Am Donnerstag, den 19.05. 2022 hat in kleiner Runde das erste Treffen unter dem Titel „Leben gab es (nicht) nur in der Revolte – vor und seit 40 Jahren…“ stattgefunden.
Dabei waren sich die Teilnehmer:innen über das gemeinsame Bedürfnis nach Austausch genauso einige, wie über die Sorgen und Probleme, die sie in ihrem Engagement umtreiben.
Der Mieterverein Bochum fühlt sich durch die neuen Zahlen der Stadt zum Bindungsauslauf von Sozialwohnungen in seinen schlimmsten Befürchtungen bestätigt. 2017 war mit dem Handlungskonzept Wohnen der Neubau von 200 Sozialwohnungen jährlich beschlossen worden. Dies sollte den jährlichen Bindungsauslauf von ca. 180 Sozialwohnungen kompensieren und so den ohnehin geringen Restbestand im preisgebundenen Wohnungssektor stabilisieren. Das hat nie funktioniert – die tatsächliche Zahl der Fertigstellungen betrug seither im Schnitt 58. Jetzt kommt auch noch heraus, dass die Bindungsausläufe damals weit unterschätzt wurden. Statt 180 pro Jahr sind es rund 450. Damit ist klar, dass der Sozialwohnungsbestand in Bochum weiterhin dramatisch sinken wird.
bANDISTA ist ein 2006 gegründetes Musik-Kollektiv aus Istanbul. COMPANIA BATACLAN ist eine 6-köpfige Band aus NRW. Zusammen spielen sie am Samstag, 14. Mai um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer (Halle). Die Karten kosten im Vorverkauf und ermäßigt 15 €, an der Abendkasse 18 €. Die Ankündigung: »Das Wort bANDISTA, Wortspiel eines 2006 gegründeten Musiker*innen-Kollektivs, bedeutet im ursprünglichen Sinne Bando Istanbul. mehr…
Anlässlich der Landtagswahlen in NRW ruft Fridays for Future am 06. Mai um 14 Uhr zu einer Laufdemo unter dem Motto „NRW genug verwüstet“ durch die Bochumer Innenstadt auf, um für eine klimagerechte Politik zu protestieren.
Dass kritische Aktionär:innen, Mieterinitiativen und Mietervereine die Aktionärsversammlung börsennotierter Wohnungskonzerne nutzen, um gegen die Geschäftspolitik dieser renditeorientierten Großvermieterinnen zu protestieren, gibt es schon ein paar Jahre. In diesem Jahr wurde allerdings in Bochum eine neue Ebene des Protestes erreicht. Am heutigen Nachmittag zogen bis zu 500 Demonstrant:innen durch die Innenstadt und bis zur Vonovia-Zentrale an der Universitätsstraße.
Oder auch: Wie verhindern wir den Systemkollaps? Unter diesem Motto stand die Auftakt-Podiumsdiskussion des 2. bundesweiten Mietenstopp-Gipfels, der an diesem Wochenende im Bahnhof Langendreer stattfindet. Zwei Stunden lang diskutierten „prominente“ Teilnehmer:innen des Gipfels vor und mit über 50 Zuschauer:innen, wie die seit Jahren steigenden Mieten endlich in den Griff zu kriegen sind.
Bochum erwartet ein wichtiges mietpolitisches Wochenende. André Juffern, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbunds NRW, bezeichnete Bochum bereits als „Hauptstadt des Mieterschutzes“. Da ist zum einen der Mietenstopp-Gipfel im Bahnhof Langendreer von Freitag bis Sonntag, zum anderen die NoVonovia Aktionstage.
Das gesamte Programm kann hier nachgelesen werden. mehr…
Die Stadtverwaltung hat die langen angekündigten Planungen zum Umbau des Vorbehaltsstraßennetzes veröffentlicht. Von diesen Planungen hängt ab, inwieweit Tempo-30 eingerichtet werden kann, denn auf Vorbehaltsstraßen ist die Anordnung von Tempo 30 nur in Ausnahmefällen möglich. Die Radwende hat einiges an Kritik an den geplanten Änderungen.
