Zum 21.05.2026 laden die Naturfreunde um 19:30 in das NaturFreundeZentrum, Hohe Eiche 20, 44892 Bochum ein.
»Bochum soll für alle Menschen nachhaltiger und lebenswerter gestaltet sein. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es einen Plan. Dieser Plan ist die Nachhaltigkeitsstrategie Bochum. In Ergänzung zur Bochum Strategie dient sie als Wegweiser für die ganze Stadt und bietet einen umfassenden Handlungsrahmen, um das Leben in Bochum noch klimafreundlicher zu gestalten.
Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad im Alltag, diskutieren über sichere Radwege und setzen sich für eine lebenswertere Stadt ein. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bochum mit seinen 1150 Mitgliedern begleitet diese Entwicklung seit vielen Jahren aktiv und engagiert sich ehrenamtlich für bessere Bedingungen im Radverkehr.
Seit Dezember 2025 unterstützen das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste und die Stadt Bochum die Provenienz- (Herkunfts-)forschung am Kunstmuseum Bochum. Mittwoch, 20. Mai, um 19 Uhr informiert das Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, über das Forschungsprojekt. Nach Angaben aus dem Haus ermöglicht es eine grundlegende Erforschung der Provenienz der Werke in der Sammlung des Kunstmuseums. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Der „NRW-Appell für ein AfD -Verbot“ hat das Ziel erreicht: »In nur 3 Monaten hat ein Netzwerk von 120 Organisationen und Bündnissen gegen Rechts in NRW 100 000 Unterschriften gesammelt, zwei Monate vor der geplanten Übergabe der Petition. Ziel des NRW Appells: Die NRW-Landesregierung soll sich im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AFD einsetzen.
50 Jahre sandinistische Revolution und internationale Solidarität
Im Bahnhof Langendreer findet eine Veranstaltung zu Nicaragua statt, die sich nicht nur mit der Entwicklung in Nicaragua beschäftigt, sondern auch mit der Geschichte der Solidaritätsbewegung hier. »Bei dieser multimedialen Lesung wird das Buch „Sandinistische Revolution und internationale Solidarität – Kontinuitäten und Brüche einer fünfzigjährigen Beziehung“ vorgestellt. Es befragt Akteur*innen der 80er Jahre, junge Aktivist*innen von heute, ex-Sandinist*innen, Feminist*innen, Bäuer*innen, Menschenrechts- und Umweltakteure aus Nicaragua und Deutschland:
Nächsten Mittwoch, den 20. Mai, findet im Bahnhof Langendreer das siebte „Tatort Jazz“-Konzert statt. Es widmet sich dem US-amerikanischer Musiker und Songwriter Paul Simon, der 1957 mit Art Garfunkel das Duo Simon & Garfunkel bildete, für das er Songs wie „The Sound of Silence“ und „Mrs. Robinson“. schrieb. In seiner späteren Solokarriere landete er Hits wie „Graceland“, „50 Ways To Leave Your Lover“ oder „You Can Call Me Al“.
Die Antifaschistische Linke Bochum berichtet unter der Überschrift „David Böhle – vom Provokateur zum AfD-Mitarbeiter“ über Profilierungsstreitereien in der Bochumer AFD. Einige Jugendfunktionäre aus dem Umfeld des Dortmunder AfD Bundestagsabgeordneten Helfrich (das „freundliche Gesicht des NS“) versuchen, den örtlichen Kreisverband auf Höcke Kurs zu bringen. Am 1. Mai marschierten sie mit einigen auswärtigen Nazis im linken Szenetreff „Neuland“ auf. Sie wurden rausgeschmissen und liefen dann zum nächsten linken Treffpunkt, zur Zanke. Die war geschlossen. Der ultrarechte Haufen produzierte ein Gruppen-Foto vor dem Gebäude und verschwand. Zum ausführlichen Bericht im Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert über das Lange Wochenende im LWL-Museum Zeche Hannover: »Führungen und freies Spielen auf der Zeche Knirps erwartet die Besucherinnen und Besucher am „langen Wochenende“ im LWL-Museum Zeche Hannover.
Die Ratsfraktion Die Linke hält die Zweifel des Sprechers der Ratsgruppe FDP-UWG:WAT, Felix Haltt (FDP) an der Rechtmäßigkeit der Wahl der Ausschüsse für unbegründet. Diese waren in dem heute erschienenen Bericht im Lokalteil der WAZ veröffentlich worden. Die Ratsfraktion Die Linke schreibt dazu: »Keinesfalls habe es zu „Verwerfungen“ geführt, weil die Ratsfraktion Die Linke wieder jeweils zwei Sitze in den Ausschüssen bekommt. Dazu der Fraktionssprecher Horst Hohmeier:
Im Kino Endstation stehen am kommenden Wochenende und auch zu Beginn der kommenden Woche eine Reihe sehenswerter Filme auf dem Programm. Am Samstag „Bergfahrt-Reise zu den Riesen“ und „Das Drama“ (auch an weiteren Tagen), am Sonntag 17. Mai und am Donnerstag, 21. Mai „Celluloid Golem Kurzfilme“ und dann am Montag 18. Mai „Brazil“ und am Dienstag „Mein Onkel“. Hier die Informationen zu den Filmen:
Die „Klare Linie gegen Rechts.“ lädt am Freitag, 15.5.2026 um 19:30 ins Alsenwohnzimmer zu einem Vortrag ein: »Was hat es mit einem zu tun, wenn in neurechten Kreisen über Carl Schmitt und Außenpolitik diskutiert wird? Was, wenn die AfD in der Bildungspolitik eine „patriotische Erziehung“ fordert oder die Kulturpolitik wieder „deutscher“ werden soll?
Unter dem Motto „Wenn Gleichstellung gewinnt, gewinnen wir alle“ findet am Dienstag, 19. Mai, von 9.30 bis 15 Uhr in der Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, eine Veranstaltung des Netzwerks „Besser miteinander – Bochumer Arbeitgebende gegen Diskriminierung“ statt und zum Inhalt heißt es: »In diesem Jahr liegt der Fokus auf den Themen Antifeminismus und Online-Radikalisierung. Anmeldungen sind unter www.bochum.de/Referat-fuer-Gleichstellung-Familie-und-Inklusion/Besser-miteinander erforderlich.
Auf Einladung des Straßenmagazins „bodo“ trafen sich am Freitag und Samstag 70 Delegierte von 20 Straßenzeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Bochumer KoFabrik. Die Redaktion von bodo berichtet: [Die Delegierten] »diskutierten die Rolle des Straßenzeitungsnetzwerks INSP bei der Bekämpfung der Wohnungslosigkeitskrise und die Herausforderungen für freien Journalismus und soziale Arbeit in Zeiten von Rechtsverschiebung und Sozialabbau.
Gestern fand bei schönstem Wetter und mit vielen Besuchern das antifaschistische Straßenfest vor der KoFabrik statt. Den Auftakt dazu bildete eine lebendige und lautstarke Demonstration vom Hauptbahnhof zur Stühmeyerstr. .
Der Bochumer Kinder-und Jugendring und das Bündnis gegen Rechts haben am 8. Mai bei dem traditionelle Rundgang auf dem Hauptfriedhof am Freigrafendamm an den 81. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus erinnert. Uli Borchers vom Bündnis gegen Rechts führte in seiner Begrüßungsrede noch einmal vor Augen, dass allein auf diesem Friedhof 1800 Zwangsarbeiter:innen beerdigt sind. (Das Redeskript)
Was die Bochumer Lokalredaktion der WAZ seit zweieinhalb Wochen über die Zustände im Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt publik macht und hoffentlich weiter tut, ist skandalös. Obszöne Sprüche über ihre Körper und das regelmäßige Begrabschen weiblicher Mitarbeiter, Praktikantin mit Handschellen an die Heizung gefesselt, rassistische Chats unterlegt mit Hitler-Bildern, bewusst provokantes und erniedrigendes Verhalten vorzugsweise gegenüber muslimischen Männern, begleitet von homophoben Beleidigungen die Messerattacke auf einen Kollegen unter der Dusche.
Sebastian: Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde, wir stehen heute hier am 8. Mai – dem Tag der Befreiung. Vor 81 Jahren endete die nationalsozialistische Terrorherrschaft. Für Millionen Menschen bedeutete dieser Tag das Ende von Krieg, Verfolgung, Konzentrationslagern und Zwangsarbeit. Der 8. Mai erinnert uns aber nicht nur an das Ende des Nationalsozialismus. Er erinnert uns auch daran, wie schnell Demokratie verloren gehen kann. Und genau deshalb stehen wir heute als Gewerkschaftsjugend hier. Denn Gewerkschaften waren für die Nazis von Anfang an Feinde. Warum? Weil freie Gewerkschaften für Solidarität stehen. Für Mitbestimmung. Für gleiche Rechte. Für die Idee, dass Menschen gemeinsam stärker sind als Angst und Spaltung.
8. Mai 2026 – 81. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg
Liebe Anwesende!
Vor den Gräbern für die in Bochum umgekommenen Zwangsarbeiter sind wir hier an der Gedenkstätte für die von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfern angekommen. Vielfach hatten Widerstandskämpfer Kontakte zu Zwangsarbeitern, vor allem in den Betrieben, gesucht. Sie waren sich einig in ihrer Gegnerschaft zu Hitler und dem Naziregime. Sie wollten ein Ende des Krieges.
am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa durch die vollständige bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Wir feiern heute 81 Jahre Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus, das Ende des größten Blutvergießens der Weltgeschichte und die Rettung der europäischen Juden vor der vollständigen Vernichtung. Im Zweitem Weltkrieg haben 60 Millionen Menschen ihr Leben verloren, fast die Hälfte davon waren Zivilisten. Jeder Zehnte war Jude. Am stärksten betroffen waren die Sowjetunion und die Rote Armee.
