Archiv für den Monat: April 2021


Freitag 09.04.21, 21:18 Uhr
Hallenfreibad Höntrop:

Chance nutzen – Transparenz schaffen – Bürger*innen beteiligen!

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu den aktuellen Entwicklungen um das Hallenfreibad Höntrop: »Erst ist Berthold Schmitt als Geschäftsführer der „WasserWelten Bochum GmbH“ mit seinen erst 2018 verkündeten Plänen für ein Fitness-Freizeitbad in Bochum-Werne und das als „Leuchtturmprojekt“ angekündigte neue Hallenfreibad in Wattenscheid-Höntrop gescheitert – nun musste er auch noch seinen Hut nehmen.
Während in Werne bereits der Neubau gestartet wurde, ist bis heute unklar, wie denn das Hallenfreibad im Höntroper Südpark zukünftig aussehen soll.
Bereits seit Jahren sind immer wieder Stimmen laut geworden, dass es hier an der notwendigen Information fehle.

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Freitag 09.04.21, 16:05 Uhr
Sozialer Wohnungsbau in Bochum:

LINKE fordert Konsequenzen angesichts verheerender Zahlen

Die Krise beim bezahlbaren Wohnraum spitzt sich weiter zu: Im Jahr 2020 ist die Zahl der mietpreisgebundenen Wohnungen in Bochum erneut um 241 Wohneinheiten gesunken. Darauf weist die Linksfraktion im Bochumer Rat hin. Insgesamt erreicht die Zahl der Sozialwohnungen damit einen neuen historischen Tiefststand von nur noch 12.472 Wohneinheiten. Im Jahr 2003 waren es noch fast 30.000. mehr…


Freitag 09.04.21, 16:01 Uhr
Verkehrswende

Grüne fordern mehr Personal 1

Zur Kritik der CDU, dass die Stadtverwaltung auf Grund von Personalmangel keine Fördermittel für Infrastrukturmaßnahmen abgerufen habe, erklärt Martina Foltys-Banning, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Rat: „Auch, wenn Bochum in den letzten Jahren überproportional von Fördermitteln in der Verkehrsplanung profitiert hat, ist es in der Tat bedauerlich, dass die Verwaltung dieses Jahr keine Mittel zur Förderung der Radverkehrsinfrastruktur beantragt hat. Genauso bedauernswert ist es, dass das Personal hierfür fehlt. Qualifizierte Verkehrsplaner*innen findet man auf Grund des Fachkräftemangels auf dem Markt derzeit leider eher selten. Im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen haben wir daher festgehalten, dass in Bochum eine Infrastrukturgesellschaft gegründet werden soll, die die Möglichkeit hat, Verkehrsplaner*innen kurzfristig, bedarfsgerecht und übertariflich einzustellen. Meines Wissens arbeitet die Verwaltung derzeit fieberhaft an der Umsetzung des Vorhabens. Wir gehen daher davon aus, dass dem Rat ein Konzept zur Ausgestaltung und Gründung der Gesellschaft noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorgelegt wird.“

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Freitag 09.04.21, 07:25 Uhr

Antifeminismus in der Männerrechtsszene

Im Rahmen der feministischen Aktionswochen Bochum lädt das Antifa-Café Bochum am Mittwoch, den 14. 4. um 19 Uhr zu einem Vortrag – per Zoom – von Jennifer Degner über „Antifeminismus in der Männerrechtsszene“ ein: »Emanzipatorische Bestrebungen sind seit jeher mit reaktionären Gegenbewegungen konfrontiert. So gab und gibt es seit Beginn der Frauenbewegung auch antifeministische Akteur*innen. Die Geschichte des organisierten Antifeminismus reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Antifeminismus ist damit ein modernes, wandelbares Phänomen mit diversen Akteur*innen, die vom rechten Rand bis zur bürgerlichen „Mitte“ der Gesellschaft zu verorten sind.

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Donnerstag 08.04.21, 17:24 Uhr
Radfahren, Autofahren und Zufußgehen konsequent trennen

Verkehrskonflikte minimieren 1

Das Bündnis Radwende Bochum schreibt: »Mit dem zunehmenden Radverkehr in Bochum nehmen die Konflikte zwischen Radler*innen und Fußgänger*innen zu. Zuletzt wurden dabei zwei Radfahrer*innen schwer verletzt. Fußgänger*innen beschweren sich zunehmend über Radfahrer*innen auf gemeinsamen Geh- und Radwegen oder reine Gehwegen. Diese hingegen fühlen sich auf Straßen unsicher und verdrängt. Sie werden zu  eng überholt (1,50 Meter Mindestabstand müssen innerhalb geschlossener Ortschaften eingehalten werden, außerhalb sogar zwei Meter) oder von Autofahrer*innen gar geschnitten. Radstreifen sind häufig zugeparkt. Aus Sicht der Radwende lenken gegenseitige Vorwürfe von verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen aber von dem eigentlichen Problem ab. Die Wenigsten sind bewusst rücksichtslos. Das Problem sind nicht die Menschen sondern die mangelhafte Verkehrsinfrastruktur.

