Der Flüchtlingsrat mit Sitz in Bochum führt im September und Oktober eine Reihe von Online-Veranstaltungen — sowohl Seminare wie auch Austausch-Gespräche — durch und lädt recht herzlich zur Teilnahme ein. Hier ein Überblick (Achtung die erste Veranstaltung ist bereits heute MI 28.9): >>Online-Austausch: Zugang zur psychosozialen Versorgung in NRW Mittwoch, 28.09.2022, 17:00 – 18:30 Uhr ; Viele Flüchtlinge sind durch traumatische Erfahrungen im Herkunftsland, auf der Flucht und/oder in Deutschland belastet und weisen Symptome psychischer Erkrankungen auf. Inwieweit gibt es einen Zugang zu geeigneten Gesundheitsleistungen oder gar spezifischen Therapieangeboten, welche Hürden bestehen? Gibt es Erfahrungen mit Angeboten der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer? Über diese und weitere Fragen möchten wir uns mit Ihnen anhand Ihrer Erfahrungen austauschen.
Gast: Am Austausch wird Eike Leidgens von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum teilnehmen, der als Psychologe dem dortigen Therapieteam angehört. Anmeldung bitte bis zum 26.09.2022 bei Jan Lüttmann unter initiativen (at) frnrw.de
Das Team von endstation.kino informiert: »vom 03. bis zum 07. Oktober 2022, jeweils 10 – 16.00 Uhr lädt das endstation.kino zusammen mit dem Kommunalen Integrationszentrum und dem Stadtarchiv Bochum 10 – 14-jährige Jugendliche zu Stadtgeschichten, einem kostenlosen Filmworkshop über Freund:innenschaften ein. In der ersten Herbstferienwoche wollen die Workshopleiterinnen Anna Sowo Koenning (Filmemacherin aus Bochum) und Sophie Urrigshardt (Kulturpädagogin aus Mülheim) Sagen über Freundschaften und Feindschaften zusammen mit den Jugendlichen aus der Bochumer Stadtgeschichte ausgraben und zu Kurzfilmen werden lassen.
Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Oktober 2022 auf 12 Euro je Stunde. Darauf macht der DGB am 28.09. mit einer Info-Aktion am Bochumer Hauptbahnhof von 6.30 bis 8.00 Uhr aufmerksam. Solche Info – Aktionen werden an mehr als 230 Bahnhöfen und Marktplätzen im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Aus der Presseerklärung des DGB Ruhr-Mark:
»Stefan Marx, Geschäftsführer der DGB Region Ruhr-Mark: „In Bochum kommt der höhere Mindestlohn insgesamt 27.190 Beschäftigten zugute, die aktuell weniger als 12 Euro pro Stunde verdienen. Das sind 17,1 % aller Beschäftigten in Bochum, die grundsätzlich Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben. Diese Zahlen zeigen: Der Mindestlohn wirkt.
Auf Initiative der Linksfraktion steht am Donnerstag, den 29. September, eine von den demokratischen Fraktionen eingebrachte Resolution zum Erhalt der Sprach-Kitas zur Abstimmung. Aus der Pressemitteilung der Linksfraktion dazu: »Hintergrund sind Befürchtungen, dass das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ ohne Nachfolgelösung ausläuft. Der Rat sollte aus Sicht der Linksfraktion ein deutliches Signal für eine weitere finanzielle Absicherung der Sprach-Kitas nach Düsseldorf und Berlin senden.
In dem in dieser Woche beginnenden Programm zeigt Kino Endstation den Dokumentarfilm Liebe, D-Mark und Tod – Aşk, Mark ve Ölüm und schreibt dazu: »Von Anfang an gab es etwas, dass sie immer begleitet hat und Bestandteil ihrer Kultur war: ihre Musik – ein Stück Heimat in der Fremde. Über die Jahre entwickelten sich in Deutschland eigenständige musikalische Richtungen, die es in dieser Form im Mutterland nicht gab. Diese beispiellose Geschichte einer selbständigen Musikkultur der Einwanderer aus der Türkei, ihrer Kinder und Enkelkinder in Deutschland.
