Von heute bis Sonntag laufen im Thealozzi die Jubiläumsfeierlichkeiten. Das Thealozzi schreibt: »Seit 1982 bis heute ist das Kulturhaus ein beliebter Ort für Kulturschaffende und Kulturliebhaber:innen. An diesem besonderen Ort – zwischen Schrebergärten, Autobahn, Friedhof und Fußballplatz – wird künstlerisches erforscht, ausgetauscht, entwickelt, geprobt und gespielt. Für unsere Aufführungen gibt es ein schmuckes Theater und ein schönes Außengelände, wo im Sommer auch draußen Veranstaltungen stattfinden. Das ehemalige Schulgebäude beherbergt unterschiedlichste Künstler:innen aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz und bildende Kunst. Auch die Arbeit in Workshops und Kursen für Groß und Klein, sowie inklusive Veranstaltungen werden hier regelmäßig angeboten.« Zum Jubiläumsprogramm.
Die Schwarze Ruhr Uni veranstaltet am kommenden Sonntag einen Vortrag zur Einführung in das Thema, was der Anarchismus überhaupt ist. Aus der Ankündigung der Schwarzen Ruhr Uni: »Das Wort Anarchie stammt aus dem Griechischen und bedeutet Herrschaftsfreiheit. Einst die stärkste sozialistische Strömung, wurde der Anarchismus von Faschismus, Staatssozialismus und staatlicher Demokratie bis zum Ende der 1930er–Jahre fast vollständig ausgelöscht. Aufgrund ihrer Beteiligung an der neuen Welle weltweiter Aufstände wird die anarchistische Bewegung nun wieder sichtbarer.
Die Stadt teilt mit, dass vier weitere Obstwiesen für die Ernte frei gegeben werden: »Seit 2019 hat die Stadt Bochum insgesamt 17 städtische Obstwiesen offiziell für die Ernte durch Bürgerinnen und Bürger frei gegeben. In diesem Jahr folgen vier weitere Wiesen, so dass dann auf insgesamt 21 Wiesen im Stadtgebiet Obst geerntet werden kann.
Das Netzwerk Flüchtlinge in Langendreer lädt ein: »Am 18. Juni findet ab 14 Uhr bis 19 Uhr im Hof der Unterkunft „Unterstraße“ ein sommerliches Willkommenfest statt. Aktuell wohnen 100 Menschen in der Unterkunft mit denen in Kooperation mit dem Netzwerk Flüchtlinge Langendreer ein Willkommensfest für Alle gestaltet wird. Die Veranstaltung richtet sich an geflüchtete Menschen aus der Ukraine, Bochumer*innen und Geflüchtete aus anderen Ländern.
Die Stadt schreibt: >>Große Nachfrage nach städtischem Fördergeld für Solarstrom-Anlagen. Ansturm auf das städtische Solarförderprogramm: In nur sieben Wochen haben die Bochumerinnen und Bochumer die von der Stadt zur Verfügung gestellten 50.000 Euro Fördergeld für Photovoltaik-Anlagen komplett abgerufen. (Anm. d.Red : Wenn man eine wirkliche Energiewende voranbringen möchte müsste hier WESENTLICH mehr geschehen — Das ist nur ein Tropfen… ) Damit kann nun der Bau von 41 neuen Solarstromanlagen unterstützt werden. Weitere Förderanträge können nicht mehr eingereicht werden (Anm. d. Red. und das trotz Klimanotstand).
>>Die Sommerferien stehen vor der Tür. Auch in diesem Jahr bietet das Team von HaRiHo – Die Stadtteilpartner ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche an. Durchgeführt wird das Angebot im Rahmen des Bochumer Ferienpass. In der ersten Ferienwoche dreht sich alles um das Thema Natur und Umwelt. Details …
Bodo bietet wieder einen Stadtrundgang der besonderen Art an : >>Wie sieht die Stadt aus der Sicht der „Menschen am Rand“ aus? Wie verbringen Wohnungslose ihren Tag? Wie wird man überhaupt obdachlos ‑ und wie gelingt der Weg wieder runter von der Straße? Bei der sozialen Stadttour zeigt der bodo e.V. Bochum aus der Perspektive von Menschen ohne Wohnung – zum nächsten Mal am 18. Juni um 11 Uhr.
