Die eelamtamilische Gemeinde in Bochum hat am gestrigen Samstag mit einer Kundgebung auf das Schicksal der Tamilen in Sri Lanka hingewiesen und bo-alternativ das Manuskript der zentralen Rede zur Verfügung gestellt, das wir gerne veröffentlichen: ”Wer in diesen Tagen in der Öffentlichkeit demonstriert, sollte die Gelegenheit nutzen ihre Solidarität gegenüber dem ukrainischen Volk zu bekunden. Am Ende dieses strategischen imperialistischen Machtspiels ist es die Zivilbevölkerung die Schaden nehmen wird. Im Gegensatz zu ihren imperialistischen Interessen, haben für die sogenannten Weltmächte das Selbstbestimmungsrecht anderer Völker, die Menschenrechte und die Würde des Menschen offensichtlich keinen Wert.
Die Bochumer Initiative „Omas gegen Rechts“ hat gestern eine stille Mahnwache auf den Dr.-Ruer-Platz durchgeführt. Neben dem Themenkomplex Corona und „Querdenken“ wurde auch an die schreckliche Situation in der Ukraine erinnert. Es war eine Einladung für viele intensive Gespräche.
Der „Heusner Vertriebenen Verband“ lädt am Freitag, den 4. März um 18 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung ein: »Das „Heusnerviertel“ war ein Stadtteil in Bochum-Hamme. Es umfasste mehrere Straßenzüge, Schulen, Geschäfte, zahlreiche Häuser, Höfe und Gärten. Hier lebten stets mehrere Hundert Menschen. Vor allem Familien, deren Männer in den nahen Krupp-Werken und auf den Zechen arbeiteten. Seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts bestanden Pläne dort eine Umgehungsstraße zu bauen. Die Pläne wurden immer wieder modifiziert und in den 80er Jahren sollte der Stadtteil der so genannten Westtangente weichen.
Der ADFC schreibt: »Die Diskussion um das Radfahren in Grünanlagen und Parks wird zur Zeit sehr emotional und zum Teil leider auch sehr unsachlich geführt. Um es klarzustellen: Es geht nicht um eine pauschale Freigabe aller Wege in Parks und Grünanlagen. Der Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung hat den Beschluss gefasst, dass geprüft werden soll, ob in Grünanlagen und Parks auf ausgewählten Strecken das Radfahren zugelassen werden kann. Diesen Beschluss begrüßt der ADFC Bochum.
Am Dienstag, den 01. März 2022 heißt es um 19 Uhr in der Quartiershalle in der KoFabrik in der Stühmeyerstraße 33 wieder „Wissenschaft trifft…“. Professor*innen und Dozent*innen der Technischen Hochschule Georg Agricola auf Künstler*innen aus dem Quartier rund um den Imbuschplatz und aus Bochum und präsentieren gemeinsam ein Feuerwerk aus Wissen und Unterhaltung. Die Ankündigung: »In der zweiten Ausgabe des Jahres 2022 begegnen sich Prof. Dr. Ing. Uwe Dettmer, der Geiger Frank Dettke-Brockschmidt und die Initiative Foodsharing. Professor Dettmer hat dabei das Thema „Der THGA-Makerspace – das etwas andere Labor“ im Gepäck. Er stellt das neue Labor der THGA vor, das nicht nur der Forschung und der Ausbildung von Studierenden dient, sondern darüber hinaus auch von Schüler*innen und interessierten Bürger*innen genutzt werden kann. Ein aktueller Arbeitsschwerpunkt ist dabei der 3D-Druck.
Die bereits angekündigte Demo gegen den Aufmarsch von Querdenken 234 und „bochum-denkt-anders“ beginnt nun am Samstag, 26.2.22 um 15:00 auf dem Dr.-Ruer-Platz.
Zur Gegenkundgebung dazu ruft ein breites Bündnis von mehr als 30 Gruppen und Initiativen bereits um 14:30 an der Ecke: Dr.-Ruer-Platz / Huestraße auf. Die weiteren, im Vorfeld bekannt gewordenen Kundgebungen, werden wohl entfallen. Ob eine geplante Kundgebung am Schauspielhaus – am voraussichtlichen Streckenverlauf der Querdenker – stattfinden kann, ist zur Zeit noch offen.
