Archiv für den Monat: November 2019


Dienstag 05.11.19, 16:41 Uhr

Was macht eigentlich… Heinz Hossiep?

DER SPIEGEL 2. 12. 1991

Heinz Hossiep (82) war bis 2002 Fraktionsvorsitzender der SPD im Bochumer Rat und gleichzeitig Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft VBW. Seit Jahren tritt er kaum noch öffentlich in Erscheinung. Nur die SPD Altenbochum ernannte ihn vor zwei Jahren noch zum Ehrenvorsitzenden. Nun hat die Linksfraktion herausgefunden, dass er noch für die VBW aktiv ist. In einem Hintergrundbericht heißt es auf der Webseite der Fraktion:  »Es gibt Namen, mit denen will die aktuelle Führungsebene der Bochumer SPD nicht mehr so gerne in Verbindung gebracht werden. Als Thomas Eiskirch im Jahr 2015 zum Oberbürgermeister gewählt wurde, schrieb die WAZ, er stehe „für einen neuen Ton“, der sich von dem „Bochumer Filz“ etwa des „Machtmenschen Heinz Hossiep“ stark abgrenze. Die Bochumer Klüngelstrukturen um den damaligen SPD-Fraktionschef und VBW-Geschäftsführer Hossiep hatten in den 1980er und 1990er Jahren bundesweit Schlagzeilen gemacht und auch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ausgelöst. mehr…


Dienstag 05.11.19, 14:47 Uhr

Uns´re Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad

Das Theater Traumbaum stellt mit dem Stück „Uns´re Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad“ am Sonntag, dem 10.11. um 15.oo Uhr im KulturMagazin, Lothringer Str. 36 c, eine ganz besondere Ruhrgebiets-Heldin vor und schreibt: »Der Titel verspricht einiges zu Lachen und viel Unterhaltung, aber das Stück bietet darüber hinaus noch vieles mehr. Es zeigt kind- und familiengerecht für Menschen ab 6 Jahren die Kindheit und Jugend der Rosa Sawatzki, einer ganz alltäglichen Heldin zwischen 1925 und 1945. In der Geschichte geht es um praktische Zivilcourage im Kleinen und dass man nicht unbedingt so sein muss, wie alle sind. mehr…


Dienstag 05.11.19, 14:30 Uhr

Neue kulturelle Bedürfnisanstalt

Am Samstag, 9. November, 19 Uhr eröffnet Schwanenmarkt 1, Ecke Castroper Str./ Innenstadtring „ein temporäres Labor für Kunst und Soziale Recherche in Bochum“. Helene Skladny,  Matthias Schamp und Stephan Strsembski leiten das Projekt. In der Ankündigung heißt es: »Jeder Bochumer kennt den alten Kiosk + Bedürfnisanstalt, der nun schon eine gefühlte Ewigkeit leer stand, und gerade von circa 100 Studierenden der Evangelischen Hochschule RWL mit viel Elan fit gemacht wird. Das Häuschen wird der EVH seitens der Stadt Bochum zur Verfügung gestellt. Mit Unterstützung von Bochum Marketing im Rahmen des Projekts „Tapetenwechsel“. mehr…


Dienstag 05.11.19, 12:14 Uhr

Handreichung: Antirassistisches Engagement in Bochum

In Bochum gibt es verschiedene antirassistische Bildungsangebote, vielfältige Aktionen zur Erinnerungskultur und spannende antirassistische Projekte. Einen guten Überblick über diese Aktivitäten liefert die Handreichung „Antirassistisches Engagement in Bochum“, die in einer überarbeiteten und ergänzten zweiten Auflage erschienen ist. Neben zusätzlichen Beiträgen über antirassistische Projekte gibt es in der neuen Auflage einen Anhang mit einem Überblick über die Geschichte der Erinnerungskultur in Bochum und eine kurze Vorstellung der zentralen Themen, die bei den Gedenkveranstaltungen zur Reichspogromnacht seit 2003 bearbeitet worden sind. mehr…


