Die GEW Bochum ist Teil des Bündnisses „RATHAUS NAZIFREI – Keine Stimme für AfD & NPD“. Der Vorstand, vertreten durch Ulrich Kriegesmann, erklärt warum:„Wir, die GEW, setzen uns für eine bestmögliche Erziehung und Bildung aller Menschen, ungeachtet ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft ein. Wir kritisieren daher aufs Schärfste die rechtskonservative, nationalistische und rückwärts gewandte Bildungs- und Gesellschaftspolitik der AfD.“ mehr…
Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste, fordert die VBW auf, die Häuser in der Vogelsiedlung unverzüglich zu sanieren. Dies könnte in mehreren Schritten geschehen. Beginnen sollte die Sanierung mit neuen Dächern, die zurzeit an mehreren Stellen undicht und über 50 Jahre alt sind. Schnell müssten auch die Balkone erneuert werden. In einem dritten Schritt sollte die Fassade restauriert werden, danach die sanitären Einrichtungen überprüft werden. mehr…
Das Bochumer Klimaschutzbündnis hat an die acht Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum einen offenen Brief geschrieben, der u.a. drei Wahlprüfsteine enthält: »Mit großem Interesse verfolgen wir Ihren Wettbewerb um das Amt des Oberbürgermeisters unserer Stadt. Dies tun wir in dem Bewusstsein, dass in die kommende fünfjährige Amtsperiode wesentliche Weichenstellungen fallen müssen, wenn unsere Stadt bei Klimaschutz, Klimaanpassung und Klimagerechtigkeit den ihr zufallenden Beitrag leisten soll. Denn nach wie vor gilt: globales Denken erfordert lokales Handeln! Unserer Zivilisation bleiben nur noch wenige Jahre, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen und die daraus resultierenden Schäden zu begrenzen. In unserer Stadt wird mit wesentlich mehr Hitzetagen, Nächten ohne wesentliche Abkühlung, anhaltender Trockenheit sowie punktuellen Starkregenereignissen zu rechnen sein. mehr…
Die Antifaschistische Aktion Bochum ruft am Samstag, den 12. 9. um 18 Uhr zu einer Demo am Kurt Schumacherplatz (Hbf) auf: »Der Wahlkampf für die Kommunalwahlen am 13.09 ist in vollem Gange. Auch in Bochum finden sich dabei vermehrt Plakate und Wahlkampfveranstaltungen der extremen Rechten wie der AfD und NPD. Seit einigen Wochen findet sich jeden Samstag die AfD in der Bochumer Innenstadt ein und versucht ihr rückschrittiges Weltbild unter die Menschen zu bringen. Das Wahlprogramm der AfD-Fraktion in Bochum versucht sich vor allem bürgerlich-konservativ zu geben und legt einen Fokus auf Kritik der aktuellen Rot-Grünen Koalition. mehr…
Wenn der Schreiber dieser Zeilen sich redlich Mühe gegeben hat, in einem Beitrag das „Impulspapier zum Klimanotstand in Bochum“ der Scientists for Future so vorzustellen, dass möglichst viele Leser*innen neugierig werden und sich die Studie ansehen und er dann nicht seine letzte Bearbeitung des Beitrags online stellt, sondern eine Version, in der der Link zu dem Papier fehlt, dann ist das peinlich und ärgerlich. Aber es ist auch eine Chance, nicht nur auf den Inhalt sondern auch auf eine gelungene Visualisierung im Impulspapier hinzuweisen: Als Titelbild erscheint nämlich ein gestreiftes Marketing-Logo der Stadt. Jeder schmale Senkrecht-Balken steht für ein Jahr zwischen 1912 und 2019. Er zeigt die Abweichung in dem jeweilige Jahr von der Durchschnittstemperatur der letzten drei Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts. mehr…
