Archiv für den Monat: Juli 2022


Sonntag 31.07.22, 18:09 Uhr

„Ferrücktes BOgramm“ im Thealozzi

Am Samstag, den 6. 8. lädt das Thealozzi um 18 Uhr umsonst und draußen zu einem Bochumer Allerlei mit einem „Ferrückten BOgramm“ ein und schreibt dazu: »Feine Musik, wunderbare Texte und beste Laune. Die perfekte Show für alle, die sich nicht entscheiden können. Rock trifft auf Pop, Blues auf Liedermacher, Irish Folk auf Schauspieler und Wortakrobaten auf Saitenartisten. Eine herrlich bunte Melange, auf der das Publikum unterhaltsame dahin gleitet. Durchzogen von Musik in Dur und Moll und mit Texten, Satiren und Kauderwelsch für jede Gemüts- und Lebenslage. Alles fein verpackt in einem abwechslungsreichen „Programm ohne Programm“ und dargeboten von einem Ensemble bekannter Bochumer Musiker, Schauspieler und Kleinkünstler, die sich speziell für dieses „ BOgramm“  zusammengefunden haben. Zusammen genommen perfekte Zutaten für eine bekömmliche Veranstaltung, in der man zu Recht das Unerwartete erwarten darf.

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Sonntag 31.07.22, 11:15 Uhr
Aktion gegen Antiziganismus am 5. und 6. August.

„Gypsy“-Fest im „Bochumer Kulturrat“ 1

Am 5. und 6. August lädt der Kulturrat in Gerthe zu seinem diesjährigem „Gypsy“-Fest und schreibt: »Der Kultur der Sinti und Roma Raum zu geben, ist dem Bochumer Kulturrat Zeit seines Bestehens ein Anliegen. Als Veranstalter mit dem Schwerpunkt Musik liegt auf eben dieser natürlich das Hauptaugenmerk des Kulturrats, aber auch die politischen und sozialen Aspekte wurden und werden bei uns thematisiert. Wir freuen uns daher anlässlich des diesjährigen Gypsy-Festes mehrere prominente Vertreter:innen der Sinti- und Roma-Kultur auf unserer Bühne begrüßen zu können. Wir freuen uns besonders über die Zusage der renommierten Sängerin, Aktivistin und Buchautorin Dotschy Reinhardt, die aus ihrem vieldiskutierten Buch „Everybody‘s Gypsy“ lesen und natürlich – im Duo mit Alexey Wagner – auch musikalisch zu erleben sein wird.

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Samstag 30.07.22, 12:42 Uhr
Fridays for Future Demonstration am 29..7.2022

Redebeitrag der Radwende

Hallo ich bin Christoph von der Radwende, als erstes möchte ich mich bei FFF für die Orgaarbeit bedanken. Ich freue mich, dass ihr heute für die Verkehrswende demonstriert. Denn, dass Bochum eine Verkehrswende bitter nötig hat, sehen wir überall. Wenn wir uns hier umsehen, fällt auf, dass die ganze Infrastruktur fürs Auto gebaut ist. Neben den mehrspurigen Straßen gibt es dann halt keinen Platz mehr für sichere Fahrradwege und Abstellplätze sind Mangelware. Für Fußgänger*innen gibt es nur zu schmale Gehwege und Bettelampeln.

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Samstag 30.07.22, 10:17 Uhr
Fridays for Future-Demo zur Mobilitätswende

Städteverwaltungen- und PlanerInnen müssen aufhören, PKW-Höllen zu erschaffen 3

Fridays for Future hatte gestern – also in der Mitte der Schulferien – zu einer Demonstration für eine Mobilitätswende aufgerufen. Knapp 100 Teilnehmer:innen kamen. Zur Begrüßung erklärte ein Sprecher von Fridays for Future: »Das Auto… sorry, DAS Auto ist ja eigentlich das Klassiker-Thema des Umwelt-Aktivismus. Quasi unser Erzfeind. Schon Generationen vor mir besangen den Angriff des Autos auf Karl den Käfer und mehr als 20 Jahre vor meiner Geburt wurde das „Gehzeug“ erfunden, um den Platzverbrauch von Autos zu zeigen. Und trotz dieses massiven Protests seit Jahrzehnten: Die Karren wurden immer fetter, es werden noch heute neue Autobahnen gebaut und die PKW’s stauen sich immer noch bis zum Horizont. Wie kann das sein?

