»All die großartigen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts – die Menschenrechte, das Asylrecht und die Regeln des Strafrechts – all das wird ausgesetzt, wenn es um meinen Sohn geht. Dabei sind die Menschenrechte unteilbar. Sie stehen jedem zu. Man kann sie nicht verlieren.« So drückt es John Shipton, Vater von Julian Assange, im Dokumentarfilm „Ithaka“ aus, der am Freitag, den 2. Dezember um 20 Uhr im Endstation Kino in Bochum-Langendreer auf Englisch mit deutschen Untertiteln zu sehen ist. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch auf Englisch mit Produzent Adrian Devant (Bruder von Stella Morris, der Ehefrau von Julian Assange) statt.
Die Initiative Genug ist Genug organisiert am 3.12. eine Demonstration für eine solidarische Antwort auf die Krise. Der Aufruf: »Es ist nicht mehr zu übersehen: Der Winter ist da. Aber nicht nur draußen wird es immer kälter. Viele Menschen frieren in ihren Wohnungen aus Angst, die nächste Gasrechnung nicht bezahlen zu können. Die halbherzigen Maßnahmen der Regierung, von verspäteter Gaspreisbremse bis mickrigen Einmalzahlungen, lassen die Menschen weiter in der Kälte stehen. Es kommt aber noch frostiger: während nicht mal 50€ mehr Sozialleistung für Bedürftige drin sind, machen einige Unternehmen in der Krise Rekordgewinne.
Die Migrantifa ruft für den morgigen Freitag, den 25. 11. um 17.30 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Schauspielhaus gegen den erneuten Angriffskrieg der Türkei in Kurdistan auf: »Mit Flugzeugen, Artillerie, Chemiewaffen und Drohnen greift die Türkei seit Tagen die überwiegend kurdischen Gebiete in Nordsyrien an. Parallel greift das iranische Mullahregime die kurdischen Gebiete an. Einmal mehr wird die jahrzehntelange Vertreibung und Ermordung kurdischer Menschen fortgesetzt. Neben geopolitischen Gründen und Großmachtfantasien ist der zentrale Beweggrund die Angst vor den demokratischen, egalitären und emanzipatorischen Bestrebungen in den kurdischen Gebieten, die vor allem von den Frauen vorangetrieben werden. Dabei kann Erdogan als NATO-Bündnispartner auf das Schweigen westlicher Politiker zu seinem erneuten Angriffskrieg vertrauen. Die Opfer sind die Menschen, die entweder dem IS 2014 entkommen oder die den IS entscheidend besiegen konnten. Kommt am Freitag um 17.30 vor das Schauspielhaus und setzt ein Zeichen!«
Die Linksfraktion schreibt zum geplanten Pop-up-Radweg auf der Wittener Straße: >> Auf der Wittener Straße kommt es stadteinwärts zwischen Nordstraße und Lohring für Radfahrende immer wieder zu gefährlichen Situationen. Ein Pop-up-Radweg soll die Gefahrenstelle jetzt sichern. Die Linksfraktion begrüßt die Durchführung eines Verkehrsversuchs, wie ihn SPD und Grüne beantragen. In einem Änderungsantrag spricht sich die Linksfraktion gegen die Möglichkeit aus, den Verkehrsversuch aufgrund von Regelverstößen abzubrechen. „Die Wittener Straße muss stadteinwärts zwischen Nordstraße und Lohring zügig durch einen Pop-up-Radweg für Radfahrende gesichert werden. Das ist überfällig“, erklärt Wolfgang Möller, verkehrspolitischer Sprecher und sachkundiger Bürger der Bochumer LINKEN im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur. „Es wird Zeit, dass in Bochum mehr Mut bei der Einrichtung von Pop-up-Radwegen gewagt wird und Gefahrenstellen so zeitnah und ohne große Kosten entschärft werden.
