In der letzten Woche hat eine Vielzahl von Organisationen eine sehr eindringliche Aufforderung an den Oberbürgermeister (SPD) und die Sozialdezernentin (Grüne) gesandt, die Menschen in den Not- und Sammelunterkünften für Wohnungslose und Geflüchtete besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Hierauf gibt es bis jetzt keine öffentliche Reaktion. Enttäuschend ist, dass die Mehrheit der Unterzeichner*innen der Aufforderung auf ihren Webseiten nicht auf die Aktion aufmerksam macht. Das Netzwerk „Stadt für alle“ und die Linksfraktion haben dagegen nicht nur den Brief an die Stadtoberen veröffentlicht, sondern mit Grafiken die Eindringlichkeit des Anliegens unterstrichen.
Am Samstag, dem 6. Juni 2020, um 14 Uhr lädt das Radwende-Bündnis von 15 verkehrs- und umweltpolitischen Organisationen zur ersten Rad-Demo des Jahres ein: »Auf dem Südring soll wieder ein so genannter Pop-up-Radweg entstehen, mit dem eine sichere Fahrspur für Radfahrende gewonnen wird. Die Initiative will damit auf ein Jahr Klimanotstand und die ungenutzten Chancen zur notwendigen Verkehrswende hinweisen.
Das Bochumer Klimaschutzbündnis (BoKlima) hat einen Offenen Brief zum 1. Jahrestag des Klimanotstandsbeschlusses in Bochum an den Oberbürgermeister und die im Rat vertretenen Parteien verfasst. Darin heißt es: Aus Anlass des morgigen 1. Jahrestages des Bochumer Klimanotstandsbeschlusses, wie auch des heutigen Tages der Umwelt, müssen wir uns erneut an Sie wenden! Die globalen wie die lokalen Probleme menschlichen Wirtschaftens, zu deren schlimmsten Folgen Umweltzerstörung, Klimaveränderung und soziale Verwerfungen bis hin zu Krieg, Flucht und Vertreibung gehören, sind innerhalb der letzten 12 Monate nicht weniger geworden, das Gegenteil scheint leider der Fall zu sein: mehr…
Hoffnungsvoller Ausblick auf eine Zeit nach Corona: In genau einem Jahr wird sich bei der bobiennale 2021 alles um den „Platz“ drehen. Während feststeht, dass die diesjährige Festivalsaison größtenteils ausfällt, schauen die Organisator*innen der bobiennale hoffnungsvoll auf das nächste Jahr: »Vom 27. Mai bis zum 6. Juni 2021 soll die dritte Auflage des Festivals der Freien Kulturszene Bochums stattfinden, die sich derzeit trotz (bzw. gerade wegen) der coronabedingt erschwerten Ausgangslage in Planung befindet und zudem mit einem neuen Konzept aufwartet. Das bobiennale-Team möchte mit dem Festhalten an der Planung des Festivals ein Zeichen setzen: Gerade jetzt sei es umso wichtiger, das Hauptanliegen der bobiennale, das Sichtbarmachen der Vielfalt und Kraft der freien Kulturszene, in die Öffentlichkeit zu tragen, so die Organisator*innen. Die Notwendigkeit der Wertschätzung von freier Kultur sei durch die Krisensituation weiter verstärkt worden, was sich unter anderem an der sich zuspitzenden prekären finanziellen Situation einiger Kulturschaffender zeige. mehr…
Der Bochumer Mieterverein lädt am Donnerstag, den 4. 