Im Westend passiert etwas, die Neue Initiative gegen Altersarmut schreibt: >>Bündnis aus dem Westend ebnet Wege für materielle Unterstützung und startet Veranstaltungsreihe am 22. Juni. Laut aktuellem Sozialbericht sind im Bochumer Westend überdurchschnittlich viele Menschen von Altersarmut betroffen. „Darunter sind viele Menschen, die ein arbeitsreiches Leben hinter sich haben“, sagt Stadtteilkoordinatorin Dorte Huneke-Nollmann.
Das Nachhaltigkeitsforum der Ruhr-Uni Bochum veranstaltet am Dienstag den 21.06. zwischen 14 und 20 Uhr auf dem Campus der Ruhr-Uni Bochum eine Pflanzentauschbörse mit anschließendem gemeinsamen Spielen mit Nachhaltigkeitsbezug. Die Veranstalter teilen dazu mit: »Nachdem wir in der letzten Woche erfolgreich ein Running-Dinner mit gerettetem Essen veranstaltet haben, würden wir uns freuen wenn wieder ähnlich viele Interessierte teilnehmen! Vielleicht ist es für Euch ja interessant die Veranstaltung zu teilen. Weitere Infos findet ihr unter folgendem Link.«
Der Bahnhof Langendreer führt kommende Woche in Kooperation mit CSD Bochum und SOFRA Cologne eine Veranstaltung zur aktuellen Situation im Libanon durch. Aus der Ankündigung: »Die Organisation „Helem“ aus Beirut berichtet am Mittwoch, den 22. Juni, um 18.30 Uhr im Bahnhof Langendreer über die aktuelle Situation in Libanon.
In ihrer aktuellen Pressemitteilung meldet die Kampagne „Bochum rettet“ einen erfolgreichen Zwischenstand der Spendensammlung und informiert über die geplante „Endspurtkundgebung“ am kommenden Samstag: »Zwei Monate nach dem Start hat die Kampagne „Bochum rettet“ bereits rund 25.000 Euro für die Seennotrettung von Geflüchteten im Mittelmeer durch das deutsche Schiff Sea Eye 4 gesammelt. Nach einem Beschluss des Rates der Stadt Bochum aus 2021 wird jeder gesammelte Euro bis zu einem Spendenaufkommen von 30.000 Euro verdoppelt.
Bericht und Eindrücke von der Verlegung der Stolperschwelle: »Am Sonntag, den 12.06.2022 verlegte der Künstler Gunter Demnig im Appolonia-Pfaus-Park in Bochum eine Stolperschwelle zur Erinnerung an die in der Nazizeit verfolgten und ermordeten Sinti und Roma, für die die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West die Patenschaft übernommen hatten.
Ein besonderes Ereignis im endstation.kino am kommenden Samstag, denn dann wird in einer Uraufführung der erste vom Kino selbst produzierte Langfilm „Alles was kommt“ präsentiert. Dieser ist im Rahmen eines Langfilmworkshops mit Jugendlichen entstanden. Das ganze Programm von Kino Endstation in dieser Woche: »Wie erklären wir unseren Kindern, dass wir eines Tages alle sterben müssen? Müssen wir das überhaupt? Endlich unendlich, zum Bundesstart ab Do., 16.6. im endstation.kino zu sehen, geht der Frage nach, ob wir Geburt, Krankheit und Tod als natürlichen Verlauf unseres Lebens akzeptieren müssen und trifft jene Visionäre, die unsere Evolution bereits jetzt selbst in die Hand nehmen. Der Film zeigt die Stars und Vordenker der Transhumanistenbewegung in den USA und Großbritannien, die durch ihre fortgeschrittenen Experimente mit eigenen oder fremden Körpern nach einer Optimierung des menschlichen Daseins streben. Das anvisierte Ziel ist schlichtweg die menschliche Unsterblichkeit – das ewige Leben im Hier und Jetzt.