Die Medizinische Flüchtlingshilfe veranstaltet ein Online Seminar am 28.11.22, 19h mit den Politikwissenschaftler*innen Dastan Jasim und Dr. Ali Fathollah-Nejad zum Gedenken an Jina Mahasa Amini: >>Seit nunmehr 2 Monaten ist im Iran eine Revolution im Gange gegen das herrschende Mullah-Regime. Auslöser der Massenproteste, die im ganzen Land stattfinden, war der Tod einer jungen Frau: Jina Mahsa Amini, ermordet von den Sicherheitskräften des Regimes, welche für ihre Brutalität und Grausamkeit berüchtigt sind. Die Sittenpolizei hatte die junge Frau auf der Straße verhaftet, da sie nach den Gesetzen der Mullahs nicht korrekt gekleidet war. Am nächsten Tag war Jina Mahsa Amini tot. Jina Mahsa Amini war eine von unzähligen Menschen, die das Regime willkürlich verhaftet, gefoltert und getötet hat. Diese Wut gegen das systematische Unrecht treibt Iraner*innen seit diesem Vorfall täglich auf die Straßen. Lautstark zeigen sie ihre Wut, Frauen reißen sich den Hijab vom Kopf und verbrennen ihn, sie schneiden sich in der Öffentlichkeit die Haare ab, tanzen, singen und kämpfen gegen ein Regime, das ihnen sämtliche Rechte entzogen hat.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur Evaluation und Fortschreibung des „Handlungskonzepts Wohnen Bochum“: >>Im September 2017 hat der Rat das „Handlungskonzept Wohnen“ für Bochum beschlossen. Danach sollen jedes Jahr 800 neue Wohnungen gebaut werden. Im Jahr 2018 folgte das „Wohnbauflächenprogramm“, mit dem Freiflächen für Wohnungsneubau festgesetzt wurden. Zur Zeit läuft der Prozess zur Evaluation und Fortschreibung des Handlungskonzepts.
Nach dem rot/grünen Koalitionsvertrag 2020 sollten Ergebnisse für eine Fortschreibung spätestens 2022 vorliegen. Aber bereits Anfang 2022 war absehbar, dass diese Zeitvorgabe nicht einzuhalten sein würde.
Am 1.12. gibt es im botopia einen Einsteiger:innen-Abend für Mastodon-Interessierte. Dazu schreiben die Organisator:innen: »Das Community organisierte soziale Netzwerk Mastodon erlebt seit einigen Wochen einen großen Zustrom vor allem von ehemaligen Twitter Nutzer:innen. Vorausgegangen ist die Übernahme und das chaotische Runterwirtschaften von Twitter durch Elon Musk. Dies ist gleichzeitig eine Chance. Denn Twitter war schon zuvor ein nicht demokratisch kontrolliertes, werbefinanziertes und durch Algorithmen gesteuertes Netzwerk. Mastodon hingegen wird von der Community kontrolliert. Hier haben Nutzer:innen die Möglichkeit, selber gegen Hass und Fakenews vorzugehen. Sie können selber kontrollieren, was sie sehen möchten und was nicht.
Im Kino Endstation findet vom 23. bis 27.11. eine besondere Festivalausgabe zum 30-jährigen Jubiläum des „blicke- filmfestival des ruhrgebiets“ statt. Programm und Tickets.
Zum weiteren Programm schreibt endstation.kino: »Ab So., 27.11. startet die Dokumentation „Nelly & Nadine“ – eine wahrhaft unglaubliche Liebesgeschichte
Am vergangenen Freitag veranstaltete Fridays for Future Bochum eine Protestaktion vor dem Schauspielhaus. Anlass war die 27. Klimakonferenz in Ägypten. Die Aktion war gleichzeitig der Auftakt für das „2. Wochenende fürs Klima“, das von neun verschiedenen Kultur- und Bildungseinrichtungen in Bochum anlässlich der 27. UN- Klimakonferenz veranstaltet wird. Hier die Reden von
Im Theater Traumbaum wird am kommenden Sonntag ein Stück über zwei Wohnungslose und die Frage nach der Gerechtigkeit gespielt: »Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Aber was ist, wenn man gar keinen Adventskranz aufstellen kann,weil man gar keine Wohnung hat? Am Sonntag, dem 27.11. um 15.oo Uhr gibt es dazu ein Theaterstück für die ganze Familie im Theater Traumbaum im KulturMagazin, Lothringer Str. 36 c 44805 Bochum. Die Hauptfiguren in diesem Stück heißen nicht Maria und Josef, sondern Herr Niemand und Frau Anderswo.
Horrende Mieten, steigende Energiekosten, Inflation und unzureichendes BAföG stellt die DGB-Jugend Bochum ins Zentrum der bundesweiten Aktionswoche ,Gutes Studium‘ und erklärt: »Ein Hochschulstudium war bereits vor der Energiekrise nur schwer zu finanzieren. Neben hohen Mietkosten und einer mangelhaften Studienfinanzierung belasten jetzt hohe Energie- und Lebensmittelpreise Student*innen in Nordrhein-Westfalen.
