Archiv


Freitag 06.09.19, 17:17 Uhr
Sterben und Leben eines kulturellen Phänomens

Street Art Update

Der Bahnhof Langendreer lädt am Donnerstag, den 12. September um 19:00 Uhr zu einer Veranstaltung ein mit KP Flügel über das „Sterben und Leben eines kulturellen Phänomens“: »Graffitis an Wänden, Schablonenmotive auf Mauern, Papiercollagen auf Wandflächen galten jahrelang als rebellischer Ausdruck. Der französische Philosoph Jean Baudrillard schrieb sogar 1978 vom „Aufstand der Zeichen“ gegen die Vorherrschaft kommerzieller Werbebotschaften. Das Kunstmagazin „art“ schreibt 40 später: „Street Art: Ob gesprayt oder als Paste-Up: Street Art ist längst ein fester Bestandteil urbaner Kultur. mehr…


Freitag 06.09.19, 16:32 Uhr
Am Tag des Denkmals:

„Denk mal drüber nach“

Unter dem Motto „Denk mal drüber nach“ lädt die Initiative „Stadt für Alle“ am Sonntag, den 8. September um 11.00 Uhr vor der Musikschule Bochum, Westring 32 zu einer Aktion ein: Das Netzwerk „Stadt Für Alle“ nimmt den Tag des offenen Denkmals 2019 zum Anlass, zwei erhaltenswerten Gebäuden die „Denk mal drüber nach“-Plakette zu verleihen. Die Plakette soll auf den drohenden Abriss dieser Gebäude aufmerksam machen und zum Nachdenken über eine Zukunft für diese identifikationstiftenden Gebäude anregen. „Besonders erfreulich ist, dass auch das Thema zum Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr den jüngeren und von Wandel geprägten Bauten gewidmet ist“, sagt Rebecca Sirsch vom Netzwerk „Stadt für Alle“. „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ ist in diesem Jahr das Motto. mehr…


Donnerstag 05.09.19, 17:12 Uhr

Konkordate – eine katholische Besonderheit

„Religionsfrei im Revier“ lädt am Sonntag, den 8. 9. um 11 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag des Historikers Hartmann Schimpf über eine katholische Besonderheit: »Konkordate sind spezifisch katholische Kirchenverträge, die der Vatikan mit dem weltlichen Staat schließt. Seit jeher Politikum, sind sie die wichtigste Quelle, die uns informiert über die Zusammenarbeit und Abgrenzung zwischen säkularer und klerikaler Macht. Im Referat wird unter anderem dargestellt, wie die oft spröde und juristisch-abgehoben klingenden Begriffe konkret unseren Alltag bestimmen und welche primär politischen und wirtschaftlichen Interessen die Konkordate befriedigen, welche real existierende Macht durch sie im Staate vergeben wird, welche politischen Richtungen sich am ehesten als „konkordatstauglich“ erweisen.« Der Vortrag findet im Rahmen des monatlichen Ketzerfrühstücks statt. Ein Frühstücksbuffet ist aufgebaut.


Donnerstag 05.09.19, 16:57 Uhr

Space-Bar mit PowerPoint-Karaoke

Space-left, der kleine Hackspace im Sozialen Zentrum lädt am 7.9. ab 17.37 Uhr wieder zu gepflegtem Nonsens ein: »Am kommenden Samstag bietet dir space-left die Gelegenheit, tolle und spannende Vorträge zu hören, die von Leuten gehalten werden, die keine Ahnung davon haben, worüber sie sprechen. Was wie Uni klingt, machen wir mit Absicht. Du kannst natürlich auch einen Vortrag halten – das Thema und die Folien siehst du dann, wenn du vorne stehst. Klingt schräg – ist es auch. Dabei und danach gibt es Tschunk, interessanten Nerd-Talk und das gute Gefühl, nichts verstanden zu haben, weil es nichts zu verstehen gab.«