6., um 18.00 Uhr zu einer Onlinediskussion ein mit Karsten Rudolph (SPD), Roland Mitschke (CDU), Martina Foltys-Banning (B90/Die Grünen), Amid Rabieh (Die Linke), Hans-Josef Winkler (UWG – Freie Bürger), Christoph Deike (FDP / Die Stadtgestalter) und Moderator Michael Wenzel, dem Geschäftsführer des Mietervereins: »Im September finden in Bochum Kommunalwahlen statt. Dazu hat der Mieterverein jüngst ein Thesenpapier und Wahlprüfsteine erstellt. Darin fordert der Verein eine gemeinwohlorientierte Ausrichtung der kommunalen VBW, die Bevorzugung gemeinwohlorientierter Wohnungsunternehmen bei der Vergabe von Grundstücken, die Vergabe von Grundstücken per Erbpacht, eine proaktive Bodenvorratspolitik, mehr Engagement bei Bestandsmaßnahmen, etwa Sanierungshilfen und Zweckentfremdungssatzungen, eine verstärkte Bürgerbeteiligung sowie die Einbeziehung von Sozialverbänden und Mieter*innen in die Allianz für Wohnen. Natürlich wird auch die Coronakrise ein Thema sein, hat sie doch manche Herausforderungen wie die Bezahlbarkeit der Miete noch verschärft. mehr…
Der Bahnhof Langendreer lädt am 6. Juni vom 11 – 14 Uhr zu einem Empowerment Workshop ein, der auf Englisch gehalten wird und auf Zoom stattfindet. In der Einladung heißt es: »“I See You I See You I See You“ ist ein Workshop für diejenigen, die sich als Indigen, als Schwarz und/oder People of Color identifizieren. Die Teilnehmer*innen sollten bereit sein, aktives Zuhören zu üben, sich auf Momente des Nachdenkens und der Diskussion einzulassen, während Raum zum Schaffen, Erforschen und Fragen gegeben wird: Was wissen wir? Woran erinnern wir uns? Was wünschen wir uns, um vorwärts zu kommen? Das Persönliche und das Autobiographische wird Grundlage für die Darstellung der sozialen, kulturellen und politischen Sphären, in denen wir uns bewegen. „I See You I See You I See You“ lädt IBPOC (Indigene, Schwarze und/oder People of Color) ein, um eine Karte der Welt, in der wir leben, zu erstellen. Gezeichnet von unsere eigenen Händen, beschrieben mit unseren eigenen Stimmen. Die Plätze sind limitiert – bitte meldet euch via Email an hello(at)rebelofcolor.com) und schreibt auch kurz etwas zu eurer Positionierung als BIPOC. Bitte lasst (wenn möglich) uns wissen, in welcher Stadt ihr derzeit wohnt.« Näheres.
Am heutigen Donnerstag findet von 14 Uhr bis 15:30 Uhr eine Mahnwache von Extinction Rebellion (XR) auf dem Rathausvorplatz statt. Zur selben Zeit beginnt die Aktionärsversammlung des finnischeni börsennotierter Energieversorgers Fortum, der u.a. der Hauptaktionär des Düsseldorfer Energieunternehmens UnÃper SE ist. XR: „Uniper versucht derzeit entgegen zahlreicher Proteste von Umweltschützer*innen das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln 4 ans Netz zu bringen. Damit wird der ohnehin schon dürftige Klimaschutz der nordrheinwestfälischen Landesregierung weiter zurück geworfen und ein Erreichen der Pariser Klimaziele rückt weiter ins Unerreichbare.“
Die vom Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung für die Kundgebung am morgigen Mittwoch, den 22.04. von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr auf dem Rathausvorplatz/Glocke (Willy-Brandt-Platz) beantragte Ausnahmegenehmigung liegt nun vor. In einer Mitteilung des Netzwerkes heißt es: »Das nach § 11 Abs. 2 Coronaschutzverordnung NRW für die Erteilung von Ausnahmen von dem allgemeinen Versammlungsverbot zuständige Ordnungsamt der Stadt Bochum hat nach Rücksprache mit dem Polizeipräsidenten Bochum die Ausnahme unter Auflagen erteilt. Nach der Ausnahmeverfügung sind in Corona-Zeiten u.a. folgende Einschränkungen der Versammlung zur Herabsetzung der Ansteckungsgefahr erforderlich:
Beschränkung auf 30 der Teilnehmer*innen
erkennbare Abtrennung des Veranstaltungsplatzes vom sonstigen öffentlichen Raum
Aufnahme der Teilnehmer*innen in eine „Corona-Liste“, wie sie seit Wochen bei Veranstaltungen üblich ist.
Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung wird am Mittwoch. den 22.04.2020 von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr auf dem Rathausvorplatz/Glocke (Willy-Brandt-Platz) unter dem Motto „Keine Planung ohne Bürger*innen!“ eine Kundgebung abhalten. In einn Pressemitteilung hierzu heißt es: »Das Netzwerk hat nach Ostern Gespräche mit dem Polizeipräsidenten Bochum und dem nach § 11 Abs. 2 Coronaschutzverordnung NRW für die Erteilung von Ausnahmen von dem allgemeinen Versammlungsverbot zuständigen Ordnungsamt der Stadt Bochum aufgenommen. Beide Behörden zeigten sich in den Gesprächen von Anfang an äußerst kooperativ. Offensichtlich war den in Bochum für die Sicherung des grundrechtlich geschützten Versammlungsrechts Verantwortlichen auch ohne die Entscheidung des Bundesverfassungsrechts vom 15.04.2020 bewusst, dass auch in Corona-Zeiten die Versammlungsfreiheit nicht vollständig aufgehoben ist. Als Zwischenergebnis stand bereits zum Wochenende fest, dass die geplante Kundgebung stattfinden wird. Unklar ist zurzeit nur, in welchem Umfang. Es wird eine Begrenzung der Teilnehmerzahl geben. Strittig war auch, ob an die Stelle des Vermummungsverbots in Corona-Zeiten ein Mund-/Nasenschutzgebot und damit quasi ein Vermummungsgebot treten muss. mehr…
Das Bündnis Radwende Bochum lädt am Samstag, den 18. 4. um 18:00 Uhr bei YouTube zur Online-Veranstaltung mit Christian Büttner aus Karlsruhe ein: »Fahrradfahren in Bochum ist oft nicht einfach. Die Stadt ist in vielen Bereichen leider immer noch von einer stark autofixierten Verkehrsplanung geprägt. Daher wundert es auch nicht, dass der Anteil an Radfahrenden mit ca. 7 % am Gesamtverkehr relativ gering ist. Es gibt zwar einzelne Hoffnungsschimmer in der Bochumer Verkehrsplanung, wie zum Beispiel die radverkehrsfreundlichere Umgestaltung der Bessemer Straße. Andererseits gibt es auch zahlreiche Negativbeispiele, die zeigen, dass das große Potential von Fahrrädern als Alltags-Transportmittel auch bei aktuellen Verkehrsplanungen offensichtlich noch nicht so richtig erkannt wurde. Unterm Strich bleibt also für Bochum noch sehr viel Luft nach oben, um das Fahrrad auch als Chance für zukünftige Verkehrspolitik zu begreifen und somit zur Entspannung insbesondere der mit Autos völlig überfüllten Innenstadt beizutragen. mehr…
Das Bochumer Klimaschutzbündnis lädt zum nächsten Treffen als Telefonkonferenz amn 15.04.2020 um 18:00 Uhr ein: »Wer an der Telko teilnehmen möchte, möge sich unter der neuen E-Mail-Adresse boklima@boklima.de melden. Wir verschicken ca. 30 Min. vor Beginn die aktuellen Einwahldaten. mehr…
Die DFG-VK Bochum Herne bedauert, dass angesichts von Covid19 der Ostermarsch Rhein Ruhr nicht in der geplanten Weise stattfinden kann und schreibt: »Die Gesundheit der Menschen hat auch hier Vorrang für die Friedensbewegung. Die Proteste gegen Krieg und Militär sind aber nicht abgesagt, der Ostermarsch findet nun virtuell statt. Wir setzen uns mit anderen Protestformen ein für das Verbot von Atomwaffen, und gegen eine EU-Armee. Mit Fensterbildern aus Ostermarsch-Plakaten, aus für den Ostermarsch angefertigten Transparenten und mit Parolen die auf dem Ostermarsch präsentiert worden wären, ist die Lebendigkeit des Ostermarsch auch im virtuellen Raum sichtbar gemacht, siehe dazu ostermarsch-ruhr.de/bilder.html. mehr…
Das Netzwerk »Stadt für Alle« und Fridays for Future Bochum rufen zum „Housing Action Day“ in Bochum auf: „Am 28.03.2020 findet bundes- und europaweit der „Housing Action Day“ unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite“ statt. Auch in Bochum wollten wir eine laute, bunte Parade dazu machen, um unsere Forderungen nach dem Umbau der VBW zu einem demokratischen, gemeinwohlorientierten Unternehmen auf die Straße zu bringen.
