Im April dieses Jahres interviewte Heiko Koch Thomas Budelmann im Dortmunder Kick. Ein Bekannter hatte dort seinen Comic „Druckluft“ auf einen Tisch liegengelassen. Als er wieder zurück an den Tisch kam, saß da ein Typ, der total versunken war in den Comic. Wie sich herausstellte, war dies ein Freund und der Trauzeuge von Thomas Schulz: Thomas Budelmann. Heiko Koch kontaktierte Tom und fragte ihn nach einem Interview, das dieser bereitwillig gab.
Im April dieses Jahres interviewte Heiko Koch Thomas Budelmann im Dortmunder Kick. Ein Bekannter hatte dort seinen Comic „Druckluft“ auf einen Tisch liegengelassen. Als er wieder zurück an den Tisch kam, saß da ein Typ, der total versunken war in den Comic. Wie sich herausstellte war dies ein Freund und der Trauzeuge von Thomas Schulz: Thomas Budelmann. Heiko Koch kontaktierte Tom und fragte ihn nach einem Interview, dass dieser bereitwillig gab.
Dies ist das erste Mal, dass jemand aus dem direkten Umfeld von Thomas Schulz etwas aus dessen Leben erzählt und auch zu dem Umstand, dass sich weder der Bekannten- und Freundeskreis noch viele Punks an dem Gedenken Dortmunder Antifagruppen zu Thomas Schulz beteiligen.
In Kooperation mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts bietet die vhs Bochum am 1. Und 15. Oktober jeweils von 14 bis 16.15 Uhr die Radtour „Zwangsarbeiterlager in Bochum“ an.
Nach dem großen Interesse bei ihrem ersten Besuch, kommt Amineh Kakabaveh auf Einladung des Fritz Bauer Forums und der Rojava-Solidarität sowie mit Unterstützung des Kunstmuseum erneut nach Bochum. Sie ist eine schwedische Kurdin mit Wurzeln im Iran, wo sie als Sozialistin für die Rechte von Frauen und Minderheiten kämpfte. Auch im Iran sind etwa zwölf Millionen Kurd*innen der Unterdrückung durch das islamische Regime ausgesetzt. mehr…
Gibt es ein Ost-West-Gefälle beim Rechtsradikalismus in der BRD? Vieles deutet darauf hin: Bei den Bundestagswahl 2021 hatte die AFD im Westen hohe Wahlverluste, im Osten dagegen konnte sie bei den Direktmandaten kräftig zugewinnen. Verschiedenste faschistische Organisationen wie der III. Weg, eine Kleinstpartei mit klarer nationalsozialistischer Programmatik, sind in ostdeutschen Kleinstädten verankert. Aber dieser sog. ostdeutsche Rechtsradikalismus hat sich vielerorts erst durch massive Zuzüge aus dem Westen entfalten können.
Nach Informationen der Initiative Freibad Langendreer sollen bereits am kommenden Montag, 5. September, die Bagger anrücken um die Becken zuzuschütten. Um 12.00 Uhr wird sich die Bürgerinitiative mit einer Kranzniederlegung vor dem Freibad von diesem verabschieden. Weitere „Trauernde“ sind herzlich eingeladen.
Wie nicht anders zu erwarten, widersprechen die Grünen im Rat dem Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit, das seine Teilnahme an der 2. Bochumer Sozialkonferenz abgesagt hatte (wir berichteten). Die Grünen finden die Fokussierung auf ein einziges Thema (Leben im Alter gemeinsam gestalten), die das Bündnis kritisiert hatte, sinnvoll.
Der ADFC reagiert auf einen Bericht der WAZ vom 25. August „Nach Radunfall in Bochum: Kritik wegen Gefahrenstelle“. Der Radweg verläuft an dieser Stelle der Wittener Straße rot gepflastert direkt neben dem Gehweg. Auf Höhe der Hausnummer 101 wird er von einem Laternenmast versperrt, weshalb die rote Pflasterung hier bis an die Hauswand reicht. Einem 14-jährigen Radfahrer kam hier eine Fußgängerin in die Quere. Beim Ausweichen stürzte er auf die Straße. Eine Autofahrerin konnte nur durch eine Vollbremsung verhindern, den Jungen zu überfahren – bezahlte dies aber mit einem anderen Auto, das ihr ins Heck krachte.
