Kommenden Donnerstag, 17.10.24, lädt die Gruppe ALTERnativ–LOS! von 19.00-21.00 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Irmgard Kampmann in die Rosa Strippe ein:
»“Wer bist Du? Was macht Dich aus?“
Die Frage begegnet uns nicht nur in Vorstellungsrunden, sondern zunehmend auch im Internet. Wenn wir uns zum Beispiel im eigenen Profil eine Selbstbeschreibung geben sollen, auch „personal branding“ genannt. Ist gar nicht so einfach und schwups sind wir bei der Frage unserer individuellen Identität. Wer bin ich? Wie will ich sein? Welche Begriffe beschreiben mich? Definiere ich mich als weiblich, queer, …? Was hat mein Beruf mit meiner Identität zu tun?
Die Medizinischen Flüchtlingshilfe veranstaltet im Oktober und November eine englischsprachige Webinar-Reihe zu Menschenrechtsverletzungen in Bergkarabach. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 24.10.(abgesagt!) um 19 Uhr mit der Vorstellung des historischen Hintergrunds des Bergkarabach-Konflikts durch Pakrat Estukyan, Autor und Editor der armenischen Sektion der Zeitung Agos.
Das Hattinger Forum für Demokratie lädt am Sonntag, den 20. Oktober um 16 Uhr im Bürgerzentrum Holschentor zu einerr Lesung. Tobi Dahmen präsentiert „Columbusstraße“: »Ausgehend von Zeitzeugnissen seiner Familie zeichnet Tobi Dahmen in dieser Graphic Novel eine bewegende Chronik der deutschen Kriegsjahre, die weit über das Private hinausgeht. Im Spiegel seiner Familiengeschichte reflektiert er eindrücklich die deutsche Vergangenheit und Fragen nach politischer und persönlicher Verantwortung. Mit Feingefühl und akribischer Recherche gestaltet Dahmen ein Werk von emotionaler Tiefe und historischer Relevanz.
Wer am ehemaligen Gelände der Erich Kästner-Schule an der Markstraße vorbeikommt, muss unweigerlich am dortigen Bauzaun stehen bleiben. Zu sehen sind dort seit Freitag Plakate, auf denen AKU, BoKlima, Extinction Rebellion, Fridays for Future, NABU und das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung gemeinsam den Erhalt des dortigen Waldes fordern. Plakatiert ist auch eine Alternative zum städtischen Kahlschlag-Konzept. Der BUND ist mit eigenen Plakaten vertreten.
Die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) Bochum macht auf die zerstörerischen Auswirkungen der Kürzungen aufmerksam, die im Haushaltsentswurf 2025 der schwarz-grünen Koalition in NRW vorgesehen sind. Eine Petition soll die Zerschlagung des Landesprogramms verhindern, das bisher die Existenz unabhängiger Beratungsstellen für Asylantragstellende sichert.
Zum 100-jährigen Bestehen der Roten Hilfe zeigt die Ortsgruppe Bochum am Samstag, den 19.10. den Film „Solidarität verbindet – 100 Jahre Rote Hilfe“ im Endstation Kino. Beginn ist um 18 Uhr, mit einem Sektempfang Der Film, widmet sich der Geschichte und Gegenwart der Solidaritätsarbeit.
Normalerweise veröffentlicht bo-alternativ keine Pressemitteilungen der Stadt Bochum und auch keine überregionalen Themen. Diese ist aber interessant, insbesondere in Kombination mit der Information der TAGESSCHAU vom 2. Oktober, dass es in Deutschland so viele Milliardäre gibt wie noch nie zuvor: Die Ausgaben der Kommunen für Sozialleistungen sind im ersten Halbjahr 2024 so stark gestiegen, dass die wieder verstärkt neue Schulden machen müssen.
Am Freitag 18.10 findet das Café Azadí nicht im Sozialen Zentrum statt, sondern in der Zanke (Westring 41). Gemeinsam mit dem Sause Brause Tresen der Zanke und dem Solibündnis Rojava veranstaltet das Café eine Lesung zu dem Buch „Wir wissen was wir wollen“. Die Türen der Zanke werden um 18.30 Uhr geöffnet. Es gibt „Küche für Alle“ und um 19:30 Uhr geht es weiter mit einer aktuellen Analyse der politischen Lage und der Lesung zum Buch gemeinsam mit den Herausgeberinnen.