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Samstag 30.07.22, 07:23 Uhr

People Not Profit

Fridays for future mobilisiert für den den nächsten globalen Klimastreik: »Klimakatastrophen wie Überschwemmungen, Trockenheit und Hitzewellen werden immer häufiger und verursachen besonders im globalen Süden unvorstellbares Leid. Gleichzeitig machen Entscheidungsträger:innen wie Olaf Scholz nicht mehr bloß schlechten Klimaschutz, sondern massive Rückschritte durch den Wiedereinstieg in fossile Energien. Unter dem Motto PeopleNotProfit fordern wir deshalb am 23.09. auf allen Kontinenten und überall in Deutschland ein, dass die Politik nicht mehr länger Konzerninteressen über Menschenleben stellt!«


Freitag 29.07.22, 22:31 Uhr
Radschnellweg 1:

Weiterer Teilabschnitt eröffnet

Der Radschnellweg Ruhr RS1 wächst weiter. Einen weiteren Abschnitt hat die Stadt Bochum an der Unteren Stahlindustrie heute zur Nutzung freigegeben. Nachdem in den vergangenen neun Monaten die Windhausstraße und der südliche Teil der Stahlhauser Straße zur Fahrradstraße umgebaut wurden, ist der RS1 nun von der Bessemerstraße bis zum Anschluss in die Grünanlage im Westend, den „Grünen Rahmen“, parallel zur Stahlhauser Straße befahrbar. Der neueröffnete Abschnitt schafft auch eine Anbindung zum bereits bestehenden Geh- und Radweg „Parkband West“ im Grünzug. Damit gibt es einen direkten Weg für den Radverkehr bis zur Jahrhunderthalle und den Westpark.

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Freitag 29.07.22, 10:21 Uhr
Antrag in der Bezirksvertretung Mitte

Ein Platz oder eine Straße soll nach Josef Anton Gera benannt werden 1

Auf der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum Mitte am 11. August wird über einen Antrag von SPD und Grünen beraten, der fordert: „Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob ein Platz oder eine Straße in der Innenstadt nach Josef Anton Gera benannt werden kann – beispielsweise der Platz neben dem GHotel an der Alleestraße.“ Der Antrag mit Begründung. Die Antifaschistische Linke Bochum hatte sich -unterstützt von vielen Initiativen und Organisationen – kürzlich in einem Brief an den Rat der Stadt gewandt und u. a. gefordert, dass ein Platz nach Josef Anton Gera benannt wird. Dabei war offensichtlich nicht bekannt, dass die zuständige Bezirksvertretung Mitte sich seit ihrer Sitzung im Dezember 2021 mit dem Thema beschäftigt. Die Sprecherin der Grünen Ratsfraktion Barbara Jessel informierte das Bündnis gegen Rechts, dass zusammen mit Heiko Koch und dem Künstler Klaus Dauven auf dem Gelände des Westparks an der großen Mauer eine großflächige Arbeit zur Erinnerung an Josef Gera und seine Tötung durch Rechtsradikale vor 25 Jahren geplant ist.

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Donnerstag 28.07.22, 14:31 Uhr
Massive Kaufkraftverluste im Zuge des Kriegs gegen die Ukraine

Wegen Inflation: Haushalte in Bochum verlieren 179 Millionen Euro

Die Gewerkschaft NGG fordert „Menschen mir geringen Einkommen gezielt entlasten“

» Inflation frisst Einkommen auf: Wegen rasant steigender Preise gehen den Haushalten in Bochum in diesem Jahr rund 178,7 Millionen Euro an Kaufkraft verloren – vorausgesetzt, die bisherige Teuerungsrate zieht nicht noch weiter an. Allein bei Lebensmitteln müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher mit Mehrausgaben von 82,8 Millionen Euro rechnen. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf eine regionale Kaufkraftanalyse des Pestel-Instituts (Hannover).

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Mittwoch 27.07.22, 11:34 Uhr
offener Brief der Antifas

Josef Anton Gera – Schreiben an Bochumer Stadtrat 5

Die Antifas haben einen Brief an den Bochumer Stadtrat verfasst, in dem es um die Erinnerungskultur von Stadt und Zivilgesellschaft! für einen Vorfall aus dem Jahre 1997 geht:
>> Sehr geehrte Mitglieder des Bochumer Stadtrates, wir wollen Sie mit diesem Schreiben auf einen Mordfall aufmerksam machen. Trotz des offensichtlichen extrem rechten und homosexuellenfeindlichen Tatmotivs bleibt der Fall bislang von offizieller Seite weitgehend unbeachtet und unaufgearbeitet.
Am 14. Oktober 1997, 3 Tage vor seinem Tod, wollte Gera mit einigen Bekannten aus dem Wohnungslosenmilieu etwas trinken. Doch zwei seiner Bekannten, der damals 26-jährige Patrick K.und der 35-jährige Uwe K., hatten anderes im Sinn und wollten ihm, laut eigener späterer Aussage, „eine Abreibung“ verpassen. Dazu suchten sie mit Josef Anton Gera eine Laube auf dem ehemaligen Krupp Gelände an der Bochumer Alleestraße auf. Dort entkleidete Patrick K.seinen Oberkörper, um Josef Anton Gera zum „Anfassen zu reizen“ um dann zuschlagen zukönnen. Gera kam der Aufforderung nach.

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Dienstag 26.07.22, 15:17 Uhr
(Rassistische) Polizeigewalt in NRW

Polizeigewalt: Struktur oder Einzelfall?