Im Rahmen des Klima-Wochenendes im Bergbaumuseum diskutierten ein Dutzend Teilnehmer:innen im Workshop „Klima & Wohnen“ am Sonntag-Vormittag, wie sich die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum vereinbaren lässt mit den Zielen des Arten- und Klimaschutzes. Bochum gehört zu den 10 am dichtesten besiedelten Städten in Deutschland – wo auch immer gebaut wird, hat die weitere Flächenversiegelungen unerwünschte Folgen. Entsprechend wehren sich inzwischen 16 örtliche Initiativen gegen lokale Bauvorhaben, um ökologisch bedeutsame Freiflächen zu retten.
»Trotz grün, gelb, rot – die Pflege bleibt in Not!« Unter diesem Motto protestieren in der Woche um den Buß- und Bettag Beschäftigte aus der Altenpflege für mehr Personal, Tarifbindung und eine solidarische Finanzierung. In AWO Seniorenzentren und bei der SBO [Senioreneinrichtungen der Stadt Bochum] fanden in der ganzen Woche Fotoaktionen statt. »Höchste Zeit, dass die Bundesregierungen ihre Versprechen einlöst und für bessere Bedingungen in der Altenpflege sorgt«, erklären die Beschäftigten. »Obwohl SPD, Grüne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt haben, die Einführung der Personalbemessung in der Altenpflege zu beschleunigen, ist davon bislang nichts zu spüren.
Am kommenden Freitag, den 25. 11. lädt Fridays for Future ab 19 Uhr zum zweiten „Feierabend“ im Sozialen Zentrum in Bochum ein: »Es wird wieder Küche für alle geben und im Laufe des Abends können dann alle, die Lust haben, noch bei einer PowerPoint-Karaoke mitmachen. Dabei werden zufällig generierte PowerPoint Präsentationen auf möglichst kreative Art und Weise vorgetragen. Ansonsten bleibt auch wieder viel Platz für Vernetzung, gute Gespräche und Geselligkeit.«
Das Bochumer Friedensplenum und die DFG-VK haben sich am Freitag mit einer Mahnwache auf dem Kurt-Schumacher-Platz am bundesweiten Aktionswochenende der Friedensbewegung beteiligt. Ein Flugblatt mit der Forderung „Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg!“ wurde verteilt. Erfreulich aus Sicht der Friedensbewegung ist, dass die vor einigen Monaten noch massiv vorhandene Unterstützung für die geplanten zukünftigen Militärausgaben deutlich spürbar stark zurück gegangen ist. Ungewöhnlich war, dass etliche Interessent:innen sich einen Stapel Flugblätter mitnahmen, um sie in ihrer Umgebung zu verteilen.
Einer der Gebäudeblöcke des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Bergener Straße
Die Initiative Nordbahnhof lädt am Dienstag, 22. November um 18:00 Uhr zu einem Vortrag von Susanne Wycisk ein zum Thema:“Spurensuche zur Zwangsarbeit in Bochum Bergen, ein neuer Erinnerungsort?“: Seit fast zwei Jahren recherchiert die ehrenamtliche Initiative Bergener Str. im Bochumer Bündnis gegen Rechts zu den Hintergründen des baulich erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeiterlagers der Krupp-Zeche Gewerkschaft Constantin in Bochum Bergen. Erste Funde sowie eine kleine Ausstellung werden im Rahmen des Vortrags einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Bündnis „Gutes Wohnen für Bochum“ lädt am morgigen Sonntag (20.11.) zum Workshop „Klima und Wohnen“ im Rahmen des Wochenendes fürs Klima ein: »Der Workshop findet von 11.30-13.30 Uhr im Bergbaumuseum statt. Das Bündnis stellt dort die Erklärung „Für eine soziale und ökologisch zukunftsfähige Wohnungspolitik in Bochum“ vor, die vor einiger Zeit von 19 Bochumer Initiativen und Organisationen (u.a. Anwohnerinitiativen, Sozialverbände & Klimagruppen) verfasst wurde. Die Erklärung enthält Ziele und Forderungen für bezahlbares und menschenwürdiges Wohnen, den Umgang mit der Klima- und Biodiversitätskrise und die Ermöglichung der Teilhabe an Planungsprozessen.