Im Rahmen einer bundesweiten Aktion WELCOME UNITED • WE ‚LL COME! der Seebrücke und weiterer Organisationen haben auch in Bochum Menschen Stühle vor dem Rathaus aufgestellt, um die Aufnahme weiterer Flüchtlinge vor allem aus den überfüllten griechischen Lagern zu fordern.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Netzwerk-Aktion am vergangenen Samstag (05.09.2020) in Bochum-Linden: »Die Unterstützungs-Tour des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung zu den Initiativen vor Ort hat eine Woche vor der Kommunalwahl nochmals richtig Fahrt aufgenommen. Der gemeinsame Auftritt mit der Initiative „Hinter der Kiste“ am vergangenen Samstag (05.09.2020) in Bochum-Linden kann als weitere gelungene Aktion zur Unterstützung von Bochumer Initiativen in ihren Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung vermerkt werden. mehr…
Am Mittwoch, den 9. 9. um 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) lädt das offene Antifacafé im Sozialen Zentrum zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein mit dem Titel: »“Politik für den kleinen Mann?“ Rechte Positionen bei den Kommunalwahlen 2020«: »Am 13. September werden in NRW die Ämter auf kommunaler und städtischer Ebene gewählt. Gerade die Kommunalpolitik hat im Ruhrgebiet eine große Bedeutung, sind die Städte doch von Nothaushalten und Umstrukturierungsmaßnahmen betroffen. Die AfD und andere rechte Parteien sehen in dieser Wahl eine Chance, sich lokal besser zu verankern. mehr…
Am Sonntag, 13. September 2020 findet nicht nur die Kommunalwahl in NRW statt, sondern er ist auch der Gedenktag an die Opfer des Faschismus, den die VVN-BdA Bochum schon seit vielen Jahren begeht. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr am Eingang des Friedhofs Freigrafendamm, um dann gemeinsam zur Gedenkstätte für ermordete Widerstandskämpfer am Ehrenrundplatz zu gehen. Wolfgang Dominik wird eine Rede halten und Vesna Buljevic wird zwei Gedichte rezitieren. Dies alles wird unter Einhaltung der Coronaregeln mit Mund-Nasen-Schutz und Abstand stattfinden.
Norbert Hermann von Bochum Prekär schreibt: »Die WAZ Bochum berichtete am 20.10.2019: „Nur jeder zweite berechtigte Bochumer bekommt Bildungsgeld“*. Die aktuellsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (Stand April 2020) sehen allerdings noch viel schlechter aus: Von 17.766 Hartz IV-berechtigten jungen Menschen (hinzuzurechnen wären etwa 2.200 Berechtigte von Wohngeld, Sozialhilfe und Weiterem) erhalten nur 4.095 junge Menschen Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT). Davon 3.568 Leistungen für eintägige Schulausflüge, 356 für mehrtägige Schulausflüge, 171 für Schüler*innenbeförderung, 754 für Lernförderung, 1.018 für Mittagsverpflegung und 3.375 für soziokulturelle Teilhabe. Das scheint im Vergleich mit anderen Städten sehr schlecht zu sein. Dabei haben ALLE zur Wahl stehenden Bochumer Vereinigungen den Kampf gegen die Kinderarmut auf ihre Fahnen geschrieben. mehr…
AfD Watch Bochum schreibt in einer Mitteilung an Pressevertreter*innen und Interessierte: »Die Kommunalwahl 2020 steht vor der Tür – die AfD leider auch! Wir als AfD Watch Bochum beschäftigen uns seit über einem Jahr mit der AfD Bochum und deren rassistischen, sexistischen, antisemitischen und geschichtsrevisionistischen Auftreten. Bei dieser stetigen Recherche ist eine Menge an Verfehlungen und Ausfällen der Bochumer AfDler*innen zusammengekommen, die wir nun kurz vor der Kommunalwahl 2020 noch einmal als Pressemitteilung für Sie zusammenfassen möchten. Ebenso möchten wir deutlich vor dieser Partei warnen: Die AfD gehört nicht in die Parlamente und Gremien! Und das weder auf Bundes- oder Landes- noch auf kommunaler Ebene! Es liegt in unserer Hand, über die wahren Ziele dieser demokratiefeindlichen Partei aufzuklären, damit jede*r weiß, mit wem er es zu tun hat! Auch wenn sich der Bochumer AfD-Ortsverband gerne als bieder und gemäßigt präsentiert, äußerten sich mehrere Mitglieder der AfD Bochum rassistisch und völkisch-nationalistisch oder teilten Links rechter Internetseiten auf ihren Social Media Accounts: mehr…