Mittwoch 04.09.19, 19:59 Uhr

Neustart von attac in Bochum

Auf der attac-Sommerakademie 2019 in Bochum gab es ein regionales Vernetzungstreffen, bei dem sich einige Menschen trafen, die ein Interesse an attac Bochum haben. Daraus ist nun eine Verabredung geworden: »Wir haben ein Treffen am Freitag, den  6.9. im Sozialen Zentrum um 18 Uhr verabredet – anschließend lädt die Gärbar zur Bierprobe ein. Wir wollen zunächst über unser Verständnis von attac diskutieren, warum die Arbeit einer regionalen Gruppe sinnvoll ist und was wir tun können und wollen. Darüber hinaus stehen einige Termine an, wie mehr…


Mittwoch 04.09.19, 18:35 Uhr

Film und Gespräch zum Jahrestag des Militärputsches in Chile

Machuca (2004) English Trailer

Am Mittwoch, den 11.09., 19.00 laden Bahnhof Langendreer und Humanitäre Cubahilfe zu einer Filmveranstaltung anlässlich des Jahrestages des Militärputsches in Chile (11. September 1973) ein. Im endstation.kino wird der Spielfilm „Machuca“ (2004) des chilenischen Regisseurs Andrés Wood gezeigt, der in Chile längst zum modernen Filmklassiker geworden ist. Anschließend findet ein Gespräch mit dem „wahren Machuca“ Eledin Parraguez (Chile) statt, auf dessen Erinnerungen der Film beruht. mehr…


Mittwoch 04.09.19, 17:18 Uhr

Antifa-Report

Die Antifaschistische Linke Bochum hat einen recht ausführlichen „Antifa Report“ veröffentlicht. Hierin wird schwerpunktmäßig darüber berichtet, was sich in den letzten Monaten bei der NPD und bei den Identitären abgespielt hat. Zum Antifa-Report.


Dienstag 03.09.19, 12:01 Uhr

Apfelannahme beim Streuobstprojekt

Der BUND Bochum nimmt auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Streuobstkollektiv Äpfel entgegen, um daraus naturtrüben Apfelsaft pressen zu lassen. Voraussetzung ist, dass die Früchte von hochstämmigen Obstbäumen stammen und Bäume und Unterwuchs nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden. Angenommen werde frisches Fall- und Schüttelobst und reife gepflückte Äpfel. Die ersten Apfelannahmen finden am 21. und 22. September 2019 jeweils zwischen 11 und 14 Uhr statt. Der zweite Durchgang ist am 12. und 13. Oktober 2019 von 11 – 14 Uhr. Beide Apfelannahmen finden dieses Jahr an der Rombacher Hütte 16 a in Bochum statt. Da der letztjährige Saft ausverkauft ist, kann in diesem Jahr wahlweise gegen Nisthilfen für Tiere, Bargeld oder junge Obstbäume getauscht werden. mehr…


Dienstag 03.09.19, 11:54 Uhr

Erinnerung an die Widerstandskämpfer

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken und schreibt: »Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet wieder am zweiten Sonntag im September statt, dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde. Die Gedenkveranstaltung findet am Sonntag, den 8. September, Treffpunkt 11.00 Uhr, Haupteingang, auf dem Friedhof Freigrafendamm statt. An den Gräbern am Denkmal auf dem Ehrenrundplatz spricht: Michael Niggemann, Vorstand der VVN-BdA in Bochum. Außerdem ist ein Beitrag aus dem antifaschistischen Umfeld vorgesehen. Neben dem Gedenken und der Erinnerung ist es uns ein wichtiges Anliegen, der Rechtsentwicklung entgegen zu treten. Wie notwendig dies ist, zeigt das aktuelle Anwachsen des Rassismus und die jüngsten neonazistischen Ausschreitungen.«


