Stadtarchiv, Volkshochschule und die Initiative Bergener Straße im Bündnis Bochum gegen Rechts laden am Samstag, der 27. Mai um 14 Uhr ein zu einer Führungen auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Bergener Straße: »Anhand von anschaulichen Dokumenten werden die Geschichte des Lagers, die Herkunft und das Leben der hier untergebrachten Zwangsarbeiter sowie deren besonders harten Arbeits- und Lebensbedingungen auf der Krupp-Zeche Constantin der Große erfahrbar.
Das Jugendamt, die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen und der Kinder- und Jugendring laden am Donnerstag, 25. Mai 2023 um 18.00 Uhr zur Veranstaltung „Jugend trifft Politik – Politik trifft Jugend“ in das Gemeindeszentrum & OT Weitmar Blumenfeldstr. 4 ein: »In allen Bochumer Stadtbezirken haben Jugendforen stattgefunden, bei denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihre Ideen und Wünsche für die Entwicklung der Stadtteile eingebracht haben. 2022 wurde zusätzlich die zweite Bochumer Jugendbefragung durchgeführt.
Die Zentralbücherei im BVZ kündigt an, dass sie ihre Literaturreihe „autor:innen ohne grenzen“ fort setzt. 2023 sollen vor allem weibliche und queere Autor:innen eingeladen werden: »Ravna Marin Siever informiert am Freitag, 26. Mai, um 19 Uhr über „geschlechtsoffene Erziehung“. Zu diesem Thema arbeitet Ravna Marin Siever seit Jahren publizistisch und beratend. Dies schlägt sich auch in dem hochgelobten Sachbuch „Was wird es denn? Ein Kind! Wie geschlechtsoffene Erziehung gelingt“ nieder. Der Eintritt ist frei.
Am Samstag, 20. Mai ruft das Bochumer Bündnis gegen Rechts um 14 Uhr zusammen mit vielen Organisationen und Initiativen, die sich antifaschistisch engagieren, zu einer Kundgebung direkt vor dem Deutschen Bergbaumuseum auf: »Das Motto lautet „Kein Platz für Nazis in Bochum – Nirgendwo! Anlass ist eine Nazi-Demonstration, die auf dem unteren Teil der Wiese vor dem Bergbau-Museum startet und durch die Stadt ziehen will. Der rechtsextreme Zusammenschluss nennt sich unter deutlicher Anspielung auf einen Kampfslogan des Naziregimes „NRW erwacht“.
Ankündigung einer besonderen Veranstaltung im Bahnhof-Langendreer, Raum 6, am 24.05, 19h : »Ewgeniy Kasakow berichtet über die Antikriegsbewegung in Russland und im Exil . Seit Beginn der „Militärischen Spezialoperation“ der russischen Streitkräfte in der Ukraine im Februar nahmen Tausende Menschen in Russland an Antikriegsprotesten teil. Allein in den ersten Wochen wurden 13.800 Menschen festgenommen. Es folgten Kommunikationssperren, Eintragungen in „Extremistenregister“ sowie zahlreiche weitere Repressionen. Die russische Linke ist seit 2014 in ihrer Haltung zur Ukraine tief gespalten.
Am Dienstag, 23. Mai ist Diversity-Tag und dazu eröffnet die Stadtbücherei gemeinsam mit der Stabstelle Integration und in Kooperation mit dem Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion eine Anti-Diskriminierungsbibliothek: »Um 12 Uhr gibt es ein Informationsprogramm rund um das Thema im Clubraum des Bildungs- und Verwaltungs-Zentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6. Um 13 Uhr wird die Antidiskriminierungsbibliothek feierlich im ersten Obergeschoss der Zentralbibliothek eröffnet.
Die Initiative Ende Gelände führt am kommenden Samstag ab 18 Uhr wieder im SZ ihren Klimatresen durch und schreibt dazu: »Zusammen mit euch möchten wir, nachdem wir der #noVonovia gehörig die Meinung gezeigt haben, bei leckerem Essen den Film „Rise Up“ schauen.
