Am vergangenen Wochenende, vom 13.-15.09.2019, fand im Bahnhof Langendreer in die von der Medizinischen Flüchtlingshilfe (MFH) veranstaltete Internationale Konferenz zur Menschenrechtssituation im Iran statt. Rund 100 Menschenrechtsaktivist*innen diskutierten dort aus unterschiedlichen Blickwinkeln an drei Tagen die historische und aktuelle Situation im Iran, sowie ihre Vorstellungen für eine demokratische und säkulare Zukunft des Landes. Knut Rauchfuss hat das Manuskript seiner zum Auftakt der Konferenz im Namen der MFH-Bochum gehaltene Begrüßungsrede zur Verfügung gestellt. Zum Redemanuskript.
Fridays For Future Bochum schreibt: »Der Kampf gegen die Klimakrise ist ein vielseitiger. Es geht sowohl um Konsum- als auch um Systemkritik, um globale Gerechtigkeit, Verantwortung für die Natur und Speziesismus. Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist breit aufgestellt. Es gibt viele Initiativen, die ihren Beitrag leisten, um zu sensibilisieren, zu protestieren und aktiv an der Politik zu partizipieren. Am 20.09.2019 gehen weltweit Menschen auf die Straße, um für ihre Rechte einzustehen. In einer Demokratie geht die Macht von allen Menschen aus – oder sollte es zumindest. Unsere Mittel und Wege, unsere Forderungen einzubringen, werden wir ausnutzen, und wir werden uns nicht weiter klein reden lassen! mehr…
Die Antifaschistische Linke Bochum schreibt: »Am Sonntag, den 08.09.2019, fand das alljährliche Gedenken an die Bochumer Widerstandskämpfer*innen in Bochum auf dem Friedhof Freigrafendamm statt. Das Gedenken wurde, so wie die Jahre zuvor auch, durch die VVN–BDA Bochum initiiert. Dieses Jahr nahmen auch erneut viele jüngere Genoss*innen an dem Gedenken teil. Die VVN hat zudem in diesem Jahr Antifas darum gebeten, einen Redebeitrag zu halten. Dieser befasste sich mit der Bedeutung des Gedenkens in Zeiten eines Rechtsrucks.« mehr…
Die Bochumer Linksfraktion macht die Gebührenpolitik der Sparkasse zum Thema im Rat. Auf der Sitzung am Donnerstag, den 19. September beantragt sie ein gebührenfreies Girokonto für Bezieher*innen von Sozialleistungen. „Die Sparkasse macht hohe Gewinne“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken Ralf-D. Lange. „Auf der bevorstehenden Ratssitzung sollen wir einem Jahresabschluss mit einem Bilanzgewinn von 16,9 Millionen Euro zustimmen. Da ist es völlig unverhältnismäßig, ausgerechnet jene Bochumerinnen und Bochumer mit hohen Gebühren zu belasten, die sowieso schon jeden Euro zweimal umdrehen müssen.“ mehr…
Das „Trio Randale“ eröffnet am Freitag, den 20. September um 11.45 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz den globalen Klimastreiktag im Bochum. Es folgt die Begrüßung durch die Fridays For Future Gruppe und dann startet der Demonstrationszug durch die Innenstadt. Ein riesiges buntes Spektrum von Einrichtungen und Organisationen mobilisiert für den Klimastreik in Bochum. Die GLS Bank schließt z. B. am Freitag ihren Betrieb und ruft ihre Beschäftigten zur Teilnahme auf. Ver.di und GEW haben ihre Mitglieder aufgefordert, sich zu beteiligen. Alle Umweltverbände werden dabei sein und die Schüler*innen sind wahrscheinlich wieder die größte Gruppe bei der Aktion. mehr…
Das Bochumer Seebrücke-Bündnis hat einen eigenen Aufruf zur Teilnahme am Globalen Klimastreik veröffentlicht und fordert alle auf, am Freitag, den 20. September an der Bochumer Demo teilzunehmen. Los geht es um 11:45 am Dr.-Ruer-Platz. Die Seebrücke sammelt sich am „Kugelbrunnen“. Unter der Überschrift „Für globale Solidarität: Klimawandel stoppen, Fluchtursachen bekämpfen!“ erklärt das Bündnis ausführlich, weswegen es sich an den Klima-Protesten beteiligt: mehr…
