Archiv


Mittwoch 19.08.20, 14:22 Uhr

Zeit, selbst zu handeln

Styx - Trailer Deutsch

Im Begleitprogramm der Ausstellung „Retten statt Reden – zivile Seenotrettung an Europas Grenzen“ zeigt das endstation.kino am Sonntag, den 23. August um 18 Uhr den Spielfilm „Styx“. Die Filmbeschreibung: „Rike – Notärztin aus Köln, 40 Jahre alt – verkörpert eine westliche Vorstellung von Glück und Erfolg. Sie ist gebildet, zielstrebig und engagiert. Im Urlaub sticht sie von Gibraltar alleine auf ihrem Segelboot in See. Nach einem Sturm findet sie sich plötzlich in Nachbarschaft eines mit Geflüchteten überladenen havarierten Fischerbootes wieder. Rike fordert zunächst per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, wird es Zeit, selbst zu handeln.“


Dienstag 18.08.20, 09:25 Uhr

Texte über Flucht, die Liebe und das Leben

Im Begleitprogramm der Ausstellung „Retten statt Reden – zivile Seenotrettung an Europas Grenzen“ findet am Mittwoch, den 19. August um 19 Uhr im Luther Lab eine „Lesung und Musik – Texte über Flucht, die Liebe und das Leben mit musikalischer Begleitung“ statt: »„Neu in Deutschland“ (nid) ist eine deutschsprachige Zeitung über Flucht und Ankommen mit Texten geflüchteter Menschen. Zugleich ist es eine Plattform für vielfältige persönliche Begegnungen. 2015 als Hilfsprojekt für Geflüchtete gestartet, entwickelte sich „nid“ zu einem literarischen Demokratieprojekt, in dem geflüchtete Menschen sich mit starken, sehr unterschiedlichen Stimmen in der deutschen Gesellschaft zu Wort melden. 2016 erhielt das Team für seine Arbeit den Deutschen Lesepreis und gelangte unter die Top Ten beim Nationalen Integrationspreis 2018 der Bundeskanzlerin. mehr…


Montag 17.08.20, 13:45 Uhr

Doku über Christoph Schlingensief

Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien | Offizieller Trailer HD | Jetzt im Kino

Ab Donnerstag, den 20.08. zeigt das endstation.kino Bettina Böhlers Dokumentarfilm Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien. Über zwei Jahrzehnte hat Regisseur Christoph Schlingensief den kulturellen und politischen Diskurs in Deutschland mitgeprägt. Die renommierte Filmeditorin Bettina Böhler (Die Innere Sicherheit, Hannah Arendt) unternimmt erstmals den Versuch, den Ausnahmekünstler Schlingensief, der 2010 im Alter von nur 49 Jahren starb, in seiner gesamten Bandbreite zu dokumentieren. Das intensive Porträt durchlebt die ganze Entwicklung Schlingensiefs vom quasi pubertierenden Filmemacher im Kunstblutrausch über den Bühnenrevoluzzer von Berlin und Bayreuth bis hin zum Bestsellerautor, der kurz vor seinem Tod die Einladung erhält, den Deutschen Pavillon in Venedig zu gestalten.

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Sonntag 16.08.20, 20:02 Uhr

Dokumentarfilm: Griechenland und die vergessenen Flüchtlinge auf Lesbos

Im Begleitprogramm  der Ausstellung „Retten statt Reden – zivile Seenotrettung an Europas Grenzen“ ist am Dienstag, den 18. August im Naturfreundezentrum, Alte Bahnhofstraße 175, der Dokumentarfilm „Griechenland und die vergessenen Flüchtlinge auf Lesbos“ zu sehen. In der Ankündigung heißt es: »Ein Flüchtlingslager außer Kontrolle: Im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos herrschen grauenhafte Zustände. Dort wurde das Leben eineinhalb Jahre lang beobachtet. Mehrere tausend Menschen zu viel leben in diesem Flüchtlingslager. Chaos, Brandstiftungen und sexuelle Übergriffe sorgen für Angst. Die EU und die griechische Regierung sind überfordert. Presseberichte sind nicht erwünscht. Beobachter*innen wurden während der Recherche sogar kurzzeitig von der Polizei festgehalten. Bewohner*innen werden begleitet, Expert*innen von Ärzte ohne Grenzen, Sea-Watch und anderen NGOs getroffen und der Sprecher des Bürgermeisters interviewt.«