Unter dem Motto „Vergißmeinnicht“ fordern der Flüchtlingsrat NRW, terre des hommes und PRO ASYL von der Bundesregierung anläßlich des Internationalen Tag der Familie am 15. Mai, endlich ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen, den Familiennachzug zu erleichtern. Aus der gemeinsamen Presseerklärung: »Unter dem Motto #Vergissmeinnicht machen dies bundesweit Aktivist*innen mit der Übergabe einer Vergissmeinnicht-Blume gegenüber ihren Abgeordneten stark. Mit der zentralen Aktion in Berlin wird die Bundesregierung durch ein Blumenmeer von 416 Vergissmeinnicht – eine pro Abgeordneten – und der Übergabe einer Blume an Fraktionsvertreter*innen vor dem Reichstag an ihr Versprechen erinnert.
Das endstation.kino teilt mit, dass es am Donnerstag um 11.00 Uhr mit dem endstation.familienkino startet. »Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren und ihre Familien und Freund:innen könnenn kostenlos ein besonderes Filmprogramm aus zeitgenössischen und historischen Filmen, künstlerischen Filmen und Experimentalfilmen sehen. Zu diesen Filmen darf getanzt, gelacht, musiziert und sich bewegt werden.
Im Rahmen der Bobienale lädt die Compania Bataclan am Samstag, den 20. Mai zu einem Konzert in evtl. auch vor der KoFabrik, Stühmeyer-Str. 33 ein: »Mehr als ein halbes Jahr ist vergangen. Unsere wohlverdiente Ruhephase neigt sich dem Ende entgegen. Wir haben diese temporäre Gelegenheit genutzt drei neue Songs zu proben, Lyrics dazu zu schreiben und einzuspielen. Dabei handelt es sich um einen neuen Klezmer-Song sowie ein zeitgemäßes kurdisches Lied “ Jin Jiyan Azadi „.
Die Initiative „Gemeinsam gegen Vonovia und Co.“ plant für den kommenden Samstag und Sonntag ein Aktionswochende und schreibt dazu: »anlässlich der Vonovia Hauptversammlung von Deutschlands größter Vermieterin am 17.Mai, haben wir einiges an Protest geplant! Gemeinsam wollen wir zeigen, was wir von dem Geschäftsmodell der großen Wohnungskonzerne halten: Nämlich gar nichts. Neben falschen Nebenkostenabrechnungen, die den Mieter*innen in Zeiten der Inflation zusätzlich das Leben schwer machen, ist es das Geschäftsmodell an sich, das abgeschafft gehört. Fast die Hälfte jeden Euros, der an Miete gezahlt wird, wird an die Aktionär*innen ausgeschüttet.
In einer Pressemitteilung der Grünen im Bochum-Ost werden die Erhöhungen der Eintrittspreise für die Bochumer Schwimmbäder kritisiert. Unter anderem heißt es dort: »Zum 1. April 2023 haben die Wasserwelten die Eintrittspreise für Bochums Schwimmbäder angehoben und umstrukturiert. Dadurch fallen nicht nur die Ein- und Zweistundentarife für voll und ermäßigt Zahlende weg. Die entsprechenden 10er und 50er Mehrfachkarten wurden ebenfalls gestrichen.
Angesichts der kürzlichen Spray-Attacke auf das queere Kulturzentrum FLUID und dem WIR Zentrum für sexuelle Gesundheit und Medizin wird es am kommenden Donnerstag, 18.05.23 ab dem frühen Nachmittag eine Community-Putz-Aktion geben, in der die letzten Spuren der Attacke beseitigt werden sollen:
Wie sieht Bochum aus der Sicht von Menschen „am Rand“ aus? Wie verbringen Menschen auf der Straße ihren Tag? Welche Wege führen in die Obdachlosigkeit – und welche wieder hinaus? Die soziale Stadttour des bodo e.V. geht diesen Fragen immer am dritten Samstag des Monats in Bochum auf den Grund: Die nächste Tour ist am 20. Mai.