Die Schwarze Ruhr-Uni schreibt: »Am 20. 9 findet ein internationaler Klimastreik statt – auch in Bochum sind Aktionen geplant. Wir rufen dazu auf, sich an dem Streik zu beteiligen und sich gegen den vermeintlichen staatlichen Klimaschutz zu positionieren. Schwänzt die Schule&Uni und streikt bei der Arbeit, z.B. in dem ihr euch krank schreiben lasst. Kommt an dem Tag außerdem zur Demo in der Bochumer Innenstadt und/oder organisiert Direkte Aktionen, um die kapitalistisch-staatliche Ordnung zum Wanken zu bringen. mehr…
Samstag 14.09.19, 12:17 Uhr
Hellas-Solidarität Bochum beim Alsenstraßenfest am 15. September:
Auch in diesem Jahr bietet die Initiative »Hellas-Solidarität Bochum« Kostproben des leckeren Olivenöls der Kooperative Messinis Gäa an ihrem Stand beim Alsenstraßenfest an. „Wir haben auch noch einige Kanister und Flaschen für Euch …,“ schreibt die Initiative auf ihrer Webseite, „Außerdem wollen wir die leeren Kanister mit Euch upcyceln, indem wir sie mit bunten Lacken anmalen und gestalten.“ Zum Beispiel so: mehr…
Samstag 14.09.19, 10:32 Uhr
Film im Stadtarchiv: Fünf Geschichten über bodo-Verkäufer*innen
Das Kino des Stadtarchivs, Wittener Straße 47 zeigt am Donnerstag, 26. September, um 19 Uhr den 79-minütigen Farbfilm „Brüchige Biografien“ von „bodo e.V.“: Fünf Menschen, fünf Lebensläufe, fünf Geschichten von Abstürzen, Krisen und Neuanfängen – dies zeigt die eindrückliche Dokumentation über fünf Menschen, die bei „bodo“ Hilfe gefunden haben. Der abendfüllende Film begleitet die „bodo“-Verkäuferinnen und –Verkäufer Monika, Markus und Chris aus Bochum sowie Gökkan und Lacramiora aus Dortmund bei ihrer Arbeit und danach. Sehr offen erzählen die Fünf ihre Geschichte, aus ihrem Alltag sowie von ihren Wünschen und Zielen. Im Anschluss beantwortet „Bodo“-Redaktionsleiter Bastian Püttner Fragen zum Film. Der Eintritt ist frei. mehr…
Die Kinder- und Jugendfreizeithäuser, die Jugendverbände und der Kinder- und Jugendring präsentieren am Samstag, 21. September von 12.00 bis 16.30 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz das „13. YOUTH OPEN / Weltkindertag“, um die Angebote und Möglichkeiten der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum vorzustellen. Auf der Bühne und bei verschiedenen Aktionen wirken über 35 Kinder- und Jugendgruppen mit und sind live mit ihren Angeboten zu sehen und zu hören. mehr…
Die Bogestra hat eine große Fahrplanumstellung angekündigt. Ab 15. Dezember sollen Busse und Bahnen in Bochum häufiger fahren. Die Stadt Bochum gibt jährlich zusätzlich drei Millionen Euro für die Angebotserweiterung aus. Ein Anlass für diese Erweiterung ist die Verkürzung der Takte der Regionalbahnen. Die Bogestra versucht ihren Fahrplan hiermit zu synchronisieren. Die neuen Fahrpläne für Bochum sind veröffentlicht unter: https://wirbringendichhin.de/strecken-bochum/
Der Flüchtlingsrat NRW berichtet in seinem aktuellen Newsletter über den Plan des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul (CDU), den „Presseerlass“ der Polizei dahingehend zu ändern, dass die Polizei in NRW zukünftig in ihren polizeilichen Pressemeldungen die Nationalität von Tatverdächtigen nennt: »Er begründet seinen Vorstoß mit Transparenz. Diese sei das „beste Mittel gegen populistische Bauernfängerei“. Dieser Einschätzung widersprach u. a. der Bochumer Professor für Kriminologie Tobias Singelnstein: „Es wird gerade keine Basis für eine differenzierte Diskussion geschaffen, denn die tatsächlichen Entstehungszusammenhänge für Kriminalität wie die sozialen Umstände, unter denen Menschen aufwachsen und leben, werden gerade nicht thematisiert. Man greift sich einen bestimmten anderen Aspekt raus – und suggeriert damit natürlich, dass dieser in einem ursächlichen Zusammenhang zur Tat steht.“«