Die Naturfreundejugend lädt am Dienstag, den 8. 9. um 18:30 Uhr im Naturfreundezentrum (NFZ), Alte Bahnhofstr. 175 zu einer Veranstaltung ein mit dem Titel „Über den Tellerrand geschaut: Klimagerechtigkeit trifft Tierbefreiung“: »In diesem Vortrag geht es um die Verknüpfung zwischen Tierausbeutung und dem Klimawandel- ein Thema, das häufig zu kurz kommt. Denn: die globale Tierproduktion verursacht ca. 17% der Treibhausgasemissionen. Zudem ist die Tierproduktion weltweit, inkl. der Futtermittelproduktion, unter anderem ursächlich für die Zerstörung von Ökosystemen, dem Verlust der Artenvielfalt und der Verschlechterung der Böden (Desertifikation). mehr…
Scientists for Future Bochum stellen vor dem Rathaus ihr Impulspapier vor
Am Freitag hatten Fridays for Future und Students for Future zu einer öffentlichen Pressekonferenz vor dem Rathaus eingeladen. Ein paar Journalist*innen und fast 100 Zuschauer*innen waren gekommen. Zunächst wurde die Initiative „Bochum muss handeln“ vorgestellt. Dies ist ein Zusammenschluss von diversen Unternehmen, Organisationen und Verbänden. Ziel ist es, konkrete „Forderungen konsequent an die Stadt Bochum heran zu tragen und so für deren Umsetzung und einen echten Beitrag Bochums zu Klimagerechtigkeit und der Einhaltung des 1,5 Grad Ziels zu sorgen“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Präsentation eines „Impulspapiers zum Klimanotstand in Bochum“ der Scientists for Future Bochum. mehr…
Samstag 05.09.20, 14:19 Uhr
Die Seebrücke ruft für Montagmittag vor dem Rathaus auf:
Die Seebrücke Bochum beteiligt sich am Montag mit einer Mahnwache vor dem Bochumer Rathaus an den Aktionstagen. WELCOME UNITED • WE‘ LL COME! und schreibt: »Wir stellen uns gemeinsam und entschlossen gegen Rassismus – in Bochum und Deutschland, genauso wie an den Außengrenzen! Am 7. September von 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr rufen wir euch alle dazu auf, in Bochum Stühle für all die Menschen, die auf der Flucht um ihr Leben kämpfen, vor das Rathaus zu stellen. Die Stühle sollen dabei unsere Aufnahmekapazitäten und Aufnahmebereitschaft symbolisieren. Lasst uns gemeinsam in Bochum die Aufnahmebereitschaft unserer Stadt und der Zivilgesellschaft zeigen. Wir haben Platz für Menschen aus Moria, Vathy und Vial – und noch mehr! Die Seebrücke Bochum ruft gemeinsam mit Welcome United und vielen anderen antirassistischen und migrantischen Initiativen zu Protesten auf. mehr…
Das Kuratorium Stelen der Erinnerung hat bei der Gendenkveranstaltung für Betti Hartmann am Montag dieser Woche den Antifaschistischen Stadtplan für Wattenscheid präsentiert. Im Vorwort dazu heißt es: »Hannes Bienert hatte die Grundlagen zu diesem Antifaschistischen Stadtplan Wattenscheid gelegt. Sein ganzes Leben war dem „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus“ gewidmet, und so war und ist nach den Stelen am Nivellesplatz und der Benennung des Platzes vor dem Wattenscheider Rathaus nach Betti Hartmann dieser Stadtplan ein weiteres Vermächtnis von ihm, das nun mit einiger zeitlicher Verzögerung endlich vorliegt. Er benennt diverse Orte in Wattenscheid, die an den Faschismus erinnern. mehr…
Eine junge Frau, die am Wochenende bei der Demo „Alle Dörfer bleiben“ gegen den Garzweiler Tagebau festgenommen worden war, ist heute kurz vor 18 Uhr mit viel Beifall vor dem Polizeipräsidium empfangen worden. Sie hatte sich geweigert ihre Identität zu verraten. Nach dem neuen Polizeigesetz können Bürger*innen sieben Tage lang als Gefährder*innen zur Identitätsfeststellung festgehalten werden. Sie wurde von ca. 40 Freund*innen und Menschen, die ihre Solidarität bekunden wollten, empfangen. Sie hatte viel Durst und berichtete, dass sie nicht richtig hat schlafen können, weil ständig kontrolliert wurde, ob sie noch lebendig sei.