Die Omas gegen Rechts blicken auf eine sehr erfolgreiche Premiere des Theaterstücks „Die Einladung der Madame S.“ ihrer Theatergruppe zurück, die in am Mittwoch und Donnerstag unter der Regie von Hendrik Becker in der ausverkauftem Quartierhalle der Ko-Fabrik stattfand: »Mit stehenden Ovationen würdigte das Publikum das Ringen von zehn starken Frauen aus unterschiedlichen Epochen, herauskatapultiert aus ihrer Zeit, um den Erhalt der Solidarität im Hier und Jetzt. Künstlerinnen, Freiheitskämpferinnen, eine Wissenschaftlerin, eine Abenteurerin, eine Apostelin und eine Königin machen sich auf den Weg, weil die Welt im Hier und Jetzt nicht mehr weiter kann, weil Madame Solidarität am Ende ist, weil sie sich von ihnen Hilfe erhofft. Ein Theaterstück mit aktuellem Bezug: Die Solidarität darf nicht sterben. Mehr denn je benötigen wir in diesen Krisenzeiten gesellschaftliche Solidarität.«
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung zieht Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zu den Netzwerk-Erfahrungen auf der 4. Demokratiekonferenz in Hattingen die Bilanz, dass es sich lohne, von Hattingen zu lernen: »Am 11.11.2022 fand die 4. Hattinger Demokratiekonferenz (Foto), diesmal zu den „Chancen und Herausforderungen politischer Partizipation“ statt.
In der Ankündigung zum Hörspiel im Rahmen von lauschBar am kommenden Donnerstag heißt es: »Am Frequenzregler des Radioapparates wird gedreht, verschiedene Frequenzen sind zu hören, auf Welle 175,7 MHz Radio DaisyBlau bleibt er stehen.
Ein breites Bündnis gegen Gewalt an Frauen und FLINTA*-Personen veranstaltet am 26.11. eine Demo und schreibt dazu: »Der 25 November – das ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und FLINTA+ (Frauen, Lesben, Inter*-, Nicht-Binäre-, Trans*- und Agender-Personen). Seit 1999 ist der 25.11 ein Kampftag gegen Unterdrückung, Diskriminierung und Gewalt – und für Toleranz, gleiche Rechte und Freiheit. Hierzu organisieren wir am Samstag, den 26.11 eine Demo in der Bochumer Innenstadt.
In Kooperation mit der VHS Bochum bietet die VVN mit Michael Niggemann am 20.11.2022 wieder einen Stadtrundgang an: »Die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Regierung und ihre Folgen, Massenaufmärsche und Propaganda, Gleichschaltung und Terror, Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner, der Bochumer Jüdinnen und Juden und anderer Personengruppen, lassen sich am Schicksal einzelner Menschen und im Alltag einer Stadt an vielen Orten erfahrbar machen.
bodo lädt am Samstag 19.11 um 11h zur Sozialen Stadttour ein: >> Wie verbringen eigentlich Menschen auf der Straße ihren Tag? Welche Wege führen in die Obdachlosigkeit ‑ und welche wieder hinaus? Wie sieht Bochum aus der Sicht von Menschen „am Rand“ aus? Auf Spaziergängen durch Bochum zeigen die bodo-Tourguides Orte und Einrichtungen, berichten von eigenen Erfahrungen auf der Straße und liefern Informationen zu den Hilfe- und Selbsthilfenetzwerken der Stadt. Die Experten, die Sie auf einen Spaziergang mitnehmen, kennen die Straße aus zwei Perspektiven: Als Betroffene haben sie selbst Obdachlosigkeit erfahren und schildern während der rund zweistündigen Tour aus erster Hand, welche Entbehrungen es bedeutet, keine Wohnung zu haben.
Das Bochumer Friedensplenum und die DFG-VK werden sich am Freitag, dem 18. November von 15.30 bis 17.30 Uhr mit einer Mahnwache auf dem Kurt-Schumacherplatz gegenüber vom Hauptbahnhof an dem bundesweiten Aktionswochenende der Friedensbewegung beteiligen. Die Forderung des Friedensplenums lautet: „Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg“. In einem Flugblatt wird diese Notwendigkeit erläutert: »Das Friedensplenum erinnert dabei auch an ein Ereignis vor 70 Jahren. Im Bochumer Verein, der Waffenschmiede der beiden Weltkriege, wurden Friedensglocken gegossen und 35.000 Menschen begleiteten sie auf den ersten Metern auf den Weg zum atomar verwüsteten Hiroshima. Damit soll an das Engagement der Bochumer Bevölkerung in der Nachkriegszeit gegen Krieg angeknüpft werden und der Forderung nach Verhandlungslösungen Nachdruck geben werden.
