Die Grünen sind ziemlich genau seit 20 Jahren Teil der Mehrheitskoalition in Bochum. Was haben sie in dieser Zeit bewegt? Diese Frage soll sich demnächst nicht mehr stellen. „SPD und Grüne haben sich darauf verständigt, dass an der Wittener Straße ein durchgängiger Radweg erstellt werden soll. Die Planungen dazu sollen 2023 begonnen werden,“ heißt es in einer Presseerklärung der Grünen. In vier Jahren würden die Grünen also Planungen anstoßen, die die SPD bisher ablehnt. Vorher sollen 1.08 Million Euro für eine Umwegeplanung ausgegeben werden.
Der Kinder- und Jugendring berichtet: »Bei der Vollversammlung des Kinder- und Jugendrings am 02. Dezember 2019 hatten die Delegierten der Jugendverbände und Jugendinitiativen über den Aufnahmeantrag von der Jugend der Eziden zu entscheiden und einen neuen Vorstand für den Jugendring für die kommenden beiden Jahre zu wählen. Der Aufnahmeantrag von der Jugend der Eziden ist ohne Gegenstimmen von den Delegierten befürwortet worden. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, außerschulische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche zu organisieren und junge Geflüchtete bei ihrer Integration in Bochum zu unterstützen. Von den Delegierten ist Maria Hagemeister vom Jugendwerk der AWO zur neuen Vorsitzenden gewählt worden. Maria Hagemeister arbeitet schon seit 2007 im Vorstand des Jugendrings mit und ist 2011 zur stellvertretenden Vorsitzenden des Jugendrings gewählt worden. mehr…
Die Bochumer Gruppen von Amnesty International feiern dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass haben sie eine VHS-Reihe zum Thema „Einsatz für die Menschenrechte“ ins Leben gerufen, die sich mit wichtigen Stationen aus 50 Jahren Amnesty-Arbeit in Bochum auseinandersetzt. Der dritte Teil der Reihe widmet sich Südafrika und dem Wandel vom Apartheidsstaat zur Regenbogen-Nation. Am Dienstag, den 10.12.2019 um 19 Uhr informiert Amnesty International Bochum unter dem Titel „Einsatz für die Menschenrechte in Südafrika – Erfolge und Gefährdungen“ im Clubraum der Volkshochschule Bochum über die Menschenrechtslage in Südafrika. mehr…
Das Radwende-Bündnis veröffentlicht auf auf seiner Webseite einen offenen Brief an die SPD-Ratsfraktion: »Liebe SPD-Ratsfraktion, wie Sie aus der Presse erfahren haben dürften, fordert unser Bündnis eine Radwende in Bochum ein. Wir sind mit dem Zustand des Radverkehrs für den Alltag unzufrieden und haben einen Forderungskatalog erstellt. Wir erwarten nicht, dass Bochum in kürzester Zeit von einer Autostadt zu einer Fahrradstadt umgewandelt werden kann. Wir erwarten aber schon einen klaren Plan für eine Veränderung in den kommenden Jahren zugunsten des Radverkehrs. mehr…
Das Solidaritätsbündnis Rojava Bochum lädt am Freitag, den 6. Dezember um 19 Uhr in der Kulturfabrik/ Provisorium, Dorstener Straße 17 zu einer Solidaritätsveranstaltung mit der Bevölkerung in Nordsyrien ein. Um 19 Uhr findet ein Vortrag mit anschließender Diskussion über die aktuelle Situation in Rojava statt. Referent ist der Journalist Jan Jessen. Anschließend ab 21 Uhr sind kurdische Befreiungslieder von Shevan Alyousef und Givara (Akustische Gitarre / Elektrisches Sas) zu hören.