Aus einer Mitteilung der Grünen Jugend teilen wir mit:
»Die Grüne Jugend Bochum verfolgt besorgt die aktuelle Aggression Russlands gegen die Ukraine. Seit acht Jahren findet der bewaffnete Konflikt im Osten der Ukraine nun schon statt und die Bedrohung einer Eskalation wurde in den letzten Wochen immer realer. Nach Putins Anerkennung der Unabhängigkeit der aufständischen Regionen Donezk und Luhansk vor einigen Tagen wird die Situation jetzt offensichtlich zu einer weiteren Eskalation genutzt. Seit wenigen Stunden greift Russland die Ukraine an mehreren Stellen an.
Das Bochumer Friedensplenum verurteilt den verbrecherischen Angriff Russlands auf die Ukraine und schreibt: »Es gibt nichts, was den Krieg Russlands gegen sein Nachbarland rechtfertigen könnte. Leid, Not und Tod, in die auch dieser Krieg unschuldige Menschen stürzt, empören uns zutiefst. Unsere Partnerstadt Donezk braucht Frieden, nicht Panzer, Granaten und Bomben. Wie immer es weiter geht: der Krieg darf Hilfsbereitschaft und die freundschaftliche Verbundenheit mit den Menschen dort nicht zerstören. Den Flüchtenden sind unsere Türen offen. Ohne Frieden ist alles nichts. Die meisten von uns, nicht nur die Friedensbewegung, werden diesen Satz unterschreiben. Dennoch gelingt es uns nicht, die Oberen davon zu überzeugen, dass militärische Hochrüstung den Frieden nicht sichert, sondern immer wieder zum Krieg führt. Die russische Aggression geschieht in wechselseitig waffenstarrender Konfrontation mit der höchstgerüsteten NATO. Die Vernichtungskraft der Waffen dieser Welt reicht aus, die Erde mehrfach zu zerstören. In der Befehlsgewalt von Verbrechern, die sie zur Durchsetzung ihrer Interessen skrupellos einsetzen, bedrohen sie die Menschheit weltweit. Gegen alle, die jetzt nach Waffen und neuer Hochrüstung rufen: So lässt sich Frieden nicht erzwingen.
Am Samstag, den 26. Februar findet von 14-16 Uhr vor dem Bochumer Rathaus eine Aktion im Rahmen der internationalen Kampagne „Menschenrechte für Tamil Eelam“ statt. Die Organisatorinnen schreiben: »Obwohl der Krieg in Sri Lanka mit dem Höhepunkt des Völkermords an den Eelam Tamil*innen im Jahre 2009 zu Ende ging, setzen sich die Angriffe durch das sri lankische Regime auf die tamilische Bevölkerung fort. Es finden massive Angriffe auf die Meinungs- und Pressefreiheit statt. Soziale Proteste in Tamil Eelam werden systematisch unterdrückt. Die Zahl der politischen Gefangenen ist unbekannt. Mindestens 146.679 Eelam Tamil*innen gelten bis heute als verschwunden.
Zunächst wäre ein Eingeständnis nicht schlecht, etwa so: Die Bundesrepublik hat die falschen Konsequenzen gezogen nach ’45. Die Remilitarisierung mit allem, was daran hängt, war ein Fehler, ebenso die Teilhabe an einem militärischen Bündnis und dessen Aktionen. Die deutsche Regierung widerruft deshalb als ersten Schritt ihre noch laufenden Genehmigungen für Rüstungsexporte, egal an wen, also auch die voriger Regierungen. Die Produktion von Kriegsgerät wird gestoppt, die Industrie soll mit der Demontage begonnener wie fertiger Teile beginnen. Ein Handel, die Weitergabe wie auch die Einfuhr von Waffen ist nicht erlaubt.
