Sonntag 12.04.26, 14:04 Uhr
Andreas Kemper referiert im Offenen AntifaCafé

Vernetzung der neuen Rechten mit politischen Adelsnetzwerken


Das Offene AntifaCafé im Sozialen Zentrum hat beim dritten Teil seiner Antifeminismusreihe am 17.04. ab 18:30 Uhr den Soziologen und Buchautor Andreas Kemper zu Gast. Die Einladung: »Wie schon Ende der 1920er Jahre kommt es auch heute zu einer Re-Politisierung des Adels im deutschsprachigen Raum. Das heißt, der Adel und seine Familiennetzwerke sind zunehmend politisch aktiv. Über 100 Akteur*innen aus untereinander verwandten Adelsfamilien sind Teil des organisierten Antifeminismus, insbesondere im Bereich der Familien- und Bevölkerungspolitik.

Auserkorene Feindbilder sind die Ehe für alle, Schwangerschaftsabbrüche und Sexualaufklärung. Dieser Bereich des Antifeminismus wird dominiert vom „Adel“ und seinen reaktionären, antifeministischen Positionen, die als Brückenideologien für rechte Politik gesehen werden können. Im Vortrag wird auf die Entwicklung dieser Szene eingegangen, auf rechtskatholische Orden und die wichtigsten aristokratisch-antifeministischen Familienverbände sowie ihre Verbindungen nach Russland und in die USA. Anschließend Tresen und vegane Küfa gegen Spende«

17.04., 18:30 Uhr
Soziales Zentrum
Josephstr. 2
Entritt frei