Montag 02.09.19, 19:35 Uhr

Radwende bereitet Parkingday und Raddemo vor

Das Bochumer Radwende Bündnis lädt zur 5. Versammlung der Radler*innen am Mittwoch, 4.September um 19 Uhr ins botopia, Griesenbruchstr.9 ein: »Der September verspricht sehr viele Rad-Aktivitäten. Der ADFC feiert 30-jähriges Bestehen und macht eine Aktionswoche. Und genau parallel dazu finden zwei große Aktionen statt, an denen wir als Radwende beteiligt sind: die 2. Raddemo am 21.September und der Parking Day / Klimastreik am 20.9. . Diese Termine werden daher auch Schwerpunkt des Treffens sein. Für beide Aktionen wird noch Unterstützung sowohl für die Mobilisierung wie auch für die Durchführung gesucht. Mehr dazu am Mittwoch. Die angedachte Tagesordnung für die Versammlung sieht bisher so aus: mehr…


Sonntag 01.09.19, 13:07 Uhr
Antikriegstag 2019 in Bochum

Das Bewusstsein steigt wieder, gegen Aufrüstung und Krieg auf die Straße zu gehen 1


Weitere Bilder von der Kundgebung

‚Etwa 100 bis 200 Teilnehmer*innen zählte gestern die Kundgebung zum Antikriegstag 2019 auf dem Husemannplatz. Auf jeden Fall waren es mindestens 200 Zuhörer*innen. Nur war nicht feststellbar, welche Teilnehmer*innen vor der glühenden Sonne unter die Schirme der Außengastronomie geflüchtet waren und welche Café-Gäste zufällig der Kundgebung lauschten. Stefan Acar vom Friedensplenum war jedenfalls zufrieden: „Am 6. August machten wir zum Gedenktag des ersten Atombombenabwurfs auf Hiroshima eine Aktion im Bermuda-Dreieck und waren als Friedensplenum sehr erfreut, dass wir viel mehr Zuspruch bekommen haben als in den letzten Jahren zuvor. Und wenn wir heute sehen, welche Organisationen die heutige Kundgebung unterstützen, dann haben wir die Gewissheit, dass das Bewusstsein wieder steigt, gegen Aufrüstung und Krieg auf die Straße zu gehen.“ mehr…


Sonntag 01.09.19, 12:08 Uhr
Redebeitrag auf der Kundgebung zum Antikriegstag 2019 in Bochum

Stefan Acar, Friedensplenum Bochum

Im Namen des Bochumer Friedensplenums möchte ich alle Anwesenden begrüßen. Am 6. August machten wir zum Gedenktag des ersten Atombombenabwurfs auf Hiroshima eine Aktion im Bermuda-Dreieck und waren als Friedensplenum sehr erfreut, dass wir viel mehr Zuspruch bekommen haben als in den letzten Jahren zuvor.
Und wenn wir heute sehen, welche Organisationen die heutige Kundgebung unterstützen, dann haben wir die Gewissheit, dass das Bewusstsein wieder steigt, gegen Aufrüstung und Krieg auf die Straße zu gehen. Dieses Jahr feierte das Deutsche Grundgesetz seinen 70. Geburtstag. Dieses hatte in seiner ursprünglichen Fassung nur die Ächtung von Krieg vorgesehen. mehr…


Sonntag 01.09.19, 12:04 Uhr
Redebeitrag auf der Kundgebung zum Antikriegstag 2019 in Bochum

Bernd Dreisbusch, stellv. Geschäftsführer, ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet

Ich bin 1970 geboren. Meine Generation kennt Krieg eigentlich nur aus dem Fernsehen. Nur sehr wenige in meiner Umgebung und in meinem Alter können sich vorstellen, was es bedeuten würde, wenn Konflikte in Europa wieder mit Gewalt statt mit Diplomatie ausgetragen würden. Krieg kommt bei uns vor, am Rande, weiter weg und es hat oft den Anschein, dass es zwar eine Art Berichtspflicht, aber auch eine weite Ferne und Nichtbetroffenheit gibt. Aber: Tag für Tag, Woche für Woche, fliehen Menschen, Frauen, Kinder, Männer, vor gewaltsamen Konflikten in ihrer Heimat, traumatisiert, gezeichnet von Krieg und Gewalt. Immer wieder träumen sie von den nächtlichen Bombardierungen, den Schrecken, die sie mit ansehen mussten, der dramatischen Flucht über das Mittelmeer oder den Balkan. mehr…