Der Jugendring veranstaltet am Mittwoch , 23.11.22 ab 18h eine Demokratiekonferenz, zu der er recht herzlich einlädt:
>>Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring laden am Mittwoch, 23. November 2022 um 18.00 Uhr zur Demokratiekonferenz in die Geschäftsstelle des Jugendrings (Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum) ein, um einen Austausch über die Erfahrungen mit den Projekten zu ermöglichen, die 2022 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert worden sind und um Ideen für neue Projekte zu entwickeln.
Am kommenden Sonntag geht es beim Theater Traumbaum um Mobbing unter Schüler/innen aus der Opferperspektive. Über den Inhalt des Stückes: »“Mobfer -f “ bringt am Sonntag, dem 20.11. um 15.oo Uhr zwei gestrandete Außenseiter auf die Bühne im Theater Traumbaum, Lothringer Str. 36c , 44805 Bochum. Genau genommen auf ein Dach, denn hier spielt das Stück. Ein Dach über der Stadt als Fluchtort für zwei jugendliche Schüler, die ihren Platz, im direkten und im übertragenden Sinne, in der Klasse nicht finden können: Klaus und Lilly.
Das Filmfestival blicke feiert seinen 30. Geburtstag mit vier Filmen und Diskussion mit den Filmemacher:innen: Blicke in das Archiv filmfestivals am 22. Nov., 18:30h im Stadtarchiv Bochum, Wittener Str. 47.
Der Bahnhof Langendreer e.V. sucht zum 1. Februar 2023 oder später ein*e Mitarbeiter*in für den Bereich Programmplanung im Bereich Politik & Gesellschaft, weil Anna-Lina Heimrath ihr Engagement hier beenden wird.
Die Initiative Genug ist Genug wird im Rahmen ihrer Kampagne gegen die Folgen von Inflation und Energiekrise am kommenden Sonntag einen „Mitbring-Brunch“ im Bahnhof Langendreer veranstalten. Aus dem Aufruf: »Wir wollen uns beim Brunch darüber unterhalten, wie wir uns im Stadtteil gegenseitig unterstützen können, um gut durch die Krise zu kommen. Außerdem möchten wir Interessierten die Möglichkeit geben, die Kampagne Genug ist Genug kennenzulernen und sich den Protesten gegen die Preissteigerungen anzuschließen.
Norbert Hermann, Bochum Prekär, hat eine umfangreiche Liste mit Beratungsangeboten in Bochum erstellt und schreibt: »Corona ist nun hoffentlich endgültig als „Notstand“ überstanden. Es hat sich einiges geändert, auch in der Beratungsszene, und es ist an der Zeit, die interessierte Öffentlichkeit in Kenntnis zu setzen. Zwar veröffentlicht das Jobcenter Bochum auf seiner Homepage dankenswerterweise eine Übersicht über Notfalladressen und Beratungsstellen (> Geld + Wohnen > Andere Sorgen), die Beratungsstellen zu Arbeit und Erwerbslosigkeit fehlen allerdings. EinE Schelm*in wer Böses dabei denkt … . Die fehlenden Adressen und Weiteres hier:
Die Dokumentation Robin Bank, zum Bundesstart ab Do., 17.11. im endstation.kino zu sehen, ist eine moderne Version der Geschichte von Robin Hood. Die Ankündigung des Kinos: »jemand, der für das kämpft, was er für fair und richtig hält, der Gesetze in Frage stellt und rechtliche Grenzen ausdehnt, um Veränderungen herbeizuführen. Einige der entscheidenden Veränderungen in der Geschichte wurden durch Ungehorsam erreicht.
Die Bochumer Gruppe von Fridays for Future kündigt für dem kommenden Freitag eine Kundgebung an, »um auf die verheerenden Folgen der Klimakrise aufmerksam zu machen, wird die Bochumer Ortsgruppe von Fridays for Future am 18.11. um 17 Uhr am Hans-Schalla-Platz eine Kundgebung veranstalten. Insbesondere wird ein Fokus auf die zunehmende Waldbrandgefahr gelegt, die diesen Sommer in dramatischer Weise sichtbar wurde. Eine Kunstaktion mit langen Stoffbahnen soll die Thematik veranschaulichen. Die Aktion ist der Auftakt für das „2. Wochenende fürs Klima“, das von neun verschiedenen Kultur- und Bildungseinrichtungen in Bochum anlässlich der 27. UN- Klimakonferenz veranstaltet wird.