Der 11. Kaffeeklatsch von Attac findet am Sonntag, dem 18,2, um 15 Uhr in der Zanke, Westring 41 statt. Martin Krämer vom Bochumer Mieterverein berichtet über den Diskussionsstand in Bochum in Sachen Wohnungspolitik. Attac schreibt: »Für die Wohnungspolitik in Bochum ist das Frühjahr 2024 ein Zeitpunkt, in dem Weichen gestellt werden. Das neue „Handlungskonzept Wohnen“ ist kurz vor der Fertigstellung, und viele Zeichen deuten darauf hin, dass es zahlreiche Fehler des Konzepts von 2017 wiederholen wird.
Das Fritz Bauer Forum läst am Freitag, den 16. Februar um 18 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Rahab Njeri ein über die „Unsichtbarkeit schwarzer Frauen im Aktivismus“: »Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Fridays for Future – die Klimabewegung ist weiß. Doch das verkennt die Realität und den Aktivismus zahlreicher BIPoCs, die sich – historisch aber auch aktuell – gegen den Klimawandel stark machen. So zum Beispiel die kenianische Professorin und Umwelt-Aktivistin Wangari Maathai, die für ihr Engagement einen Friedensnobelpreis erhalten hat und die in Deutschland trotzdem weitestgehend unbekannt ist. Doch es betrifft nicht allein die Klimabewegung:
Am Sonntag, den 18.02.2024 um 14.30 Uhr lädt die Deutsch Polnische Gesellschaft Bochum NRW e.V. in Kooperation mit dem Metropolis-Kino zu einer Sonderfilmaufführung von „Green Border – Zielona Granica“, dem aktuellem Film von Agnieszka Holland ein. Nach der Filmvorführung gibt es Zeit für einen Gedankenaustausch zu Themen wie z.B. Polen nach dem Regierungswechsel, Europäische Grenzen, Flucht, Migration und Rassismus sowie neu entstehenden Städtebeziehungen zwischen Bochum und Białystok (nahe der belarussischen Grenze).
Am Samstag, 17. Februar findet von 13:00 bis 16:00 vor dem Bergbaumuseum eine Kundgebung gegen Rechts statt. Wer nicht alleine zum Kundgebungsort gehen will, kann sich um 12:00 der Demo vom Platz des Europäischen Versprechens (links vom Rathaus) zum Kundgebungsort anschließen!
Der Aufruf: »Die rechte Normalisierung und die steigende Zustimmung zur AfD gefährden die Demokratie in Deutschland. Es ist an der Zeit aufzustehen und für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft einzustehen. Wir sind mehr – Wir müssen sichtbar und hörbar sein – Die Zeit zu handeln ist jetzt!
Die veröffentlichten Pläne von AfD und Neuer Rechter würden die Deportation von Millionen migrantischer und politisch unliebsamer Menschen aus Deutschland bedeuten. Sie zeigen überdeutlich was droht, wenn die AfD politische Gestaltungsmacht erhält.
Die Initiative Çay & Nelken lädt am Dienstag, den 13. 2. um 18.30 Uhr im Neuland, Rottstraße 15 zu einem Vortrag ein zum Thema Einführung in den Materialismus: »Wir wollen euch die Grundlagen des Materialismus näherbringen und erklären, warum dieser so wichtig für uns ist. Um einen leichten Einstieg zu ermöglichen, fangen wir bei Null an. Es ist also kein Vorwissen notwendig. Scheut euch also nicht vorbeizukommen! Außerdem wollen wir eine Vorbereitung auf den darauffolgenden Vortrag zur Materialistischen Prostitutionskritik ermöglichen. Wie immer könnt ihr euch auf leckere Çay freuen!«
Am Samstag, 17. Februar 2024, von 13:00 bis 16:00 findet auf der Wiese vor dem Bergbaumuseum eine Kundgebung gegen Rechts statt:
»Die rechte Normalisierung und die steigende Zustimmung zur AfD gefährden die Demokratie in Deutschland. Es ist an der Zeit aufzustehen und für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft einzustehen. Wir sind mehr – Wir müssen sichtbar und hörbar sein – Die Zeit zu handeln ist jetzt!