Das Fritz Bauer Forum hat die schwedische Reichstagsabgeordnete Amineh Kakabaveh zu einem Vortrag am Freitag, den 17. Juni um 19 Uhr im Q 1, Halbachstraße 1, eingeladen: »Bereits im Juli 2021 ruhte das Schicksal der schwedischen Regierung zwei Wochen lang auf den Schultern einer der offensten und unabhängigsten Abgeordneten des Landes. Amineh Kakabaveh, eine ehemalige kurdische Peshmerga (Guerillakämpferin) mit Wurzeln im Iran, sie hat ein dramatisches und beeindruckendes Leben. Die willensstarke und kämpferische Frau, eine Sozialistin, hat ihr ganzes Leben lang für Freiheit und Gerechtigkeit gekämpft, insbesondere für die Rechte von Frauen in traditionellen Kulturen und gegen Ehrverbrechen und religiösen Fundamentalismus. Durch Amineh Kakabavehs Stimme wurde Madgalena Andersson 2021 zur Ministerpräsidentin von Schweden gewählt.
Das Museum an der Kortumstraße kündigt interessante personelle Veränderungen an: »Nachdem Noor Mertens (*1984) im vergangenen Jahr die Direktion des Kunstmuseums übernommen hat, erweitern in diesem Jahr Eva Busch (*1988) und Julia Lerch Zajączkowska (*1985) im Duo als Kuratorinnen und stellvertretende Direktorinnen die programmatische Mitgestaltung des Hauses. Sie folgen auf Sepp Hiekisch-Picard, der als langjähriger Kurator und stellvertretender Direktor in den Ruhestand geht. Leonie Böhmer (*1984) übernimmt im Sommer die Presse- und Öffentlichkeitsstelle. «
Im Rahmen der Stolperstein-Verlegung am Dienstag, den 14 Juni, lädt das Kohlengräberland-Projekt zu einer Gedenkveranstaltung ein: »Um 16°° Uhr werden „Stolpersteine“ zum Gedenken an die zur NS-Zeit aus Bochum-Gerthe vertriebene, jüdische Familie Müntz auf der Lothringer Straße 30 verlegt. Im Anschluss daran findet um 17°° Uhr in der gegenüberliegenden Christuskirche (Lothringer Straße 29 in 44805 Bochum) eine Gedenkveranstaltung des „Kohlengräberland-Schulprojekts“ der Herner Erich-Fried-Gesamtschule und der „Geschichtswerkstatt Unterm Förderturm der Zeche Lothringen“ mit musikalischer Begleitung durch das ZeitgeistEnsembleRuhr statt. An der Stolpersteinverlegung und der anschließenden Gedenkveranstaltung werden auch überlebende Angehörige der Familie Leo Müntz teilnehmen.«
Auch in diesem Jahr bietet das Theater Traumbaum ein kostenloses Projekt für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien an: „Geschichte(n) aus aller Welt“ werden auf die Bühne gebracht. Ort des bunten Geschehens ist das KulturMagazin in Bochum Gerthe. Die Ankündigung: »Verschiedene Räumlichkeiten stehen zur Verfügung, um sich kennenzulernen, zu spielen, zu proben: Dass das Ganze auf der Bühne landet ist natürlich nicht zu verhindern.
Auch in diesem Jahr haben die Omas gegen Rechts Bochum & West in Kooperation mit dem Theater Löwenherz zur Erinnerung an die Bücherverbrennung am 09.06.1933 auf dem Imbuschplatz eine Lesung durchgeführt. Sie schreiben: »Mit sehr bewegenden zeitgenössischen Texten wurde der politischen Verfolgung und des Verbotes von Schriftsteller*innen während der Nazizeit gedacht und der Bogen geschlagen zu aktuellen politischen Ereignissen in Russland beispielhaft zur politischen Verfolgung der Frauenband Pussy Riot. Zum Abschluss hielt die junge Rita in ihrer Sprache ein zu Herzen gehendes Plädoyer für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Ein großes Dankeschön geht an unseren Regisseur Hendrik Becker!«
Die VVN-BdA hat die Patenschaft für einen Stolperstein übernommen, der an Walter Stern erinnert. Er wurde am 29. Juni 1888 in Niederntudorf – heute ein Stadtteil von Salzkotten im Kreis Paderborn – geboren. Seine Eltern Henriette und Levi Stern hatten sechs Kinder und eröffneten um 1900 einen Laden für Kolonialwaren. 1915 wurde Walter Stern für den Ersten Weltkrieg als Soldat eingezogen. Walter Stern kandidierte 1919 bei den Wahlen zur Nationalversammlung für die USPD. In der Folgezeit organisierte er öffentliche Versammlungen für die USPD und wurde Vorsitzender der Ortsgruppe der Partei. 1920 trat er der KPD bei, wurde Unterbezirks-Vorsitzender und stand unter Beobachtung der politischen Polizei.
