Archiv für das Jahr: 2021


Samstag 25.09.21, 17:31 Uhr
Redebeitrag von EssBo beim Klimastreik am 24.09.2021 in Bochum

Auf dem Weg zu einer essbaren Stadt

Wir sind EssBo!

Ein neu gegründeter Zusammenschluss von Initiativen aus dem Bereich Urban Gardening, Umweltschutz, Quartierarbeit und dem Klimaforum des Schauspielhauses Bochum.
Wir wollen Bochum auf den Weg zu einer essbaren Stadt bringen.
Wir sind hier, weil wir finden, Essen ist politisch!
Es macht einen Unterschied, ob Lebensmittel lange Transportwege zurücklegen müssen oder ob sie direkt vor Ort erzeugt und verzehrt werden.
Es macht einen Unterschied, ob beim Anbau Biodiversität vernichtet, in Monokulturen mit patentiertem Saatgut angebaut wird, oder ob alte Sorten und vielfältiges Saatgut kultiviert wird.
Es macht einen Unterschied, ob man im Supermarkt verpacktes, nach einheitlichen Standards produziertes Gemüse kauft, oder ob man selber erntet oder lokale Erzeuger*innen unterstützt.
Also haben wir eine Vision für Bochum entwickelt:
Ob in der Innenstadt, in den Parks, auf Grünstreifen, auf brachliegenden Industriegeländen oder in den Quartieren:

Bochum soll essbar werden.

Obst, Gemüse, Kräuter, öffentlich und für jeden.
Wildblumenstreifen für Insekten statt Kies und Beton;
Dachgärten, Hochbeete, vertikale Beete, mobile Beete statt Hitzeinseln. Regenwassermanagement und Trinkbrunnen überall.
Microklima statt Klimanotstand.
EssBo! bietet eine generationen- und kulturübergreifende Ernährungsbildung .
EssBo! bietet allen Bochumer*innen die Möglichkeit sich saisonal, regional und nachhaltig zu ernähren und zu engagieren, für den Gemeinsinn und die Lebensfreude.
EssBo! macht unsere Stadt tier- und klimafreundlicher und verbessert die Luftqualität.
Wir wünschen uns ein ökologisches Bochum mit Kreislaufwirtschaft und solidarischer Landwirtschaft, wo vor Ort gewachsene Lebensmittel vor Ort verwendet werden.
Wir brauchen in Bochum einen nachhaltigen Sinneswandel und neue Strukturen und laden euch ein, bei den vielfältigen Initiativen, die an den verschiedenen Orten schon vorhanden sind, mitzumachen.
Folgt uns auf Instagram oder informiert euch über uns auf der homepage vom Ernährungsrat Bochum. Besucht uns im Ladenlokal Dr.Ruer-Platz 3, das wir bis Ende Oktober mitnutzen. Dort findet ihr eine Initiativenkarte unseres Netzwerkes und Möglichkeiten euch vor Ort einzubringen,

Für einen echten Wandel. Mit allen für alle.


Samstag 25.09.21, 16:04 Uhr
Mit der Dokumentation von Redebeiträgen

Machtvolle Fridays for Future Demonstration

Zwischen zwei und drei Tausend Menschen kamen am Freitag vor der Bundestagswahl zur Klimastreik-Kundgebung vor dem Bergbau-Museum. Zur Demonstration durch die Innenstadt kamen noch einmal etliche Teilnehmende dazu. Die Polizei zählte 3.500 Demonstrant:innen. Fridays for Future ist es nicht nur in Bochum sondern bundesweit gelungen, die Tatenlosigkeit der Regierenden machtvoll anzuprangern und einen Politikwechsel zu fordern.

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Samstag 25.09.21, 14:24 Uhr
Redebeitrag von Animal Rights Watch beim Klimastreik am 24.09.2021 in Bochum

Verzicht auf tierliche Produkte ist ein wichtiger Baustein gegen den Klimakollaps

Hallo und guten Tag zusammen,

Liebe Fridays for Future Bochum!

