VOGELPERSPEKTIVEN Trailer German Deutsch (2023) Exklusiv
Dazu schreibt das Kino: »Es ist höchste Zeit: In den letzten 60 Jahren hat Deutschland fast die Hälfte seiner Vögel verloren. Trotzdem ist für uns kein Tier so allgegenwärtig. Es gibt unzählige Arten von Vögeln, überall sind sie zu finden, nicht zu überhören, auffallend – und oft auffallend schön.
Die Naturfreunde informieren über ihren nächsten Info-Abend am kommenden Donnerstag, 16.2. um 19.30 Uhr: »Es ist 90 Sekunden vor 12 – auf der Weltuntergangsuhr, der „Doomsday-Clock“, auf der seit 1947 einmal jährlich von führenden Wissenschaftlern eingestellt wird, wie nah die Welt dem atomaren Inferno gekommen ist. Noch nie standen wir so nah am Atomkrieg.
Am 16.2. veranstaltet Carolina Königs im Theater der Gezeiten einen Hörspielabend mit dem Podcast „Spuren der Arbeit“. Über den Inhalt der Veranstaltung schreibt sie: »“Spuren der Arbeit – Geschichten von Jobs und Widerstand“ ist eine Veröffentlichung mit Geschichten von Arbeiter:innen über ihren Alltag, ihre Leiden und ihre Kämpfe.
In ihrer aktuellen Pressemitteilung informiert ver.di über die geplanten Aktionen im Rahmen der Tarifrunde in dieser Woche: »Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft am Mittwoch den 15.02. die Tarifbeschäftigten der Stadtverwaltung Bochum (davon betroffen sind unter anderem auch städtische Kitas), am Schauspielhaus Bochum AöR, der WasserWelten GmbH, des Jobcenters und der Bundesagentur für Arbeit Bochum, des Akademisches Förderungswerk Bochum, der Stadtsparkasse Bochum und das Knappschaftskrankenhaus Bochum am Mittwoch, den 15.02. zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Die Kundgebung beginnt um 09:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz/Rathausvorplatz.
Nach längerer pandemie-bedingter Auszeit findet am 19. Februar um 11 Uhr wieder ein Brunch zur solidarischen Unterstützung antifaschistischer Arbeit im Sozialen Zentrum statt. Besucher:innen werden gebeten, Geld zu spenden oder etwas zum Brunch mitzubringen. Das Geld wird z.B. für Veranstaltungen, Druckkosten und eventuelle Repressionskosten eingesetzt.
Das immer noch sehr wichtige Thema „Identität“ wird am 17. 3. um 20 Uhr in der Oval Office Bar angesprochen. Das Schauspielhaus schreibt dazu: „Wer bildet ihr euch ein zu sein, dass ihr mich fragt, woher ich komme? Von dieser Provokation aus nimmt uns das Bochumer Ensemblemitglied Mercy Dorcas Otieno mit auf den Hürdenlauf einer Identitätskonstruktion.
Im queeren Kulturzentrum Fluid findet ab der kommenden Woche ein vierteiliger Workshop statt, der das Thema Queer Selfcare (= Queere Selbstfürsorge) thematisiert. Termine sind der 14.02., 28.02., 14.03. und 28.03, im Zeitraum von jeweils 18.00 – 21.00 Uhr. Die jeweiligen Termine können auch unabhängig voneinander wahrgenommen werden. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. In der Ausschreibung zum Workshop heißt es:
Die Stabsstelle Digitalisierung und die Smart City Innovation Unit – Vorzeigeprojekte der Stadtspitze – laden am Mittwoch, 15. Februar, in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) ins „Stadtlabor zu Besuch” ein: »Die Teilnehmenden erfahren im kostenlosen VHS-Kurs (G14006), wie smarte Sensoren dazu beitragen, Bochum widerstandsfähiger gegen Klimaveränderungen zu machen und wie sie selbst aktiv daran mitwirken können. Die Veranstaltung findet ab 17.30 Uhr (Einlass: 17 Uhr) in der Kneipe Zum Kuhhirten, Brückstraße 12-14, statt. Interessierte können sich online anmelden unter https://www.bochum-smartcity.de/stadtlabor-stadtklimamonitoring
Zum „Internationalen Winter Bike To Work Day“ am gestrigen Freitag hatte gestern das Radwende-Netzwerk an der Ecke Hans-Böckler-Straße/ Bongardstraße ein Dankstelle aufgebaut. Mit dieser Aktion wird Radfahrer:innen, die ganzjährig klimafreundlich das Rad benutzen, gedankt. Es wurden Kaffee, Tee und Plätzchen für Radfahrende gereicht.