Samstag 15.08.20, 12:02 Uhr

Szenische Lesung: „Edelweißpiraten“ 2

Der „Sommer auf dem Imbuschplatz“ lädt am Mittwoch, den 19. August um 19 Uhr zu einer Szenische Lesung über die Edelweißpiraten ein: »Widerstand gegen den Nationalsozialismus – dafür ist vor allem die „Weiße Rose“ bekannt. Die Edelweißpiraten waren weniger politisch, sondern vor allem unangepasst, sie wollten wandern, zelten, die Natur genießen, frei sein. In den Fokus der Nationalsozialisten gerieten sie wegen ihres Freiheitsstrebens trotzdem – viele landeten in Gefängnissen oder Konzentrationslagern. Wer waren diese jungen Menschen, die vor allem in den großen Städten lebten und den Mut aufbrachten nicht einfach mitzumachen?
Eine szenische Lesung mit Julia Thielbeer, Kevin Wahlbrinck und Hendrik Becker in Kooperation mit der AWO Dortmund.«


Donnerstag 13.08.20, 20:21 Uhr
Fridays for Future

Mahnwache für mehr Photovoltaik

Fridays for Future geht am Freitag, den 14. 8. wieder auf die Straße und schreibt: »Ab 12 Uhr werden wir eine Mahnwache für mehr Photovoltaik am Kurt-Schumacher-Platz (gegenüber vom Hbf) machen! Um das 1,5 °C einzuhalten brauchen wir zwingend eine Energiewende, aber aktuell sieht es nicht gut dabei aus. Ob die Inbetriebnahme des neuen Kohlekraftwerkes Datteln 4 oder das „Kohleausstiegsgesetz“, welches Fossile Energien in Deutschland bis 2038 festschreiben soll, die Bundesregierung versucht mit allen Mitteln veraltete Techniken am Leben zu erhalten. mehr…


Mittwoch 12.08.20, 17:03 Uhr

Gemeinsam gegen Hetze und Ausgrenzung

Im Rahmen der Sea Watch Ausstellung findet am Sonntag, den 16. August  um 17:00 Uhr im Luther LAB, Alte Bahnhofstraße 166 eine Veranstaltung statt mit dem Titel: „We’ll come united – gegen Abschiebungen nach Afghanistan, Guinea und überhaupt“. In der Einladung heißt es: »Zur Durchsetzung ihrer Flüchtlingspolitik ist die Bundesregierung bereit, Menschen in Krisen- und Kriegsgebiete abzuschieben, in denen ihr Leben bedroht ist: z. B. nach Afghanistan, wo in den letzten Jahren mehr Menschen durch Krieg und Terroranschläge getötet wurden als je zuvor. Oder in Länder mit korrupten Regierungen, wo Polizei und Militär brutal gegen Proteste der Zivilbevölkerung für mehr Demokratie vorgehen wie z. B. in Guinea. Mit dieser Veranstaltung rufen Nabie Ghorbani aus Afghanistan und Mohamed Bangoura aus Guinea mit Freund*innen dazu auf, sich gemeinsam gegen Hetze und Ausgrenzung und für gleiche soziale Rechte für alle Menschen einzusetzen. Sie sagen NEIN zu einer Politik der Abschreckung, Angst und Abschiebungen für Geflüchtete. Stattdessen möchten sie Perspektiven für ein gemeinsames Leben und Miteinander in einer solidarischen Gesellschaft diskutieren.  Es gibt Übersetzungen in dari/ farsi und französisch.«


Mittwoch 12.08.20, 10:14 Uhr

Systemwandel statt Klimawandel

Im Gründungsaufruf für eine Ende-Gelände-Gruppe heißt es: „Es sieht mies aus. Die Wälder in der Arktis, der Taiga und in den Amazonasgebieten stehen mal wieder in Flammen, während Gletscher unter Rekordtemperaturen verschwinden und Ökosysteme sich ihrem Kollaps nähern. Wie reagiert die Politk darauf? KohleEINstiegsgesetz, der Betrieb von Datteln 4, der angekündigte Abriss der 5 Dörfer für Garzweiler II, die fortwährende Subventionierung von fossilen Industrien und dem zementieren von fossilen Machtstrukturen.

