Am morgigen Montag, 19. Oktober, beginnt im Obergeschoss der Bochumer Zentralbücherei eine interaktive Ausstellung zum Thema „Anti-Feminismus“. Die Plakatausstellung lädt anhand von 11 Positionen nicht nur dazu ein, sich mit dem Thema zu beschäftigen, sondern spricht die Besucher*innen aktiv an und fordert zum Mitmachen und Meinungsaustausch auf.
Am 18. Oktober um 16 Uhr ist PD Dr. Silke Ötsch zu Gast beim 36. politischer Kaffeeklatsch von attac Bochum in der Quartiershalle der KoFabrik- wie immer bei Kaffee, Kuchen und guten Ideen. Der Eintritt ist frei.
In schneller Folge servieren Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider turbulente Geschichten, feinsinnige Verse und skurrile Pointen aus Wilhelm Buschs Schatztruhe. Sie sorgen für einen unterhaltsamen Abend rund um das Werk des großen Humoristen.
Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung übt Kritik an der Praxis der Verwaltung, mit beendeten Bebauungsplanverfahren umzugehen – oder besser gesagt: nicht umzugehen. Denn immer wieder kommt es vor, dass Bebauungspläne, die in der Öffentlichkeit kritisiert werden, klammheimlich eingestampft werden, ohne dass dies erkennbar kommuniziert wird.
Gegründet im Juli 2026 schafft Queer Collective Bochum einen Safer Space für queere Menschen in Bochum. Natürlich sind auch Allies, also Menschen, die queere Personen aktiv unterstützen und respektieren, herzlich willkommen.
Im Oktober findet dieses Jahr das DOXS Ruhr Filmfestival in der 14. Ausgabe statt, welches von Freund*innen der Realität organisiert wird. Los geht es am 9. Oktober um 20 Uhr mit einem Kurzfilabend im atelier automatique.
Im dritten Beitrag zur Bürgerbeteiligung beschäftigt sich bochum-gemeinsam.de mit Bürgerräten und betrachten Beispiele in den Kommunen Flensburg, Pinneberg und Köln, die dieses Konzept einsetzen. Mehr (externer Link)
Am Sonntag, den 04. Oktober, wird wieder gestöbert, gefeilscht, getrödelt und geschnackt! Von 15 bis 18 Uhr findet der nächste Quartiershallenflohmarkt statt. Alle sind eingeladen, vorbeizukommen, kleine Schätze zu entdecken, Nachbar*innen zu treffen und einen gemütlichen Sonntagnachmittag in der KoFabrik zu verbringen.
In seiner Interview-Reihe veröffentlich bochum-gemeinsam.de heute ein Gespräch der Radwende Bochum mit David Kohlrautz, Professor für Verkehrswesen, insbesondere Radverkehr, an der Hochschule Bochum.
Das dezentrale Kulturprogramm findet Freitagabend, 25.09.2026, an verschiedenen Orten in Bochum statt. Alle Veranstaltungsangebote sind kostenfrei & für Konferenzteilnehmende sowie für Interessierte aus der Stadtgesellschaft geöffnet. Die Organisatorinen vom Marie Jahoda Center schreiben: »Kommt vorbei, vernetzt euch und habt einen guten Abend zusammen!
In Kooperation mit der VHS bietet das Bündnis gegen Rechts seit ca. 5 Jahren Fahrradtouren zu Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum an. Die nächste Tour findet statt am 26. September.
Die Ratsfraktion Die Linke hat gestern im Ausschuss für Beteiligungen und Controlling (ABC) beantragt, drei Millionen Euro aus dem Gewinn der VBW in den Bau öffentlich geförderter Wohnungen zu investieren und nicht als Gewinne an die Eigentümerinnen Stadtwerke, Sparkasse und Vonovia auszuschütten. Der Bilanzgewinn beträgt 10.076.478,79 Euro. Die verbleibenden 7.076.478,79 Euro sollen wie vorgesehen den freien Rücklagen zugeführt werden.