Sonntag 01.09.19, 12:03 Uhr

Felix Oekentorp, Landessprecher der DFG-VK NRW

„Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“, das sind nicht zwei Forderungen, sondern eine. Faschismus bedeutet Krieg. Unser Antikriegstag ist bunt, er ist solidarisch und emanzipatorisch. So selbstverständlich uns das erscheint ist es leider gar nicht. Gut 20 km von hier, in Dortmund, pervertierten die Nazis noch vor wenigen Jahren den Gedanken, der hinter dem Antikriegstag steht. „Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus – Für Frieden und Abrüstung“ so titelt der DGB seinen diesjährigen Aufruf zum Antikriegstag. Ganz anders das Gesindel, das von 2005 bis 2011 in Dortmund alljährlich zu einem sogenannten Nationalen Antikriegstag mobilisierte. Dort lautete die Parole „Nach unserem Sieg nie wieder Krieg“. Ausgerechnet an einem Tag, der an den Überfall Nazi- Deutschlands auf Polen erinnert.
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Sonntag 01.09.19, 12:03 Uhr
Redebeitrag auf der Kundgebung zum Antikriegstag 2019 in Bochum

Sevim Dagdelen, stellv. Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken

Nach dem 2. Weltkrieg und der Befreiung vom Deutschen Faschismus war man sich in Ost und West einig. Deutschland sollte auf Frieden und Abrüstung verpflichtet werden. Die Wurzeln des deutschen Militarismus sollten für immer durchtrennt werden. So findet sich in unserem Grundgesetz ein klares Friedensgebot. Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen, wie es der Friedensnobelpreisträger Willy Brandt so klar formuliert hat. Rüstungsexporten sollte ein Riegel vorgeschoben werden. Eine Aufrüstung zur Vorbereitung neuer Kriege für immer verhindert werden. mehr…


Sonntag 01.09.19, 12:03 Uhr
Redebeitrag auf der Kundgebung zum Antikriegstag 2019 in Bochum

Günter Gleising, Vorsitzender der VVN-BdA Bochum

„Nie wieder Faschismus, Nie wieder Krieg“ ist die ebenso alte wie aktuelle Forderung von Antifaschisten, Friedensfreunden, Pazifisten, Gewerkschaftern. Als Organisation von Widerstandskämpfern und ihrer Nachkommen sind wir dem Widerstand gegen den Faschismus und Krieg und seinen Lehren besonders verpflichtet. Im Schwur der befreiten KZ-Häftlinge am 10. April 1945 auf dem Appellplatz in Buchgenwald heißt es: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Die Schaffung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“ Es ist eine traurige Wahrheit, dass wir von diesem Ziel noch immer sehr weit entfernt sind. Aber aufgeben werden wir nicht. Das ist auch der Grund für den Aufruf und die heutige Antikriegskundgebung. mehr…


Sonntag 01.09.19, 12:02 Uhr
Redebeitrag auf der Kundgebung zum Antikriegstag 2019 in Bochum

Stefan Marx, Geschäftsführer der DGB-Region Ruhr-Mark

Nachfolgend das Manuskript der von Stefan Marx vorbereiteten Rede. Beim Vortrag ist er auf zuvor gesagte Dinge eingegangen.
Einiges von dem, was ich heute hier sage, mögen sie schon gehört haben. Heute oder gestern oder letztes Jahr. Das zeigt mir auch, dasswir heute hier gemeinsam ein einziges Anliegen haben und wir auch immer wieder zusammen kommen müssen, um unsere Forderung zu bekräftigen: Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus. Und nur weil es immer wiederholt wird, vergessen wir auch nicht, und vergessen, woher wir kamen, heißt, wir wissen nicht, wohin wir gehen. Deswegen begrüße ich auch sie im Namen des DGB Stadtverbandes Bochum hier heute zum Antikriegstag 2019. mehr…


