Im Rahmen der Anne-Frank-Wochen zeigt Theater Traumbaum das Stück „Uns’re Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad“ und am Sonntag, den 5.9. sind noch Plätze frei. In der Ankündigung heißt es: »Das Ruhrgebiet galt lange Zeit als der Wilde Westen. Aber, hier gab und gibt es nicht nur rauhbeinige Männer, sondern auch starke und mutige Frauen.
Das Theater Traumbaum stellt mit dem Stück „Uns´re Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad“ am Sonntag, dem 5.9.21 um 15.oo Uhr im KulturMagazin, Lothringer Str. 36 c, 44805 Bochum, eine dieser ganz besonderen Ruhrgebiets-Heldinnen vor.
Die Initiative Klimawende lädt im September zu einer Kundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz und schreibt dazu: »Bochums Grundversorgung soll grün werden. Um das zu erreichen, hat sich im Februar 2020 parallel zum RadEntscheid die Bürgerinitiative Klimawende Bochum gegründet. Trotz der Schwierigkeiten, die die Corona Pandemie für solche Vorhaben mit sich bringt, treibt die Gruppe ihr Vorhaben weiter voran.
Der Radentscheid wird diese Woche mit einer Aktion in Dahlhausen die Unterschriftensammlung fortsetzen: »Am Mittwoch, den 1.9. von 12-14 Uhr führt der RadEntscheid Bochum eine Unterschriftensammlung am Q1-Haus für Kultur, Religion und Soziales in der Halbachstr. 1 durch und stellt sein E-Lastenrad in dieser Zeit für freie Probefahrten zur Verfügung.
Bundestag nazifrei: Dirk, Weinbar-Betreiber „Nicht jeder Käse ist mir recht!“
»Dirk, Weinbar-Betreiber: „Nicht jeder Käse ist mir recht! Also: Geht demokratisch wählen! Keine Stimme für AfD und andere Rassisten!“« , heißt es in der Ankündigung zum neuen Videoclip der Initiative „Bundestag nazifrei!“ und bittet , »Teilen, Teilen, Teilen! Damit wir noch einmal richtig viele Menschen bis zur Bundestagswahl erreichen, brauchen wir eure Unterstützung: Teilt bitte das Video auf euren Facebook-Seiten, Instagram und sonstigen Kanälen!« Das Video mit Dirk ist das dritte Video in der aktuellen Video-Kampagne der Initiative. Am Donnerstag startete die Videoclip-Serie mit dem Film „Frisör Mario“ und am Samstag präsentierte die Sportjugend Bochum „Zielgeradeaus“.
„Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie alleine den Männern überlassen könnte.“ (Käte Strobel, Bundesministerin 1966-1972)
Die Unbeugsamen erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Trailer
Montag 30.08.21, 10:46 Uhr
31.August 2021, 14:00 Uhr, Wattenscheid, Betti Hartmann Platz
Das Kuratorium „Stelen der Erinnerung e.V.“ schreibt: Der Hartnäckigkeit von Hannes Bienert ist es zu verdanken, dass der Platz vor dem Wattenscheider Rathaus den Namen von Betti Hartmann (19.2.1927 – 31.8.1942) trägt. Mit seinem Bürgerantrag im August 2012 brachte Hannes den Stein ins Rollen. Das Bezirksparlament entschied im April 2013 einstimmig für die Umbenennung des Platzes zu Betti Hartmann Platz. Dort ist seitdem ein würdiger Ort zum Gedenken.
Die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop, als langjährige Begleiter:innen der Entwicklungen rund um das dortige Schwimmbad haben einen Brief an Oberbürgermeister Eiskirch geschickt. Sie reagieren damit auf Pressegerüchte, dass der Schwimmbadstandort Höntrop aufgegeben werden soll. Sie schreiben u.a.: »Die WasserWelten [die für die Schimmbäder zuständige städtische Tochterfirma] waren von einem Investitionsvolumen im Freibad von 7,5 Mio € ausgegangen, einer Summe, die jede Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für diesen Bereich stark belasten musste. Doch dieser Ansatz war technischen und zeitgeistigen Vorstellungen geschuldet, die willkürlich gesetzt waren, aus unserer Sicht aber überflüssig sind.