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Mittwoch 12.08.20, 09:37 Uhr

Endstation.club mit iranischen Kurzfilmen

Am Donnerstag, den 13.8. um 20 Uhr zeigt das endstation.kino im Rahmen des endstation.clubs ein Programm mit iranischen Kurzfilmen. In einer Erklärung zum Boykott des Fajr-Filmfestivals im Iran, mit der gegen den brutalen Abschuss eines Passagierflugzeugs protestiert werden soll, schreibt der iranische Filmkritiker und Autor Saeed Aghighi: „Für mich bedeuten Kino und Filmkritik nicht, einen Haufen nutzloser Bilder und Worte zusammenzufügen; das Kino ist die Stimme unserer Menschlichkeit. Wenn dieser Satz für uns keinen Sinn ergibt, werden wir auch dem Kino keinen Sinn geben“. Die Auswahl der iranischen Kurzfilme, die Mahtab Dadarsefatmahboob im endstation.club präsentieren wird, versucht die Aufmerksamkeit auf unsere gemeinsame Menschlichkeit zu lenken. Gezeigt durch die Linse junger, unabhängiger iranischer Filmemacher*innen. Eintritt ist frei.


Sonntag 09.08.20, 20:02 Uhr

Alternative Modenschau 1

Ein sechsköpfiges Team von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum, sucht nach weiteren Models für ihre alternative Modenschau der Diversität und schreibt: »Im Rahmenprogramm vom Sommer auf dem Imbuschplatz des ko-labors wird am 15. August um 19 Uhr eine Modenschau stattfinden, bei der Bochumer*innen ihre individuellen Stile präsentieren können. Dabei soll es nicht darum gehen Schönheitsideale oder Modestandards aufzugreifen, sondern die einzigartigen und persönlichen Stile, die sich auf den Bochumer Straßen finden lassen, zu unterstreichen. Anforderungen soll es nach Aussage des Projektteams kaum geben: „Wir wollen den Menschen, die bereit sind ihre Outfits vor ca. 70 anderen zu präsentieren, nicht vorschreiben was sie zu tragen haben. mehr…


Freitag 07.08.20, 14:43 Uhr

Infostand der Kampagne „Rathaus nazifrei – Keine Stimme für AfD & NPD“

Die Kampagne „Rathaus nazifrei – Keine Stimme für AfD & NPD“ wird am Samstag, den 8. 8, von 13 bis 15 Uhr mit einem Infostand auf der Kortumstraße vor der Drehscheibe die Bochumer Bevölkerung zum Mitmachen einladen. Es gibt Buttons, Aufkleber, Plakate, T-Shirts und Bierdeckel, mit denen für die Kampagne geworben werden kann. Die Gewerkschaften in Bochum und das Bündnis gegen Rechts haben gemeinsam die Kampagne wenige Wochen vor der Kommunalwahl gestartet. Stefan Marx, Geschäftsführer des DGB Bezirk Ruhr-Mark freut sich über die riesige Resonanz, die die Kampagne inzwischen weit über Bochum hinaus gefunden hat und sagt zur Motivation der Beteiligten: „Wir wollen ein unmissverständliches Zeichen gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierungen aller Art setzen und dass sich möglichst viele Menschen anschließen. In Bochum stehen wir für eine solidarische Gesellschaft, ein gutes, vielfältiges und friedliches Zusammenleben. Die AfD und andere rechtspopulistische und rechtsextreme Akteur*innen dagegen versuchen einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben und es ist unsere Pflicht, das zu verhindern!“ Für Uli Borchers, Sprecher des Bochumer Bündnisses gegen Rechts, ist es wichtig, dass die Wahl im September nicht nur kommunalpolitische Bedeutung hat: „Wir wollen mit der Kampagne auch überregional der AfD den Boden entziehen und hoffen, dass viele Menschen begreifen, dass die AfD der parlamentarische Arm des rechten Terrorismus ist.“


