Die NaturFreunde aus Bochum-Langendreer teilen mit: Der Umwelt-Aktionskünstler Arndt Drossel will in ca. 60 Tagesetappen in einer 150 kg schweren, 2,10 Meter großen begehbaren Drahtkugel durch halb Europa laufen, um die Versprechen von Menschen zu sammeln, die sich für den Natur- und Klimaschutz einsetzen. Unser NaturFreunde-Mitglied Phlipp Unger ist einer der lokale Botschafter der Kampagne und begleitet das Team um Arnd Drossel auf einigen Etappen bis nach Glasgow. Am Freitag wird Arndt Drossel um 18.30 in Bochum erwartet: Erste Station ist das NaturFreundeZentrum in der Alten Bahnhofstraße 175.
Students for Future laden zur Tanzdemo: »Der IPCC Report sagt: Noch lässt sich das 1,5°C-Ziel einhalten! Die Zeit zu Handeln ist JETZT! Zum Weststreik von Fridays for Future (FFF) lassen wir mit Dance & Slam fürs Klima die Kunst & Kulturszene am altehrwürdigen Bergbaumuseum wieder aufleben und fordern, dass Kohle endlich Geschichte ist. Der Dance & Slam startet am 20.08.2021 um 18 Uhr, also schnappt euch eure Picknickdecke, ein paar Freunde und schaut vorbei.
Am kommenden Freitag und Samstag gibt es zwei Angebote zur Information und Diskussion über die „Neuen Leipzig Charta„: Am Freitag, den 13. 8. lädt das Netzwerk „Stadt für Alle“ um 17 Uhr vor der VHS ein. Am Samstag, 14. August ab 13:00 Uhr lädt das Netzwerk „Recht auf Stadt Ruhr“ am Schnittpunkt der Grenzen von Bochum, Gelsenkirchen und Essen zum Gespräch über die Leipzig Charta ein! Die Einladung von „Stadt für Alle“: »Die Bochumer Innenstadt erlebt viele Veränderungen. Bereits seit 2020 existiert für das Gleisdreieck ein ISEK Programm. Die Corona Krise hat die Notwendigkeit gezeigt, Alternativen zur alleinigen Nutzung durch den Einzelhandel zu entwickeln. Welchen Herausforderungen Städte sich stellen müssen und welche Möglichkeiten sich ergeben, hat die EU in der sogenannten „Neuen Leipzig Charta“ beschrieben. Das Dokument versucht Leitlinien einer guten Kommunalpolitik zu formulieren.
Das Festival für utopische Stadtentwicklung Hood Up! lädt am morgigen Donnerstag, 12.8. und am Freitag, 13.8. jeweils zunächst zum „Urban-Office – Open-Air co-Working & Learning“ und anschließend zum „SpeedDating – Tu Du’s für Bochum“ ein. Das Urban-Office soll für alle diejenigen da sein, die das Home-Office satt haben und denen nach einer gemeinsamen Arbeitsatmosphäre ist. Es wird Internet geben und vielleicht auch Oropax. Das Festival soll utopische Visionen für die Stadt aufzeigen und ein gemeinsamer, urbaner Lern- oder Arbeitsort im Freien wäre eine davon. Kurzum: Das Ganze ist offen für alle, die etwas am Schreibtisch zu erledigen haben.
Das Filmfestival „blicke“ lädt Filmemacher:innen ein, ihre Arbeiten einzureichen: „Alles kann, nichts muss: Gesucht werden Filme aller denkbaren Gestaltungsformen, die Geschichten über das Ruhrgebiet und über die Region hinaus erzählen. Einsendeschluss ist der 1. September 2021. Neben dem Wettbewerbsprogramm zeigt blicke in der Reihe Spot-On Filmprogramme in einem Themen- oder Länderschwerpunkt. Z.B. das Sheffield Doc/Fest. 1950 wurde Sheffield die erste Partnerstadt von Bochum. Dort findet seit 1994 das renommierte Internationale Dokumentarfilmfestival Sheffield Doc/Fest statt. In diesem Jahr ist das britische Filmfestival mit einem Kurzfilmprogramm bei blicke zu Gast.
Beschäftigte, die in der Floristik arbeiten, erhalten fünf Prozent mehr Geld. Rückwirkend zum Juli steigen die Einkommen in der Branche um drei Prozent. Im Januar kommenden Jahres gibt es weitere von zwei Prozent mehr, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Florist:innen-Gewerkschaft appelliert an die Beschäftigten, ihren aktuellen Lohnzettel zu prüfen. Mit der August-Abrechnung müsse die Erhöhung zum Juli bereits auf dem Konto sein. In Bochum beschäftigt die Floristik nach Angaben der Arbeitsagentur rund 130 Menschen.
