologische Katastrophe durch Brandstiftung der Wälder und Berge stillschweigend hinnimmt und Dorfzerstörungen mitsamt Vertreibung der Bevölkerung außen vor lässt, dominiert der militärische Konflikt zwischen Russland, der Ukraine und NATO seit langem die Tagespresse. Die Bundesregierung nickt schwere Waffen und weiteres Kriegsmaterial an die Ukraine ab und macht sich erneut zur Kriegspartei. Zeitgleich aber wird  über schwere Menschenrechtsverbrechen wie die zur Anwendung gebrachten geächteten chemischen Kampfstoffe in Basur /Süd-Kurdistan geschwiegen. Trotz eines gewaltigen NATO-Hi-Tech-Waffenpotentials in den Händen Ankaras deutet jedoch vieles darauf hin, dass die türkische Armee mitsamt paramilitärischer Türkei-treuer kurdischer Dorfschützerverbände strategisch festsitzt. Hunde, die mit Kameras und Sprengstoff ausgestattet in die gebirgigen Tunnelanlagen der Guerilla geschickt und bei Kontakt  mit ihnen von der Leitstelle gesprengt werden, hat keine Erfolge erzielt. Nach dem militärischen Scheitern in Gare / Südkurdistan vor nicht allzu langer Zeit, steht ein erneutes Waterloo in den freien kurdischen Bergen bevor.

Der schon vor A. Merkel begonnene Schmusekurs mit dem faschistischen NATO-Partner Türkei wird fortgesetzt. Annalena Baerbocks Fragen zur Menschenrechtssituation bei ihrem Besuch in der Türkei wurden auf die Freilassung von Osman Kavala reduziert. Die Kriegssituation in Kurdistan nur kurz angerissen. Stellungnahme zur Freilassung des HDP-Politikers Selahattin Demirtas oder begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit fanden keine Erwähnung, birgt jedoch viel Brisanz: die erneute, mehr oder weniger kritiklose Herangehensweise der “ freien “ Welt könnte Ankara im Schatten des Ukraine-Krieges veranlassen, noch brutalere Kriegsverbrechen ( Bombardierung des Geflüchtetenlagers Mexmur oder eines Urlauber*innen-Campingplatzes in Zaxo) in Süd-Kurdistan zu begehen. Die an der Macht befindlichen Parteien AKP/MHP, ökonomisch am Ende und immer mehr ins politische Abseits gestellt, brauchen dringend einen Erfolg für die Wahlen im nächsten Jahr, um von inneren Konflikten  und Widersprüchen (Ausstieg Istanbul-Konvention, steigende Zahl der Femizide ( Frauenmorde), Inflation, hohe Arbeitslosigkeit und Repression ) abzulenken. Da kommt der schmutzige Krieg zum eigenen Machterhalt, verknüpft mit größenwahnsinnigen Hirngespinsten eines Neo-Turanismus (einem neuen Osmanischen Reich ) gerade recht. Kurdistan soll Kolonie bleiben und ist länderübergreifend in eine Combat-Zone (Kriegszone) verwandelt worden. Um die drohende Niederlage abzuwenden wird ebenso auf die im Irak ansässige kurdische Partei PDK gesetzt, die am finanziellen Tropf Ankaras hängt und ihre Peshmerge/Kämpfer gegen kurdische Brüder und Schwestern in Kampfhandlungen schickt. Türkische Bayraktar-Drohnen, die ihre tödliche Fracht abladen, sind weitere Instrumente des Todes. Gemessen an all dem und noch vielem mehr, wird es dringend Zeit, sich solidarisch mit den  Kurd*innen, die zu den Vergessenen dieses Jahrhunderts gehören, zu erklären und sie zu unterstützen, denn: Freiheit und Selbstbestimmung ist unteilbar. Kurdistan mit seinen fortschrittlichen Menschen darf nicht vergessen werden.

Zur Erinnerung: waren es nicht die Volksverteidigungskräfte, die unter hohen eigenen Verlusten, den Shengal / kurd. Siedlungsgebiet im Nord-Irak / befreit und autochthone ezidische Lebenszusammenhänge vor dem Genozid durch den IS gerettet und bewahrt haben? Trotz positiver Bewertung durch das westliche Militärbündnis / NATO für den kurdischen Kampf gegen den IS, wirken diese Worte im Nachlauf wie inhaltsleere Lippenbekenntnisse.  Statt Intervention und Deeskalation wird heute auf Zuspitzung und Militarisierung des Krieges gesetzt, denn die nächste Invasion in das revolutionäre, kurdische Nord- und Ostsyrien (Rojava, Kobane, Efrin) durch die türkische Armee und ihren Söldnerbanden (Dschihadisten, Contras) scheint beschlossene Sache. Ein Konsens zwischen USA und NATO , als ein Ergebnis des NATO-Gipfels in Madrid. Von Wichtigkeit ist aber auch die NATO-Nord-Erweiterung durch Schweden und Finnland sowie das Veto der Türkei gegen diesen Beitritt. In beiden Ländern, so die erpresserische Lesart Ankaras, seien Rückzugsräume für kurdische Geflüchtete und Freiheitskämpfer*innen entstanden. Ein alter Erklärungsansatz: der des Täter-Opfer-Umkehrschlußes. Substantiell aber bleibt eine fast beispiellose und generelle Kriminalisierung kurdischer Menschen, die potentielle Weitergabe ihrer Daten an den türkischen Geheimdienst oder Auslieferungen in die Folterkeller einer diktatorischen Türkei. In Deutschland nicht unbekannt und praktiziert, in diesem Fall aber mit internationalen Auswirkungen.

