Dienstag 13.02.24, 11:03 Uhr

Reise nach Mali – ein Bericht


Am Dienstag, dem 20.2.24 um 19.30 Uhr  im Bahnhof Langendreer Raum 6, Bochum

Projekt: Grundschule N ´Tiola

Die Aktion Pro Afrika e.V., die seit 2007 Projekte in Mali initiiert und betreut, schreibt uns:

»“Wie, da traut ihr Euch hin?“ So waren wir verabschiedet worden von vielen Freunden und Bekannten, „Das soll doch so gefährlich sein! “  Aber unsere Partner in Mali sagten etwas anderes:

„Es gibt Gebiete, wo man besser nicht hingeht, aber alle unsere aktuellen Projekte liegen in sicheren Regionen.“ So starteten wir

und  hatten keine Sicherheitsprobleme während unseres gesamten Aufenthalts. Gewiss es gab viel Polizei auf den Straßen und auch gelegentliche Fahrzeugkontrollen. Aber der Verkehr lief überall normal. und alle unsere gewünschten Ziele konnten wir ansehen. 

Es gab insgesamt viel Positives zu sehen. Insbesondere auch die älteren Projekte, die vor 2-3 Jahren an unser malischen Partner übergeben worden waren , liefen gut und selbständig. Lediglich die Schulen hatten ein Problem: je besser die Schule war, je besser sie ausgerüstet war, umso mehr Schüler zog sie an. Öffentliche Schulen, dürfen keine Schüler abweisen. So erlebten wir wieder überfüllte Klassen, wo wir dachten, hier hätten wir ein Problem gerade gelöst. Und trotz alledem – die Begeisterung der Schüler für ihre Schule  – sie wirkte ansteckend, so wie insgesamt die Lebensfreude der Kinder und das Engagement der Lehrer. Eine unserer Partnerschulen hat sogar den 1. Preis von Unicef gewonnen – als sauberste und beste Schule im Kreis Koutialla.

Überall im Land stand die Stimmung auf Aufbruch – die Bevölkerung steht hinter der Regierung , weil diese endlich einmal Maßnahmen gegen Korruption ergreift.

Entgegen vielem, was hier in der Presse steht, hat sich die Situation in vielen Teilen des Landes verbessert. Nur die Stromversorgung in der Hauptstadt lässt zu wünschen übrig, oft fällt der Strom für 14 Stunden am Tag aus. Das behindert  viele kleine Betriebe und natürlich auch die Familien.  Generatoren oder Solaranlagen  sind die Lösung – so weit man sie sich leisten kann.«

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