Das endstation,kino kündigt eine spannende Woche an: »Sie beginnt am Sonntag, den 08.12. um 17.30 Uhr mit Afghanistan 1969. Ein Land, vom Kino gerettet, einem experimentellen Projekt, das einen dokumentarischen Amateurfilm in den Mittelpunkt stellt. Der Film wurde vor 50 Jahren in Afghanistan von einer jungen Filmemacherin aus Italien gedreht. Der Super8-Film wird von Musikern aus dem Irak, Italien und Afghanistan live vertont. Mit anschließendem Filmgespräch mit Dr. Yahya Wardak. Er war selbst aus Afghanistan geflohen und setzt sich heute für den Wiederaufbau in Afghanistan ein sowie für eine ordentliche Schul- und Ausbildung in der Gesundheitsversorgung. mehr…
Am 08.12. um 15 Uhr, wenn in vielen Familien die zweite Kerze angezündet wird, wird es auch im Theater Traumbaum in der Lothringer Str. 36 c in Bochum Gerthe adventlich. Allerdings etwas anders als gewohnt, wie das Theater Traumbaum schreibt: »Es geht ebenfalls um zwei Menschen, die kein Zuhause haben und kein Obdach finden. Die Geschichte spielt nicht in Israel, sondern hier und die Hauptfiguren heißen nicht Maria und Josef, sondern Herr Niemand und Frau Anderswo. Es geht auf Weihnachten zu und alle bummeln über den Weihnachtsmarkt, erfüllen sich ihre Wünsche. Nur Herr Niemand und Frau Anderswo nicht. Denn die beiden haben weder eine Wohnung noch Arbeit und die heilige drei Könige kommen leider auch nicht mit Geschenken zu Besuch, denn Herr Niemand und Frau Anderswo wohnen nicht unter dem Stern von Bethlehem, sondern auf der Straße, sind obdachlos. mehr…
Montag 02.12.19, 07:00 Uhr
Intensives Stück von nonegatif feiert am 5. Dezember Premiere
Das Theaterprojekt Nonegatif lädt am Donnerstag, den 5. Dezember um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer zur Premiere des Stückes „risse“ ein: »Nach monatelanger Arbeit fiebern die Teilnehmenden des nun seit mehreren Jahren im Bahnhof ansässigen Theatergruppe nonegatif ihrer Premiere entgegen. Erneut haben sie sich mit drängenden Fragen auseinandergesetzt und freuen sich, ihre inhaltlichen und szenischen Ergebnisse auf der Bühne zeigen zu dürfen.
Wie kann es sein, dass jemand auf die Straße gehen und das „Absaufen“ tausender Geflüchteter feiern kann und anschließend nach Hause kommt, um seinen todkranken Vater zu pflegen? Wie können wir schon wieder an den Punkt gelangt sein, an dem Jüdinnen und Juden, Migrant*innen und all jene, die als „Andere“ markiert werden, offensichtlich zur Zielscheibe von Hass, Gewalt und Terror werden? mehr…
Sonntag 01.12.19, 21:50 Uhr
Sanktionen gegenüber alleinerziehenden Leistungsberechtigten
Norbert Hermann von Bochum Prekär schreibt: »Im Jahr 2018 wurden von Jobcentern 91.000 Sanktionen gegenüber alleinerziehenden erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ausgesprochen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor. Anfrage und Antwort im Wortlaut. Damit werden zugleich die Kinder der betroffenen Frauen sanktioniert. Bei den ohnehin zu knappen Hartz IV-Leistungen ist das also amtliche Kindeswohlgefährdung. Damit die Sanktionen auch richtig reinhauen, setzen manche Jobcenter noch eins drauf: „In manchen Jobcentern erfolgt bei einer drohenden oder verhängten Sanktion eine automatisierte Meldung an das zuständige Jugendamt zur Überprüfung, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Dies verunsichert manche Kundinnen und Kunden, … .“, heißt es in der Anfrage der FDP. „Die Bundesregierung begrüßt und unterstützt verantwortungsvolles und einzelfallbezogenes Handeln der Jobcenter,“ lautet die Antwort der Bundesregierung. mehr…
Das Bündnis Radwende Bochum, der Zusammenschluss verschiedener Rad- und Umweltinitiativen, beteiligt sich am vorweihnachtlichen Geschehen mit einem Adventskalender für Radfahrende und einer Verlosungsaktion und schreibt: »Wer im Winter bei eisigen Temperaturen und kalten Winden täglich in die Pedale tritt, kann einen kleinen Motivationsschub gut gebrauchen. Die Radwende Bochum möchte daher all den wetterfesten RadlerInnen eine Freude bereiten und hat für den Dezember eine besondere Aktion geplant. In Form eines interaktiven Adventskalenders vom 1. bis 24. Dezember werden mithilfe der Radfahrenden selbst möglichst schnell zu beseitigende Mängel auf Radwegen gesammelt und an die Stadt gemeldet.