Bochum war Gauhauptstadt während des Faschismus, zahlreiche Gebäude aus dieser Zeit sind heute noch sichtbar. Einige davon sind bekannt und werden wieder genutzt; unbekannt und übersehen werden andere. In Kooperation mit der VHS lädt das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ zu einer Fahrradtour in der Bochumer Innenstadt zu unterschiedlichen Stationen, die die Unterdrückungspolitik des Faschismus widerspiegeln.
Im umstrittenen Bebauungsplanverfahren „Dietrich-Benking-Straße Ost“ findet zurzeit die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung fürchtet, es könne zu weiteren Flächenversiegelungen im Hiltroper Feld kommen und wiederholt seine Forderung, die Fläche auf ihre ökologische Wertigkeit und Klimarelevanz überprüfen zu lassen.
Seit der Rat im November 2017 das „Handlungskonzept Wohnen“ beschloss, hat sich der Wohnungsbau in Bochum deutlich belebt. Das selbstgesteckte Ziel von 800 Wohnungen jährlich wurde jedoch in keinem einzigen Jahr erreicht, 2021 waren es 660. Insbesondere die 200 angestrebten Sozalwohnungen wurden stets deutlich verfehlt. Hier sieht auch die IG bau ein Defizit und fordert, stärker auf Umbau zu setzen.
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts hat nach 2019 – damals für Franz Vogt – in diesem Jahr wieder eine Patenschaft für einen Stolperstein übernommen. Alfred Jurke (Bild) war Mitglied der Konsumgenossenschaft „Wohlfahrt“ an der Königsallee, gewerkschaftlich aktiv und Mitglied der KPD. Er konnte 1936 nach Holland flüchten und dadurch der Verhaftung durch die Gestapo entgehen, wurde aber nach dem Überfall der Wehrmacht erneut verhaftet vom Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ angeklagt und 1942 in Plötzensee hingerichtet. Der Stolperstein für Alfred Jurke erinnert an einen Menschen, der den Faschismus aktiv bekämpft hat. Wegen Baumaßnahmen an der Königsallee kann der Stolperstein in diesem Jahr nicht verlegt werden. Die Firma G Data ist aber bereit, ein Treffen am Verlegeort zu unterstützen, stellt dafür einen Raum zur Verfügung.
v.l.n.r.: Gisa Knepper, Christina Seidenstücker, Marcus Müller, Detlef Kühlborn, Foto: Wasserwelten
Die Freibad-Initiative Langendreer übergab am 7. Juni 1.857 Stellungnahmen, die bisher zum Erhalt des Freibades auf der Seite der Online-Petition eingegangen sind, an den Geschäftsführer der Wasserwelten, Marcus Müller und berichtet: »Insgesamt wurde die Petition bisher von fast 6.300 Menschen gezeichnet. Die Kommentare geben ein Bild darüber ab, warum Menschen der Meinung sind, dass eine Schließung des Langendreer Freibades aus ihrer Sicht nicht passieren soll. Die Spannbreite der Unterzeichner reicht von ganzen Schulklassen aus dem Bochumer Osten über Anwohner bis Funktionsträger. Beispielhaft seien hier zwei Kommentare zitiert:
Jugendforen in den Bochumer Stadtbezirken sind ein Partizipationsangebot für Kinder und Jugendliche und sie sollen eine Beteiligung an Entwicklungen in der Stadt ermöglichen. Zu den Jugendforen laden die AGOT (Arbeitsgemeinschaft Offener Türen) und der Kinder- und Jugendring gemeinsam ein. Am 22. Mai 2022 hat ein Jugendforum im Bezirk Wattenscheid stattgefunden. Anregungen der Jugendlichen: »In Wattenscheid sollte es zusätzliche bezahlbare Freizeitangebote (Kino, Grillplätze, Kegelbahnen) und neue, überdachte Treffpunkte mit Sitzgelegenheiten für junge Menschen geben. Damit mehr Jugendliche schwimmen lernen, müsste das Schulschwimmen ausgebaut werden. Die (jugend)kulturellen Angebote im Bezirk sollten erhalten und erweitert werden.