Für das kommende Schuljahr 2022/23 mussten erneut 116 Anmeldungen für die fünften Klassen an den Bochumer Gesamtschulen negativ beschieden wurden. Allein an der Wattenscheider Maria Sibylla Merian-Gesamtschule gab es 42 Abweisungen. Insgesamt haben 233 Kinder keinen Platz an ihrer Wunschschule erhalten. Das sorgt für Kritik bei der Linksfraktion.
Da die Wasserwelten auf ihrer Webseite eine Informationsveranstaltung zur Zukunft des Freibades Langendreer angekündigt hatten, wundert sich die Initiative „Das Freibad Langendreer darf nicht ‚baden‘ gehen!“ darüber, dass sich die über 100 Menschen, die der Einladung gefolgt waren, am 29. 3. plötzlich in einem Workshop für die Gestaltung der Ersatzfläche wiederfanden.
Die Linksfraktion hat im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales in einem ausführlichen Änderungsantrag eine stärkere und passgenaue Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen von „Bochum solidarisch“ am Infopoint im Hauptbahnhof beantragt. Die Mehrheit des Ausschusses hat dies abgelehnt.
Um jungen Menschen Gelegenheit zu geben, mit den Direktkandidat_innen der demokratischen Parteien für die Landtagswahl am 15. Mai 2022 über ihre Wünsche und Forderungen ins Gespräch zu kommen, laden die AGOT und der Kinder- und Jugendring am Donnerstag, 07. April 2022 um 18.00 Uhr im Gemeindezentrum & OT-Weitmar zu einer Wahlveranstaltung ein. 16 Kandidat_innen von SPD, CDU, Grüne, FDP, Linke und „Die Partei“ haben ihr Kommen zugesagt.
Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung hat heute mit einer Kundgebung an der Rathausglocke des Schicksals der Bochumer Bürgerbegehren gedacht. Vor dem Radentscheid gab es bereits vier andere, und in keinem Einzigen davon konnten die Initiator:innen ihre Anliegen durchsetzen. Moderator Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt (Foto) nannte Bochum „die Stadt, in der Bürgerbegehren nicht erfolgreich sein dürfen“,
Bochum solidarisch organisiert nicht nur den Refugee-Welcome-Stand am Hbf, sondern einige von ihnen organisieren auch Montagsmahnwachen gegen den Krieg (im Nachgang nach der Demonstration) solange dieser andauert. Diese finden immer Montags vor dem Hbf um 18 Uhr statt. Hier der Aufruf.
Unter diesem Slogan wird in Bochum eine Initiative in den Landtagswahlkampf eingreifen. Träger der Kampagne sind die Gewerkschaften, der Kinder- und Jugendring und das Bündnis gegen Rechts. Das Ganze startet mit einer Auftaktveranstaltung am Mittwoch, den 30. März um 17 Uhr auf der Bühne im Bermuda-Dreieck.
Die Bochumer attac-Gruppe sieht bei der Stadt Bochum eine traurige Tradition im Austricksen von Bürgerbegehren. Sie erinnert daran, wie das von ihr maßgeblich mit getragene Bürgerbegehren gegen den Cross-Border-Deal von der Stadt übergangen wurde. Auch die Arroganz, mit der die Stadt das Schwimmbad in der Innenstadt gegen den Wunsch von mehreren 10 Tausend Bürger:innen abreißen ließ, sei unvergessen.
Der Kinder- und Jugendring will mit verschiedenen Aktionen dafür sorgen, dass sich junge Menschen in den Landtagswahlkampf einmischen können und dass auch ihre Wünsche und Sorgen gehört werden.
Im Streit um die vom Rat inzwischen beschlossene Stillegung des Freibads Höntrop hat sich der Vorsitzende der Freundinnen und Freunde des Hallenfreibads Höntrop e. V., Stefan Wolf, in einem offenen Brief an den SPD-Fraktionsvorsitzenden Burkhart Jentsch gewand. Darin fordert er, die strittige Frage durch einen sogenannten Ratsbürgerentscheid zu entscheiden. Dabei handelt es sich um eine Frage, die auf Beschluss des Rates den Bürgerinnen und Bürgern zur Entscheidung vorgelegt wird. Diese müssen dafür also nicht erst Unterschriften sammeln. Problem: Der Rat muss die Entscheidung sozusagen freiwillig an die Bürgerinnen und Bürger delegieren.