Am Sonntag., den 15.8. gibt es im enstation.kino die seltene Gelegenheit die komplette „Trilogie des Fußballer-Lebens“ in Anwesenheit der beiden Filmemacher:innen zu sehen. Dazu läuft um 11:00 Uhr „Die Champions – Der Traum vom Fußball“, um 15:00 Uhr „Halbzeit – Vom Traum ins Leben“ und als Abschluss der Trilogie um 18:00 Uhr „Nachspiel“.
Die Bochumer Fridays for Future Initiative mobilisiert diese Woche nach Frankfurt: »Trotz Klimakrise wird in vielen Ländern der Welt weiterhin die fossile Infrastruktur ausgebaut. Dabei sind es häufig Banken und Versicherungen, deren Kredite und Aktienfonds fossile Großprojekte erst ermöglichen. Für uns ist daher klar, dass wir eine Finanzwende brauchen, damit das Geld stattdessen in sinnvolle und sozial-ökologisch nachhaltige Projekte investiert wird. Aus diesem Grund demonstrieren wir genau dort, wo Europas Banken wie die Commerzbank und die Deutsche Bank die Klimakrise finanzieren: In Frankfurt am Main. Am 13.8. findet dort ein Zentralstreik statt.
Der Flüchtlingsrat NRW (FRNRW) macht darauf aufmerksam, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einer Eilentscheidung am 2. August eine Abschiebung aus Österreich nach Kabul, die ursprünglich gemeinsam mit Deutschland stattfinden sollte, mit Verweis auf die dortige Sicherheitslage gestoppt hat. Der FRNRW fordert zusammen mit vielen anderen sehr bedeutenden Organisationen einen Abschiebestopp: »In Afghanistan vergeht kaum ein Tag ohne Anschlag. Seit dem Abzug der NATO-Truppen sind die Taliban auf dem Vormarsch: über die Hälfte der Bezirke in Afghanistan steht schon unter Kontrolle der Taliban. Die dritte Welle der Covid-19-Pandemie verschärft die humanitäre Situation im Land zusätzlich. Die Lage am Hindukusch ist dramatisch und wird sich aller Voraussicht nach weiter verschlechtern.
Trotz des schwierigen Sommerwetters gab es am Sonntag Nachmittag eine gut gelaunte Auftaktveranstaltung des Hood Up Festivals. Die Organisator:innen berichten: »Es war nicht nur informativ, es gab auch viele Gespräche zwischen Aktiven und Interessierten. Eine Jam Session lud nicht nur zum Lauschen, sondern auch zum Mitmachen ein. So soll es sein, wenn Stadtgestaltung offen werden soll. Schon am Dienstag geht es um 17.30 Uhr weiter, wenn Aktive der Initiative Zukunftsmusik über eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung in Form eines Stadtrundgangs berichten. Am Beispiel der Musikschule wird aufgezeigt, wie Wohnen, Kultur und Sorgearbeit an einem Ort stattfinden kann.« Treffpunkt ist vor der Musikschule am Westring.
Der Platz vor dem Schauspielhaus hat sich in Corona-Zeiten zu einem beliebten Treffpunkt unter Jugendlichen entwickelt. Die SDAJ fand dies einen günstigen Platz, um Meinungen zu den Corona-Maßnahmen zu sammeln: »Am Samstag, den 03.07.2021, machte die SDAJ Bochum eine Umfrage am Schauspielhaus. Ziel war es mit den Menschen ins Gespräch über die aktuellen Corona-Maßnahmen zu kommen und ein Stimmungsbild über die Situation der Bochumer Jugend zu zeichnen.
Wenn man im Stadion das Lied Bochum von Herbert Grönemeyer hört, weiß man, dass das Spiel gleich los geht. Die Spieler laufen auf das Spielfeld und das Publikum ist in gespannter Erwartung auf das Spiel. So ist es auch heute. Wir von der Radwende haben uns gedacht, eine kleine Aktion zum Aufstieg des VFL Bochum zu machen. Dabei ist der Titel nicht ohne Hintergedanken gewählt. Zum einen in der Bedeutung, dass unser VFL als Zweitligameister in die Bundesliga aufgestiegen ist, zum anderen, dass wir heute dafür werben, öfter auf das Rad zu steigen. Doch das ist teilweise gar nicht so ungefährlich. Anders als der VFL ist nämlich die Fahrradinfrastruktur in Bochum maximal Kreisklasse.