Am 3. und 4. September 2021 findet zum achten Mal der „Lange Tag der StadtNatur in Bochum“ statt. Das Programm bietet 59 Veranstaltungen an. EssBO und der Ernährungsrat Bochum laden z. B. am Freitag ab 17 Uhr und am Samstag ab 11 Uhr zum „Naschen in der Stadt“ ein. In der Einladung heißt es: »Ein neues Lebensgefühl für Bochum mit Flanieren und Naschen. Wir haben einen interaktiven Stadtrundgang vorbereitet. Gemeinsam erkunden wir Orte, an denen Essbares gepflanzt und Visionen für eine nachhaltige und solidarische Ernährungswende in die Praxis kommen. Beispiele sind Gemeinschaftsgärten, öffentliche Pflanzaktionen und Hochbeete.
Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum und medico international laden zu einer Webinar-Reihe ein unter dem Titel „20 Jahre „Krieg gegen Terror“ – die Welt in Trümmern“: »Am 11. September 2021 jährt sich zum 20. Mal der Angriff auf das World Trade Center in New York und damit der Beginn des sogenannten „Kriegs gegen Terror“, dessen Scheitern die Weltöffentlichkeit derzeit mit brutaler Deutlichkeit in Afghanistan beobachten kann.
Die Linksfraktion hat ihren neuen Newsletter veröffentlicht und schreibt: „Am 26. August hat der Bochumer Rat getagt – zum ersten Mal nach der Sommerpause. Und es geht gleich in eine politisch kritische Phase. So wird in den kommenden Monaten über den städtischen Haushalt für das kommende Jahr beraten. Hört sich dröge an, ist aber wichtig. Denn dadurch entscheidet sich, ob Bochum ausreichend in Bildung und Soziales sowie in die Bekämpfung von Sanierungsstau und Personalmangel investieren wird, oder ob sich problematische Entwicklungen weiter fortsetzen. Stadtkämmerin Eva Maria Hubbert hat auf dieser Sitzung ihren Haushaltsentwurf eingebracht, und von unserer Fraktion liegen bereits einige Vorschläge zur Nachbesserung auf dem Tisch. Außerdem geht es in diesem Newsletter um einen Teilerfolg im Kampf gegen Bodenprivatisierung, die Angst um den Schwimmbad-Standort Höntrop, und unsere Forderungen nach mehr Transparenz in der Bochumer Politik.“ Die Themen im Einzelnen:
Das Bochumer Friedensplenum schreibt auf seiner Webseite: »Nur neun Bundestagsabgeordnete, darunter die Bochumer Abgeordnete der Linkspartei, Sevim Dagdelen, stimmten gegen den Beschluss des Bundestages zum „Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte zur militärischen Evakuierung aus Afghanistan“. Zur Begründung Dagdelen hier, zum Appell von IMI aus der Friedensbewegung hier und hier ein weiterer Artikel zur Problematik von Peter Nowak bei Telepolis hier (Vgl. auch Zusammenstellung beim Friedensratschlag).
»Die Sportjugend Bochum steht für Teamgeist, Fairplay, Toleranz und Demokratie! Keine Stimme für AfD und andere Rassist*innen!«, schreibt die Initiative „Bundestag nazifrei!“ und weiter , »damit wir noch einmal richtig viele Menschen bis zur Bundestagswahl erreichen, brauchen wir eure Unterstützung: Teilt bitte das Video auf euren Facebook-Seiten, Instagram und sonstigen Kanälen!« Das Video der Sportjugend Bochum ist das zweite Video in der aktuellen Video-Kampagne der Initiative. Am Donnerstag startete die Videoclip-Serie mit dem Film „Frisör Mario“.