Obwohl die Kosten gerade für Lebensmittel wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine davongalloppierten, hat es 2022 für Hartz-IV-Bezieher keinen zusätzlichen Inflationsausgleich gegeben. Eine Entscheidung des Bundessozialgerichts sorgt jetzt dafür, dass sich das noch ändern könnte. Auch für die bereits angekündigte Nicht-Erhöhung des Bürgergelds 2025 könnte sie von Bedeutung sein.
Am morgigen Freitag wird die Bochumer SPD in der Jahrhunderthalle den pensionierten ehemaligen Bochumer Polizeipräsidenten Jörg Lukat zum Oberbürgermeisterkandidaten wählen. Wer ein bisschen über seine Vergangenheit recherchiert, wird feststellen, dass er eine wichtige Gemeinsamkeit mit Kanzler Scholz hat: Gedächtnisschwäche. Er war zur Zeit der Ermordung von Mehmet Kubaşık durch den NSU Chef des Staatsschutzes der Dortmunder Polizei und kam nicht auf die Idee, auch ein rassistisches Mordmotiv zu prüfen. Als er im NSU-Untersuchungsausschuss befragt wurde, attestierte ihm NSUwatch NRW, dass „seine Erinnerungsschwierigkeiten erstaunlich“ waren. Link zu x.com
Die VVN-BdA Bochum lädt im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung am Samstag, 19. Oktober 2024 um 11:00 auch alle Menschen, die die VVN-BdA Bochum und ihre Arbeit kennen lernen möchten, in der ZANKE am Westring 41 ein.
»Wir wollen uns ganz ungezwungen treffen, damit wir die Möglichkeit haben, uns über die Arbeit der VVN-BdA Bochum, eure und unsere Ideen und Anregungen auszutauschen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt in einer Pressemitteilung vom 9.10.24 zum mittlerweile von der Verwaltung freigegebenen wasserwirtschaftlichen Gutachten zum Grabeland Am Ruhrort:
»Anwohnerschaft und befragte Fachleute wussten es auch ohne Gutachten: Eine Bebauung im Grabeland Am Ruhrort würde die ohnehin schon bestehende Überschwemmungsgefahr für weite Teile von Dahlhausen erheblich steigern.
Der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e.V. teilt in einer Pressemitteilung mit, dass der neue Heizkostenspiegel für das Jahr 2023 erschienen ist. Dieser weist nach dem starken Anstieg der Heizkosten während der Energiekrise seit 2022 teilweise sinkende Preise aus.
»Nach wie vor sind die Kosten teils erheblich höher als vor der Energiekrise. Für einen durchschnittlichen Haushalt im Mehrfamilienhaus (70-m²-Wohnung) mit einer Gasheizung sind die Kosten 2023 um rund 10 Prozent gesunken, für Wärmepumpen (–28 Prozent), Holzpellets (–20 Prozent) und Heizöl (–19 Prozent). Allerdings gab es bei Fernwärme eine Steigerung von 8 Prozent, die sich fortsetzen dürfte.
HaRiHo – Die Stadtteilpartner und die Figurenspielerinnen Desiree Baier und Birgit Walgenbach bieten in den Herbstferien einen Puppentheater -Workshop für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren im „Theater der Gezeiten“ in Bochum-Hamme an. Die Kinder erfahren den Aufbau einer Puppentheaterinszenierung anhand einer kurzen Szene von A bis Z.
In einer aktuellen Pressemitteilung weisen die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop auf die bevorstehende Ratssitzung morgen hin, in der auch ihr Kompromissvorschlag ein Tagesordnungspunkt sein wird. Die Pressemitteilung: »Bilder, die wir uns gerne erspart hätten:
Eine Verbesserung der Radinfrastrukturen wäre sehr wichtig. Diese Maßnahmen, die zusammen eine halbe Million Euro kosten dürften, sind aber sinnlos. Hier werden kaum befahrene Straßen einfach zu Fahrradstraßen erklärt und lediglich mit Schilder bestückt. Der teilweise kaum noch befahrbare Untergrund bleibt auf allen Straßen dagegen erhalten. Bereits bestehende Fahrradstraßen bestätigen die Kritik. Anwohner:innen in Weitmar bemängeln dort die seit zwei Jahren über die Weitmarer Straße führende Fahrradstraße sei wegen Schlaglöchern teilweise unbefahrbar. Entsprechend wenig Radfahrer:innen nutzen sie.