Mit einem Fahrrad-Corso vom Rathaus zum Stadion wurde heute der Bundesliga-Aufstieg des Vereins für Leibesübungen im Herrenfußball gefeiert. Organisiert wurde das Ganze von den Verantwortlichen des Radentscheids. Sie sammelten Unterschriften für ihr Bürgerbegehren, damit die Fahrradinfrastruktur in Bochum nicht länger auf Kreisliga-Niveau bleibt, sondern auch erstklassig wird.
Ein Text über die Geschichte der Bochumer Lesbenbewegung in den 1970er und beginnenden 1980er Jahren, verfasst von Linda Unger, steht jetzt hier online im Digitalen Deutschen Frauenarchiv, samt Flugblättern und Diskussionspapieren aus dieser Zeit. Der Beitrag beginnt mit: „Wie der Kuss zweier Frauen auf der Bochumer Kemnade für Unruhe sorgte, Frauen ergebnisoffen ihre Sexualität hinterfragten und damit das Wir-Gefühl der Frauenbewegung ins Wanken geriet – ein Blick in die Geschichte des Bochumer Lesbenzentrums in den 1970er-Jahren.“
Das Schweizer Mannschaft Magazin schreibt: »Aufgrund einer mehrjährigen Neubaumaßnahme in der Bochumer Kronenstraße musste die ursprünglich bereits für 2018 geplante Verlegung der Stolpersteine verschoben werden. Sie findet nunmehr am 12. August statt. Geehrt wird damit ein schwules Paar. Die Verlegung des Stolpersteines erfolgt am Geburtstag von Gerhard Krebs: Der Buchhalter wurde am 12. August 1907 in Bochum geboren. Er wurde erhängt im Gefängnis «Krümmede» in Bochum aufgefunden.
„Voll normal: Bundestag nazifrei!“ Unter diesem Motto rufen die Omas gegen Rechts Bochum & West zur Teilnahme an einer Kundgebung am Samstag, den 21. 8. um 12.00 Uhr, auf dem Dr.-Ruer-Platz auf: »Die Kundgebung ist eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne „Bundestag Nazifrei – Keine Stimme für die AfD und andere Rassisten“, die von Gewerkschaften, dem Kinder- und Jugendring und dem Bündnis gegen Rechts in Bochum anlässlich der Bundestagswahl am 26. 9. ins Leben gerufen wurde. Die Omas gegen Rechts Bochum & West möchten Wähler*innen darüber informieren und gleichzeitig warnen, warum sie der AfD, als parlamentarischem Arm der Rechtsextremen, bei der Bundestagswahl am 26. 9. nicht ihre Stimme geben sollten.
Das Bochumer Friedensplenum und die lokale DFG-VK-Gruppe erinnerten am gestrigen Freitag mit einer Aktion im Bermuda-Dreieck an den Atombombenangriff am 6. August vor 76 Jahren auf Hiroshima. Mehr als Hunderttausend Menschen wurden durch diese erste im Krieg eingesetzte Atombombe umgebracht. Die Besucher:innen in der Vergnügungsmeile reagierten zum aller größten Teil freundlich und interessiert auf die Aktion.
Zum 6. Mal wird es in Bochum den internationalen Parking(Day) geben. »Denn«, so die Organisator:innen: »Die Stadt gehört den Menschen und nicht den Autos. Parkende, leere PKW nehmen viel zu viel öffentlichen Raum ein. Öffentliche Flächen kämen, würden sie anders genutzt, den Menschen zu Gute. Passant:innen könnten sich auf Sitzbänken neben Blumenkübeln ausruhen, Kinder auf Geräten turnen, Cafés Stühle nach draußen stellen.
Diesen Sonntag startet das Hood Up! Festival für utopische Stadtentwicklung. Die Organisator:innen schreiben: „Wir ergreifen Initiative für die Nutzung von öffentlichem Raum im Sinne des Gemeinwohls und laden euch am Sonntag, 8. 8. um 16 Uhr auf die Schmechtingwiesen ein! Nehmt mit, was ihr gerne esst und trinkt, packt Decke, Hängematte, Frisbee etc. ein und mindestens genau so wichtig – bringt gerne ein Musikinstrument mit, damit wir den Raum mit den schönen Klängen einer Jamsession maximal füllen können!
Am 14. August bieten die VHS Bochum und das Bündnis gegen Rechts die nächste (die dritte in 2021) Fahrradtour an zu den Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager. Über 30.000 Frauen und Männer aus von der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg überfallenen Ländern wurden in Bochum zur Zwangsarbeit eingesetzt, auf Zechen, in Stahlwerken, in Metallbetrieben, in der öffentlichen Verwaltung, in bäuerlichen Betrieben und bei Handwerkern. Über 230 Lager für ZwangsarbeiterInnen gab es zwischen 1939 und 1945 in Bochum insgesamt: Die Fahrradtour führt zu einigen davon.
Von Montag dem 9. 8. bis Freitag dem 20. 8. findet im Garten des Kulturhaus Thealozzi eine besondere Ferienfreizeit statt. Unter dem Titel „Märchen für Alle“ veranstaltet der „Verein zur Förderung der Jugendkultur“ – KULTURTATA, täglich von 13.00 bis 16.00 Uhr einen Workshop, bei dem sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf unterschiedliche Weise (Schauspiel, kreatives Schreiben, Video) mit Märchen beschäftigen können.
Omas gegen Rechts Bochum rufen dazu auf, bei einer Menschenkette mit zu machen: »Die Rettungskette für Menschenrechte, die am 18.09.2021 von der Nordsee bis zum Mittelmeer reichen soll, steht für die Forderung nach einem humanen und gastfreundlichen Umgang mit Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Die Stadt Bochum hat sich zum sicheren Hafen für Flüchtlinge erklärt. Wir haben Platz. Diesem Versprechen müssen jetzt Taten folgen! Wir, die Omas gegen Rechts Bochum & West, sind zuständig für die Organisation der Menschenkette auf dem Bochumer Stadtgebiet. Deshalb brauchen wir dringend Eure Hilfe und Unterstützung, um am Samstag, dem 18.09.2021 (zwischen 11.30 h und 12.30 h), gemeinsam mit Euch ein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität mit den geflüchteten Menschen zu setzen.
Ein Aufkleber mit diesem Motiv wird bei der Aktion verteilt.
Das Bochumer Friedensplenum und die DFG-VK erinnern am morgigen Freitag daran, dass vor 76 Jahren – also am 6. August 1945 – die japanische Stadt Hiroshima durch eine Atombombe dem Erdboden gleichgemacht wurde. Mit einer kleinen Demonstration, die um 19 Uhr vor dem Hauptbahnhof beginnt, soll u. a. darauf aufmerksam gemacht werden, dass es heute weltweit rund 13 400 Atombomben gibt. Sie können alles Leben auf dieser Erde zerstören. Der Einsatz von nur 100 Bomben von der Größe der Hiroshimabombe würde – über Massensterben und primäre Verwüstungen hinaus – das globale Klima völlig ruinieren, einen Zusammenbruch der Landwirtschaft bewirken, weltweit Hungersnöte und epidemische Infektionskrankheiten verursachen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Einschätzung des Bauvorhabens „Am Ruhrort“ aus Sicht von Fachleuten: »Im Angesicht der Überschwemmungen in Dahlhausen hat Prof. Dr. Christian Albert vom Geographischen Institut an der Ruhr Universität Bochum in einem Interview vor Ort (https://www.zdf.de/politik/frontal/flutkatastrophe-siedlungspolitik-entlang-von-fluessen-100.html ) erklärt, das Grabeland „Am Ruhrort“ müsse als in den Hochwassergefahrenkarten der Bezirksregierung Arnsberg ausgewiesenes Hochwasserrisikogebiet von Bebauung frei gehalten werden.
In knapp einem Monat fällt der Startschuss für die dritte Auflage der bobiennale – das Festival der Freien Kulturszene Bochums. Die Organisator*innen kündigen an: »Vom 26. August bis 5. September bespielen zahlreiche Künstler*innen der freien Kulturszene an den zehn Festivaltagen die ganze Stadt. Trotz steigender Inzidenzwerte zeigen sich die Organisator*innen optimistisch, dass das Festival stattfinden kann.
Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: In Bochum waren im Juli insgesamt 260.916 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 365 mehr als im Juni und 7.289 mehr als im Juli 2020. Der PKW-Bestand stieg um 212 auf insgesamt 209.342. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5.102. Außerdem sind 10.241 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 355 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Elektrofahrzeuge erhöhte sich im Juni um 173 auf 2.684. Im Juli 2020 waren es 1.133.