Am 30.09. ist außerdem Regisseur Cem Kaya für ein Regiegespräch bei uns zu Gast.« Außerdem in endstation.kino
Zu dem Thema “Pestizide – Gefahr für Mensch und Umwelt” findet im NaturFreundeZentrum, in Langendreer, Alte Bahnhofstr. 175 eine Ausstellung statt. Sie ist vom 29.09.2022, ab 19:30h bis zum 27.10.2022 während der Öffnungszeiten dort zu sehen. In der Ausstellung »werden die Auswirkungen von Pestizideinsätzen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren, auf die Artenvielfalt oder auf die Beschaffenheit von Gewässern deutlich gemacht. Natürlich werden auch Alternativen zum Pestizideinsatz aufgezeigt: naturnahe Landwirtschaft, die auf solche Gifte weitgehend verzichten kann, oder die mechanische Beseitigung unerwünschter Pflanzen.«
In ihrer jüngsten Pressemitteilung informiert die Schwarze Ruhr-Uni: »Ab Oktober laden wir jeden Sonntag zu einen offenen Treffen für Selbstorganisation und Gegenseitige Hilfe in der Versorgungskrise ein: In den aktuellen Katastrophen (wie Energiekrise, Inflation, Klimawandel), die sich in Zukunft noch ausweiten werden, müssen wir uns gegenseitig helfen statt auf Staat und Politiker*innen zu hoffen. Der Staat hatte noch nie unser Bestes im Sinn, sondern war immer eine Institution zu unserer Ausbeutung. Statt Forderungen an ihn zu stellen, wollen wir einander gegenseitig auf Augenhöhe helfen!
Seit 1971 veranstalten die Bochumer Gruppen von Amnesty International jedes Jahr eine Auktion, bei der Kunstwerke aller Art zugunsten ihrer Arbeit für die Menschenrechte versteigert werden. Nach zweijähriger pandemie-bedingter Pause ruft Amnesty Bochum nun zur Einreichung von Werken für die Versteigerung im Dezember auf:
Der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW (LPE NRW) lädt zum jährlich stattfindenden Gedenktag Psychiatrie-Toter am 2. Oktober in Bochum ein und schreibt: »Es wird um 15 Uhr einen Gottesdienst in der Pauluskirche, Grabenstr. 9, anschließend um 16 Uhr von dort aus eine Demonstration durch die Bochumer Innenstadt geben. Die Psychiatrie kann aus verschiedenen Gründen lebensgefährlich sein. Jedes Jahr sterben in und durch Psychiatrien Menschen. Offizielle Statistiken dazu werden nicht (mehr) erhoben. Seit Jahren setzt sich der Bundesverband-Psychiatrie-Erfahrener e.V. für die (Wieder)-Einführung von Sterbefallstatistiken in deutschen Psychiatrien ein.
Die Radwende berichtet über die gestrige 3. KidicalMass in Bochum: »175 kleine und große Radfahrer:innen haben am Samstag trotz mäßigen Wetters für sichere Radwege demonstriert. Auf der gut 6km langen Demostrecke, warben sie für sichere Radinfrastruktur gerade für die kleinesten Verkehrsteilnehmer:innen. „Was wollen wir? Kinder auf die Straße!“ schallt es durch die Brückstraße, als der Demonstrationszug, an den Passant*innen vorbeifährt. Mit dabei, besonders viele Kinder, die begeistert mitbrüllen.
ich stehe hier für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung.
Es geht uns heute um „Klimagerechtigkeit“ , also darum, dass Menschen endlich mehr zählen als kurzfristige Profite einzelner. Die Frage nach Klimagerechtigkeit stellt sich immer, wenn Investoren auf der grünen Wiese bauen wollen. Welcher Stellenwert wird dem Klima bei Bauvorhaben auf Grün- und Freiflächen in Bochum eingeräumt? Seit 2013 gibt es im Bochumer Rathaus eine Stabsstelle für Klimaschutz. Und 2019 hat der Rat den Klimanotstand für Bochum ausgerufen. Da sollten wir doch annehmen dürfen, dass Klimaschutz und Klimaanpassung bei kommunalen Maßnahmen ganz oben stehen.