Das Fritz Bauer Forum lädt am Donnerstag, den 16. Februar um 18.00 Uhr im Q1 – Eins im Quartier, Halbachstr. 1 zu einem Vortrag von Rechtsanwalt Florian Fischer zum Thema „Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) zwischen Ökonomie und Politik“ ein: »Dabei wird es zunächst einen Überblick über die EMRK und die Judikatur des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte geben. Sodann möchte Florian Fischer auf die Korrelation zwischen wirtschaftlicher Situation und Menschenrechtssituation eingehen.
Die Stadt Bochum hat auf ihrer Webseite einen Entwurf von zwei beauftragten Ingenieursbüros für ein Radverkehrskonzept veröffentlicht. Hier sind auch viele erläuternde Materialien zu finden. Ein netter Service der Stadt: Wer auf der Seite nach unten scrollt, findet am Ende zehn historische Fotos, die daran erinnern, über welche umfassende Radwegestruktur Bochum verfügte, bevor die Stadt zur Fahrradhölle wurde. Die abgebildeten Radwege sind heute zum großen Teil Parkplätze für KFZ.
Mit einer kleinen Demonstration hat Fridays for Future heute gegen die klima-katastrophale Verkehrspolitik in Deutschland protestiert. Mit einem Gehzeug (Foto) wurde aber auch deutlich gemacht, wie viel Platz Autos den Menschen rauben. Bei einer Zwischenkundgebung vor dem Verwaltungsgebäude der BOGESTRA an der Unistraße formulierte ein Mitglied von Fridays for Future seine vernichtende Kritik daran, wie in unserer Gesellschaft Mobilität organisiert wird:
Mit einem Antrag auf Einrichtung eines Behandlungsraums zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen hatte die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bochum „eine Ausweitung des Angebots zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen in Bochum erreichen wollen“ und schreibt: »Derzeit gibt es kein bedarfsdeckendes Angebot, nur eine einzige Praxis in Bochum führt Schwangerschaftsabbrüche durch. Trotz des offensichtlichen Handlungsdrucks und der Absichtserklärung im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen, die Versorgungssituation zu verbessern, fand der Antrag der Linken keine Mehrheit im Rat.
Am Mittwoch, den 15.2. lädt die Volkshochschule von 18 bis 21 Uhr zu einem Argumentationstraining gegen rassistische Hetze und für ein respektvolles Miteinander: »Sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext werden wir immer wieder mit rassistischen und menschenverachtenden Sprüchen konfrontiert. Mit dem Argumentationstraining können sich die Teilnehmenden mit den Ungleichwertigkeitsvorstellungen, die häufiger in Alltagsgesprächen zum Ausdruck kommen, kritisch-konstruktiv befassen. Sie werden darin gestärkt, in entsprechenden Gesprächssituationen souverän zu reagieren, Haltung gegen abwertende Äußerungen zu zeigen und möglichst sein/ihr Gegenüber zum kritischen Hinterfragen seiner/ihrer Sprüche zu bringen.
Bei Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) wurde gestern gestreikt und demonstriert. Nachdem die erste Runde in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes ohne Ergebnis vertagt wurde, erhöht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Druck.
Am Samstag, dem 18. Februar startet um 14 Uhr vor dem Hauptbahnhof eine Demonstration, die an die rassistischen Morde vor drei Jahren in Hanau erinnert. Im Aufruf heißt es: »Am 19. Februar 2023 jährt sich das rassistische Attentat von Hanau zum dritten Mal. Unermüdlich kämpfen die Betroffenen und Hinterbliebenen der neun Ermordeten weiter für Aufklärung und Gerechtigkeit. Bis heute bleiben unzählige Fragen zum 19. Februar 2020 offen, denn Polizei, Politik und Behörden stellten sich stets gegen die konsequente Aufdeckung der Hintergründe dieses Verbrechens.