Am Mittwoch, den 23.03. um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zusammen mit dem ADFC Bochum, dem RadEntscheid, der Radwende und der Rosa Luxemburg-Stiftung NRW zu Lesung & Gespräch mit der Hamburger Bloggerin, Autorin und Mobilitätsexpertin Katja Diehl ein, die ihr aktuelles Buch „Autokorrektur – Mobilität für eine lebenswerte Welt“ vorstellen wird.
Bei ihrer gemeinsamen Konferenz haben die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL sich intensiv mit denaktuellen Bedingungen geflüchteter Menschen in Deutschland auseinandergesetzt. Insbesondere der brutale Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zwingt mehrere Millionen Menschen zur Flucht.
In der anhaltenden Debatte um die von der rotgrünen Koalition im Bochumer Rathaus ins Spiel gebrachten Freigabe von Parkwegen für Radfahrer:innen hat sich die Bochumer Radwende zu Wort gemeldet. Sie fordert zu rücksichtsvollem Verhalten aller Verkehrsteilnehmer:innen auf, fordert aber auch getrennte Fuß und Radwege.
Die Aktiven der Bürgerinitiative zum Erhalt des Freibads Langendreer haben mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Sie sammeln nicht nur per Online-Petition, sondern auch an Infotischen im Bochumer Osten. Unterstützung kommt von der Linksfraktion, die sich für den Erhalt aller Bäder stark macht. Die Grünen hingegen halten am Bäderbeschluss vom vergangenen November fest.
»Du wünschst dir Verbündete, um gegen Umweltzerstörung und für ein gutes Leben für alle und überall zu kämpfen? Ende Gelände Bochum sucht Mitstreiter*innen! Wir sind eine Klimagerechtigkeitsgruppe aus Bochum und Teil des Ende Gelände Aktionsbündnisses. Antikapitalistisch, antikolonialistisch, antifaschistisch und antihierarchisch organisiert – gegen Bullen, Staat und Patriarchat! Wir beschäftigen uns mit Kohle, Erdgas, Rechtsextremismus, und was das linksgrün-versiffte Herz noch so begehrt. Am 14.02. veranstalten wir um 18h30 ein unverkrampftes, digitales Kennenlern-Treffen. Wenn du Interesse hast, dann schreib uns per Twitter oder eMail an und wir schicken dir die Zugangsdaten! Wir freuen uns auf dich.
Twitter: @eg__bo
eMail: bochum@ende-gelaende.org «
Die Verwaltung stellt den mittlerweile eingeführten Klima-Check in den kommenden Sitzungen den Gremien der Stadt vor. Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung begrüßt dies, meint aber: Wer Menschen mitnehmen will, muss sie auch beteiligen. Für das Netzwerk erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Vorstellung des Klima-Checks in den Gremien der Stadt Bochum:
Zum siebten Mal laden das antifaschistische Kollektiv non a parole und das Bochumer Bündnis gegen Rechts zur Gedenkaktion am Internationalen Holocaust-Gedenktag ein.
Am Donnerstag, den 27. Januar 2022 erinnern die Gruppen an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtsungslagers Auschwitz durch die Rote Armee.
Die Diskussionen um die Schließung der Freibäder in Langendreer und Höntrop reißen nicht ab. Noch gibt es in Bochum derzeit sieben städtische Schwimmbäder (Hallen- und Freibäder). Doch das könnte sich bald ändern. Für das Netzwerk „Stadt für Alle“ zeigt die Diskussion, wie nötig städtische Infrastruktur ist.
Heute vor drei Jahren demonstrierten erstmals Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Fridays for Future“-Bewegung (fff) für effektiven Klimaschutz. Dr. Ingo Franke vom Arbeitskreis Umweltschutz (AKU) hat die ersten Demos organisiert und erinnert an die Anfänge.
Die Stadtgestalter fühlen sich bei ihrem schon 2015 gemachten Vorschlag, den „hässlichsten Platz der Stadt“, den August-Bebel-Platz im Herzen von Wattenscheid, autofrei zu gestalten, durch ein jetzt vorliegendes Gutachten bestätigt.