Die RechercheBo hat einen umfangreichen Artikel über Hammerskins in und bei der Stadt Bochum veröffentlicht. Dabei handelt es sich nach eigenem Bekunden um eine Ergänzung zu den Veröffentlichungen des Recherche Kollektivs „Exif“. Für RechercheBo ergibt sich aus den Erkenntnissen, dass zwei aktive Mitglieder als Mitarbeiter bei der Stadt Bochum angestellt sind. Zum Artikel von RechercheBo.
Wie berichtet, bietet der CSD Bochum in diesem Jahr unter dem Motto „queer spaces“ eine ganze Woche mit Workshops, Lesungen, Musik- und Filmabenden. Am 15.7. um 19 Uhr werden Reinhard Schmidt und Gottfried Lorenz in der Rosa Strippe (Kortumstr. 143) eine Lesung über die HAG abhalten, die sich 1970 als erste Homosexuelle Aktionsgruppe der Bundesrepublik gründete.
In der Ankündigung zu dem Film am Donnerstag heißt es: »Es sind Kinder aller Herren Länder, und sie kämpfen für ihre Überzeugungen und eine bessere Zukunft. Sie heißen José Adolfo, Arthur, Aïssatou, Heena, Peter, Kevin und Jocelyn. Obwohl sie Kinder sind, haben sie ihren Blick geschärft für das, was um sie herum nicht stimmt.
Am Montag, den 12. 7. startet um 18 Uhr in der wandelBAR in der Rosa Strippe die CSD-Woche für Bochum. Es geht um „Austausch Trans*-Sichtbarkeit & Geschichte des CSD“. Der Programmüberblick.
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e.V. lädt am Samstag, den 17. Juli zur Umweltspürnasen-Pass-Aktion „Was lebt im und am Tümpel?“ von 15:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr nach Stiepel ein. Mitzubringen sind ein leeres Marmeladenglas, ein weicher Pinsel und Gummistiefel. Teilnahmebeitrag: 1,50 € pro Teilnehmer:in. Geeignet für: Kinder ab 6 Jahre mit ihren Eltern. Anmeldung und weitere Informationen unter: info@aku-bochum.de
Im Thealozzi läuft heute Abend um 20 Uhr, „Erzähl doch mal“, die neue Theater-Performance von Nathanael Ullmann. Am Dienstag, den 13.7. um 11:00 Uhr gibt es Clownstheater für Kinder unter dem Titel: „Das Wetter auf der anderen Seite“. Am nächsten Sonntag, 18.7. läuft ab 16:00 im Thealozzi „Bochumer Allerlei – das „ferrückte Bogramm“ mit The Gypsymachine und Bachmann & Hoelz. Die Programmübersicht.
Mit Esther Bejarano ist eine liebenswerte Antifaschistin und Kämpferin gegen Neo-Nazismus und Rassismus am heutigen 10. Juli von uns gegangen. Sie wurde 96 Jahre alt. Unsere Konzerte mit ihr, u.a. im Bahnhof Bochum-Langendreer, waren von großem Vergnügen und von Respekt vor ihrer Lebensleistung geprägt. Esther Bejarano, geborene Loewy und Kind kommunistischer Eltern, war Mitglied des sog. Mädchenorchesters in Auschwitz-Birkenau, bei dem sie Akkordeon und später Blockflöte spielte.
Die Fraktion „Die Partei & Stadtgestalter“ will den Austritt aus den Kirchen günstiger und einfacher machen. „Nirgendwo rutscht man so leicht rein und kommt so schwer wieder raus wie aus einer Drogensucht oder der Kirche“, sagt der Fraktionsvorsitzender Nils Brandt. „Während für den Eintritt in die Kirche der erste Schuss Weihwasser aus Priesterhand reicht, muss man für einen Austritt einen kleinen Kreuzzug beim Amtsgericht führen.“ Dass man für die Mitgliedschaft bezahlen muss, sei laut Brandt ja noch nachvollziehbar. Man bekäme dafür ja Seelenfrieden und einmal die Woche leckere Oblate. Irgendwie müsse das bescheidene Bodenpersonal Gottes ja auch finanziert werden. „Aufnahmegebühren kennt man ja auch bei Fitnessstudios oder Sportvereinen. Aber bei keinem anderen Verein der Welt muss man Geld bezahlen, um austreten zu dürfen“, kritisiert Brandt.
Der Ring der Stühle mit den Flaggen der 50 Staaten, die das UN-Atomwaffenverbot ratifiziert und in Kraft treten haben lassen, steht dem weißen Stuhl gegenüber, der den Bundestag symbolisiert, der den Vertrag noch nicht ratifiziert hat.