Die Reichstagsabgeordnete Lore Agnes aus Bochum (links) mit ClaraZetkin und Mathilde Wurms 1920 vor dem Berliner Reichstag
Das Frauenarchiv ausZeiten und die VHS laden am Sonntag, den 5. September ab 14 Uhr ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang: »Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang. Sie stellt an markanten Orten rund um die Innenstadt 14 Frauen vor, die in den letzten Jahrhunderten in Bochum gewirkt haben. Darunter sind bekannte Frauen wie die Politikerin Ottilie Schoenewald, die Künstlerin Elisabeth Treskow, Else Baltz oder Henriette Kortum. Daneben stehen unbekanntere Frauen wie die Rechtsanwältin Nora Platiel, die NS Widerstandskämpferin Änne Kappius oder die Schulgründerin Henriette von Noel.
Der Blog AfD Watch Bochum hat – wie im Vorfeld vergangener Wahlen – ein Positionspapier veröffentlicht. Unter dem Titel „10 Punkte gegen die AfD – Bundestagswahl 2021 Edition“ wird als Punkt 1 dargestellt, wie rassistisch und antisemitisch die AfD ist. Weitere Abschnitte beschäftigen sich mit dem Leugnen der Klimakatastrophe und der Haltung der AfD zur Corona Pandemie. AfD Watch beschreibt die unsozialen Positionen der rechtsradikalen Partei und geht ausführlich darauf ein, wie deutlich sich die AfD gegen Gleichberechtigung und Selbstbestimmung wendet und für eine veraltete Vorstellung von Geschlecht und Familie steht. AfD Watch hat die 10 Punkte auf einem Flugblatt veröffentlicht und verteilt es schwerpunktmäßig dort, wo die AfD bisher besonders erschreckende Wahlergebnisse erzielt hat.
Pride (2014), Gewinner des Queer Palm Award, der im Rahmen der Filmfestspiele Cannes verliehen wird.
Am 30. August zeigen Amnesty International Bochum und Endstation Kino den Film „Pride“ im englischen Original mit deutschen Untertiteln um 19:30 Uhr im Endstation Kino. Der Film erzählt von einer wahren Begebenheit, bei der eine Gruppe queere Aktivist*innen 1984 streikende Bergwerkleute helfen möchten. Als Lesbians and Gays Support the Miners unterstützen sie die Streikenden dazu finanziell und moralisch. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Menschen aus dem queer feministischen Gelsenkirchener [kuʃ] kollektiv statt.
Die Kampagne „Bundestag nazifrei! Keine Stimme für AfD und andere Rassisten“ hat heute das erste von 10 Videoclips veröffentlicht, mit denen in den Sozialen Medien für Diskussionsstoff gesorgt werden sollen. Frisör Mario erklärt z. B. im Startclip: „Bei mir bekommt jeder die Haare geschnitten. Blond, braun, schwarz, kraus – egal. Außer Glatzen und Nazis. Denn die gehören nicht in den Laden und erst recht nicht in den Bundestag.“ In allen weiteren Videos sind auch Menschen zu sehen und zu hören, die aus ihrem Alltag heraus deutlich machen, dass sie die AfD und andere Rassist*innen als Bedrohung der Demokratie ansehen.
Das Hallo Du Theater Wilde Hummel präsentiert „Vom Urknall“ Foto: Eric Jobs
Im Rahmen der BoBiennale 2021, dem Festival der Freien Szene Bochum, laden der Bahnhof Langendreer, das blicke filmfestival des ruhrgebiets, das Figurentheater-Kolleg, die Halle 205 freiRaum für kunst & kultur, das LutherLab und Künstler:innen aus Bochum-Langendreer am 1.9. von 16-22 Uhr zu einem bunten Programm in den Hof des Figurentheater-Kollegs ein: »Kindertheater, Musik, Talk, Kurzfilme für Kinder und Erwachsene sowie Fensterkunst garantieren beste Unterhaltung mit Kunst und Kultur aus dem Stadtteil.