Die NaturFreunde Bochum-Langendreer laden am Donnerstag, den 5.12. um 19:30 Uhr im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 zu einem Infoabend zum Weltklimagipfel ein: »Alle reden über „Friday for Future“ – mit Recht, denn diese Bewegung zeigt, wie sehr sich die Notwendigkeit des Klimaschutzes inzwischen in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Nur die Politiker reden anlässlich des kläglichen Klimapakets in erster Linie vom Geld und wie die Kosten verteilt werden können. Dass Menschen sich mit Leib und Seele für den Klimaschutz einsetzen, zeigt aber nicht nur das Beispiel von Greta Thunberg. Es gibt zahlreiche Klimaaktivist*innen und Organisationen, die sich für den Klimaschutz engagieren. Die NaturFreunde Bochum-Langendreer sind mit einigen von ihnen in Kontakt und werden sie an diesem Abend im Gespräch vorstellen und mit ihnen diskutieren. Technisch ein gewagtes Experiment, da sich die Teilnehmer*innen auf See, in Buenos Aires, Martinique oder Madrid befinden. mehr…
Die Schwarze Ruhr Uni hat einen Text von Crimethinc übersetzt und schreibt zu dieser Veröffentlichung: »Eigentlich böte alleine die deutsche Geschichte mit ihren unzähligen Massenmorden und Gewalttaten, die ohne den Staat nicht möglich gewesen wären, genug Grund die Idee aufzugeben, der Staat sei ein Mittel zur Befreiung. Dennoch setzen immer noch viele Linke auf den Staat. Wir haben deshalb die Broschüre unserer Genoss*innen von Crimethinc: “There’s No Such Thing as a Revolutionary Government – Warum wir den Staat nicht nutzen können, um die Klassengesellschaft abzuschaffen“, übersetzt. Sie erklärt anschaulich, warum der Staat kein Mittel ist, um die Klassengesellschaft zu beseitigen und warum wir auch im Kampf gegen Bedrohungen wie den erstarkenden Faschismus keine „linke Einheitsfront“ bilden sollten, sondern klar und gezielt anti-autoritäre Ideen verbreiten und Alternativen aufbauen müssen.« Die Broschüre findet ihr hier als PDF-Datei zu finden.
Die zweiten Ausgabe des Magazins Común ist erschienen. Die Redaktion lädt aus diesem Anlass am Samstag, den 7.12. um 19.00 Uhr in der Oval Office Bar im Schauspielhaus zu einem Release-Abend mit „stadtpolitischem Geplauder“ ein: »Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen kommt mitten aus der Bewegung, in der auf ganz unterschiedliche Weise das Recht auf Stadt eingefordert wird. Die Suche nach der ideellen Klammer, die stadtpolitische Bewegungen und Initiativen verbindet, bringt uns immer wieder hierhin: zum Gemeinsamen, zum Sich-Zusammentun, zur Forderung nach Gemeinwohl, Gemeineigentum, Commons. All das ist Común! mehr…
Das Nachrichtenportal indymedia berichtet: »In der Nacht vom 26. auf den 27. November haben Antifaschist*innen in Bochum eine Solidaritätsaktion für die kurdische Arbeiterpartei PKK durchgeführt. Anlass ist der 26. Jahrestag des Betätigungsverbotes in Deutschland, welcher genau einen Tag vor dem Gründungdatum der PKK erlassen wurde. In der ganzen Stadt erschienen Plakate, Graffitis und verschiedene Solidaritätsaufrufe. Wir solidarisieren uns mit dem legitimen Befreiungskampf der Kurd*innen und deren Organisationen. Das Verbot der PKK muss aufgehoben werden. 26 Jahre Kriminalisierung sind genug.« Zum vollständigen Beitrag.