In den rund 7.800 Betrieben in Bochum sollen Beschäftigte. Dazu ruft die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf. „Am internationalen Protesttag können auch Arbeitnehmer vor Ort mitmachen – und zum Beispiel eine längere Mittagspause einlegen. Eine Job-Klima-Pause wäre ein wichtiges Signal. Denn das Thema geht jeden etwas an“, sagt die Bezirksvorsitzende der Umweltgewerkschaft, Gabriele Henter. Es sei „höchste Zeit“, sich auch im Beruf über Themen wie Erderwärmung und CO2 -Bilanz auszutauschen. Welche Folgen der Klimawandel bereits jetzt habe, zeige sich an der Forstwirtschaft und den verheerenden Schäden in den heimischen Wäldern. Dürre, Unwetter und Schädlinge setzten den Bäumen in bisher unbekanntem Ausmaß zu. mehr…
Die Stadtverwaltung hat zur gestrigen Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität einen Vorschlag zur Neugestaltung des Steinrings zwischen der Oskar Hoffmann Straße und der Kreuzung mit der Wittener Straße gemacht. Sabine Lehmann als sachkundige Bürgerin der Linksfraktion begründete in einem Änderungsantrag, warum die von der Verwaltung vorgeschlagene Verkehrsführung für Radfahrer*innen äußerst gefährlich ist. Auch FDP-Ratsmitglied Dennis Rademacher hatte in einem Änderungsantrag deutlich gemacht, dass die Verwaltungsvorlage inakzeptabel ist. Die Verwaltung hat die Bedenken ignoriert und keinen neuen Vorschlag zur Sitzung eingebracht. SPD und Grüne hatten sich noch nicht gründlich mit dem Thema befasst, begriffen aber offensichtlich, dass die Verwaltungsvorlage nicht beschlossen werden kann und setzen eine Vertagung des Tagesordnungspunktes durch. Klaus Kuliga, der kompetenteste Radfahrexperte in Bochum, äußert sich zu der Verwaltungsvorlage gewohnt deutlich: »Bei der Planung handelt es sich um einen schlagenden Beweis für die aus vorsätzlicher Inkompetenz geborene Fahrradfeindlichkeit der Stadt Bochum, die auch im Jahr 2019 die Grundanforderungen der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) komplett ignoriert – weil in der Verwaltung anscheinend auch nach ca. 10 Jahren niemand die ERA 2010 kennt (vorsätzliche Inkompetenz) oder sich standhaft weigert, die ERA 2010 zu beachten (vorsätzliche Fahrradfeindlichkeit). mehr…
Mittwoch 11.09.19, 15:37 Uhr
Aufruf zur Beteiligung am globalen Klimaaktionstag
Die GEW Bochum ruft alle ihre Mitglieder und die Beschäftigten in den Bildungseinrichtungen auf, sich am globalen Klimaaktionstag am 20. September aktiv zu beteiligen: »Weltweit und in Deutschland in über 150 Kommunen werden an diesem Tag Streiks, Demonstrationen und andere Aktionen stattfinden. Alle wissenschaftlichen Befunde sprechen dafür, KIimaschutzziele schnellstmöglich durch konkrete Maßnahmen zu erreichen. Der Druck in diese Richtung gehört für uns zum unmittelbaren Bildungsauftrag, die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Reaktion und deutlichen Antwort sehen wir gegeben. Die bisherigen Maßnahmen der Regierenden reichen bei weitem nicht aus. mehr…
Am kommenden Wochenende finden am Samstag im Thealozzi und in der Rottstraße sowie am Sonntag in der Alsenstraße größere Festivitäten statt. Das Programm des Rottstraßenfest startet um 15 Uhr und verspricht u. a.: „Livemusik, Flohmarkt, Siebdruck, Lötworkshop, Wassertrommeln und viele weitere Attraktionen. Auf der Webseite des Thealozzi ist das Programm des Festes (Beginn 16 Uhr) zu finden und die Ankündigung: »Die Künstler des Hauses präsentieren an diesem Tag kurzweilige Häppchen ihrer Werke. Und natürlich gibt es Essen und Trinken. Außerdem zu sehen ist eine Archiv – Ausstellung des Hauses in verschiedenen Räumen, über die Thealozzi Geschichte, seinen Gründern und schaffenden Künstler*innen.« Der Einladungsflyer zum Thealozzifest. Das Alsenstraßenfest am Sonntag wird wieder unbeschreiblich gigantisch. Hier zumindest das Bühnenprogramm.