Der Kinder- und Jugendring Bochum e. V. ruft erneut zu einer Stolperstein-Putzaktion vom 1. September bis zum 31. Oktober auf. Viele der 348 Stolpersteine in dieser Stadt seien seit der letzten Putzaktion wieder stark verschmutzt und kaum noch lesbar.
Der „Projektkurs Geschichte“ der Bochumer Hildegardis-Schule lädt zu einer Gedenkfeier zu Ehren der verfolgten Homosexuellen in Bochum am 26. August ein. Titel: „Love is Love – In Erinnerung an Hermann Hußmann etc.“
Das „Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ wird sich nicht an der 2. Bochumer Sozialkonferenz am 8. September beteiligen. Ursache ist die verengte Themenstellung der Stadt Bochum, die den aktuellen sozialen Herausforderungen nicht gerecht wird. Alleiniges Thema der Konferenz ist „Leben im Alter gemeinsam gestalten“. Wir dokumentieren hier den Offenen Brief, mit dem das Bündnis seine Nicht-Teilnahme gegenüber Oberbürgermeister Thomas Eiskirch begründet:
Werner Blumenthal wurde als Sohn jüdischer Kaufleute 1923 in Bochum geboren. Er überlebte die Nazizeit durch rechtzeitige Auswanderung. Erst nach dem Krieg kehrte er nach Deutschland zurück. Das Leben des Friedens- und Anti-AKW-Aktivisten ist jetzt als Buch erschienen.
Der Radschnellweg Ruhr RS1 wächst weiter. Einen weiteren Abschnitt hat die Stadt Bochum an der Unteren Stahlindustrie heute zur Nutzung freigegeben. Nachdem in den vergangenen neun Monaten die Windhausstraße und der südliche Teil der Stahlhauser Straße zur Fahrradstraße umgebaut wurden, ist der RS1 nun von der Bessemerstraße bis zum Anschluss in die Grünanlage im Westend, den „Grünen Rahmen“, parallel zur Stahlhauser Straße befahrbar. Der neueröffnete Abschnitt schafft auch eine Anbindung zum bereits bestehenden Geh- und Radweg „Parkband West“ im Grünzug. Damit gibt es einen direkten Weg für den Radverkehr bis zur Jahrhunderthalle und den Westpark.
Die Bochumer Linksfraktion fordert die Rathauskoalition aus SPD und Grünen sowie die Verwaltung auf, zügig substanzielle Schritte hin zu einer sozial-ökologischen Energiewende zu gehen. „Wann, wenn nicht jetzt, sollte der geeignete Zeitpunkt sein, um mit einer sozial-ökologischen Energiewende in Bochum zu beginnen“, findet Horst Hohmeier, Fraktionsvorsitzender der Bochumer LINKEN im Rat.
Seit Anfang April wird in der Bochumer Zivilgesellschaft dafür geworben, die Aktion „Bochum Rettet“ zu unterstützen. Ziel der Kampagne ist es, eine Patenschaft für das Seenotrettungsschiff SEA-EYE 4 von Sea-Eye e. V. zu übernehmen. Die Stadt Bochum hat dabei als Kommune beschlossen, jeden gespendeten Euro aus der Zivilgesellschaft bis zu einer Gesamthöhe von 30.000 € durch Mittel der Stadt zu verdoppeln. Dieses Ziel wurde in den drei Monaten des Kampagnenzeitraums weit übertroffen: Insgesamt sind somit über 60.000 € für die zivile Seenotrettung aus Bochum zusammengekommen, um das Sterben von Flüchtenden im Mittelmeer zu verhindern.
„Stadt für Alle“ begrüßt die Entscheidung des Rates der Stadt Bochum, die Realisierung des Projekts »Haus des Wissens« ungeachtet steigender Baukosten weiter zu verfolgen. Das „Haus des Wissens“ sei eine große Chance für die Neubelebung der Bochumer Innenstadt. Mit der räumlichen Neuordnung der Institutionen VHS, Stadtbücherei und UniverCity, könne nicht nur ein attraktiver Lern- und Begegnungsort entstehen, sondern auch ein öffentlicher Raum für demokratische Teilhabe.
Die Deutsche Bahn AG hat nach vier Monaten „Bochum Solidarisch“ verboten den Willkommensstand im Hbf für Menschen aus der Ukraine weiterzuführen und sich weiterhin im Bahnhof aufzuhalten. Offiziell wird dies mit der Versperrung von Fluchtwegen begründet.