Das Politcafé azzoncao erinnert: »Heute vor 40 Jahren fand in der Stadthalle von Wattenscheid der Landesparteitag der nordrhein-westfälischen NPD statt. Massiver Gegenprotest begleitete dieses Ereignis. Die Polizei schaffte es nicht die Faschisten durch den Haupteingang der Stadthalle zu geleiten und brachte sie unter Anwendung massiver Gewalt über den benachbarten Schulhof des Märkischen Gymnasiums in die Stadthalle. Dies war der letzte Parteitag für die NPD in Bochum. Und dass, obwohl die NPD in Wattenscheid-Günnigfeld bis ins Jahr 2012 weit über 30 Jahre lang ihre Landeszentrale betrieb. Der Widerstand gegen den Parteitag trug Früchte. Eine gute Bilanz für die militanten Aktionen der AntifaschistInnen vor 40 Jahren. Das nennt man Nachhaltigkeit.
Der Vertreter der Partei „Die Partei“ in der Bezirksvertretung Bochum Mitte, Arnim Backs, regt in einer Anfrage an die Verwaltung die Umnutzung von parkenden SUV in „Wohnraum Utility Vehicles“ an. Da „Die Partei“ in der BV keinen Fraktionsstatus hat, kann sie keine Anträge stellen, sondern nur Anfragen.
Zur Frage, ob die Tarifanpassung der WasserWelten vom 01. April noch ihrem öffentlichen Zweck entspricht und ob der Gesellschaftervertrag eingehalten worden ist, erreichte uns ein offener Brief von Thorsten Boegel an die „Ratsmitglieder*innen“ der Stadt Bochum. Trotz erheblicher Bauchschmerzen wegen der „Gender*innen“ dokumentieren wir ihn hier im Wortlaut.
Zu einer Großdemo „NRW erwacht“ am 20. Mai rufen mehrere rechte und nach rechts offene Gruppen nach Bochum auf. Startort ist die Wiese vor dem Bergbau-Museum. Zu den Aufrufenden gehören u.a. die Corona Rebellen Bergisch Land, die Coronarebellen Düsseldorf, der Demokratische Widerstand Dortmund, die Freien Düsseldorfer, der Corona Report Wuppertal Bergisches Land, Hattingen für Frieden und Trommler Bochum.
In einer Pressemitteilung fordert die IG-BAU mehr Kontrolleure, eine bessere Kontrolle und das möglichst aus einer Hand:
»Gerüste ohne Schutzgeländer, ungesicherte Baugruben, mangelhafte oder fehlende Schutzkleidung, Überstunden in Dauerschleife …: Verstöße gegen den Arbeitsschutz sollen auf den Baustellen in Bochum möglichst keine Chance haben. Das fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
Am Montag, den 15. Mai um 18.00 Uhr laden die Solidarische Kirche, das Friedensplenum und die ev. Stadtakademie zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in der Ev. Hochschule zum Thema „Frieden und Sicherheit in der Zeitenwende?“ mit dem Journalisten Andreas Zumach und dem Oberkirchenrat Ulf Schlüter ein: »Immer noch – ein Jahr nach dem Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands gegen die Ukraine – sterben Menschen auf beiden Seiten der Front, neben Soldat:innen insbesondere Zivilist:innen auf Seiten der Ukraine. Vor diesem Hintergrund werden immer mehr Stimmen laut, die fordern, diesen Krieg endlich zu beenden. Keine Seite scheint aber zurzeit an einer Verhandlungslösung interessiert zu sein, beide Seiten setzen (noch) auf einen „Siegfrieden.
Beitrag des Holocaustüberlebenden Felix Lipski vom Klub STERN der Jüdischen Gemeinde Bochum beim Gedenkrundgang am 8. Mai 2023 auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum
am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa durch die vollständige bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Wir feiern heute den 78. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nazismus, das Ende des größten Blutvergießens der Weltgeschichte, die Rettung der europäischen Juden vor der vollständigen Vernichtung. Im Zweiten Weltkrieg haben 60 Millionen Menschen ihr Leben verloren, fast die Hälfte davon waren Zivilisten. Jeder Zehnte war Jude. Am meisten betroffen waren die Sowjetunion und die Rote Armee. Das sowjetische Volk zahlte einen hohen Preis für den Sieg. 27 Millionen Menschen starben, 12 Millionen davon waren Soldaten und Offiziere.
