Archiv für den Monat: November 2019


Samstag 30.11.19, 19:52 Uhr

Común #2 – Release-Abend 1

Die zweiten Ausgabe des Magazins Común ist erschienen. Die Redaktion lädt aus diesem Anlass am Samstag, den 7.12. um 19.00 Uhr in der Oval Office Bar im Schauspielhaus zu einem Release-Abend mit „stadtpolitischem Geplauder“ ein: »Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen kommt mitten aus der Bewegung, in der auf ganz unterschiedliche Weise das Recht auf Stadt eingefordert wird. Die Suche nach der ideellen Klammer, die stadtpolitische Bewegungen und Initiativen verbindet, bringt uns immer wieder hierhin: zum Gemeinsamen, zum Sich-Zusammentun, zur Forderung nach Gemeinwohl, Gemeineigentum, Commons. All das ist Común! mehr…


Samstag 30.11.19, 11:25 Uhr

Aktion gegen das PKK-Verbot

Das Nachrichtenportal indymedia berichtet: »In der Nacht vom 26. auf den 27. November haben Antifaschist*innen in Bochum eine Solidaritätsaktion für die kurdische Arbeiterpartei PKK durchgeführt. Anlass ist der 26. Jahrestag des Betätigungsverbotes in Deutschland, welcher genau einen Tag vor dem Gründungdatum der PKK erlassen wurde. In der ganzen Stadt erschienen Plakate, Graffitis und verschiedene Solidaritätsaufrufe. Wir solidarisieren uns mit dem legitimen Befreiungskampf der Kurd*innen und deren Organisationen. Das Verbot der PKK muss aufgehoben werden. 26 Jahre Kriminalisierung sind genug.« Zum vollständigen Beitrag.


Freitag 29.11.19, 21:53 Uhr

Bunte, laute Klimastreik-Demo

Die heutige Demonstration im Bochum zum globalen Klimastreik war bunt und laut. 1600 Teilnehmer*innen liefen vom Springerplatz über die Alleestraße zum Platz neben dem Rathaus und weiter über den Weihnachtsmarkt auf dem Bongard-Boulevard zum Hauptbahnhof. Es gab gute kurze Reden und Eltern, die Stolz waren, dass ihre Kinder demonstrieren. Weihnachtsbäume wurden umdekoriert und ein Die-In inszeniert. In den auf dieser Seite nachfolgenden Meldungen sind die Redemanuskripte von Amnesty International und Extinction Rebellion und ein Bericht über die Aktion des Radwendebündnisses zu finden: Klimastreik mit Probelauf für »Ring frei« fürs Rad. Bilder der Demo:

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Freitag 29.11.19, 21:40 Uhr
Rede auf der Klimastreik-Demonstration am 29. 11. 2019

Amnesty international und Klimawandel

Was haben Menschenrechte mit der Klimakrise zu tun? Die Erderwärmung hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die Menschenrechte. Millionen von Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören. Sie haben aufgrund von Trockenheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder werden bei Wirbelstürmen verletzt oder getötet. Der globale Süden ist von den Folgen des Klimawandels am stärksten betroffen. Aber auch in Europa bedrohen die zunehmenden Hitzewellen die Gesundheit vieler Menschen, vor allem von Kindern, Schwangeren und älteren Personen. Wer die Menschenrechte aller Menschen weltweit bewahren möchte. muss sich dafür einsetzen, dass der Klimawandel aufgehalten wird! Der Klimawandel bedroht alle Menschenrechte. Alle Menschen haben ein Recht auf Leben und das Recht darauf, in Freiheit und Sicherheit zu leben. Doch das macht der Klimawandel für Milliarden von Menschen teilweise unmöglich. Auch Menschenrechte, die menschenwürdige Lebensgrundlagen wie das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Wohnen und das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene schützen, sind betroffen. mehr…


Freitag 29.11.19, 21:35 Uhr
Rede auf der Klimastreik-Demonstration am 29. 11. 2019

Heike Schick, Extinction Rebellion

Vielen Dank, dass ihr heute gekommen seid. Ich habe auf einem Banner gelesen, es ist so schlimm, dass selbst Menschen mit Sozialphobien gekommen sind. Ich bin eine von denen. Mein Name ist Heike Schick und ich stehe hier für Extinction Rebellion. Seit meiner Kindheit beschäftigen mich die Frage: Wie es dazu kommen konnte, dass die Dinosaurier ausgestorben sind? Dabei geht es weniger darum, dass sie ausgestorben sind, sondern vielmehr darum, dass sie innerhalb weniger Jahrzehnte von der Erde verschwunden sind. Seit ich im Zusammenhang mit dem Klimakrise gelernt habe, was Kipppunkte sind, habe ich in Bezug auf die Dinosaurier keine Fragen mehr. mehr…


Freitag 29.11.19, 21:33 Uhr

Klimastreik mit Probelauf für »Ring frei« fürs Rad

Das Radwende-Bündnis schreibt auf seiner Webseite: Diesmal beteiligte sich das Bündnis Radwende mit einem eigenen Programmteil am weltweiten Klimastreiktag in Bochum. Unmittelbar nach Abschluss der Demo um 14:30 Uhr wurde ein einspuriges Teilstück auf dem Innenstadtring für Autos gesperrt und Radler*innen konnten einmal in Echtzeit ausprobieren, wie sicheres und bequemes Radeln in der Innenstadt funktioniert. Für 30 Minuten kamen auf einer Strecke von 500 m Fahrradgefühle wie in Utrecht oder Kopenhagen auf. Trotz mächtig viel Verkehr machte Fahrrad fahren auch bei kaltem Wind einfach nur Spaß. mehr…


Freitag 29.11.19, 10:44 Uhr

Aktionen nach der Klimastreik-Demo

Nach der Klimastreik-Demo sind heute u. a. noch folgende Aktionen geplant: Die bereits an dieser Stelle angekündigte Aktion des Radwende-Bündnisses auf dem Südring, ebenfalls ab ca. 14.30 Uhr eine Kundgebung des Bündnisses Feministische Solidarität vor dem BVZ und Infostände von Greenpeace und Scientists for Future am Kurt-Schumacher-Platz.


Freitag 29.11.19, 10:37 Uhr

Extra-Euros zum Jahresende

Arbeitnehmer*innen in Bochum, die noch kein Weihnachtsgeld bekommen haben, sollten prüfen, ob sie Anspruch auf die Sonderzahlung haben. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Insbesondere für die 24.100 Menschen, die im Stadtgebiet lediglich einen Minijob haben, lohne sich ein genauer Check. „Wenn der Chef seinen Mitarbeitern ein Weihnachtsgeld zahlt, dann haben auch die Minijobber im selben Unternehmen Anspruch auf die Extra-Zahlung“, erklärt Adnan Kandemir, Gewerkschaftssekretär der NGG Ruhrgebiet. Die Höhe des Weihnachtsgeldes richte sich nach der jeweiligen Arbeitszeit. mehr…


Donnerstag 28.11.19, 18:44 Uhr

Der zweite Anschlag

Am Dienstag, den 03.12., zeigt das endstation.kino um 20 Uhr den Dokumentarfilm „Der zweite Anschlag“, mit anschließendem Filmgespräch. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. „Der zweite Anschlag“ dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt.

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