Vom 09. bis 15.08 geht’s ab nach Hamburg zur Großaktion von Ende Gelände – für Klimagerechtigkeit, gegen neue Gas-Infrastrukturen! Für Menschen, die noch nicht genau wissen, was dort passiert, die mehr Infos brauchen, Anschluss finden wollen oder noch etwas Motivation brauchen, gibt es am Samstag, 16. Juli, um 19 Uhr im Sozialen Zentrum (Josephstraße 2) einen Mobi-Vortrag. Dort gibts dann alle wichtigen Infos, viele Ansprechpersonen und dazu leckeres veganes Essen. Um einen frischen Test wird gebeten. Mehr Infos auf dem Twitter-Kanal von Ende Gelände (@eg_bo).
Über den Stadtteilfonds Laer können Privatpersonen, Vereine und Initiativen Fördergelder für Projekte beantragen, die dem Stadtteil zu Gute kommen. Am Dienstag, 12. Juli 2022 findet auf den Stadt-Terrassen in der Alten Wittener Straße von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Werkstatt statt, bei der neue Ideen für den Stadtteilfonds entwickelt werden können.
Der Verein Kollektive Initiative e. V. gründet einen selbstverwalteten Kollektivbetriebs für Haushaltshilfe namens „Vereinte Kräfte“ in Bochum und Umgebung. Um das Gründungskapital für eine GmbH stemmen zu können, wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.
Am Samstag, den 25.06.2022, fand das erste SK Bochum 11 Soli-Turnier statt. Der kleine Verein aus der Bochumer C-Liga versuchte sich das erste Mal darin ein Turnier auszurichten und lud befreundete Mannschaften, sozialpolitische Gruppen und Damen- und Herrenteams aus dem organisierten Spielbetrieb zu einem entspannten Nachmittag an der Brelohstraße ein.
Wie funktioniert eigentlich eine Gangschaltung? Ist mein Fahrrad verkehrssicher? Wie plane ich eine Fahrradtour? Fragen wie diesen können Kinder und Jugendliche zusammen mit dem Mobilmacher Christoph Bast von der IFAK e. V. in den Sommerferien auf die Spur gehen.
In den sozialen Medien geistert seit kurzem eine Meldung durch den digitalen Blätterwald, wonach Schüler, die Geld für eine Schülerfahrkarte erhalten, die Differenz zwischen € 9,00 und dem regulären Preis an das Jobcenter bzw. den Sozialhilfeträger zu erstatten haben. Die „Sozialberatung Ruhr e. V.“ hält das für falsch und empfiehlt allen Betroffenen, Keine Erstattung zu leisten und nichts zu unterschreiben.
Bochum war Gauhauptstadt während des Faschismus, zahlreiche Gebäude aus dieser Zeit sind heute noch sichtbar. Einige davon sind bekannt und werden wieder genutzt; unbekannt und übersehen werden andere. In Kooperation mit der VHS lädt das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ zu einer Fahrradtour in der Bochumer Innenstadt zu unterschiedlichen Stationen, die die Unterdrückungspolitik des Faschismus widerspiegeln.
Im umstrittenen Bebauungsplanverfahren „Dietrich-Benking-Straße Ost“ findet zurzeit die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung fürchtet, es könne zu weiteren Flächenversiegelungen im Hiltroper Feld kommen und wiederholt seine Forderung, die Fläche auf ihre ökologische Wertigkeit und Klimarelevanz überprüfen zu lassen.
Seit der Rat im November 2017 das „Handlungskonzept Wohnen“ beschloss, hat sich der Wohnungsbau in Bochum deutlich belebt. Das selbstgesteckte Ziel von 800 Wohnungen jährlich wurde jedoch in keinem einzigen Jahr erreicht, 2021 waren es 660. Insbesondere die 200 angestrebten Sozalwohnungen wurden stets deutlich verfehlt. Hier sieht auch die IG bau ein Defizit und fordert, stärker auf Umbau zu setzen.
Das Haus des Wissens wird deutlich teurer. Die Linksfraktion hat sich intensiv mit den Kostensteigerungen befasst und offene Fragen von der Verwaltung beantworten lassen. Im Ergebnis sieht die Linksfraktion das Projekt weiter als großen Gewinn für Bochum an und setzt sich für eine zügige Umsetzung ein.
Die CDU im Bochumer Rat hat einen sogenannten „Ratsbürgerentscheid“ gefordert, um neu über das „Haus des Wissens“ zu entscheiden, das gegenüber dem Rathaus entstehen soll und dessen Kosten aus dem Ruder laufen. Das „Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung“ kann sich gar nicht genug wundern.