Am Samstag, 17. Februar 2024, von 13:00 bis 16:00 findet auf der Wiese vor dem Bergbaumuseum eine Kundgebung gegen Rechts statt. Wer nicht alleine zum Bergbaumuseum gehen möchte, kann sich der Demo um 12:00 vom Platz des Europäischen Versprechens (links vom Rathaus) zum Kundgebungsort anschließen!
»Die rechte Normalisierung und die steigende Zustimmung zur AfD gefährden die Demokratie in Deutschland. Es ist an der Zeit aufzustehen und für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft einzustehen. Wir sind mehr – Wir müssen sichtbar und hörbar sein – Die Zeit zu handeln ist jetzt!
Am morgigen Samstag, den 10. Februar gibt es eine Demonstration gegen den Kreisparteitag der AfD Ennepe-Ruhr im Haus Ennepetal. Die Demonstration startet um 10 Uhr vor dem Bahnhof Ennepetal. Ein riesiges Spektrum von Initiativen und Organisationen ruft zum Protest gegen die AfD auf. Der Aufruf. Auf der Strecke von Bochum nach Witten fahren zur Zeit keine Züge, so dass es länger als 1 Stunde dauert, mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Ennepetal zu kommen. VRR-Auskunft.
Das Kunstmuseum hat sein Jahresprogramm vorgestellt. Es gibt u.a. eine Ausstellung zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten Festivals „Kemnade International“: »Mit bespielbaren Instrumenten, Installationen, Film- und Archivmaterialien ist die Ausstellung eine Einladung, erneut zusammenzukommen und Fragen nach Teilhabe, Erinnerung in der Migrationsgesellschaft und Solidarität zu stellen. Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt. (Eröffnung: Freitag, 26. April 2024).» Die Vorstellung des gesamten Programms:
Ende Gelände lädt ein zu einem Vortrag über die Verfolgung von trans* und gender nonkonformen Personen im Nationalsozialismus ins Soziale Zentrum Bochum, Josephstraße 2, ein. Am Samstag den 17.02. um 18:30 Uhr. Jako (keine Pronomen) wird anhand dokumentierter Beispiele einzelner trans* Personen im deutschsprachigen Raum über trans* Lebensrealitäten im Nationalsozialismus aufklären. Dabei werden verschiedene Verfolgungsinstanzen beleuchtet und bisher in der Forschung kaum beachtete Handlungen der Nationalsozialisten thematisiert.
Die Stadtteilkoordination Westend ruft zu neuen Projekten auf : (Antragsfrist: 14. März 2024, Projektlaufzeit 01.04 – 15.11.24 ) >>Unter dem Motto „Unsere Zukunft: Grün, bunt & gemeinsam!“ ruft der Westendfonds 2024 die Menschen im Bochumer Westend dazu auf, sich mit ihren Projektideen zu bewerben. „Ob man alleine eine Idee umsetzen will oder als Verein oder Gruppe, spielt dabei keine Rolle “, sagt Stadtteilkoordinator Sebastian Mehring. „Wichtig ist, dass die Projekte offen gestaltet werden und möglichst viele Menschen an den bunten Angeboten gemeinsam teilnehmen können.“ Es sollen Projekte gefördert werden, die für das Zusammenleben im Stadtteil bereichernd sind. Hierzu gehören kreative, sportliche und nachhaltige Aktivitäten, analoge und digitale Formate, drinnen oder draußen, für Menschen aller Altersstufen und aller Kulturen. Die Fördersumme beträgt bis zu 1000 Euro, die Projektlaufzeit geht vom 1. April bis 15. November 2024.