Mein Name ist Helmut Pruß und ich bin im Tierrechtsverein Animal Rights Watch aktiv. Wir solidarisieren uns mit der Bewegung von Fridays for Future. Für Animal Rights Watch und viele andere Tierrechtsgruppen sind Tierrechte und Menschenrechte untrennbar miteinander verbunden. Nicht nur, aber auch durch die Klimakatastrophe werden tagtäglich Menschenrechte und Tierrechte mit Füßen getreten.

Mittlerweile sollte doch klar sein, dass der Verzicht auf tierliche Produkte unserem Planeten enorm helfen würde. Denn die weltweite Massentierhaltung verursacht mehr schädliche Treibhausgasemissionen als der gesamte Verkehr der Welt. Pro Tag verschwindet für die Fleischgewinnung eine Fläche Regenwald in der Größe von Köln. Fleischkonsum ist quasi das Feuerzeug in den Händen der Brandstifter im südamerikanischen Regenwald.

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Samstag 25.09.21, 14:15 Uhr
Redebeitrag von Ende Gelände beim Klimastreik am 24.09.2021 in Bochum

Zerstörte Dörfer, grüne Oasen und der Kampf für eine solidarische Welt

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Von Orten aus dem Rheinland, die wie viele Orte weltweit beispielhaft sind für den Grund, aus dem ich heute hier bin. Vom Hambi – einem Wald, der mal 5.500 Hektar groß war, von dem nicht mehr als ein Zehntel übrig bleiben soll – und den umliegenden Dörfern.

Nicht von belebten Dörfern, in denen es warme Geschäfte, erleuchtete Fenster und blühende Gärten gibt. Sondern von den durch RWE enteigneten, in denen die Türen verrammelt sind und die Fenster zugenagelt. In denen nur noch Brennesseln und Brombeeren wuchern, und in denen es schreit: „Geht weg hier. Hier gibt es kein Leben“ – mehr.
In den letzten 30 Jahren wurden in Deutschland über 300 Dörfer zerstört. Dafür haben mehr als 44.000 Enteignungen mit Zwangsumsiedelungen stattgefunden. Umsiedlungen weg aus den Orten, in denen viele der Menschen aufgewachsen sind, wo sie gelebt und Erinnerungen gesammelt haben. Einige von ihnen wollten dort begraben werden.

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Samstag 25.09.21, 14:00 Uhr
Redebeitrag von Scientists for Future Bochum beim Klimastreik am 24.09.2021 in Bochum

Politik muss endlich das viel zu lange Überfällige tun!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir sind wütend, manchmal sind wir unvorstellbar frustriert und nicht selten sind zumindest einige von uns unendlich traurig über den Zustand unseres Planeten, über unsere Art mit ihm umzugehen und zuvorderst über die Tatsache, dass so wenig und so wenig Ausreichendes unternommen wird, um an dieser Diagnose etwas zu ändern. Aber all dies sind auch die Gründe dafür, dass wir kampfbereit sind:

Denn, die übermorgen zu wählende Bundesregierung ist die letzte, die noch die Weichen zum Einhalten des Pariser Klimaschutzabkommens stellen kann. Diesen oder ähnlich lautende Sätze lesen und hören wir so häufig, sagen und fühlen wir bereits so lange, dass der Satz anfängt, schal in unserem Mund vor sich hinzugammeln.

  • Zwar besagt dieser Satz einerseits, dass wir noch die Möglichkeit haben zu handeln, dass wir noch die Möglichkeit haben, dramatischere Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels zu stoppen.
  • Aber er besagt andererseits auch, dass in der Vergangenheit die Bundesregierungen und die verantwortlichen Teile der Wirtschaft und der Medien auf dramatische Weise zu wenig im Kampf gegen die Klimakrise unternommen haben.
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Samstag 25.09.21, 13:55 Uhr
Redebeitrag von Seebrücke Bochum beim Klimastreik am 24.09.2021 in Bochum

Klimawandel als Fluchtursache und die Abschottung Europas

Als Seebrücke Bochum unterstützen wir den Klimastreik, denn wir wissen: Die Folgen des Klimawandels und der Erderwärmung zwingen schon jetzt viele verzweifelte Menschen, ihre Heimat zu verlassen, weil ihnen ihre Existenzgrundlagen entzogen worden sind und sie dort nicht mehr überleben können.