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Donnerstag 08.04.21, 17:05 Uhr

Juristischer Beistand in Krisenzeiten

Die Rechtsschutzexpert:innen der IG BAU Bochum-Dortmund waren im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 2.600 Mal kamen die Berater:innen nach Angaben der Gewerkschaft in der Region zum Einsatz. „Vom Verdienstausfall durch Kurzarbeit über fehlende Atemschutzmasken im Job bis hin zu Problemen bei der Kinderbetreuung – Corona hatte zahlreiche Rechtsstreitigkeiten auch in Bochum zur Folge“, so die Bezirksvorsitzende Gabriele Henter.

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Donnerstag 08.04.21, 08:00 Uhr
"Kritische Woche" des Fachschaftsrat SoWi der Ruhr-Uni:

Eine kritische Perspektive auf gesellschaftliche Phänomene

Der Fachschaftsrat Sozialwissenschaft der Ruhr-Uni lädt vom 26. bis zum 30. April zu einer „Kritischen Woche“ ein: »Inhaltlich wollen wir uns dieses Jahr auf Utopien und Gegenentwürfe beziehen. Welche emanzipatorischen Kämpfe gibt es aktuell – in Bochum und überall? Was wollen wir ändern und wie kommen wir zu dieser „besseren Gesellschaft“? Die gesamte KriWo steht dabei unter dem Motto ,,Utopia – how we gonna get there?!“ und soll eine kritische Perspektive auf gesellschaftliche Phänomene eröffnen.

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Mittwoch 07.04.21, 21:23 Uhr
Work like a feminist

Wie gehören Feminismus und Arbeit zusammen?

Im Rahmen der feministischen Aktionswochen Bochum lädt der Feministische Lesekreis Bochum zu einer Veranstaltung ein unter dem Titel »„Work like a feminist“ – Wie gehören Feminismus und Arbeit zusammen?«: »Wir verlagern unser geplantes Lesepicknick vor die Bildschirme! Wir freuen uns darauf mit euch am Sonntag, den 11. April um 19 Uhr über Feminismus und Arbeit zu sprechen. Dieses Mal haben wir kein spezielles Buch das im Fokus stehen soll, sondern wir wollen uns über unsere Erfahrungen in der Arbeitswelt austauschen und uns gegenseitig auch Bücher vorstellen. Bringt also gerne eure Erfahrungen, Ideen und Buchtipps mit! Ob Diskussionen über Gender Pay Gap, Sexismus am Arbeitsplatz, Emanzipation in der Arbeitswelt, Karrierepläne oder Vereinbarkeit von Kindern und Beruf – wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

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Mittwoch 07.04.21, 13:37 Uhr
Fahrzeugbestand im März 2021

Zahl der Fahrzeuge steigt leider immer weiter …

In Bochum waren im März insgesamt 258.899 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 924 mehr als im Februar und 7.174 mehr als im März 2020. Der PKW-Bestand stieg im letzten Monat um 692 auf insgesamt 208.247. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5.020 . Außerdem sind 8.309 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 940 mehr als im Vormonat und 5.895 mehr als im März 2020. Die Zahl der Elektrofahrzeuge erhöhte sich im März um 126 auf 2.038 Im März 2020 waren es 1.006.
Pressemitteilungen der Stadt vom 07.04.2020 und 06.04.2021
Und hier die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:

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Mittwoch 07.04.21, 11:12 Uhr
Medizin Studierende in sozialer Verantwortung

Veranstaltungsreihe „Gesundheit und Geschlechtervielfalt“

Die Gruppe „Medizinstudierende in sozialer Verantwortung“ kündigt folgende Veranstaltungsreihe an :

„Wir möchten euch sehr herzlich einladen, an unserer Veranstaltungsreihe „Gesundheit und Geschlechtervielfalt“ teilzunehmen. Im April und Mai werden an insgesamt drei Abenden verschiedene Vorträge rund um Geschlecht und Geschlechtsidentität stattfinden.