(*MIV: Motorisierter Individual-Verkehr) Wie hier dargestellt gibt Bochum keine Mitteilung zu den MIV – Zahlen mehr heraus, sondern speichert diese nur noch hier ab. Dabei werden die Zahlen zu den eher umwelt-schädlichen E-Hybrid-Fahrzeugen nicht mehr gepflegt, tauchen daher auch nicht mehr in unserer Darstellung auf. Die geringe Steigerung von September hat sich leider nicht bestätigt. Wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer, im Januar ’24 waren 290 Fahrzeuge (228 PKW) weniger auf Bochums Straßen zugelassen als im Dezember’23 , sollte das ein kleines Pflänchen Verkehrswende –trotz Wissing — sein ? Obwohl es im Vergleich zu Januar ’23 eine erhebliche Steigerung von fast 2600 Fahrzeugen und sogar um 3103 PKW war.
Die reinen E-Autos haben um 48 auf jetzt 6.899 zugenommen, im Januar’23 waren es noch 4.959 also 1940 weniger. Weitere Links zu wichtigen Artikeln und die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
In den frühen Morgenstunden des 03. Februar 2024 ist unser lieber Freund und Genosse Uwe – einigen auch bekannt als Heval Botan – im Alter von 70 Jahren im Hospiz in Herne verstorben. Er war nicht nur Teil der Band Compania Bataclan, sondern auch in mehreren politischen Gruppen engagiert. Dabei war er immer wieder inspiriert vom Internationalismus, vom revolutionären Freiheitskampf und von bedingungsloser Staatskritik. Bereits in den 90er Jahren nahm er an Delegationen nach Kurdistan teil und machte sein Umfeld bis zuletzt immer wieder auf die Gräueltaten an den Kurd*innen aber auch auf deren Widerstand dagegen aufmerksam.
Hervorgegangen aus dem Workshopsamstag im Oktober 2023 wird am 13.2. ein erstes offenes Treffen für interessierte Menschen stattfinden, um herauszufinden, wie sich Kreative und Protest gegenseitig bereichern können. Es sollen Ideen gesammelt werden, wie der Widerstand gegen rechts und die AfD gemeinsam entwickelt werden kann. Eingeladen wird in den showroom Kunst, Oskar-Hoffmann-Str. 46, 44789 Bochum um 19:00.
Das Antifa Café im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 14. 2. um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung mit Antifaschist*innen aus Dortmund über ein Verbot der AfD ein: »In den vergangenen 10 Jahren hat die AfD eine Entwicklung hingelegt, mit der wohl die wenigsten gerechnet haben – auch unter Antifaschist:innen. Spätestens seit den neusten Enthüllungen von correctiv und den bundesweiten Großdemonstrationen scheint niemand mehr um die Debatte um ein Parteienverbot herumzukommen. Bei der Diskussionsveranstaltung soll über die Möglichkeiten und Fallstricke eines Verbots der AfD und einer groß aufgezogenen Verbotskampagne gesprochen und überlegt werden, welche Rolle die antifaschistische Bewegung darin spielen kann.«
Am Samstag und Sonntag, den 2. und 3. März 2024 jeweils von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr findet in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33 die diesjährige Ölausgabe der Öl-Connection Ruhr statt. Das Olivenöl kommt direkt von der Kooperative Messinis Gäa im Ort Daras, für die auch 2023/24 ein Jahr mit einer qualitativ hochwertigen Ernte war. Mit diesem Formular kann das Olivenöl bestellt werden. Die Olivenölsorte Koroneiki ist eine der besten Olivensorten. Sie wird traditionell kalt gepresst und schonend verarbeitet. Ihr hoher Polyphenolgehalt macht sie besonders gesundheitsfördernd und lange haltbar.
‚Kaffee auf‘ – unter diesem Motto trafen sich am 23. September 2023 ca. 35 Personen zur 1. Strategiewerkstatt im Bahnhof Langendreer. Sie alle einte die Erfahrung, mit ihren Initiativen immer wieder vor die Wand zu laufen, weil die rot-grüne Koalition in Bochum auf der Bremse steht, wenn es um echte Veränderungen geht: egal, ob Radwende, Schwimmbäder, Klimaschutz oder Flächenversiegelung durch Bauvorhaben – die Meinung der Stadtgesellschaft zählt im Zweifelsfall nicht. Das Thema lautete: Wie können wir gemeinsam die Politik zum Dialog zwingen, Druck aufbauen? Erste Projekte wurden auf den Weg gebracht, nun steht die Verabredung an: nächstes Treffen in einem halben Jahr! Das ist jetzt.