25 Jahre nach dem sogenannten PISA-Schock befindet sich das deutsche Bildungssystem in einer tiefen strukturellen Krise. Der PISA-Schock von 2001 galt als Weckruf für grundlegende Reformen im deutschen Bildungssystem. Ein Vierteljahrhundert später zeigt sich jedoch: Viele der zentralen Probleme sind noch immer ungelöst oder haben sich weiter verschärft. Das Bündnis „Bildungswende JETZT!“ ruft für den 19. September zu einem Protesttag auf. In Bochum startet um 12 Uhr eine Demo am Hauptbahnhof und endet mit einer Schlusskundgebung um 13 Uhr am Rathaus.
Der Naturschutzbeirat hat sich einstimmig gegen die von der Verwaltung vorgeschlagene Osterweiterung des Technologiequartiers ausgesprochen. Dazu erreicht uns eine Stellungnahme des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung:
Die Linke im Rat der Stadt Bochum fordert eine Überprüfung der Befugnisse und Ausstattung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD). Der KOD verfügt über polizeiähnliche Befugnisse wie Platzverweise, Durchsuchungen und Ingewahrsamnahme und ist zudem mit Handfesseln und Einsatzstöcken ausgestattet.
In zweiten Beitrag der kleinen Serie zu Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie beschäftigt sich bochum-gemeinsam.de mit der Stadt Lüneburg. Die Hansestadt hat einen zukunftsorientierten nachhaltigen urbanen Mobilitätsplan (kurz NUMP) entwickelt, der sich an den europäischen SUMP-Richtlinien (Sustainable Urban Mobility Plan) orientiert. Mehr (externer Link)
Das Bochumer Fritz Bauer Forum lädt zu einer Gesprächsrunde mit Bodo Ramelow (Vizepräsident des Deutschen Bundestags), Jens-Christian Wagner (Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora) und der Autorin Nora Kersting über ihr Buch Architektur als Zeugin ein.
Am 10. September stellt der Völkerrechtler Gerd Hankel sein neues Buch „Völkermord – Überlegungen zu einem umkämpften Begriff“ im Bochumer Fritz Bauer Forum vor.
Das Germanenviertel bietet Raum für neue Ideen: Mit dem Quartiersfonds Germanenviertel stehen insgesamt 40.000 Euro der Bezirksvertretung Wattenscheid zur Verfügung, um Projekte und Aktionen zu fördern, die Außenflächen im Quartier attraktiver machen und das nachbarschaftliche Engagement stärken. Noch bis zum 18. September können Interessierte Anträge bei der Stadt Bochum einreichen. Alle Informationen zum Fördergebiet, zu den Förderbedingungen sowie das Antragsformular stehen online zur Verfügung unter: www.bochum-mitgestalten.de/Quartiersfonds-Germanenviertel.
Die Volkshochschule Bochum (vhs) lädt zu dem kostenlosen Workshop „Mach dich fit: Demokratie leicht gemacht mit dem Demokratie-Fitness-Training“ ein. Im Kurs lernen die Teilnehmenden, dass ihnen Demokratie immer dann begegnet, wenn etwas miteinander ausgehandelt oder gemeinsam entschieden wird. Wie Muskeln, die durch Training stärker werden, bedarf Demokratiefähigkeit des Trainings.
Auf bochum-gemeinsam.de startet eine kleine Serie über Beispiele zu Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie. Es geht los in unserem Nachbarland Österreich, in Wien. Externer Link.
Diskussionen über Kunst und Kultur verhandeln oft ihre wirtschaftlichen Nöte und prekäre öffentliche Förderung, sprechen über Krisen und Kosten, manchmal auch im Besonderen über die Nöte der Freien Szene, doch viel zu selten über jene positive und kraftvolle Verbindung zwischen Freiheit, Kunst und Gesellschaft, die so wesentlich ist für eine Demokratie. Ihre Relevanz für gesellschaftliche Entwicklungen wird immer weniger anerkannt und gefördert, die Kunst muss sich rechtfertigen, rechnen, muss sich verteidigen – so wie die Demokratie selber sich verteidigen muss gegen rechtsextreme Angriffe. Doch Kunst und Kultur ist relevant, nicht „nice to have“, sondern wesentliche Säule der Gesellschaft. Einer demokratischen Gesellschaft, wollte ich gerade schreiben, doch das stimmt nicht. Denn auch autoritäre, faschistische Staaten nutzen Kunst für ihre Narrative. Der Faschismus in Deutschland instrumentalisierte Kulturpolitik aggressiv für ihre Zwecke und Propaganda, prägte den Begriff „Entartete Kunst“ und verbot damit Ästhetiken und Denkweisen.