Donnerstag 06.08.20, 09:34 Uhr

Hiroshima-Gedenktag: Gesicht zeigen für Abrüstung und Frieden

Die Bochumer Linke und die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen unterstützen auch in diesem Jahr die Mahnwache des Friedensplenum anlässlich des Hiroshima-Gedenktages. Die Mahnwache beginnt am 6. August um 18.30 Uhr gegenüber vom Bochumer Hauptbahnhof. „75 Jahre nach dem US-amerikanische Atombomben-Abwurf auf Hiroshima ist der Abzug der in Büchel gelagerten US-Atombomben überfällig“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der LINKEN und Sprecherin für Abrüstungspolitik. „Die Bundesregierung muss sich endlich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen und damit in Deutschland beginnen. Der von US-Präsident Donald Trump beschlossene Teilabzug der in Deutschland stationierten US-Soldaten ist ein guter Anlass auch die US-Atomwaffen abzuziehen und diese zu vernichten. Das macht Deutschland und Europa sicherer. Ich rufe die anderen Bochumer Bundestagsageordneten dazu auf, sich gemeinsam für den Abzug der US-Atomwaffen einzusetzen, wie es laut aktuellen Umfragen über 80 Prozent der Bevölkerung fordern.“ Amid Rabieh, Oberbürgermeisterkandidat und Sprecher der Bochumer Linken  ergänzt: „Ich bin überzeugt, dass sich die Mehrheit der Bochumerinnen und Bochumer eine atomwaffenfreie Welt wünscht. Bochum kann seinen Beitrag dazu leisten. Gemeinsam mit anderen Städten und Kommunen muss Bochum Druck auf die von SPD und CDU geführt Bundesregierung machen, dass diese sich aktiv für atomare Abrüstung einsetzt. Als Linke zeigen wir deshalb auch dieses Jahr wieder, gemeinsam mit dem Bochumer Friedensplenum, Gesicht für Abrüstung und Frieden.“


Montag 03.08.20, 13:25 Uhr

Aktionsrallye Aufstand mit Abstand

Die Initiative Zucker im Tank organisiert am kommenden Freitag eine Aktionsrallye und schreibt: »Im Rahmen des Aktionswochenendes von Zucker im Tank organisieren wir am Freitag, den 7. August im Zeitraum von 14 bis 21 Uhr eine Aktionsrallye unter dem Motto „Aufstand mit Abstand“. Unser Startpunkt ist das Bochumer Rathaus, dort erhaltet ihr im von 14 bis 17 Uhr alle Informationen zur Rallye, den Aufgaben und Materialien. Ihr bewegt euch dann mit eurer (Bezugs-)Gruppe durch die Stadt und versucht so kreativ und widerständig, wie ihr möchtet, die Aufgaben zu erledigen. mehr…


Freitag 31.07.20, 11:52 Uhr

Mängelmelder Entdeckertour

Das Radwende Bündnis schreibt auf seiner Webseite: »Im Juni haben wir einen Mängelmelder online gestellt. Nun laden wir zur gemeinsamen Mängel-Entdeckertour ein, um einzelne Straßen genauer zu betrachten. Geplant ist vor allem die Hans-Böckler-Straße sowie Dorstener und Herner Straße mit einem Schwerpunk,t auf Unfälle durch parkende Autos und Straßenbahnschienen zu schauen. Der Treffpunkt für die gemeinsame Tour ist am Samstag, den 1. 8. um 14 Uhr an der Rathaus Glocke.«