One Billion rising im Bochum schreibt auf ihrer facebook-Seite: »Im Jahr 2023 haben wir nicht nur lokal in Bochum, sondern auch weltweit unser 10-jähriges OBR-Jubiläum mit einem Tanz gefeiert! Bravo! Seit 2023 setzen wir uns durch die Kraft und Freude unserer Tanzdemo für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben ein. Dieses Jahr werden wir, nach zehn Jahren in Folge, nicht am 14. Februar unsere Tanzdemo planen, sondern am Samstag, den 09. März, im Rahmen der Bochumer Frauenwoche.
Knapp hundert Interessierte kamen zur Diskussion über Perspektiven der Linken
Aus etlichen Initiativen der Linken Bewegung und von einigen Mitgliedern der Linkspartei war für vergangenen Samstagabend zu einem Treffen unter dem Titel „Eine Linke für alle?! – Potentiale und Kritik der parlamentarischen Linken“ in die Zanke eingeladen worden. Knapp hundert Interessierte nahmen daran teil. Mehr passten einfach nicht den Raum. Das Durchschnittsalter der Anwesenden war etwa halb so hoch wie bei einer Versammlung einer der Bundestagsparteien. Die Diskussionspunkte ähnelten den Themen, die in der Gründungsphase der alternativen Listen und schließlich der Grünen Partei liefen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu den Antworten im Rat auf Fragen des Netzwerks zur Kohlenstraße 135 – 145 sowie zu weiteren stadteigenen Häusern: »Das war wahrlich keine gewöhnliche Ratssitzung am 01.02.2024, die mit Fragen des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung zur Verantwortung der Stadt für Leerstand und schlechten Zustand stadteigener Wohnungen sowie zu geplanten Abrissen weiterer stadteigener Häuser zugunsten einer gewerblichen Nutzung eröffnet wurde. Zu Beginn gab es besondere Sicherheitsvorkehrungen. Mit Schutzwesten ausgestatteten Männer vom Ordnungsamt sorgten am Zugang und auf der Besuchertribüne für einen einschüchternden Empfang.
Die Linkeim Rat begrüßt, dass durch den Druck des Mietervereins neuer Schwung in die Debatte über eine Zweckentfremdungssatzung in Bochum gekommen ist und erklärt: »Insgesamt rund 300 Wohnungen werden in Bochum nach Zahlen des Mietervereins über Airbnb angeboten und so dem bereits angespannten Wohnungsmarkt entzogen. Die Linke setzt sich weiterhin für den Erlass einer Zweckentfremdungssatzung ein, wie sie es bereits 2017 beantragt hat.
REALITY (offizieller deutscher Trailer) - mit Sydney Sweeney in einem Film von Tina Satter
Ab Donnerstag 08.02. zeigt das endstation.kino den Film „Reality“ und schreibt: »An einem Samstagnachmittag im Juni 2017 wird Reality Winner, eine 25-jährige Sprachwissenschaftlerin, in ihrem Haus in Georgia vom FBI aufgesucht. Ein kryptisches Gespräch beginnt und erst langsam stellt sich heraus, was die Beamt*innen von Reality wollen: Sie soll Informationen über die russische Beeinflussung der US-Wahlen an eine Zeitung weitergegeben haben.
Das Neuland – der als „Stadtzimmer“ bekannte Treffpunkt des Vereins Wostspitze Bochum e.V. im Bochumer Westend – startet im Februar ein neues Angebot: die KÜFJE – Küche für Jede*n. Jeden Freitag im Monat soll es veganes Essen auf Spendenbasis geben. Eine Reservierung ist unter neuland-bochum.de/kuefje möglich.