In der Oval Office Bar wird am morgigen Freitag ein Stück zum Thema Auswandern gezeigt. Das Schauspielhaus Bochum schreibt dazu: »„Wenn man von seinem eigenen Land einmal weggegangen ist, dann kommt man in keinem neuen Land mehr an. Dann werden nur manche besonderen Menschen dein Land“,
Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und den Kommunen in Potsdam verlief ohne eine Annäherung. Anschließend betonten beide Tarifparteien ihre Standpunkte. Der ver.di-Bezirk Mittleres Ruhrgebiet erklärt dazu: »Ein positives Signal an die Beschäftigten ist ausgeblieben. Ver.di ruft für Freitag, den 10.02.2023, Teilbereiche des USB in Bochum in den ganztägigen Warnstreik. Betroffen sind für die Bürgerinnen und Bürger die Deponie in Kornharpen, die Recyclinghöfe und punktuell die Verwaltung und Werkstatt. Mit geschlossenen Annahmestellen und Einschränkungen in den übrigen Bereichen muss gerechnet werden.
Bochum ist mit einer Aktion auf dem Tana-Schanzara-Platz Bochum ebenfalls dabei!Wir feiern 10 Jahre One Billion Rising Bochum!
Die Initiatorin lädt mit dem folgenden Text ein:
»… , am 14. Februar ist Bochum dabei, wenn an diesem Tag weltweit Frauen und Unterstützende gegen Gewalt gegen Frauen, für Gleichberechtigung und Gleichstellung auf die Straße gehen, sich erheben und tanzen. In Bochum beginnt die Aktion am Dienstag, 14.02.2015 um 17:30 Uhr auf dem Tana-Schanzara-Platz. Alle BochumerInnen sind herzlich eingeladen, mitzutanzen oder auch einfach dabei zu sein.
(*MIV: Motorisierter Individual- Verkehr) Im Januar ’23 SANK die Anzahl zugelassener Fahrzeuge im Vergleich zum Dezember’22 aber sie stieg im Vergleich zum Vorjahr, auch stieg die Zahl der Hybrid-KFZ leider kräftig — Hoffnung auf eine Verkehrswende noch möglich ?
Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: »In Bochum waren im Januar insgesamt 264.567 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 334 weniger als im Dezember ’22 aber 2.423 mehr als im Januar 2022. Der PKW-Bestand sank um 243 auf insgesamt 212.729. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Januar 2022 um 2.238 . Außerdem sind 14.385 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 82 mehr als im Vormonat. Die Zahl der echten Elektrofahrzeuge erhöhte sich im Januar nur um 2 (zwei!) und liegt bei 4.959. Im Januar 2022 waren es 1.515.«
Schlimm ist, dass die Hybriden immer noch ein E-Kennzeichen bekommen — Immerhin die Förderung wird jetzt abgeschafft.
Weitere Links zu wichtigen Artikeln und die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
Das Bochumer „Handlungskonzept Wohnen“ sieht den Neubau von 800 Wohnungen im Jahr vor. In diesem Rahmen wurde im Planungsausschuss der Stadt jetzt die öffentliche Auslegung der Planunterlagen zum Bebauungsplan „Wilhelm-Leithe-Weg Süd“ beschlossenen. Es sollen die Entwicklungsarbeiten fortgesetzt werden, obwohl das besagte „Konzept Wohnen“ in in diesem Jahr erst evaluiert werden soll und obwohl die wichtigsten Wohnungsbaugesellschaften verkündet haben, Neubaumaßnahmen drastisch zu reduzieren. Dieses Vorgehen kritisiert Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt für das „Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung“ und fordert „klimaschädliche Planung auf Abruf“ während der Überprüfung des „Handlungskonzepts Wohnen“ auszusetzen. Aus der aktuellen Pressemitteilung des Netzwerkes:
Mitte Januar haben Bochumer Antifaschist*innen gemeinsam ein Bündnis für den 8. Mai diesen Jahres gegründet und teilen mit: »Unser Ziel ist es, den Tag der Befreiung in diesem und den nächsten Jahren als Antifaschistischen Kampftag zu begehen. Inspiration ist für uns Esther Bejaranos „Appell an die Jugend“. Darin heißt es: „Sorgt dafür, dass aus der Bundesrepublik ein dauerhaftes, antifaschistisches, humanes, freiheitliches Gemeinwesen wird, in dem einem Wiederaufflammen des Nazismus, nationalem Größenwahn und rassistischen Vorurteilen keinen Raum mehr gegeben wird. Wir vertrauen auf die Jugend, wir bauen auf Euch!“
Angesichts der Erdbeben-Katastrophe in der Türkei und in Syrien hat DIDF einen Spendenaufruf gestartet, um den betroffenen Menschen schnell zu helfen. Der Verein in Bochum ruft dazu auf, sich zu beteiligen – wer nicht über die Spendenkonten beitragen möchte, kann gern auch bei DIDF in der Rottstr. 30 vorbeikommen.
Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause fand endlich wieder der Neujahrsempfang der sozialen Bewegung im Bahnhof Langendreer statt. Im Studio 108 hatte das Friedensplenum ein reichhaltiges Buffet aufgebaut, das großen Zuspruch fand. Im traditionellen Rückblick auf das vergangene Jahr wurde wieder einmal deutlich, wie viel die Bewegung in Bochum auf die Beine gestellt hat. Der inhaltliche Schwerpunkt war diesmal: Bürgerbeteiligung in Bochum, denn in dieser Hinsicht war das Jahr 2022 ein schwarzes Jahr:
Am Freitag, dem 10.02. um 19.00 Uhr, zeigt das Endstation Kino den Film „Luanas Schwur.“ Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit der Amnesty Hochschulgruppe Bochum.
Wie die WAZ Bochum am letzten Freitag und heutigen Montag gemeldet hat, stoppen bzw. reduzieren die VBW und andere Unternehmen Neubauprojekte. Das greift der Mieterverein Bochum in seiner heutigen Pressemitteilung auf und fordert eine veränderte Wohnungspolitik: »Am Glockengarten plant die VBW statt 200 Wohnungen nur noch 94. Der zentrale Hintergrund ist, Neubau hat sich im letzten Jahr dramatisch verteuert. Die im Handlungskonzept Wohnen beschlossene Strategie durch Neubau den Wohnungsmarkt zu entspannen, kann in der neuen Marktlage erst recht nicht mehr funktionieren. Der Mieterverein sieht eine sich zuspitzende Situation, die schnell nach Antworten verlangt.
Die Radwende teilt mit, dass der Internationale Winter Bike To Work Day in diesem Jahr erstmals in Bochum gefeiert wird. Dazu richtet die Radwende am Freitag (10.Februar) direkt am zukünftigen Radkreuz an der Ecke Hans-Böckler-Straße/ Bongardstraße zwischen 13 und 18 Uhr eine sogenannte „Rad Dankstelle“ ein. Die Radwende dazu in ihrer aktuellen Pressemitteilung:
Die Linksfraktion hatte im Dezember Informationen über die Anzahl der Strom- und Gassperren angefragt und nun von der Verwaltung dazu eine Antwort erhalten. Demnach sind die Stromsperren auch im Jahr 2022 mit 4.057 wieder auf einem hohen Niveau. Aus der Pressemitteilung der Linksfraktion zu dem Thema: »Bei den Gassperren gab es sogar eine Vervierfachung von 16 auf 64 im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Die Bochumer Linksfraktion fordert einen generellen Verzicht auf Strom- und Gassperren, was die Ratsmehrheit bisher abgelehnt hat.
Viel Beifall gab es heute beim Jahresrückblick der Redaktion von bo-alternativ, als ein Video über den kürzlichen Auftritt von Jan Böhmermann im RuhrCongress gezeigt wurde, in dem er feststellt, dass Bochum die beschissenste Stadt für Fahrradfahrer ist.
Heiko Koch hat eine Dokumentation erstellt, die daran erinnert, welche heftige Debatte vor 50 Jahre entstand, als ein Kriegerdenkmal im Stadtpark zu Fall gebracht wurde. Hier das Vorwort der Dokumentation und ein Interview mit zwei Beteiligten: »Anfang Februar 1983 wurde am Bochumer Stadtpark ein faschistisches Kriegerdenkmal gestürzt. Bis heute unbekannte TäterInnen sägten zwei überlebensgroßen Bronzesoldaten die Beine durch, so dass das Denkmal umstürzte. Das Kriegerdenkmal verkörperte die Verbundenheit und Kontinuität der kaiserlichen Armee und der nationalsozialistischen Wehrmacht.