Update 30.9.: Redebeitrag von #IchBinArmutsbetroffen ergänzt
An der Klimastreik-Demonstration von Fridays for Future am Freitag nahmen etwa 1.300 Menschen teil. Das Ganze begann und endete mit Kundgebungen vor dem Rathaus. Dazwischen lief eine laute und bunte Demonstration durch die Innenstadt. Als ersten Redebeitrag gab es ein ausführliches informatives Referat von Scientists for Future (S4F) über die Zukunft der Energiegewinnung. Die Botschaft lautete: „Lasst uns die Erdgaskessel rausreißen und durch etwas Zukunftsfähiges ersetzen.“ Als Alternative wurde die Wärmepumpe empfohlen.
Ist es nicht das, was wir uns alle wünschen? Einfach mal wieder einen guten Tag zu haben. Einen Tag ohne Sorgen, Katastrophen, Weltuntergang. Ich weiß nicht, wann Ihr den letzten guten Tag hattet, aber ich hatte seit dem 24.02. keinen mehr. Mein Fachgebiet ist die Heizungstechnik, also Wärmeversorgung und das macht gerade so gar keinen Spaß. Kurz nach Kriegsausbruch sagte der russische Ex-Präsident und einer der engsten Putin-Vertrauten Medwedev: „Willkommen in einer schönen neuen Welt, wo die Europäer 2.000 € pro Kubikmeter Erdgas bezahlen dürfen.“ „Willkommen in einer schönen neuen Welt, wo Du Dir Dein … Erdgas sonst wo hinstecken kannst.“ Ist mir spontan als Antwort durch den Kopf gegangen, nur beim Wort Erdgas ist mir schon eingefallen, wie viel wir davon in Deutschland verbrauchen, und wie abhängig wir von den russischen Erdgaslieferungen sind. Mein nächste Gedanke war: “Oh Kacke, das wird heftig.“
Wir vom Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW haben heute hier zur Kundgebung aufgerufen, um gegen den Einsatz von Distanz-Elektro-Impuls-Geräten (kurz: Taser) bei der Bochumer Polizei und anderswo zu demonstrieren. Lange wurden sie nur von Spezialeinheiten der Polizei genutzt. Mehr und mehr werden sie jedoch im normalen Polizeidienst eingesetzt. In Dortmund, Essen, Düsseldorf, Duisburg und Köln wurde seit 2021 die Taser Nutzung für NRW„getestet“. Zwölf weitere NRW-Städte darunter Aachen, Bochum, Gütersloh, Münster und Wuppertal sowie Teilen des Sauerlands sollen nun folgen. Auch in anderen Bundesländern wie Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern finden Taser im Streifendienst bereits Einsatz.
Kritik am zunehmender Einführung des Tasers bei Polizei, möglicher Missbrauch, Eskalationen, andere negative Folgen Taser können tödlich wirken, sie sind nicht harmlos. Auch wegen ihrer Funktionsweise sind sie als Schusswaffen zu kategorisieren. Alleine in den USA werden mittlerweile bis zu 1000 Tote im Zusammenhang mit Taser Einsätzen vermutet. Es liegt in der Natur der Technik, dass direkte medizinische Zusammenhänge im Einzelfall nicht leicht zu beweisen sind. Das kann insgesamt und systematisch neue Probleme verursachen.
Der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW (LPE) hatte gestern zu einer Kundgebung vor dem Polizeipräsidium aufgerufen, um gegen den Einsatz von Distanz-Elektro-Impuls-Geräten (kurz: Taser) bei der Bochumer Polizei und anderswo zu demonstrieren. Im Polizeipräsidium wurde zeitgleich die Einführung des Tasers bei der Bochumer Polizei vorgestellt. Eine Sprecherin des LPE erklärte: »Gefeiert wird der Taser unter Anderem für den Erfolg, durch seine allein abschreckende und somit angeblich deeskalierende Wirkung. Auch dadurch, das Taser als nicht tödlich Waffen eingestuft sind, bietet er eine angebliche Alternative zur Schusswaffe. Dabei sehen wir die Gefahr, dass die Hemmschwelle zur Nutzung dieser Waffe sinkt und sie auch vermehrt in niedrigschwelligen Situationen benutzt wird.