Der Bochumer Kinder- und Jugendring und das Bündnis gegen Rechts hatten am Montag zu ihrem traditionellen Rundgang auf den Friedhof Freigrafen Damm eingeladen. Uli Borchers vom Bündnis gegen Rechts: „Heute am 8.Mai erinnern wir an die Verbrechen des Faschismus, wir benennen die Täterinnen und die Täter. Wir erinnern an die Opfer, wir würdigen den Widerstand, wir feiern die Überlebenden.“ Der Holocaustüberlebende Felix Lipski vom Klub STERN der Jüdischen Gemeinde Bochum, erinnerte daran, dass die Sowjetunion einen hohen Preis für den Sieg zahlte: 27 Millionen Menschen starben. In Bochum sind 700 Kriegsgefangene und 1.100 Zwangsarbeiter:innen aus der Sowjetunion beerdigt.
Die Linksfraktkion greift auch den Versiegelungswahn der Stadt Bochum auf und schreibt : >>Ratsmehrheit will Versiegelung nicht bremsen Zur Ratssitzung beantragte die Linksfraktion einen Flächenverbrauch-Stopp bis 2030 für Bochumer Grundfläche. Der Antrag sah vor, dass die neu versiegelte Fläche spätestens ab 2030 die in einem Kalenderjahr entsiegelte Fläche nicht übersteigen darf und ab 2035 jährlich mehr Fläche entsiegelt als versiegelt wird. Eine Ratsmehrheit lehnte den Antrag ab.
Die PLattform Ruhr lädt zu einem Kennenlerntreffen ein und schreibt : >>Am Samstag (13.05, 19h im botopia) laden wir als Plattform Ruhr zu einem Kennenlerntreffen in Bochum ein. „Eine Inflation, die dafür sorgt, dass wir am Ende des Monats kaum noch was in der Tasche haben. Mieten, die ohnehin seit Jahren immer weiter steigen. Miese Löhne und Chef:innen, die uns schikanieren. Zunehmende soziale Vereinzelung. Rassistische Gewalt. Sexistische Unterdrückung. Eine immer näher kommende Klimakatastrophe. Und noch dazu Kriege überall auf dem Globus. Es steht nicht gut um unsere Welt.
Beitrag von Alfons Zimmer, Pastoralreferent an den Justizvollzugsanstalten i.R., beim Gedenkrundgang am 8. Mai 2023 auf dem Friedhof Freigrafendamm in Bochum
Ganz laut, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, sprechen heute am Ende unseres Rundganges die Personen auf diesen Stellwänden zu uns. Sie haben die Befreiung am Weltkriegsende entweder knapp erlebt oder sie haben sie nicht mehr erlebt. Politisch und weltanschaulich hatten diese Leute sehr unterschiedliche Standpunkte. Alle zusammen aber waren sie als Gegner der Hitlerdiktatur in Haft. Mit uns bilden sie nun einen großen solidarischen Kreis. Ihnen gelten die Schlussworte heute am 8. Mai und allen politischen Gefangenen aus den drei Bochumern Gefängnissen, 1. aus dem Bochumer Zentralgefängnis Krümmede, 2. aus dem Gerichtsgefängnis ABC-Straße, 3. aus dem Polizeigefängnis Uhlandstraße. Soweit auswärtige Gefangene damals in Bochum während der Haft verstorben sind, sind auf diesem Friedhof begraben worden.