Japan ist weit weg, Hiroshima ist lange her, nur zu gern verdrängen wir die Gefahren der atomaren Vernichtung. „Mein Großvater hat den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima überlebt. Sein Lebenswunsch war, dass Atomwaffen geächtet werden. Würde er noch leben, wäre er dankbar dafür, dass sich die Stadt Bochum für die Nichtverbreitung dieser fürchterlichen Waffen einsetzt“, sagte Rima Ideguchi, seine Enkelin, auf der Kundgebung, die das Bochumer Friedensplenum zum „Flaggentag“ der Mayors for Peace mit der Stadt Bochum vor dem Rathaus organisiert hat.
Zwischen den Vertretungsberechtigten des Radentscheids Bochum und der Stadtverwaltung hat es am Donnerstag ein Treffen gegeben. Gesprächsthema waren die aufgekommenen formellen Fragen bezüglich der Unterschriftenliste. Der Radentscheid beschreibt die Atmosphäre des Gesprächs mit Stadtbaurat Markus Bradtke und weiteren Vertreter:innen der Verwaltung als „sehr offen und konstruktiv“. Es sei eine Lösung für das offene Problem gefunden worden.
Es ist mir eine Ehre und Freude, anlässlich des Flaggentages in Bochum diese Botschaft zu senden. Am 6. August 1945 zerstörte eine einzige Atombombe unsere Stadt und forderte zahllose zivile Opfer. Aus der Erfahrung der Bombentragödie setzt sich Hiroshima unermüdlich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein, getreu der Überzeugung der Hibakushas: „Niemand mehr soll so leiden wie wir.“ Jedoch sehen wir gegenwärtig das Ansteigen eines egozentrischen Nationalismus, den führende Staats- und Regierungschefs, besonders die der nuklearen Supermächte, verbreiten, und Spannungen, die durch internationale Abschottung und Rivalitäten größer werden.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe MitbürgerInnen,
wir freuen uns sehr, sie vor dem Bochumer Rathaus und unter der Flagge der „Bürgermeister für den Frieden“ willkommen zu heißen.
Wir, die Veranstalter dieser Kundgebung, sind die Mitglieder des Friedensplenums Bochum. Wir sind eine unabhängige Bürgerinitiative. Wir verstehen uns eher als eine Art Verbraucher- und Umweltschutzorganisation, die dringend warnt vor dem Gebrauch und Verbrauch von atomaren Waffen und anderen Menschenvernichtungsgeräten.
Niemand mehr soll so leiden wie wir – das ist die Botschaft Hiroshimas an die Welt. Und in diesem Jahr, 2021, ist ein völkerrechtlich verbindlicher Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft getreten. Er wurde in den Vereinten Nationen durchgesetzt von den kleinsten und ärmsten Nationen dieser Welt, Atommächte und andere „Global Leaders“ sind nicht beigetreten. Auch Deutschland fehlt. Philipp Unger hat dazu mit seinem Team eine Stuhlinstallation geschaffen, die sie hier ansehen und mitgestalten können.
In dieser Woche haben die drei größten Wohnungsunternehmen in NRW, Vonovia, Vivawest und die LEG, in einer Pressekonferenz verkündet, eine Vereinbarung mit dem Deutschen Mieterbund über den Umgang mit Härtefällen nach Modernisierungen getroffen zu haben. Noch am gleichen Tag kam vom Deutschen Mieterbund in Berlin ein Dementi.
Der Koalitionsstreit über Flächenversieglung war nur Sturm im Wasserglas, finden die Stadtgestalter. Dr. Carsten Bachert: „Die Grünen knicken erneut in Umweltthemen vor der SPD ein“
wir als Antifaschist*innen sind heute in einer lauten und kämpferischen Demo zu dieser Kundgebung gekommen. In dieser Demo haben wir unsere Kritik an den Maßnahmen und dem Handeln der Machthabenden zur Eindämmung der Pandemie geübt und uns gegen die allgegenwärtige kapitalistische Verwertungslogik gestellt. Kritik an den Maßnahmen und gesellschaftlichen Strukturen ist richtig und wichtig. Dennoch haben wir nichts mit den selbsternannten Querdenker*innen dort drüben auf dem Kirmesplatz gemeinsam. Denn wir stützen uns auf Erkenntnisse der Wissenschaft, fallen nicht auf antisemitische Verschwörungstheorien rein und in keinem Fall gehen wir gemeinsam mit Faschos auf die Straße! Auch „Querdenken“ behauptet immer wieder von sich selbst, nichts mit Nazis zu tun zu haben, aber die bisherigen Geschehnisse in und außerhalb Bochums sprechen eine andere Sprache.
Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: In Bochum waren im Mai insgesamt 260.551 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 945 mehr als im Mai und 8.018 mehr als im Juni 2020. Der PKW-Bestand stieg um 664 auf insgesamt 209.130. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5.779. Außerdem sind 9.886 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 708 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Elektrofahrzeuge erhöhte sich im Juni um 145 auf 2.511. Im Juni 2020 waren es 1.455. Links zu den Pressemitteilungen der Stadt vom 06.07.2021 und für 2020 als Zusammenfassung Und hier die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
Wie war das noch Ende der 1990iger Jahre? Es ging um das Stadtbad in Bochum Mitte, das 1953 Architekturpreise gewann und unter 1990 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Politik und Verwaltung wollten es nicht mehr. Es sollte ein merkwürdiges Gebilde her, um ein sinnloses weiteres Einkaufszentrum in Bochum zu beherbergen.
‚Fridays For Future Bochum teilt mit : „Es geht wieder los und jetzt so richtig!
Am 24.09 steht der nächste globale Klimastreik an und wir setzen neuen Kurs! Seit über 2 Jahren demonstrieren wir nun regelmäßig gegen die Lethargie der Bundesregierung in Sachen Klimaschutz. Seit 2 Jahren haben wir rauf und runter geredet, was für Gründe es gibt, das Klima zu retten und was uns alles droht, wenn wir es nicht tun. Inwiefern unsere Zukunft und die aller anderen Lebewesen auf dieser Welt an der Einhaltung des 1,5 Grad Ziels hängt. Inzwischen sollte es jeder Mensch verstanden haben, dass ein gigantisches Problem auf uns zukommt.
Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum weist darauf hin, dass das Impfzentrum Bochum nächste Woche (13.-15. Juli) Corona-Impfungen vor Ort mit Biontech oder Moderna anbietet. Das Angebot richtet sich insbesondere an
Menschen mit Migrations-Hintergrund
Menschen, die aufgrund von Sprachbarrieren sonst schwer an eine Impfung kommen
nach dem Versammlungsgesetz oder der Polizeigewalt bei der Demo in Düsseldorf. Gelegenheit dazu gibt es am 08.07.2021 um 18 Uhr beim (digitalen) CDU Werkstattgespräch.
Die Initiative für einen Radentscheid hat auf einem außerordentlichen Plenum am Sonntag entschieden, die Sammlung der Unterschriften zu unterbrechen: »Grund dafür ist ein Schreiben der Stadtverwaltung vom vergangenen Freitag, in dem ein formaler Fehler auf den Listen bemängelt und eine Überarbeitung empfohlen wird.
Auftaktveranstaltung der Ringvorlesung „70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention – ein Grund zu feiern?“
»Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer digitalen Ringvorlesung im Wintersemester 2021/2022, die die MFH Bochum gemeinsam mit dem Institut für Friedenssicherung und humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr Universität Bochum und mit medico international anbietet, um unterschiedliche Aspekte des internationalen Flüchtlingsschutzes mit internationalen Expert*innen zu diskutieren.
Die Auftaktveranstaltung findet am 19. Juli von 18–19:30 Uhr online statt.«
Linda Unger stellt 14 Frauen vor, die in den letzten Jahrhunderten in Bochum gewirkt haben. »Darunter sind bekannte Frauen wie die Politikerin Ottilie Schoenewald, die Künstlerin Elisabeth Treskow, Else Baltz oder Henriette Kortum. Daneben stehen unbekanntere Frauen wie die Rechtsanwältin Nora Platiel, die NS Widerstandskämpferin Änne Kappius oder die Schulgründerin Henriette von Noel. Es sind Frauen, die in der Stadt gewirkt haben, aber auch darüber hinaus in der Geschichte der Frauenbewegung eine Rolle spielten.
Ab Donnerstag 8.7. zeigt das endstation.kino den Dokumentarfilm Courage über die Protestbewegung in Weißrussland. In der Ankündigung des Kinos heißt es: »Dazu wird der Regisseur Aliaksei Paluyan zur Premiere am 8.7. für ein Filmgespräch im endstation.kino zu Gast sein. Die Moderation des Filmgesprächs übernimmt Yauheniya Hukava von der Belarussischen Gemeinschaft RAZAM e.V.