Links zu den Pressemitteilungen der Stadt vom 02.08.2021 und für 2020 als Zusammenfassung Und hier die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:
Am DI 24. August , 18:00 Uhr – Jahrhunderthaus, Alleestr. 80 Einlass 17:30 Uhr – Ende: 20:00 Uhr Gäste: Axel Schäfer, SPD ; Max Lucks, Die Grünen ; Sevim Dagdelen, Die Linke ; Fabian Schütz, CDU ; Olaf in der Beek, FDP Moderation: Sebastian23
Der politische Wettstreit im Slam-Gewand – so treten am Dienstag, 24. August, um 18 Uhr die fünf Bochumer Bundestagskandidaten und -kandidatin mit ihren Positionen gegeneinander an.
„Vom 13. bis 15. August 2021 findet in Bochum erstmals das Reparaturfestival „MURX – Repariert, was euch kaputt macht“ statt. An drei Tagen beleuchten wir in einem umfangreichen Programm, wie sich Nachhaltigkeit und Kunst miteinander verbinden lassen und laden Jung und Alt zum Mitmachen ein. Die Teilnahme am Festival ist kostenlos.
Der Kreisvorstand der Bochumer Linken, die Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen und die Linksfraktion im Rat schreiben in einer gemeinsamen Erklärung: »Am Freitag, den 31. Juli, ist der Bochumer Gastronom und Unternehmer Mahmut Günes bei der Einreise in die Türkei festgenommen worden. Die türkischen Behörden werfen ihm das Teilen von Twitter-Beiträgen vor, in denen die türkische Regierung kritisiert wurde. Wir verurteilen den willkürlichen Übergriff auf Schärfste und fordern die sofortige Freilassung unseres Bochumer Mitbürgers, der ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Die Bundesregierung fordern wir auf, alle diplomatischen Hebel in Gang zu setzen, um sich für die Freilassung von Mahmut Günes einzusetzen.
„Bochum macht sich fit für die Zukunft“ so kommentiert die Bauministerin des Landes die Fördermittelzusagen des Landes in Höhe von 6,97 Millionen Euro. Dagegen werten die STADTGESTALTER diese Nachricht als Symbolpolitik: »Ein lächerlich geringer Betrag, mit dem nichts Durchgreifendes bewirkt werden kann. Die Freude Bochumer Politiker*innen über diesen “Geldsegen“ erscheint unangebracht.« Hier zum Beitrag zu diesem Thema
Dienstag 03.08.21, 10:28 Uhr
Im endstation ab Donnerstag: Erzählung aus weiblicher Perspektive über den Bosnienkrieg
In der Ankündigung zu dem am kommenden Donnerstag startenden Film im Kino endstation heißt es: »Bosnien, Juli 1995. Aida ist Übersetzerin für die UN in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen.
Unter dem Motto „Bochum steigt auf“ steigt am kommenden Sonntag die nächste Fahrrad-Demo und in der Ankündigung heißt es: »Die nächste Rad-Demo des RadEntscheides Bochum findet am 08.08.21 statt. Start ist um 11:00 Uhr an der Glocke am Rathaus. Von dort aus geht es über den Ring zum Ruhrstadion. Die Strecke ist auch für kleinere Kinder und Ältere geeignet.
Azzoncao: Hallo Mucki. Sag mal dein eigentlicher Name ist doch anders?
Mucki: Hallo. Ja, mein bürgerlicher Name ist Gertrud Koch. Aber alle kennen mich nur unter Mucki. Das ist der Name, den ich im „Dritten Reich“ im Untergrund getragen habe. Den habe ich bis heute behalten.
Azzoncao: Du bist eine Ur-Kölsche?
Mucki: Ja, ich bin hier 1924 geboren worden. Mein Vater war Kölner und meine Mutter kam aus Bonn. Aber das liegt ja auch bei Köln. Ich bin hier als kölsche Mädchen in Köln-Mitte in Nähe des Opernhaus aufgewachsen. Das war in der Nähe der Synagoge. Ich bin sozusagen unter Juden geboren und aufgewachsen. Das ganze Viertel war jüdisch.
Das Polit-Café Azzoncao erinnert an die ehemalige Edelweisspiratin Gertrud „Mucki“ Koch: »Obwohl in Detlev Peukerts Buch „Die Edelweisspiraten. Protestbewegungen jugendlicher Arbeiter im Dritten Reich“ von 1980 von Edelweisspiraten in Bochum die Rede war, hat sich anscheinend niemand aus der Historikerzunft in den letzten 40 Jahren den Spuren Bochumer Edelweisspiraten angenommen. Das ist mehr als schade.