Sonntag 01.09.19, 12:02 Uhr
Redebeitrag auf der Kundgebung zum Antikriegstag 2019 in Bochum

Jochen Bauer, Mitglied des GEW Landesvorstandes NRW

Die Bundeswehr hat ein Problem. Ihr geht das Personal aus. Das ist auch kein Wunder. Es geht bei der Bundeswehr um töten und getötet werden. Und wer lässt sich schon gern bei Auslandseinsätzen in Kriegsgebieten im Rahmen von NATO-Einsätzen und UN-Mandaten, die verfassungsrechtlich umstrittenen sind und politisch fragwürdiger werden, gern über den Haufen schießen? Wer möchte gerne mit Kriegsverletzungen oder traumatisiert wieder nach Hause kommen? Bei der Werbung um Personal kennt man im Verteidigungsministerium keine Grenzen mehr. mehr…


Sonntag 01.09.19, 12:01 Uhr
Redebeitrag auf der Kundgebung zum Antikriegstag 2019 in Bochum

Compania Bataclan

Wieder stehen wir hier, um unsere ablehnende Meinung gegen weltweite Kriege kundzutun. Zumeist aber beginnt der Krieg im eigenen Land. Im Spiegel der Zeit stehen wir vor einem Scherbenhaufen, den 24 aktuelle Kriege kontinuierlich seit vielen Jahren oder Jahrzehnten hinterlassen haben. Dazu kommen bewaffnete Konflikte, die mit niedrigschwelliger oder mittlerer Intensität geführt werden. Opfer sind in der Regel! Frauen, Kinder und alte Menschen. Auswirkungen wie Flucht blockt die Wohlstandsfestung Europa ab und entzieht sich seiner Verantwortung, was für viele Menschen Tod im Mittelmeer oder in der Sahara bedeutet. mehr…


Sonntag 01.09.19, 09:54 Uhr

Fairer Handel

Vom 13. bis 30. September findet in Bochum die „Faire Woche“ statt. Die Veranstalter*innen schreiben: »Unter dem Motto „Gleiche Chancen durch Fairen Handel“ möchte die Faire Woche zeigen, dass der Faire Handel sich für Strukturen einsetzt, die es Frauen und Männern gleichermaßen ermöglichen, ihre Potentiale zu entfalten. In diesem Jahr informiert wieder ein eigenes Programm über Aktionen und Veranstaltungen zur Fairen Woche in Bochum.« Der Begriff Gleichberechtigung wird vermieden. Die meisten Träger der Aktionwoche kommen aus dem kirchlichen Bereich. Auch der örtliche Katholikenrat ist dabei. Der Einladungsflyer.


Freitag 30.08.19, 20:29 Uhr

Der ADFC feiert 30-jähriges Bestehen

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in Bochumer feiert vom 21. bis zum 27. September mit einer Aktionswoche sein 30-jähriges Bestehen. Neben verschiedenen Touren wird u. a. auch ein Fahrradfilmfestival in der Goldkante angeboten. Die „Top-Veranstaltung der Jubiläumswoche“ ist am Dienstag, den 24.9.  ein Diskussionsforum im Museum an der Kortumstraße unter dem Motto: „Bochum steigt auf – Von der autogerechten zur fahrradfreundlichen Stadt?“. Am Donnerstag gibt es eine Jubiläumsfeier im Umweltzentrum und am Freitag wird „für die unkonventionelle Art, das Potential des Radverkehrs zu demonstrieren“ mobilisiert: die monatliche Critical Mass Aktion. Der Jubiläums-Flyer mit dem ganzen Programm.