Am 13.März 1932 (und am 10.April, zweiter Wahlgang) wurden in Deutschland Wahlen zum Reichspräsidenten abgehalten. Kandidaten waren Paul von Hindenburg, Adolf Hitler und Ernst Thälmann, Vorsitzender der KPD. Die KPD führte ihren Wahlkampf damals unter der Parole „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler, wer Hitler wählt, wählt den Krieg“. Die KPD sollte mit ihrer Einschätzung und Beurteilung der Konsequenzen aus dieser Reichspräsidentenwahl absolut richtig liegen. Paul von Hindenburg wurde gewählt und ernannte am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler. Auch in der SPD gab es Menschen, die vor Hitler warnten und seine Kriegspläne früh durchschaut haben. Zu ihnen gehört Franz Vogt, seit 1920 SPD-Mitglied, seit 1932 Mitglied der SPD-Fraktion im preußischen Landtag, kurzzeitig auch Abgeordneter im Reichstag. In seinen autobiographischen Aufzeichnungen vom März 1934, verfasst nach der geglückten Flucht aus Deutschland im holländischen Exil, schreibt er:
Am Sonntag, den 14. Mai um 16 Uhr findet die nächste Ausgabe des monatlichen politischen Kaffeeklatsches der Bochumer Gruppe von Attac statt und und wird der Frage nachgehen, ob der Ausstieg aus der Autogesellschaft gemeinsam mit den Beschäftigten klappen kann. »Angesichts der Klimakrise ist doch eigentlich klar, dass wir ein radikales Umsteuern in allen Bereichen brauchen – vor allem auch im Verkehrssektor. Wir müssen raus aus der Autogesellschaft, wenn wir Klima und Umwelt und vernünftige Lebensbedingungen für die Menschen in Einklang bringen wollen.
Die Radwende nimmt in der neuesten Pressemitteilung Stellung zum beschlossenen Radverkehrskonzept: »Der Rat der Stadt hat das Radverkehrskonzept (RVK) in der Sitzung am vergangenen Donnerstag in der von der Verwaltung vorgelegten Version beschlossen. Radwende Bochum ist darüber enttäuscht. Die rot-grüne Stadtregierung hat es verpasst, anspruchsvollere und eindeutigere Ziele zu beschließen. Die Radwende hatte zusammen mit VCD und ADFC konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Fragestunde für Einwohner*innen in der Bezirksvertretung Südwest am 10.05.2023: »Auf der im Ratsinformationssystem der Stadt Bochum (RIS) veröffentlichten Tagesordnung für die Sitzung der Bezirksvertretung Südwest am 10.05.2023 steht ganz oben – wie seit Januar 2021 üblich – die „Einwohnerfragestunde“. Wie leider ebenfalls üblich, ist dort aber nicht vermerkt, ob überhaupt Fragen gestellt werden und auch nicht von wem zu welchem Thema.
MUTTER von Carolin Schmitz mit Anke Engelke // Trailer
Endstation.kino schreibt: »Am Freitag, den 12.05. ist um 18.00 Uhr im endstation.kino als Beitrag zum anstehenden Muttertag der experimentelle Spielfilm Mutter zu sehen. Im Anschluss an die Vorstellung ist Regisseurin Carola Schmitz zur Diskussion anwesend. Mit acht Originalstimmen von Frauen, die durch die Darstellung von Anke Engelke in einer inszenierten Figur zusammengeführt werden und beschreibt der Film ein vielschichtiges Bild von Mutterschaft.
Im Rahmen einer Veranstaltung von Aktion pro Afrika am Dienstag, den 16.5. wird der Menschenrechtsaktivist und Auto Olaf Bernau einen Vortrag zur Situation in Mali halten: »Olaf Bernau ist ein ausgezeichneter Kenner der Situation, der im Rahmen des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact (aei) schon über 10 Jahre mit einer malischen Bauerngewerkschaft und AME, der Selbstorganisation abgeschobener Migranten in Bamako, zusammenarbeitet.
Am Samstag, den 6.5. hat ein ziemlich großes Bündnis von Initiativen und Organisationen einen antifaschistischen Kampftag auf dem Dr.-Ruer-Platz organisiert. Von Esther Bejarano inspiriert, soll damit u. a. der 8. Mai zu einem Feiertag erklärt werden. Die Veranstalter:innen werden eine Dokumentation des Tages erstellen. Vorab schon der Redebeitrag der VVN-BdA und einige Fotos: