Ursachensuche zur leidigen Stagnation beim Schwimmbad Höntrop stößt auf Widerstand in der Verwaltung – Neue Chance auf aktuelle Informationen in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 7. März ab 15 Uhr.
Zu einer Lesung und Diskussion über die Proteste im Iran / in Kurdistan lädt der Bahnhof Langendreer am Freitag, den 3. März, um 19 Uhr ins Studio 108. Der Eintritt ist frei.
Der in Bochum sitzende Flüchtlingsrat NRW fordert eine ausnahmslos solidarische Flüchtlingspolitik nach dem Vorbild der Aufnahme von ukrainischen Schutzsuchenden.
Der Mieterverein Bochum (Brückstraße) macht am Thema Wohnen Interessierte darauf aufmerksam, dass die Stadt einen neuen Wohnungsmarktbericht vorgelegt hat. Auf 144 Seiten enthält der Bericht eine Fülle von Daten, Zahlen und Fakten über Baulandpreise, Neubautätigkeit, Mietentwicklung und Wohnungsnachfrage. Wer auch immer in Bochum vernünftige Wohnungspolitische Forderungen aufstellen will, findet hier die nötigen Fakten, um sie zu untermauern. mehr…
Die Gruppe von Migrantinnen und Migranten, die von den untragbaren Zuständen im Einbürgerngsbüro und der Ausländerbehörde betroffen sind und zur Demo am 9. 1. aufufen, stellt fest: »Die Stadt Bochum hat in einer Stellungnahme eingeräumt, dass es im Ausländerbüro mehr als 4.000 unbearbeitete Fälle gibt. Die Stadt teilt auf ihrer Webseite mit, dass „die Bearbeitungsdauer bei den Einbürgerungsverfahren zurzeit bei ungefähr 18 Monaten liegt.“ Unsere Erfahrung sagt, dass es in aller Regel noch länger dauert.
Keine Chance für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus: Azubis und Berufsschüler, die sich in Bochum gegen Diskriminierung einsetzen, sind preisverdächtig. Noch bis zum 16. Januar können sie beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitmachen. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin. Unter dem Motto „Mach’ meinen Kumpel nicht an!“ werden Projekte gesucht, die sich für ein solidarisches Miteinander im Job engagieren.
Die Speckschweiz – jenes Viertel zwischen Feldsieper Straße im Norden und Bahnlinie an der Technischen Hochschule Georg Agricola im Süden, Dorstener Straße im Westen und Herner Straße im Osten – gehört heute zu den beliebtesten Wohnvierteln in Bochum, nicht nur, aber auch wegen der Nähe zur Innenstadt. Was Viele, die heute gerne dort wohnen, nicht ahnen: Jeder Meter atmet Geschichte. Diese wurde jetzt näher untersucht von der „Geschichtsgruppe Speckschweiz“, einer 5-köpfigen Gruppe von langjährigen bis neu zugezogenen Speckschweizer:innen mit ausgeprägtem historischen Interesse. Herausgekommen ist dabei ein 90-seitiges Bändchen, das sich erstaunlich vergnüglich liest.
Die Stadt Bochum hat 200 Tagestickets für den ÖPNV auf Bochumer Stadtgebite an bodo e. V. übergeben, damit sie in der Advents- und Weihnachtszeit an Obdachlose verteil werden. Die Obdachlosenzeitschrift freut sich über die Sprende, wünscht sich aber noch mehr.
Im März ist es zu einem schweren Unfall auf der Dorstener Straße in der Nähe der Kreuzung mit der Hordeler Straße gekommen. Die Radwende Bochum hat daraufhin im Mai einen Antrag an die Stadt gestellt, auf der Dorstener Straße zwischen Poststraße und der Stadtgrenze Herne auf beiden Seiten temporäre Radwege auf der Fahrbahn einzurichten, um damit einen Betrag zur Verwirklichung der „Vision Zero“ in Bochum zu leisten.
Eine kleine Abordnung der Theatergruppe der OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West übergibt der Tafel Bochum und Wattenscheid Spenden in Höhe von 1100€, die am 16. und 17. November 2022 anlässlich der Aufführungen ihres neuen Theaterstücks „Die Einladung der Madame S.“ gesammelt werden konnten. Der Spendenerlös soll dem Projekt „Seniorenunterstützung“ zugutekommen, bei dem Senior*innen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht die Ausgabestellen erreichen können, mit Lebensmitteln beliefert werden.
Im Rahmen des Klima-Wochenendes im Bergbaumuseum diskutierten ein Dutzend Teilnehmer:innen im Workshop „Klima & Wohnen“ am Sonntag-Vormittag, wie sich die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum vereinbaren lässt mit den Zielen des Arten- und Klimaschutzes. Bochum gehört zu den 10 am dichtesten besiedelten Städten in Deutschland – wo auch immer gebaut wird, hat die weitere Flächenversiegelungen unerwünschte Folgen. Entsprechend wehren sich inzwischen 16 örtliche Initiativen gegen lokale Bauvorhaben, um ökologisch bedeutsame Freiflächen zu retten.
Das Polit-Cafè Azzoncao erinnert an die Ermordung des Antifaschisten Carlos Palomino heute vor 15 Jahren. Ein Graffitto an der Herrmannshöher erinnert an ihn und andere ermordete Antifaschisten.
Nachdem im Oktober ein Radfahrer in Bochum tödlich verunglückt ist, wenden sich die Radwende Bochum, der Radentscheid Bochum, ADFC Bochum und VCD Bochum – Gelsenkirchen – Herne in einem gemeinsamen Brief an OB Thomas Eiskirch.
Dass der Prozess zur Einführung von mehr Bürgerbeteiligung zwischen der Stadt Bochum einerseits und dem Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung und der Gruppe Stadt für Alle andererseits nach der Durchführung mehrerer „Akteursforen“, der Einigung auf eine „Vorhabenliste“ und dem Beschluss zur Nutzung der Software „Consul“ Ende 2021 ins Stocken geraten ist, hat einen Grund, und der heißt nicht „Corona“. Die Stadt hat den Prozess gestoppt, um sich zunächst verwaltungsintern darüber klar zu werden, wie sie sich Bürgerbeteiligung in Bochum vorstellt. Das bestätigte Thorsten Lumma, Leiter des Referats für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation bei der Podiumsdiskussion der Freundinnen und Freunde des Hallen- und Freibades Höntrop gestern Abend im Kolpinghaus Höntrop.
Das Frauenarchiv „ausZeiten“ lädt am morgigen Samstag um 15 Uhr zur Vorführung des feministischen Filmklassikers „Born in Flames“ im Bochumer Stadtarchiv, Wittener Straße 47, ein. Der Eintritt ist frei.
Wie verändert man die Welt? Rise Up, ab Do., 27.10. im endstation.kino zu sehen, sucht gemeinsam mit fünf außergewöhnlichen Menschen Antworten auf die verheerenden ökologischen, wirtschaftlichen und autoritären Entwicklungen unserer Zeit. Können die gewaltigen globalen Krisen der Gegenwart überhaupt noch bewältigt werden? Es heißt, dass jeder gesellschaftliche Fortschritt von mutigen Menschen erkämpft werden musste – doch wie ist ihnen das gelungen?
Am Samstag, 29. Oktober, bietet die Volkshochschule (VHS) in Kooperation mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts von 13 bis 16.30 Uhr eine Exkursion zum ehemaligen Zwangsarbeiterlager in der Bergener Straße an. Die Anmeldung muss allerdings heute noch erfolgen.
Einen ganzen Tag lang widmet sich am kommenden Samstag (22.10.) die Evangelische Stadtakademie dem Klima. Von 10 bis 18 Uhr stehen in der Quartiershalle der KoFabrik (Stühmeyerstraße 33) unter dem Thema „Mit der Klimakrise umgehen – von gelungener Bewusstmachung zu wirkungsvoller Umsetzung“ Impulsvorträge, Diskussionen und Workshops auf dem Programm.
Am heutigen Freitag, den 21.10.22, ab 15:30 sind Helfer:innen, Anwohner:innen und Unterstützer:innen eingeladen, die Haldi47 zu besuchen um bei Kuchen und Glühwein das Projekt und das Haus kennen zu lernen. Leider ist das Wetter nicht so toll.
Am Freitag, den 21.10., zeigt der Bahnhof Langendreer in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg Stiftung um 20.00 Uhr im endstation.kino den Film „Operation Moonbird“ über Seenotrettung aus der Luft. mehr…
Vonovia hat ihre Pläne für eine „reduzierte Bebauung“ des Grabelandes zwischen Brantropstraße, Holbeinstraße, Kaulbachstraße und Weitmarer Straße in Bärendorf in der Bezirksvertretung Südwest am 21.09.2022 vorgestellt. Laut dem Netzwerk für Bürgernahe Stadtentwicklung hat die Weitmarer Bürgerschaft hiervon aus der Lokalpresse und in der Bürgersprechstunde beim Bezirksbürgermeister erfahren. Die Tagesordnung zur Sitzung habe hierzu keinen Hinweis enthalten.
Den Krisen-Winter so mild wie möglich machen – dafür sollen möglichst viele Menschen aus Bochum jetzt auf die Straße gehen: Am kommenden Samstag (22. Oktober) gibt es eine zentrale Krisen-Kundgebung in Düsseldorf. Sie steht unter dem Motto: „Solidarisch durch die Krise“. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.
Die IG Metall trauert um ihren Zweiten Bevollmächtigten der Geschäftsstelle Ruhrgebiet Mitte, Kollegen und Freund Volker Strehl
* 02.05.1960 + 30.09.2022
Auch in diesem Jahr soll die 80-prozentige Stadttochter VBW (Vereinigte Bochumer Wohnstätten) 3 Mio. Euro Rendite an ihre Anteilseignerinnen auszahlen. Das hat der Bochumer Rat mit Mehrheit beschlossen. Die städtischen Anteile werden von den Stadtwerken und der Sparkasse gehalten, die als 100-prozentige Stadttöchter ihre Gewinne wiederum an die Stadt abführen. Knapp 20 % gehören der Vonovia, Europas größtem Wohnungskonzern, der börsennotiert ist.
Für Samstag den 01. 10. rufen verschiedene Bochumer Initiativen unter dem Motto „Gemeinsam bleibt’s warm – unsere Solidarität gegen ihre Krise“ zu einer Protestkundgebung auf. Die Veranstaltung findet um 15 Uhr auf dem Dr. Ruer-Platz statt.
Der „Initiativkreis Flüchtlingsarbeit Bochum“ kritisiert die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter in Turnhallen und sieht in dem Vorgehen der Stadt Bochum einen eindeutigen Bruch der Kinderrechtskonvention. Er fordert von der Stadt einen sofortigen Stopp der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Turnhallen. Zurzeit werden ca. 90 Kinder und Jugendliche, die in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Bochum registriert wurden, von der Stadt Bochum in Turnhallen untergebracht.