Zur aktuellen Ausstellung in den Schaufenstern des atelier automatique schreiben sie auf ihrer Seite: »Was ist das für ein spezifisch queeres Begehren, Gemeinschaften über Zeiten hinweg zu bilden? Ein Begehren zu sehen, was war, Vergangenes zu adressieren und zu schauen, was sich da zwischen uns* auftut? Die Ausstellung communities across time* bringt verschiedene künstlerische Arbeiten zusammen, die queere Formen des sich in Beziehung Setzens zu Vergangenem beschreiben, eröffnen, behaupten.
Azzoncao, ein Polit-Cafè erinnert an eine Antifa-Aktion vor fast 25 Jahren: »Im Dezember 1996 wurde bekannt, dass die ehemalige stellvertretende Oberaufseherin des Vernichtungslagers Majdanek, Hermine Ryan, aus ihrer Haft in Mühlheim an der Ruhr entlassen worden war. Ihre Strafe war von der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Dortmund zur Bewährung ausgesetzt worden. (SZ 16.12.1996) Aus der Beilage der Süddeutschen Zeitung vom 13.12.1996 ging weiter hervor, dass sie, betreut durch die SS-Organisation „Stille Hilfe“, mit ihrem Mann in Bochum-Linden lebte.
Liebe Bochumer innen, wir haben uns heute versammelt, um ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen gegen das Querdenken, den Antisemitismus sowie Rassismus und Nazis. Als wir die Information zu der heutigen Kundgebung bei den Grünen erhalten haben, war für mich als Sozialpolitikerin sehr schnell klar, wie ich für heute inhaltlich meine Rede vorbereite. Hauptamtlich sowie auch privat habe ich nicht selten mit Menschen in den letzten eineinhalb Jahren zu tun gehabt, die leugnen, was für sehr viele von uns purer Alltag war und zum Teil weiterhin auch ist, bei dem es um das Überleben geht, weil die Covid Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Genauso gibt es Menschen, die in diesem Alltag und der Realität vieles von dem, was sie noch im Jahre 2019 ausmachte, verlieren mussten oder ihre Liebsten nicht mehr um sich herum haben.
Die Grüne Ratsfraktion will der Bebauung der Fläche Hinter der Kiste zustimmen
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat Sebastian Pewny hat in einer Pressemitteilung angekündigt, dass seine Fraktion einer Bebauung der Fläche Hattinger Straße/Hinter der Kiste im Südwesten von Bochum zustimmen wird. Die Bürgerinitiative „Hinter der Kiste“, die gegen die Vernichtung der Frei- und Ackerflächen kämpft, hat diese Ankündigung „mit absolutem Unverständnis und allergrößter Enttäuschung zur Kenntnis genommen“.
[So. Ich hoffe ihr hört mich alle gut – ich hoffe, dass auch die Leute auf dem Kirmesplatz weit die Ohren spitzen und sich frei machen für fundierte und sachgerechte Kritik statt den längst überführten und widerlegten Ammenmärchen weiter Glauben zu schenken, die euch auch heute auf eurer Bühne wieder präsentiert werden und grundlegend zur Gefährdung von wissenschaftlichem Konsens und anerkannten Fakten führen.] Als Revolutionärer Jugendbund nehmen auch wir die Polarisierung und Gefahr der bundesweit vorhandenen und heute auch hier wieder in Erscheinung tretendenen Querdenker-Szene wahr. Wir verurteilen ihre aktive Stärkung von rechtsextremen Netzwerken, von dem sie selbst integraler Bestandteil sind, aufs schärfste.
Hallo alle zusammen, schön euch mal alle wiederzusehen.
Die Corona Krise hat vor allem eins gezeigt. Nämlich, dass die Linke absolut bedeutungslos ist, sowohl die außerparlamentarische, als auch die Parlamentarische. Die Corona Krise offenbart die Ungerechtigkeiten des kapitalistischen Systems mehr denn je, Reiche werden Reicher, Arme werden Ärmer, in Deutschland und auf der ganzen Welt. Viele Menschen sind wütend auf die Politik und ihre unfairen Maßnahmen. Vielen Menschen geht es schlecht …und linke Lösungen sind nicht mal Bestandteil von gesellschaftlichen Diskursen. Während sich die Bonzen und irgendwelche korrupten Politiker die Taschen voll machen und Polizeiorgane bis an die Zähne aufgerüstet werden, verlieren sich Linke immer mehr in individuellen Grabenkämpfen. Ob über das leidige Nahost-Thema, übers Gendern und diskriminierungsfreies Sprechen oder individueller Konsumverzicht.