Am kommenden Samstag wird sich zeigen, wie politische Proteste in Zeichen des Notstands funktionieren. Für Samstag, den 28. März, um 18 Uhr ruft ein europaweites Bündnis von Mieter- und Recht-auf-Stadtaktivisten zu Fenster- und Balkondemonstrationen auf, nachdem die für diesen Tag geplanten Demonstrationen abgesagt werden mussten. Eine Stunde später um 19 Uhr soll ebenfalls am 28.3. an Fenstern und Balkonen Krach gemacht werden für ein besser ausgestattetes und bezahltes Gesundheitssystem. Im Aufruf wird mit Recht darauf verwiesen, dass sich die Beschäftigten für kräftiges Beifall-Klatschen nichts kaufen können. Sie brauchen bessere Bezahlungen.
Madonna e.V. lädt am Freitag, den 13. 3. um 19 Uhr im Atelier Automatique, Rottstraße 14 ein zu einer Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Bochumer Frauenwochen. Das Thema: „Das „schwedische Modell“ ist kein Erfolgsmodell“. Die Ankündigung: »Die aktuelle Debatte um ein Sexkaufverbot und die Einführung des sogenannten „schwedischen Modells“, bei dem Sexarbeit illegalisiert wird und Freier durch den Kauf sexueller Dienstleistungen mit Strafen zu rechnen haben, zeigt einmal mehr die Bedrohung selbstbestimmten Lebens und Arbeitens von Frauen.Über die Folgen eines solchen Konzeptes für Sexarbeitende, Kund*innen und Beratungsstellen sowie über die in Deutschland aktuelle rechtliche und politische Lage rund um Prostitution informiert Madonna e.V. am Freitag, den 13. März 2020 im Atelier Automatique bei kleinen Leckereien und Getränken. mehr…
Während es früher klar zu sein schien, dass es nur Männer und Frauen bzw. Jungen und Mädchen gibt, ändern sich die Vorstellungen von Geschlecht momentan gravierend. So ist im Geburtenregister seit 2018 neben „männlich“ oder „weiblich“ der Eintrag einer dritten Geschlechtsoption „divers“ möglich. Das stellt auch Lehrkräfte vor neue Fragen, weshalb die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zusammen mit der Rosa Strippe zu einem Info- und Diskussionsabend mit Dr. Birgit Palzkill am Montag, den 16.3. um 18 Uhr in die Räume der Rosa-Strippe, Kortumstr. 143 einlädt. Rebecca Sirsch von der GEW, die die Veranstaltung moderieren wird, erklärt: „In jeder Klasse gibt es Schüler*innen, die lesbisch/schwul/bi/transsexuell/intergeschlechtlich (lsbti*) sind, und auch für alle anderen ist die Auseinandersetzung darüber, inwiefern sie „richtige“ Mädchen/Jungen sind, ein bedeutendes Thema. mehr…
Am Dienstag, den 17. 3., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer in Kooperation mit dem „Politischen Archiv Bochum“ zu einer Lesung mit der Journalistin und Autorin Ingrid Strobl ein. Sie wird ihr gerade erschienenes Buch „Der Wecker, der Knast und ich“ vorstellen. In der Ankündigung heißt es über das Buch: »Im Dezember 1987 wurde Ingrid Strobl in ihrer Kölner Wohnung festgenommen, nach §129a – Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Sie hatte einen Wecker der Marke Emes Sonochron gekauft, für einen Bekannten, wie sie sagte, der sie darum gebeten hatte. Dieser Wecker wurde als Zeitzünder bei einem Sprengstoffanschlag der »Revolutionären Zellen« auf ein Lufthansagebäude verwendet, bei dem ein Sachschaden entstand. Mit dem Anschlag wurde gegen die Abschiebepraxis von Asylsuchenden protestiert, was Ingrid Strobl befürwortete. mehr…