Wer interessiert ist, kann teilnehmen – ob ihr nur zuhören wollt, oder im Anschluss an die Vorträge auch mitdiskutieren, bleibt euch überlassen.

Meldet euch gerne an über unsere E-Mailadresse (medizinstudierende-in-sozialer-verantwortung@posteo.de), die Zugangsdaten zur Zoom-Konferenz bekommt ihr dann zugesendet.

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Dienstag 06.04.21, 12:59 Uhr

Magazin des atelier automatique 6

Das atelier automatique – getragen durch die Gemeinschaft zur
Förderung und Vernetzung der freien Künste Bochums e.V. – hat ein „magazine automatique“ herausgebracht und schreibt dazu auf seiner Webseite: »Mitten in die feministischen Aktionswochen im März 2020 fiel der erste Lockdown aufgrund der damals für viele noch schwer greifbaren Covid19-Pandemie. Das liegt inzwischen fast ein Jahr zurück. Was ist da passiert, zwischen März und März? Was hat sich getan, verschoben, als wichtig erwiesen?

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Montag 05.04.21, 21:54 Uhr
Horst Hohmeier auf dem Ostermarsch 2021 in Bochum

Das Uran muss in der Erde bleiben!

Ich habe 1964 mit einer Gruppe der Naturfreunde zum ersten mal an einem Ostermarsch teilgenommen. Die Abschlusskundgebung vor dem historischen Rathaus in Bielefeld war riesig, wurde vom damaligen Oberbürgermeister unterstützt und die Redner:innen durften vom Rathausbalkon sprechen. Besonders beeindruckt hat mich eine Delegation von Ureinwohnern aus den USA, die von ihrem Leid durch Uranabbau und die oberirdischen Atombombentests berichteten. Sie wurden ihres Landes beraubt, mussten aufgrund ihrer prekären Verhältnisse in den Uranminen arbeiten und wurden durch den Fallout der Bombentests noch zusätzlich belastet. Durch radioaktive Strahlung indizierte Krankheiten und Todesfälle nahmen dramatisch zu, ihr Land und ihr Wasser wurden für Jahrtausende verseucht.

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Montag 05.04.21, 21:43 Uhr
Ulrich Sander auf dem Ostermarsch 2021 in Bochum

Der Frieden wird mit der Nato-Politik niemals zu erreichen sein

»Schon einmal hat man dem deutschen Volk den Vorwurf gemacht, geschwiegen zu haben, wo mutige Worte und Taten notwendig waren. In den Konzentrationslagern – wie Bergen-Belsen – kamen Millionen Menschen ums Leben. Bei Fortsetzung der Versuchsexplosionen und der atomaren Aufrüstung aber drohen der gesamten Menschheit Vernichtung.« So beginnt der Aufruf zum ersten deutschen Ostermarsch der Atomwaffengegner, der vor 61 Jahren in Norddeutschland zum Raketenübungsplatz bei Bergen-Belsen führte. Ich war damals dabei und Mitveranstalter.

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Montag 05.04.21, 21:02 Uhr
Ostermarsch 2021

Menschheitsbedrohungen entgegentreten

Die sonntägliche Ostermarsch-Etappe fand in diesem Jahr wieder – wie üblich – per Fahrrad statt und führte von Essen über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum. Das Bochumer Friedensplenum hatte die abschließende Kundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz unter das Motto gestellt „Menschheitsbedrohungen entgegentreten“. Pandemie bedingt hatten die Organisator:innen darum gebeten, dass sich das Publikum weitgehend auf die Teilnehmer:innen der Raddemo beschränken und die Veranstaltung von anderen Interessierten nach Möglichkeit per Internet verfolgt werden solle. Leere Stühle mit Botschaften von Abwesenden vermittelten dieses Konzept. Das erwies sich als sinnvoll, da sich erheblich mehr Menschen an der Radtour beteiligt hatten, als erwartet.

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Montag 05.04.21, 08:28 Uhr
Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung zum 1. Bochumer AkteursForum

Echte Beteiligung fehlt immer noch 1

Am 1.April stellte die Stadt in einer Pressemitteilung das 1.AkteursForum als gelungene Veranstaltung vor. Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung ist die Bilanz dagegen, dass es zu einer echten Beteiligung noch ein langer Weg ist. Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt für das Netzwerk: »Ausgerechnet mit Pressemitteilung vom 01. April 2021 feiert das „Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation“ das am 29.03.2021 abgehaltene „1. AkteursForum für Stadtentwicklung“ als eine neue Form der Bürgerbeteiligung, das gerade in Corona-Zeiten als Zeichen wichtig sei. Dieses Beteiligungsformat ist kein April-Scherz – hat aber eine längere Vorgeschichte.