Sonntag 26.07.20, 17:02 Uhr

Mut-Muskel-Training

Am Mittwoch, den  29. Juli lädt der Bahnhof Langendreer zu einem Mutmuskel-Training für Kurzentschlossene ein: »Wir widmen uns der Feindbildarbeit! – Es gibt die Guten. Und die Bösen. Die Guten: Das sind in der Regel… Wir. Und die Bösen? Naja, das sind eigentlich eher die Anderen: Die Ignoranten. Die Verbrecher, Mörder, Rassisten, Kapitalisten und Sexisten… Allgegenwärtig sind solche Bilder – nicht nur in Zeitungen und auf Laptopbildschirmen, sondern vor allem auch in unseren Köpfen. Das Problem: Wir stecken in diesem Denken oft so stark fest, dass es uns gerade dort behindert, wo wir uns am meisten Veränderung wünschen: Wenn es darum geht, Zivilcourage zu zeigen, z.B. in schwierigen Unterhaltungen mit unseren Familien, Mannschaftmitgliedern, Arbeitskolleg*innen, … mehr…


Sonntag 26.07.20, 16:55 Uhr
Eine Performance über den Umgang mit Ängsten

„Hallo, Angst, ich habe dir Tee mitgebracht“

Der „Sommer auf dem Imbuschplatz“ lädt am Dienstag, den 23. Juli um 19 Uhr zu einer Performance mit Lea Kallmeier ein: »Angst- schon das Wort ist furchteinflössend. Was ist das eigentlich? Wie äußert es sich im Körper? Wer hat Angst? Ich beobachte seit den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie, eine Hervorhebung der Angst. Die Außenwelt ist noch feindlicher geworden. Toll das hab ich jetzt rausgefunden, und wie soll man jetzt damit umgehen? Flucht, Kampf, Totstellen, das sind unsere evolutionären Ansätze im Umgang mit der Angst. Aber wie sollen wir mit unseren Gespenstern kämpfen? Und was braucht man dafür? Vielleicht helfen ja ein paar warme Socken um keine kalten Füße zu bekommen. Ich lade Sie herzlich ein mit mir über Ängste und den Umgang damit nach zu denken. Denn wir können nur Hindernisse überwinden die wir auch sehen.«


Mittwoch 22.07.20, 08:13 Uhr

Astrid – Erinnerungen einer Schriftstellerin ans Erwachsenwerden

Der „Sommer auf dem Imbuschplatz“ lädt am Donnerstag, den 23. Juli um 19 Uhr zu einer szenischen Lesung  mit dem Theater Löwenherz ein: »Im November 1907 wird Astrid Ericsson auf dem Pfarrhof Näs in der Nähe von Vimmerby in Småland geboren und wächst mit ihren drei Geschwistern in einer unbeschwerten naturbezogenen Kindheit auf. Als sie 19 ist, erschüttert sie mit einem prachtvollen Skandal das kleine Vimmerby. Sie wird ungewollt schwanger, behält das Kind und fängt an, ihr Leben zu leben. Fünfzehn Jahre später erfindet sie Pippi Langstrumpf und wird zur wohl bekanntesten Kinderbuchautorin des 20. Jahrhunderts. Wie ist sie aufgewachsen, wie mit den Wirren ihrer Zeit umgegangen und was aus dieser Zeit findet sich später in ihren Geschichten wieder? Mit: Amelie Bergkemper, Greta Vigelius und Hendrik Becker.«


Dienstag 14.07.20, 17:31 Uhr

Velotopia – die Radwerkstatt im botopia

Die Velotopia-Initiative schreibt: »Auch im Juli eröffnen wir wieder unsere Radwerkstatt. Am kommenden Samstag, 18.7. laden wir zur Radwerkstatt ein. Darum kommt gerne ins botopia.raum9, Griesenbruchstr.9. Von 12 bis 16 Uhr helfen wir euch gerne beim Radbasteln. Velotopia findet natürlich unter besonderen Hygieneschutz statt. Daher haltet Abstand zueinander und bringt einen Mundschutz mit. Velotopia setzt sich für mehr Radverkehr in Bochum ein. Wir sind Teil von Radwende-Bochum Bochum und veranstalten einmal monatlich eine Radwerkstatt. mehr…