Die heutige Demonstration im Bochum zum globalen Klimastreik war bunt und laut. 1600 Teilnehmer*innen liefen vom Springerplatz über die Alleestraße zum Platz neben dem Rathaus und weiter über den Weihnachtsmarkt auf dem Bongard-Boulevard zum Hauptbahnhof. Es gab gute kurze Reden und Eltern, die Stolz waren, dass ihre Kinder demonstrieren. Weihnachtsbäume wurden umdekoriert und ein Die-In inszeniert. In den auf dieser Seite nachfolgenden Meldungen sind die Redemanuskripte von Amnesty International und Extinction Rebellion und ein Bericht über die Aktion des Radwendebündnisses zu finden: Klimastreik mit Probelauf für »Ring frei« fürs Rad. Bilder der Demo:
Was haben Menschenrechte mit der Klimakrise zu tun? Die Erderwärmung hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die Menschenrechte. Millionen von Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören. Sie haben aufgrund von Trockenheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder werden bei Wirbelstürmen verletzt oder getötet. Der globale Süden ist von den Folgen des Klimawandels am stärksten betroffen. Aber auch in Europa bedrohen die zunehmenden Hitzewellen die Gesundheit vieler Menschen, vor allem von Kindern, Schwangeren und älteren Personen. Wer die Menschenrechte aller Menschen weltweit bewahren möchte. muss sich dafür einsetzen, dass der Klimawandel aufgehalten wird! Der Klimawandel bedroht alle Menschenrechte. Alle Menschen haben ein Recht auf Leben und das Recht darauf, in Freiheit und Sicherheit zu leben. Doch das macht der Klimawandel für Milliarden von Menschen teilweise unmöglich. Auch Menschenrechte, die menschenwürdige Lebensgrundlagen wie das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Wohnen und das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene schützen, sind betroffen. mehr…
Freitag 29.11.19, 21:35 Uhr
Rede auf der Klimastreik-Demonstration am 29. 11. 2019
Vielen Dank, dass ihr heute gekommen seid. Ich habe auf einem Banner gelesen, es ist so schlimm, dass selbst Menschen mit Sozialphobien gekommen sind. Ich bin eine von denen. Mein Name ist Heike Schick und ich stehe hier für Extinction Rebellion. Seit meiner Kindheit beschäftigen mich die Frage: Wie es dazu kommen konnte, dass die Dinosaurier ausgestorben sind? Dabei geht es weniger darum, dass sie ausgestorben sind, sondern vielmehr darum, dass sie innerhalb weniger Jahrzehnte von der Erde verschwunden sind. Seit ich im Zusammenhang mit dem Klimakrise gelernt habe, was Kipppunkte sind, habe ich in Bezug auf die Dinosaurier keine Fragen mehr. mehr…
Das Radwende-Bündnis schreibt auf seiner Webseite: Diesmal beteiligte sich das Bündnis Radwende mit einem eigenen Programmteil am weltweiten Klimastreiktag in Bochum. Unmittelbar nach Abschluss der Demo um 14:30 Uhr wurde ein einspuriges Teilstück auf dem Innenstadtring für Autos gesperrt und Radler*innen konnten einmal in Echtzeit ausprobieren, wie sicheres und bequemes Radeln in der Innenstadt funktioniert. Für 30 Minuten kamen auf einer Strecke von 500 m Fahrradgefühle wie in Utrecht oder Kopenhagen auf. Trotz mächtig viel Verkehr machte Fahrrad fahren auch bei kaltem Wind einfach nur Spaß. mehr…
Nach der Klimastreik-Demo sind heute u. a. noch folgende Aktionen geplant: Die bereits an dieser Stelle angekündigte Aktion des Radwende-Bündnisses auf dem Südring, ebenfalls ab ca. 14.30 Uhr eine Kundgebung des Bündnisses Feministische Solidarität vor dem BVZ und Infostände von Greenpeace und Scientists for Future am Kurt-Schumacher-Platz.