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Sonntag 04.04.21, 21:28 Uhr

Thomas Schulz und Antifaschistische Erinnerungskultur

In einem Interview erinnert Heiko Koch an die Ermordung von Thomas „Schmuddel“ Schulz (Foto) und an die Entwicklung des Gedenkens an die die Tat. In der Einleitung heißt es: »Am 28. März 2005 wurde der 31 jährige Punk, Familienvater und Antifaschist Thomas „Schmuddel“ Schulz von einem Nazi-Skinhead in Dortmund erstochen. Bis heute wird Schmuddel nicht offiziell als Opfer einer rechten Gewalttat anerkannt und eine Gedenkplakette am Tatort der U-Bahn-Station Kampstraße wird dem Mordopfer von der Stadt Dortmund verweigert.

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Samstag 03.04.21, 21:19 Uhr

1. Akteursforum zur Bürgerbeteiligung

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat am 29. März das 1. Akteursforum Bürgerbeteiligung stattgefunden. Im vorigen Jahr zwischen dem Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung und dem städtischen Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation verabredet, war das Akteursforum wegen Corona mehrfach verschoben worden und fand jetzt online statt. Sein Zweck ist die Konzeption einer Bürgerbeteiligung in Bochum, die über das, was beispielsweise bei Bebauungsplanverfahren vorgeschrieben ist, hinausgeht.

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Samstag 03.04.21, 15:23 Uhr

Ostermarsch online 2

Die Veranstaltungen des Ostermarsches in Duisburg, Bochum und Dortmund werden auf facebook live übertragen. Der Zugang ist möglich, ohne bei facebook registriert zu sein. Das Bochumer Friedensplenum überträgt die sonntägliche Schlussetappe zusätzlich ab 16 Uhr auf youtube: Der youtube-Kanal. (Funktioniert leider nicht, aber über facebook)


Samstag 03.04.21, 15:02 Uhr

Ich erbe was, was du nicht erbst

Im Rahmen der feministischen Aktionswochen Bochum lädt das atelier automatique am 10. April zu einem Workshop zum Thema „Ich erbe was, was du nicht erbst“ mit Eva Busch ein: »Was wir (nicht) erben ist ein Ausdruck unseres Eingebunden Seins in soziale, familiäre Sturkturen. Erbschaft, so wie sie heute gesetzlich geregelt wird, ist einer der wichtigsten Faktoren für die Aufrecherhaltung sozialer Ungleichheit in Deutschland. Gleichzeitig scheint das Thema schier unbesprechbar – eine emotional aufgeladene, vermeintliche Privatsache, ein Tabuthema, im besten Fall ein Konfliktfeld.

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Freitag 02.04.21, 21:33 Uhr

Wohnen in Bochum: Corona verdirbt die Preise nicht

Bauen und Wohnen in Bochum ist durch die Corona-Pandemie nicht billiger geworden. „Die Entwicklung am Bochumer Grundstücksmarkt setzt sich ungebrochen fort“, sagt der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Tim Mausbach-Judith bei der Vorstellung des Grundstückmarktberichts. „Etwaige Unsicherheiten in der Corona-Pandemie haben bisher keine Auswirkungen auf den Immobilienmarkt gezeigt. In nahezu allen Teilmärkten, in denen wir das Thema „Wohnen“ abbilden, haben die Preise wie auch in den letzten Jahren erneut deutlich angezogen.“ Auch die Mieten sind nach dem am 1. April in Kraft getretenen neuen Mietspiegel deutlich gestiegen.  mehr…


Freitag 02.04.21, 20:11 Uhr

Ostermarsch kommt am Sonntag nach Bochum und Wattenscheid

Mit einer Fahrrad-Demonstration zur Urananreicherungsanlage in Gronau ist heute der Ostermarsch in NRW gestartet.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) erinnert daran, dass sie sich schon seit ihrer Gründung 1946 gegen Kriege und einen neuen Faschismus eingesetzt hat. Bei den Ostermärschen war sie immer dabei und erklärt zum diesjährigen Ostermarsch: »In diesem Jahr werden Ostermärsche durch Corona stark behindert. Dennoch wollen wir virtuell und – falls möglich und individuell verantwortbar – auch körperlich teilnehmen.