Das Netzwerk „Stadt für Alle“ macht auf seiner Webseite auf eine Veranstaltung am Donnerstag, den 29. September um 18:00 Uhr in der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33 aufmerksam: »In Kooperation mit der VHS Bochum veranstalten der Mieterverein Bochum und das Bündnis »Gutes Wohnen für Bochum«, an dem auch »Stadt für Alle« beteiligt ist, die Veranstaltung „Von Bürgerbeteiligung zur Koproduktion“ mit dem Stadtforscher Stephan Willinger vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.
Die KoFabrik lädt ein: »Statt Gebrauchtes wegzuwerfen, wollen wir es auf unserem Quartiershallen-Flohmarkt präsentieren, damit Altes ein neues Zuhause findet. Denn weitergeben ist auf jeden Fall besser als wegwerfen! Mindestens 20 Stände werden am Sonntag, den 25.09.2022, in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr die Quartiershalle in der KoFabrik bevölkern und mit ihren Angeboten die Herzen der Flohmarktliebhaber:innen höher schlagen lassen. Spielzeuge, Klamotten, Bücher, Krimskrams, Selbstgemachtes vieles mehr werden an diesem Nachmittag den/ die Besitzer:in wechseln. Auch für das leibliche Wohl ist an unserer Kaffee-Tee-Waffel-Bar gesorgt!
Für Samstag den 01. 10. rufen verschiedene Bochumer Initiativen unter dem Motto „Gemeinsam bleibt’s warm – unsere Solidarität gegen ihre Krise“ zu einer Protestkundgebung auf. Die Veranstaltung findet um 15 Uhr auf dem Dr. Ruer-Platz statt.
Der „Initiativkreis Flüchtlingsarbeit Bochum“ kritisiert die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter in Turnhallen und sieht in dem Vorgehen der Stadt Bochum einen eindeutigen Bruch der Kinderrechtskonvention. Er fordert von der Stadt einen sofortigen Stopp der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Turnhallen. Zurzeit werden ca. 90 Kinder und Jugendliche, die in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Bochum registriert wurden, von der Stadt Bochum in Turnhallen untergebracht.
Die IG Bau greift in ihrer aktuellen Pressemitteilung die Ergebnisse einer aktuellen Analyse über den Wohnungsbestand auf und erklärt: »Bochum wohnt auf insgesamt rund 15,7 Millionen Quadratmetern. Die verteilen sich in der Stadt auf 200.700 Wohnungen. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU beruft sich dabei auf aktuelle Daten zum Wohnungsbestand vom Statistischen Bundesamt, die vom Pestel-Institut (Hannover) für die IG BAU analysiert wurden.
Demnach haben rund 9.560 Bochumer Wohnungen sieben oder sogar mehr Räume. „Wer so eine große Wohnung hat, die ihm auch noch gehört, hat eine Sorge nicht: die Angst vor steigenden Mieten“, sagt Gabriele Henter. Die Vorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund warnt die Immobilienwirtschaft davor, die Mietenspirale weiter nach oben zu drehen und damit die Inflation zusätzlich anzuheizen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu den aktuellen VONOVIA-Bauplänen in Bochum-Bärendorf: »Wenn es nach der Verwaltung gegangen wäre, hätte der Planungsausschuss bereits im November 2021 einen Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr.1023 für ca.18.000 qm Grabeland zwischen Brantropstraße, Holbeinstraße, Kaulbachstraße und Weitmarer Straße nach einem von der Verwaltung und VONOVIA erarbeiteten Planungskonzept gefasst. Der Aufstellungsbeschluss wurde aber ausgesetzt, weil sich die Bezirksvertretung Südwest in der Anhörung im Oktober 2021 einstimmig gegen eine derart dichte Bebauung in der „grünen Lunge von Bärendorf“ ausgesprochen hatte.