„Man verhindert die AfD nicht, indem man ihre Politik macht!“
Mit einer Mahnwache an der Drehscheibe hat gestern die Seebrücke Bochum auf die kürzlich beschlossenen Asylrechtsverschärfungen aufmerksam gemacht und über die Situation von Geflüchteten an Europas Außengrenzen und vor Ort in den Kommunen informiert. Kritisiert wurden dabei nicht nur die Pläne der AfD, sondern auch die Flüchtlingspolitik der demokratischen Parteien: „Der Druck von der Straße für einen solidarische Politik ist unübersehbar da – wann reagieren die Regierungsparteien endlich und verabschieden sich von ihren Abschottungsplänen, zugunsten einer menschenfreundlichen Politik der Offenheit, die nicht nur moralisch geboten, sondern angesichts von Fachkräftemangel und demographischer Entwicklung sogar wirtschaftlich notwendig ist?“
Am Mittwoch. dem 7.2. um 18.30 Uhr liest die Autorin Sabine Gelsing im Buch-ImBusch in der KoFabrik aus ihrem Roman „Entzwei“. Hierin geht es um zwei unehelich geborene Zwillingsschwestern, von denen die eine bei ihrer Familie, die andere im Waisenhaus der 1950er Jahre aufwächst. Die Verlagsankündigung: »Die Zwillinge Alma und Helene werden direkt nach ihrer Geburt getrennt. Grund ist ein geheimer Handel: Zweitausend Mark bietet die Großmutter für einen gesunden Hoferben und das Beenden der Affäre zwischen ihrem Sohn und der hochschwangeren Elisabeth.
Die Omas gegen Rechts sorgten heute einmal mehr für eine Überraschung: Sie präsentierten sich als Chor. Mit einer Reihe umgetexteter Lieder fanden sie viel Aufmerksamkeit und Sympathie. Mehrere hundert Passant:innen blieben an ihrem Informationsstand stehen und informierten sich, warum die Omas sagen: AFDnee!
Der Internationale Winter Bike To Work Day wird in diesem Jahr zum zweiten Mal auch in Bochum gefeiert. Dazu richtet die Radwende am Freitag, den 9. Februar an der Ecke Hans-Böckler-Straße/ Bongardstraße zwischen 12 und 16 Uhr eine sogenannte „Rad Dankstelle“ ein. Der jährliche Winter-Bike-to-Work-Day entstand ursprünglich in Finnland und Kanada. Der Aktionstag wird als Hinweis auf das ganzjährige Alltagspendeln mit dem Rad zur Arbeit, Universität und Schule etc. begangen.
Am Sonntag, den 11. Februar präsentiert das Bürger:innen-Ensemble von Theater Gegendruck die Luf -Passion von Volker Braun um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer als Szenische Lesung. Die Ankündigung: »Luf ist eine winzige Insel im Pazifik, die heute zum Staat Papua-Neuguinea gehört. Von 1884 bis 1914 war Luf vom Deutschen Reich besetzt. Das „Luf-Boot“ ist heute eines der spektakulärsten Ausstellungsstücke des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum Berlin.
Der Bahnhof Langendreer und das Fritz Bauer Forum möchten mit einer Veranstaltungsreihe „4 Jahre nach Hanau – Keine Gerechtigkeit ohne Konsequenzen“ eine Auseinandersetzung um den Anschlag in Hanau und seine Folgen in Gang bringen. Was hat sich seitdem verändert? Was nicht? Und vor allem: Wie sehen die Konsequenzen aus, die es für Gerechtigkeit braucht?
Alle Versuche, auf den letzten Metern noch etwas zu ändern, waren vergebens. Der Rat der Stadt Bochum hat am Donnerstag die Vorlage der Verwaltung zu den „Eckpunkten einer Bürgerbeteiligung“, an deren Entwicklung Bürger nicht beteiligt waren, verabschiedet. Weder der Appell von 11 Verbänden und Initiativen noch ein Bürgerantrag des „Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung“ konnten daran etwas ändern – auch nicht die wahrlich bemerkenswerte Rede von Malte Möring, der den Antrag begründete.