Arbeitnehmer*innen in Bochum, die noch kein Weihnachtsgeld bekommen haben, sollten prüfen, ob sie Anspruch auf die Sonderzahlung haben. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Insbesondere für die 24.100 Menschen, die im Stadtgebiet lediglich einen Minijob haben, lohne sich ein genauer Check. „Wenn der Chef seinen Mitarbeitern ein Weihnachtsgeld zahlt, dann haben auch die Minijobber im selben Unternehmen Anspruch auf die Extra-Zahlung“, erklärt Adnan Kandemir, Gewerkschaftssekretär der NGG Ruhrgebiet. Die Höhe des Weihnachtsgeldes richte sich nach der jeweiligen Arbeitszeit. mehr…
Am Dienstag, den 03.12., zeigt das endstation.kino um 20 Uhr den Dokumentarfilm „Der zweite Anschlag“, mit anschließendem Filmgespräch. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. „Der zweite Anschlag“ dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt.
Das Bündnis Radwende Bochum, der Zusammenschluss verschiedener Rad- und Umweltinitiativen, beteiligt sich am 29.November am Klimastreiktag in Bochum. Radwende wird der Forderung nach einem sicheren Radweg auf dem Innenstadtring Nachdruck verleihen. Dazu wird um 14.30 Uhr auf dem Südring zwischen Universitätsstraße und Viktoriastraße symbolisch einen geschützter Radweg (Proteced Bike Lane) aufgebaut, den Radfahrer*innen während der Absperrphase nutzen können. Währenddessen hält Radwende Bochum auf dem Kurt-Schumacher Platz an Hbf Bochum eine Kundgebung ab. In einer Erklärung dazu heißt es: »Ein Radweg auf dem Südring ist überfällig. Die zentrale Verbindung zwischen dem Hbf und den westlich gelegenen Stadtteilen sowie der Erzbahntrasse ist bisher mit dem Rad nicht gefahrlos möglich. Dazu müssen alle Optionen auf den Tisch: Können die Seitenparkstreifen in diesem Bereich abgeschafft werden? Kann der Ring zur Einbahnstraße umgebaut werden? Könnte dort der RuhrRadschnellweg1 (RS1) langführen? Gäbe es Möglichkeiten eine Proteced Bike Lane zu installieren? In diesem Zusammenhang wäre auch zu klären, kann die Rottstraße zur Fahrradstraße umgewidmet werden? Die Radverbindung zwischen Alleestraße und Hbf sollte die erste Aktivität im
Rahmen des hoffentlich erfolgreichen Antrages der Stadt für ein ISEK sein. mehr…
Die Linksfraktion hat in der Bezirksvertretung Mitte eine überfraktionelle Initiative gegen Lichtverschmutzung in der Bochumer Innenstadt angeregt und schreibt: »Das Ziel ist, den Betrieb von LED-Werbetafeln in den Nachtstunden zu begrenzen. Über die Anregung entscheidet die Bezirksvertretung auf ihrer Sitzung am Donnerstag, den 28. November. Der Stein des Anstoßes: Vor sieben Wochen wurde eine neue digitale Werbetafel an der Herner Straße in Betrieb genommen. Die LED-Tafel strahlt nachts sehr hell: Bereits nach einer Woche Abendbetrieb fühlten sich Anwohner*innen stark belästigt und baten um Hilfe. Weil aktuell die Bäume ihre Blätter verlieren, erhöht sich nächtliche die Lichtbelastung in den angrenzenden Wohnungen weiter. mehr…
Das Polit-Café Azzoncao schreibt: »In einer antimilitaristischen Aktion entfernten Antifaschist*innen im Jahr 1987 den Steinkopf des Soldatendenkmals an der Unterstraße in Bochum-Langendreer. Das Kriegerdenkmal war in den 20-er Jahren von rechten Verbänden finanziert und mit Beteiligung von Heimwehren und eines SA-Zugs im Juli 1927 eingeweiht worden. Da die Kommune ein solch revanchistisches Denkmal nicht fördern wollte, musste es auf einem Privatgrundstück errichtet werden. Dort stand die demokratische Zumutung unbeschadet bis 1987. Dann hieß es „Kopf ab dem Militarismus“. mehr…