Am Dienstag, 1. September, startet der diesjährige Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC. Dabei wird bewertet, wie fahrradfreundlich Bochum bereits ist. Die Teilnehmenden können einen Online-Fragebogen unter https://fkt.adfc.de/ ausfüllen und Meinung zu folgenden Themen äußern: Was läuft gut? Wo sind noch Verbesserungen erforderlich? Wird genug für den Radverkehr getan? Dieses Jahr liegt ein gesonderter Fokus auf Kindern und Jugendlichen.
Nach Ansicht der Linken Ratsfraktion spitzt sich die Situation des Bochumer Taxigewerbes weiter zu. »Trotzdem hat die Stadt bislang keine Entscheidung über die Einführung von Mindestbeförderungsentgelten für Mietwagen getroffen. Während andere Städte längst handeln, verweist Bochum weiterhin auf eine laufende fachliche Prüfung.
Hallo zusammen, mein Name ist Aichard Hoffmann und ich bin bei Attac Bochum aktiv. Ich finde es großartig, wie ihr als Lebenslaute-Aktion es geschafft habt, in dieser Woche das Thema Enteignung als Element unserer Verfassung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Vielen, vielen Dank dafür. Enteignung ist ja eine Forderung, die man seit ein paar Jahren immer öfter hört, wenn es um große Wohnungsunternehmen geht. Da war der erfolgreiche Volksentscheid „enteignet Deutsche Wohnen“ in Berlin, den der CDU-SPD-Senat bis heute nicht umgesetzt hat. Und nun versuchen die Verfassungsfeinde in der Bundes-CDU und -SPD, vor der nächsten Berliner Landtagswahl noch schnell ein Gesetz zu erlassen, dass Enteignungen fast unmöglich machen soll.
Die Absage der Stadt Bochum des im Kunstmuseum geplanten Konzerts von „Lebenslaute“ hat dem Happening heute Abend einen regelrechten Popularitätsschub verliehen. Gut 200 Zuschauer:innen lauschten den Klängen des Orchesters, das nicht im, sondern neben dem Kunstmuseum Werke von Joseph Haydn über Clara Schumann und Bertolt Brecht bis zum „Baggerführer Willibald“ von Dieter Süverkrüp intonierte.
Die Absage des heute Abend im Kunstmuseum geplanten Konzerts „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ des Orchesters „Lebenslaute“ durch die Stadt Bochum schlägt weiter Wellen. Die Ratsfraktion Die Linke hat dazu eine Anfrage im Ausschuss Kultur & Tourismus gestellt. Das Konzert findet wie geplant um 19 Uhr statt – allerdings nicht im, sondern vor dem Kunstmuseum auf dem Goetheplatz.
Vom 22. Juni bis 24. Juli 2026 hat die Verwaltung der Öffentlichkeit ihre Ideen für die Umgestaltung der Rottstraße vorgestellt. Mobile „Stadt-Terrassen“ boten einen Treffpunkt, um vor Ort die vorgeschlagenen Veränderungen kennenzulernen.
Die Absage des Konzerts „Viva la musica – enteignet Vonovia“, das für den 7. August im Kunstmuseum geplant war, stößt auf heftige Kritik. Die Linke Ratsfraktion spricht von Zensur, die attac-Stadtgruppe Bochum kritisiert die Unterdrückung einer notwendigen Diskussion. Das Konzert sollte die Rolle großer Wohnungsunternehmen bei der immer schärferen Wohnungsnot zur Diskussion stellen.