Gebührend wurde erst kürzlich weltweit das 10-jährige Jubiläum der Rojava-Revolution /Syrien gefeiert. Ein neues Gesellschaftsmodel, bestehend aus demokratischer Autonomie, Frauenbefreiung, freiheitlichem Sozialismus und Schutz der Natur, fand überall viele Freund*innen. Mittlerweilel hat die türkische Armee auch dort damit begonnen den Aufbau eines neuen Lebens durch Drohnenterror in Schutt und Asche zu bomben. So schließt sich ein Kreis: die deutsche Rüstungsschmiede Hensoldt lässt bei einer südafrikanischen Tochterfirma Okulare ( „Augen“ für die Bayraktardrohne ) produzieren und liefert das Instrument zur Zielerfassung an die Türkei aus. Die Bundesregierung  ist mit 25% an dem Unternehmen beteiligt und verdient am Tod von Menschen, vielfach Kinder, mit. Ankara führt nicht nur Krieg in allen kurdischen Siedlungsgebieten (Syria, Irak, Türkei), sondern ist zudem militärisch in Libyen involviert. Am Rande eines Krieges mit dem Nato-Partner Griechenland bewegt sich ferner der Konflikt um die Gas/Öl-Vorkommen im Mittelmeer. Des Weiteren ist die Zypern-Frage ungelöst. Griechenland hat aufgrund dieses Bedrohungsszenarios seine Rüstungsausgaben massiv erhöht, was die griechische Bevölkerung durch Steuerbelastungen finanziell zu tragen hat.

Wo sind die gebetsmühlenartig propagierten “ hohen deutschen Werte “ in Fragen einer humanistischen Außenpolitik, insbesondere im Brennpunkt Katar oder Kurdistan geblieben?

Ein  LIVE-Stream-Konzert, Teil 1 und 2,  vom 8.Mai (Tag der Befreiung vom Faschismus) und weitere sind auf unserer Homepage bei Facebook zu finden und zu sehen.

Weitere Infos zur politischen Situation in der Türkei und Kurdistan! (siehe ‚Politische Stellungnahmen‘)

Das Programm der COMPANIA, deren Musiker*innen auch die Instrumente untereinander tauschen, präsentiert einen Stil- Mix mit eigenen Texten und begeistert unter anderem mit anatolischen Grooves. An den europäischen Osten erinnert ein Klezmer-Freilachs, ein traditionelles jiddisches Lied. Neben der musikalischen Vielfalt tritt COMPANIA auf der Bühne gleichwohl mit politischer Aussage, aber auch Liebesliedern, an das Publikum heran. Immer tanzbar und mit viel Groove.

COMPANIA BATACLAN ist eine 6-köpfige Band aus NRW.
Musikalischer Abwechslungsreichtum verbindet sich mit politischem Anspruch. Texte aus eigener Feder werden mit verschiedenen Stilen unterlegt. Heraus kommt ein spannender Soundclash; ob Balkan, Klezmer, Rock, Swing, ReggaeSka sowie orientalische Nuancen – COMPANIA BATACLAN tanzt auf vielen musikalischen „Hochzeiten“ – frei nach dem Motto der amerikanischen Anarchistin Emma Goldman „Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution.“

Unser Bandname hat übrigens nichts mit den schrecklichen Attentaten des sogenannten IS ( Islamischer Staat) in Paris zu tun, erinnert jedoch an eine Gruppe libertärer Menschen im Umfeld einer Bar (Bataclan) in Madrid, die den Plan fassten, ein Attentat auf den spanischen Diktator und Vorgänger Francos, Primo de Rivera, zu verüben. Durch Denunziantentum wurde der Plan vereitelt, die Beteiligten festgenommen und hingerichtet. Mit diesem historischen Rückgriff und Namen will die Band an jene mutigen Menschen erinnern, die in der Geschichtsschreibung (fast) keinen Platz gefunden haben.

COMPANIA BATACLAN hat u.a. als musikalische Begleiterin mit Markscheider Kunst, Irie Revoltés, Kocani Orkestar, Antwerp Gypsy Ska Orkestra, Red Ska, Özgür Cebe (Kabarett), Sookee, Esther & Joram Bejarano / Microphone Mafia, Dottore Ring Ding, Sara Hebe und Band, den türkischen- und kurdischen Kapellen Bandista, Hakan Vreskala, Grup Yorum, Mikail Aslan & Ensemble, Mavis Güneser, Miraz sowie Ma Valise oder 44 Leningrad gespielt.

Gerne treten wir bei Solidaritätsveranstaltungen auf, deren Inhalte wir teilen.

COMPANIA BATACLAN organisiert sich selbst. Freund*innen unterstützen uns.

Line-up:

Zebralina – Stimme, Kazoo, Tinwhistle, Percussion, Texte, Akkordeon

Sabin Bassasin – Gitarre, Bass

Nico – Cajon / Schlagwerk

Heval Botan – Percussion, Texte

Sax-Machine San Holo – Saxophon, Klarinette, Violine, Zurna & Satire

El Luce – Elektro Saz, Bass, Kontrabass

Che-Thin, Istanbul – Percussion ( wenn er im Lande ist)

Nutty Dread – Webmaster / Design

Dank und viele Grüße an die Redaktion von bo-alternativ.de, alle Konzertbesucher*innen, Freund*innen und Veranstalter*innen.
Besonderer Dank: U. Uno, Wgang. Selbiges an unseren Webmaster/Designer sowie Comrade Fips, der kürzlich verstorben ist.

 Booking und Kontakt: bataclan@bo-alternativ.de