Der Bahnhof Langendreer führt am kommenden Dienstag eine Veranstaltung zu Thema (rassistischer) Polizeigewalt durch. Zum Inhalt der Veranstaltung schreibt der Bahnhof: »Amad A., Abdel B. und Georgios Z. – die Todesfälle durch Polizeigewalt sind schon lange keine Einzelfälle mehr. Besonders in NRW häufen sich Gewalttaten durch die Polizei und Justiz.

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Dienstag 26.07.22, 13:00 Uhr

Bücherei Langendreer verleiht Saatgut 1

In einer Pressemitteilung der Stadt wird auf eine interessante Erweiterung des Angebots der Stadtbücherei in Langendreer hingewiesen: »Pflanzenfreundinnen und -freunde können in der Bücherei Langendreer, Unterstraße 71, nicht nur Bücher über die Flora ausleihen, sondern in einer „Saatgut-Bibliothek“ auch kostenlose Samen und Ableger zum Großziehen und Vermehren mit nach Hause nehmen – zum Beispiel von Zucchini, Akelei oder Bogenhanf.

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Montag 25.07.22, 15:33 Uhr
Kino Endstation

„Moneyboys“ – Geschichte eines chinesischen Sexarbeiters

Moneyboys Trailer Deutsch | German [HD]

»Der chinesische Sexarbeiter Fei«, so das endstation.kino in seiner Pressemitteilung, »unterstützt seine Familie auf dem Land finanziell – diese akzeptiert sein Geld aber nicht seine Homosexualität. Der junge Fei lebt in einer chinesischen Großstadt und verdient sein Geld als „Moneyboy“, als illegaler Sexarbeiter, um seine Familie auf dem Land zu unterstützen. Seine Verwandten akzeptieren zwar sein Geld, nicht aber seine Homosexualität. Fei beschließt, sein Leben neu zu ordnen, sich zur Liebe zu bekennen und Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für seinen neuen Geliebten Long. Doch die Vergangenheit als „Moneyboy“ ist nicht so einfach abzustreifen …

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Montag 25.07.22, 12:15 Uhr
Ab dem 27.7. - Foto-Ausstellung im Haus der Begegnung

Vergessen in der Pandemie

Im Haus der Begegnung in der Alsenstrasse findet am 27.7. um 18 Uhr die Eröffnung einer Foto-Ausstellung mit dem Titel: „Inklusion. Vergessen in der Pandemie“ statt. Aus der Ankündigung dieser Ausstellung: »Am 22. März 2020 wurde das gesamte öffentliche Leben heruntergefahren. André Sole-Bergers von der der Lebenshilfe Kreis Viersen hat drei Monate während des ersten Lockdowns Fotos von Menschen gemacht, die in einer Wohnstätte in Kempen leben.

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Sonntag 24.07.22, 20:36 Uhr

ODYSSEE -Musik der Metropolen: Tsaziken

Schräg und originell geht’s in der letzten Runde der Odyssee – Musik der Metropolen mit den Tsaziken weiter. Umsonst und draußen am Samstag, den 30 Juli um 19.30 Uhr in der Freilichtbühne Wattenscheid. Der Bahnhof Langendreer verspricht: »Die sechs eigenwilligen Sängerinnen eilen mit Witz und Tempo durch die Musikkulturen Europas und lassen ihre widerspenstigen Texte von vier Instrumentalisten durch die luftigen Sphären globaler Klänge tragen. In der Nachfolge der Schäl Sick Brass Band begeistert das quirlige Ensemble mit viel Frauenpower.

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Sonntag 24.07.22, 19:07 Uhr
Premiere im Rottstr 5 Theater:

Die fetten Jahre sind vorbei

Am Freitag, den 29.7. ist im Rottstr 5 Theater um 19.30 Uhr Premiere des Stückes „Die fetten Jahre sind vorbei“. In der Ankündigung heißt es: »Jan und Peter brechen regelmäßig in Luxusvillen ein. Doch sie stehlen weder Laptops noch andere Dinge – sie hinterlassen lediglich die Nachricht: „Die fetten Jahre sind vorbei“. Peters Freundin Jule hat nach einem Unfall hohe Schulden bei einem Manager. Als die drei beschließen, bei eben diesem einzubrechen, geht alles schief und aus dem Widerstand wird plötzlich Terrorismus.

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Sonntag 24.07.22, 12:07 Uhr

Drei Geschichten aus der Eppendorfer Nachkriegszeit

Der Bochumer Autor Werner Schmitz teilt auf seiner Webseite mit: »In Eppendorf habe ich eine unbeschwerte Kindheit verbracht. Erst als alter Mann merkte ich, dass ich unter Nazis, Mitläufern und Wegguckern aufgewachsen bin. Die Arbeiterwohlfahrt Bochum hat nun meine drei Geschichten aus der Eppendorfer Nachkriegszeit als Broschüre herausgegeben. (100 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 5 Euro. Erhältlich im AWO-Stadtbüro, Bleichstr. 8, 44787 Bochum)« Die bo-alternativ-Meldungen zu den drei Geschichten.