Montag 04.11.19, 19:08 Uhr

Führungswechsel im ver.di Bezirk

Im Bezirk Mittleres Ruhrgebiet der Vereinten Dienstleistungs-gewerkschaft (ver.di) gibt es einen Führungswechsel. Der Bezirksvorstand der Gewerkschaft hat Bernd Dreisbusch (Foto) einstimmig als neuen Geschäftsführer vorgeschlagen. Diese Entscheidung muss nur noch formal vom ver.di-Bundesvorstand bestätigt werden. Nach mehr als 10 Jahren an der Spitze von ver.di in Bochum geht Gudrun Müller (63) in den wohlverdienten Ruhestand. Sie hatte 2018 auch die Verantwortung für den neuen Bezirk Mittleres Ruhrgebiet übernommen, zu dem Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Bottrop und der Kreis Recklinghausen gehören. Diese Fusion ist erfolgreich abgeschlossen. „Das war ein Kraftakt, der sich gelohnt hat. Mit fast 55.000 Mitgliedern sind wir in NRW einer der größten Bezirke und für Arbeitskämpfe gut gerüstet“, zieht Gudrun Müller Bilanz. mehr…


Montag 04.11.19, 18:42 Uhr

Blicke – Einblicke – Ausblicke

Das blicke – filmfestival des ruhrgebiets startet am 20. November in seine 27. Ausgabe und kündigt an: »Bis zum 24. November werden im endstation.kino 41 Filme von knapp 2 Minuten bis 45 Minuten Länge gezeigt, darunter deutlich mehr fiktionale Arbeiten als in den letzten Jahren. Die Filme nehmen Bezug auf die metoo-Debatte, thematisieren Geschlechterdiversität und verhandeln das Verhältnis von Mensch und Natur. mehr…


Sonntag 03.11.19, 16:40 Uhr

Degrowth feministisch gedacht

Der Bahnhof Langendreer, lädt am Dienstag, den 5. November um 19 Uhr zu einem Vortrag von Corinna Dengler ein: »Degrowth, Postwachstum, Solidarische Ökonomie sind für viele Menschen längst keine Fremdwörter mehr. Doch wie sieht es mit der konkreten Umsetzung aus? Wie können Grundbedürfnisse und soziale Absicherung in einer Postwachstumsgesellschaft gewährleistest werden? Wie können Arbeit und Produktion neu bewertet werden um sie neuen Zielen und Werten anzupassen, wenn nicht ’schneller, mehr und billiger‘ angestrebt wird, sondern Gemeinwohlorientierung, Bedarfsorientierung und Nachhaltigkeit? mehr…


Sonntag 03.11.19, 15:35 Uhr

Gründung von Scientists for Future in Bochum

Am 6. November um 17 Uhr findet im Gebäude ICFO der Ruhr-Uni , Raum 04/349 das Gründungstreffen der Scientists for Future Bochum statt. Die Initiative richtet sich an ausgebildete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Raum Bochum. Zur Teilnahme an der Auftaktveranstaltung wird um vorherige Anmeldung per E-Mail gebeten. Die Pressestelle der Ruhr-Uni schreibt: »Die Scientists for Future engagieren sich fachübergreifend für Nachhaltigkeit. Jetzt gründet sich die Bochumer Gruppe. Die weltweite Bewegung Fridays for Future zieht weite Kreise. In Bochum haben sich zunächst Mitte Oktober 2019 die Students for Future als Hochschulgruppe gegründet, drei Wochen später startet die Initiative Scientists for Future. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren, suchen noch Interessierte, die mitmachen wollen. mehr…