Am Samstag, den 5. September findet am KAP (Bermuda Dreieck) eine Informationsveranstaltung zur Wahl des Integrationsausschuss statt. Am Rande der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit für die letzte Woche bis zur Kommunalwahl noch Materialien der Kampagne „Rathaus nazifrei – Keine Stimme für AFD & NPD abzuholen. Es gibt noch Plakate, Aufkleber, Buttons, Bierdeckel und die DGB-Box mit Argumentationskarten gegen Rechtspopulisten (zweite Auflage: AfD im Fokus) .
Am Mittwoch, den 9. 9. findet um 18.30 Uhr im LutherLAB, Alter Bahnhofstr. 166, ein Infoabend mit der SoLaWi „Kümper Heide“ aus Dortmund statt. In der Ankündigung heißt es: »SoLaWi steht für solidarische Landwirtschaft und damit eine Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaft, bei der die Kosten von den Mitglieder dieser Gemeinschaft geteilt werden, die im Gegenzug Ernteanteile (bspw. Gemüse) erhalten. Somit kann ein selbst-organisierter und transparenter Wirtschaftskreislauf geschaffen werden, der zudem landwirtschaftlichen Betrieben etwas mehr finanzielle Sicherheit bietet und die Verbraucher*innen mit frischen regionalen Produkten versorgt. mehr…
Aktivist*innen des Netzwerks „Stadt für Alle“ haben heute für ca. eine Stunde das Bildungs- und Verwaltungszentrum (mit VHS und Stadtbücherei) und die Musikschule mit Flatterband abgesperrt. Die Aktion sollte auf die drohende Privatisierungsgefahr für das Gelände in zentraler Lage der Bochumer Innenstadt aufmerksam machen. Statt „Polizeiabsperrung“ stand „Privatierungsgefahr“ auf dem rot-weiß-gestreiften Flatterband, mit dem ein knappes Dutzend Stadt-für-Alle-Aktivist*innen heute um 11 Uhr BVZ und Musikschule umwickelt haben. Ansonsten sah das ganze aber so echt aus, dass einige Passant*innen sich tatsächlich täuschen ließen und erst nach Lektüre der angehefteten Flugblätter feststellten, dass das hier „nichts Offizielles“ war. mehr…
Donnerstag 03.09.20, 18:11 Uhr
4. 9., 12 Uhr, Rathausvorplatz: Pressekonferenz Scientists for Future
Fridays for Future schreibt: »Seit einem Jahr ist in Bochum der Klimanotstand ausgerufen. Die @scientists4future aus Bochum blicken am 04. September bei unserer Kundgebung in einer öffentlichen Pressekonferenz darauf zurück. Was bedeutet(e) dieser konkret für die Stadt Bochum? Wo ist dringender Handlungsbedarf beim Stadtrat und wo liegen die Potenziale? mehr…
Donnerstag 03.09.20, 13:15 Uhr
Im Bochumer Polizeigewahrsam sitzt eine Aktivistin der Garzweiler-Demo
Die Initiative Ende Gelände ruft am Freitag, den 4.9. von 16.30 bis 19.00 Uhr am Schillerplatz, zwischen alten und neuem Gebäude des Polizeipräsidiums, zu einer Mahnwache auf. In der Polizeiwache wird eine Aktivistin von #nakedtruth in „Gewahrsam gehalten“. Sie war am Wochenende bei der Demo „Alle Dörfer bleiben“ gegen den Garzweiler Tagebau festgenommen worden. Nach dem neuen Polizeigesetz können Bürger*innen sieben Tage lang als Gefährder*innen zur Identitätsfeststellung festgehalten werden. Ende Gelände schreibt: »Laut Angaben der Polizei soll am Freitagabend die Entlassung erfolgen, so dass wir hoffen, mit vielen Menschen einen herzlichen Empfang in der Freiheit bereiten zu können.«
Donnerstag 03.09.20, 12:45 Uhr
Bebauung der Fläche Hattinger Straße/ Hinter der Kiste
Die Soziale Liste schreibt: „Die Pläne für eine massive Bebauung der Fläche Hattinger Straße/ Hinter der Kiste stoßen nach wie vor auf Widerstand und Ablehnung. Vor allem wird auch die Informationspolitik und mangelnde Bürger*innen-Beteiligung kritisiert. Die Soziale Liste hat deshalb erneut eine Anfrage zur Ratssitzung (27.8.2020) gestellt. Die Anfrage als PDF.
Der Kinder- und Jugendring hat am 28. August 2020 Erst- und Jungwähler_innen zu einer Jugendaktion im Bermuda3Eck eingeladen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hatten Gelegenheit, ihre Wünsche und Erwartungen an den neuen Rat zu formulieren. Die Anregungen der jungen Bochumer_innen hat der Jugendring in einem offenen Brief zusammengefasst. Der Brief als PDF.
Klasse Deutsch [Offizieller Trailer Deutsch HD German]
Am Dienstag, den 8. September um 19 Uhr zeigt das endstation.kino im Rahmen der Reihe „Mit der GEW Bochum ins Kino“ den Film „Klasse Deutsch“. Die B206 ist keine normale Schulklasse, und Ute Vecchio ist keine normale Lehrerin. Maximal zwei Jahre hat die Kölnerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu nach Deutschland kommen, mit Härte und Hingabe auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Aktion des Netzwerks am 05.09.2020 in Bochum-Linden: »Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung wird bis zur Kommunalwahl am 13.09.2020 noch weitere Initiativen vor Ort an deren Ständen besuchen, um sie in ihren Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung zu unterstützen. Am kommenden Samstag, den 05.09.2020, geht es nach Bochum Linden an die Hattinger Straße 808 direkt neben der Liebfrauen-Kirche. Dort gibt es von 11.00 bis 13.00 Uhr Informationen durch Flyer, Redebeiträge und Interviews. mehr…
Am Dienstag, den 08.09., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer in Kooperation mit dem „Politischen Archiv“ zu Lesung und Gespräch mit der Journalistin und Autorin Ingrid Strobl ein. Sie wird ihr Buch „Vermessene Zeit – der Wecker, der Knast und ich“ vorstellen, das im März erschienen ist. Im Dezember 1987 wird Ingrid Strobl in ihrer Kölner Wohnung festgenommen, nach §129a StGB – Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Sie hatte einen Wecker der Marke Emes Sonochron gekauft, für einen Bekannten, wie sie sagte, der sie darum gebeten hatte. mehr…
Mittwoch 02.09.20, 21:48 Uhr
Informationsveranstaltung zur Wahl des Integrationsausschuss
Im Zusammenhang mit den Kommunalwahlen am 13. September werden auch die zukünftigen Mitglieder des Integrationsausschuss der Stadt Bochum gewählt. Dieses Jahr treten 6 Listen bei den Wahlen an. Neben den Parteilisten der SPD, CDU Forum Integration, Grüne Liste Vielfalt, FDP treten zwei weitere Listen an: die Internationale Liste und die Freiheitliche Kurden und Humanisten. Am Samstag den 05.09.2020 um 15:00 Uhr stellen sich die Kandidat*innen der Listen auf einer gemeinsamen Veranstaltung am KAP (Bermuda Dreieck) vor. Jede Liste erhält maximal 15 Minuten Zeit, um sich zu präsentieren. An den Infotischen der Listen gibt es außerdem reichlich Möglichkeit, sich zu informieren und zu diskutieren. mehr…
Die Reichstagsabgeordnete Lore Agnes aus Bochum (links) mit Clara Zetkin und Mathilde Wurms 1920 vor dem Berliner Reichstag
An den beiden kommenden Sonntagen finden wieder Frauenstadtrundgänge des Frauenarchivs AusZeiten in Kooperation mit der VHS statt. Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang. Sie stellt an markanten Orten rund um die Innenstadt 14 Frauen vor, die in den letzten Jahrhunderten in Bochum gewirkt haben. mehr…