„Der Klimawandel könnte zum Hauptfluchtgrund werden“, warnte Antonio Guterres bereits 2009. Laut Oxfam werden jedes Jahr 20 Millionen Menschen aufgrund von klimabedingten Katastrophen innerhalb ihres Landes vertrieben.

Die Internationale Organisation für Migration schätzt, dass die Anzahl der Klimaflüchtlinge weltweit in den nächsten 30 Jahren auf 200 Millionen anwachsen wird, wenn sich der menschengemachte Klimawandel so wie bisher fortsetzt. Andere Schätzungen halten selbst 1 Milliarde Umweltflüchtlinge für realistisch.

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Samstag 25.09.21, 13:27 Uhr
Argumente der "Omas gegen Rechts" gegen die AfD

Voll normal – Bundestag nazifrei!

Die Omas gegen Rechts aus Bochum hatten am Samstag, den 21. 8. auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung organisiert unter dem Titel „Voll normal – Bundestag nazifrei! – Keine Stimme für die AfD und andere Rassisten“. Dabei zitierten sie aus dem Wahlprogramm der AfD und stellte dann Oma für Oma dar, was sie für richtig halten. Das Manual der Vorstellung liegt jetzt hier vor.


Freitag 24.09.21, 19:53 Uhr
Redebeitrag von Amnesty International Bochum beim Klimastreik am 24.09.2021 in Bochum

Die Klimakrise ist eine Menschenrechtskrise

Amnesty International Bochum beim Klimastreik am 24.09.2021 in Bochum

Amnesty International setzt sich seit 60 Jahren für die Menschenrechte ein. Was haben Menschenrechte und die Klimakrise miteinander zu tun?

Umweltthemen waren bei Amnesty schon sehr lange wichtig, allerdings aus einem anderen Blickwinkel: wer sich für die Umwelt einsetzt, lebt sehr gefährlich. Die NGO Global Witness zählt 227 Umweltaktivist:innen, die 2020 ermordet wurden. Unterdrückung, Einschüchterung und Überwachung sind noch weitaus häufiger. Kein Wunder, denn wer für die Umwelt eintritt, steht in aller Regel den Profiten eines Unternehmens oder Staats im Weg. Umweltverbrechen gehen also sehr oft mit Menschenrechtsverletzungen einher.

Ebenso wichtig ist jedoch die umgekehrte Perspektive: Auch Untätigkeit angesichts der Klimakrise ist eine Menschenrechtsverletzung. Denn der Klimawandel stellt eine massive Bedrohung für zahlreiche Menschenrechte dar, angefangen beim Recht auf Leben und Gesundheit. Der Dank dafür, dass das Thema mittlerweile in seiner vollen Tragweite in der breiten Öffentlichkeit angekommen ist, gebührt ganz wesentlich Fridays for Future. Was jetzt fehlt, ist jedoch die Umsetzung dieser Erkenntnisse in konsequentes Handeln.

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Freitag 24.09.21, 10:35 Uhr

Demo gegen Bochumer NATO-Pläne 1

Das Bochumer Friedensplenum lädt am Mittwoch, den 29. September um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer im Raum 6 (über dem Kino-Café) zu einer Beratung ein zum „Widerstand gegen die Planungen, in Bochum einen riesigen NATO-Standort anzusiedeln, von dem aus die zukünftigen Cyber-Kriege geführt werden sollen. Kurzfristig ist geplant, eine Kundgebung und evtl. eine Demonstration am 4. November (Jahrestag der Flächenbombardierung von Bochum im 2. Weltkrieg) oder am 14. November (Volkstrauertag) durchzuführen.“


Donnerstag 23.09.21, 23:31 Uhr
Initiative Langendreer/Werne gegen Nazis:

Brandanschlag mit rechtsradikalem Tätermotiv? 1

Die Initiative Langendreer / Werne gegen Nazis schreibt auf ihrer Seite, dass am Samstag, 18. September, nachts um ein Uhr an der Oberstraße in Langendreer ein Wohnmobil und ein Motorrad in Brand gesetzt worden sind. Warum dieser Brandanschlag mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einen rechtsradikalen Hintergrund ausgeführt wurde? An den beiden Fahrzeugen waren Antifa-Aufkleber angebracht und ansonsten ist für diese Brandstiftung ist kein anderer Grund erkennbar – zur Erklärung der Initiative

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Donnerstag 23.09.21, 11:55 Uhr
Cafe lysA wieder am Start

Begegnungs- und Sprachcafe lysA öffnet wieder!