Sonntag 03.11.19, 14:44 Uhr

Anarchistisches Kennenlerntreffen

Die Schwarze Ruhr-Uni lädt am 11.11. um 18.00 Uhr in GD – Ebene 04 vor Hörsaal HGD 20 zu einem anarchistischen Kennlerntreffen an der Ruhr-Uni ein: »Immer größere und längere Waldbrände, Stürme, Fluten und Dürren. Allein die Nachrichten zum Klimawandel lassen unsere Zukunft katastrophal erscheinen. Hinzu kommen wachsende Umweltzerstörung. Faschismus, Nationalismus und Armut. Politiker*innen, Regierungen und Staaten versprechen uns schon seit Jahrzehnten daran etwas zu ändern, doch sie tragen nur dazu bei, es schlimmer zu machen. Dass wir wählen können, wer uns beherrscht, wird uns nicht retten. Ohne die Demokratie und ihre Wahlen wären Bolsonaro & Trump nicht die Macht angekommen und die AfD keine so große Bedrohung. mehr…


Sonntag 03.11.19, 12:24 Uhr

Mängeltour fordert durchgehenden Radweg auf der Wittener Straße

Die zweite Ausgabe der Mängeltour des Radwende-Bündnisses führte am Samstag  über die Wittener Straße. Nach einigen einführenden Worten, ging es für die ca. 35 Fahrradfahrer*innen vom Hauptbahnhof auf die Wittener Straße. Die Mitfahrenden kritisierten viele Mängel, aber vor allem einen vollständig fehlenden Radweg zwischen Oskar-Hoffmann-Straße und der Alten Wittener Straße. Die dadurch folgende notwendige Nutzung der Straße ist eine Gefahr für Radler*innen. Dieser Zustand müsse zeitnah beseitigt werden. In manchen Bereichen müssten dafür die Parkstreifen oder eine der jeweils zwei Fahrspuren wegfallen, waren sich die Tour-Teilnehmer*innen einig. Einige Mitglieder aus der Bezirksvertretung Mitte und dem Bochumer Rat, die an der Mängeltour teilnahmen, versprachen, dass der Radweg Thema im Mobilitätsausschuss sein werde. Dieser tagt bereits am 12. November wieder. mehr…


Freitag 01.11.19, 22:40 Uhr

Solidarität mit Rojava

Die OrganisatorInnen zählten 2.600 Teilnehmer*innen auf der Demonstration „Solidarität mit Rojava“ am heutigen Freitag in der ziemlich ausgestorbenen Bochumer Innenstand. Der Kobane-Solidaritätstag am 1. November erinnert an den erfolgreichen Kampf der Kurd*innen gegen die Terrororganisation „Islamischen Staat (IS)“. Redner*innen auf der Demonstration verurteilten, dass der NATO-Staat Türkei nun im Bündnis mit islamistischen Terrortruppen in Rojava einmarschiert ist. mehr…


Freitag 01.11.19, 21:19 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

Felix Oekentorp, Friedensplennum, DFG-VK

Vielleicht ist es etwas ungewöhnlich. dass ich als Mitglied des Friedensplenums und der DFG-VK aus dem NATO-Vertrag vorlese: (Artikel 1 besagt):

Die Parteien verpflichten sich, in Übereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen, jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege so zu regeln, dass der internationale Friede, die Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden, und sich in ihren internationalen Beziehungen jeder Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung zu enthalten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen nicht vereinbar sind.

Und da die Vereinten Nationen hier benannt sind, lese ich auch noch aus der UN-Charta vor. Darin heißt es (in Artikel 2 Absatz 4):

Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt. mehr…


Freitag 01.11.19, 21:16 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

Antifaschistischen Gruppe 5 und Seebrücke Bochum

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung aus der Zivilgesellschaft, entstanden durch die unsägliche Situation im Mittelmeer.

Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht.

Es ist Unrecht, Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, um den eigenen Wohlstand zu sichern.

Es ist Unrecht, die Seenotretter*innen, die ihr eigenes Leben riskieren als Schleuser*innen und Verbrecher*innen zu diskreditieren.

Es ist Unrecht schweigend zuzusehen, wie die Schiffe der Seenotrettung, wie jüngst mit der Alan Kurdi geschehen ist, von libyschen Verbrechermilizen angegriffen werden.