Am Freitag den 29. November werden erneut in über 450 Städten in Deutschland und weltweit Klimastreiks sowie Aktionen des zivilen Ungehorsams stattfinden. Am Freitag vor der Klimakonferenz in Madrid fordern die Aktivist*innen von Fridays for Future eine Neuauflage des bisher unzureichenden Klimapakets der Großen Koalition, welches die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens sicherstellt. Hierzu laden Fridays for Future Bochum und das neugegründete Aktions-Netzwerk „Bochum for Future“ zur Teilnahme am internationalen Klimastreik am 29.11. ein: »Die Demonstration in Bochum wird um 12.00 Uhr am Springerplatz beginnen und am Rathaus vorbei durch die Innenstadt zum Hauptbahnhof führen. Die Demonstration steht unter dem Motto „Aktionstag für Klimagerechtigkeit – Globale Solidarität“. mehr…
Von der Klimaklage bis zum zivilen Ungehorsam
Students for Future laden im Rahmen der Public Climate School Woche zu einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 28. 11. um 19 Uhr im HZO 30 der Ruhr-Uni. Das Thema: „Advent, Advent, die Erde brennt!“. Die Ankündigung: Nicht nur der brennende Amazonas und die schmelzende Arktis haben uns vor Augen geführt, dass die Klimakrise ernst ist. Spätestens seit dem Dürresommer 2018 ist das Thema auch hierzulande für uns spürbar geworden. Doch was tun? Sind wir noch zu retten? Wie können wir die eskalierende Klimakatastrophe noch aufhalten? Dieser Frage wollen wir uns im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Zug der Klimastreikwoche widmen. Auf dem Podium sitzen: mehr…
Die Initiative Religionsfrei im Revier, die eng mit der Giordano Bruno-Stiftung (gbs) und dem Bund der Konfessionsfreien und Atheisten (IBKA) zusammenarbeitet, lädt am Dienstag, den 3. Dezember um 19.00 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Lesung und Diskussion mit Helmut Ortner ein. Er stellt das Buch „EXIT – Warum wir weniger Religion brauchen“ vor. Vor 100 Jahren wurde die Weimarer Reichsverfassung beschlossen, im August 1919 trat sie in Kraft. Darin wurden Kirche und Staat voneinander getrennt und der Einflussbereich der Religion politisch begrenzt. Die entsprechenden Bestimmungen wurden 1949 auch in das Grundgesetz aufgenommen. Dennoch wird die Trennung von Staat und Kirche bis zum heutigen Tag nicht konsequent vollzogen. Nach wie vor genießen Religionen erhebliche Privilegien, nach wie vor verletzt der Staat das in der Verfassung formulierte Neutralitätsgebot. Ein permanenter Verfassungsbruch. mehr…
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) lädt am Donnerstag, den 28.11. um 19 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstraße 27 zu einem Vortrag von BOGESTRA-Verkehrsplaner Richard Ziolkowski ein: »Zum Fahrplanwechsel am 15.12. gibt es in Bochum, Gelsenkirchen, Herne und Witten eine neues Liniennetz: Neue DIrektverbindunungen, Verbesserungen auf vielen Strecken, aber auch einige Verschlechterungen. Insgesamt wird das Angebot um 11 % ausgeweitet. Das alles wird auf der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert.«