Nach mehr als 1,5 Jahren coronabedingter Schließung startet am kommenden Montag, 27. September 2021 um 17:00 wieder das Sprachcafe lysA.

Auf der Basis der 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet) treffen wir uns in in den Räumen der DIDF in der Rottstraße 30. Uns stehen auch Antigentests zur Verfügung.

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Mittwoch 22.09.21, 15:12 Uhr
Neu in Bochum

Klimatresen im SZ – Klimavernetzung Ruhr (KVR)

Ende Gelände Bochum organisiert den regelmäßigen Termin der Klimavernetzung Ruhr (KVR) und wird jeden 3. Samstag in Monat den Klimatresen im Sozialen Zentrum organisieren und teilt mit:

„Am Samstag, 25.09.2021 um 18h lädt Ende Gelände Bochum zu einem Klimatresen im Sozialen Zentrum Bochum ein, in dem es um das rheinische Dorf Lützerath gehen wird.

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Mittwoch 22.09.21, 14:35 Uhr
Klimademo :

Infostand: Wissen zum Klimaschutz ist unzureichend

Das Bochumer Klimaschutzbündnis beteiligt sich an der Klimastreik-Aktion von Fridays for Future am kommenden Freitag (24.9.) und schreibt:

»Da wichtige Fakten zum Klimaschutz in der Bevölkerung kaum bekannt sind, beteiligt sich das Bochumer Klimaschutzbündnis mit einem Infostand an der Klimademo. Die Demo wird von Fridays for Future organisiert.

Auch wird ein Balkon PV-Modul (Stecker-Solar-Modul) für die eigene Stromerzeugung präsentiert.

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Mittwoch 22.09.21, 07:29 Uhr

Freitag: Die Demo des Jahres

Fridays for Future hat ein weiteres Video zum Klimastreik veröffentlicht. Außerdem: Rechtsanwalt Jasper Prigge berichtet gestern über einen Erfolg für den Klimastreik am kommenden Freitag (4.9.): „Im Eilverfahren gegen die Polizei haben wir für Fridays for Future Bochum zwei (absurde) Auflagen angegriffen. Das Ergebnis: Die Behörde nimmt sie zurück und trägt die Kosten. Es lohnt sich also, nicht alles hinzunehmen.“ Die absurden Auflagen:

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Dienstag 21.09.21, 15:19 Uhr

2. Oktober: Gedenktag für Psychatrie-Tote 1

In Bochum findet am 2. Oktober ab 16 Uhr eine Demonstration durch die Bochumer Innenstadt statt. Anlass ist der 2. Oktober als Gedenktag, an dem durch psychatrische Behandlungen verstorbener Menschen gedacht wird. Der Aufruf zu diesem Gedenktag: »Der 2. Oktober wurde vom Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten benannt. Seit dem Jahr 2000 wird vor allem in Bochum, in den letzten Jahren aber auch z.B. in Wiesbaden, Braunschweig, Frankfurt, Freiburg und Bremen, den durch oder infolge psychiatrische(r) Behandlungen verstorbenen Menschen gedacht und gemahnt.

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Dienstag 21.09.21, 14:42 Uhr
Thealozzi präsentiert im Rahmen des Bochumer Kultursommers

Music & Beyond

In einer Ankündigung der Stadt wird auf auf das Programm von Thealozzi im Rahmen des Bochumer Kultursommers verwiesen: »Das Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistraße 21, präsentiert beim Bochumer Kultursommer am Samstag, 25. September, ab 16 Uhr „Music & Beyond“ – fünf Auftritte von Kindern und Jugendlichen:

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Dienstag 21.09.21, 13:29 Uhr

Neues zum Klimastreiktag am Freitag 2

Die Radwende Bochum erinnert daran, dass sie mit einer Lastenrad- und Fahrradanhänger-Parade an dem Tag dabei sein wird. Der Beginn ist mit einer Kundgebung am Freitag um 15.30 Uhr am Schauspielhaus. Von da aus führt die angemeldete Raddemonstration um 16 Uhr mit ein paar kleinen Schleifen zur Kundgebung von Fridays for Future am Bergbaumuseum. Details dazu in einem vorangegangenen Beitrag auf dieser Seite.