Gegen dieses Unrecht kämpft die Seebrücke! Doch hiermit ist es nicht genug! mehr…


Freitag 01.11.19, 21:13 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

DIDF – Föderation Demokratischer Arbeitervereine

Keine Besatzung Rojavas! Alle Besatzer raus aus Syrien!

Liebe Freundinnen und Freunde. Über 10 Tage lang bombardierte die Türkei völkerrechtswidrig Stellungen und Ziele der kurdischen YPG. Nun hat sie zugesichert, alle militärischen Aktionen für 120 Stunden zu unterbrechen. Während der Unterbrechung werden sich die kurdischen Kämpfer aus der Region abziehen, um zu deeskalieren und die militärischen Operationen gegen die Bevölkerung zu stoppen. Der Militäreinsatz der Türkei werde enden, sobald die YPG vollständig abgezogen sei. Ihre schweren Waffen abgelegt und ihre Stellungen zerstört habe, so die Türkei! Vermittelt haben die USA, die durch ihren Truppenabzug diese Angriffe erst ermöglicht hatten! mehr…


Freitag 01.11.19, 21:11 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

WomenDefendRojava

In Nordsyrien wird von der Türkei eine gesellschaftliche Alternative zu Patriarchat, Staat und Kapitalismus angegriffen. Seit 2012 wird eine basisdemokratische Selbstverwaltung praktiziert. Der Gesellschaftsvertrag wurde maßgeblich von Frauen geschrieben. Die Freiheitsrechte der Frauen bilden die Grundlage der neuen Gesellschaftsordnung. Es wird gesagt: „Eine Gesellschaft kann nicht frei sein, wenn die Frauen nicht frei sind.“ Geschlechterbefreiung zusammen mit einer ökologischen Lebens- und Wirtschaftsweise sowie einer Basisdemokratie, sind die Eckpfeiler der politischen Philosophie von Abdullah Öcalan. Diese Ideen werden in Rojava umgesetzt. Das Modell Rojava ist eine real gelebte Gesellschaftsutopie. Das gibt Menschen in aller Welt Hoffnung. mehr…


Freitag 01.11.19, 21:06 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

Fridays For Future

Wenn wir früher im Sommer in den Urlaub gefahren sind, habe ich beim durchqueren der Ländergrenze nie einen großen unterschied bemerkt, alle lachten auf der selben Sprache und die Bäume hatten keine anderen Farben.

Das war in einem Alter in dem mir, und nicht nur mir erzählt wurde Gewalt sei keine Lösung.
Warum haben an diesem Punkt in ihrem leben soviele Leute weggehört?

Wir, als Fridays for future kämpfen gegen die Klimakrise und zwar nicht nur die, wegen der die Welt immer wärmer wird, sondern auch die, wegen der die Herzen kälter werden, die gesellschaftliche Krise in der die Augen müde werden vom ganzen hinschauen bis sie sich schließen und die Stimmen heißer sind weil sie durchgängig gegen all den Terror ankämpfen. mehr…


Freitag 01.11.19, 21:03 Uhr
Redebeitrag auf der Demo Solidarität mit Rojava am 1. 11. 2019

Heval Botan

Als am 27. Mai 1960 die Regierung Menderes mit ihrer programmatischen islamistischen Ausrichtung zwecks Aufrechterhaltung des Laizismus durch die damalige türkische Militärjunta unter General Gürsel und Alparslan Türkes/ MHP – Graue Wölfe, gestürzt und später hingerichtet wurde, begaben sich viele Kurden in die Diasporra und Arbeitsmigration, auch in die BRD. In der Türkei als BergtürkInnen diffamiert, hier als sog. Gastarbeiter kaum wahrgenommen. Heute leben fast 700.000 KurdInnen unter uns, betreiben Restaurants, Obst/Gemüseläden, Döner bzw. Veggie-Lokale oder Autowerkstätten, sind ArbeitskollegInnen in der Fabrik oder in pädagogischen Berufen. mehr…