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Freitag 02.04.21, 17:42 Uhr

Bochumer Rechtsradikaler in Dortmund verhaftet

Das Polit-Cafè Azzoncao weist darauf hin, dass ein ehemaliger Bochumer Neonazi  in Dortmund in Haft genommen worden ist. Die Ewers-Familie, die vor etwa 10 Jahren Langendreer zu einer Nazi-Hochburg wie DO-Dorstfeld machen wollte, hat sich auf Grund der kontinuierlichen Aktivitäten der Initiative „Langendreer/ Werne gegen Nazis“ in Langendreer nicht mehr wohl gefühlt und ist nach Dortmund gezogen. Die Initiative arbeitet auch heute noch und ist im Stadtteil gut bekannt. Insofern ist der Wunsch des Polit-Cafés Azzoncao, dass jemand ein Auge auf die Entwicklung haben möge, schon erfüllt. Azzoncao schreibt:

„Vielen wird der Namen Ewers noch etwas sagen. Die Ewers Brüder und ihr Schwager gehörten zum inneren Kreis Langendreer Nazis, die vor nicht ganz 10 Jahren Migrant*innen und Linke im Bochum Langendreer terrorisierten. Ihre familiäre Bande erntete dafür die Bezeichnung Ewers Clan. Bei ihren gewalttätigen Pöbeleien und Überfällen wurden sie auch von Nazis aus Essen, Gelsenkirchen und Dortmund unterstützt. So wunderte es nicht, das der „Ewers Clan“ über gute Kontakte in einschlägige Kreise verfügte und immer wieder auf rechtsradikalen Demonstrationen zu sehen war. mehr…


Freitag 02.04.21, 15:52 Uhr

Fakten gegen Verschwörungsmythen 1

Die Antifa 4630 ruft auf dem Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum zu einer Aktion am morgigen Samstag bei der Demo der Verschwörungsgläubigen auf: »Letzte Woche Samstag (27.03.2021) konnte ein kontinuierlicher Gegenprotest die Veranstaltung der verschwörungsideologischen Gruppe „Querdenken 234“ erheblich stören. Die Veranstalter*innen sahen sich gezwungen, immer wieder auf die Gegenrede in Form von Schildern und Rufen einzugehen. Ein voller Erfolg für die anwesenden Antifaschist*innen. Der Gegenprotest wurde für diesen Samstag (03.04.2021) von der „Querdenken“-Orga dazu aufgerufen, erneut zu erscheinen und Argumente und Fakten zu liefern.

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Freitag 02.04.21, 09:55 Uhr
Frauenstreik als beginnende proletarische Öffentlichkeit?

Wenn wir streiken, steht die Welt still

Im Rahmen der feministischen Aktionswochen Bochum lädt die Initiative Frauenkampftag Bochum am 8. April um 19 Uhr zu einer Zoom-Veranstaltung mit Selina Arthur ein zum Thema „Wenn wir streiken, steht die Welt still – Frauenstreik als beginnende proletarische Öffentlichkeit?“: »Nachdem bereits 2018 in verschiedenen Ländern der Welt riesige Frauenstreiks stattgefunden hatten, wurden dieses Jahr auch in Deutschland alle FLTI* zum politischen Streik aufgerufen. Am 08. März 2019 hoben die feministischen Streiks die Welt wieder ein Stück aus den Angeln: Weltweit streikten und demonstrierten Millionen Menschen gegen die Zurichtung in Geschlechter und die patriarchalen Verhältnisse im Job, in ihren Wohnungen und auf den Straßen.

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Donnerstag 01.04.21, 15:24 Uhr

Radentscheid ist online 1

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Die Radwende Bochum und assoziierte Initiativen haben es geschafft, den Radentscheid auf den weg zu bringen und gleichzeitig gibt es einen Aufruf der DUH (Deutschen Umwelt Hilfe) :

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Donnerstag 01.04.21, 15:24 Uhr

Solidarität mit den Beschäftigten im Handel

„Die Corona-Pandemie darf nicht zur Bremse für gute Tarifabschlüsse missbraucht werden. Wo in den letzten Jahren die Gewinne sprudelten, sollten die Beschäftigten ihren fairen Anteil erhalten. Ich unterstütze ausdrücklich die Forderungen von ver.di in der laufenden Tarifrunde im Handel. 4,5 Prozent plus 45 Euro im Monat mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung sowie ein rentenfestes Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde sind das Minimum“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der LINKEN und Direktkandidatin im Wahlkreis Bochum I, anlässlich der laufenden Tarifrunde im Handel. Dagdelen weiter:

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