Der Bochumer Kinder- und Jugendring die GEMI Jugend und die Ronak-Jugend Bochum als neue Mitglieder aufgenommen und schreibt: »Die GEMI Jugend ist eine multikulturelle Jugendinitiative, die Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit internationaler Familiengeschichte in Wattenscheid organisiert. Inhaltliche Schwerpunkte des Vereins sind die Stärkung der Demokratie, die Bekämpfung von Rassismus und die Förderung von gesundem Aufwachsen. Die Ronak-Jugend ist von kurdischen Geflüchteten aus Syrien gegründet worden und fördert die Integration von Kindern und Jugendlichen.
Im Schauspielhaus Bochum läuft zur Zeit die Inszenierung von „Dem Freund, der mir das Leben nicht gerettet hat“ nach dem Buch von Hervé Guilbert. Dazu schreibt das Theater:
Die Stadt Bochum hat 200 Tagestickets für den ÖPNV auf Bochumer Stadtgebite an bodo e. V. übergeben, damit sie in der Advents- und Weihnachtszeit an Obdachlose verteil werden. Die Obdachlosenzeitschrift freut sich über die Sprende, wünscht sich aber noch mehr.
Mit „Les Gardiennes“ widmet das Kunstmuseum Bochum dem Schaffen von Leonor Fini eine Ausstellung mit Performanceprogramm. Zeitgleich eröffnet im Seitenflügel des Museums mit „Schwanenmarkt 1 – Expanded“ eine temporäre Dependance des Bochumer Labors für Kunst und Recherche. Am Samstag, den 3. Dezember, um 19 Uhr feiern beide Ausstellungen gemeinsam Eröffnung. Matthias Schamp kündigt dazu an: »Davor gibt es ein Krach-Konzert um 18 Uhr am Schwanenmarkt 1 (ungefähr 5 Fußminuten vom Museum entfernt). Das Konzert bildet zugleich den Auftakt von 100 Jahre Höllenlärm in Bochum, womit an den Komponisten Erwin Schulhoff erinnert werden soll.
Eine Weile hat man von der Gruppe SozMed nichts gehört. Nun will sie am 7.12. einen Neuanfang starten und teil dazu mit: »Wir sind eine von Medizinstudierenden gegründete Hochschulgruppe, die sich für ein solidarisches, respektvolles und diskriminierungsfreies Gesundheitswesen einsetzt und sehen uns als Teil des bundesweiten Netzwerks Kritische Medizin und der IPPNW.
Bei der Bochumer Singaktion „SING FOR YOUR SISTERS“, die in Solidarität mit den Frauen im Iran stattfand, wurde ein Video mitgeschnitten. Die Organisatorinnen berichten, dass dieses nun online zur Verfügung steht. Sie schreiben zu der Aktion: »Zivilgesellschaftliches Engagement wird immer wichtiger, wenn weltweit Menschen für ihre Freiheit kämpfen und der politische Wille zum Hinsehen und Handeln zu schwach erscheint. Darum organisierten zwei Frauen aus Eigeninitiative eine Singaktion für die Frauen im Iran, um ein Signal an die Politik, aber vor allem eine Botschaft an die Menschen dort zu senden: Wir schauen hin!
In einer gemeinsamen Presserklärung des Bochumer Bündnisses und Bochum gegen Rechts wird die folgende Veranstaltung angekündigt: „Solidarität statt Hass“ Rechte Mobilisierungen. Aktuelle Erscheinungsformen und Entwicklungen. Referent: Mark Haarfeldt, am 8. Dezember, 19:00 Uhr, im Jahrhunderthaus Bochum. »Die Anzahl von rechten Demonstrationen hat wieder zugenommen. Fast immer vorne mit dabei ist die AfD, die gemeinsam mit anderen rechten Gruppierungen versucht, unter Parolen wie „Preisexplosionen Stoppen! Für Frieden, Freiheit und Wohlstand“ eine Querfront von rechts außen bis links außen zu inszenieren.
Zum Inhalt der Dezember-Ausgabe von bodo schreibt die Redaktion: »Geschichten vom Lesen, von der Rückkehr in eine eigene Wohnung, von Weihnachten: Elke Heidenreich, Annika Büsing, Mik Bäcker, Atze Schröder und Till Hoheneder im Interview. Mihai erzählt vom ersten Weihnachten nach der Obdachlosigkeit, bodo-Verkäufer Wolfgang baut Krippen. Achim Backhaus hat Alternativen zum Plantagen-Weihnachtsbaum und gibt Experten-Tipps. 16 Seiten zusätzlich: Wie Obdachlosigkeit endet. Das Straßenmagazin im Dezember: 2,50 Euro ‑ nur auf der Straße. Die neue bodo erscheint am 1. Dezember.
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