Das Bochumer Klimaschutzbündnis BoKlima hat seinen 11. Klimanotstandsbrief zum Thema Erbbaurecht unter dem Titel: „Neuausrichtung der Bodenpolitik genügt nicht – zukunftsfähig muss sie sein!“ veröffentlicht. Darin heißt es: »Wir freuen uns über den erkennbaren Willen unserer Stadt über das Instrument der Grundstücksvergabe im Erbbaurecht vermehrt wie langfristig den kommunalen Einfluss auf Grund und Boden auf dem Stadtgebiet zu stärken.
Doch dem in der kommenden Sitzung des Bochumer Rates unter Pkt. 1.8 anstehenden Beschlussvorschlag zur Neuausrichtung der Bodenpolitik fehlt etwas Grundlegendes: Die Zukunftsfähigkeit!«
Der Bochumer Jugendring kündigt eine Veranstaltung mit Bundestagskandidat:innen, Donnerstag, 02.09.2021, 18.00 Uhr, Gemeindezentrum & OT-Weitmar, Blumenfeldstr. 4, 44795 Bochum an. Der Bochumer Jugendring schreibt dazu: „50 Jugendgruppen aus den Jugendverbänden und den Jugendfreizeithäusern haben sich in den Sommerferien an einer kreativen Aktion des Kinder- und Jugendrings zur Bundestagswahl beteiligt und sie haben ihre Forderungen an die neue Bundesregierung auf Banner geschrieben, gesprüht und gemalt. Die Banner sind ab Mittwoch, 25. August 2021 an den Jugendfreizeithäusern und Jugendheimen im gesamten Stadtgebiet zu sehen.
Das Theater Traumbaum kündigt die „Anne Frank Kultur Wochen 2021“ vom 05.09.2021 bis 07.10.21 an. Sie bieten in diesem Jahr zeitlich aber nicht inhaltlich vom 9. November losgelöst, ganz bewusst ein breites Angebot für Familien zum Thema Menschenrechte. – Theater über Menschenrechte für Menschen jeden Alters. – Ort: Theater Traumbaum im KulturMagazin , Lothringer Str. 36 c; Eintritt: 5.- € ,
Die Linksfraktion stellt in einem Antrag an den Rat die Forderung, in Bochum ein 365 EUR Ticket einzuführen. In der entsprechenden Pressemitteilung heißt es dazu: »In der Corona-Krise sind die Fahrgastzahlen bei der Bogestra eingebrochen. Expertinnen und Experten befürchten, dass der bundesweit feststellbare Rückgang in der Nutzung von Bus und Bahn längerfristig anhalten könnte. Um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver und zugänglicher für alle zu machen, bringt die Bochumer Linksfraktion am Donnerstag, den 26. August einen Antrag in den Rat ein: Die Stadt Bochum soll zeitnah ein günstiges Jahresticket zu Kosten von einem Euro pro Tag einführen.
Eine neue Initiative in Bochum wendet sich entschieden gegen die aktuelle Strategie in der Corona-Krise, Kinder völlig ungeschützt dem Virus auszusetzen. Moritz Clasmeier erklärt dazu: „Die politische Strategie, die sich derzeit abzeichnet, insbesondere — aber nicht nur — in NRW ist: Infektion von Kindern U12 wird mindestens billigend in Kauf genommen und von renommierten Wissenschaftler*innen und auch Politiker*innen (z.B. Spahn) wird es als wahrscheinlich — sogar für diese Herbst/Winter Saison — angesehen.
Am Dienstag, dem 31. August zeigt das Endstation Kino in Kooperation mit mit dem Bahnhof Langendreer und Amnesty International um 20 Uhr den Film „Nasrin“ über die iranische Anwältin und Frauenrechtlerin Nasrin Sotoudeh. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Marziyeh Bakhshizadeh (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Gender and Diversity an der Hochschule-Rhein-Waal) über Frauenbewegungen im Iran statt.