Fridays for future Bochum informiert heute: »Christian Felber, Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie und mehrfacher Buchautor, lädt euch ebenso wie schon Luisa Neubauer & weitere bekannte Persönlichkeiten nach Bochum zum globalen Klimastreik am 24.09 (12-21 Uhr) ein!

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Dienstag 21.09.21, 12:20 Uhr
IG BAU: Bauarbeiter machen mobil

Bauarbeiter protestieren am Mittwoch in Bochum für höhere Löhne

Die IG BAU teilt mit, dass am Mittwoch [22. September] um 10.00 Uhr eine Protestaktion bei Baustelle der Firma Gehrken und Höhler in der Hattinger Straße (Höhe Bergmannsheil) beginnt. Die Beschäftigten aus Bochum und der Region demonstrieren für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in ihrer Branche. »Mit einem Baustellen-Protest an der Hattinger Straße soll der Druck auf die Unternehmen im festgefahrenen Tarifkonflikt für das Bauhauptgewerbe erhöht werden … Die Gewerkschaft fordert in der seit Mai laufenden Tarifrunde für bundesweit 890.000 Beschäftigte ein Einkommensplus von 5,3 Prozent, eine Entschädigung der langen Wegezeiten zu den Baustellen und eine Angleichung der Ost- an die Westlöhne

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Montag 20.09.21, 18:31 Uhr
Promise Talk der NaturFreunde morgen 18 Uhr Bermuda 3Eck Bühne

Für den Schutz bedrohter Bäume im Urbanen Raum

In einer Ankündigung der NaturFreunde Bochum für morgen (Dienstag) heißt es: »Der Umwelt-Aktionskünstler Arndt Drossel will in ca. 60 Tagesetappen in einer 150 kg schweren, 2,10 Meter großen begehbaren Drahtkugel durch halb Europa laufen – von Paderborn durch die Niederlande, Belgien, Frankreich, England, Irland bis nach Schottland. Das Ziel seines sog. Promise Walk: die UN Klimakonferenz COP26 am 1. November in Glasgow.

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Montag 20.09.21, 13:44 Uhr
DGB Ruhr-Mark: Echt gerecht – Rentenaktionstag am 21.09.

Die gesetzliche Rente stärken! 1

Der DGB-Ruhrmark schreibt: »Kurz vor der Bundestagswahl findet unter dem Motto „ECHT GERECHT: Die gesetzliche Rente stärken!“ am Dienstag, 21. September, ein bundesweiter Aktionstag des DGB statt. Auch in der DGB Region Ruhr-Mark werden Gewerkschafter*innen in Bochum, Hagen, Herne, Lüdenscheid und Witten an Bahnhöfen und zentralen Plätzen präsent sein, um Informationsmaterial und Give-aways zu verteilen. „Die Rentenpolitik der vergangenen Jahre hat vor allem dazu geführt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger arbeiten müssen und weniger Rente erhalten. Auch der Zugang zur Erwerbsminderungsrente wurde stark eingeschränkt“, erklärt Stefan Marx, Geschäftsführer DGB Ruhr-Mark, den Hintergrund der Aktion.

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Montag 20.09.21, 11:22 Uhr
Die Veranstaltung fällt aus!

Siebdruckworkshop für Kinder

Das LutherLAB in Langendreer versteht sich als Experimentierraum für Begegnung, Bildung und Nachhaltigkeit und bietet in diesem Rahmen Ende der Woche einen Siebdruckworkshop an: »Siebdruck ist leicht zu erlernen. Wir bieten eine Einführung in die grundlegende Technik des Siebdrucks auf Papier oder Textil an und stehen für die Realisierung eigener kleiner Projekte unter Anleitung zur Verfügung.

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Montag 20.09.21, 11:04 Uhr
Programm im Kino Endstation ab Donnerstag

Hinter den Schlagzeilen

Das Programm im Kino Endstation startet diese Woche mit einer Dokumentation zur Arbeit von Investigativ-Journalist:innen. Kino Endstation schreibt dazu: »Für den Dokumentarfilm Hinter den Schlagzeilen, der ab Do. 23.9. im endstation.kino zu sehen sein wird, öffnet Deutschlands größte Tageszeitung – die Süddeutsche Zeitung – erstmals die Tür zu ihrem weltweit renommierten Investigativ-Ressort und erlaubt einen intimen Einblick in Arbeitsprozesse, die sonst nur unter strikter Geheimhaltung stattfinden.

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Sonntag 19.09.21, 13:56 Uhr
Workshop zum Thema "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit"

Gemeinsam gegen Ausgrenzung

Am Donnerstag, den 30. September lädt der Bahnhof Langendreer von 18 – 21 Uhr zu einem Workshop ein zum Workshop zum Thema „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“: Diskriminierung trifft nicht jede*n gleich. Ganz im Gegenteil sogar: Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und die Abwertung verschiedener Gruppen (wie Obdachlose, Menschen mit Behinderung oder Asylbewerber*innen …) trifft nur bestimmte Gruppen unserer Gesellschaft. Diese jedoch immer wieder und systematisch. Wie kommt es eigentlich, dass bestimmte Gruppen immer wieder Ziel von Diskriminierung, Ausgrenzung und Ressentiments werden? Welche Mechanismen sind hier wirkmächtig? Wie können wir dieser gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit begegnen? Wie ist eigentlich die eigene Haltung zu diesem Thema und gibt es einen Zusammenhang zwischen wachsenden Tendenzen zum Rechtspopulismus?

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Samstag 18.09.21, 22:07 Uhr
Infoabend von Scholars at Risk Bochum über akademische Freiheit im Iran

Freiheit für Niloufar Bayani

Das Scholars at Risk Advocacy Seminar an der Ruhr-Uni Bochum (Bochum4SAR) beschäftigt sich damit, wie Hochschuleinrichtungen, Forschende und Studierende die akademische Freiheit schützen und verfolgte Wissenschaftler:innen unterstützen können. In Kooperation mit Scholars at Risk setzt sich Bochum4SAR dieses Jahr insbesondere für die iranische Wissenschaftlerin und Umweltschützerin Niloufar Bayani ein, die nach einem unfairen Gerichtsverfahren zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Am 24. September widmet Bochum4SAR ihr einen Abend mit Vorträgen, Musik und Gedichten. Die Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt. Sie wird in der Goldkante stattfinden (Anmeldung erforderlich) und live bei Facebook übertragen.

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Samstag 18.09.21, 20:49 Uhr

Rettungskette für Menschenrechte 1

Rettungskette für Menschenrechte in Bochum. Hier klicken für weitere Fotos.

Die Omas gegen Rechts haben heute eine „Rettungskette für Menschenrechte“ organisiert. Von der Innenstadt ging sie Richtung Essen über die Alleestraße und Richtung Norden über die Castroper Straße. Zur Begrüßung der Teilnehmer:innen erklärten die Omas gegen Rechts: »Wir stehen heute hier, zeitgleich mit über 300 Organisationen aus Deutschland, Österreich und Italien, von der Nordsee bis zum Mittelmeer, um mit der „Rettungskette für Menschenrechte“ das Sterben auf den Fluchtrouten wieder in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

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Samstag 18.09.21, 16:40 Uhr

„ParkingDay“ im Kortländer Kiez

„ParkingDay“ in Bochum. Hier klicken für weitere Fotos.

„Urban Radeling“ hat gestern mit dem jährlich stattfindendem ParkingDay daran erinnert wie menschfreundlich die Stadt ohne parkende Blechkisten aussähe: »Das Ziel jeden „ParkingDays“ ist die Förderung einer lebenswerten Stadt – für alle Bürger:innen jeder Generation, für Anwohnende sowie Fußgänger:innen und Geschäftsleute. Dieses Jahr findet der „ParkingDay“ im Kortländer Kiez auf der Herner Straße statt. Obwohl dort viele Menschen wohnen, ist das Wohnumfeld grau und öde. Es fehlt an Bäumen, Sitzbänken, Spielflächen. Die geteerte insel in der Straßenmitte könnte durch Bäume und Blumenbeete in eine klimafreundliche und entsiegelte Zone umgewandelt werden.