Freitag 10.07.20, 09:30 Uhr

Transformatives am Schwanenmarkt

Matthias Schamp, Inhaber einer kleinen gutgehenden Sinnsucherei, lädt ein: »Es geht wieder rund im Schwanenmarkt 1, – Labor für Kunst und soziale Recherche. Am Samstag, den 11. Juli von 12 – 19 Uhr eröffnet dort die Transformative Ausstellung. Eine Ausstellung, die im Fluss ist und sich stetig ändert.  Insofern lohnt es sich, immer mal wieder reinzuschaun. Alle sechs Wochen wird eine Zwischenbilanz gezogen. mehr…


Sonntag 05.07.20, 10:53 Uhr

Kurzfilmprogramm aus Oberhausen

Christy (Short Film Trailer)

Am Donnerstag, den 9. Juli sind ab 20 Uhr sind im endstation.kino einige Filme aus dem Programm der – in diesem Jahr virtuellen – Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zu sehen. Das Programm lädt an Orte ein, an denen es eine Realität gibt, die fantastisch erscheint und es gibt einfache Geschichten voller Magie zu entdecken. Es werden die Filme (((((/*\))))) von Kak und Fairbanks, Shepherds von Teboho Edkins, Christy von Brendan Canty und Dungarees von Abel Rubinstein gezeigt. Einige der Filmemacher werden als virtuelle Gäste für ein Gespräch da sein. Der Filmabend läuft im Rahmen des endstation.clubs und kostet keinen Eintritt. Filmlänge: ca. 120 Minuten.


Freitag 26.06.20, 06:03 Uhr

Kreisparteitag der AfD

Die  Antifaschistische Linke Bochum schreibt in einer Pressemitteilung: »Am heutigen Freitag, dem 26.06.2020, möchte der Kreisverband der Alternative für Deutschland (kurz: AfD) seinen Kreisparteitag in Bochum durchführen. Dafür wollen sich 40 Mitglieder des Bochumer Kreisverbandes ab 17:30 Uhr in der Gaststätte Henrichsbauer an der Kassenberger Straße in Bochum Dahlhausen einfinden. Der Kreisparteitag ist ausschließlich für Parteimitglieder gedacht, sodass davon ausgegangen werden kann, dass wichtige Absprachen vor der kommenden Kommunalwahl getätigt werden. Auch im Bochumer Südwesten darf es keinen Platz für diese rassistische, chauvinistische und faschistoide Partei geben. Wir rufen den Wirt dazu auf, den Kreisparteitag nicht in seinen Räumlichkeiten stattfinden zu lassen. „Die AfD beherbergt in ihren Reihen Parteimitglieder, die selbst laut Gericht als Faschist*innen gelten. Einer solchen Partei Räume zu bieten, ist zweifellos geschäftsschädigend und intolerabel!“, so die Antifaschistischen Linke Bochum. „Wir denken, dass die coronabedingten harten Zeiten für Gastromiebetriebe keine Rechtfertigung für derartige Vorstöße bieten können. Weiterhin rufen wir alle Bochumer*innen dazu auf, spontanen Protest in Dahlhausen zu organisieren, um den Ablauf des Kreisparteitags so gut es geht zu beeinträchtigen.“«


Dienstag 23.06.20, 18:20 Uhr

Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt 1

Der „Revolutionäre Jugendbund“ ruft am Samstag, den 27.6. um 14 Uhr zu einer „Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt“ auf. Start ist um 14 Uhr vor dem Bergbaumuseum. Im Aufruf heißt es: »George Floyd war kein Einzelfall! Rassistische Polizeimorde und Gewalt gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund gehören zum Alltag in den USA. Die Worte „I can’t breathe“ haben den Gefühlszustand und vor allem die Wut der Menschen genau auf den Punkt gebracht. Wir wollen uns mit den Protesten in den USA solidarisieren und auch auf den herrschenden Rassismus und die Polizeigewalt in Deutschland aufmerksam machen. Auch hier herrschen ähnliche Probleme und müssen mit unserem Widerstand beantwortet werden. Wir, als migrantische Jugendliche, laden alle fortschrittlichen Menschen aller Hautfarben, Religionen, Kulturen und Nationalitäten dazu ein, gemeinsam auf die Straßen zu gehen. Stehen wir auf gegen Rassismus und Polizeigewalt!« mehr…