Im Rahmen der feministischen Aktionswochen 2020 findet am Freitag, den 13. März im Provisorium, Dorstener Str. 17 ein Vortrag von Madita Pims zum Thema „feministische Empfängnis“ statt. Die Ankündigung: »Es scheint, als würde die Biologie der Gleichberechtigung im Wege stehen: Schwangerschaft, Geburt, Stillen. Kaum geht es um Reproduktion, werden Frauen mit Argumenten der Biologie in eine konservative Mutterrolle gedrängt, die gesamtgesellschaftlich gehegt und gepflegt wird. Werdenden Vätern hingegen wird mittels selber Argumentation ihre Relevanz in Sachen Säuglingspflege abgesprochen. Wir Menschen haben uns längst von biologischen Zwängen emanzipiert – ob mit Brille oder künstlichem Hüftgelenk – doch beim Thema Kinderkriegen stehen die Uhren still. Von Orgasmus & Empfängnis bis zur Elternzeit – Madita Pims wirft in ihrem Vortrag einen feministischen Blick auf Reproduktion und wirft dabei nicht nur traditionelle Vorstellungen von Familie, sondern auch romantisierte Fußfesseln wie „Mutterliebe“ über Bord. Nicht nur für Menschen mit Gebärmutter spannend.«
Am Sonntag, den 15. März um 17 Uhr lädt der Alsengarten im Alsenwohnzimmer, Alsenstr.27 alle Interessierte zu einer Infoveranstaltung zum Mitmachen ein: »Kurz vor Beginn der Gartensaison möchte sich der Gemeinschaftsgarten Bochum, dessen Standort in der Alsenstraße liegt, der Bochumer Öffentlichkeit und gärtnerisch Interessierten vorstellen. Am 15.März laden wir daher zu einer Informationsveranstaltung. Nach einem Garten-Rundgang berichten die Alsengärtnerinnen von ihren Erfahrungen und Gartenprojekten und beantworten Fragen zum Alsengarten. Bereits seit sechs Jahren wird neben und hinter dem Haus der Begegnung, in Weinkisten und Hochbeeten gegärtnert. Alle Mitmacherinnen sind willkommen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. «
Am Mittwoch, den 11. März findet die Vernissage mit Lucas Boelter im Haus der Begegnung in Bochum ab 18:30 Uhr statt. In der Einladung heißt es: „Der in Dortmund lebende Maler und Illustrator Lucas Boelter (geb. 1993 in Mülheim a. d. Ruhr) hat an der Fachhochschule Dortmund Grafikdesign studiert und studiert Szenografie im Master. Seine Arbeiten zeichnen sich besonders durch einen kraftvollen und expressiven Malstil aus. Humorvoll und farbenfroh werden Welten geschaffen, in die sich der Betrachter hineinfallen lassen kann. Wichtig ist dabei jedoch stets, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.“ Die Ausstellung ist bis zum 31.04.2020 im Saal des Haus der Begegnung von jeweils 10.00 – 21.00 Uhr (ausgenommen bei geschlossenen Veranstaltungen) zu sehen.