Der Kinder- und Jugendring lädt am Donnerstag, 19. September um 18.00 Uhr zu einem Zeitzeugengespräch mit Yonat Shlezinger-Shafrir in die Geschäftsstelle des Jugendrings, Engelsburger Straße 168: »Yonat Shlezinger-Shafrir ist 1953 im Kibbuz in Zichron-Yaakov in Israel geboren worden. Sie wird die beeindruckende und traurige Geschichte ihrer Eltern und deren Familien Strupp und Helfgott im Zeitraum von 1914 bis 1949 erzählen. Eine Geschichte, die sehr viele jüdische Familien aus Deutschland und Polen in ähnlicher Weise durchleiden mussten. Yonat Shlezinger-Shafrir besucht mit ihrem Ehemann auf Einladung des Neuen Gymnasiums Bochum und sie erzählt ihre Familiengeschichte, um zu mahnen und um zu verhindern, dass sich die traurigen Ereignisse im Nationalsozialismus wiederholen. Anmeldungen zur Veranstaltung sind per Telefon: 0234 – 51 64 61 56 oder per Email: info@jugendring-bochum.de in der Geschäftsstelle des Jugendrings möglich.«
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt anlässlich der Einladung der Stadt Bochum zu einer weiteren Info-Veranstaltung zur Neugestaltung des Grummer Baches am Donnerstag, 12. September 2019, ab 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses: »In der zweiten Info-Veranstaltung der Stadt Bochum in 2019 sollen die bisherige Bürgerbeteiligung, die neuen Planungsstände und die weitere Vorgehensweise vorgestellt werden. Weitere Informationen zur Neugestaltung des Grummer Baches erhalten Interessierte im Internet www.bochum.de/neugestaltung-grummer-bach. Zum Thema Emscher-Park-Radweg (EPR) finden sich dort Antworten zu „häufig gestellten Fragen“ (FAQ). Hierzu soll es zurzeit u.a. folgende Fakten geben: mehr…
Die Linksfraktion im Rat macht darauf aufmerksam, dass am heutigen Dienstag, den 10. September der Mobilitätsausschuss des Bochumer Rats tagt und auf der Tagesordnung drei Initiativen der Fraktion zur Förderung des Radverkehrs und einer sozial-ökologischen Verkehrswende stehen: »Im Rahmen der Haushaltsberatungen beantragt die Linksfraktion, das Budget für den Neubau von Radwegen von 300.000 Euro auf 500.000 Euro anzuheben. Denn in Bochum fehlen an vielen Stellen Radwege oder sie sind in einem desolaten Zustand. Nach der Ausrufung des Klimanotstands muss die Stadt mehr tun, um die Verkehrswende nicht weiter zu verschleppen. Dafür sind dringend höhere Investitionen in diesem Bereich dringen nötig. Der Antrag im Wortlaut. mehr…
Das Institut für Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen lädt am Freitag, den 13. September um 17 Uhr zu einem Gespräch mit der Bochumer Fridays For Future Initiative in die Christuskirche ein: »Fridays for Future demonstrieren seit über einem halben Jahr jeden Freitag, um die Gesellschaft für die drohende Klimakatastrophe zu sensibilisieren. Doch was genau fordern sie eigentlich? Gemeinsam mit der Regionalgruppe Bochum von Fridays for Future möchten wir darüber ins Gespräch kommen, welche Ideen sie von einer zukünftigen Gesellschaft und Politik haben. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen stellen zunächst ihre Forderungen an die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik vor, gehen dann darauf ein, was sich in unserer Gesellschaft ändern muss, um anschließend den Bogen zu den großen Fragen nach einer grundsätzlichen Änderung des Systems zu spannen. Nach diesem Einstieg ist Raum für Ihre Fragen – über „Anwält*innen des Publikums“ wollen wir gemeinsam ins Gespräch kommen und diskutieren.«