Die Antifaschistische Linke Bochum lädt am Freitag, den 9. Februar um 19 Uhr zu einer Infoveranstaltung in der Zanke, Westring 41 ein: »Ungern reden Politiker*innen der AfD über ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen in der Öffentlichkeit. Dies geschieht häufig in kleinen Zirkeln oder Netzwerken, die mit der Partei eng verbunden sind. Neurechte Vordenker präsentieren dort erste Entwürfe, die später politisch umgesetzt werden sollen. Die Begriffe „Vorfeld“ oder „Raumstrategien“ sind dabei zentral und werden dazu genutzt, um Änderungen in der öffentlichen Debatte oder lokalen Strukturen zu erwirken. Die Pläne zur Deportation von Millionen Menschen, die Mitte Januar das Recherchenetzwerk Correctiv einer breiten Öffentlichkeit präsentierte, ist ein Teil dieser Ideenwelt. Diese neurechten Debatten sowie deren Auswirkungen werden wir analysieren und über die gesellschaftlichen Folgen sprechen.«
Die Redaktion des Straßenmagazins Bodo kündigt ihr Februat-Heft an: »Necati Öziri ist in Datteln geboren, hat in Bochum studiert und in Berlin Theaterkarriere gemacht. Sein Roman „Vatermal“ spielt im Ruhrgebiet und stand 2023 auf der Shortlist des deutschen Buchpreises. Am Dortmunder Schauspiel läuft mit dem „Ring des Nibelungen“ eine seiner Klassikerkorrekturen. Für unser Februarheft haben wir mit ihm über das Verhältnis von Kunst und Politik gesprochen.
Das Fritz Bauer Forum lädt am Donnerstag, den 8. Februar um 18 Uhr zu einer Lesung und einem Gespräch mit Reinhold Spratte: »„Wir können aus der Erde keinen Himmel machen, aber jeder von uns kann etwas dazu tun, dass sie nicht zur Hölle wird.“ Nimmt man diese Äußerung von Fritz Bauer als Kristallisationspunkt denkbarer Impulse, „etwas zu tun“, dann könnte man fragen: „Aber was?“ Reinhold Spratte wird bei der Veranstaltung ein Spektrum von Gedichten vorstellen, in denen über die Klage an widrigen Zuständen hinaus nach „Maßnahme gegen die Gewalt“ (Zitat Brecht) gefragt wird. Und es wird nicht verwundern, dass die Autoren dabei auf sehr unterschiedliche Ideen und Vorschläge kommen.
Die Initiative Religionsfrei im Revier lädt am Sonntag, den 4. 2. um 11 Uhr in der KJoFabrik zu einem Vortag von Dr. Christian Schwerk ein: »„Verschwörungstheorien“ werden sie genannt, sie haben jedoch mit wissenschaftlichen Theorien, die immer auch widerlegt werden können, nichts gemein. Es sind letztlich Glaubenssysteme. Von UFO-Sichtungen in Roswell bis hin zu aktuellen Kinderschändungsfantasien a la Qanon, von „leicht absurd“ bis „total bescheuert“. Dr. Schwerk gibt eine Übersicht über die bunte Welt der Verschwörungserzählungen und lässt dabei auch die religiösen und politischen Wurzeln sowie Auswirkungen nicht unerwähnt. Der Tipp für die Teilnehmenden: Haltet Euch an der flachen Erde fest oder versteckt Euch im Inneren dieses Hohlkörpers – und bei riesigen Nebenwirkungen fragt einfach Eure Reptiloiden an der Ecke…
Die Zanke am Westring 41 schreibt; »Neuer Monat, neue Termine! Wir starten in diesem Monat direkt mit der superleckeren KÜFA (Küche für Alle), hier gibt’s veganes Essen für einen schmalen Taler. Und am Ende des Monats wartet wieder der Pancake Sunday auf euch – ganz gleich ob Pancakes oder Waffeln, es wird auf jeden Fall köstlich. Auch unsere Tresen-Crews stehen schon in den Startlöchern, von Schwuler Herner Tresen, die Rambazambar, die Haldi-Kneipe bis zum Dino-Tresen. Neu dabei ist der Soli-Tresen für die feministischen Aktionswochen und der Krassics Tresen – Krasse Classics all night long! Genau Infos zu den einzelnen Tresen findet ihr bald in unseren Wochen-Posts oder bei unseren Instagram-Stories.