Im Stadtarchiv, Wittener Straße 47, finden ab September wieder Veranstaltungen statt. Den Auftakt macht am Mittwoch, 9. September um 19 Uhr der Bochumer Journalist und Historiker Jens Tampier mit einem Vortrag über „Denkmalkult und Denkmalsstreit in Bochum. Eine Geschichte über rollende Köpfe, abgesägte Soldaten und aufgebrachte Heimatforscher“. In der Einladung heißt es: »Der Vortrag beleuchtet das Verhältnis der Bochumerinnen und Bochumer zu ihren Denkmälern, den Erinnerungsmöglichkeiten und den Gebrauchsformen des Andenkens an die kleine und große Geschichte. In Bochum wird sich gerne über Denkmäler, Kunstwerke und Heimatgeschichte gestritten, sowohl mit Worten als auch mit Sachbeschädigungen oder Beschimpfungen. Grundlage genug also für eine kleine Geschichte und vor allem einen launigen Abend zu all den vielen Streitereien in Bochum der letzten Jahrzehnte. Damit ist der „Denkmalskult und Denkmalsstreit“ ein steiniger Weg durch die Geschichte der Stadt Bochum. mehr…
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert Bochumer Bundestagsabgeordnete auf, in Berlin für das geplante Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischwirtschaft zu stimmen. Corona-Ausbrüche in mehreren Fleischunternehmen hätten gezeigt, wohin die Missstände führen können. „Für die überwiegend osteuropäischen Beschäftigten in Subunternehmen sind extreme Arbeitsbelastung, Lohn-Prellerei und Unterbringung in abrissreifen Wohnungen seit Jahren an der Tagesordnung. Mit solchen Wildwest-Methoden muss endlich Schluss sein“, fordert Adnan Kandemir, Gewerkschaftssekretär der NGG-Region Ruhrgebiet. mehr…
Mittwoch 02.09.20, 12:21 Uhr
Im Polizeigewahrsam im Bochum sitzt Aktivist der Garzweiler-Demo
Der BUND und Extinction Rebellion haben für heute, Mittwoch, 2.9. von 17-19 Uhr eine eine Mahnwache auf dem Schillerplatz am Bergbaumuseum angemeldet. In der Ankündigung heißt es: „Am Sonntag wurden bei der „Alle Dörfer bleiben“-Demo im Rheinland 10 Aktivisti von #nakedtruth in Gewahrsam genommen, diese wurden anschließend im ganzen Ruhrgebiet verteilt, nach dem neuen Polizeigesetz können sie sieben Tage lang als Gefährder zur Identitätsfeststellung festgehalten werden. Ein Mensch sitzt in Bochum in der Polizeiwache Uhlandstraße. Eine Mahnwache am Freitag am selben Platz von 16-19 Uhr ist von Ende Gelände Bochum geplant.“
Das Kuratorium Stelen der Erinnerung berichtet: »Auch in diesem Jahr gedachte das Kuratorium Stelen der Erinnerung gestern des Todestages von Betti Hartmann, die mit erst 15 Jahren von den deutschen Faschisten in Auschwitz ermordet wurde. Sie war damit das jüngste Wattenscheider Opfer des Holocausts. Kuratoriumsvorsitzender Felix Oekentorp eröffnete um 13 Uhr die gut besuchte Veranstaltung am Betti Hartmann- Platz am Wattenscheider Rathaus. Christoph Nitsch, stellvertretender Vorsitzender von Stelen der Erinnerung, begann seine Rede mit den Versen aus Bertolt Brechts „Arturo Ui“, die mit den bekannten Worten „Der Schoß, aus dem das kroch, ist fruchtbar noch“ endet. mehr…
Dienstag 01.09.20, 18:04 Uhr
Rede von Christoph Nitsch, stellv. ertretender Vorsitzender des Kuratorium Stelen der Erinnerung am 31. 8. 2020:
Liebe Wattenscheider und Bochumer Bürgerinnen und Bürger,
werte Anwesende, liebe Freundinnen und Freunde,
wir erinnern heute an Betti Hartmann, die jüngste Wattenscheider Jüdin, die von den deutschen Faschisten in Auschwitz ermordet wurde. Betti Hartmann wurde nur 15 Jahre alt. Wir gedenken ihrer stellvertretend für die sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die Opfern des mörderischen Antisemitismusses wurden. Doch unser Gedenken ist nicht nur auf die Vergangenheit gerichtet. Die Opfer des Holocausts sind für uns ein Auftrag, zu den heutigen Geschehnissen nicht zu schweigen. Bertolt Brecht schrieb im Epilog seines Theaterstückes „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ folgende Worte: mehr…