Die Naturfreunde Langendreer laden am Donnerstag, den 12. 9. ab 18:30 Uhr zu einer Radwege Mängeltour. Treffpunkt ist das NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175: »Die NaturFreunde Bochum-Langendreer gehören seit Beginn zu den Unterstützern des Bündnisses „Radwende Bochum“, weil wir gerne Rad fahren und uns mit den schlechten Bedingungen in Bochum nicht mehr abfinden. Wir haben deshalb als nächsten, uns wichtigen Informationsabend am 26.09. (19:30h), Matthias Olschowy, eingeladen, den Nahmobilitätsbeauftragten der Stadt Bochum. Mit ihm wollen wir über die miserable Radwegesituation im Bochumer Osten diskutieren und uns über etwaige Sanierungspläne der Stadt informieren bzw. gemeinsam nach lösungsorientierten Vorschlägen suchen. Denn obwohl Bochum zwar seit 2016 offiziell als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet ist, ist die Radinfrastruktur an vielen Stellen der Stadt immer noch mangelhaft. Um dies auch mit konkreten Beispielen aus Langendreer und Werne untermauern zu können, begeben wir uns am kommenden Donnerstag, dem 12.09. ab 18:30h auf eine Mängel-Radtour durch den Bochumer Osten.«
Recherche Bo berichtet, dass eine Neonazi-Aktivistin und Mitorganisatorin der extrem rechten Kampfsportveranstaltung „Kampf der Nibelungen“ für die Schufa Holding AG im sogenannten Bochumer Fenster am Massenbergboulevard arbeite. Dort sei sie bereits seit einiger Zeit beschäftigt und daher in der Lage, Zugriff auf sensible Datensätze zu erhalten. Sie sei seit ca. 8 Jahren fester Bestandteil der organisierten Neonazi Szene im Ruhrgebiet. Dabei unterhalte sie Kontakte zu diversen Kadern der lokalen Szene und könne ebenfalls zum Kreis der Neonazikader gezählt werden. Sie sei fester Bestandteil der Neonazipartei „Die Rechte“ und pflege darüber hinaus Kontakte zu Mitgliedern vom rechtsterroristischen Blood & Honour/Combat 18 – Netzwerk, den klandestin organisierten Hammerskins und anderen gewaltbereiten Neonazis. mehr…
Das Netzwerk »Stadt Für Alle« nahm den Tag des offenen Denkmals, heute am 8. September 2019, zum Anlass, zwei erhaltenswerten Gebäuden die »DENK MAL drüber nach-Plakette« zu verleihen. Die Plakette soll auf den drohenden Abriss dieser Gebäude aufmerksam machen und zum Nachdenken über eine Zukunft für diese identifikationstiftenden Bauwerke anregen. Besonders erfreulich ist nach Ansicht des Netzwerkes, dass auch das Thema zum Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr den jüngeren und von Wandel geprägten Bauten gewidmet ist: »Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur«. mehr…
Am Freitag, den 13.09.2019 tritt der bekannte Musiker, Songwriter und Menschenrechtsaktivist Shahin Najafi um 19:30 Uhr im Bahnhof Langendreer auf. Najafi’s Lieder kritisieren lautstark die Politik des iranischen Regimes und die systematischen Menschenrechtsverletzungen. Im Jahr 2012 und erneut in 2015 erließ das iranische Regime eine Todes-Fatwa sowie ein Kopfgeld gegen den Musiker, der sich dadurch jedoch nicht einschüchtern lässt. mehr…
Die Medizinische Flüchtlingshilfe lädt am nächsten Wochenende zu einer Iran-Menschenrechts-Konferenz (der Programmablauf) in den Bahnhof Langendreer ein: »Anfang 2019 jährte sich zum 40. Mal die Revolution im Iran. Was zunächst als revolutionäre Bewegung begann, die den Sturz des Schahs, Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit forderte, endete mit der Etablierung der islamistischen Diktatur. Mit der Machtübernahme von Ayatollah Khomeini begann die systematische politische Verfolgung von Menschen, die sich für Demokratie und Freiheit einsetzen. mehr…