Die Kopenhagener Neo-Folk-Band Dune Messiah kommt am 15. Oktober in die BASTION. Einlass ist ab 19h. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Bastion schreibt zu der Band: »Dunkel, romantisch und persönlich sind die Songs des dänischen Quartetts, sie zielen mit entwaffnender Ehrlichkeit auf die Herzen. Geschichten über Liebe, Verlust und Mystik, zurückhaltend und feinsinnig erzählt, aber auch heftig und ungestüm. Im März 2017 veröffentlichten Dune Messiah ihr Debütalbum The Iron Oak. Auf der anschließenden Europatour supporteten die vier Dän:innen den amerikanischen Neo-Folk-Veteranen King Dude und das Dark-Wave-Duo Drab Majesty.
Morgen veranstalten die Quartiersdemokraten im Rathaus Dortmund eine Lesung unter den Fragestellungen: »Wie muss zeitgenößisches Gedenken in einer diversen Gesellschaft aussehen? Wie schaffen wir eine Erinnerungskultur, die Jugendliche resilient gegen extremistische Gewalt macht? Brauchen wir völlig neue Formen des Gedenkens?
Am 25. September ist das Buch „Erinnerungen von Ilse an Colonia Dignidad“ von Emma Sepúlveda Pulvirenti, emeritierte Professorin der University of Nevada, in dem Verlag BUXUS EDITION erschienen. Am 15. Oktober, ab 18.00 Uhr, stellt die Autorin ihr Buch in der Bochumer Fritz Bauer Bibliothek vor und die Leiterin des Fritz Bauer Forums und Herausgeberin Irmtrud Wojak beschrieb das Buch wie folgt: »Nur wenigen Menschen gelang die Flucht aus der Siedlung deutscher „Colonos“ in Chile und noch weniger schafften es, über die erlebten Gräuel zu berichten.
Die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen veranstaltet gemeinsam mit der VHS am kommenden Samstag eine Radtour: »Von der ehemaligen Hauptverwaltung der Zeche Constantin aus fahren wir auf den Spuren des jugendlichen Zwangsarbeiters Nikolaj Storoschenko mit dem Rad zur Kaiseraue, über den Tippelsberg zum ehemaligen Kosthaus der Zeche. Von dort aus geht es weiter zum Ziel der Tour, dem früheren Zwangsarbeiterlager in der Bergener Str. 116 a-i, einem neuen Gedenkort für Bochum.
Die Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit Bochum-Dahlhausen lädt ein zu einem workshop am kommenden Sonntag: »Mit der Wildbienenexpertin Sabine Weinschenk stellen wir Kinderstuben für Insekten und im Besonderen für Wildbienen her, die eine gesundes Heranwachsen ermöglichen. Viele Nisthilfen aus dem Baumarkt dienen der Aufzucht der Insektenbrut nur mäßig – einige schaden ihr sogar.
Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung hat bezüglich der Nutzung des ehemaligen Geländes der Erich-Kästner-Schule weitere Erkenntnisse, die den Bestand der Bäume sichern können und dies in einem aktualisierten Plan in der heutigen Pressemitteilung dargestellt: »Eine zwischenzeitlich vom Netzwerk vor Ort durchgeführte Recherche hat ergeben, dass die Erich Kästner-Gesamtschule offenbar schon bald „aus den Nähten zu platzen“ droht. Da schafft eine Gerwerbeblock keine Abhilfe.
Die Stadt Bochum machrt darauf aufmerksam, dass »anlässlich des internationalen Mädchentags am Freitag, 11. Oktober, … Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Musikschule Bochum um 18 Uhr im Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Marienplatz 1, ein Konzert mit Musik von Komponistinnen [spielen]. Der Eintritt ist frei. Der Spendenerlös des Konzertes geht an das Bündnis für Mädchenarbeit in Bochum.
Die Bochumer Gruppe von Ende Gelände hat aus Anlass des Massakers und der Geiselnahme durch die Hamas vor einem Jahr heute eine Stellungnahme veröffentlicht darüber, wie sie die Diskussion seither in der Linken erlebt: »Ein Jahr seit dem Massaker an israelischen Zivilist*innen und die Geiselnahme hunderter Menschen durch Hamas-Kräfte.