Unter dem Motto „Was hat das mit mir zu tun?“ findet am Freitag, 25. Februar, zwischen 13 und 16 Uhr im Stadtteilzentrum Q1 eine Abschlussveranstaltung zur Wanderausstellung „Klimaflucht“ statt. Dazu in der Ankündigung zu der Finissage: »„Die Klimaflucht-Ausstellung erzählt anschaulich, wie sich der Klimawandel auf der ganzen Welt bemerkbar macht. Im Q1 wollen wir ergänzend einen Fokus darauf legen, was wir in unserem Stadtteil, was jeder einzelne Mensch jeden Tag dazu beitragen kann, unsere natürlichen Ressourcen zu erhalten“, sagt Dorte Huneke-Nollmann, Stadtteilkoordinatorin im Westend. „Wir haben neue Workshop-Formate zum Thema Klimaschutz für Schulklassen und andere Gruppen entwickelt, die auch nach Abschluss der Ausstellung weiter angeboten werden.“
Am 21.02.2022 morgens haben die von der Investorin angekündigten Räumungsarbeiten im Grabeland „Am Ruhrort“ begonnen. Das Ergebnis am Ende des ersten Tages ist oben und auf den Fotos unten festgehalten. Das Netzwerk bürgernahe Stadtentwicklung zu der Aktion: »Das lässt für die nächsten Tage noch Schlimmes befürchten. Die Fotos vermitteln den Eindruck, als sei der Bagger außer Kontrolle geraten.
Der DGB informiert in seiner aktuellen Pressemitteilung über eine Aktion am kommenden Freitag gegen die diskriminierenden Löhne bzw. Gehälter von Frauen: »Anlässlich der bevorstehenden Abstimmung zur Entgelttransparenz-Richtlinie in den zuständigen Ausschüssen des Europäischen Parlaments, veranstaltet der DGB Bochum am Freitag, 25.02. um 09:45 Uhr die Aktion „Gender Pay Gap kommt uns nicht in die Tüte!“ vor dem Wahlkreisbüro des Europaabgeordneten Dennis Radtke (Lyrenstr. 11 A, 44866 Bochum).
ür das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Neuauflage des Plans für einen „Landschafts- und Klimapark Springorum“: »Die Entwurfsplanung für einen „Landschafts- und Klimapark Springorum“ geht in der Bezirksvertretung Südwest am 23.02.2022 in die zweite Runde. Der Erstentwurf war im November 2021 wohl auch deshalb durchgefallen, weil sich in der Bezirksvertretung ein Anlieger und Netzwerkmitglied zu Wort gemeldet hatte, um auf für ihn offensichtliche Planungsmängel hinzuweisen.
Das Endstation kündigt für die Woche ab Donnerstag ein beeindruckendes Programm an: »Ab dem 24.2. ist der Film „Saf“ zu sehen. Er zeigt die oftmals dramatischen Folgen von Gentrifizierung in einer der größten Metropolen der Welt. Die Menschen werden in prekäre Arbeitsverhältnisse gezwungen, werden aus ihren Wohnungen gedrängt und dabei mit Klassenkampf, Alltags-Rassismus und Geldnot konfrontiert. Regisseur Ali Vatansever ist ein eindrückliches Portrait vom Rand der Gesellschaft im heutigen Istanbul gelungen, das durch fesselnde Darstellungen von den Hauptdarsteller:innen Erol Afsin und Saadet Isil Aksoy getragen wird.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu von der Investorin angekündigten Maßnahmen im Grabeland „Am Ruhrort“: »Am 11.02.2022 haben u.a. zwei unmittelbar am Grabeland „Am Ruhrort“ wohnende Mitglieder der Bürgerinitiative „Grabeland Am Ruhrort“ als auch des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung eine Ankündigung der neuen Eigentümerin WILMA Immobilien Gruppe erhalten, nach der in Kürze Räumungsmaßnahmen auf der Nachbarfläche beginnen sollen. Gegen Aufräumarbeiten hat natürlich niemand etwas. Seit dem 18.02.2022 steht nun aber ein Bagger im Grabeland „Am Ruhrort“!