Die Naturfreundejugend lädt am Dienstag, den 10. September um 18:30 Uhr im Naturfreundezentrum, Alte Bahnhofstr. 175 zu einer Veranstaltung über Foodsharing ein: »www.foodsharing.de ist eine Internet-Plattform, die Privatpersonen, Händlern und Produzent*innen die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Die Grundidee ist: Menschen teilen Essen, statt es wegzuwerfen. Seit 2012 haben sich bereits über 100.000 Menschen, vor allem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei www.foodsharing.de angemeldet. Sie alle sind Teil eines ehrenamtlichen Netzwerks, das etwas gegen die massive Lebensmittelverschwendung unternehmen will. Auch in Bochum gibt es aktive Foodsaver*innen, die überall in der Stadt Lebensmittel vor der Mülltonne bewahren. Diese werden ihr Konzept an diesem Abend vorstellen und im Naturfreundezentrum eine Verteilerstation einrichten. Auf Dauer!«
Am Freitag, den 13.09.2019 findet um 18.00 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstraße 19a bereits zum zweiten Mal ein Inklusiver Tanzabend statt. In der Einladung heißt es: »Inklusiv bedeutet, dass jeder Mensch dazu gehört. Egal welche Sprache er spricht, wie er aussieht oder ob er eine Behinderung hat. Jeder ist herzlich willkommen. Verschiedene Ensembles werden für und mit dem Publikum tanzen. Von orientalisch bis indianisch, von mittelalterlich bis zeitgenössisch wird ein Bogen in Musik und Tanz gespannt. Für jedes Ohr und jedes Tanzbein wird somit etwas dabei sein. Es wird ein Buffet angeboten. Der Eintritt ist kostenfrei.«
Das Antifa-Café im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 11. September um 19 Uhr zu einem Vortrag ein zum Thema: „Steinkohleimporte: Neo-Kolonialismus pur“: »2018 wurde die letzte Zeche im Pott geschlossen. Die Kraftwerke laufen aber weiter. Seit 2019 sind 100% der hier verbrannten Steinkohle Importware. Deutsche Unternehmen importieren aus Abbauregionen in Kolumbien, Russland, USA und Südafrika. Die Abbaubedingungen sind größtenteils intransparent. Demokratischer Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen wird größtenteils mundtot gemacht. Gewerkschafter*innen verschwinden teilweise spurlos. Vor allem indigene Menschen werden vertrieben und sehen sich zur ausbeuterischen Lohnarbeit gezwungen. mehr…
Der Bahnhof Langendreer lädt am Donnerstag, den 12. September um 19:00 Uhr zu einer Veranstaltung ein mit KP Flügel über das „Sterben und Leben eines kulturellen Phänomens“: »Graffitis an Wänden, Schablonenmotive auf Mauern, Papiercollagen auf Wandflächen galten jahrelang als rebellischer Ausdruck. Der französische Philosoph Jean Baudrillard schrieb sogar 1978 vom „Aufstand der Zeichen“ gegen die Vorherrschaft kommerzieller Werbebotschaften. Das Kunstmagazin „art“ schreibt 40 später: „Street Art: Ob gesprayt oder als Paste-Up: Street Art ist längst ein fester Bestandteil urbaner Kultur. mehr…
Unter dem Motto „Denk mal drüber nach“ lädt die Initiative „Stadt für Alle“ am Sonntag, den 8. September um 11.00 Uhr vor der Musikschule Bochum, Westring 32 zu einer Aktion ein: Das Netzwerk „Stadt Für Alle“ nimmt den Tag des offenen Denkmals 2019 zum Anlass, zwei erhaltenswerten Gebäuden die „Denk mal drüber nach“-Plakette zu verleihen. Die Plakette soll auf den drohenden Abriss dieser Gebäude aufmerksam machen und zum Nachdenken über eine Zukunft für diese identifikationstiftenden Gebäude anregen. „Besonders erfreulich ist, dass auch das Thema zum Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr den jüngeren und von Wandel geprägten Bauten gewidmet ist“, sagt Rebecca Sirsch vom Netzwerk „Stadt für Alle“. „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ ist in diesem Jahr das Motto. mehr…