Donnerstag 29.08.19, 21:55 Uhr

Keine Bühne für Stürzenberger

Die Antifaschistische Linke Bochum schreibt: »Am Samstag den 31. August 2019 plant der extrem rechte Islamhasser und verurteilte Volksverhetzer Michael Stürzenberger zusammen mit der islamfeindlichen „Bürgerbewegung Pax Europa“ eine Kundgebung in Bochum. Diese ist von 11 bis 18 Uhr angemeldet und soll am „Kuhhirten“ im Stadtzentrum stattfinden. Es ist davon auszugehen, dass Stürzenberger mit seinem Islamhass Personen aus dem extrem rechten (Identitäre, „Wutbürger“, Rassist*innen) und neonazistischen Spektrum (NPD, Die Rechte) anzieht. mehr…


Donnerstag 29.08.19, 08:02 Uhr

Klimakrise – Stoff zum Nachdenken

Fridays For Future schreibt: »Wir sind immer noch da! Am Freitag den 30.08. begrüßt Fridays For Future das neue Schuljahr mit Kritik an der Textilindustrie. Los geht’s um 14.00 Uhr an der Goethe Schule. Um ca 14.20 Uhr ziehen wir an der Hildegardschule vorbei zum Boulevard. Anlässlich des dort stattfindenden Stoffmarktes halten wir da unsere Abschlusskundgebung. Für den kapitalistischen Massenkonsum von Textilien werden Mensch und Natur systematisch ausgebeutet. So werden beispielsweise enorme Mengen an Wasser für den Anbau von Baumwolle verbraucht, Chemikalien belasten die lokalen Ökosysteme und oft schuften Arbeitskräfte für einen Hungerlohn unter unmenschlichen Bedingungen. mehr…


Donnerstag 29.08.19, 07:10 Uhr

Gedenken an Betti Hartmann

Das Kuratorium Stelen der Erinnerung e.V. gedachte gestern in einem würdigen Rahmen des jüngsten Wattenscheider Opfers des Holocausts, Betti Hartmann. Sie wurde im Alter von nur 15 Jahren am 31. August 1942 in Auschwitz von den deutschen Faschisten ermordet. Nach der Begrüßung durch Felix Oekentorp, dem Vorsitzenden von Stelen der Erinnerung, wurde ein Blumengebinde am Betti Hartmann- Platz angebracht. Es folgte ein Redebeitrag von Christoph Nitsch, dem stellvertretenden Vorsitzenden, der die Deportationen der jüdischen Bevölkerung im besetzten Belgien schilderte. Auch Betti Hartmann und ihr Vater Mendel wurden vom flämischen Mechelen aus nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet. Nach einer Gedenkminute für Betti Hartmann und die Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft, gab Felix Lipski, der Vorsitzende des Clubs Stern der Holocaustüberlebenden, in eindringlichen Worten das Schicksal der Familie Hartmann von der Zeit der Verfolgung bis in die Gegenwart, wieder. An der Gedenkveranstaltung nahmen neben Mitgliedern der jüdischen Gemeinde auch Bezirksbürgermeister Manfred Molszich (SPD) und Klaus- Peter Hülder (UWG) teil.


Mittwoch 28.08.19, 11:56 Uhr

Bürger*innenversammlung zum Freibad Werne – hinkommen und mitreden!

Das Freibad Bochum Werne liegt momentan im Dornröschenschlaf. Seit der völlig überraschenden Schließung zur Freibadsaison dieses Jahres wird es nicht ruhig um das schöne Freibad mit der 75m-Bahn: Aus einer Online-Petition zur Wiedereröffnung des Bades haben sich die Freibad_Fans Bochum Werne gegründet, die eine echte Bürger*innenbeteiligung bei den Sanierungsplänen fordern. Jetzt gibt es eine Chance: Am Montag, dem 09.09., laden Wasserwelten Bochum, die die Bochumer Bäder betreiben, zu einer Veranstaltung um 17 Uhr im Erich-Brühmann-Haus, Kreyenfeldstr. 32, in Bochum-Werne ein. mehr…


Mittwoch 28.08.19, 11:45 Uhr
Selbsthilfetag des Landesverbandes der Psychiatrie-Erfahrenen NRW

Freiheit durch Selbsthilfe!

