Im Kino Endstation stehen am kommenden Wochenende und auch zu Beginn der kommenden Woche eine Reihe sehenswerter Filme auf dem Programm. Am Samstag „Bergfahrt-Reise zu den Riesen“ und „Das Drama“ (auch an weiteren Tagen), am Sonntag 17. Mai und am Donnerstag, 21. Mai „Celluloid Golem Kurzfilme“ und dann am Montag 18. Mai „Brazil“ und am Dienstag „Mein Onkel“. Hier die Informationen zu den Filmen:
Samstag, 16.5.:Bergfahrt – Reise zu den Riesen
»Es gab sie lange vor der Menschheit, und sie werden diese überdauern. 250 Millionen Jahre sind sie alt — die Alpen. Vieles haben sie scheinbar stumm kommen und vergehen sehen. Sie haben ihr eigenes Leben. Unheimlich waren sie unseren Vorfahren, sie sahen in den Gipfeln Monster, Drachen, Gefahr. Gewalten, die sich unserem Einfluß entziehen. Erst mit dem Massentourismus glaubte man, sich die Berge untertan zu machen, man beutete sie meist rücksichtslos aus.
Doch findet langsam ein Umdenken statt. Forschende, Künstlerinnen und Künstler, Philosophinnen und Philosophen, viele versuchen, sich dem Wesen der Berge auf neue Weise zu nähern. Sie spiegeln die gegensätzlichen Ansätze in einer Zeit, in der wir unsere Werte neu definieren und den Wandel aktiv suchen müssen. „Bergfahrt“ ermöglicht faszinierende Einblicke in die Rätsel, die uns die Millionen Jahre alten Riesen stellen.
„Bergfahrt“ zeigt in fantastischen Aufnahmen die Größe und Schönheit der Berge und ist dabei weit entfernt von dem heimattümelnden Alpenbild, das wir aus den Medien kennen. Der Film zeigt Menschen, die dieses einzigartige Welterbe erforschen, Menschen, die das geheime Leben der Berge zu entschlüsseln suchen, es verstehen und bewahren wollen.«
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Sonntag, 17.5.: Das Drama
»Emma und Charlie sind bereit, ihre Beziehung offiziell zu machen: Ihre Hochzeit steht kurz bevor. Sie arbeiten an ihren Gelübden, ein Test-Fotoshooting ist geplant, und die DJane ist gebucht. Alles verläuft nach Plan. Bei einem letzten Probeessen mit der zukünftigen Trauzeugin und ihrem Ehemann lassen sie sich auf ein riskantes Spiel ein: Alle vier sollen die schlimmste Sache offenbaren, die sie in ihrem bisherigen Leben getan haben. Emmas Geständnis schockiert die Anwesenden und löst eine Reihe chaotischer Ereignisse aus. Obwohl Charlie versucht, Emmas Geständnis zu verstehen, steht die Beziehung kurz vor der Trauung plötzlich auf der Kippe. Doch was ist Emmas großes Geheimnis?«
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Sonntag, 17.5.: Celluloid Golem Kurzfilme: Best of Puppet Shorts 1
»Das Düsseldorfer Duo half past selber schuld ist nicht nur bekannt für seine einzigartigen Bühnencomics, sondern auch für seinen exquisiten Filmgeschmack. Den stellen sie nicht nur in ihrem eigenen Celluloid Golem Puppet Art Festival vom 7. bis 10. Mai in Düsseldorf unter Beweis, sondern auch bei uns!
Über Best of Puppet Shorts 1 :
Erleben Sie das Beste aus dem zeitgenössischen Kurzfilm im Bereich Puppenspiel. Dieser kuratierte Programmblock konzentriert sich speziell auf die Kunst des Live-Action-Puppenspiels.
Wir sind stolz darauf, den ersten Teil dieses Programms den bahnbrechenden Filmen zu widmen, die im Rahmen von Heather Hensons Reihe „Handmade Puppet Dreams“ produziert und veröffentlicht wurden.«
Über Best of Puppet Shorts 2 läuft dann Donnerstag, 21. Mai
Seien Sie dabei und erleben Sie eine spannende Sammlung, die eine große Vielfalt an Stilen, Stimmungen und künstlerischen Formen verspricht. Eine Hommage an das grenzenlose Potenzial des Puppenspiels auf der Leinwand.MM
Montag, 18.5.: Brazil
»Terry Gilliams Brazil entwirft eine düstere, grotesk-satirische Zukunftsvision: Der unscheinbare Bürokrat Sam Lowry arbeitet in einem totalitären Staat, der von allgegenwärtiger Überwachung, kafkaesker Bürokratie und technischer Absurdität geprägt ist. Während er sich in Tagträumen als geflügelter Held verliert und von einer unbekannten Frau fantasiert, löst ein banaler Verwaltungsfehler eine fatale Verwechslung aus. Sam gerät in ein Netz aus Kontrolle, Repression und Widerstand – und verliert zunehmend den Halt zwischen Realität und Illusion, bis seine Flucht eine bittere Wendung nimmt.«
Dienstag, 19.5.: Mein Onkel
»In „Mein Onkel“ prallen zwei Welten aufeinander: Die sterile, hochtechnisierte Moderne des Neubaugebiets, in der der neunjährige Gérard aufwächst, und der chaotische Charme des alten Stadtviertels, in dem sein Onkel wohnt. Monsieur Hulot steht mit der Technik auf Kriegsfuß und bringt den elektrifizierten Alltag von Gérards Eltern gehörig durcheinander. Tatis größter Erfolg ist überwiegend mit Laiendarstellern besetzt und wurde mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.«