Donnerstag 18.06.20, 17:57 Uhr

Pop-up-Radweg-Demo am Samstag

Zum Tag der Verkehrssicherheit demonstriert am Samstag, den 20.06. Greenpeace zwischen 12.00 und 15.00 Uhr für mehr Platz für sicherere Fuß- und Radwege. Dafür richten Greenpeace in der Viktoriastr. zwischen Südring und Humboldtstr. auf rund 250 Metern einen so genannten Pop-up Radweg ein: Dabei wird die rechte Spur der Straße vom Autoverkehr mit Absperrmitteln abgetrennt und Schutz bietend für Radfahrende geöffnet. Eine Mitte Mai veröffentlichte Greenpeace-Studie warnt vor einem Verkehrskollaps in Städten als Folge der Corona-Krise. Denn aus Sorge vor Ansteckung wollen viele Menschen auch mittelfristig öffentliche Verkehrsmittel meiden – dies könnte zu mehr Autoverkehr führen (online unter https://act.gp/3cJVXlB). „Um Menschen in der Corona-Krise zu schützen, müssen Städte mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger freigeben“, sagt Patrick Reinke, Mobilitätsexperte von Greenpeace. „Die rechtlichen Möglichkeiten für sichere Radwege sind da, die Errichtung ist kostengünstig. Was fehlt ist der politische Wille.“ mehr…


Mittwoch 17.06.20, 21:38 Uhr
Das Schauspielhaus lädt zur Diskussion über das Thema Mobilität

Wie wollen wir hier leben?

Das Schauspielhaus lädt am Sonntag, dem 21. Juni von 14 Uhr bis 15.30 Uhr zu einer Online-Diskussion zum Thema „Mobilität“ ein: »Bei der Planung dieser 2. Folge des Klimaforums waren das Coronavirus und seine Folgen noch ganz weit weg, und doch ist das Thema Mobilität in dieser immobilen Zeit so aktuell wie nie. Homeoffice, Reisebeschränkungen und das Herunterfahren industrieller Produktion führten zu einer spür- und messbaren Entlastung der Umwelt. Eine echte Chance, Mobilität neu zu denken. Doch Automobilkonzerne und Fluggesellschaften, verhaftet in konventionellen Denkstrukturen, machen Druck: Schnell soll die Wirtschaft mit alten Rezepten wie z. B. der Abwrackprämie wieder angekurbelt werden. Verpassen wir also gerade eine historische Chance, oder schaffen wir die zukunftsfähige Verkehrswende? Wie kann das in der ehemaligen Opel-Stadt Bochum gelingen? Darüber wollen wir mit Ihnen und unseren Expert*innen diskutieren – diesmal online. mehr…


Mittwoch 17.06.20, 12:04 Uhr

Solch einen Bürgerdialog hatten WIR schon – eine Bürger-Jury aber noch nicht!

Klick zur Einladung als PDF

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu dem von der Stadt Bochum für den 18.06.2020 angekündigten Bürgerdialog zur Vorstellung der im freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb für die „Neugestaltung des Husemannplatzes“ erstellten Entwürfe: »Im Januar 2020 hat der Rat die Eckpunkte der Auslobung Realisierungswettbewerbs zur „Neugestaltung des Husemannplatzes“ festgelegt und die Verwaltung mit der Ausarbeitung der Auslobung beauftragt. Die für die Freiraumgestaltung des Platzes eingeholten 14 Entwürfe kann die Bochumer Bürgerschaft am Donnerstag den 18. Juni von 11 bis 20 Uhr in der Jahrhunderthalle noch vor der Fachjury, die am 19. Juni tagen wird, kennenlernen. mehr…


Dienstag 16.06.20, 19:45 Uhr
Am 20. Juni 2020 ist „Housing Action Day“ - Sicheres Zuhause für alle!