Am Samstag, den 31.9.  findet der jährliche Selbsthilfetag des Landesverbandes der Psychiatrie-Erfahrenen NRW im Ottillie-Schoenwald-Kolleg, Wittenerstr. 61 statt. Dieses Jahr lautet das Motto: „Freiheit durch Selbsthilfe!“ Vormittags wird es Vorträge zum Thema ´Freiheit durch Selbsthilfe´ und zu ´radikaler Selbsthilfe´ geben. Nach der Mittagspause finden Arbeitsgruppen zu den Themen: ´Freiheit durch Selbsthilfe´, ´Radikale Selbsthilfe´, ´die Patientenverfügung für die Psychiatrie´, ´Junge Psychiatrie-Erfahrene tauschen sich aus´, ´das Persönliche Budget´, ´Selbsthilfe vor Ort´ und ´die Anlaufstelle Bochum stellt sich vor´ statt. Nach einer Pause gibt es Rückmeldungen aus den Workshophs. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Das Programm der Tagung als PDF.


Dienstag 27.08.19, 20:26 Uhr

Vernetzungstreffen für den globalen Klimastreik am 20. 9.

Am morgigen Mittwoch, den 28. 8. findet um 18 Uhr im Bahnhof Langendreer das nächste Vernetzungstreffen für den globalen Klimastreik am 20. September statt. Fridays for Future schreibt: »Am 20.09.2019 finden weltweit Demonstrationen für ein sofortiges Handeln gegen den Klimawandel statt. Auch wir als FFF Bochum organisieren ein großes Bündnis aus Vereinen, Verbänden und Bewegungen, die unser Ziel unterstützen, die Regierungen zum Handeln zu bewegen. mehr…


Dienstag 27.08.19, 17:18 Uhr

NGG startet Gastgewerbe-Kampagne #fairdient

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schreibt: »Rund 5,7 Millionen Arbeitsstunden haben die Beschäftigten im vergangenen Jahr in Bochum zusätzlich geleistet. Davon 3 Millionen Überstunden zum Nulltarif – ohne Bezahlung. Das geht aus dem „Überstunden-Monitor“ hervor, den das Pestel-Institut im Auftrag der NGG erstellt hat. Danach haben alle Beschäftigten den Bochumer Unternehmen 76 Millionen Euro „geschenkt“. Allein in Hotels und Gaststätten leisteten die Beschäftigten hier im vergangenen Jahr rund 129.000 Überstunden. mehr…


Dienstag 27.08.19, 16:34 Uhr

Bergschäden & Freibad Werne

Die Soziale Liste schreibt; »Bei der Begründung zur Schließung des Freibades Werne sowie der Argumentation für den Neubau von Einrichtungen des Bades wurden auch Bergschäden angegeben. Bisher ist nach Kenntnis der Sozialen Liste keine Information über mögliche Bergschäden in dem Gebiet erfolgt. Auch Informationen über die Lage der möglichen Schäden und Gefahren für die an das Freibad grenzende Wohnbebauung erfolgten bisher nicht. Die Altlastenkarte des Umwelt- und Grünflächenamtes enthält für die unmittelbare Nähe des Freibades keinen Eintrag. Außerdem stellt Ratsmitglied Günter Gleising von der Soziale Liste fest, dass es nach historischen Unterlagen in dem Gebiet keinen oberflächennahen Stollenbergbau wie im südlichen Langendreer und in Kornharpen gegeben hat. mehr…