Die Bochumer Uni-Gruppe von Amnesty International lädt zur Verleihung der Marler Medienpreises für Menschenrechte (M3) ein, der am Samstag im Grimme-Institut zum zwölften Mal vergeben wird. An der Preisverleihung, mit der Medienbeiträge aus Fernsehen, Radio und Print sowie erstmals auch Online-Medien wie Podcasts gewürdigt werden, die in außergewöhnlicher Weise das Thema Menschenrechte behandeln, kann man man auch per Livestream teilnehmen.
In der Pressemitteilung anlässlich des heutigen Weltkindertages fordert der Flüchtlingsrat NRW weitreichende Verbesserungen hinsichtlich der Situation geflüchteter Kinder und Jugendlicher: »So leiden minderjährige Flüchtlinge in besonderer Weise unter den prekären Zuständen in Landesaufnahmeeinrichtungen. Die Anonymität und Funktionalität dieser Einrichtungen machen ein privates und selbstbestimmtes Familienleben unmöglich. Die fehlenden Möglichkeiten, im Kreise der Familie kochen und essen, sich zurückziehen und ungestört lernen oder selbst gewählten Freizeitaktivitäten nachgehen zu können, beeinträchtigen das Kindeswohl in hohem Maße. Auch mangelt es meist an Kontakt zu lokal ansässigen Gleichaltrigen – ein wichtiger Schritt zum Ankommen in Deutschland. Die aktuelle Belegungssituation droht die Lage weiter zu verschärfen.
Am kommenden Samstag lädt attac NRW zu einem landesweiten Treffen in die KoFabrik in Bochum ein und die Regionalgruppe Bochum teilt dazu mit: »Das Treffen ist offen auch für alle Interessierten, die (noch) nicht zu attac gehören.
Es ist das erste Präsenztreffen seit der Corona-Krise und findet statt in einer Zeit, in der die soziale Spaltung und ungerechte Verteilung der Güter im Lande dramatisch zunimmt. Zeitgleich haben wir es mit einer massiven Klima- und Energiekrise zu tun und erleben tagtäglich, wie Konzerne (z.B. Uniper) mit Milliarden subventioniert und am Leben gehalten werden, ohne dass diese soziale oder Klimaauflagen erfüllen müssen.
Prinzessin Kröte ist ein Figurentheaterstück des Figurentheaters Daisy Blau für Kinder ab 4 Jahren und erzählt davon, wie so manche, die man anfangs nicht leiden kann, einem ans Herz wachsen und wird am kommenden Samstag und Sonntag, jeweils um 15 Uhr, im Theater der Gezeiten gezeigt. Weitere Information hier. Und im Rahmen der Reihe lauschBar wird es dort am kommenden Donnerstag das Hörspiel „Uruk-Heide liebt Pferde“ geben. Das Figurentheater zu der Reihe lauschBar :
Im Rahmen des bundesweiten Aktionswochenendes „Kinder aufs Rad“ lädt die Radwende auch in Bochum zu einer Kidical Mass ein: »Am 24.09.2022 ab 14:30 findet die Kidical Mass in Bochum statt. An diesem Wochenende demonstrieren Radfahrende jeden Alters unter dem Motto „Uns gehört die Straße“ für sicheres Radfahren für Kinder und Jugendliche. Startpunkt ist dieses Jahr der Spielplatz an den Schmechtingwiesen (Nähe Freiligrathstraße). Nach einer kurzen Ansprache fahren wir gemeinsam eine kinderfreundliche, circa einstündige Runde durch die Innenstadt, begleitet durch die Polizei. Wir kehren gemeinsam zum Bergbaumuseum zurück und im Anschluss gibt es ein Rahmenprogramm mit Zirkus- und Theateracts.
Der Bahnhof Langendreer informiert über eine gemeinsame Veranstaltung mit Kino Endstation am kommenden Montag, dem 26.9. um 20 Uhr: »Der Dokumentarfilm zeigt die Repression gegen gewählte kurdische Politiker*innen in mehreren Beispielen und Zeitabschnitten. Die Politik der Zwangsverwaltung, die Aufhebung der Immunität von HDP-Abgeordneten wird in dem Film näher dargestellt. Im Anschluss findet Filmgespräch mit Nursel Aydoğan (ehem. Abgeordnete der HDP) und Adil Demirci (Produzent des Films, Sozialwissenschaftler) statt. Das Gespräch wird aus dem Türkischen ins Deutsche übersetzt.