Die Linksfraktion berichtet, dass der Ferienpass in diesem Jahr das erste Mal nur digital angeboten soll. Aus ihrer Sicht setzt das „eine unnötige Hürde, die eine breite Teilhabe erschwert“. „Unsere Freude über den kostenlosen Ferienpass wird leider durch den ausschließlich digitalen Zugang getrübt“, erklärt Benny Krutschinna, sachkundiger Bürger der Bochumer Linken im Ausschuss für Schule und Bildung. „Alle, die kein digitales Endgerät nutzen, müssen für die Beantragung des Ferienpasses zunächst umständlich ein städtisches Jugendfreizeithaus besuchen. Wahrscheinlich kriegen sie aber ohnehin vorher gar nichts von dem kostenfreien Angebot mit. Das ist aus unserer Sicht eine vermeidbare Begrenzung der Teilhabe. Die Stadt sollte hier zügig nachbessern, damit der Ferienpass alle Kinder und Jugendlichen in Bochum erreicht. Wir fordern, dass der Ferienpass weiterhin über Programmhefte und Aushänge veröffentlicht und dann auch in nicht digitaler Form erhältlich ist. Warum die Verwaltung in diesem Jahr darauf verzichtet, ist für uns vollkommen unverständlich.“
Am Dienstag, den 14. Juni um ca. 13.45 Uhr findet in der Kronenstraße 41, in Höhe des Cafe Mascha, die Verlegung von zwei Stolpersteinen mit der Würdigung von Fritz Goltermann und Willi Schlüter statt. Diese beiden neuen Stolpersteine werden neben die bereits an gleicher Stelle vorhandenden Steine für Gerhard Krebs und Theodor Brockmann verlegt. Die Stolpersteine erinnern an die Verfolgung von homosesexuellen Männern im Faschismus. Jürgen Wenke hat dazu reherchiert und umfangreiche Dokumentationen erstellt. Er schreibt: »Es hätte in jeder deutschen Stadt so oder ähnlich beginnen und stattfinden können: Diese Geschichte beginnt in Bochum im Sommer 1936: Sechs Menschen, 5 Männer und eine Frau, feiern einen Geburtstag, den 29. Geburtstag von Gerhard Krebs. Es ist der letzte Geburtstag, den diese Gäste miteinander feiern. Nie wieder kommen diese Menschen in Frieden zusammen … Ein halbes Jahr später sind die fünf Männer der Feier verurteilt und bestraft, vier von ihnen verbüßen Haftstrafen wegen „homosexueller Handlungen“… Das Geburtstagskind überlebte die NS-Verfolgung nicht.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Vorstellung der Pläne für die Bebauung der ehemaligen „Bahntrasse Günnigfeld“: >>Laut Pressemitteilung will die Stadt Bochum mit dem Investor die Pläne für die Bebauung der ehemaligen Bahnflächen in Günnigfeld in einer öffentlichen Veranstaltung am 07.06.2022 um 17.30 Uhr im Rathaus Wattenscheid vorstellen. Interessierte erhalten Informationen zu der Planung, können sich im persönlichen Gespräch mit dem externen Planungsbüro und der Fachverwaltung austauschen, Anregungen einbringen und Stellungnahmen abgeben.
(*MIV :: Motorisierter Individual- Verkehr) Auch im Mai’22 gab es leichte Senkung der Fahrzeuge in Summe zum April’22 ABER eine Steigerung aller Fahrzeuge um 2.479 (fast 1%) zum April ’21 .
Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: >>In Bochum waren im Mai insgesamt 262.085 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 351 weniger als im April ’22 und 2.479 mehr als im Mai 2021. Der PKW-Bestand sank um 375 auf insgesamt 210.092. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1.626 . Außerdem sind 11.238 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 48 weniger als im Vormonat. Die Zahl der echten Elektrofahrzeuge erhöhte sich im Februar um 72 und liegt bei 3.801 . Im Mai 2021 waren es 2.366.<< Und hier die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
Kristin Schwierz hat gemeinsam mit Uwe Vorberg – und nach dessen Wechsel zeitweilig mit Karina Lange – den Bereich Politik & Gesellschaft des Bahnhof Langendreer jahrelang maßgeblich geprägt. Uwe Vorberg ist ja bereits seit längerem in andere Verantwortlichkeiten innerhalb des Bahnhofs gewechselt und mit dem Weggang von Kristin ergibt sich jetzt ein personeller Wechsel in diesem Bereich.
Die Redaktion von bo-alternativ hat sich deshalb mit dem neuen Team – Güler Bulgurcu, Anna-Lina Heimrath und Felix Koblenzer – zusammengesetzt, um zu erfahren, wie es in dieser für die alternative Szene wichtigen Institution nun weitergeht.
In ihrer aktuellen Pressemitteilung fordet die Linksfraktion mehr Anstrengungen, damit das Ganztagsförderungsgesetz in Bochum auch Wirkung zeigt: »Ab dem Schuljahr 2026/2027 definiert das Ganztagsförderungsgesetz zunächst für die Kinder der 1. Klassenstufe einen Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung. Bis 2029 wird der Rechtsanspruch dann jeweils um eine weitere Klassenstufe erweitert. Die Linksfraktion hat die Verwaltung gefragt, welche Maßnahmen ergriffen werden, um den entstehenden Mehrbedarf an Betreuungsplätzen und qualifiziertem pädagogischem Fachpersonal zu decken.
Nun auch in endstation.kino „Das Sterben meiner Mutter“ und außerdem ein Dokumentarfilm zum Internationalen Welttag gegen Kinderarbeit. Die Woche beginnt mit einem Film von Leander Haußmann: »Die Stasi hat alles genau dokumentiert. Wütend packt Ludger seine Akte zusammen und entflieht vor dem inzwischen handfest und laut gewordenen Ehestreit nach draußen. Und er erinnert sich an den jungen Mann, den die Stasi einst angeworben hatte, um in die Bohème des Prenzlauer Bergs einzutauchen, sie auszukundschaften und aufzumischen. Und wie ihm das Leben dort sofort gefallen hatte: die Freiheit, die Freundschaften, die Frauen…, dass er schon bald seinen Auftrag vergessen hatte…«
In diesem Monat wird es in Bochum eine Reihe von Verlegungen von Stolpersteinen und -schwellen geben. Die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West »laden herzlich ein zur Verlegung einer Stolperschwelle für die in Bochum während der Nazizeit verfolgten und ermordeten Sinti und Roma im Apollonia- Pfaus- Park in Bochum am Sonntag, den 12. Juni um 10:00 Uhr.
Anlässlich der Ausrufung des Klimanotstandes durch den Rat der Stadt Bochum heute vor drei Jahren (06.06.2019) zeigt das Bochumer Klimaschutzbündnis auf, dass weder Verwaltung noch Politik ihre eigenen Beschlüsse zum Klima- und Umweltschutz ernst nehmen und die Dringlichkeit zur Umsetzung nicht wahrnehmen. Dies wird in dem aktuellen offenen Brief des Klimaschutzbündnisses anhand dreier Beispiele konkret nachgewiesen: der Abholzung in der Blankensteiner Straße,
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der Nutzung des Grundstücks zwischen Kreuz- und Neustraße und dem Vorgehen beim Haus des Wissens. Zum offenen Brief
Am 09.06.22 um 19.00 Uhr gibt es eine Lesung im Quartiershallengarten, Stühmeyerstr. 33. Die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West erinnern gemeinsam mit dem Theater Löwenherz an den Tag der Bücherverbrennung in Bochum am 09.06.1933. Sie bitten um zahlreiche Teilnahme. Weitere Infos