Eine Parade zum Thema Wohnen und solidarische Stadt

Am Samstag, den 20. Juni um 14.00 Uhr startet das Netzwerk „Stadt für alle“ am Rathaus  eine Parade zum Thema Wohnen und solidarische Stadt und schreibt: »Am 20. Juni 2020 ist „Housing Action Day“. Bundesweit finden hierzu Aktionen statt, um eine solidarische Stadtentwicklung und menschenwürdige Wohnverhältnisse einzufordern, auch hier in Bochum. Auch in Bochum steigen die Mieten. In unserer Stadt fehlen 25.000 Wohnungen, die sich Menschen mit geringem Einkommen leisten könnten. Der Bestand an Sozialwohnungen ist massiv gesunken, während durch aktuelle Neubau-Projekte im höheren Preissegment das Mietpreisniveau insgesamt weiter steigt. Durch den Coronavirus hat sich die Situation für viele Menschen, die vorher schon ein geringes Einkommen haben, noch weiter verschlechtert und wirkt sich auch auf die Sicherheit des Wohnraums aus. mehr…


Montag 15.06.20, 16:59 Uhr

Schutzfunktion der Grummer Teiche erhalten

Die Soziale Liste unterstützt die Forderung der Interessengemeinschaft Grummer Teiche zum Erhalt des Schutzgebietes entlang des Grummer Baches: »Das Gebiet steht seit 1974 unter Landschaftsschutz und hat eine wichtige Funktion für Mensch und Natur, insbesondere auch durch die Ausrufung des Klimanotstandes durch die Stadt Bochum 2019. „Die Schaffung eines Radweges durch den RVR muss diesen Hintergrund berücksichtigen“, fordert Carola Horn von der Sozialen Liste. Die Soziale Liste begrüßt den Vorschlag der Interessengemeinschaft, den Wald nördlich der Ederstraße nicht zu tangieren und stattdessen die alte Trasse Böckenberg- und Ederstraße (30km/h) zu verwenden. Die Soziale Liste fordert zudem vom der Planungsbehörde des RVR eine öffentliche Anhörung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Grumme.«


Dienstag 09.06.20, 15:20 Uhr
Die Soziale Liste zum Wahlkampf von OB Eiskirch:

Ein Start mit städtischen Geldern!

Die Soziale Liste kritisiert die „massive Persönlichkeitswerbung von Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskich“: »Derzeit prangt an zahlreichen großflächigen Plakatwänden das Konterfei von Eiskirch, der auch gleichzeitig OB-Kandidat von SPD und Grünen zur Kommunalwahl am 13. September ist. Diese Plakataktion wird aus Mitteln der millionenschweren Werbekampagne „Hier, wo das WIR noch zählt“ bezahlt. Mit der Kampagne verschafft sich Eiskirch einen deutlichen Vorteil vor den anderen Kandidaten, denen derartige Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen. „Ein Fair Play sieht anders aus“, stellt Günter Gleising, der OB-Kandidat der Sozialen Liste fest. Die aktuelle WIR-Werbekampagne haben die Oberbürgermeisterkandidaten von SPD/Grünen und CDU, Eiskirch und Haardt, in einer Dringlichkeitsentscheidung unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Beteiligung der Gremien des Rates durchgesetzt. Das Volumen der Kampagne soll nach Zeitungsberichten 1,5 Mio. € betragen. mehr…


Freitag 05.06.20, 17:46 Uhr

Gute Ansätze aber kein entschlossenes Bekenntnis zur Radwende

Das Bündnis Radwende erklärt: »Passenderweise tagte er am Weltfahrradtag, der Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität des Bochumer Stadtrates – zum vorletzten Mal in dieser Legislaturperiode. Auf der Tagesordnung standen einige Anträge zum Thema Fußgänger- und Fahrradverkehr, davon waren drei von der Radwende. Der Blick der Radwende auf das Ergebnis: Wir begrüßen den Beschluss zur Ausschreibung des Radverkehrskonzepts. Nach über sechs Jahren Stillstand hatten die Stadtgestalter sogar zuletzt Klage einreichen müssen, um Auskunft über den Bearbeitungsstand zu erhalten. Laut Stadtbaurat Dr. Bradtke sei die Bearbeitung bislang u. a. durch „vakante Stellen“ nicht möglich gewesen. mehr…