Kinotrailer "Unsere Herzen - Ein Klang" - Kinostart 22. September 2022
Im Kino Endstation wird neben dem am Donnerstag beginnenden normalen Kinoprogramm am kommenden Montag gemeinsam mit dem Bahnhof Langendreer der Dokumentarfilm „Gefängnis oder Exil“ gezeigt (siehe eigene Ankündigung). Außerdem informiert das Kino jetzt bereits über einen kostenlosen Kurzfilmworkshop für Jugendliche in den Herbstferien. Aus der Pressemitteilung des Kinos: »Ab Donnerstag, 22.09. ist im endstation.kino der Dokumentarfilm Unsere Herzen – Ein Klang zu sehen. Eine besondere Magie liegt im gemeinsamen Singen – da sind sich alle einig, die schon einmal im Chor gesungen haben.
Am 24. September um 17 Uhr startet die Interkulturelle Woche Bochum mit Musik von Almar Sunshine und anderen Gästen im Stadtteilzentrum Q1. In diesem Rahmen können die Akteur:innen der Interkulturelle Woche sich und ihre Angebote vorstellen. Anschließend finden die Veranstaltungen dezentral an unterschiedlichen Orten statt. Dazu gehören sportliche Aktionen oder ein Weltenfrühstück mit der VHS, Diskussionsrunden, Konzerte, mehrsprachige Lesungen und vieles andere mehr. „Es werden Gelegenheiten geschaffen, um anderen Menschen und Perspektiven zu begegnen. Die Interkulturelle Woche ist ein Werbefeldzug für ein respektvolles Miteinander“, so Dorte Huneke-Nollmann von der IFAK-Integrationsagentur Mitte, die das Ganze koordiniert. Der Programmüberblick.
Am 30.09.22 und 01.10.22 findet in der KoFabrik die „Summer School: Zivilgesellschaftliches Engagement – Möglichkeiten und Wege politischer Einflussnahme“ statt. Zu Einladung, Programm und Anmeldung.
Eine Reihe von Initiativen und Organisationen aus Bochum wirbt für diese vom Transfernetzwerk s_inn organisierte Tagung: „Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Teilnehmer:innen zur „Summer School: Zivilgesellschaftliches Engagement – Möglichkeiten und Wege politischer Einflussnahme“ kommen und damit auch deutlich machen, dass Bürgerbeteiligung in Bochum ein wichtiges Thema werden muss.“ Die Unterstützer:innen:
Am gestrigen Freitag gab es zwischen zwei heftigen Regenphasen 90 Minuten Sonnenschein für den 7. Parkingday in Bochum, der von urbanRadeling organisiert wird. Parkplätze in der alten Alten Hattinger Straße waren zu Lebensräumen umgewandelt worden. Geboten wurde u.a. Musik, Pflanzen zum Mitnehmen, Spielmöglichkeiten für Kinder, eine Fahrradwerkstatt, Ausstellungen und viele Infostände. Vor allem war es eine Einladung zu vielen Gesprächen. Die Besucher:innen bekamen eine reale Vorstellung, welche Lebensqualität Bochum haben könnte, wenn Parkplätze zu Lebensräumen umgewandelt würden. Nicht nur das Wetter war mies. Erstmals verlangte die Polizei von den Veranstalter:innen, dass sie eine Sondernutzungsgenehmigung beim Ordnungsamt beantragen. Politische Demonstrationen wie der Parkingday sind nicht genehmigungspflichtig. Sie müssen nur angemeldet werden. Bilder vom Parkingday 22:
Im April dieses Jahres interviewte Heiko Koch Thomas Budelmann im Dortmunder Kick. Ein Bekannter hatte dort seinen Comic „Druckluft“ auf einen Tisch liegengelassen. Als er wieder zurück an den Tisch kam, saß da ein Typ, der total versunken war in den Comic. Wie sich herausstellte, war dies ein Freund und der Trauzeuge von Thomas Schulz: Thomas Budelmann. Heiko Koch kontaktierte Tom und fragte ihn nach einem Interview, das dieser bereitwillig gab.