Am Sonntag, dem 1.12.. um 15 Uhr ist im Theater Traumbaum, Lothringer Str. 36 c, das Stück „Im Dunkeln geht die Sonne auf“ zu sehen. In der Ankündigung heißt es: »Die meisten Menschen würden von sich behaupten: „Ich bin normal.“. Aber normal, was ist das überhaupt? Und was ist mit denen, die nicht normal sind? Sind die wirklich anders? Aber wie anders? Am Sonntag gibt es eine spannende Gelegenheit für einen Blickwechsel. Das Theaterstück „Im Dunkeln geht die Sonne auf“ zeigt poetisch, einfühlsam, kindgerecht und humorvoll die Begegnung zweier Welten. mehr…
Am 29. November findet der nächste globale Aktionstag unter dem Motto Klimagerechtigkeit statt. Die Bochumer Fridays for Future Initiative schreibt: »An diesem Tag ist zusätzlich Black Friday, das Festival des Massenkonsums. Klimagerechtigkeit ist ein vielfältiger Kampf, es geht um Konsum- und Systemkritik: gegen systematische Umweltzerstörung und Ausbeutung, gegen Ignoranz und diskriminierendes Verhalten jedweder Art. Wir stehen ein für globale Gerechtigkeit, Emanzipation und Demokratisierung. An diesem globalen Aktionstag gehen Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße, um ihren Beitrag zu leisten, um zu sensibilisieren und zu protestieren. mehr…
Montag 25.11.19, 18:10 Uhr
Der Zug für faire Besoldung rollt – NRW bitte einsteigen!
Mit bundesweiten Aktionen erhöht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Druck auf die Landesregierungen für eine gleiche Bezahlung aller voll ausgebildeten Lehrkräfte, so auch in NRW. Mit einer Aktion vor dem Düsseldorfer Landtag verweist die GEW NRW auf die Gehaltsentwicklung in anderen Bundesländern und mahnt die Landesregierung, nicht den Anschluss zu verpassen. Das Motto: „Der Zug für faire Besoldung rollt – NRW bitte einsteigen!“ Dazu erklärt Ulrich Kriegesmann aus dem Leitungsteam der GEW Bochum: „Viele andere Bundesländer bezahlen ihre Lehrer*innen bereits gerecht. Es wird höchste Zeit, dass NRW endlich auf den Zug aufspringt und seine Ankündigung wahr macht. Deswegen lässt die GEW NRW nicht locker. Schulministerin Yvonne Gebauer muss ihre Zusage, für A 13 Z/EG 13 als einheitliches Einstiegsgehalt für alle Lehrer*innen zu sorgen, endlich umsetzen. Die Geduld der gewerkschaftlich organisierten Lehrkräfte ist zu Ende.“ mehr…
Das Antifa Café lädt am Mittwoch, den 27. November um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag von Hendrik Puls ein zum Thema „Antikapitalismus von Rechts“: »Die „soziale Frage “, glaubt ein „Vordenker“ der extrem rechten NPD, sei das „politische Schlachtfeld“, auf dem sich die „Zukunft der nationalen Opposition und damit des deutschen Volkes“ entscheide. Folglich hat die Wirtschafts- und Sozialpolitik in der Agitation der Partei an Bedeutung gewonnen. mehr…
Die Bochumer Linke geht mit Amid Rabieh ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters. Wiebke Köllner, Sprecherin der Linken in Bochum, erklärt dazu:„Ich freue mich sehr, dass wir mit Amid Rabieh eine starke Stimme für ein sozial gerechtes und friedliches Bochum ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters schicken. Die Bochumerinnen und Bochumer haben jetzt die Wahl zwischen der rot-grünen Koalition des „Weiter so“ und einer dringend notwendigen sozial-ökologischen Wende. Wer mehr bezahlbaren Wohnraum, gute und preiswerte Schwimmbäder und einen deutlichen Ausbau des ÖPNV will, ist bei den Linken genau richtig.“ mehr…