Ein Jahr erneute Eskalation israelischer Gewalt gegenüber dem Gaza-Streifen. Ein Jahr Bomben-, Panzer- und Snipereinsätze gegen der palästinensichen Zivilbevölkerung im Namen der Bekämpfung des Terrorismus.
Heute versandten die Grünen im Rat eine Pressemitteilung, die mit „Waldkompensation in Bochum gesichert“ betitelt ist (siehe hier) – eine Aussage, die angesichts der aktuellen Planungen für das ehemalige Gelände der Erich-Kästner-Gesamtschule einige Verwunderung auslösen wird und das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung zu einem Nachtrag seiner Mitteilung (siehe Beitrag vom 2.10.) veranlasst. Das Netzwerk übersendet unter anderem deshalb eine Planskizze mit Wald, Stellplatzalternative und Multifunktionsfläche (siehe unten „PlanA“), um den vom Netzwerk vorgeschlagenen Erhalt des Waldes im Vergleich zu dem von der Verwaltung vorgelegten Konzept zur Rodung des Waldes plakativ darzustellen. Ebenfalls wird auch noch einmal die Handskizze für eine alternative Stellplatzanlage zum Bebauungsplan „Markstraße/Stiepeler Straße“ mitgeschickt (siehe unten „Parkplätze EKS3“).
Die Naturfreund Langendreer laden ein zu einer Infoveranstaltung am Donnerstag in das Naturfreundzentrum in der Hohen Eiche in Langendreer: »Die Naturfreunde Langendreer setzen sich seit vielen Jahren für eine verbesserte Radinfrastruktur in Langendreer ein. Wir haben Mängel an Radwegen gemeldet, eine gemeinsame Radexkursion mit Lokalpolitikern initiiert, Unterschriften für den Radentscheid gesammelt und haben uns im niederländischen Houten informiert, wie ein effektiver Radverkehr funktioniert.
Das Fritz Bauer Forum lädt am Sonntag, den 13. Oktober um 11 Uhr zu einer „ernst-heiteren Lesung“ mit Günter Pohl ein: »Noem und Myop, zwei muntere Herren mittleren Alters, marschieren gutgelaunt durch die Philosophiegeschichte vom antiken Griechenland bis zur Jetztzeit. Der Autor Günter Pohl stellt seine Trilogie “Von der Ordnung der Welt” vor: “Der Mann mit den Müllsäcken” (2022), “Das Mädchen auf dem Ei” (2023) und “Der Mensch ist Entwicklung” (2024).
Am Freitag, 11.10., ab 19:00 Uhr lädt Liselle in die Oval-Office-Bar ein, um gemeinsam queer*feministische Filmgeschichte zu erleben: »Der Abend widmet sich einer Filmemacherin, die als Pionierin vom amerikanischen experimentellen lesbischen Cinema bekannt ist. Zusammen gucken wir ab 20 Uhr Kurz- und Mittellang-Filme auf Englisch mit englischen Untertiteln aus drei Jahrzehnten ihrer Karriere. Falls der Abend gut bei euch ankommt, würden wir gerne eine Reihe an queer*feministischen Kurzfilmabenden starten, also kommt vorbei und bringt eure Freund*innen mit.
Klaus Kuliga dokumentiert auf seinem Blog bovelo zwei weitere Beispiele, wie die Stadt Bochum vorschriftswidrig und gefährdend den Radverkehr gestaltet. Auf dem Lohring endet der Radfahrstreifen auf dem Gehweg (Foto). Unter der Überschrift Gehweg – Radfahrer frei wird beschrieben, wieso fahrbahnbegleitende Radwege auf der Fahrbahn beginnen und enden müssen.
Das Fluid und u.a. die Akademie des Bistums Essen „Die Wolfsburg laden ein: »Unter dem Titel „Kein anderes Ufer – Die Erfindung der Homosexualität und ihre Folgen“ gibt der Theologe Dr. Norbert Reck am Dienstag, 8. Oktober 2024, um 19 Uhr Einblicke in seine Auseinandersetzung mit Bibel, Geschichte, Psychoanalyse und Sexualwissenschaften. Er kommt zu dem Schluss: Die Erfindung der „Homosexualität war eine willkürliche Einteilung der Menschen im ordnungssüchtigen 19. Jahrhundert – mit negativen Folgen für die Betroffenen. Die Menschheit lässt sich nicht in unterschiedliche Arten des Begehrens einteilen. Es gibt nicht das eine und das andere Ufer.“