Zu Lecture Performances von Julia Nitschke & Omar Guadarrama lädt das atelier automatique, Rottstr. 14, am Donnerstag, den 12. März um 19.30 Uhr im Rahmen der feministischen Aktionswochen 2020 ein: »53 Dichter, die in Ciudad Juárez, Chihuahua über Gewalt und Feminizide, eine Erkundung und Schaffung der Grenze sprechen. Kunst als Waffe und als Schrei, um darüber zu sprechen, was nicht nur Frauen an der nördlichen Grenze Mexikos leben oder einst gefühlt haben, sondern die Zeilen jedem weiblichen Auge unseres Landes sichtbar zu machen. Eine Lesung und Lecture Performance von Omar Guadarrama. Er ist Schauspieler und studiert zurzeit den Master InterAmerican Studies in der Universität Bielefeld. Julia Nitschke hat sich im Zuge eines New York Times Artikel über Fashion und Zeitgenössische Protestformen Gedanken über Glitzer gemacht, und wie die Maskierung von Glitzer Polizeigewalt markiert. Aber auch Gedanken über Manifeste und das Politische Potential von Memes spielen hier rein.«
Im Rahmen der feministischen Aktionswochen 2020 wird am heutigen 10. März um 19 Uhr im Provisorium, Dorstener Str. 17 der Film The Railroad All-Stars gezeigt. Es ist ein Dokumentarfilm über guatemaltekische Sexarbeiterinnen, die 2004 eine Fußballmannschaft gründeten und der lokalen Liga beitraten, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Als ihr Beruf bekannt wurde, verwies der Organisator die Mannschaft aus der Liga, was zu einem deutlichen Medienrummel führte.
Am Donnerstag, den 12. März laden die Naturfreunde Langendreer um 19:30 Uhr in ihr Zentrum, Alte Bahnhofstr. 175 zu einem Bildungsabend zum Thema Biogas ein: »Böden als CO2 Speicher, Biotonne und Biogasnutzung, diese drei Themen wollen wir an diesem Abend näher beleuchten. Unsere Referenten Helge und Stefan haben interessante Informationen zu den Themen zusammengestellt!«
Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 12.03. den Dokumentarfilm Waterproof. Regisseurin Daniela König ist am 18. März um 20.15 Uhr für ein Filmgespräch zu Gast. Aysha, Khawla und Rehab sind Klempnerinnen in einem der trockensten Länder der Welt: Jordanien. Das verleiht ihrer Mission etwas Heldisches – sie reparieren Rohrbrüche, reinigen Wassertanks und zeigen Hausfrauen den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Nach dem Tod ihres Mannes begann Aysha eine Ausbildung bei Khawla Al-Sheikh, der selbsternannten ersten Klempnerin Jordaniens, um ihre drei Kinder alleine versorgen zu können.
Das offene AntifaCafé im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 11. März um 19 Uhr zu einem Vortrag von Charlotte Böke über „Sexismus in der Linken“ ein: Sexismus ist ein gesellschaftlich relevantes Thema. Doch wie sieht es in der linken Szene aus? Eine kurze Analyse mit Forschungsarbeiten aus einer Bachelorarbeit werden wir Euch beim nächsten Antifa Café präsentieren. Wir freuen uns auch darauf, uns anschließend mit Euch auszutauschen und diskutieren.« Anschließend gibt es veganes Essen gegen Spende.
Am Sonntag, den 8. März findet im Rahmen der Feministischen Aktionswochen von 16 Uhr bis 19.30 Uhr Im Provisorium, Dorstener Str. 17 ein Vortrag und anschließend ein Workshop statt zum Thema „Keine Zukunft ohne Vergangenheit – Frauen-Bewegung im Rückblick“: Wir schreiben den Weltfrauentag 2020. In den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten hat sich bereits viel getan, viele Kämpfe wurden ausgetragen und in den Bereichen Bildung, politische Teilhabe, Selbstbestimmung über den eigenen Körper, Erwerbs- und Care-Arbeit hat es Bewegungen gegeben. Doch es ist immer noch viel zu tun. mehr…
Die Initiative Frauen*kampftag Bochum erinnert an die Demonstration zum Frauen*kampftag: »Nachdem unsere Initiative im letzten Jahr zum ersten mal die feministischen Aktionswochen in Bochum organisierte und am 8.3.19 eine bunte und laute Demonstration mit etwa 1000 Menschen durch Bochum zog, wird es auch in diesem Jahr eine große Demonstration geben, die von knapp 40 Veranstaltungen in rund 5 Wochen umrahmt wird. Der Zuspruch und die Beteiligung im letzten Jahr haben uns gezeigt, dass die Thematisierung feministischer Inhalte gewünscht und die vorhandenen gesellschaftlichen Umstände für Frauen* und LGBTIQs absolut unbefriedigend sind. mehr…