„Omas gegen Rechts“ veranstalten am Samstag, den 26. 2. von 12.00 – 13.00 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Mahnwache unter dem Motto „Bochum solidarisch“. Sie wollen „über Verschwörungstheorien, Faschisten*innen in den Reihen der Querdenker und unsolidarisches Verhalten der „Spaziergänger“ informieren“. In einer „Erklärung für Demokratie und Zusammenhalt“ schreiben sie: »Wie ihr wisst, finden auch in Bochum seit einigen Monaten sogenannte Freiheitsmärsche oder auch “Spaziergänge” gegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie statt, insbesondere gegen die Impfungen.
Antifeminismus – Scharnierfunktion zwischen Rechtsextremismus und „bürgerlicher Mitte“
Erneut stehen wir hier, um den Opfern des rassistischen Terroranschlags in Hanau vor 2 Jahren zu gedenken. Den Opfern und ihren Familien und Freund*innen gilt unsere Anteilnahme und unsere Solidarität. Wir stehen heute auch hier, um gegen Rassismus und andere Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein Zeichen zu setzen. Wir wollen hier auf die Rolle von antifeministischen Ideologien als Scharnierfunktion zwischen Rechtsextremismus und der sogenannten Mitte der Gesellschaft eingehen, deshalb eine Triggerwarnung: In dem folgenden Text wird tödliche Gewalt gegen Menschen thematisiert. Bewusst wollen wir hier auf Namensnennung der Täter verzichten.
Unter dem Motto „(In) Bewegung Sein – Solidarisch Bleiben“ kündigte der CSD Bochum auf seiner Webseite an: »Am Samstag, den 25. Juni 2022, ist es wieder soweit: Der Christopher Street Day findet in Bochum statt. Zum vierten Mal seit seiner Neubelebung 2019 rufen wir zur Demonstration für sexuelle und geschlechtliche Teilhabe und Selbstbestimmung sowie gegen Homo-, Bi, Trans*- und Interfeindlichkeit auf. Wir stehen in Solidarität mit queeren Menschen in europäischen Nachbarstaaten und weltweit – sowie mit anderen Gruppen, die Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt erleben. In Bochum wollen wir gemeinsam sichtbar werden, Raum einnehmen und (uns und einander) auch feiern.
Die Bochumer Initiative Öl-Connection Ruhr wird nun schon im sechsten Jahr das fair, solidarisch und nachhaltig produzierte Olivenöl ‚Mazi‘ aus dem Peloponnes nach Bochum bringen. Ihre Aktion, an der sich im letzten Jahr über 700 Bochumer*innen beteiligt haben, läuft bereits wieder, und es kann noch bis zum 12.03.2022 mitbestellt werden. Die Initiative schreibt über ihr Projekt: »Das Olivenöl kommt direkt aus dem Südwestpeloponnes in Griechenland. Dort ist im Ort Daras die Kooperative Messinis Gäa zu Hause, für die auch 2021 ein gutes Jahr war. Glücklicherweise blieb das Gebiet um Daras, wo die Olivenhaine der Kooperative stehen, von dem katastrophalen Waldbränden verschont, der viele benachbarte Anbauregionen massiv betroffen hat.
600 Menschen sind heute dem Aufruf von 20 Organisationen gefolgt und haben auf einer Demonstration durch die Innenstadt am zweiten Jahrestag der rassistischen Morde in Hanau an die Opfer gedacht. In den Sprechchören und in den Reden wurde immer wieder deutlich gemacht, wie häufig rassistische Gewalttaten in unserer Gesellschaft geschehen und von den politischen Verantwortlichen und den Medien als Einzeltaten dargestellt werden. Oder wie das rassistische Motiv der Täter relativiert wird und die Täter als psychisch krank entpolitisiert werden, wie es in der heutigen lokalen WAZ geschehen ist. Es wurde auch heftige Kritik an rassistischen Strukturen und rassistischem Verhalten der Polizei geübt. Die eingesetzten Beamt:innen verhielten sich an diesem Samstag ausgesprochen friedlich und kooperativ.
wir als Seebrücke Bochum stehen für sichere Fluchtwege, gegen die Kriminalisierung von Menschen auf der Flucht und Retter:innen und für ein menschenwürdiges Ankommen und Bleiben geflüchteter Menschen. Die ermordeten Menschen in Hanau waren keine Geflüchteten, die meisten wurden in Deutschland geboren. Dennoch hat der Täter sie aufgrund ihres Migrationshintergrundes als vermeintlich „fremd“ gesehen und daher gezielt ermordet. Die nicht erst seit 2015 zunehmende Hetze gegen Geflüchtete schürt rassistische Ressentiments, die sich auf alle Menschen auswirken, die nicht in das faschistische Weltbild eines homogenen, „weißen“ Volkes passen.
Wenn People of Color sagen, dass die Polizei gefährlich ist, Menschen tötet und uns nicht schützt, dann ist das keine Übertreibung. Wir kennen alle den Kollegen, Nachbarn oder den Familienangehörigen, der sagt: “Ach komm, das sind doch nur Behauptungen – so kann man das nun wirklich nicht sagen”. Deshalb haben wir euch heute mal ein paar anschauliche Zahlen mitgebracht, die zeigen, wie tief Rassismus im Staatsapparat verankert ist. Die Zahlen beziehen sich konkret auf die deutschen Behörden.
Liebe Freundinnen, liebe Freunde, vor genau zwei Jahren wurden in Hanau neun Junge Menschen Opfer eines rassistischen Anschlags. Heute wollen wir ihnen gedenken und wünschen uns gleichzeitig, dass es Veranstaltungen, wie die heute, nicht mehr bräuchte. Deshalb müssen wir umso entschiedener für Aufklärung und gegen rechte Gewalt kämpfen. Viele der Ermordeten jungen Menschen lebten unter Bedingungen, die viele von uns nur allzu gut kennen. Geringe Bildungschancen, schlechte Arbeitsbedingungen, finanzielle Unsicherheit, beengte Wohnverhältnisse.
Der nachfolgende Text ist von Serpil Temiz-Unvar. der Mutter von Ferhat Unvar, einem der ermordeten Opfer in Hanau. Ihre Rede. wurde im Buch „Texte nach Hanau“ als Vorwort veröffentlicht. Güler Bulgurcu vom Bahnhof Langendreer hat ihn vorgetragen: Ich hatte ein gutes Gefühl, als ich nach Deutschland kam. Schließlich war es ein europäisches Land, das eine gute Zukunft versprach. Meine Kinder würden in Frieden aufwachsen, ohne Angst. Sie würden zur Schule gehen und sie würden einen Beruf haben. Ich stellte mir vor, dass es keine Diskriminierung geben würde, und alle könnten sich sicher fühlen. Aber leider habe ich gelernt, dass das nicht stimmt. Ich gab meinen Kindern immer den Rat: „Ihr müsst mehr arbeiten als die anderen, weil ihr nicht die gleichen Chancen habt, wie die deutschen Kinder“. Als wir Diskriminierung erlebten, hielt ich das für normal, so wie viele andere. Unsere Herkunft und unsere Wurzeln blieben wie ein Stempel, selbst auf unseren hier geborenen Kindern. Wir blieben „die Anderen“.
Animal Rights Watch hat am heutigen Samstag eine Aktion vor der Filiale von der Firma „von Drathen“ in der Kortumstraße durchgeführt. In einer Erklärung heißt es: »Obwohl es in Deutschland keine „Pelztier“-Farmen mehr gibt, wird hier immer noch Pelz in großen Mengen verarbeitet und verkauft. Unter anderem auch im Modehaus „von Drathen“. Mit einer Protestaktion vor der Filiale werden wir das Elend und Leid anprangern, welches die Pelzindustrie für Tiere, Menschen und Umwelt verursacht.
Heiko Koch schreibt: »Eigentlich müsste es eine Unzahl von Fotos über die Fabrik-Bewegung in Bochum Anfang der 80er Jahre geben. Diese scheinen aber in Archiven, in Fotoalben und in Kartons auf Dachböden ihre Tage zu fristen. Das ist schade, haben sie doch nicht nur biographischen und nostalgischen Wert, sondern werfen dokumentarische Schlaglichter auf eine „bewegte Zeit“ in Bochum. Viele Fotografien, die in die Dokumentation über die Bewegung im Jahr 1982 eingingen, stammen von Bernd Kreienbaum. Zugänglich sind eine Großteil seiner von mir bearbeiteten Aufnahmen über diese Links: mehr…
Die Aktiven der Bürgerinitiative zum Erhalt des Freibads Langendreer haben mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Sie sammeln nicht nur per Online-Petition, sondern auch an Infotischen im Bochumer Osten. Unterstützung kommt von der Linksfraktion, die sich für den Erhalt aller Bäder stark macht. Die Grünen hingegen halten am Bäderbeschluss vom vergangenen November fest.
Der Bahnhof Langendreer lädt in Kooperation mit der Initiative SozMed Ruhr am Donnerstag, den 24. Februar um 19:00 Uhr zu einer Online-Comiclesung ein. Julia Zejn präsentiert ihr Buch „Andere Umstände“: »Andere Umstände beschreibt das Leben von Anja, einer Endzwanzigerin, kurz nach ihrem Uniabschluss. Es ist die Zeit zwischen Master und dem was da noch kommt, der Moment, wo das Erwachsenenleben richtig loszugehen und alles ernster zu werden scheint. Dann trifft sie den Hobby-DJ Olli, sie lernen sich näher kennen und verlieben sich.
Am 26. Februar wird es wieder eine Gegenveranstaltung zu „querdenken 234“ in Bochum geben. Da kommt die Idee der Quartiershalle in der Ko-Fabrik gerade recht.
»Am kommenden Samstag werden wir von 16.30 -19.30 Uhr (oder bis alle Lebensmittel verteilt sind) vor dem Kostnixladen und bei schlechtem Wetter im Kostnixladen, Dorstenerstrasse 37, wieder Lebensmittel verteilen. Wer Lebensmittel spenden möchte kann dies zur gleichen Zeit tun. Falls ihr diese Lebensmittel extra kauft, bitte darauf achten, dass sie vegan sind.
Das Fritz Bauer Forum lädt in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bochum zu einem 2-tägigen Workshop ein (5. und 12. März 2022), um gemeinsam die Geschichte von MARIELLE FRANCO kennenzulernen und aufzuschreiben.
»Marielle Franco kann als Todesopfer eines Regimes betrachtet werden oder aber als brasilianische Menschenrechtskämpferin, LGBTQI+ Aktivistin und mutige Politikerin.«
Auch Bochum macht endlich mit und die Pressestelle der Stadt Bochum schreibt: >>Um Verpackungsmüll einzusparen, bieten viele Gastronomiebetriebe in Bochum Mehrwegbehältnisse an, wenn Kundinnen und Kunden sich ihren Coffee to go oder das Mittagessen zum Mitnehmen bestellen.
Damit die Bürgerinnen und Bürger die Betriebe auf einen Blick erkennen, die Mehrweggeschirr einsetzen oder mitgebrachte private Gefäße zum Verpacken akzeptieren, gibt es in Bochum nun einen Aufkleber, der zeigt: Hier kann ich mein Getränk oder mein Essen umweltschonend „zum Mitnehmen“ kaufen.
>>Am Sonntag, dem 27.02. um 15.oo Uhr gibt es beim Theater Traumbaum im KulturMagazin ein komplett neues generations-übergreifendes Angebot.
Denn in der Lothringer Str. 36 c lichtet zum ersten Mal das „Narrenschiff“ seine Anker, um sich zu neuen Theaterufern aufzumachen. Anders als sonst heißt es diesmal nicht, eine Vorstellung lang im Sessel Platz zu nehmen, um eine andere Welt auf der Bühne zu erleben.