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Samstag 18.09.21, 11:04 Uhr

Der Nordbahnhof als authentischer Ort der NS-Zeit

Die Initiative Nordbahnhof lädt am Mittwoch, den 22.9. um 18 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit Alfons Kenkmann (Münster/Leipzig), Oliver von Wrochem (Hamburg), Bernd Faulenbach (Bochum) und Moderatorin Ingrid Wölk ein zum Thema „Der Nordbahnhof als authentischer Ort der NS-Zeit“: »„Erinnerungsorte“ oder „Gedenkorte“ sind in aller Munde. Was ist es, was einen „Erinnerungsort“ oder „Gedenkort“ ausmacht? Bei einem Gelände eines früheren KZs scheint dies klar zu sein. Doch was macht einen Bahnhof zu einem Erinnerungsort oder gar Gedenkort? Und inwieweit handelt es sich dabei um einen „authentischen Ort“? Welche Funktion haben Orte für unsere Erinnerung?

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Samstag 18.09.21, 09:06 Uhr

„U-18“ Wahlergebnisse

In der Kohlenstraße hängt ein Plakat des Bochumer Jugendringes an besonders passender Stelle

Der Bochumer Kinder- und Jugendring hat eine „U-18“ Bundestagswahl organisiert und gestern das Ergebnis präsentiert: 4.191 Jugendliche haben sich beteiligt. Bei den Zweitstimmen erhielten: SPD 28,4 %. CDU 16,3 %, Grüne 13,2%, FDP 10,3 %, Die Linke 9,9 %, AfD 4,6 %, Tierschutzpartei 4,1 %, Die Partei 2,2 %. Die sonstigen Parteien erhielten 6,8 Prozent. Der Jugendring kommentiert die Wahl: »Die Jugendlichen haben sich mit den Programmen der Parteien auseinandergesetzt und sehr genau überlegt, wem sie ihre Stimme geben. Der Stimmenanteil von rechtsextremen Parteien ist im Vergleich mit früheren U-18 Wahlen deutlich gesunken.

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Freitag 17.09.21, 15:30 Uhr
Bündnis stellt Positionspapier vor:

Wohnungskrise und Klimakrise in Bochum gemeinsam bekämpfen!

Lange Zeit stand es nicht im Fokus der Öffentlichkeit, aber bezahlbarer Wohnraum für Haushalte mit kleinem Einkommen ist in Bochum sehr knapp geworden. 19 Bochumer Organisationen haben jetzt gemeinsame Forderungen und Vorschläge vorgelegt, wie die Krise auf dem Wohnungsmarkt sozial und ökologisch nachhaltig bekämpft werden kann.

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Freitag 17.09.21, 11:26 Uhr
Ostermarsch Rhein/Ruhr:

Nein zur geplanten Ansiedlung einer Nato-Agentur in Bochum

Die im Bündns Ostermarsch RheinRuhr zusammengeschlossenen Friedensgruppen protestieren gegen den Plan der weiteren Militarisierung von Nordrhein-Westfalen. Laut Presseberichten bestehen Überlegungen, die NATO Kommunikation und Informations-Agentur NCIA aus Belgien nach Bochum zu verlegen, ersatzweise nach Bonn.

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Donnerstag 16.09.21, 19:14 Uhr

IG Metall warnt vor Ärger am Arbeitsplatz

Die Bochumer IG-Metall schreibt: »Mit der Ankündigung, dass auch in Nordrhein-Westfalen zukünftig ungeimpfte Beschäftigte keine Entschädigungsleistung mehr erhalten sollen, wenn sie in Quarantäne müssen, verärgert Armin Laschet die Gewerkschafter:innen. Immer mehr Corona-Themen werden in die Betriebe verlagert. Dabei sollte die Politik konstruktive Lösungsvorschläge machen. „Es hilft überhaupt nicht weiter, den Menschen, die sich bisher nicht haben impfen lassen, nun die finanzielle Grundlage entziehen zu wollen.

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