8. Mai 2026:AN WEN ERINNERN WIR?WEM GILT UNSER GEDENKEN?
Wir erinnern an die Menschen, die in Bochum zur Zwangsarbeit gezwungen wurden, Zivilisten, Kriegsgefangene, politische Häftlinge, jüdische Häftlinge. Wir gedenken der Menschen, die im politischen Widerstand waren und hingerichtet wurden. Nach einem Bericht der Gestapo vom 10.April 1939 waren ca.112.000 politisch Verurteilte und ca. 300.000 Widerstandskämpfer in Haft (Quelle:Schriftenreihe der Demokratischen Aktion anlässlich der „Ausstellung antifaschistischer Widerstand 1933-1945“ 1971 München).
Das Bezirksjugendwerk der AWO lädt am Montag, den 18. Mai um 19.30 Uhr in der Zanke zu einem Vortrag ein: »Im ehemaligen Jugoslawien, das nach dem Bruch mit Stalin eine bis heute einzigartige Richtung der staatlich forcierten Arbeiterselbstverwaltung einschlug, entwickelte sich auch eine neue Art, Marx zu interpretieren.
Es ist Mai und natürlich gibt es wieder ein anti-ableistisches Cafe: »Dieses findet wie immer am 3. Freitag, also dieses Mal am 15.05 um 18:30 Uhr statt. Wie immer im schnuckligen Cafe Fluid in der Große Beckstraße 12, in Bochum. Dieses Mal haben wir kein übergeordnetes Thema, sondern treffen uns einfach nur zum entspannten Quatschen, Tee-trinken und Anti-ablesieren.
Der Rat von Unten lädt zu einem weiteren Bildungstag ein zu feministische-antimilitaristische Organisierung in der Geschichte und ihre aktuellen Bezüge: »In der europäischen Friedensbewegung zur Zeit des Kalten Kriegs, besonders in ihrer Hochphase der 80er/90er Jahre, war die feministische Organisierung nicht wegzudenken. Frauen vereinten sich unter der sogenannten Frauenfriedensbewegung, organisierten sich und entwickelten eigene feministische Perspektiven auf Krieg und Frieden.
Im Rahmen des Internationalen Figurentheater Festivals gibt es am 16. und 17.Mai einen Themenschwerpunkt zu „Vergemeinschaften/ Commoning“: »Das Fidena Festivals ist ein internationales Festival für Figurentheater, das seit 1958 in Bochum und der Region stattfindet und künstlerische, gesellschaftliche und politische Diskurse miteinander verbindet. Link zum Programm
Am Mittwoch (13.5. 18 Uhr) ist im endstation Kino der zweite Film der Reihe „Film und Frauenrechte“ zu sehen, die dieses Jahr erneut in Kooperation zwischen der Ruhr-Uni, Amnesty International und dem endstation Kino stattfindet. „The Great India Kitchen“ erzählt die Geschichte einer frisch verheirateten Frau, die nach einer arrangierten Ehe im südindischen Kerala im patriarchalen Haushalt der Schwiegereltern lebt. Bald besteht ihr Alltag nur noch aus Kochen, Putzen und Demütigungen, bis sie es nicht mehr aushält und daraus ausbricht. Der Eintritt ist frei, im Anschluss an den Film findet ein Filmgespräch statt.
Der Ernährungsrat Bochum (EssBo) organisiert für den kommenden Samstag eine Tour durch den Stadtpark: »Führung durch den Stadtpark mit Christoph Wieschus Samstag, 16.05.2026, 15.00 – 17.00 Uhr im Stadtpark Bochum
Die Fraktion Die Linke hat einen Antrag für einen jährlichen Konnexitätsbericht in den Bochumer Stadtrat eingebracht. Ziel ist mehr Transparenz darüber, welche Kosten durch gesetzliche Pflichtaufgaben entstehen und in welchem Umfang diese tatsächlich durch Bund und Land finanziert werden. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage der Bochum, die sich weiter verschärft.
Lorenz A. war 21 Jahre alt, Schwarz und wurde in der Nacht zum Ostersonntag 2025 in der Oldenburger Innenstadt von einem Polizisten mit mehreren Schüssen von hinten getötet. Während die Ermittlungen andauern, wächst der Protest in der Bevölkerung. Der Vorwurf: rassistische Polizeigewalt. Doch Lorenz war kein Einzelfall.
»Bezirkschefin der IG BAU wiedergewählt: Gabriele Henter ist als Vorsitzende des Bezirksverbands Bochum-Dortmund der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Damit bleibt die 71-Jährige oberste Interessenvertreterin in Bochum für Bauarbeiter, Reinigungskräfte und für Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft. Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten in Bochum alleine rund 4.040 Menschen im Bauhauptgewerbe und 2.580 in der Gebäudereinigung. Auch Gabriele Henter ist vom Fach: Sie ist seit 49 Jahren als Ingenieurin im Architekturbereich tätig. Außerdem ist Gabriele Henter Prüferin bei der IHK Dortmund und Bochum.