Nasrin Sotoudeh wurde in zwei ungerechten Gerichtsverfahren zu insgesamt 38 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt. Die Anklagen basieren lediglich auf ihrer friedlichen Menschenrechtsarbeit wie zum Beispiel ihrem Engagement für Frauenrechte und ihrer Kritik an der Todesstrafe.
Das Kino „Endstation“ zeigt ab dem 26.8. einen Film von Byambasuren Davaa. Aus der Presseerklärung: »Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters schöpft Amra Kraft aus seiner Trauer. Der 12-jährige Junge aus der Mongolei, der von einem Auftritt im Fernsehen träumt, steht mit seiner kleinen Schwester Altaa und seiner Mutter Zaya vor einer ungewissen Zukunft. Amra muss die Rolle seines Vaters übernehmen, während internationale Bergbauunternehmen den Lebensraum der Nomaden in der mongolischen Steppe bedrohen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu einer bochumweiten Plakat-Aktion des Netzwerks: »Am 15.07.2021 bereitet die Stadt Bochum eine Evakuierung von rund 2.500 Personen vor. Aber es geht nochmal glimpflich ab – nur elf Häuser müssen vorsorglich evakuiert und stromlos geschaltet werden. Das Grabeland “Am Ruhrort“ hat seine Funktion als natürliches Regenauffangbecken erfüllt!
Redebeitrag Klimawende Bochum für Dance&Slam 20.08.21 vor dem Bergbau Museum
Hi,
ich bin Sophia von der Klimawende Bochum. Wir haben uns Anfang 2020 gegründet. 2020- das Horrorjahr! Das Virus Covid-19 kam und ist nun noch ein Problem, mit dem wir umgehen müssen. Als ob der Klimawandel nicht schon genug wäre. Und natürlich geht ein Problem nicht einfach weg, nur weil ein neues dazu kommt. Im Gegenteil. Jetzt wo wir lernen, mit Corona zu leben, trifft uns der Klimawandel voll. Denn er ist jetzt da und wir sind nicht drauf vorbereitet.
Das Bochumer Friedensplenum und das Fritz Bauer Forum laden ein zu einer Diskussion mit den Bochumer Bundestagskandidat:innen über Krieg und Frieden. Die Veranstaltung mit dem Titel „Sicherheit neu denken“ findet am 1. September, dem Antikriegstag, ab 19 Uhr im Jahrhunderthaus der IG Metall, Alleestraße 80 statt. Rüstung, Abrüstung und militärische Auslandseinsätze sind mit der Corona-Pandemie aus der öffentlichen Diskussion verdrängt worden. Bisher gehörten sie nicht zu den TOP-Themen des Wahlkampfes. Afghanistan ändert das unausweichlich. Axel Schäfer MdB (SPD), Fabian Schütz (CDU), Olaf in der Beek MdB (FDP), Sevim Dagdelen MdB (Die Linke) und Max Lucks (Bündnis 90/ Die Grünen) werden von Andreas Zumach zu folgenden Themen befragt:
Die Omas gegen Rechts aus Bochum lieferten am Samstag auf dem Dr.-Ruer-Platz eine beeindruckende Vorstellung. Sie hatten sich das AFD-Wahlprogramm vorgeknöpft und zitierten mit Quellenangabe, was die rechten Ultras propagieren. Dagegen stellte dann Oma für Oma dar, was sie für richtig halten. Sie zerpflückten die nationalistische Europapolitik der AfD, deren antiquiertes Familienprogramm, die unsoziale Schul- und Rentenpolitik oder deren rassistischen Vorstellungen gegenüber Migrant:innen. Jeder Auftritt endete mit: „Deshalb“ und dann stimmte der ganze Platz ein: „Keine Stimme für die AFD!“ Die Omas gegen Rechts haben angekündigt, dass sie bo-alternativ das gesamte Manuskript zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen.